Yoga BLOG

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Yoga und Körperbewusstsein: Unterstützung nach einer Fettabsaugung bei Schlauchbrust

von/ durch Joe am Jul 25 2025
Es gibt Momente im Leben, in denen man sich nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich verändert und das ganz bewusst, oft durch Entscheidungen, die lange gereift sind. Doch der Weg zu mehr Selbstbewusstsein im eigenen Körper endet nicht am OP-Tisch. Vielmehr ist er erst der Anfang. Eine Fettabsaugung durch plastische Chirurgie hilft bei einer Schlauchbrust, das Äußere in die gewünschte Form zu bringen. In Kombination mit Yoga kannst du nach dem Eingriff aber auch deinen Geist stärken und die bewusste Verbindung zu deinem Körper neu aufbauen. Was ist eine Schlauchbrust – und wie hilft eine Fettabsaugung? Bei einer Schlauchbrust, medizinisch auch tubuläre Brust, handelt es sich um eine angeborene Fehlform. Betroffene Frauen haben eine recht schmale Brustbasis, an der sich das Gewebe länglich nach unten entwickelt. Schätzungsweise sind ca. 5 % aller Frauen von dieser genetisch bedingten Entwicklung betroffen. Zwar entstehen durch eine tubuläre Brust keine körperlichen Schäden oder Einschränkungen, jedoch ist die Entwicklung für viele Frauen mental belastend. Durch operative Maßnahmen lässt sich in solchen Fällen wieder ein natürlicheres Brustbild erzielen. Möglich wird das durch gezielte Straffung, Implantate oder auch eine gezielte Fettabsaugung beziehungsweise einen Eigenfett-Transfer, um die vorhandene Brust neu zu modellieren. Die Durchführung eines solchen Eingriffes sollte stets durch qualifizierte Fachärzt:innen erfolgen. Die Rolle von Yoga im Heilungsprozess Yoga kann für eine ganzheitliche Erholung nach einem plastischen Eingriff, wie dem einer Fettabsaugung bei einer Schlauchbrust, sehr wirkungsvoll sein. So unterstützt es nicht nur die seelische Erholung, sondern hilft durch bewusste Bewegung, sich wieder mit dem eigenen Körper zu verbinden und das achtsam, ganz ohne Druck. Durch die Parasympathikus-Aktivierung während des Yogas wird das Nervensystem und so auch die weitere Heilung angeregt. Des Weiteren fördert das gezielte Bewegen auch die Durchblutung sowie den Lymphfluss, und nicht zuletzt hilft auch die Reduktion des Stresses, die Heilung zu beschleunigen. Wer regelmäßig Yoga übt, lernt oft, den eigenen Körper mit mehr Achtsamkeit und Wertschätzung wahrzunehmen. Spezifische Yoga-Übungen zur Förderung des Körperbewusstseins Welche Yoga-Übungen empfehlen sich nun aber, um nach einer OP wieder mehr Körperbewusstsein zu erreichen und gleichzeitig den Heilprozess zu unterstützen. Besonders in der ersten Zeit nach der Operation gilt: weniger ist oft mehr. Lege hier den Fokus auf einfache Übungen im Sitzen, Liegen oder die Berghaltung, um das Gefühl für deinen Körper zu stärken und dich gleichzeitig nicht zu überfordern. Am Beispiel des Asanas Yoga empfehlen sich hier die folgenden Übungen. Sukhasana: Der einfache Sitz fördert die Ruhe und Achtsamkeit. Begib dich in einen einfachen für dich bequemen Schneidersitz und lege deine Hände auf die Knie ab. Schließe deine Augen, spüre ganz bewusst deine Atemzüge und die Verbindung von deinem Körper zum Boden. Tadasana: Für die Berghaltung stehe mit geradem Rücken, spüre über deine Füße bewusst die Verbindung zum Boden und fokussiere dich auf eine tiefe Atmung. Die Übung hilft dir beim Training der Standfestigkeit und einer bewussten Aufrichtung. Viparita Karani: Für die Förderung der Entspannung und deines Kreislaufs lege dich auf den Rücken und