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Zwischen Shavasana und Muskelkater – Wenn Nachgeben nicht reicht

von/ durch Joe am Jun 24 2025
Yoga beansprucht Körper und Geist zugleich. Wer glaubt, jede Asana bestehe nur aus einem sanften Stretching, wird schnell überrascht: Selbst in einer scheinbar entspannten Pose können Muskeln vibrieren und Sehnen an ihre Grenzen gelangen. Genau an diesem Punkt tritt oft ein Phänomen auf, das beinahe jeder Yogi kennt – das Unbehagen nach der Praxis, wenn sich Muskelkater breitmacht. Doch warum reicht es nicht, bloß nachzugeben und jede Übung behutsam auszuführen? Tatsächlich steckt hinter den fließenden Bewegungen mehr Kraftaufwand, als Außenstehende vermuten. Die Mischung aus Anspannung, Konzentration und dem Wunsch, tiefer in die Dehnung zu gelangen, führt rasch zu muskulären Reaktionen, die an die Intensität eines Kraftrainings heranreichen. Die Intensität der Yogapraxis Zahlreiche Übende unterschätzen zunächst, wie anspruchsvoll bestimmte Positionen sein können, bis ihre Beine zu zittern beginnen und die Atmung heftiger wird. Gerade bei fordernden Flows oder langen Haltephasen sammelt sich Schweiß auf der Unterlage. Damit Deine Matte stets hygienisch bleibt, lohnt es sich, einen Blick auf die Pflege für Yogamatten zu werfen. Doch auch jenseits der Säuberung stellt sich die Frage nach regenerierenden Möglichkeiten: Zwar bietet Yoga selbst Elemente der Entspannung, aber gerade nach intensiver Praxis kann eine zusätzliche Muskelbehandlung sinnvoll sein. Wer hier auf neuartige Methoden setzt, entdeckt vielleicht auch moderne Tools wie Massagepistolen und erlebt eine wohltuende Erholung nach anstrengenden Einheiten und lockert die Muskeln, um so einem Muskelkater vorzubeugen. A yoga teacher with class outside in park Shavasana – mehr als Tiefenentspannung Was äußerlich wie eine reine Ruheposition wirkt, birgt eine unterschätzte Komplexität. Richtig praktiziert, kann die weitreichende Wirkung von Shavasana den Geist klären und körperliche Spannungen abbauen. Doch eben dieses tiefe Loslassen gelingt nur, wenn man allmählich lernt, Muskeln bewusst zu entspannen und den eigenen Atemrhythmus zu regulieren. Häufig jedoch spüren Yogis noch einen Nachhall von Belastungen in den Oberschenkeln oder Schultern, selbst wenn sie scheinbar regungslos auf dem Boden liegen. Genau hier zeigt sich, dass Nachgeben allein manchmal zu wenig ist. Wer sich auf die subtilen Empfindungen in jeder Faser einlässt, wird feststellen, dass wahre Erholung gleichzeitig Konzentration und Hingabe erfordert. Diese finale Ruhephase rundet die Praxis ab und schenkt tiefgreifende Regeneration. Warum die finale Pose so verkannt ist Viele Anfänger nehmen an, dass man in Shavasana einfach passiv daliegt und nichts weiter tut. Doch diese Schlussentspannung entspricht keineswegs dem nichtssagenden Dösen. Tatsächlich kann es eine Herausforderung sein, gedanklich nicht abzuschweifen und die körperliche Verfassung achtsam zu beobachten. Wer dabei eine aufrechte Sitzhaltung bevorzugt, findet mitunter eine geeignete Hilfe. Bereits das ruhige Verweilen auf Meditationskissen kann den Fokus schärfen und den unteren Rücken entlasten. Auf diese Weise eröffnet man Körper und Geist gleichermaßen einen Raum zur Regeneration. Die bewusste Körperhaltung dient als Brückenschlag zwischen vollständiger Entspannung und stabiler Wahrnehmung – ein Aspekt, den viele Übende erst nach etlichen Einheiten zu schätzen lernen. Von Matte bis Meditationskissen – Dein Yoga-Setup im Überblick Wer in seine eigene Praxis investiert, stößt früher oder später auf die Frage der richtigen Ausstattung. Bei Yogabox finden sich nicht nur vielfältige Yogamatten, sondern auch Meditationsbänke, Faszien-Massagerollen und Accessoires für Kinder. Die Produkte reichen von PVC über TPE bis hin zur Schurwolle und sind teils in Deutschland gefertigt. Bemerkenswert ist zudem der umweltfreundliche Versand: Dank DHL GoGreen und GLS Klima Protect erfolgen die Lieferungen CO₂-neutral. Produktkategorie Besonderheiten Materialien Zusätzliche Vorteile Yogamatten Verschiedene Stärken und Rutschfestigkeit PVC, TPE, Naturkautschuk In Deutschland gefertigt, umweltfreundlich Meditationszubehör Kissen, Bänke, ergonomische Formen Baumwolle, Schurwolle Fördert Haltung und Achtsamkeit Faszienrollen Unterschiedliche Härtegrade EVA-Schaum, Kunststoff Unterstützt Muskelregeneration Kinder-Yogaartikel Farbenfroh und kindgerecht Weiche Materialien Für spielerisches Heranführen an Yoga Serviceleistungen Beratung per Telefon oder WhatsApp – Persönliche Unterstützung bei Auswahl Viele Praktizierende schätzen zudem die einmonatige Widerrufsfrist, falls sich ein Artikel doch nicht als passend erweist. Yogalehrerinnen und Yogalehrer kommen in den Genuss eines Rabatts von 12%, was die Anschaffung hochwertiger Utensilien erheblich erleichtert. Und wer gern vom saisonalen Shopping profitiert, genießt regelmäßige Rabatte oder spezielle Angebote, die den Alltag ein wenig auflockern. Zwischen Technik und Tiefe – Yoga als persönliche Reise Ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Yogaroutine ist die persönliche Beratung, besonders wenn es um die Auswahl der passenden Hilfsmittel geht. Bei Fragen zu Größe, Materialbeschaffenheit oder speziellen Bedürfnissen kann eine telefonische Hotline wertvolle Auskünfte liefern – so fühlt man sich nicht allein gelassen, wenn Unsicherheiten auftauchen. Auch über WhatsApp besteht die Möglichkeit, direkt mit dem Kundendienst in Kontakt zu treten und Antworten auf individuelle Anliegen zu erhalten. Gerade in einer Zeit, in der digitale Abwicklungen dominieren, sind persönliche Ansprechpartner oft eine erleichternde Ergänzung. So lässt sich sicherstellen, dass jedes Zubehörstück genau den Anforderungen entspricht und langfristig Freude bereitet. Denn Yoga ist stets eine Reise, die Diagnose und Achtsamkeit für sich selbst erfordert. Wenn Kraft und Hingabe eins werden Abschließend veranschaulicht das Zusammenspiel von Hingabe und Stabilität den tieferen Kern der Yogapraxis. Wer glaubt, allein geschmeidige Dehnungen führten zu Erfolg, wird rasch eines Besseren belehrt, sobald der Körper spürbar reagiert. Vielmehr ist der Wechsel zwischen dynamischer Asana und bewusster Entspannung der Schlüssel zu einer ganzheitlichen Entwicklung. Muskelkater wird dann nicht mehr als bloßer Störenfried betrachtet, sondern als Wegweiser, dass man an Grenzen arbeitet und sich in ungeahnte Tiefen vorwagen kann. Gleichzeitig schafft eine sorgsame Regeneration Raum für Fortschritte ohne Überlastung. Jeder Schritt auf der Matte ist ein Dialog mit dem eigenen Selbst. Blickt man mit Geduld auf die eigene Entwicklung, wird deutlich: Erst wenn aktive Muskelarbeit und tiefgehende Entspannung verschmelzen, kann Yoga seine transformierende Kraft entfalten. Ein bedeutsamer Weg, der stets weitergeht.
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Angst vor dem Zahnarzt? Wie Yoga und gezielte Meditationsübungen helfen können

von/ durch Joe am Mär 11 2025
Für sehr viele Menschen ist ein Besuch beim Zahnarzt mit Angst und Unbehagen verbunden. In manchen Fällen geht die Angst sogar so weit, dass die Betroffenen jahrelang gar nicht zum Zahnarzt gehen. Dadurch verschlechtert sich die Zahngesundheit erheblich, es kommt Scham hinzu und die Hemmschwelle für zukünftige Zahnarztbesuche wird noch höher. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, die Angst vorm Zahnarztbesuch zu lindern. Dazu gehören auch Yoga und Meditation, denn diese schulen den Geist und helfen dabei, sich gezielt entspannen und die Behandlung beim Zahnarzt durchstehen zu können. Gute Zahnärzte können gezielt auf Angstpatienten eingehen Wenn ein Zahnarzt sich mit Zahnarztängsten und auch ausgeprägten Zahnarztphobien auskennt, kann er gezielt auf die Bedürfnisse seiner Patienten eingehen und den Behandlungsprozess so gestalten, dass Angstpatienten nicht überfordert werden. So nehmen beispielsweise Zahnärzte in Worms in ihrer Praxis die Ängste ihrer Patienten sehr ernst und gehen individuell auf deren Bedürfnisse ein. Dem Patienten wird ausreichend Zeit gelassen, die Praxis genau unter die Lupe zu nehmen und dem Zahnarztteam mitzuteilen, welche konkreten Ängste vorhanden sind und was er benötigt, um diese zu überwinden. Unter anderem ist genug Raum für Entspannungsübungen, wenn diese dem Patienten helfen und von ihm gewünscht sind. Meditationsübungen, die für den Zahnarztbesuch geeignet sind Bereits im Vorfeld können Patienten sich mittels Meditation auf den Besuch beim Zahnarzt vorbereiten und die eigenen Assoziationen mit dem Behandlungszimmer und dem Zahnarzt an sich gezielt bearbeiten. Vor und sogar während der Behandlung ist eine Meditation direkt in der Praxis möglich. Hierfür sind besonders die folgenden Techniken geeignet: ● Atemmeditation: Der Patient konzentriert sich vollkommen auf seinen eigenen Atem und steuert diesen.● Body-Scan: Bei dieser Form der Meditation wandert die Aufmerksamkeit durch alle Teile des Körpers.● Geführte Meditation: Mit Hilfe einer Audioanleitung können Patienten sich gezielt zur Entspannung anleiten lassen.● Visualisierungen: Der Patient stellt sich dabei einen friedlichen Ort vor. Besonders wirksam ist diese Meditation, wenn sie zuvor zu Hause ausführlich geübt wurde.● Mantra-Meditation: Beruhigende Wortfolgen oder Sätze werden in Gedanken oder per Audio-Begleitung kontinuierlich wiederholt. Warum Yoga zur Entspannung beiträgt Damit Yoga einen erheblichen Beitrag zu einem entspannteren Zahnarztbesuch darstellen kann, muss es gar nicht in der Zahnarztpraxis praktiziert werden. Stattdessen sind es vor allem die regelmäßig im Vorfeld durchgeführten Yoga-Sessions, die Angstpatienten stark machen. Beim Yoga lernen Menschen nämlich, sich auf das Wesentliche zu fokussieren, sich selbst bewusster wahrzunehmen und diese Wahrnehmung zu steuern. Ehemalige Angstpatienten, die regelmäßig Yoga praktizieren, berichten oftmals, dass sie die Welt durch Yoga klarer sehen. Dadurch können sie sich gezielt auf das Durchstehen des Zahnarztbesuchs fokussieren, ohne sich dadurch im Vorfeld unnötig lange und intensiv belasten zu lassen. Wie gut müssen Patienten Yoga beherrschen, um davon beim Zahnarzt zu profitieren? Einer der großen Vorteile von Yoga ist, dass es dabei nicht um Leistung geht. Jeder kann Yoga praktizieren, ungeachtet seiner Vorkenntnisse und körperlichen Voraussetzungen. Bereits sehr einfache Übungen können den eigenen Horizont erweitern und Angstpatienten auf beeindruckende Weise weiterhelfen. Regelmäßig durchgeführte Yogaübungen stärken das Selbstbewusstsein und fördern die Fähigkeit, die eigene Atmung zu kontrollieren und sich gezielt zu entspannen. Diese durch Yoga erlernten Fähigkeiten können Patienten auch dann beim Zahnarzt nutzen, wenn sie weit davon entfernt sind, ein Yoga-Experte zu sein.
Familien Yoga

