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Natural Spa concept with aloe vera, space for text and logo

Ayurvedische Kräuter: 4 Heilpflanzen, die Du selber anbauen kannst

von/ durch Stefan am Jul 04 2020
Ayurvedische Kräuter: 4 Heilpflanzen, die Du selber anbauen kannst Gärtnern macht große Freude und die Ernte nach getaner Arbeit umso mehr. Dabei kommen uns wohl meistens frisches Obst, knackiges Gemüse und aromatische Küchenkräuter in den Sinn. Doch hast Du Dir schon mal überlegt, Heilkräuter anzupflanzen? Die Ayurveda Naturheilkunde kennt viele gesunde Kräuter, die bei verschiedenen körperlichen Beschwerden helfen. Wir stellen Dir hier 4 ayurvedische Heilpflanzen vor, die Du im Garten, auf der Terrasse oder am Balkon anbauen kannst. Was ist eigentlich Ayurveda? Ayurveda ist eine traditionelle indische Heilkunst, die noch heute in vielen asiatischen Ländern praktiziert wird und immer mehr in unserer westlichen Kultur Einzug hält. Seit Jahrtausenden lehrt uns Ayurveda von der heilenden Kraft der Natur, die für ein ganzheitliches Wohlbefinden sorgt. Sie untersucht die unterschiedlichen Typen von Menschen und behandelt deren Erkrankungen nach einem individuellen Konzept. Dieses Konzept ist die Lehre von den sogenannten Doshas – der drei Lebenskräfte Vata, Pitta und Kapha, die vorgeben, wie wir uns körperlich, geistig und emotional fühlen. Jeder Mensch kommt mit einer ganz individuellen Kombination aus diesen drei Energien zur Welt: • Vata: Menschen mit besonders starkem Vata-Dosha sind aufgeschlossen, enthusiastisch und kreativ. Sie sind aktiv und bewegen sich gerne – meistens beim Tanzen zu schwungvoller oder sanfter Musik. Sie sind entweder sehr klein oder groß und ihre Statur gleicht der eines Marathonläufers. • Pitta: Personen mit sehr ausgeprägtem Pitta-Dosha sind praktisch veranlagt, arbeiten strukturiert und können Projekte hervorragend leiten. Sie sind für gewöhnlich voller Tatendrang, haben eine mittelgroße Statur und sind muskulös. • Kapha: Menschen mit überwiegendem Kapha-Dosha überzeugen mit ihrer liebenswerten Art, sind geduldig und verständnisvoll. Nichts und niemand scheint sie aus dem Gleichgewicht zu bringen. Größtenteils besitzen sie eine stattliche Figur. Das Verhältnis der drei Doshas sollte ausgeglichen sein. Falls die Lebenskräfte nämlich aus dem Gleichgewicht geraten, entstehen gesundheitliche Beschwerden. Die Ayurveda-Naturheilkunde versucht dabei, Vata, Pitta und Kapha wieder in Balance zu bringen. Ayurvedische Heilpflanzen Mit einer großen Auswahl an verschiedenen Pflanzen in der Ayurveda kann gegen ein mögliches Ungleichgewicht zwischen den drei Doshas angekämpft werden. Ob Blätter oder Wurzeln – nahezu alle Bestandteile der ayurvedischen Pflanzen wirken sich positiv auf den menschlichen Organismus aus. Wir empfehlen die folgenden 4 ayurvedischen Heilpflanzen für das eigene Fleckchen Grün. 1. Ashwagandha – indischer Ginseng Ashwagandha – auch als Schlafbeere und indischer Ginseng bekannt – gehört zu den am häufigsten eingesetzten und verträglichsten Heilkräutern in der Ayurveda. Die Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse empfiehlt sich besonders bei