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Yoga bei Kindern:

Yoga bei Kindern:

von/ durch Nick am Feb 07 2024
Wie kann Yoga das Selbstbewusstsein bei Kindern steigern? Auch wenn der Alltag der meisten Kinder friedlich und glücklich verläuft, gibt es immer mal wieder Phasen, in denen die Kleinen leiden. Der immer stärker werdende Druck der Schule und Gesellschaft führt dazu, dass sich Kinder unsicher und überfordert fühlen. Um gut durch den Alltag sowie die schulische Laufbahn zu gelangen, ist es ratsam, bereits im frühen Alter mit der Stärkung des Selbstbewusstseins anzufangen. Yoga kann hierbei positive Auswirkungen haben. In diesem Beitrag finden Eltern sowie Begleitpersonen alle wichtigen Informationen. Warum ist Kinderyoga wichtig? Das Leben beinhaltet Phasen des Sonnenscheins und des Regens. Resiliente Menschen können mit beiden Phasen umgehen. Um dies bereits früh genug zu üben, empfiehlt es sich, regelmäßig Yoga zu üben. Du kannst Dir das so vorstellen: Ein Baum, der starke Wurzeln hat, kippt nicht gleich um. Ein kleiner Baum, der wenige Wurzeln besitzt, verliert während eines Sturmes leichter den Halt. Yoga-Übungen helfen dabei, die Wurzeln zu stärken und körperlich sowie mental fit zu sein und zu bleiben. Worauf muss geachtet werden? Um mit Yoga zu beginnen, ist es gut, erst mal die Gesundheit des Kindes einzuschätzen. Ist Dein Kind gesund und vital, dann kannst Du ohne weitere Bedenken loslegen. Wenn Dein Kind hingegen irgendwelche körperlichen Symptome aufweist, sollte dies zuerst ärztlich abgeklärt werden. 1. Richtiges Studio/Kurs finden Bevor Kinder mit Yoga anfangen können, muss erst mal ein guter Kurs ausgewählt werden. Mittlerweile wird das Angebot für Kinder immer größer. Wenn Du Dich selbst gut mit Yoga auskennst, kannst Du Dein Kind auch spielerisch in Deine eigene Praxis eintauchen lassen. So bekommt Dein Nachwuchs einen ersten Eindruck. 2. Bequeme Kleidung und Equipment Genauso wie bei Erwachsenen macht Yoga nur dann Spaß, wenn die Kleidung passt. Es ist ratsam, in hochwertige Stoffe zu investieren, die angenehm auf der Haut sind und nicht einschnüren. Eine Jogginghose und ein T-Shirt sind ein guter Anfang, um die Lust auf Yoga zu fördern. Außerdem sind eine rutschfeste Matte, ein Kissen sowie Decken nützlich, um die Übungen korrekt ausführen zu können. Auch Musik sowie Tücher, Bälle usw. können dienlich sein, um die Freude am Yoga aufrechtzuerhalten. 3. Spielerische Art und Weise Die ersten Berührungspunkte mit Yoga sollten immer spielerisch erfolgen. Das heißt, dass die Einheiten nicht stupide abgearbeitet werden, sondern immer wieder auf die Kinder eingegangen wird. Vielleicht hilft das Hören einer Geschichte dabei, die Übungen länger halten zu können. Oftmals ist es gut, nur ein, zwei Posen zu machen und nicht gleich eine Stunde zu üben. Zwischendurch helfen kleine Spiele, um die Konzentration der Kinder aufrechtzuerhalten. Wichtig ist, dass stets auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen wird, gleichzeitig aber der Rahmen zur Ausführung der Übungen, der Atemtechniken und der Meditation gegeben wird. Zudem darf immer der Spaß an oberster Stelle stehen. Warum macht Yoga selbstbewusst? Die Asanas aus der buddhistischen Lehre helfen dabei, das Körpergefühl zu stärken und damit das Bewusstsein für den eigenen Körper zu erhöhen. Dies ist ein wesentlicher Punkt, wenn es darum geht, selbstbewusst zu agieren. Sich seiner Selbst bewusst sein ist ein großes Geschenk in der heutigen Gesellschaft. Durch die Kombination von verschiedenen Elementen können genau diese Ziele erreicht werden. 