Familien Yoga

von/ durch Stefan am Jun 03 2024
Yoga für Familien – die Vorteile der gemeinsamen Praxis Du liebst Yoga und möchtest trotz Kindern weiterhin fleißig dabei bleiben? Vielen Müttern und Vätern geht es so. Das Gute ist, dass Yoga für jedes Alter geeignet ist und Du Deine Kinder schon früh mit einbeziehen kannst. So haben alle etwas von der Wirkung der buddhistischen Asanas. Denn auch Kinder können dank der spezifischen Haltungen mehr Wohlbefinden in das eigene System bringen und ruhiger, gelassener sowie fokussierter werden. Dieser Beitrag erklärt Dir, was Du beim gemeinsamen Praktizieren berücksichtigen darfst und welche Vorteile einhergehen. Ist Yoga auch für Kinder gut? Immer mehr bewusste Eltern fragen sich, ob die Asanas für den eigenen Nachwuchs dienlich sein können. Die Antwort lautet, wie bereits in der Einleitung angedeutet, ja. Die Wirkung der buddhistischen Körperübungen ist ganzheitlich. So wirken die Haltungen auf Körper, Geist und Seele – und das nicht nur bei Erwachsenen. Leidet Dein Kind unter ständigen Erkrankungen und bleibt es kaum von einem Virus verschont? Dann ist es wichtig, dass das Immunsystem Deines Kindes gestärkt wird. Yoga kann eine wohltuende Bewegungsart sein, um einen positiven Effekt zu erzielen. Wenn Dein Nachwuchs den ganzen Tag in der Schule sitzt, ist es empfehlenswert, diesen Bewegungsmangel auszugleichen. Dynamischere Flows können die Lösung sein. Die Flexibilität der Muskeln wird gestärkt, zudem können Kinder dadurch allgemein stärker werden. Kids sind häufig sehr emotional (wütend, traurig usw.), was absolut okay ist. Gleichzeitig darf der richtige Umgang mit Emotionen gelernt werden. Mithilfe der Körperhaltungen kann Bewegung in das eigene System gelangen und die Emotionen ins Fließen gebracht werden. Ist Dein Kind ständig angespannt oder mit den eigenen Schulverpflichtungen überfordert, tut es gut, sich auf ein Meditationskissen zu setzen und sanften Meditationsreisen zu lauschen oder ein paar wohltuende Atemzüge zu machen. Diese Vorteile, die mit der regelmäßigen Praxis einhergehen, sprechen dafür, sie öfters in den Familienalltag einzubauen. Stressiger Familienalltag: Wie kann Yoga eingebaut werden? Straffe To-do-Listen, viele Hausaufgaben, lange Schultage und die stressige Arbeit der Erwachsenen – solch ein Familienalltag erinnert häufig an ein Chaos mit vielen Verpflichtungen. Genau in diesen Zeiten ist es so bedeutend, dass die ganze Familie mithilfe von verschiedenen Praktiken zur Ruhe kommt. Kennst Du das von Dir und Deiner Familie? Dann ist es bedeutend, dass ihr euch gemeinsam hinsetzt und (je nachdem wie alt die Kinder sind) einen Plan macht. Auch jüngere Kinder können und dürfen schon mitreden. Das Wochenende ist für viele traditionelle oder auch moderne Familien beinahe die einzige Zeit, in der sie gemeinsam etwas unternehmen können. Diese Zeit darf auch für Familien-Yoga genutzt werden. Kindern tut es gut, Rituale und Routinen zu haben. So könnte beispielsweise der Samstag und Sonntag mit einer Yoga-Einheit starten. Kinder gewöhnen sich dran und entwickeln genauso wie die Eltern Freude und Spaß daran. Auch unter der Woche darf Yoga regelmäßig geübt werden. Dies hängt total vom eigenen Alltag und den ganzen Terminen ab. Eine gute Idee könnte sein, kurz vor dem Schlafengehen für 5-15 Minuten Yoga zu üben. Dies gelingt auch an stressigen Tagen. Hier gilt: Lieber fünf Minuten Asanas praktizieren, als nichts zu tun. Zudem ist es wichtig, dass die Kinder spielerisch ran geführt werden und es sich angenehm anfühlt. Es sollte kein zusätzliches, nerviges To-do für die Familie werden, sondern für Entspannung sorgen. Was sollten Erwachsene bei der Planung vom Eltern-Kind-Yoga beachten? Zum einen ist es wichtig, das Alter der Kinder einzubeziehen. Natürlich kann ein dreijähriges Kind nicht so lange Freude am Halten einer Übung haben wie ein neunjähriges. Demnach sollten die Erwachsenen achtsam und liebevoll mit dem Kind umgehen, auch wenn es mal keine Lust hat. Hier darf offen kommuniziert werden, dass es sich, während die Erwachsenen Yoga üben, anderweitig beschäftigen darf (beispielsweise malen usw.) Zum anderen müssen die richtigen Utensilien bereitgestellt werden. So kommt man erst in die Umsetzung. Demnach ist es ratsam, alles auf einem Platz zu haben, damit die Ausrede "es dauert so lange, alles herzurichten" nicht zählen kann. Matten, Kissen, Decken, eventuell ätherische Öle und Diffusor sowie bequeme Kleidung dürfen bereitgelegt werden. Sanfte Klänge während der Meditation können bei Kindern sowie Erwachsenen für mehr Entspannung sorgen. Der Termin kann auch in den gemeinsamen Kalender der Eltern am Smartphone eingetragen werden, damit dies eingehalten wird. Auch der allgemeine Familien-Terminkalender in Papierform mit den eingetragenen Yoga-Einheiten kann dabei helfen, die Zeiten wirklich einzuhalten. Die Yoga-Haltungen sollten natürlich so ausgewählt werden, dass Kinder mitmachen können. Die Eltern machen vor und die Kinder können mit üben. Es gibt mittlerweile auch Kanäle auf YouTube, die Kinderyoga zeigen. So können Eltern gemeinsam mit ihrem Nachwuchs diese Haltungen praktizieren. Alles darf spielerisch gemacht werden. Vergiss die Ansprüche und freue Dich darüber, wenn Dein Kind ein wenig mit übt, auch wenn es nicht alle Übungen perfekt macht. Deine Tochter oder Dein Sohn dürfen Spaß daran haben und sich über die gemeinsame Zeit freuen – denn das ist der wichtigste Aspekt. Achte immer wieder darauf, dass Dein Kind sich wohlfühlt und in seinen Äußerungen ernst genommen wird. Am Ende der Praxis rundet eine kurze Meditation die Einheit perfekt ab. Es gibt tolle Hörgeschichten zur Stärkung der Achtsamkeit. Außerdem könnt ihr sanfte Klänge nutzen und für eine halbe Minute oder ein wenig länger die Augen schließen und tief ein- und ausatmen. Hast Du bereits Eltern-Kind-Yoga probiert? Wenn ja, wie war es für euch?
Warum ist Alignment im Yoga wichtig?

Warum ist Alignment im Yoga wichtig?

von/ durch Nick am Apr 25 2024
Die Rolle von Alignment im Yoga – ein Überblick Die richtige Ausübung der Asanas ist die Grundvoraussetzung dafür, dass sich Yoga gut anfühlt und der Effekt auf Körper, Geist und Seele der ist, den wir uns wünschen. Das richtige Alignment ist in diesem Zusammenhang das A und O, um die bestmöglichen Wirkungen zu erzielen. In diesem Beitrag erklären wir Dir, was es damit auf sich hat und wie Du es für Dich nutzen kannst. 1. Definition von Alignment im Yoga Allgemein bezeichnet das Alignment im Yoga die korrekte körperliche Ausrichtung der verschiedenen Asanas. Um dies zu schaffen, können verschiedene Yoga-Utensilien genutzt werden. So helfen beispielsweise Yogablöcke dabei, die Haltung korrekt auszuführen. Auch Polster oder Gurte sowie andere Hilfsmittel können dienlich sein, gewisse Übungen richtig durchzuführen. 2. Die Bedeutung von Alignment im Yoga Wer für eine längere Zeit ohne Yogalehrer auf der Matte übt und die Übungen nicht korrekt ausführt, kann unter eventuell auftretenden Problemen leiden. Deshalb ist es bedeutend, dass Du Dich zu diesem Thema und damit der korrekten Ausübung informierst. Zu den häufig auftretenden Problemen zählen beispielsweise Meniskusschäden oder das Impingement-Syndrom (Einklemmung von Muskeln und Sehnen innerhalb eines Gelenks). Das kann unter anderem zu verschiedenen Schäden an der Wirbelsäule führen. Dazu gehören beispielsweise gerade Linien in gewissen Haltungen. Es gibt keine festsitzenden Strukturen, gleichermaßen geht es auch nicht darum, dass Du die perfekte, bildschöne Form einnimmst – wie man sie von Fotos kennt; wichtig ist, dass Deine Gelenke, Deine Muskeln und Bänder geschont werden. 3. Wie man Alignment in seiner Praxis anwendet! Es gibt verschiedene Körperbereiche, an denen Du das Alignment in der Yogapraxis erkennen kannst. Im nachfolgenden Abschnitt erfährst Du mehr dazu: Der Beckenboden ist sehr hilfreich, um herauszufinden, wie gut das Alignment ist. Hier kannst Du in der Bewegung sofortige Ungleichgewichte erkennen und daran arbeiten. Wer den aufrechten Stand (Tadasana) übt, kann dies da erkennen. Grundsätzlich gilt, dass Du die Bewegungen aus dem Beckenboden machen sollst – auch wenn viele durch andere Körperteile gemacht werden könnten. Schaffst Du dies richtig umzusetzen, werden gewisse körperliche Beschwerden an anderen Körperteilen vermieden. Allgemein gilt: Verharrst Du in Positionen mit aufrechtem Oberkörper, sollte das Becken aufgerichtet sein. Wer dies richtig macht, schützt seine Gelenke, Muskeln und Bänder. In der korrekt ausgeführten Yogapraxis müssen auch die Knie gleichmäßig belastet werden. Das ist besonders bei Haltungen im Stand wie beim Krieger der Fall. Das Knie darf nicht über 90 Grad hinaus gebeugt werden. Um dies zu gewährleisten, müssen die Oberschenkel leicht nach außen gebeugt werden. Auch bei anderen Standhaltungen wie gestreckter seitlicher Winkel (Parshvakonasana) oder Reiter-Stellung (Ashva Sanchalana) darf das Knie nicht weiter als senkrecht über das Fußgelenk gestellt werden. In diesem Fall ist weniger oft mehr. Beim Stuhl (Utkatasana) ist es für die Gelenke bedeutend, dass Du die Knie nicht weit nach vorn beugst, arbeite lieber mit dem Becken (führe es nach hinten). Die Haltung der Füße ist während der Yoga-Praxis besonders wichtig, da sich diese auf den gesamten Körper auswirkt. In Tadasana (Berghaltung) zum Beispiel sollten diese nach vorn gerichtet sein. Rücken und Schultern spielen eine zentrale Rolle. Die Schultern beispielsweise dürfen nie zu den Ohren gezogen werden. Während verschiedener Asanas muss der Rücken in die Länge gezogen werden, zum Beispiel beim herabschauenden Hund. Wenn Du Rückbeugen übst, dürfen die Lenden- und Halswirbelsäule nicht abgeknickt werden. Wer eine Vorbeuge macht, sollte darauf achten, dass diese aus den Hüften erfolgt. Der Nacken muss sich im Alignment Yoga immer frei anfühlen, er darf nicht abgeknickt werden. 4. Die Auswirkungen von Alignment auf den Körper Im Alignment Yoga möchte man die Konsequenzen von falschen Asanas vermeiden. Deshalb ist es ratsam, dass Du Dich als Yoga-Anfänger zu einem Kurs anmeldest, in dem Du diese Praxis genauestens erfährst. So kannst Du sichergehen, dass Du Deinem ganzen System etwas Gutes tust. Wer diese Basics weiß, geht sicher, dass keine lang anhaltenden körperlichen Beschwerden auftreten. Außerdem profitierst Du von den bestmöglichen Effekten auf Deinen Körper: Dein Körper wird gedehnt, gestärkt und vitalisiert – ohne Schmerzen in Gelenken, Sehnen oder Bändern. 5. Die Vorteile von richtigem Alignment Wenn Du Dein Leben so richtig genießen und dabei fit und vital sein möchtest, solltest Du Yoga täglich üben. In diesem Fall ist es bedeutend, dass Du weißt, wie die richtigen Haltungen aussehen. Schmerzen oder andere körperliche Symptome, die zum Beispiel durch falsche Ausführungen entstehen, wirken sich unmittelbar auf Deine psychische Gesundheit aus. Demnach liegt der Pluspunkt von Alignment auch darin, Dein gesamtes Wohlbefinden auf eine nachhaltige Art und Weise zu stärken. Du gehst energiegeladen durch Deinen Alltag und leidest unter keinen negativen Folgen von falschen Ausrichtungen. Um die Yoga-Stunde bestmöglich abzurunden, kannst Du ein paar tiefe Atemzüge auf dem Kissen nehmen und nachspüren. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Du erst neu dabei bist und Deinen Körper noch nicht so gut kennst. Dadurch stärkst Du den Zugang zu Deiner inneren Stimme. Weitere Vorteile sind: Harmonie im ganzen System die Achtsamkeit und Konzentration werden geschult (durch die klaren Instruktionen) die Wahrnehmung wird verbessert dank dieser verschiedenen Übungen erfährst Du, dass Du mehr bist, als nur Dein physischer Körper Hast Du das bereits geübt? Wenn ja, was sind Deine Erfahrungen mit den korrekt ausgeführten Übungen?
Der Zusammenhang zwischen Yoga und Selbstliebe: Ein Überblick