erhöhtem Vata und Kapha. Zudem wirkt die Pflanze entzündungshemmend und hilft z. B. bei chronischer Erschöpfung, Vergesslichkeit, Schwindel und Zittern. Wenn Du die Ashwagandha selbst anbauen möchtest, darfst Du wissen, dass die Pflanze äußerst pflegeleicht ist. Sie wächst sowohl an halbschattigen als auch vollsonnigen Plätzen und muss nur selten gegossen werden. Sie ist nämlich ein wahrer Trockenspezialist, sodass sie mehrere Tage bis Wochen vollkommen ohne Wasser auskommt. 2. Aloe Vera – exotische Schönheit Die Aloe Vera ist eine echte Alleskönnerin – sie besticht mit ihren vielen gesundheitsfördernden Eigenschaften. Die frischen Blätter senken Pitta und Kapha wohingegen sie in getrocknetem Zustand den Pitta-Typ an Bedeutung wachsen lassen. Außerdem hilft Aloe Vera zum Beispiel bei Entzündungen und Hautproblemen, wie Sonnenbrand und Verbrennungen. Die Aloe Vera-Pflanze ist sehr einfach zu züchten. Dazu brauchst Du noch nicht einmal eine Grünfläche – sogar auf der Fensterbank ist die Anzucht möglich. Du musst genauso wenig ein Gartenprofi sein, denn die Heilpflanze stellt nur geringe Ansprüche. Sorge nur für einen warmen und sonnigen Standort und gieße die Aloe Vera alle ein bis zwei Wochen. 3. Brahmi – wirksame Gedächtnispflanze Brahmi – besser bekannt als kleines Fettblatt – ist eines der am meisten erforschten ayurvedischen Heilpflanzen. Sie reduziert die Doshas Vata und Kapha und gilt in Indien sogar als heilig. Weil das kleine Fettblatt die Lernfähigkeit verbessert und den Geist stärkt, wird es oft als Gedächtnispflanze bezeichnet. Für den Eigenanbau brauchst Du einen warmen und hellen Standort. Brahmi ist eine tropische Pflanze, weshalb die Temperaturen nie unter 20°C sinken dürfen – sie ist also eine perfekte Zimmerpflanze. Darüber hinaus ist sie recht anspruchslos, aber ihr Substrat sollte stets feucht sein. Brahmi-Blätter können z. B. sehr gut zum Würzen von Salaten verwendet werden. Allerdings schmecken die Blätter sehr bitter – deshalb solltest Du sie nur sparsam einsetzen. 4. Kurkuma – gelber Ingwer Die Kurkuma ist vor allem als Gewürz bekannt. Mit ihrer leuchtend gelben Farbe sieht sie Curry zwar zum Verwechseln ähnlich, doch sie schmeckt deutlich milder. Sie ist ein Ingwergewächs und wird deshalb gelber Ingwer genannt. Die Kurkuma überzeugt mit ihren zahlreichen positiven Eigenschaften: Sie reduziert alle drei Doshas, stärkt das Immunsystem, hilft bei kleinen Wunden und wirkt gegen Atemwegserkrankungen. Wenn Du Kurkuma selbst anbauen möchtest, besorgst Du Dir einfach ein Stück im Supermarkt und lässt es erst einmal keimen – dazu musst Du nichts tun als abzuwarten. Dann setzt Du das gekeimte Stück in einen Topf mit Blumenerde. An einem halbschattigen Standort, mit feuchter Erde und bei Zimmertemperatur wächst die Kurkuma am besten. Die Kraft der ayurvedischen Heilmedizin In der Ayurveda schwört man auf die heilende Kraft der Pflanzen und ihre positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Vertraue auch Du darauf und suche Dir eine unserer 4 empfohlenen ayurvedischen Heilkräuter aus. Egal, für welche Du Dich entscheidest: Wir wünschen Dir viel Spaß beim Anbauen und Ausprobieren!

