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Supta Vajrasana - schlafender Diamant

von/ durch Nick am Jan 15 2017
Supta Vajrasana - schlafender DiamantSupta Vajrasana, was auch als Paryankasana bezeichnet wird, bedeutet ins Deutsche übersetzt schlafender Diamant bzw. Diamantschlaf. Es handelt sich hierbei um eine sehr beliebte Meditationsstellung beim Yoga. Sie ist für Männer und Frauen gleichermaßen geeignet. Bei Supta Vajrasana handelt es sich um eine fortgeschrittene Rückbeuge. Die Yoga Asana kann beispielsweise nach Dhanurasana (Bogen), Kapotasana (Taube) oder Pflug (Halasana) geübt werden. Supta Vajrasana gehört zu den 84 Hauptasanas. Nachfolgend erfährst Du, wie die Übung ausgeführt wird, welche Vorteile sie mit sich bringt und wer sie vermeiden sollte.Wie wird Supta Vajrasana ausgeführt?Zum Ausführen der Yoga-Übung sitzt Du auf den Fersen in Vajrasana. Dies ist die Ausgangsposition. Dann lehnst Du Dich zurück und legst deine Ellenbogen langsam auf den Boden und Dich anschließend nach hinten. Die Unterarme und Ell­bogen können als Stütze bzw. Zwischenstation dienen. Die Arme streckst Du nach hinten aus. Lege zuerst den rechten und dann den linken Unterarm ab. Dabei bleibst Du jedoch in Vajrasana, sodass Dein Oberkörper immer noch auf dem Boden liegt und Deine Knie gebeugt sind. Die Fersen kannst Du neben die Pobacken und die Hände neben den Körper legen. Versuche, dass die Knie stets auf dem Boden bleiben. Sie dürfen lieber etwas auseinander gehen, als den Boden zu verlassen. Die Augen werden geschlossen, um eine Entspannung im gesamten Körper zu fühlen. Atme tief und langsam. So bleibst Du einige Minuten lang liegen. Den Körper drehst Du dann auf die linke Seite, kommst langsam nach oben und lässt die Energie bewusst fließen. In der Endhaltung ist es wichtig, tief, langsam und bewusst zu atmen.Welche Wirkungen kannst Du durch Supta Vajrasana erzielen?Supta Vajrasana stärkt und streckt die Oberschenkel und Bauchmuskeln. Die Wirbelsäule, Knie und Knöchel werden beweglicher und die Waden und Oberschenkel erhalten eine schöne Form. Auch auf die Gesundheit hat Supta Vajrasana verschiedene Vorteile. Diese Übung kann zum Beispiel bei Verstopfungen helfen, beim Ischias Syndrom, bei Rheuma, einer Gicht, Kolitis und bei Krampfadern Linderung bringen. Vor allem Menschen, die im unteren oder mittleren Rücken Schmerzen haben, profitieren von der Yoga-Übung, denn der Rücken und die Hüften werden optimal gedehnt.Des Weiteren können die inneren Organe gestreckt und stimuliert werden, vor allem die im Bereich des Beckens, zum Beispiel die Bauchspeicheldrüse, Leber und Nieren. Die Haltung eignet sich daher insbesondere für Frauen, denn die Dehnung des Beckenbereichs beeinflusst die Eierstöcke und Eileiter positiv. Dadurch können Menstruationsschmerzen gelindert und vorgebeugt werden. Die Lungen können dadurch besser arbeiten, denn der Körper erhält mehr Sauerstoff. Somit kann Supta Vajrasana auch bei Asthma und einer Bronchitis hilfreich sein. Zudem kann die Übung die Schilddrüse aktivieren, also das hormonale Drüsensystem. Außerdem können Komplikationen in der Schwangerschaft verringert werden. Auch eine Erleichterung der Geburt ist möglich. Geistig sorgt Supta Vajrasana für mehr Offenheit und Lebensfreude.FazitDie Effekte der Yoga-Übung Supta Vajrasana können sehr vielfältig sein: Auf der körperlichen Ebene wird die Flexibilität des Rückens und der Brust gestärkt. Die Bauch- und Beinmuskeln werden gedehnt und die Knie gekräftigt. Eine angenehme Dehnung ist grundsätzlich gewollt, allerdings gilt es, eine Überdehnung der Muskeln und Bänder zu vermeiden. Auch geistig kann die Übung Vorteile erzielen. Anfänger sollten ein Kissen unter ihren Rücken legen, Schwangere dazu noch unter die Hüften. Die Knie sollten sie nicht zu weit öffnen. Supta Vajrasana ist nicht geeignet, wenn Nacken- und Kniebeschwerden, Ischiasschmerzen, Kreuzbeinerkrankungen oder Bandscheibenvorfälle vorliegen. Bei einer Unsicherheit sollte ein Arzt befragt werden.Bild © fizkes / 123rf.com