Der Zusammenhang zwischen Yoga und Selbstliebe: Ein Überblick

von/ durch Nick am Apr 10 2024
Warum hängt Yoga mit Selbstliebe zusammen? In dieser Welt braucht es unbedingt mehr Liebe – diese resultiert in erster Linie daraus, dass sich jeder Mensch selbst liebt und sein Herz öffnet. Das hat auch nichts mit Egoismus oder Arroganz zu tun; wahre Selbstliebe nämlich nährt die Beziehungen zu anderen Menschen und erfüllt die Dinge, die man tut, mit Liebe und Achtsamkeit. Deshalb ist es so wichtig, sich selbst zu lieben. Dieser Beitrag erklärt Dir, warum Selbstliebe so bedeutend ist und wie Du sie mehr in Dein Leben integrieren kannst. 1. Was ist Selbstliebe und warum solltest Du mehr davon haben? Selbstliebe umfasst ein riesengroßes Feld, das es erst mal zu verstehen gilt. Sie hängt beispielsweise unmittelbar mit Body Positivity zusammen, wobei die Selbstliebe darüber steht. Bei der Body Positivity geht es darum, dass Du Deinen Körper akzeptierst. Dies kann natürlich mithilfe der Yoga-Praxis vereinfacht werden. Mit der Zeit merkst Du, dass sich gewisse Yoga-Übungen auf der Matte auf Deinen Körper, Deine Kraft und Dein Selbstwert auswirken. Du wirst stärker und fitter, was sich automatisch auf Deine Haltung auswirkt. Die Selbstliebe allgemein umfasst folgende Teilbereiche: Selbstreflexion (das Reflektieren der eigenen Gedanken, Emotionen, Muster usw.) Selbstbewusstsein (das Bewusstsein darüber, wer Du bist – zum Beispiel auch ohne all Deine materiellen Besitztümer, ohne Deine Arbeit, ohne Deine Angst usw.) Selbstwert (das Wissen darüber, dass Du unendlich wertvoll bist) Selbstvertrauen (das unbändige Vertrauen in Dich selbst und dass Du alles schaffen kannst, was Du möchtest; im Karma Yoga heißt es beispielsweise, dass all Deine Schwächen genau richtig sind, um Deine Aufgaben zu lösen, Du darfst vertrauen) Selbstakzeptanz (sich so zu verstehen, anzunehmen und zu lieben, wie man ist – ohne etwas dazu haben oder weg haben zu wollen; dies wird besonders im Raja Yoga geübt) Nächstenliebe (Du liebst Deine Mitmenschen, Tiere und die Natur – dies wird im Jnana Yoga gelehrt) Warum ist die Liebe zu sich selbst so wichtig? In erster Linie geht es darum, dass Menschen mit einer gesunden Selbstliebe automatisch einen viel besseren Umgang mit sich pflegen. Wenn dies der Fall ist, wirkt sich das natürlich positiv auf die inneren Gefühle sowie auf das Gegenüber aus. Liebst Du Dich selbst, beginnst Du den Planeten und Mutter Erde anders zu betrachten und viel achtsamer durch das Leben zu gehen. Außerdem benötigen sich selbst liebende Menschen nicht so viele Vorschriften, um sich angemessen zu verhalten. Zudem fühlen sich selbst liebende Menschen besser. Sie sind verbundener mit sich selbst, dem Körper, den eigenen Gedanken und Emotionen. 2. Wie kann Yoga Dir helfen, mehr Selbstliebe zu entwickeln? Ein wesentlicher Punkt, um die Selbstliebe zu stärken, können neben der Mediation auf dem Kissen die Asanas aus der buddhistischen Lehre sein. Sie sind ein idealer Weg, um sich selbst besser kennenzulernen – nicht nur den Körper, sondern auch den eigenen Geist. Die Yogapraxis ist perfekt, um den Geist und die Gedanken zu schulen und zu lenken. Der Vorteil ist, dass – egal, ob Du auf dem Gebiet neu bist oder ein alter Profi – Yoga immer dort anknüpft, wo der einzelne Mensch steht. Yogis schaffen es, sich, ihre eigenen Denkmuster und Blockaden anzusehen und diese zu verändern. Die Folge ist mehr Liebe zu sich selbst, Akzeptanz und Wertschätzung des eigenen Ichs. Zudem kann Yoga dabei unterstützend wirken, den eigenen Körper mehr anzunehmen. Dank der dynamischen Flows können Pfunde purzeln, die Kraft gestärkt und die verschiedenen Körperbereiche gut gedehnt werden. Wichtig: Yoga setzt sich nicht nur aus den typischen Bewegungen zusammen. Die buddhistische Lehre ist so viel mehr. All die Weisheiten und die Schriften, die überliefert werden, helfen Dir dabei, Dein Leben komplett neu auszurichten und mehr Liebe sowie Bewusstsein zu erzielen. Um diesen Weg zu gehen, solltest Du die Yogasutren (nach Patanjali, es gibt vier Kapitel) lesen. Zwei wichtige Sutren sind: Yoga hilft Dir, Ruhe in Deinen Geist zu bringen und dass die perfekten Haltungen leicht und stabil zugleich sind. Yoga Sutra beschreibt zudem den achtgliedrigen Weg vom Ashtanga Yoga: Yama (Verhalten in menschlichen Beziehungen) Niyama (die innere Haltung/Einstellung) Asana (die verschiedenen Körperbewegungen) Pranayama (Atemtechniken) Pratyahara (die Sinne sollten ins Innere zurückgezogen werden) Dharana (sich auf das Wesentliche konzentrieren) Dhyana (Meditation) Samadhi (vollkommenes Ankommen/Erkenntnis) 3. Praktische Tipps für die Umsetzung von Yoga in Deinem Alltag! Neben diesen theoretischen Informationen wollen wir Dir nun ein paar Tipps zur praktischen Umsetzung in Deinen Alltag geben. Wichtig ist, dass Du Dir täglich ein paar Minuten Zeit einräumst, um Deine Praxis zu absolvieren. Hierbei solltest Du die richtigen Flows oder Haltungen heraussuchen, die einen entscheidenden Unterschied für Dein Leben machen. Die Regelmäßigkeit ist der wahre Grund, warum sich viel verändern kann. Richte Dir eine Yoga-Ecke ein, in der Du die täglichen Übungen absolvieren kannst. Am besten lässt Du die Yogamatte dort liegen, dann musst Du sie nicht extra herrichten – was unter Umständen ein Grund sein kann, die Übungssession zu verschieben. Nimm Dir genügend Zeit, um in die Yoga-Praxis einzutauchen. Manchmal dauert es ein wenig, bis Du die Haltungen korrekt ausführst oder sie lange halten kannst. Dies ist Dein erster Test, ob Du Dich bereits in Selbstliebe geübt hast. Sei liebevoll und achtsam mit Dir und akzeptiere, dass Du gewisse Haltungen noch nicht so ausüben kannst, wie Du es Dir vielleicht wünschst. Mit genügend Übung wirst Du lernen, dass sich Dein Körper komplett anpassen kann und Deine anfänglichen körperlichen Grenzen ausgedehnt werden. Schnapp Dir eine Freundin oder einen Freund, mit dem Du täglich üben kannst. Ist das nicht möglich, suche Dir einen Kurs, bei dem Du vor Ort neue Leute kennenlernst und die Übungen allesamt korrekt erlernst. Nutze die Atmung (tiefe Atemzüge, ein und aus), um Dich im Körper zu spüren und wahrzunehmen, was gerade da ist. So lernst Du Deine Gefühlswelt besser und bewusst kennen. 4. Was sind die wichtigsten Asanas (Yogaübungen) für eine liebevollere Beziehung zu Dir selbst? Es gibt viele verschiedene Haltungen, die sich unterschiedlich auf Dein System auswirken. a) Fisch-Position mit Yogablock Hierbei legst Du Dich auf den Rücken und unterstützt Deinen oberen Rücken mit einem Yogablock. Auch der Kopf wird auf einen Yogablock gelegt. Entspanne in dieser herzöffnenden Haltung. b) Herzchakra Öffnung mit einer abgewandelten Kindshaltung Hierfür stellst Du Dich in den Vierfüßlerstand, die Beine bleiben in der Haltung, während der Oberkörper nach vorne Richtung Boden gelegt wird. Die Ellenbogen und Deine Stirn legst Du auf ein Kissen und richtest Deine Unterarme Richtung Himmel auf. Atme tief ein und aus. c) Herzöffnung im Liegen Für diese Haltung setzt Du Dich in der Kniehaltung auf Deine Matte, Deine Beine sind nach hinten gerichtet (kein Schneidersitz). Dann platzierst Du ein Kissen auf die Matte und legst Deinen Oberkörper (auf dem Rücken) sowie Deinen Kopf darauf ab. Die Beine liegen auf der Matte auf und die Fußsohlen sind Richtung Oberkörper gerichtet – nicht ausgestreckt. Atme tief ein und aus. 5. Wie man Emotionen erkennt und bewältigt, um sich besser zu lieben Um Selbstliebe zu praktizieren, ist es bedeutend, dass Du Dir über Deine Emotionen und Gefühle bewusst bist. Das heißt, dass Du mit der Zeit immer genauer einschätzen kannst, warum die Traurigkeit, die Wut oder die Freude gerade da sind. Emotionen heißen nicht umsonst so – das Wort setzt sich aus E-Motionen zusammen, was so viel bedeutet wie Gefühle in Bewegung. Wenn Du also Trauer, Wut oder Ärger spürst, darfst Du es im Körper lokalisieren und mit der Atmung durch Dein gesamtes Körpersystem ziehen lassen. Nach wenigen Sekunden oder Minuten hat die Emotion Dein System passiert und Du kannst wieder in Deinen Alltag zurückkehren. Wenn Du Dir erlaubst, all Deine Gefühle zu fühlen, wirst Du merken, dass Du Dich selbst viel besser annehmen kannst. Liebst Du Dich bereits selbst? Welche Erfahrungen hast Du mit der Yogapraxis gemacht?
Yoga in der Gruppe oder Partnerschaft: Deine Vorteile