Dank ayurvedischer Lebensweise umfassendes Wohlbefinden erfahren

von/ durch Nick am Sep 18 2017
ayurvedische Lebensweise umfassendes WohlbefindenAyurveda ist aktuell in aller Munde. Der ganzheitliche Ansatz der uralten indischen Heilkunst findet gerade bei den Problemen der heutigen Zeit großen Anklang. Hektik, Stress und falsche Ernährung belasten unseren Körper nachhaltig. Mithilfe der intelligenten und durchdachten Ansätze der ayurvedischen Lebensweise, können Körper und Geist wieder zu Einklang finden.Welche Rolle bei dieser körperlichen und psychischen Entgiftung vor allem die Ernährung, sowie Yoga und spezielle Reinigungskuren spielen, gibt es hier auf einen Blick zu lesen. Die ayurvedische Ernährung sorgt für Balance der Doshas Warum ayurvedische Ernährung so gesund ist, lässt sich zunächst am besten anhand der drei Doshas erklären. Die drei Gruppen, die sich aus den Elementen bilden, sind mit verschiedenen Eigenschaften ausgestattet – und diese beeinflussen unseren Körper!Die sogenannten Doshas - oder auch bioenergetischen Grundprinzipien - teilen sich also in Vata, Pitta und Kapha ein. Immer dann, wenn ein Dosha überwiegt, entsteht ein Ungleichgewicht im Körper. Daraus ergeben sich dann verschiedenartige Krankheiten. Von Geburt an, hat jeder Mensch seine ganz eigene Konstitution inne – man kann also ein Vata-, Pitta-, oder Kapha-Typ sein: Vata-Typ: dieses Dosha ist für die Bewegungsabläufe in unserem Körper verantwortlich. Seine Elemente sind Luft und Äther. Besteht ein Überfluss an Vata, ergeben sich häufig Verdauungsprobleme oder ähnliche Stress-Symptome. Pitta-Typ: bei diesem Dosha stehen die Elemente Feuer und Wasser im Zentrum. Es steht für „erwärmen“ und hat so auch direkt mit dem Stoffwechsel und dem Verdauungssystem zu tun. Zu viel Pitta verursacht in vielen Fällen Sodbrennen, sowie cholerische Züge. Kapha-Typ: sehr typisch für dieses Dosha ist der Hang zum Übergewicht. Das standfeste Element Erde verbindet sich hier mit dem Element Wasser. Kapha ist für das Zusammenhalten der Dinge verantwortlich, es stabilisiert das Immunsystem. Jeder Mensch reagiert also anders auf die Nahrungsaufnahme – das heißt, jeder verwertet sein Essen unterschiedlich gut. Deshalb tendieren einige Personen auch eher dazu, Wassereinlagerungen, oder Fettdepots anzulegen, als andere. Auch Charaktereigenschaften lassen sich auf die Doshas zurückführen. Während Vata-Typen beispielsweise schnell ihre Gemütszustände wechseln, neigen Pittas zu Zornausbrüchen. Kaphas hingegen strahlen durch eine recht ausgeglichene und ruhige Persönlichkeit.Auf diesem Wissen aufbauend, kann jeder Mensch seinen ganz eigenen Ernährungsplan zusammenstellen, um die Dysbalance seiner Doshas wieder auszugleichen. Ayurveda Ernährung: so sieht die Küche der indischen Heilslehre aus Eine ayurvedische Ernährungsweise wirkt sich wunderbar ausgleichend auf die physische Gesundheit aus. Dazu sollten die wichtigsten Grundelemente der Ayurveda Küche beachtet werden: Ayurvedische Nahrungsmittel Die indische Heilslehre hat gewisse Nahrungsmittel als bekömmlicher als andere erkannt. Am besten eignen sich warme Lebensmittel, und das drei Mal am Tag. Mittags ist Rohkost in Ordnung – in allen Fällen sollte man möglichst frische Nahrung zu sich nehmen. Wenig Salz und Zucker, dafür das wertvolle Ghee – ein indisches Butterschmalz, das nicht fehlen darf. Gut verträgliche Nahrungsmittel sind Blattgemüse