richte die Beine gerade an die Wand. Die Position hilft dabei, den Lymphfluss zu fördern und lädt sowohl körperlich als auch mental zum Loslassen ein. Savasana: Die Endentspannung hilft bei der Integration und beim Loslassen. Leg dich dazu flach mit dem Rücken auf deine Yogamatte und tue bewusst nichts, der Fokus liegt hier auf dem Sein. Diese einfachen, aber wirkungsvollen Übungen sind ideal, um nach einer OP wie einer Fettabsaugung wieder ins eigene Körpergefühl zurückzufinden. Sie kommen ganz ohne Kraft oder Drehung aus und laden dich ein, dich selbst zu spüren, ganz ohne Druck. Ganz egal, ob du dich nur für ein paar Minuten still hinstellst oder die Beine an die Wand legst – jede Übung ist ein liebevoller Schritt zurück zu dir selbst. Erlaube dir dabei, langsam wieder anzukommen und ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität zu bekommen. Empfehlungen für den Einstieg in Yoga nach der Operation Der Einstieg zurück ins Yoga und die Bewegung generell nach einem Eingriff sollte langsam und nur nach Absprache mit den behandelnden Ärzt:innen erfolgen. Sobald von dieser Seite grünes Licht kommt, steht einem langsamen Start nichts mehr im Weg. Wichtig hierbei: Nimm dir Zeit und übereile nichts. Höre auf deinen eigenen Körper und ignoriere auftretende Schmerzen auf keinen Fall. Starte mit einfachen, wie den oben beschriebenen Übungen, und arbeite dich daran langsam vor. Schon ein paar Minuten Achtsamkeit pro Tag können helfen, dich wohler zu fühlen und mit deinem neuen Körper in Einklang zu finden. Dabei geht es nicht um Leistung, sondern um Verbindung zu dir selbst und zu deinem Körper. Für einen entspannten Start zu Hause findest du hier bei yogabox.de das passende Zubehör angefangen von Matten über Yogablöcke bis hin zu Meditationskissen. Ganzheitliche Heilung durch Yoga Wer sich für eine Fettabsaugung entscheidet, macht einen wichtigen Schritt für sich selbst. Doch der Weg zum neuen Körpergefühl hört dort nicht auf. Für viele Frauen hilft bei einer Schlauchbrust nicht nur der Eingriff selbst sondern vor allem die liebevolle Rückverbindung mit sich. Yoga kann dabei ein wertvoller Begleiter sein.

Yogaübungen für den Nackenbereich und die Schultern

von/ durch Nick am Jun 11 2018
Yogaübungen für den Nackenbereich und die SchulternDer Nackenbereich und die Schultern sind bei vielen Menschen eine Problemzone. Gerade hier sitzen oft hartnäckige Verspannungen. Nacken- und Kopfschmerzen oder sogar Ausstrahlungen in die Arme und Hände können die Folge sein. Yogaübungen können helfen, den Schulter- und Nackenbereich geschmeidig und entspannt zu halten. Dabei gibt es jedoch ein paar Punkte zu beachten.Warum ist der Nackenbereich so oft verspannt?Dass unsere Muskeln gerade im Schulter- und Nackenbereich oft verspannt sind, hat mehrere Gründe. Einer davon ist Bewegungsmangel. Stundenlanges bewegungsloses Starren auf einen Monitor zum Beispiel lässt die Muskeln ermüden und verkrampfen. Ein anderer Grund ist, dass das Gewicht der Arme über den Trapezmuskel auf die Halswirbelsäule (HWS) einwirkt. Die Muskeln, die die Halswirbelsäule stabilisieren, müssen also auch beträchtliche Haltearbeit leisten. Und drittens trägt auch Stress viel dazu bei. Die Stressreaktion besteht nämlich nicht nur aus dem berühmten "fight or flight", Kampf oder Flucht, sondern als dritte Option kommt noch "fright", die Furcht, hinzu - und ein biologisch vererbtes Steuerprogramm sorgt dann dafür, dass wir den Kopf einziehen. Meist merken wir das nicht einmal. Oder erst nach Stunden, wenn die verspannten Muskeln zu schmerzen