Yoga in der Gruppe oder Partnerschaft: Deine Vorteile

von/ durch Stefan am Apr 04 2024
Die Vorteile der Yoga-Praxis in einer Gruppe oder in Partnerschaft Wer Yoga praktiziert, möchte die besten Vorteile herausholen. Die Körperübungen müssen keinesfalls allein durchgeführt werden. Es gibt zahlreiche Angebote, bei denen die Asanas zu zweit oder in der Gruppe praktiziert werden. Von welchen positiven Effekten Du in diesem Fall profitierst, erfährst Du in diesem Beitrag. 1. Warum Yoga in Gruppen oder Partnerschaften praktizieren? Zuallererst möchten wir Dir erklären, was es mit dem Thema Yoga in Partnerschaft oder in der Gruppe auf sich hat. Unter dieser Yoga-Form verstehen wir das Ausüben von diversen Yoga-Stellungen mit Deinem Partner oder einer größeren Gruppe, zum Beispiel mit Deinen Freunden, Deiner Familie oder Bekannten. Wie Du sicherlich weißt, stärkt Yoga die ganzheitliche Gesundheit. Körper, Geist und Seele werden in Einklang gebracht und Du sowie all die anderen teilnehmenden Yogis profitieren von ausgiebiger Harmonie im eigenen Körpersystem. Wer den Zusammenhalt mehrerer Menschen oder in einer Partnerschaft stärken möchte, darf gemeinsame Aktivitäten auswählen. Dazu gehören beispielsweise Treffen in Restaurants, in Bars, in der Natur oder auf der Matte im eigenen Zuhause oder im Studio. 2. Vorteile für die Gesundheit und das Wohlbefinden Bewegung tut dem gesamten System gut, noch mehr profitierst Du, wenn Du die Praxis gemeinsam mit anderen machst. Es ist nicht davon abhängig, ob Du die Übungen zu zweit, zu fünft oder zu sechst machst – die Atmosphäre, die Du dabei erzeugst, kannst Du in der Zeit allein kaum erzielen. Auf der anderen Seite kannst Du mit Yoga allein auch wundervolle Erfahrungen sammeln: Das ist besonders dann so, wenn Du tief in Dich sinken möchtest und Ruhe in Deinen Körper, Deinem Geist und Deine Seele einladen möchtest. Im nachfolgenden Abschnitt erklären wir Dir die positiven Effekte des gemeinsamen Yoga-Übens: a. Körperliche Vorteile des gemeinsamen Yogaunterrichts Die verschiedenen Yoga-Arten haben diverse Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit – so natürlich auch Partner- oder Gruppenyoga. In erster Linie geht es darum, dass die eigenen körperlichen Grenzen stets weiter ausgebaut werden. Dies gelingt bei vielen Menschen durch das gemeinsame Üben deutlich einfacher. Die Motivation und der Ansporn sind in der Gemeinschaft meist höher. Ansonsten hat die regelmäßige Praxis folgende Effekte auf den Körper: Stärkung der Sehnen und Bänder Die Muskulatur wird gedehnt und mobilisiert Schmerzen können reduziert werden, wenn die richtigen Yoga-Übungen ausgeübt werden Die Grenzen des eigenen Körpers werden ausgebaut Die Wahrnehmung für den eigenen Körper steigt und die innere Körperstimme wird lauter – dadurch kann das Wohlbefinden verbessert werden Natürlich hängen die körperlichen Auswirkungen vom Yoga-Stil ab. Wer beispielsweise Kundalini Yoga übt, stärkt die Energieverteilung im eigenen Körpersystem, anders als Yin Yoga, bei dem Du hauptsächlich die Dehnbarkeit der verschiedenen Muskelgruppen erzielst. Hatha Yoga ist eine andere Yoga Art, die zu zweit oder mit mehreren Yogis ausgeübt werden kann. b. Geistige und emotionale Benefits von Partner- oder Gruppenyoga Neben den oben genannten Auswirkungen auf den Körper erzielst Du dank der regelmäßigen Yogapraxis viele andere positive Effekte – Du wirst sehen, dass sich das Verhältnis zwischen Dir und Deinem Partner, Deinen Freunden, Deiner Familie oder Deinen Bekannten verändert. Folgende Pluspunkte können erfahren werden: Das Vertrauen baut sich auf. Ist Deine Partnerschaft beispielsweise nicht so gut oder fehlt es an Vertrauen, können gemeinsame Yoga-Übungen eine Wohltat sein, um genau dieses zu stärken. Du lernst, Deine Bedürfnisse zu kommunizieren und Deine Grenzen auszusprechen. Das wirkt sich unmittelbar auf die zwischenmenschliche Beziehung im Alltag aus – egal, ob zu Deinem Partner, zu Freunden oder Bekannten. Du kannst Deine Bedürfnisse sensibler wahrnehmen und gleichzeitig mehr Verständnis für die Bedürfnisse des anderen haben. Die zwischenmenschliche Beziehung kann vertieft und eine ganz neue Ebene erreicht werden. Natürlich lernst Du durch das regelmäßige Yoga Dein Gegenüber auf einer tiefen, emotionaleren Ebene kennen. Gemeinsame Aktivitäten wie Yoga, Meditieren oder andere Tätigkeiten stärken den Zusammenhalt. Wer zusammen auf dem Kissen meditiert, erlebt nochmals eine tiefere Verbundenheit. Wer kann Partneryoga ausüben? Theoretisch gibt es keine Beschränkungen. Diese Art von Yoga kann jeder Mensch machen, der sich dafür interessiert. Auch das Alter sowie die eigene Fitness stellen kein Ausschlusskriterium dar. Grundsätzlich kann beinahe jeder Yoga-Stil auch zu zweit geübt werden. Faszien-Yoga beispielsweise eignet sich jedoch nicht dafür. Ein wichtiger Punkt ist, dass beide Yogis ungefähr ein ähnliches Fitnesslevel haben, sodass dieselben Flows durchgeführt werden können. Ansonsten können sie sich natürlich auch anpassen und gemeinsame Übungen finden. Wer Kinder hat, darf diese einbeziehen. Wichtig: Im Yoga geht es nie um Leistung, sondern um Freude, Tiefgang, Stärkung und Willenskraft. Bist Du unsicher, könnte ein Kurs im Studio dabei helfen, die ersten Berührungsängste hinter Dir zu lassen und die professionelle Anleitung diverser Übungen zu zweit oder mit mehreren zu genießen. Was sollte außerdem beachtet werden? Wenn ihr Partner-Yoga ausüben möchtet, solltet ihr euch täglich eine fixe Uhrzeit ausmachen, in der ihr übt. So kann sichergestellt werden, dass es nicht vergessen wird. Ist nicht täglich Zeit, kann die Praxis natürlich auch nur zwei-, dreimal in der Woche durchgeführt werden. Der Ort, wo Yoga geübt wird, sollte gemütlich sein und genügend Platz bieten. Wasser, Tee, gemütliche Kleidung, eine feste Yogamatte, ein Kissen sowie andere Hilfsmittel dürfen bereitgestellt werden. Die Yoga-Sequenz sollte mit einer gemeinsamen Meditation, bei der Du nahe an Deinem Partner sitzt, abgeschlossen werden. Auch tiefes Atmen kann hilfreich sein, um noch tiefer in die Ruhe zu sinken. Welche Übungen eignen sich für Anfänger? Es gibt sehr viele Asanas, die zu zweit oder mit mehreren ausgeübt werden können. Wir zeigen Dir zwei besonders tolle, die Du sofort einbauen kannst. a) der Baum Hier stellst Du Dich neben Deinem Partner, Hüfte an Hüfte. Dann umarmst Du Deinen Partner mit dem inneren Arm. Gleichzeitig hebt ihr das äußere Bein und versucht die Balance zu halten. b) Sitzende Vorbeuge (Grätsche) Für diese Übung setzt ihr euch auf den Boden und bringt die Beine in die Grätsche. Wenn ihr das beide gemacht habt, dann könnt ihr euch an den Fersen berühren. Nun versucht ihr, mit dem Oberkörper so weit wie es geht nach unten zu kommen. Hast Du schon mal Yoga mit Partner geübt? Wenn ja, wie war dieses Erlebnis für Dich?
Wie hängen Yoga, Meditation und Selbstakzeptanz zusammen?

Wie hängen Yoga, Meditation und Selbstakzeptanz zusammen?

von/ durch Stefan am Mär 20 2024
Die Verbindung zwischen Yoga, Meditation und Selbstakzeptanz   Yoga beeinflusst die Harmonie auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene. Das heißt, dass die Asanas aus der buddhistischen Lehre auch wertvolle Effekte auf das eigene Selbstbild sowie die Selbstakzeptanz haben können. Ist Dir schon mal aufgefallen, dass Du Dich nach Yoga deutlich besser gefühlt hast? Wenn nicht, kannst Du es ausprobieren. Der Beitrag erklärt Dir die besten Zusammenhänge und was Du wissen musst.   1. Einführung in die Verbindung zwischen Yoga, Meditation und Selbstakzeptanz   Die Yoga-Praxis und Meditation sind Methoden, um sich selbst zu erkennen und sich auf einer Ebene kennenzulernen, die sonst nicht so leicht zugänglich ist. Besonders dann, wenn Du Dich in einem stressigen, oberflächlichen Alltag befindest, in dem Du Dich kaum mit Psychologie, Spiritualität oder dem eigenen Ich beschäftigst.     Aus diesem Grund sind Yoga und Meditation gleichermaßen wundervolle Möglichkeiten, die Akzeptanz des eigenen Selbst zu stärken. Das gelingt dadurch, dass Du durch diese Techniken all Deine Seiten kennenlernst – Deine Schatten und Deine schönen Seiten. Nur wer über all seine Aspekte Bescheid weiß, kann sich selbst akzeptieren.   2. Wie Yoga und Meditation helfen können, das Selbstbild zu verbessern!   Viele Yogis, die regelmäßig Yoga praktizieren, berichten ziemlich schnell von einer Veränderung in der Wahrnehmung des eigenen Selbstbildes. Eine Studie, die in der Fachzeitschrift "Sex Roles" veröffentlicht wurde, besagt, dass die Teilnehmer ihren Körper positiver wahrnehmen konnten.   Demnach kannst Du davon ausgehen, dass die regelmäßige Praxis tolle Effekte auf Dein Selbstbild hat.   Das hat verschiedene Gründe:   Dank Yoga lernst Du Deine Empfindungen über Dich selbst bewusst zu lenken. Auch wenn Dir bestimmte Körperpartien nicht so gut gefallen, fokussierst Du nicht mehr darauf, sondern nimmst Dich so an. Allgemein richten Yogis nicht mehr so viel Fokus auf das Aussehen, da in dieser Welt andere Werte wichtiger sind. Wer regelmäßig Yoga übt, beeinflusst damit seinen Körper und verändert ihn. Dies kann dazu beitragen, dass Du Dich allgemein wohler fühlst und sich dadurch Dein Selbstbild ändert.   Natürlich spielt in dem Zusammenhang auch die Meditationspraxis auf dem Kissen eine bedeutende Rolle. Wenn Du diese spirituelle Praxis regelmäßig in Deinen Alltag einfließen lässt, verändern sich gewisse Synapsenverbindungen im Gehirn, sodass Du Dich allgemein fitter, bewusster, wohler und selbstbewusster fühlst. All diese Eigenschaften wirken sich unmittelbar auf Dein Selbstbild aus. Ratsam ist es, Meditationen zu machen, die sich auf das "Ich bin" ausrichten. Hierbei fokussierst Du Dich einfach auf Dein Sein – ganz egal, wie Du aussiehst, was Du hast oder nicht hast.         3. Die psychologische Bedeutung von Yoga und Meditation für eine stärkere Akzeptanz des Selbst   Hatha Yoga ist eine sehr beliebte und weitverbreitete Form von Yoga. Viele Yogis profitieren von verschiedenen Effekten auf Körper, Geist und Seele. Auch in Bezug auf die Selbstakzeptanz ist Hatha Yoga perfekt. Wer sich bereits einmal mit der Psyche des Menschen beschäftigt hat, weiß, wie komplex diese ist. Die Synapsen verknüpfen sich auf verschiedene Weisen, dies wirkt sich direkt auf die Gedanken, das Selbstbild, die Selbstliebe und die Akzeptanz aus. Auch wenn diese Muster erst mal starr wirken, sind sie das nicht – mit der regelmäßigen Praxis kannst Du sehr viel verändern.   Wenn Du täglich Asanas auf der Matte übst, stärkst Du die Körperverbindung und löst damit die Veränderung der Gehirnverknüpfungen aus. Außerdem können mithilfe von Yoga und Meditation gewisse Schattenaspekte angesehen und vom Unterbewusstsein ins Bewusstsein gebracht werden; auch ungünstige Selbstüberschätzungen verringern sich dadurch. So ist es Dir möglich, damit zu arbeiten und gegebenenfalls therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.   Die beiden Praktiken aus der buddhistischen Lehre helfen uns, die innere Stärke zu erfahren, diese zu integrieren und nachhaltig zu nutzen. Somit können sie jederzeit unterstützend bei gewissen Therapien genutzt werden, um die Akzeptanz und die Liebe, sich selbst gegenüber zu erhöhen und damit bestmögliche Erfolge in der Therapie zu erzielen.     4. Ein praktischer Leitfaden für den Beginn der Verbindung mit dem inneren Ich   Wenn Du Dich mit Deinem inneren Ich verbinden möchtest, kann dies anfänglich eine große Hürde darstellen. Dadurch, dass wir so geprägt wurden, dass alles im Außen geschieht, verlieren wir den Bezug zu unserem inneren Ich.   Diese Punkte können Dir dabei helfen, Dich effizient mit Deinem Innersten zu verbinden:   Eine tiefe Atmung hilft Dir, im Hier und Jetzt anzukommen, die innere Ruhe zu spüren und den inneren Frieden wahrzunehmen. Um noch mehr Entspannung einzuladen, lohnt es sich, mindestens fünf Minuten tief zu atmen. Nachdem Du tief ein- und ausgeatmet hast, spüre Deinen Körper und fühle, was gerade da ist. Folgende Fragen können Dich unterstützen: Wie fühle ich mich gerade? Wo fühle ich Druck? Wo fühle ich Weite? Wo fühle ich Enge? Fühle ich andere Gefühle in meinem Körper? Zu Anfang kann es leicht überfordernd sein, einfach nur verbunden mit den eigenen Gefühlen im Körper zu sein. Mit der Zeit wird es immer normaler und leichter. Mithilfe einer Meditation kannst Du Dich bewusst mit Deinem inneren Ich und Deinem Geist verbinden. Das tiefe Atmen bringt Dich in den Moment und nun ist es möglich, die Intention zu setzen "Ich verbinde mich mit meinem inneren Ich". Wenn Du das gemacht hast, fühle rein. Was fühlst Du? Die Meditation der liebenden Güte kann Dich dabei unterstützen, noch liebevoller mit Dir selbst und den anderen Menschen zu sein. Die Verbundenheit und Dein Selbstbild werden gestärkt. Hierbei wünschst Du Dir selbst, einem geliebten Menschen, einer neutralen Person sowie einem Feind "Möge ich sicher sein, Möge ich gesund sein, Möge ich glücklich sein, Möge ich mit Leichtigkeit leben". Die Formulierungen passen sich dann je nach Empfänger an. Du gehst Mensch für Mensch durch. Dann kannst Du bewusste Fragen stellen wie "Wer bin ich wirklich?", "Was sind meine wahren Stärken?", "Was ist meine Aufgabe?", "Was sind meine eigenen Fähigkeiten, die mich besonders machen?" "Was löst Glücksgefühle in mir aus?" Wenn Du Dir in dieser Welt schwertust, Dich bewusst mit Deinem Innersten zu verbinden und im gegenwärtigen Moment anzukommen, ist es ratsam, vorher ein paar Yoga-Übungen oder eine andere Art von Bewegung auszuführen. Kundalini Yoga ist toll, um die Energie, die sich in den unteren Chakren festsetzt, nach oben zu bringen. Auch ein schönes Mantra, ätherische Öle auf der Haut, Räucherstäbchen oder zeremonieller Kakao helfen Dir, die Verbindung zu Dir, das Wohlbefinden, die positiven Emotionen sowie das eigene Glücksgefühl im täglichen Leben zu stärken. Außerdem erfährst Du zahlreiche Informationen in den Yoga Sutras nach Patanjali.       5. Wie man lernt, sich wertzuschätzen und selbstsicherer zu werden!   Das oberste Gebot in diesem Leben ist unter anderem, sich selbst die Liebe gegenüber zu bringen, wie wir sie auch einem Baby, unseren Eltern, unserem Partner oder Geschwistern schenken. Die Liebe, die wir uns selbst gegenüber empfinden, ist oftmals durch verschiedene Glaubensmuster sehr gering. Diese wollen uns weismachen, dass wir so wie wir sind, nicht gut sind. Das ist natürlich falsch und genau da setzen wir an – ein positives Selbstbild ist das Ziel.   Um sich selbst mehr wertzuschätzen, geht es erst mal darum, dass Du spürst, wie toll Du bist. Das kannst Du herausfinden, indem Du damit beginnst, ein Tagebuch zu führen. Schreibe Dir täglich mindestens fünf Dinge auf, die Du an Dir selbst liebst/wertschätzt. Sprich mit anderen Menschen und frage sie, was sie an Dir mögen. Erfreue Dich bewusst an Dingen, die Du gut machst und übe Dich in Sanftheit, wenn etwas nicht sofort gelingt. Mache das, was Du liebst – dadurch wirst Du automatisch selbstsicherer. Dein Körperbewusstsein kannst Du durch tägliche Asanas stärken. Übe Dich in Achtsamkeit und nimm Dir mehrmals täglich die Zeit, in Deinen Körper zu fühlen und Deine Gedanken wahrzunehmen. Verspürst Du ablehnende Gedanken, versuche sie durch positive zu ersetzen.         6. Fazit: Warum Yoga und Meditation ein Schlüssel ist, um die Akzeptanz des Selbst zu erhöhen   Körperliche Übungen und Meditation helfen Dir in erster Linie dabei, das Ego und die negativen Gedanken, die im Kopf herumschwirren, kleinzuhalten. Automatisch tritt immer häufiger ein Gefühl von Glück, ein erhöhtes Wohlbefinden im Körper sowie mehr Verbundenheit zu sich selbst auf. Außerdem sind diese Praktiken auf Deinem Weg ideal, um Dich selbst mehr zu lieben, störende Gedankenmuster zu überwinden und positives Denken zu etablieren. Konnte Dir Yoga auf dem Weg zu mehr Selbstakzeptanz helfen? Wenn ja, was hast Du genau gemacht?  
Wohlbefinden stärken:

