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So profitierst Du von Yoga bei Kinderwunsch
von/ durch Stefan
am Jul 24 2021
Du hast den Wunsch schwanger zu werden und ein Kind zu bekommen? Mit Hormon-Yoga kannst Du Deinen Körper dabei unterstützen hormonell ins Gleichgewicht zu kommen und Deine Fruchtbarkeit zu erhöhen. Wir erklären Dir wie Hormon-Yoga funktioniert, wie es Dir auf dem Weg zur Schwangerschaft helfen kann und stellen Dir auch 2 Yoga-Übungen zum Ausprobieren vor.
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Yoga und die Hormone
Was im ersten Moment vielleicht fast unglaublich klingt, wurde tatsächlich schon durch verschiedene Studien bewiesen. Yoga kann unseren Hormonhaushalt beeinflussen und dessen Ungleichgewicht entgegenwirken. Wird die ganzheitliche Körperarbeit regelmäßig praktiziert, wird Stress gemindert, Depressionen können verschwinden und das allgemeine Körpergefühl wird besser.
Besteht bei Dir also der Wunsch ein Baby zu bekommen, können Dir verschiedene Übungen auf dem Weg zu erhöhter Fruchtbarkeit und damit zur Schwangerschaft helfen. Wichtig ist das regelmäßige Üben, um einen dauerhaften Effekt zu erzielen.
Yoga nimmt Dir den Druck
Eine Schwangerschaft ist immer ein kleines Wunder. Nur wenn viele Faktoren perfekt zusammenspielen, wird eine Eizelle befruchtet und tritt die lange Reise im Bauch der Frau an. Auch, wenn aus medizinischer Sicht körperlich alles in bester Ordnung ist und einer Empfängnis theoretisch nichts im Weg steht, kann es mehrere Monate dauern, bis sich ein Baby ankündigt. Das kann eine Belastung für die Beziehung sein und der Druck steigt. Das bedeutet puren Stress für den Geist und Körper und kann im schlimmsten Fall zur Depression führen. Yoga und Meditation nimmt Dir den Druck und hilft Dir dabei den Kinderwunsch entspannter anzugehen. Die Natur findet ihren Weg und wird Dir den Kinderwunsch erfüllen, wenn der Körper bereit ist.
Welches Yoga bei Kinderwunsch?
Um schwanger zu werden, ist es sinnvoll sich mit dem speziellen Hormon-Yoga für Frauen, auch Fruchtbarkeitsyoga genannt, zu beschäftigen. Konzipiert wurde das ganzheitliche Programm von der Brasilianerin Dinah Rodrigues. Es soll den Yogis dabei helfen hormonelle Probleme, wie Stress, Kopfschmerzen oder Beschwerden in den Wechseljahren, erfolgreich zu bekämpfen. Auch bei Kinderwunsch hilft Hormon-Yoga, das hormonelle Ungleichgewicht auszugleichen. Mehr Informationen zum Thema Hormon-Yoga findest Du hier.
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Ablauf eine Hormon-Yoga Stunde
Dinah Rodrigues hat hierfür gemeinsam mit ihrem Gynäkologen 1992 eine spezielle Übungsreihe entwickelt. Die Reihenfolge der Yoga-Übungen ist dabei genau festgelegt.
Aufwärmen: Zu Beginn sind dynamische Dehn- und Aufwärmübungen üblich. Dadurch wird der gesamte Körper gelockert und sanft auf die folgenden Übungen vorbereitet.
Übungen Hormon-Yoga: Die Abfolge der Übungen beim Hormon-Yoga ist immer gleich. Die Übungsreihe dauert ca. 30 Minuten und enthält etwa 20 Übungen, die auf den Hormonhaushalt wirken.
Meditation: Wie allgemein beim Yoga üblich gibt es zum krönenden Abschluss eine geführte Meditation. Die Endentspannung (Shavasana) schenkt dem Körper Ruhe und Entspannung.
So wirkt Fruchtbarkeitsyoga
Um die Hormone der Frau zu beeinflussen und damit die Fruchtbarkeit zu erhöhen, muss Hormon-Yoga regelmäßig und über einen längeren Zeitraum praktiziert werden. Übe am besten 3 Mal pro Woche, um von den positiven Effekten zu profitieren. Setze Dich nicht unter Druck und erwarte nicht zu viel. Denn es wird einige Monate dauern, um den Körper beeinflussen zu können.