1. Meditation Die Yoga-Einheit besteht nicht nur aus verschiedenen Körperübungen für die Gesundheit. Auch Meditation und das achtsame Wahrnehmen der eigenen Gedanken sind ein wesentlicher Aspekt einer gut abgestimmten Sitzung. So können Kinder erste Berührungspunkte mit Meditationen haben. Anfangs ist das ruhige Stillsitzen mühsam, der spielerische Start macht die Erfahrung jedoch interessanter. So darf sich das Kind erst durch die Körperübungen (siehe nächster Punkt) oder Spiele auspowern, bevor es sich auf das Kissen setzt und die Augen schließt. Sanfte Musik oder angeleitete Reisen helfen dabei, die Konzentration des Kindes zu verstärken. Wichtig: Wenn das Kind nur zwei Minuten sitzen kann und dann wieder aufsteht, ist dies absolut okay. Mit ein wenig Erfahrung und einem höheren Alter können Kinder die ruhigen Minuten immer mehr genießen und den eigenen Gedanken freien Lauf lassen. Das sorgt für weniger Chaos im Kopf, einer erhöhten Konzentrationsfähigkeit und einer längeren Aufmerksamkeitsspanne. 2. Körperübungen Während der Yoga-Einheit spielen die Übungen auf der Matte eine wesentliche Rolle. Der Vorteil ist, dass sich Kinder dadurch austoben können. Zudem wird durch die verschiedenen Asanas der Bezug zum Körper gestärkt und sie können sich selbst besser spüren. Außerdem gehen folgende Vorteile einher: Muskeln werden gestärkt Gleichgewicht wird trainiert Anspannungen, die im Körper festsitzen, können losgelassen werden Energien im Körper werden in Balance gebracht Training von Anspannung und Entspannung Wirbelsäule wird mobilisiert Immunsystem kann gestärkt werden das Gefühl von Frieden im eigenen Körper kann gesteigert werden Konzentration kann dadurch gefördert werden 3. Atemtechniken Jede Yoga-Einheit beinhaltet ein paar Minuten, in denen die Yogis bewusst atmen. Das Problem ist, dass im Alltag viel zu flach geatmet wird. Wenn Kinder bereits im jungen Alter damit konfrontiert sind, können sie dies von Anfang an integrieren – mit dem Ziel, im Alltag immer tief zu atmen. Wer regelmäßig Atemübungen macht, vergrößert das Lungenvolumen und versorgt den gesamten Körper mit genügend Sauerstoff. Außerdem können die Ausdauer und der Kreislauf gestärkt werden. Wenn Kinder häufig unter Kopfschmerzen oder fehlender Konzentration leiden, kann dies auf einen Sauerstoffmangel zurückgeführt werden. In diesem Fall sind Atemtechniken ideal, um die schulischen Leistungen, die aufgrund von zu wenig Fokus oder körperlichen Beschwerden schlechter sind, zu verbessern. Kinder mit Asthma können (nach Absprache mit dem Arzt) von Atemübungen profitieren. Atemübungen sorgen dafür, dass die Energie im Körper gut zirkulieren kann. Somit können Blockaden abgebaut werden, was wiederum für mehr Selbstbewusstsein sorgen kann. Anfangs sind gezielte Atemtechniken ungewohnt, aber mit der Zeit kann sie jedes Kind lernen. Die Wechselatmung, bei der abwechselnd ein Nasenloch zugehalten und durch das andere eingeatmet wird, ist sehr sinnvoll, um die Energie im Körper auszugleichen und mehr Balance ins System zu bringen. Welche Yoga-Übungen sind für Kinder ideal? Es gibt viele Posen, die Erwachsenen genauso wie Kindern guttun. Dazu gehören unter anderem: der Baum (Vrksasana) Kindshaltung (Balasana) herabschauender Hund Krieger I und II Kobra oder heraufschauender Hund (bei älteren Kindern) Drehsitz Übt Dein Kind auch Yoga? Wenn ja, welche Lieblingshaltung hat es und was kannst Du sonst empfehlen?