wie Spinat oder Mangold, Gerste, Chili und ausleitende Gemüsesorten, wie etwa Spargel oder Sellerie. Gewürze Ein wichtiger Grundsatz der ayurvedischen Ernährung ist eine Kombination der sechs Geschmacksrichtungen, der „Rasas“ - süß, sauer, bitter, salzig, scharf und herb. Diese Rasas sollen jeweils zusammen in einer Mahlzeit vorkommen. Wenn Speisen nicht gut verdaut werden können, bleiben Stoffwechselschlacken sowie giftige Substanzen zurück – das sogenannte Ama. Um das zu verhindern, helfen die richtigen Gewürze. Das Verdauungsfeuer Agni soll angeregt werden. Zusammensetzungen Wie immer bei Ayurveda, kommt es auf die richtige Zusammensetzung der Ingredienzen an. In der ayurvedischen Küche isst man keine tierischen Eiweiße zusammen in einem Gericht, also weder Fleisch, Fisch, Eier oder Milch. Warum Müsli mit Obst und Joghurt nicht so gut funktionieren kann, ist einfach: Milch darf als eigenständiges Nahrungsmittel nicht mit Salzigem oder Saurem kombiniert werden, außerdem auch nicht mit Gemüse oder frischen Früchten.Kein Problem mit Milch haben Kichererbsen, Linsen, oder Hülsenfrüchte, und auch Mungobohnen eignen sich gut. Obst isst man am besten alleine für sich – sonst kommt es zu Gärungsprozessen bei der Verdauung. Wenn man Getreide, Kartoffeln, Fette oder Teigwaren isst, sollte man das mit Gemüse und Salat abgleichen. Reis gilt als unproblematisch in allen Kombinationen. Essensphilosophie Sehr häufig entstehen Gesundheitsprobleme, weil wir die falsche Einstellung zum Essen haben. Ayurveda sieht das Essen als Genuss an und setzt großen Wert auf Achtsamkeit. Man sollte sich häufiger fragen, warum man eigentlich isst. Langeweile, oder Stress, sowie auch Traurigkeit sind häufige Antriebe. Viel besser aber wäre Essen aus wirklichem Hunger und aus Überzeugung! Langsam und bedacht zu essen, bringt Balance und Gesundheit mit sich. Die ayurvedische Lebensweise unterstützt bei Stress & Burnout Entspannung ist einer der wichtigsten Schlüssel zu einer ausgewogeneren Lebensweise. Unser Körper profitiert vor allem aus gesundheitlicher Perspektive von Praktiken wie Yoga. Körperliche Benefits ergeben sich so auch in Ayurveda Kuren, wo man Ernährungskonzepte, Meditation, Akupunktur, sowie Massagen und natürlich Yoga miteinander vereint.Zur Stress & Burnout-Vorsorge ist das wie Balsam für die Seele. Gerade Yoga bietet beeindruckende Heilerfolge – neue Geschmeidigkeit der Gelenke, entspannte Nerven und ein stärkeres Immunsystem sind nur einige Erfolgsbeispiele. Zur Entspannung, sowie als Energieressource ist Ayurveda unschlagbar. Ayurveda reinigt und entgiftet Gerade die entgiftende Funktion der ayurvedischen Lebensweise kommt Entschlackungskuren zugute. Ein besseres Körpergefühl, Gewichtsverlust und eine strahlende Haut sind nur einige positive Nebeneffekte, die man hier anführen kann.Wenn man nachhaltig und auf gesunde Art und Weise durch Ayurveda Gewicht verlieren möchte, ist der ayurvedische Lebensweg wohl einer der besten Hilfestellungen, die es aktuell gibt. Die richtige Ernährung, kombiniert mit viel Bewegung und tollen Yoga-Übungen kann die unnötigen Schlacken des Körpers ausleiten und eine völlig neue mentale Stärke hervorrufen! Fazit Mit Ayurveda kann man sich wieder wohlfühlen, befreien und innerlich, wie körperlich stärken. Mit der Dosha-gerechten Ernährung, reinigenden und entspannenden Meditationsübungen und Yoga-Praktiken, sowie wohltuenden Massagen, findet man zu Balance und Ausgeglichenheit. So können Krankheiten gelindert, und neue Kräfte gewonnen werden!  