Wohlbefinden stärken:

von/ durch Stefan am Feb 29 2024
Das sind die beliebtesten Yoga-Übungen     Bist Du schon länger dabei, verschiedene Yoga-Arten zu testen, hast Du vermutlich schon eine gefunden, die Dir am meisten zusagt. Vielleicht kennst Du bereits Deine Lieblings-Asanas. Ist dies nicht der Fall, weil Du erst kürzlich begonnen hast oder Dein Einblick in die Welt der verschiedenen Yoga-Stellungen noch sehr klein ist, kannst Du die Informationen in diesem Beitrag für Dich nutzen. Lerne verschiedene beliebte Yoga-Haltungen kennen, die Dich in Deinem Alltag positiv unterstützen können.   Wichtig: Kläre Deine Symptome vor der ersten Yoga-Einheit ab   Bist Du körperlich gesund, kannst Du sofort loslegen. Wenn Du jedoch körperlich etwas eingeschränkt bist, dann lass dies unbedingt vom Arzt des Vertrauens abklären oder von einem Heilpraktiker Deiner Wahl.   Was Du als Anfänger vor dem Üben noch beachten solltest!     Ist so weit alles klar, kannst Du langsam mit dem Üben beginnen. Es ist ratsam, sich einer Yoga-Gruppe in Deiner Stadt anzuschließen. Dort kann der Yoga-Lehrer genaue Anweisungen geben, wie die einzelnen Asanas aussehen sollen.   Bist Du schon geübt oder hast Zugriff auf wertvollen Online-Content, kann dies ausreichen, um mit Yoga zu starten. Hier solltest Du sicherstellen, dass die einzelnen Übungen gut erklärt werden und Du sicher in der Ausführung bist.   Egal, welche Yoga-Einheit Du besuchst – achte stets auf Deine eigenen Grenzen. Das Ziel ist es, dass Du Deinen Körper gut wahrnehmen kannst und spürst, was Du gerade brauchst.   Zudem sind tiefe Atemzüge essenziell, um eine entspannte Wirkung auf Deinen Körper und Deinen Geist zu erzielen. Die Yoga-Einheit kann mit einer Meditation oder mit der Anleitung für eine spezielle Atemübung auf Deinem Kissen abgeschlossen werden. So kannst Du von der ganzheitlichen Wirkung profitieren.   Bei der Auswahl Deiner Kleidung ist es ratsam, auf die bequeme Variante umzusteigen. Die Stoffe sollten angenehm auf der Haut aufliegen und Einschnürungen durch einen engen Hosenbund sollte vermieden werden.   Die besten Yoga-Übungen für Körper, Geist und Seele   Um einen guten Einblick in die wichtigsten Yoga-Haltungen zu bekommen, kannst Du die nachfolgenden Posen ausüben und in Deine Praxis auf der Matte integrieren.   a) Stuhlhaltung (Utkatasana)   Für diese Pose stellst Du Dich hüftbreit auf Deine Matte und gehst langsam in die Hocke. Du spürst mit Sicherheit die Anspannung in Deinen Oberschenkeln. Dies ist genau richtig so. Du trainierst mit dieser Übung Deine Oberschenkel und Dein Gesäß. Auch die Rumpfmuskulatur und die Waden werden angesprochen.   b) Berghaltung (Tadasana)   Möchtest Du eine weitere Haltung im Stehen ausprobieren, dann ist die Berghaltung zu empfehlen. Hierbei können Deine Beine gekräftigt werden und die Stabilität in Dir wachsen. Achte bei der Ausführung darauf, dass Du mit Deinen Füßen kräftig auf der Matte stehst, die großen Zehen berühren sich. Die Oberschenkel werden leicht nach innen gedreht und die Knie zeigen nach vorn. Deine Arme kannst Du locker nach unten hängen lassen. Der Brustkorb wird nach vorne geschoben und Du bleibst in dieser Position für eine Minute. Wenn Du das Bedürfnis hast, kannst Du auch länger darin verweilen.   c) Heraufschauender Hund (Urdhva Mukha Shvanasana)     Diese Haltung ist ein Teil des Sonnengrußes oder vieler Vinyasa-Flows für Fortgeschrittene. Hierfür legst Du Dich auf Deine Matte, mit dem Bauch nach unten und die Beine nach hinten ausgestreckt. Dann hebst Du Deinen Oberkörper an, die Handflächen liegen auf, die Arme werden gestreckt und Deine Beine heben sich leicht vom Boden. Das heißt, dass Du nur mehr mit Deinen Handinnenflächen sowie Deinem Fußrücken auf der Matte aufliegst. Den Kopf darfst Du in den Nacken legen.   Bleibe in dieser Haltung für ein paar Atemzüge und beobachte, wie es Dir damit geht. Die Übung ist gut für Deinen Rücken und die Mobilität der Wirbelsäule. Zudem werden Herz- und Brustbereich geöffnet.   Wenn Dir diese körperlichen Übungen zu schwierig sind, übe die Kobra (Bhujangasana). Hierbei begibst Du Dich in eine ähnliche Position. Du liegst auf Deinem Bauch, stellst Deine Arme vor Dir auf, drückst sie durch und hebst Deinen Oberkörper langsam an (aus der Kraft Deines Rückens). Deine Knie (und Beine) bleiben vollständig auf der Matte. Mit dieser Übung trainierst Du Deinen Rücken und öffnest den Herzraum. Deinen Kopf kannst Du in den Nacken legen – achte darauf, ihn nicht zu überstrecken.   d) Kindeshaltung (Balasana)   Hierbei handelt es sich um eine Position, die ideal ist, um sich während eines anstrengenden Tages oder einer intensiven Yoga-Einheit zu entspannen. Du gehst in die Hocke und danach legst Du Deinen Oberkörper flach auf die Matte ab. Die Arme zeigen nach hinten oder nach vorne.   Der Vorteil dieser Asana ist, dass Du Dich darin komplett entspannen kannst. Die Oberschenkel und Fußgelenke werden gedehnt, Anspannungen im Rückenbereich können reduziert werden und die Hüftgelenke werden mobilisiert.   e) Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana)   Um die Yoga-Praxis vervollständigen zu können, sollte der herabschauende Hund keinesfalls fehlen. Er wird im Sonnengruß zusammen mit dem heraufschauenden Hund geübt. Damit trainierst Du Deine Oberschenkel sowie Deine Schultern und Dein Rücken wird mobilisiert.   Du stellst Dich in den Vierfüßlerstand auf Deine Matte und dann hebst Du Dein Becken nach hinten. Deine Beine streckst Du durch (soweit es geht) und Deine Arme genauso. Der Rücken bleibt gerade, die Fußsohlen liegen auf dem Boden auf. Bleibe in dieser Pose für ein paar Atemzüge und atme tief ein und aus.   f) Katze (Bidalasana) und Kuh (Bitilasana)   Eine weitere beliebte Übung ist Katze-Kuh. Hierbei stellst Du Dich wieder auf Deine Matte, Deine Beine sind hüftbreit aufgestellt und Deine Hände liegen schulterbreit auf.   Bei der Einatmung gehst Du in die Haltung der Kuh, das heißt, dass Dein Brustkorb nach vorn gerichtet wird und Dein Rücken eher "durchhängt" (Hohlkreuz). Bei der Ausatmung gehst Du in die Katzen-Haltung. Der Rücken wird nach oben gewölbt und Du machst den bekannten "Katzenbuckel".   Mit dieser Pose mobilisierst Du Deine Wirbelsäule und stärkst Deinen Bauch, Deine Brust und Deine Schultern.   Weitere tolle Übungen sind:   Krieger I, II und III Baum Dreieck Drehsitz Sitzende Vorbeuge (gerade und seitlich) Welche Übung ist Deine liebste und wie lange machst Du schon Yoga?
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Gelassenheit im Alltag - mit Yoga und CBD