Die Couch Pose - Paryankasana

von/ durch Nick am Nov 30 2016
Die Couch Pose - ParyankasanaParyankasana wird auch Supta Vajrasana genannt und bedeutet ins Deutsche übersetzt Diamantschlaf bzw. schlafender Diamant. Im Detail handelt es sich um eine beliebte Meditationsstellung beim Yoga und diese eignet sich sowohl für Männer als auch für Frauen. Bei Nackenbeschwerden, Kreuzbeinerkrankungen, Ischiasschmerz, Kniebeschwerden oder einem Bandscheibenvorfall ist diese Meditationsstellung auf keinen Fall geeignet.Wie wird die Paryankasana ausgeführt?Die Ausgangsposition für Paryankasana ist der Fersensitz (Vajrasana). Zu diesem Zweck beugst Du Deinen Körper ganz langsam nach hinten. Deine Ellenbogen dienen Dir dabei als zuverlässige Zwischenstation. Lege als Erstes Deinen rechten Oberarm und anschließend Deinen linken Oberarm ab. Danach verweilst Du kurz in dieser Position und spürst sowohl in Deine Knie als auch in Deine Oberschenkeloberseiten hinein. Beides sollte sich auf jeden Fall sehr angenehm anfühlen und gehört zu den beliebten Wohlfühldehnungen.In die Paryankasana gelangst Du über Deine Ellenbogen. Gleite in diese langsam hinein, indem Du Deinen Kopf in Richtung Boden senkst und Deinen Rücken nach innen wölbst. Halte dabei aber unbedingt das Gleichgewicht und lege zusätzlich Deine Hände auf Deine Oberschenkel. Versuche auf jeden Fall, dass Deine Knie während der Übung auf dem Boden bleiben. Etwas auseinandergehen dürfen Deine Knie im Notfall, den Boden verlassen sollten sie aber nie. Bei dieser Meditationsübung ist eine angenehme Dehnung auf jeden Fall gewollt. Vermeide aber unbedingt, dass sich Deine Bänder oder Deine Muskeln dabei überdehnen und gibt zusätzlich Acht auf die Knie.Sobald Du Dich in der Endhaltung von Paryankasana befindest, atmest Du langsam, bewusst und tief. Auf die gleiche Art, wie Du in die Stellung gekommen bist, kommst Du auch wieder aus ihr heraus bis zu der Ausgangsposition. Benutzte dabei auf jeden Fall den Ellenbogen, denn dies erleichtert das Herauskommen aus der Stellung. Strecke auf keinen Fall Deine Beine einfach aus, um die Stellung zu verlassen. In einem solchen Fall könnten sich Deine Knie ernsthaft verletzen. Als anschließende Gegenbewegung zu Supta Vajrasana eignen sich am besten Garbhasana oder Shashankasana. Als Anfänger solltest Du diese Endhaltung nur wenige Sekunden lang üben und dies dann immer länger. Mit der Zeit kannst Du die Stellung eine Minute lang halten.Welche positive Wirkung hat die Paryankasana?Die Paryankasana wirkt sich sowohl auf Deinen Körper als auch auf Deinen Geist aus. Bei dieser Stellung werden Deine Bauchorgane massiert und dadurch können sich Verstopfungen lindern lassen. Dein Rücken wird mit der Zeit und genügend Übung durch Supta Vajrasana flexibler und Deine Brust wird gestreckt. Zusätzlich können Deine Lungen schon bald auch besser arbeiten und dadurch bekommt Dein Körper natürlich mehr Sauerstoff. Leidest Du an Asthma oder an einer Bronchitis, dann kann diese Stellung sehr hilfreich für Dich sein. Rein körperlich betrachtet reicht es vollkommen aus, wenn Du die Stellung eine Minute lang halten kannst. Im Hinblick auf die spirituelle Wirkung macht es allerdings durchaus Sinn, wenn Du die Supta Vajrasana etwas länger als eine Minute halten kannst. Zu diesem Zweck sollte Dein Körper aber unbedingt gut vorbereitet sein und Du solltest über ausreichend Übung verfügen. Kannst Du die Paryankasana länger als eine Minute lang halten, dann werden dadurch hauptsächlich folgende Chakren angesprochen: Anahata Chakra, Vishudda Chakra und Swadhisthana Chakra. Zusätzlich wird Deine Sexualenergie für die spirituellen Zwecke direkt zum Hirn gelenkt.Variation der ParyankasanaMit etwas Übung kannst Du die Paryankasana auch variieren. Zu diesem Zweck bieten sich vor allem 2 Variationen an. Anstatt Deinen Kopf in Richtung des Bodens zu senken, gleitest Du weiter in diese Stellung, indem Dein Hinterkopf auf dem Boden abgelegt wird. Zusätzlich kannst Du Deine Arme nach hinten strecken und Deine Ellenbogen hinter Deinem Kopf verschränken. Durch diese Variation werden Deine Bauchorgane noch weiter gestreckt. Zusätzlich entsteht in dieser Variante auch kein Druck auf Deinem Nacken.Bild © Daniel Mock / de.fotolia.com