beginnen. Dieser typische Schmerz im Nackenbereich entsteht durch eine verringerte Durchblutung der Muskeln.Welche Yogaübungen gibt es für den Nackenbereich?Besonders zwei Yogaübungen, der Pflug (Halasana) und die Ohr-Knie-Stellung (Karna-Pidasana), sind geeignet, um den Nackenbereich gesund und beweglich zu erhalten und die wichtigen Energiebahnen, die dort verlaufen, offen zu halten. Wichtig ist hierbei eine sorgfältige Anleitung durch einen erfahrenen Lehrer. Beide Yogaübungen sind anspruchsvoll und erfordern eine gewisse Körperkontrolle und Flexiblität. Sie sollten deshalb nicht von Ungeübten auf eigene Faust ausprobiert werden - erst recht nicht, wenn es bereits Beschwerden im Schulter-Nacken-Bereich gibt.Wir wirkt sich Halasana auf Schultern und Nacken aus?Halasana wirkt wie ein Stretching für die gesamte Wirbelsäule. Dabei wird die Dehnwirkung besonders im Nackenbereich sehr deutlich spürbar. So wird durch wiederholtes Üben die tiefe Muskulatur der Halswirbelsäule entspannt und gedehnt. Dadurch wird die Halswirbelsäule beweglicher und entspannter. Auch die Durchblutung der Hals- und Schultermuskulatur wird dadurch verbessert. Die Muskelspannung in der Halswirbelsäule zu regulieren, ist wichtig, denn hier liegen neben großen Energiekanälen auch viele kleine Nervenknoten (Ganglien) des vegetativen Nervensystems, die bei andauernden Verspannungen gereizt werden können. So kommt es zum Beispiel zu Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Migräne. Optimale Muskelspannung im Schultergürtel und im Nackenbereich kann also auch vorbeugend gegen eine ganze Reihe von Beschwerden wirken.Neben dieser sehr wohltuenden Wirkung für Schultern und Nacken werden bei Halasana auch die Beinrückseiten sanft gedehnt. Gerade die starken Beugemuskeln auf der Beinrückseite neigen dazu, zu verkürzen. Halasana wirkt Muskelverkürzungen an der Beinrückseite entgegen und baut sie ab. Außerdem erhalten auch die Bauchorgane eine sanfte, durchblutungsfördernde Massage.Falls du Schwierigkeiten haben solltest, Halasana durchzuführen, kann dein Yogalehrer beziehungsweise deine Yogalehrerin dir Abwandlungen zeigen, über die du dich an die korrekte Position schonend heranarbeiten kannst.Wie wirkt Karna-Pidasana auf den Körper und das Bewusstsein?Viele Menschen schätzen diese Yogaübung, da dabei die Sinnespforten (Augen und Ohren) vollkommen verschlossen werden und so ein tiefes Gefühl innerer Ruhe ohne Ablenkungen möglich wird. Für den Nacken- und Schulterbereich bringt die Übung ebenfalls eine ganze Reihe von Vorteilen: Auch hierbei tritt die oben beschriebene Dehnung der Nacken-, Wirbelsäulen- und Beinmuskulatur ein. Auch die Wirkung auf die Bauchorgane ist die gleiche. Die gesamte Rumpfmuskulatur kann dabei entspannt werden. Darüber hinaus soll die Haltung den Blutfluss zum Kopf fördern und zum Beispiel bei Ohrproblemen hilfreich sein. Darüber hinaus kann Karna-Pidasana beim Stressabbau unterstützend wirken, den Nachtschlaf, das Denken und die Konzentration fördern und sich positiv auf Erkrankungen der Schilddrüse auswirken.Viel Spaß beim Üben!Bild © seenad / 123rf.com

Yoga Übungen für den Bauch

von/ durch Nick am Feb 23 2016