Positive Effekte des Fruchtbarkeitsyoga auf Frauen:
Stress wird abgebaut
nimmt den psychischen Druck
der Zyklus kann reguliert werden
Hormonproduktion wird angeregt
hormonelles Ungleichgewicht wird ausgeglichen
Entwicklung eines guten Körperbewusstseins
Blutdruck wird gesenkt
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Wann Du Hormon-Yoga nicht praktizieren darfst
Auch, wenn der Wunsch nach einem Kind sehr groß ist dürfen die speziellen Übungen aus dem Hormon-Yoga nur dann geübt werden, wenn Folgendes nicht auf Dich zutrifft:
bestehende Schwangerschaft
ungeklärte Bauchschmerzen
hormonell bedingter Brustkrebs
Du hattest vor Kurzem eine OP am Bauch
fortgeschrittene Endometriose
große Myome
Entzündungen im Bauchraum
starke Osteoporose
akute Herzkrankheiten
Fruchtbarkeitsyoga: 2 Übungen
Hormon-Yoga zur Steigerung der Fruchtbarkeit ist eine Mischung aus Elementen des Hatha-Yoga und Kundalini-Yoga im Zusammenspiel mit tibetischen Heilmethoden. Insgesamt sind es um die 20 verschiedenen Übungen, die gezielt Drüsen und Organe in Schwung bringen. Inzwischen bieten viele Yoga-Studios diesen besonderen Yoga-Stil an. Auch online gibt es verschiedene Angebote, um vom Hormon-Yoga zu profitieren.
Diese beiden Übungen geben Dir einen ersten Einblick in die Welt des Fruchtbarkeitsyoga:
Janu Shirshasana (Kopf-zum-Knie-Stellung)
Setze Dich entspannt auf Deine Yogamatte. Richte Deinen Rücken auf und achte darauf, dass auch Dein Brustkorb angehoben ist. Die Schultern sind entspannt und Deine Hände legst Du neben den Hüften ab. Strecke ein Bein aus und umgreife den Fuß mit Deinen Händen. Dein Oberkörper kommt dabei nach vorne und der Kopf kommt Richtung Knie. Verweile für mindestens 5 Atemzüge in dieser Haltung. Komme anschließend wieder mit geradem Rücken und gestreckten Armen nach oben und wiederhole die Yoga-Übung auf der anderen Seite.
Supta Virasana (der liegende Held)
Lege Dich in Rückenlage auf Deine Yogamatte. Winkle die Beine an und bringe die Unterschenkel neben Deinen Körper. Das Gesäß befindet sich dabei zwischen Deinen Füßen, die nach hinten zeigen. Die Arme kannst Du entweder entspannt neben Deinen Körper legen oder über Deinen Kopf bringen und Dich an den Ellenbogen fassen. Du wirst eine intensive Dehnung spüren. Wenn Dir die Dehnung zu intensiv ist, lege ein Meditationskissen unter Deinen Rücken, um Dich abzustützen.
Hinweis: Yoga kann den Hormonhaushalt nachweislich beeinflussen. Es ist aber kein Allheilmittel. Wenn Du den Wunsch verspürst schwanger zu werden, kann es ein hilfreiches Mittel sein, um Deine Hormone zu beeinflussen. Du solltest es allerdings nicht als Garantie ansehen, um schwanger zu werden. Wenn es medizinisch unmöglich ist, kann Dir auch Yoga leider nicht zur Schwangerschaft verhelfen.
Beschäftigt Dich aktuell das Thema Kinderwunsch? Hast Du selbst Hormon-Yoga ausprobiert, um Deinen Körper dabei zu unterstützen, schwanger zu werden? Wir freuen uns auf Deine Erfahrungen!