Elisabeth Mauracher: Geschäftsführerin & Yoga InstruktorinAutorin: Elisabeth MauracherPosition: Geschäftsführerin & Yoga InstruktorinElisabeth Mauracher ist junge Geschäftsführerin vom European Ayurveda® Resort Sonnhof in Hinterthiersee, Tirol. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die operative Hotelführung, Gästebetreuung und die Personalführung. Als Ausgleich zu ihren administrativen Aufgaben gibt sie Yoga-Einheiten und vermittelt ihr Wissen in spannenden YouTube Videos.  Titelbild © marilyna / 123rf.com

Die drei Ayurveda Typen

von/ durch Nick am Feb 11 2016
Die drei Ayurveda TypenDie Weisheit des Ayurveda basiert auf dem Bewusstsein für Energien, das von Sehern (Rishis) empfangen wurde und sich grundlegend auf die fünf Elemente Raum (Äther), Luft, Feuer, Wasser und Erde stützt. Nach der Lehre sind jedoch auch wir Teil dieser Energien, weshalb die fünf Elemente auch im menschlichen Körper verborgen sind.Nach der ayurvedischen Weisheit wird in drei Lebensenergien (Doshas) unterschieden, nämlich in Vata, Pitta und Kapha. Jeder einzelne Mensch weist von Geburt an nach den Prinzipien des Ayurveda eine individuelle Konstitution auf, die sich aus einer Kombination der Doshas oder der eben einer seiner Reinformen ergibt. Für jeden Typen empfehlen sich jeweils andere Behandlungen, Ernährungsformen und Lebensweisen. Daher ist es sicherlich auch für Dich von Interesse, zu welchem Ayurveda Typ Du gehörst:Der Vata-TypVata ist verantwortlich für alle Bewegungen im menschlichen Organismus, wobei dies physische und psychische Bewegungsabläufe betrifft. Vata steht als kosmische Verbindung für Wind und für die Prinzipien von Veränderung und Leichtigkeit. Vata ist eine Kombination aus Äther und Luft und zu den Einflüssen von Vata gehören Bewegung und Aktivität.Wenn Du über mehr Vata in Deiner Konstitution verfügst, bis Du wahrscheinlich sehr klein oder sehr groß und hast viel Freude an Aktivität und Bewegung. Zu den Vata-Typen gehören oft Menschen mit einer Körpergröße von mehr als 180 Zentimetern, die dennoch zartgliedrig wirken. Sie sind jedoch eher von sehniger Statur und weniger muskulös. So gehören viele Ausdauersportler zu den Vata-Typen, die wenig Gewicht auf die Waage bringen und trotzdem sehr zäh sind. Häufig neigen Vata-dominante Menschen zu dünner Haut, gekräuseltem Haar sowie Unregelmäßigkeiten bei den Zähnen.Vata-Konstitutionen machen sich des Weiteren durch kleine, aber sehr bewegliche Augen sowie einen schnell bräunenden Teint bemerkbar. Sie frieren oft und haben eine Abneigung gegenüber Kälte und Nässe. Geistig sind Vata-Typen enorm fit und wenig, wobei sie aber zu Kummer und Sorgen neigen. Ihre Auffassungsgabe, Kreativität, Aufgeschlossenheit und Neugier wird ein wenig von ihrer Vergesslichkeit und Unzuverlässigkeit eingeschränkt.Der Pitta-TypPitta basiert nach den ayurvedischen Prinzipien auf dem Element Feuer. Pitta ist verantwortlich für den Stoffwechsel, die Verdauung, den Wärmehaushalt, die Hormone sowie den Intellekt und emotionalen Ausdruck.Wenn Du eher der Pitta-Typ bist, hast Du das Zeug zur Führungspersönlichkeit. Pitta-Konstitutionen arbeiten nämlich gern und können auch bestimmend sein, wenn sie etwas bewegen oder erreichen möchten. Durch ihre inneren Kräfte, ihr kompetentes Wissen und ein