Yoga Übungen für den BauchWer spezielle Yoga-Übungen für den Bauch sucht, möchte seine Körpermitte häufig vor allem aus ästhetischen Gründen in Form bringen: Schließlich gilt ein flacher Bauch als attraktiv und sexy. Gleichzeitig bringt der sanfte Aufbau von Bauchmuskeln auch viele gesundheitliche Vorteile mit sich. Die gestärkte Muskulatur legt sich wie ein Korsett um Deine inneren Organe und verleiht Dir so mehr Körperspannung. Damit beugst Du einem Hohlkreuz und Rückenbeschwerden vor. Trainierst Du gleichzeitig den Beckenboden, stabilisierst Du Blase und Gebärmutter. Außerdem werden durch die Übungen der Verdauungstrakt, Leber, Nieren sowie die Geschlechtsorgane angeregt: Damit wirkt Yoga wohltuend bei Reizdarm, unterstützt die Ausscheidung von belastenden Stoffen und lindert Menstruationsbeschwerden.Die Energie fließt wiederMit Bauch-Übungen aktivierst Du zwei wichtige Chakren: Etwa eine Handbreit unter dem Bauchnabel liegt das Sakralchakra, das Zentrum für Lebensfreude, Kreativität und Sexualität. Das Nabelchakra in der Magengegend steht für Willensstärke, Macht und Ausdauer. Indem Du mit Yoga Blockaden in diesen Zentren löst, findest Du zu einem besseren Körpergefühl und mehr Selbstbewusstsein.Wertvolle Übungen für den BauchDie perfekte Mischung aus Muskelaufbau, Dehnen und Entspannen tut Körper und Seele gut. Gerade für Einsteiger empfiehlt es sich aber, nicht über die persönliche Leistungsgrenze hinauszugehen. Führe alle Übungen so aus, dass es sich für Dich angenehm anfühlt und Du keine Schmerzen hast. Wenn Du regelmäßig trainierst, nimmt Deine Beweglichkeit ohnehin kontinuierlich zu.Der BogenschützeMit dieser Übung, die im Stehen ausgeführt wird, stärkst Du Deine Bauchmuskeln und verbesserst Deine Körperspannung. Stelle Dich mit einem Fußabstand von etwa 70 Zentimetern – die Zehen nach vorne – auf eine rutschfeste Unterlage. Drehe dann den linken Fuß im 90-Grad-Winkel nach außen und lasse Deinen Oberkörper folgen. Jetzt spannst Du Deine imaginäre Bogensehne: Hebe beide Arme an, ziehe den rechten Arm nach hinten und strecke den linken nach vorne. Die Ellenbogen sollten dabei waagrecht und die Schulterblätter unten sein. Beuge jetzt das rechte Knie, bis es sich über dem Fußgelenk befindet. Achte darauf, dass die Hüfte gerade bleibt. Wenn Du diese Position erreicht hast, spannst Du Deinen Beckenboden an und ziehst den Nabel in Richtung Wirbelsäule. Atme für die Dauer von ein bis drei Minuten langsam und tief ein und aus und fokussiere dabei den Daumennagel der linken Hand. Anschließend nimmst du einen Seitenwechsel vor und wiederholst die Übung.Die KatzeEine Herausforderung für die geraden Bauchmuskeln stellt die „Katze” dar: Gehe dafür in den Vierfüßlerstand: Die Knie befinden sich dabei unter der Hüfte, die Hände unter den Schultern. Die Ellenbogen sind einander zugewandt, die Arme hältst Du locker. Für einen sicheren Halt spreizt Du die Finger. Beim Ausatmen wölbst Du Deinen Rücken zu einem runden Katzenbuckel, spannst dabei den Beckenboden an und ziehst den Nabel nach innen. Erhältst Du den Impuls zum Einatmen, löst Du die Position und richtest die Halswirbelsäule auf. Am besten wiederholst Du diese Übung zehn- bis zwanzigmal.Janu Sirasana – die halbe Kopf-Knie-StellungMit dieser Übung sagst Du stressbedingtem Blähbauch ade und baust gleichzeitig Fett ab. Setze Dich mit gestreckten Beinen und nach oben zeigenden Zehen auf Deine Yogamatte. Winkle dann das linke Bein so an, dass die Fußsohle den rechten Oberschenkel berührt. Strecke jetzt beide Arme zur Decke, beuge Deinen Oberkörper langsam nach vorne und umfasse mit beiden Händen Deinen rechten Fuß. Während Du diese Position für die Dauer von etwa einer Minute hältst, atmest du tief weiter. Dann nimmst du einen Beinwechsel vor. Da diese Übung eine starke Stretch-Bewegung enthält, solltest Du Dich zuvor unbedingt durch Laufen oder die mehrmalige Ausführung des Sonnengrußes aufwärmen.Bild © fizkes / 123rf.com