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von/ durch Nick
am Jul 20 2018
Was ist Hormonyoga?Hormonyoga, das von der Brasilianerin Rodrigues konzipiert wurde, soll es möglich machen, gegen hormonelle Probleme wie Wechseljahresbeschwerden, Stress, Kopfschmerzen, Menstruationsschmerzen oder schlechte Haut anzukämpfen. Durch die Kombination aus entsprechenden Körper- und Atemübungen sollen die für die Bildung von Hormonen verantwortlichen Drüsen wie die Eierstöcke stimuliert und deren Hormonproduktion somit reguliert werden. Wie Hormon Yoga genau funktioniert, für wen es sich eignet und worauf bei der Anwendung geachtet werden sollte, erfährst Du im folgenden Ratgeber.Hormonyoga gegen WechseljahresbeschwerdenLeidest Du unter Wechseljahrsbeschwerden, beispielsweise Hitzewallungen, innere Unruhe, Niedergeschlagenheit, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen oder Du möchtest diese Probleme verhindern? Dann könnte Hormonyoga eine gute Lösung für Dich sein, denn es soll den Hormonhaushalt positiv beeinflussen und somit verschiedene Beschwerden lindern oder sogar komplett beseitigen. Bei sonstigen Formen hormoneller Dysbalancen kann das Yoga ebenso praktiziert werden. Zudem heißt es häufig, dass auch Frauen mit Kinderwunsch davon profitieren sollen, da sich die Chancen einer Schwangerschaft durch die Anwendung erhöhen können. Ein positiver Nebeneffekt ist die Entwicklung eines neuen Körper- und Selbstbewusstseins. Hormonyoga eignet sich übrigens nicht nur für Frauen, denn auch die Männer lernen ein neues Verständnis für den eigenen Körper und die einwirkenden Kräfte kennen.Wie ist Hormonyoga entstanden?Dinah Rodrigues hat Anfang 2000 das Hormon Yoga in Deutschland vorgestellt und eine Yogapraxis für Frauen eingerichtet, die einen Kinderwunsch, Wechseljahresbeschwerden oder eine hormonelle Unausgeglichenheit haben. Im Jahr 1993 hat sie eine Studie durchgeführt, um die positiven Wirkungen von Hormonyoga gegen verschiedene Symptome eines hormonellen Ungleichgewichtes wissenschaftlich zu untermauern. In der Studie konnte belegt werden, dass der Hormonspiegel durch ein regelmäßig ausgeführtes Yoga ganz erheblich angehoben werden kann. Fallbeispiele sind in ihrem Buch "Hormon-Yoga" nachzulesen. Die Anusara Yogalehrerin Turske hat das Yoga dann weiterentwickelt und die Übungen verfeinert.Was ist Hormonyoga genau?Beim Hormonyoga, das sich auch für Anfänger eignet, handelt es sich um eine natürliche, sehr energetisierende Methode, die in der Lage sein soll, den Hormonhaushalt in ein Gleichgewicht zu bringen. Die wichtigsten Komponenten, aus welchen sich das Hormonyoga zusammensetzt: Verschiedene Bewegungen und Figuren (Asanas setzen sich aus unterschiedlichen Techniken unterschiedlicher Yogarichtungen zusammen) Atemtechniken Aktivierung der körpereigenen Energien Energielenkung zu den Hormondrüsen
Hormonyoga enthält Elemente aus Hatha Yoga und Kundalini Yoga und wird mit tibetischen Energieübungen kombiniert. Zwei essentielle Pranayama Atemtechniken sind Bhastrika und Ujjayi. Für die Energielenkung werden Mula Bandha sowie tibetische Energielenkungstechniken angewendet. Weitere geeignete Übungen sind der Drehsitz, halbe Schulterstand oder Kopf-Knie-Sitz. Die Yoga-Übungen wirken auf die hormonerzeugenden Drüsen und Organe der Frau, beispielsweise die Eierstöcke und Schilddrüse. Daraus resultieren die positiven Effekte. Doch nicht nur die Hormondrüsen werden dadurch stimuliert, sondern auch der Stoffwechsel wird aktiviert, das Immunsystem gestärkt und der Kreislauf belebt. Zudem kannst Du dadurch die Lebensfreude, Vitalität und eine gesunden Schlaf fördern sowie Stress, eine Antriebsschwäche und depressive Phasen verringern. Psychische Blockaden können gelöst werden. Da Stress häufig ein Auslöser von hormonellen Störungen ist, ist der Aspekt entscheidend. Es ist, wie immer beim Yoga, wichtig, die Übungen bewusst durchzuführen, sich auf die Ausführung zu konzentrieren und die Übungen wirken zu lassen.FazitHormonyoga kann nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer eine optimale Hilfe und Bereicherung sein. Es kann auch von Anfängern praktiziert werden, unabhängig vom Alter oder der körperlichen Verfassung. Alle Übungen sind sehr flexibel. Du kannst sie an Deine individuellen körperlichen Fähigkeiten anpassen. Generell ist es empfehlenswert, einen Einsteigerkurs zu belegen, bevor zu Hause mit den hier empfohlenen Übungen begonnen wird, um eine richtige Ausführung sicherzustellen. Hormonyoga ist nicht immer geeignet, beispielsweise bei Brustkrebs, der hormonabhängig ist, einem zu hohen Blutdruck, einer Schilddrüsenüberfunktion, akuten Entzündungen im Bauchraum sowie während und in den ersten Monaten nach der Schwangerschaft. Wenn Du unsicher bist, ob Du Hormonyoga praktizieren darfst, solltest Du mit Deinem Arzt darüber sprechen.Bild © goodluz / 123rf.com