Höchstmaß Motivation werden berufliche, persönliche und insbesondere auch sportliche Hindernisse und Probleme adäquat bewältigt. Pitta-Menschen fühlen sich nur wohl, wenn sie geistig oder körperlich herausgefordert werden.Doch der Ehrgeiz und Perfektionismus von Pitta-Typen hat auch seine schlechten Seiten. Sie setzen sich häufig so unter Leistungsdruck, dass sie nur selten mit sich selbst zufrieden sind. Aus dieser Unzufriedenheit schöpfen sie wiederum Antrieb und Kraft, ihren Alltag zu bewältigen. Ausgestattet mit Ausstrahlung, Charisma und Intelligenz sind Pitta-Konstitutionen zwar beliebt, aber auch gefürchtet. Sie gelten als streng, pingelig und kritisch.Da Pitta-Typen gerne und viel essen, haben sie manchmal unter Gewichtsproblemen zu leiden und schwitzen übermäßig. Auch die schwindende Haarfülle sowie Sommersprossen, Muttermale und eine eher unreine Haut sprechen für Pitta-Konstitutionen.Der Kapha-TypKapha besteht aus den Elementen Erde sowie Wasser und steht für Beständigkeit und Stabilität. Dem Kapha-Typ werden Reserven bereitgestellt, die ihm Ausdauer und Kraft verleihen.Wenn Du eher zum Kapha-Typ tendierst, bist Du für Deine Freunde und Familie wahrscheinlich der Fels in der Brandung. Mit Deiner Fürsorglichkeit und Stabilität sorgst Du für Harmonie, wobei Dich Fremde vielleicht für etwas träge halten. Jedoch sind Kapha-Typen genau die Menschen, mit denen auch andere Menschen eher innere Ruhe und Zufriedenheit finden.Kapha-Konstitutionen sind stark, haben Ausdauer und neigen dennoch zu Übergewicht. Auch eine glatte sowie eher fettige Haut sowie kräftiges und eher dunkles Haar zeichnet Kapha-Typen aus. Sie agieren gut überlegt, sind gründlich und bevorzugen einen ruhigen Lebensstil. Hektik ist ihnen fremd und die Familie hat erste Priorität. Ihre Häuslichkeit lässt Kapha-Menschen jedoch manchmal einsam werden. Um träumende Kapha-Typen aus ihrem sicheren Umfeld zu reißen, muss man sie zu einem aktiven Leben mit viel Bewegung motivieren.Für Yoga sind Kapha-Persönlichkeiten mit ihrer Ruhe geradezu prädestiniert, was auch helfen kann, ein bewusstes und aktives Leben zu führen.Bild © krisblackphotography
Ayurveda-Kur

Ayurveda-Kur

von/ durch Nick am Feb 01 2016
Ayurveda-KurWarum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah liegt? Diese Erkenntnis trifft zweifellos zu, wenn es um das Thema Ayurveda-Kur geht. Denn bei vielen Interessierten hält sich nach wie vor die irrtümliche Annahme, dass man dafür tatsächlich in das 'Land ihrer Geburt' aufbrechen muss. Zu den angesagtesten Destinationen zählt neben dem farbenfrohen Indien unter anderem auch das benachbarte Sri Lanka, welches mit einem ähnlichen vielseitigen Potpourri an sinnlichen Eindrücken lockt. Doch die Ayurveda-Kur hat sich nicht zuletzt im Rahmen der Wellness-Bewegung auch fest auf heimischem Boden etabliert und wird von der sanften Variante bis hin zum klassisch disziplinierten Original an den unterschiedlichsten Orten angeboten. Die Frage lautet also nur, was genau Du Dir unter einer idealen Ayurveda-Kur vorstellst und welche Option dieser Vorstellung am nächsten kommt. Das „Wissen vom Leben“ als intensive und komprimierte Lerneinheit Dabei ist natürlich zuerst einmal darauf einzugehen, warum Du Dich überhaupt für Ayurveda interessierst und inwiefern Du Dir damit eine Verbesserung Deiner Lebensqualität erhoffen darfst. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ist die Ursache für eine Fülle an Erkrankungen in einer falschen Ernährungsweise zu suchen. Wer hier also keine Risiken eingehen, sondern möglichst lange über einen starken, gesunden und vitalen Körper verfügen möchte, tut gut daran, entsprechende Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Die Umstellung der Ernährung auf eine nach ayurvedischen Prinzipien festgelegte Diät ist ein erster und maßgeblicher Schritt. Da sich jedoch viele Menschen schwertun, diese in ihrer gewohnten Umgebung zu praktizieren, in der sie beständigen Störungen und Ablenkungen ausgesetzt sind, bietet sich die Teilnahme an einer Ayurveda-Kur geradezu an. Zudem handelt es sich hierbei um eine ideale Gesundheitsvorsorge, welche zukünftige Arztbesuche reduziert, wenn nicht sogar vollkommen überflüssig macht. Wenn auch Du Dein Leben maßgeblich ändern und endlich im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes gestalten möchtest, dann solltest Du von der jahrtausendealten Weisheit Indiens profitieren und Dir die Grundsätze dieser bewährten traditionellen Gesundheits-, Heil- und Ernährungsmethode zu eigen machen. Die Teilnahme an einer Ayurveda-Kur garantiert Dir eine Einführung in diese neue, komplexe und aufregend sinnliche Welt in langsamen und bedachten Schritten. Dabei lernst Du nicht nur die Bedeutung der unterschiedlichen Speisen und Nahrungsmittelkombinationen sowie ihre Wirkung auf Deinen Körper, sondern Du erhältst auch einen umfassenden Eindruck, wie Du Dein Leben nach ayurvedischen Maßstäben von Grund auf neu gestaltest, indem Du Körper, Seele und Geist als Einheit erkennst und wertschätzt. Die Ayurveda-Kur als Beginn eines neuen, gesunden Daseins voller Energie und Lebensfreude Eine Ayurveda-Kur ist in der Regel ganz auf Dich und Deine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten. Nach einer ärztlichen Bestandsaufnahme in Form der traditionellen Zungen-, Iris- und Pulsdiagnose erfolgt die Erstellung Deines ganz persönlichen Ernährungsplanes inklusive Yoga- und Meditationsprogramm für den Zeitraum der Ayurveda-Kur. Pauschal lässt sich sagen, dass sich die ayurvedische Diät aus drei Mahlzeiten täglich zusammensetzt, welche alle sechs Rasas, das heißt Geschmacksrichtungen enthalten und damit nicht nur nährstoffreich, sondern auch ausgesprochen wohlschmeckend sind. Ein wichtiger Grundsatz besteht darin, dass zwischen den einzelnen Mahlzeiten mindestens fünf Stunden liegen sollten, um eine optimale Verdauung zu garantieren und somit die Bildung krankheitserregender Schlacke zu verhindern. Yoga und Meditation sind untrennbare Elemente der ayurvedischen Philosophie, da sich anhaltende Gesundheit nur in Verbindung mit einem intakten und ausgeglichenen Seelenleben und einem ruhigen Geist erreichen lässt. Angesichts der in der modernen Gesellschaft gängigen Lebens- und Ernährungsweise wird schnell deutlich, dass die ayurvedische Lehre so aktuell ist wie nie zuvor. Schließlich gibt es zahlreiche Studien, die die unvorteilhafte Wechselwirkung einer ungesunden Ernährungsweise und Stress als Auslöser für eine Vielzahl an Beschwerden belegen. Wenn Du also in Situationen, in denen Du nur wenig Schlaf bekommst oder die unterschiedlichsten Herausforderungen meistern musst, zu ungesunden Lebensmitteln greifst, dann werden Dir die Yoga- und Meditationseinheiten der Ayurveda-Kur andere, konstruktivere Stressbewältigungsstrategien aufzeigen. Bild © TMingi