von/ durch Stefan am Jan 17 2024
Stellen Sie sich vor, Sie könnten einen Knopf drücken und alle Anspannungen des Tages würden von Ihnen abfallen. In unserem hektischen Alltag suchen wir oft nach Wegen, um diese Art der Entspannung zu finden. Yoga bietet uns einen Weg, Körper und Geist zu beruhigen, und wenn es um zusätzliche Unterstützung geht, rückt ein besonderes Naturprodukt in den Fokus: CBD, gewonnen aus der Hanfpflanze, es wird vielseitig eingesetzt, um das Wohlbefinden zu fördern. Aber wie findet man die richtige Dosierung? Hier kommt der CBD Dosierungsrechner ins Spiel, ein nützliches Tool, das Ihnen dabei helfen kann, die für Sie passende Menge zu bestimmen, um die gewünschten Effekte zu erzielen, ohne Überdosierung zu riskieren. Yoga als Quelle der Entspannung: Grundprinzipien und einfache Übungen Yoga ist mehr als nur ein Trend – es ist eine jahrtausendealte Praxis, die Menschen dabei unterstützt hat, zu innerer Ruhe zu gelangen. Die Kombination aus Atemübungen, körperlichen Haltungen und Meditation fördert die Flexibilität, stärkt die Muskulatur und hilft, Stress abzubauen. Schon einige Minuten Yoga am Tag können einen merkbaren Unterschied im alltäglichen Wohlbefinden bewirken. Wenn Sie mitten im Arbeitstag innehalten, um einige Yoga-Positionen zu praktizieren, werden Sie feststellen, wie Ihr Geist klart wie auch Ihr Körper sich revitalisiert anfühlt. Wer neu im Bereich Yoga ist, kann mit einigen einfachen Übungen beginnen, wie dem Sonnengruß oder der Baumhaltung, welche Balance und Konzentration fördern. Diese Übungen können mühelos in den Tagesablauf integriert werden, sei es am Morgen zur Einstimmung auf den Tag oder am Abend, um den Tag in Ruhe ausklingen zu lassen. Yoga hilft, ein Bewusstsein für die eigenen Körpergrenzen zu entwickeln, um die eigene Atmung zu regulieren und die Verbindung zwischen Körper und Geist zu stärken. So werden Sie nicht nur körperlich flexibler, sondern auch geistig ruhiger und gelassener. Einführung in die Welt des CBD: Was es ist und wie es wirken kann Der Hype um CBD ist kaum zu überhören. CBD steht für Cannabidiol, einen Wirkstoff, der aus Hanfpflanzen gewonnen wird. Im Gegensatz zu THC, dem psychoaktiven Inhaltsstoff von Cannabis, wirkt CBD nicht berauschend und ist in Deutschland legal erhältlich. Anwender berichten, dass CBD Öle, Kapseln und Salben helfen, Beschwerden wie Schlafstörungen, Angst und Schmerzen zu lindern. Wissenschaftler forschen an seinen Eigenschaften, diese können entzündungshemmend und entspannend wirken. Die Verbindung von Yoga und CBD könnte eine spannende Synergie erzeugen, und zwar eine, die sowohl den Körper als auch den Geist ins Gleichgewicht bringt. Natürliche Wege zur Steigerung des Wohlbefindens Die traditionelle Yogapraxis und die Anwendung von CBD gehen Hand in Hand, wenn es darum geht, das Wohlbefinden auf natürliche Weise zu steigern. Der ganzheitliche Ansatz von Yoga zur Steigerung der Lebensqualität kann durch die potenziell entspannende Wirkung von CBD hervorragend ergänzt werden. Insbesondere nach anstrengenden Yoga-Sessions könnte CBD dazu beitragen, das Gefühl der Erholung zu vertiefen und Muskelkater zu lindern. In diesem Zusammenspiel liegt eine besondere Kraft, die es uns ermöglicht, die Herausforderungen des Alltags mit neuer Energie zu meistern. Ruhepole im stressigen Leben schaffen Stress ist einer der größten Gesundheitsfeinde unserer Zeit. Yoga lehrt uns, wie wir durch die bewusste Kontrolle unserer Atmung und eine Ausführung gezielter Körperübungen, Stress bekämpfen können. CBD kann hierbei eine unterstützende Rolle spielen, indem es hilft, eine tiefere Entspannung zu erreichen und somit die stressmindernde Wirkung des Yogas zu verstärken. Durch die Einbindung dieser beiden Mittel in Ihren Alltag können Sie wirksame Ruhepole schaffen, welche helfen, Ihre innere Balance wiederherzustellen und Stressresistenz aufzubauen. Achtsamkeit und Wohlbefinden im Einklang Achtsamkeit ist ein Schlüsselkonzept in der Yoga-Philosophie. Es geht darum, sich ganz auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren, ohne zu urteilen. Dies ist eine Fähigkeit, die mehr Zufriedenheit und Frieden in unser Leben bringen kann. Durch die Anwendung von CBD könnten wir diesen Zustand der Achtsamkeit womöglich leichter erreichen. Zudem unterstützt es nach einigen Berichten die Regenerationsprozesse im Körper und trägt zu einem ausgewogenen Schlaf bei. Die regelmäßige Yogapraxis in Verbindung mit CBD kann somit ein wertvoller Bestandteil eines achtsamen, auf Wohlbefinden ausgerichteten Lebensstils sein.
Wie kannst Du durch Yoga die Flexibilität verbessern?

Wie kannst Du durch Yoga die Flexibilität verbessern?

von/ durch Stefan am Nov 13 2023
Yoga ist gesund – auf vielen Ebenen. Vielleicht hast Du selbst die Erfahrung gemacht, dass Dir Yoga in verschiedenen Situationen im Leben erheblich gedient hat. So können die diversen Yoga-Stellungen hervorragende Auswirkungen auf die Flexibilität, Kraft sowie Beweglichkeit haben. In diesem Beitrag erfährst Du die hilfreichsten Informationen zum Thema Flexibilität und welche Asanas Du im Alltag umsetzen kannst. Flexibilität und Beweglichkeit: Was ist der Unterschied? Die Flexibilität gehört zu den fünf motorischen Hauptfähigkeiten und ist demnach wichtig für die ganzheitliche Gesundheit für Körper, Geist und Seele. Ist nämlich Dein ganzer Körper flexibel, wirkt sich dies auch auf Deine Denkweise und das Gedankenkarussell im Kopf aus. In der Umgangssprache nutzen wir häufig die Wörter Beweglichkeit und Flexibilität für dasselbe. Genau genommen handelt es sich hierbei um zwei verschiedene Dinge. Was ist die Beweglichkeit? Unter der Beweglichkeit verstehen wir die Bewegung des Gelenks (also die Art und Weise). Das Gelenk muss sich bewegen können, ohne dass das Gewebe drumherum eingeschränkt wird. Somit spielt die Stärke des Gewebes eine große Rolle. Wenn dies nämlich nicht so stark ist, kann es zu Verletzungen kommen. Wer unter einer Verletzung leidet, kann das Gelenk nicht mehr im vollen Umfang nutzen. Zudem wirken sich die Körperteile, die in der gesamten Bewegung eine Rolle spielen, aus. Benötigst Du zum Beispiel Deinen Oberarm für die Rotation der Schultern, kann eine Verletzung des Ellenbogen die Bewegung einschränken. Was ist die Flexibilität? Sie kann die Beweglichkeit beeinflussen. Umgekehrt gilt dies jedoch nicht: Das heißt, dass sich die Beweglichkeit nicht auf die Flexibilität auswirkt. Ist ein Muskel nicht flexibel, kann die Beweglichkeit darunter leiden. Anders ausgedrückt kannst Du Dir Folgendes merken: Die Flexibilität bezeichnet die Länge vom Muskel. Die Beweglichkeit hingegen umfasst den Umfang der möglichen Bewegung. Kann Yoga Deine Flexibilität verbessern? Allgemein lässt sich sagen, dass die buddhistischen Asanas Deinen Körper flexibler machen können. Natürlich hängt dies immer von der ausgeübten Praxis auf Deiner Matte ab. Acro Yoga zum Beispiel gilt als eine Yoga-Art, die Deine Flexibilität stärken kann. Möchtest Du Deine Beweglichkeit und die Kraft Deines Körpers optimieren, kannst Du das sogenannte Budokon Yoga testen. Anders als andere Yoga-Stile kombiniert dies typische Asanas, Übungen mit dem eigenen Körpergewicht (Calisthenics) sowie Martial Arts (Vollkontakt-Kampfsportart). Daneben sorgen gängigere Yoga-Stile für mehr Flexibilität und Beweglichkeit wie Yoga-Übungen aus dem Vinyasa-Yoga, Ashtanga sowie Yin Yoga. Was sind die Grundlagen vom Training der Flexibilität? Gerade als Anfänger ist es wichtig, gewisse Prinzipien zu beachten: Du darfst Deine Schmerzgrenze erkennen und bis dahin gehen. Wenn Du spürst, dass Deine Mundwinkel nicht mehr entspannt sind, dann hast Du diese Grenze wohl erreicht. Wichtig ist, dass Du Dich langsam dehnst – in der sitzenden Haltung auf Deinem Meditationskissen, im Liegen oder im Stehen. Die Dehnung sollte so weit gebracht werden, dass Du bis zur Schmerzgrenze gelangst – nur so kann die Wirkung einsetzen. Was sind essenzielle Dehnungsarten? Es gibt verschiedene Arten, wie Du Deine Schultern, Deine Hüfte, Deine Arme, Deinen Rücken, Deine Beine sowie die anderen Körperteile dehnen kannst. a) Statisches Dehnen Bei dieser Dehnübung ist es bedeutend, dass Du Deinen Muskel in eine gewisse Position bringst und damit dehnst. Dann bleibst Du für etwa 20 Sekunden in dieser Position. b) Dynamisches Dehnen Hierbei wird der Muskel für eine kurze Zeit aktiviert und die Gelenke mobilisiert. Damit kann die Muskulatur für andere, schwerere Bewegungsabläufe vorbereitet werden. c) Isometrisches Dehnen Dieser Dehnungstyp zeichnet sich durch das Merkmal aus, dass die Muskeln, die an der Bewegung beteiligt sind, gegen die Dehnung arbeiten. Die Muskeln werden damit angespannt, damit die Anspannung gleichzeitig reduziert wird. d) Aktiv-statisch Hierbei handelt es sich auch um eine statische Dehnung. Bei dieser Dehnungsart wird der muskuläre Gegenspieler (Antagonist) eingesetzt. In der Asana wird nachher jedoch in die Entspannung gegangen. e) Passiv-statisch Für diese Dehnung benötigst Du einen Partner oder eine externe Kraft. Demnach kann dies wunderbar im Partneryoga ausgeübt werden. Welche Yoga-Übungen helfen Dir täglich beweglicher und flexibler zu werden? Möchtest Du effizient an Deiner Beweglichkeit arbeiten, solltest Du täglich folgende Asanas praktizieren. 1. Tänzer Für Anfänger kann die Ausführung dieser Yoga-Übung möglicherweise komplex sein, da Du das Gleichgewicht trainiert haben solltest. Diese Asana ist perfekt, um Deine Balance zu schulen. Gleichzeitig werden Deine Beinmuskeln und der Rücken gedehnt. Du stehst aufrecht auf einem Bein, während Du das andere nach hinten streckst und den Fuß in Deine Hand nimmst. Der andere Arm wird nach vorn gestreckt, während Du das Gleichgewicht hältst. 2. Sitzende Vorbeuge Diese Haltung ist sehr beliebt, wenn es darum geht zu entspannen und gleichzeitig die Beweglichkeit zu verbessern. Du setzt Dich auf Deinen Po und streckst die Beine nach vorn aus. Der Oberkörper richtet sich nach unten, während Deine Hände Deine Füße berühren. Wenn Du nicht so weit nach vorn kommst, dann ist dies überhaupt nicht schlimm – greife einfach, was Du greifen kannst, Deine Knie, Deine Unterschenkel usw. Die Haltung sorgt für eine ausreichende Dehnung Deiner Beine sowie Deines Rückens. 3. Bogen Für diese Haltung legst Du Dich auf Deinen Bauch und beugst Deine Beine. Die Füße stehen in die Luft und Deine Arme zeigen nach hinten. Mit Deinen Händen greifst Du Deine Füße und beugst damit Deinen Oberkörper sowie Deine Beine wie einen Bogen. Wenn Du diese Asana regelmäßig ausübst, kannst Du Deinen Stoffwechsel anregen sowie den vorderen Teil Deines Körpers dehnen. 4. Schulterstand Um die Ausschüttung Deiner Hormone zu verbessern, kannst Du den Schulterstand machen. Du legst Dich auf Deinen Rücken und bringst Deine Beine in die Luft. Du stützt Dich an Deiner Hüfte ab, auf dem Boden sind lediglich Dein Kopf sowie Deine Schultern und Nacken. Anfangs ist diese Haltung noch gewöhnungsbedürftig. Praktizierst Du diese jedoch regelmäßig, wirst Du merken, dass dies einen Unterschied in Deinem Wohlbefinden und in der Intensität Deiner möglichen Dehnung machen kann. Mit dieser Übung kannst Du Deine Halswirbelsäule dehnen; außerdem kann die Flexibilität der Wirbelsäule und des Nackens gefördert werden. Hast Du bereits Übungen zur Dehnung und Flexibilität gemacht? Wenn ja, was ist Deine Lieblingsübung?
benefits of Yoga

