Deine neue Yogamatte rutscht?

Deine neue Yogamatte rutscht?

von/ durch Stefan am Jul 31 2025
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    Die neue Yogamatte rutscht: Was kannst Du tun?

     

    Du liebst Deine Yogamatte, die Farbe und das Material fühlen sich richtig schön an. Das einzige Problem ist, dass sie rutscht. Dies ist auf jeden Fall nervig und sollte behoben werden. Es gibt verschiedene Lösungsansätze, die wir nachfolgend besprechen, sodass Du Deine Asanas bald wieder voller Freude und Motivation ausüben kannst. Alle wichtigen Informationen und Tipps liest Du in diesem Beitrag. Viel Freude.

     

     

    Die Matte rutscht: Was tun, wenn das Problem von Anfang an besteht?

     

    Wenn Deine neu gekaufte Yogamatte rutschig ist, dann solltest Du Dir unbedingt folgende Tipps zu Herzen nehmen.

     

    • Obwohl Deine Matte als rutschfest deklariert ist, fehlt es Dir während Deiner Übungen an Halt – das kann daran liegen, dass sich die Rutschfestigkeit erst nach und nach bildet. Der Grund ist folgender: Bei gewissen Materialien befindet sich nach der Produktion noch eine gewisse Restfeuchtigkeit auf der Oberfläche. Diese sorgt dafür, dass die Matte nicht so stabil und rutschfest ist. Das Gute ist, dass sich dies mit der Anwendung auflöst und Du Deine Yoga-Haltungen darauf immer stabiler ausführen kannst. Dieses Problem ist häufig bei PVC-Matten zu beobachten. Mit der regelmäßigen Nutzung und dem Reinigen der Oberfläche erübrigt sich das Rutschen fast von ganz allein.
    • Besteht Deine Matte aus einem anderen Material, kannst Du Dich auf jeden Fall mit dem Anbieter in Verbindung setzen. Er wird Dir erklären, warum dies so ist und wenn es sich um einen Mangel handelt, erhältst Du sicherlich leicht und schnell eine neue Matte.
    • Bei vielen Yogis sorgt auch das viele Schwitzen an den Händen oder Füßen dafür, dass die Matte nicht mehr so rutschfest ist. Auch hier kannst Du Dir helfen. Nutze ein feines Handtuch und lege dies auf die Matte. Du wirst sehen, dass Dein Schweiß davon aufgesogen wird und die Matte fix auf dem Boden liegen bleibt.

     

     

     

    Das kannst Du beim Kauf neuer Matten beachten!

     

    Bist Du unsicher und weißt nicht, welche Matte für Dich die Richtige ist? Du solltest Dich zu den verschiedenen Materialien und deren Eigenschaften informieren, um sicherzugehen, Dich für die Richtige zu entscheiden.

     

    Um das Rutschen von vornherein zu vermeiden, solltest Du auf jene zurückgreifen, die aus einem natürlichen Material bestehen. Dazu gehört beispielsweise Naturkautschuk. Wenn Du Dich für eine Variante aus diesem Material entscheidest, wirst Du seltener vom Problem betroffen sein.

     

     

     

    Wie kannst Du eine schon genutzte Matte rutschfester machen?

     

    Viele Yogis bemerken das Rutschen erst mit der Zeit. Ist das bei Dir auch der Fall, kannst Du Folgendes tun:

     

    • Achte darauf, ob Deine Yogamatte Schweißrückstände oder anderen Schmutz aufweist. Dann nämlich ist es gut, sie zu entfetten bzw. sie zu reinigen. Dafür benutzt Du je nach Material nur Wasser oder ein Gemisch von Wasser und Essig. Im Fall einer harten Verschmutzung kannst Du Spülmittel nehmen, nutze dafür aber ganz wenig, um das Material nicht glitschiger zu machen. Experten empfehlen, Naturkautschukmatten nicht mit Seife oder Spülmittel zu reinigen – ausschließlich mit Wasser und Essig. Informiere Dich immer beim Hersteller, um alles richtigzumachen. Wenn Du eine große Menge an Essig-Wasser-Gemisch anrührst, kannst Du einen kleinen Tropfen ätherisches Öl hinzugeben; Teebaumöl empfiehlt sich, weil dies antibakteriell wirken kann. Hierfür achte darauf, dass es nur ein Tropfen und damit die Konzentration im Wasser-Essig-Gemisch gering ist.
    • Die Reste des Reinigungsgemisches müssen vollständig entfernt werden.
    • Anschließend wird die Matte in ein Handtuch eingerollt, das die Flüssigkeit komplett aufsaugt. Du kannst die Matte auch nach draußen hängen. Hier solltest Du jedoch direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Auch ist davon abzuraten, sie auf einen Heizkörper zu legen.

     

    Wichtig: Das komplette Bewässern (die Matte in die volle Badewanne legen oder in die Waschmaschine) ist nur selten empfohlen.

     

     

     

     

    Weitere Tipps für mehr Rutschfestigkeit!

     

    Neben der richtigen Reinigung und dem passenden Material solltest Du darauf achten, dass Deine Hände und Füße nicht vorher eingecremt oder eingeölt wurden. Damit nämlich erhöhst Du die Gefahr, dass Du rutschst. Hast Du ölige Hände und möchtest Deine Praxis schon starten, setze Dich gemütlich auf Dein Meditationskissen und mache eine kurze Atemübung, um im Moment anzukommen, bevor Du wirklich losstartest. Feuchte Hände sollten ordentlich abgetrocknet werden.

     

    Zudem kann es bei einigen Matten von Vorteil sein, sie mit Salz einzureiben. Dies sollte aber nur nach Absprache mit dem Hersteller geschehen, um Schäden an Deiner Lieblingsmatte zu vermeiden.

     

    Beim Ausüben der verschiedenen Yoga-Übungen ist es bedeutend, dass Du fest auf der Matte aufliegst und stabil in Deiner Körpermitte bleibst. Dies kann das Rutschen auch vermindern.

     

    Hast Du bereits Erfahrung mit einer rutschenden Yogamatte gemacht? Wenn ja, was hast Du gemacht und wie hast Du es gelöst?