10 Vorteile von Yoga

von/ durch Stefan am Okt 29 2023
Die wichtigsten Vorteile von Yoga für Körper und Geist     Die Asanas aus der buddhistischen Lehre haben verschiedenste Auswirkungen auf den Körper: Yogis berichten über Effekte auf Körper, Geist und Seele. Kennst Du das – Du bist müde, ausgelaugt und komplett von Dir selbst entfernt? In diesem Fall könnte das regelmäßige Ausüben von Kundalini Yoga, Hatha Yoga, Ashtanga Yoga, Yin Yoga oder Vinyasa Yoga dienlich sein. In diesem Beitrag erklären wir Dir die 10 wichtigsten Vorteile der Flows auf Deinen Körper und Deinen Geist. Lass Dich überraschen.   10 Vorteile des Yoga für Körper und Geist   Wer einen stressigen Alltag hat und die Pausen bzw. seine freie Zeit sinnvoll nutzen möchte, sollte unbedingt Yoga auf der Lieblingsmatte integrieren. Im nachfolgenden Abschnitt erhältst Du alle notwendigen Informationen.   1. Verbesserte Beweglichkeit und Flexibilität   Das Sitzen vor dem PC hat meist negative Auswirkungen auf den Körper. Die mangelnde Bewegung führt dazu, dass der Körper mit der Zeit einrostet. In diesem Fall ist Yoga eine gute Lösung. Die diversen Asanas führen dazu, dass Du beweglicher und flexibler wirst. Die Übungen im Yin Yoga beispielsweise sind speziell darauf ausgerichtet, den Körper zu dehnen.   2. Verringerung von Stress und Anspannung   Die Asanas wirken sich abhängig vom Yogi unterschiedlich aus. Dennoch berichten viele über ein reduziertes Empfinden von Stress und weniger körperliche Anspannung. Wer den ganzen Tag unter Druck steht, sollte die Asanas täglich einbauen und damit die innere Balance stärken. Der Grund, warum diese Praxis so effektiv ist, liegt daran, dass die Yoga-Übungen einen direkten Einfluss auf das vegetative Nervensystem haben. Während der Übungen fokussierst Du zusätzlich auf die Atmung, was sich wiederum auf Dein Empfinden auswirkt. Der Atem wird langsamer und die Anspannung im ganzen Körper nimmt ab.   3. Erhöhung der Ausdauer und Muskelkraft   Je nachdem, welche Yoga-Übungen Du praktizierst, kannst Du einerseits Entspannung in Deinen stressigen Alltag einladen und gleichzeitig Dein gesamtes System stärken. Die Muskeln werden bei jeglicher körperlichen Tätigkeit beansprucht und gestärkt. Übst Du beispielsweise einen anstrengenden Ashtanga oder Vinyasa Flow aus, kannst Du sicher sein, dass sich bei regelmäßiger Durchführung Deine Muskeln aufbauen. Deine Kraft steigt, zudem verbessert sich Deine Ausdauer. Letztere kann insbesondere durch zügige Sonnengrüße aufgebaut werden. Legst Du mehr Fokus auf starke Bauchmuskeln, kann zum Beispiel das nach oben schauende Boot gut sein (Ado Mukha Navasana). Die Heuschrecke oder der Vogel helfen Dir dabei, Deinen Rücken aufzubauen. Die Kriegerhaltungen (I und II) sind optimal, um Deine Beine zu trainieren.   4. Verbesserte Atmungsfähigkeiten   Wenn Du Dich dafür entscheidest, in Deinem Leben regelmäßig Yoga zu praktizieren, dann kannst Du davon ausgehen, dass sich auch Dein Atem verbessert. Ein Hauptpunkt bei der Ausübung der Praxis ist der Atem. Bei jeder Haltung gibt es den richtigen Zeitpunkt zum Aus- und Einatmen, d.h. Du richtest den Fokus auf eine bewusste Atmung. Im stressigen Alltag atmen wir meist viel zu flach, sodass unser Körper mit zu wenig Sauerstoff versorgt wird. Während des Yoga-Flows jedoch fokussiert ein Yogi so sehr auf den Atem, dass der gesamte Körper, alle Organe und Zellen mit genügend Sauerstoff versorgt werden.         5. Gesteigerte Konzentrationsfähigkeiten   Wenn Du häufig mit mangelnder Konzentration zu kämpfen hast, ist Yoga eine gute Variante, dies zu verändern. Machst Du einen Yoga-Flow, gibst Du Dich bewusst dem Moment hin. Dein Gehirn kann entlastet werden, damit steigt der Fokus auf das Wesentliche. Wenn Du es schaffst, Dich mithilfe von Yoga auf etwas Spezielles zu konzentrieren, kannst Du dies im Alltag umsetzen. Wer es schafft, die Kräfte, Handlungen und Fähigkeiten zu fokussieren, erreicht viel bessere Ergebnisse bei einem deutlich geringeren Kraftaufwand. Ist Dein Fokus hingegen sehr zerstreut, ist es nicht selten, dass Du Dich kaum konzentrieren kannst und schlechte Resultate erzielst. Eine anschließende Meditation auf Deinem Kissen kann die Ruhe im eigenen Körper und Geist nochmals verstärken.   6. Steigerung des Selbstvertrauens   Selbstvertrauen bedeutet, dass Du in Dich vertraust, Du weißt, was Du machst und dass Deine Handlungen wirksam sind und Auswirkungen haben. Praktizierst Du regelmäßig Yoga, kann dies unter Umständen Dein Selbstvertrauen stärken. Du weißt, wie sich Dein Körper anfühlt und erkennst Verbesserungen. Gleichzeitig bist Du mit Dir selbst verbunden, sodass Du in Dich und Deinen Körper vertrauen kannst. Außerdem wird die Verbindung zur eigenen Stimme verstärkt.   7. Stabilisierter Blutdruck   Viele Menschen haben diverse körperliche Beschwerden. Eines davon ist ein erhöhter Blutdruck, der unter Umständen zu anderen Symptomen führen kann. Mit Yoga kannst Du Deinen Blutdruck unterstützen. Bist Du in der Ruhe, sinkt Dein Blutdruck. Dadurch, dass sich Yoga unmittelbar auf Dein Stresslevel auswirkt, kannst Du davon ausgehen, dass ein erhöhter Blutdruck wieder sinken kann. Das sollte natürlich ärztlich besprochen und abgeklärt werden.   8.Verbesserter Schlafrhythmus   Tust Du Dir mit Einschlafen schwer, kann das an verschiedenen Faktoren in Deinem Leben liegen. In diesem Fall darfst Du überprüfen, was Dich wachhält. Sind es Gedanken, die Dich belasten, Sorgen, die auf Deinem Herzen liegen, zu viel Essen vor dem Zubettgehen oder eine falsche Raumtemperatur? Frage Dich, woran es liegt und ändere diesen Umstand. Bei vielen Menschen sind es die herumschwirrenden Gedanken, die die nächtliche Ruhe stören. Yoga hat eine effiziente Wirkung, um das Gedankenchaos zu besänftigen und damit das Einschlafen sowie den allgemeinen Schlafrhythmus zu optimieren. Um den Effekt zu erhöhen, solltest Du Yin Yoga und entspannende Haltungen inklusive Pranayama (Atemübungen) ausüben.   9. Starkes Immunsystem   Sind Dein Geist und Dein Körper im Einklang, hat dies eine unmittelbare Wirkung auf das Immunsystem. Möchtest Du gesund bleiben, darfst Du Deinen Körper täglich bewegen. Yoga ist eine gute Möglichkeit, um Dich ganzjährig fit und vital zu halten.   10. Erhöhtes Glücksgefühl und Wohlbefinden sowie eine verbesserte Vitalenergie   Möchtest Du etwas für Deine Psyche machen und Dich endlich glücklicher und ausgefüllter fühlen? Dann sind die buddhistischen Asanas die perfekte Möglichkeit, mehr im Körper anzukommen und Dich ausgelassen und unbeschwert zu fühlen. Durch Yoga kannst Du erkennen, dass Du im Außen nichts brauchst, um glücklich zu sein. Du konzentrierst Dich auf Dein Inneres und stärkst die Verbindung zu Dir. Das führt automatisch zu einem erhöhten Glücksgefühl sowie einer Verbesserung im Wohlbefinden.     Außerdem kannst Du Deine Energie viel deutlicher wahrnehmen. Das gelingt vor allem mithilfe von diversen Übungen aus dem Kundalini-Yoga. Mithilfe von speziellen Asanas bewegst Du Deine Lebensenergie von Deinem Wurzelchakra bis in den Kopf. Das führt zu einer erhöhten Vitalenergie im gesamten System.   Fazit   Yoga hat eine bedeutende Auswirkung auf Körper, Geist und Seele. Deshalb solltest Du die Übungen täglich in Deinen Alltag integrieren, um von der Wirkung und den tollen Vorteilen bestmöglich zu profitieren – besonders dann, wenn Du ein schlechtes Immunsystem hast, viel Stress am Tag und Dich schlecht konzentrieren kannst. Praktizierst Du regelmäßig Yoga? Wenn ja, welche Vorteile kannst Du bestätigen?
Yoga und Psyche

Yoga und Psyche

von/ durch Nick am Sep 08 2023
Yoga und Psyche Yoga ist gut für die Psyche - und sicher einer der Gründe, warum viele Menschen sich damit beschäftigen. Mancher schätzt eher das körperbetonte Hatha-Yoga oder sogar Power-Yoga; andere lieben Kundalini-Yoga, bei dem zusätzlich intensiv geatmet und sogar gesungen wird. Der jeweilige Stil ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Es steht dir außerdem jeden Tag frei, andere Yogaformen auszuprobieren oder auch Meditation und Atemübungen einzubauen. Das kostet kaum Zeit und kann dir ganz neue Räume in deinem Inneren eröffnen. Körpertraining reduziert Stress Wie auch immer du dich entscheidest, du wirst dich körperlich und psychisch besser fühlen. Körperbetontes Yoga ist wie moderater Sport, und der kann bekanntermaßen glücklich machen; auf jeden Fall ist er für den Körper gesund und steigert die Zufriedenheit. Insofern hilft Yoga allein schon durch die anstrengenden Asanas dabei, Stress abzubauen und mit den Alltagssorgen besser klarzukommen. Dafür brauchst du nicht mehr als eine schlichte Matte; es kann natürlich auch gern ein wunderschönes Modell sein, damit du dich noch wohler fühlst (unser Tipp: schenken lassen!). Oder du nimmst eine Regenbogenmatte - schließlich sind Lieblingsfarben wunderbare Gute-Laune-Garanten. Gezielt Ruhe atmen Yogaübungen anderer Art beruhigen deine Psyche sehr rasch, auch bei Anfängern. Nicht umsonst raten wir aufgeregten Menschen ganz spontan, erst einmal tief durchzuatmen. Das lässt sich mit den ruhigen Yoga-Atemübungen ausführen. Darunter sind sehr einfache, die das tiefe Atmen in die Lunge, die Seiten und den Bauchraum fordern; andere betreffen die Nasen- oder Zungen-Mund-Atmung - in jedem Fall musst du dich konzentrieren; und damit bringst du deine aufgeregten Sinne zur Ruhe. Fokussierung und Achtsamkeit - das sind nicht nur bei der Atmung passende Schlagworte. Vielleicht kennst du das Flowgefühl, das wir immer dann erleben, wenn wir ganz bei uns und der Sache sind, mit der wir uns gerade beschäftigen. Wir vergessen buchstäblich die Zeit, sind wach und doch irgendwie weg - und fühlen uns anschließend entspannt und glücklich. Das lässt sich auch über Yoga erreichen. Einen Moment die Welt ausblenden Auch eine einfache Meditation hilft und ist nicht schwer zu lernen. Sie zieht deine Aufmerksamkeit auf einen Punkt zusammen oder lässt die Gedanken ziehen. Wähle dazu ein schönes Meditationskissen oder setze dich auf einen Stuhl. Deine Augen sind halb oder ganz geschlossen und du spürst zunächst nur in die Ruhe des Raumes hinein. Höre den Geräuschen deiner Umgebung einfach nur zu, bewerte sie nicht: Höre die Kinder auf der Straße, ein vorbeifahrendes Auto, Vogelgesang oder deine friedlich laufende Waschmaschine. Probiere deine Übungen draußen aus und setze dich dazu beispielsweise bequem auf eine Parkbank. Lass dich innerlich absinken, genieße das Entengeschnatter, den Wind in den Bäumen und das Plätschern eines Baches. Wo auch immer du bist: In jedem Fall wirst du innerhalb weniger Sekunden eine Erholung deiner Psyche spüren. Es gibt nur dich und diesen Moment; für ein paar Minuten oder eine halbe Stunde ist der Rest der Welt unwichtig. Lass dich nicht durch ein Handyklingeln stören (vorher also ausschalten) und suche eine Stelle, an der nicht dauernd Menschen vorbeilaufen, wenn du nicht plötzlich angesprochen und in deiner Übung gestört werden willst. Yoga und mehr Ist dies aber noch Yoga? Nun ja, das kommt auf deine Interpretation an. Meditation ist ein Teil des Yoga, es kann aber auch allein für sich stehen. Wenn du dauerhaft entspannen und auch etwas für deinen Stoffwechsel und deinen Blutdruck tun willst, sind Yogaübungen aller Art eine sehr gute Methode. Mit Atemübungen und Meditation hast du einfach noch mehr Möglichkeiten, dich auch unterwegs gezielt innerhalb kürzester Zeit zu entspannen. Erhole dich auf diese Weise zum Beispiel in einem Park, im Zug oder während einer stressigen Firmensitzung; also überall dort, wo du keine Asanas machen kannst. Bild © tundephoto
Meditation - innere Frieden

Innerer Frieden durch Meditation

von/ durch Nick am Aug 02 2023
Meditation - innere Frieden Durch Meditation das Leben gelassen und ruhig genießen Unser Leben ist im Alltag häufig von Hektik und Stress geprägt. Eine Flut an Informationen und Aufgaben stürzt auf uns ein, wir fühlen uns überfordert. Unsere Leistungsfähigkeit nimmt ab und damit auch unsere Lebensfreude. Wir sind kaum noch in der Lage, neue Energie aufzubauen. Selbst der Feierabend ist mit Problemen und Pflichten ausgefüllt. Wer sich selbst und sein Leben in diesen Ausführungen erkennt, für den ist es dringend an der Zeit, etwas für sich und seine innere Ruhe zu tun. Meditation kann da wie ein kleines „Wundermittel“ wirken. Kann man sich darauf einlassen, führt das dazu, in kurzer Zeit seine innere Ruhe, Gelassenheit und Lebensfreude wiederzufinden. Was ist Meditation? Negativ eingestellte Menschen, die sich nicht hinreichend damit beschäftigt haben und Meditation nur als Schlagwort kennen, stellen diese wundervolle Methode oft in die esoterische Ecke. Das Wort Meditation stammt von der lateinischen Bezeichnung „meditari“ und heißt so viel wie nachsinnen, überlegen und nachdenken. Der Geist soll sich sammeln und beruhigen. In den westlichen Ländern wird das allgemeine Wohlbefinden durch Meditation erreicht. Das Ziel ist es, die Muskulatur und den Geist zu entspannen, um sich körperlich und seelisch wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Durch gezielte Übungen können wir lernen wieder "Eins" mit uns selbst zu sein. Schon vor Tausenden von Jahren haben weise Menschen entdeckt, dass Meditation uns lehrt, unsere Ängste und Sorgen loszulassen. Meditation richtig angewandt, ist eine Kunst, sich dem Augenblick zu öffnen. Für einige von uns wirkt es sicher im ersten Moment wie ein kleines Wunder, wenn der Geist entspannt und der Stress oder die Ängste von uns abfallen. Eigentlich ist es aber nur eine Methode, unseren Geist und unseren Körper zu beruhigen. Mit ein bisschen Übung kann jeder die Übungen erlernen und anwenden. Ruhe und Gelassenheit finden Wenn uns Stress, Sorgen und Ängste plagen, sollten wir dringend etwas für unsere innere Ruhe tun. Ansonsten entfernen wir uns immer mehr von unserem eigenen „Ich“. Wir werden gereizt und können uns schlecht auf das Wesentliche konzentrieren. Spätestens jetzt sollten wir durch tägliche Meditation wieder in Kontakt mit uns selbst kommen. Meditation ist eine anerkannte Methode gegen Stress und keinesfalls esoterische Spinnerei. Wir sind über unser Smartphone zu jeder Minute des Tages zu erreichen. Warum sollten wir unsere seelische Verfassung nicht auch zu jeder Minute gezielt entspannen lassen? Durch die Meditation haben wir unsere mobile Oase der Ruhe und Ausgeglichenheit immer in uns. Wir müssen sie nicht aufladen oder mit uns herumtragen, wir können sie überall anwenden. Sie kostet uns kein Geld, nur täglich ein wenig Zeit und Übung. Unser Körper tankt Energie, kann sich entspannen und unsere Kraft kehrt zurück. Es ist ganz einfach, unser körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden zu steigern. Nur wenige Minuten täglich reichen aus Die positive Wirkung der Meditation entfaltet sich dann, wenn wir uns täglich etwa 15 Minuten Zeit nehmen, um in aller Ruhe zu meditieren. Unserem Unterbewusstsein gefällt es am besten, immer zur gleichen Zeit zu meditieren, dadurch wird der Effekt noch verstärkt. Schon nach kurzer Anwendungsdauer stellen wir fest, dass wir wesentlich ruhiger werden sowie toleranter und lebendiger sind. Wir werden durch die Meditation auf ganz natürliche Weise ausgeglichen und gelassen, ohne dass wir zu Beruhigungsmitteln greifen müssen. Wer vor einer schwierigen Aufgabe oder einer Prüfung meditiert, geht mit weniger Ängsten in die Situation hinein und meistert sie mit Ruhe und Gelassenheit. Ein wenig Übung reicht aus und jeder kann zu jeder Zeit und an jedem Ort meditieren. ©iStock.com/FotoMaximum
Schuldgefühle überwinden

Schuldgefühle überwinden

von/ durch Nick am Jun 11 2023
Schuldgefühle überwinden: die fünf besten Tipps Mensch-Sein bedeutet, viele Gefühle zu durchleben. Der Mensch kann zig verschiedene Emotionen oder Gefühle wahrnehmen: Wenn diese schön sind, dann fällt es umso leichter. Angst, Wut, Trauer oder Schuldgefühle hingegen sind meist anspruchsvoller und viele Menschen tun sich schwer, mit diesen angemessen umzugehen. Wenn Du Dich nicht gemäß Deinen Moralvorstellungen verhalten hast, können Dich die Schuldgefühle heimsuchen. Um diese erfolgreich zu überwinden, kannst Du die im Beitrag vorgestellten Tricks beachten. Warum solltest Du an Schuldgefühlen arbeiten und wann sind sie angebracht? Jeder kennt die Situation, dass man etwas gemacht hat und dafür dann tausend Schuldgefühle im eigenen Kopf auftreten. Ist das bei Dir auch der Fall? Dann solltest Du Dir die Zeit nehmen zu reflektieren und sie loszulassen. Wer dauerhaft über ein schlechtes Gewissen klagt, tut sich nichts Gutes. Das eigene Verhalten darf zukünftig angepasst werden, dennoch bringt es nichts, Dich für Situationen aus der Vergangenheit selbst zu quälen. Das senkt Deine Lebensfreude und wirkt sich zudem auf Deine körperliche sowie geistige Gesundheit aus. Außerdem wichtig: Schuldgefühle entstehen auch manchmal im Kontext eines schlechten Selbstwertes oder fehlenden Selbstvertrauens. Du musst unterscheiden: War Dein Verhalten wirklich falsch und hast Du einen Fehler gemacht? War dies so, dann kannst Du darauf achten, dass sich Dein Verhalten bzw. die Umgangsart in Zukunft ändert. Sei Dir bewusst, dass der erste Schritt ist, dass Du Dir erst mal darüber im Klaren bist. So kannst Du Deine Gedanken entsprechend anpassen und Dein Verhalten in die richtige Richtung lenken. Wird Dir nur eingeredet, dass Du Dich falsch verhalten hast? Oftmals erleben wir in Beziehungen toxische Verhaltensweisen. Sätze wie "Wenn Du ein wahrer Freund wärest, dann würdest Du ...." stehen hier auf der Tagesordnung – Treten auch bei Dir solche Sätze auf, darfst Du Dir bewusst sein, dass hier mit Deinem Gewissen gespielt wird. Zudem kann es sich um emotionale Erpressung handeln. Einem wahren Freund sagt man nicht, dass er dies und jenes hätte machen müssen. In diesem Fall sind die Schuldgefühle nicht zwingend angebracht, stattdessen sollte über die Freundschaft oder Beziehung nachgedacht werden. Die fünf besten Tricks, um mit Schuldgefühlen umzugehen Im nachfolgenden Abschnitt klären wir die nachhaltigsten Methoden, wie auch Du mit Schuldgefühlen umgehen kannst. Tipp 1: Gefühl wahrnehmen und erkennen Oftmals werden wir von einem Gefühl geplagt, können dies jedoch nicht richtig zuordnen. Wenn Du mit der Zeit darauf kommst, dass es sich um ein Schuldgefühl handelt, solltest Du genauer hinschauen und versuchen zu erkennen, was genau vorgefallen ist. In diesem Zusammenhang kann es helfen, mit anderen Menschen zu sprechen oder Deine Gefühle aufzuschreiben. Du kannst sicher sein, dass dies sehr wertvoll ist, um Dein Schuldgefühl zu reduzieren. Fragen könnten sein: Was hast Du getan oder nicht getan, weshalb Du Dich schuldig fühlst? Hast Du Deine Ansprüche oder die der anderen verletzt? Hast Du Deine Werte oder die eines anderen Menschen verletzt? Tust Du Dir schwer, tief zu gehen und zu entspannen, kann eine Yoga-Session auf der Matte helfen, um tiefer bei Dir und in Deinem Körper anzukommen. Tipp 2: Es ist alles gut und Du bist wundervoll Du hast einen Fehler gemacht. Das ist vollkommen menschlich und jeder Mensch macht im Laufe seines Lebens verschiedene Fehler. Das liegt unter anderem an unseren Mustern, Glaubenssätzen oder Verstrickungen aus der Vergangenheit. Dadurch schaffen wir es nicht immer so zu handeln, wie es vielleicht von uns selbst oder anderen gewünscht ist. In diesem Zusammenhang ist es bedeutend, dass Du versuchst zu verstehen, dass Du perfekt bist wie Du bist – auch wenn Du diesen "Fehler" gemacht hast. Das ist der wichtigste Schritt, um den Weg ohne Schuldgefühle weiterzugehen. Zudem kann die Arbeit an den Mustern dabei helfen, die Probleme in der Zukunft zu vermeiden. Tipp 3: Verzeih-Ritual Damit Du weitergehen kannst, darfst Du Dir selbst und allen um Dich herum, die in dieses Thema verwickelt waren, verzeihen. Dies kann mithilfe eines kleinen Rituals durchgeführt werden. Wer möchte, kann alles auf einen Zettel schreiben und diesen danach verbrennen. Auch gibt es die Möglichkeit, dass Du nur den Satz "Ich verzeihe mir für diesen Fehler und liebe und akzeptiere mich so, wie ich bin" auf ein kleines Stück Papier schreibst und dieses danach verbrennst. Wenn es die Umstände zulassen, könntest Du dieses Ritual mit jenen Menschen gemeinsam machen, die Du verletzt hast. Tipp 4: Was kannst Du zur Wiedergutmachung machen? Der erste Schritt, um im Gespräch Verständnis zu bekommen, ist es, den Fehler einzugestehen und zu sagen, dass es Dir leidtut. Viele Menschen werden es nicht beim ersten Mal annehmen können. Wenn dies der Fall ist, dann kannst Du es mehrmals wiederholen. Zudem ist es ratsam zu fragen, was Du tun kannst, um es wiedergutzumachen. Natürlich hängt die Antwort immer vom jeweiligen Problem ab. Es ist natürlich ein Unterschied, ob Du einen großen Schaden verursacht hast oder nicht. Dieses Gespräch sollte möglichst offen und authentisch sein, damit beide Seiten mit den Lösungen zufrieden sind. Damit kannst Du Deine Schuld meist loswerden. Falls dies nicht sofort gelingt, dann überlege Dir noch weitere Punkte, die Du machen kannst, damit es Dir besser geht. Wichtig: Die Schuldgefühle können natürlich im Außen behoben werden, gleichzeitig ist der innere Schritt, Dir zu verzeihen, essenziell, um eine nachhaltige Veränderung herbeizuführen. Was tun, wenn der andere Mensch schon verstorben ist und keine Wiedergutmachung möglich ist? Nicht selten ist es so, dass es nicht möglich ist, dass Du dies alles wiedergutmachen kannst. In diesem Fall kannst Du ein kleines Ritual durchführen, in dem Du in einem Brief alles niederschreibst, diesen kannst Du dann verbrennen oder in kleine Stücke reißen und in den Fluss werfen. Zudem solltest Du wissen, dass Du nicht davon abhängig bist, dass Dir die Menschen im außen verzeihen – in erster Linie musst Du Dir selbst vergeben. Tipp 5: Wie kannst Du diese Probleme zukünftig vermeiden? Das Ziel sollte es sein, dass diese Umstände, in denen Du Schuldgefühle empfindest, vermieden werden. Das heißt, dass Du Dir im Klaren wirst, was Dich dazu gebracht hat (zum Beispiel Konditionierungen, Muster, Glaubenssätze usw.), Dich in einer solchen Situation auf eine bestimmte Art und Weise zu verhalten. Wenn Du dies erkannt hast, schaffst Du es, dies in Zukunft zu vermeiden. Hilfreich: Eine schöne, tiefgehende Meditation auf Deinem Kissen ist dienlich, um die ganze Situation aus der Vogelperspektive zu betrachten und die Zusammenhänge, die zur Vermeidung dienlich sind, zu verstehen. Kennst Du das Thema Schuldgefühle? Wenn ja, wie gehst Du damit um? Was sind Deine Erfahrungen?