Yoga für Kinder

Yoga für Kinder

von/ durch Stefan am Mai 27 2023
Yoga für Kinder: Was sind die positiven Effekte? Yoga für Erwachsene ist wundervoll – das wissen bereits viele Yogis. Doch nicht nur für die Menschen im Erwachsenenalter können die Asanas aus der buddhistischen Lehre einen Unterschied machen. Auch die Kleinen profitieren vom Kinder-Yoga, das extra auf sie abgestimmt ist. Ob es wirklich sinnvoll ist und welche Vorteile mit den Yoga-Übungen einhergehen, erfahren Eltern in diesem Beitrag. Warum ist Yoga auch für Kinder geeignet? Die Antwort ist klar: Zum einen bewegen sich Kinder sehr gerne, sodass sie dem Drang nach Bewegung noch viel automatischer nachgehen, als es die erwachsenen Menschen tun. Demnach musst Du Dein Kind vermutlich nicht mal dazu zwingen, den eigenen Körper einzusetzen und einfache Yoga-Übungen nachzumachen. Zum anderen ist sportliche Betätigung gesund. Der Körper von Kindern muss auch bewegt werden, genauso wie der eines Erwachsenen. Yoga beinhaltet besondere Asanas, die sich auf eine nachhaltige Art und Weise auf den Körper, Geist und die Seele auswirken. Das ist ein Pluspunkt im Vergleich zu anderen Sportübungen. Welche Vorteile gehen mit der Yoga-Praxis einher? Wer sich mit seinem Kind regelmäßig bewegt, schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe – sportliche Betätigung ist nämlich für Jung und Alt wichtig. Wenn Du Dich außerdem für Yoga entscheidest, dann erzielst Du die tollsten Erfolge. Im nachfolgenden Abschnitt erfährst Du die bedeutendsten Vorteile, die mit den besten Yoga Übungen einhergehen. 1. Bewegung Natürlich ist der Faktor der Bewegung fast der wichtigste. Der Alltag vieler Kinder besteht aus vielem Sitzen. Das liegt insbesondere daran, dass sie in der Schule mindestens sechs Stunden lediglich auf dem Stuhl verbringen. Deshalb ist es ratsam, dass sie sich in der Freizeit ausreichend bewegen. Egal, ob Du mit Deinen Kids raus in die Natur gehst, Ballspiele erfindest oder Turnübungen machst – der Kreislauf kommt in Schwung. Beim Kinderyoga hast Du zusätzlich den Vorteil, dass sich die Asanas auf der Matte auf Körper, Geist und Seele auswirken. Dieser Effekt besteht natürlich bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen. Je nachdem, welche Asanas ausgeübt werden, wirken sich diese unterschiedlich auf den Körper aus. Wer viele anstrengende Abfolgen übt, kommt schon mal außer Puste und trainiert damit die Ausdauer. Ansonsten werden vor allem Muskeln gekräftigt, Gelenke gestärkt und Bänder gedehnt. Dein Kind wird dadurch automatisch fitter, gelenkiger und stärker – und das ganz spielerisch und mit ganz viel Spaß. 2. Verbesserte Motorik Bei Kindern spielt die Verbesserung oder das Training der Motorik eine essenzielle Rolle. Kinder zwischen drei und sechs Jahren erlernen Abfolgen, wie balancieren, auf einem Bein stehen oder Treppensteigen mit dem Wechseln des Beins. Demnach kann Yoga in dieser Zeit wertvolle Dienste leisten und diese Bewegungen fördern. Im späteren Alter (zwischen sechs und zwölf) geht es darum, die Feinmotorik zu verbessern. Darunter versteht man das Zeichnen oder Schreiben. Natürlich können in diesem Alter auch die grobmotorischen Abläufe noch gezielter trainiert und ausgeübt werden. 3. Die Konzentration wird gesteigert Auch Erwachsene kennen das Problem, dass sie sich nach einer Weile nicht mehr konzentrieren können. Es gibt verschiedene Übungen, um die Achtsamkeit und den Fokus wieder zu verbessern. Yoga kann in diesem Fall dienlich sein. Hierbei wird nämlich der Fokus auf andere Gehirnbereiche gerichtet, sodass der Bereich für die Konzentration durchatmen kann. Demnach kannst Du auch zu Hause Yoga-Übungen einbauen, um die Konzentration Deines kleinen Yogis zu stärken – gerade, wenn es viel lernen muss. 4. Körpergewicht ist in Balance Hierzulande gibt es ähnlich wie in anderen Industrieländern viele Kinder, die bereits im jungen Alter unter Übergewicht leiden. Auch hier kann Yoga guttun, um das Kind in Bewegung zu halten und vor allem im psychischen Gleichgewicht. Oftmals sind nämlich psychische Störungen (die nicht immer gleich erkannt werden) Grund dafür, dass Kinder viel essen und sich nicht bewegen möchten. Mit Yoga kannst Du entgegenwirken. Dennoch darfst Du beachten, dass die Yoga-Übungen am besten mit dem Arzt abgesprochen werden sollen. Ist Deine Tochter oder Dein Sohn im Normalgewicht, verhelfen die Übungen dazu, dass dies so bleibt. 5. Ein besseres Körperbewusstsein/Gefühl für den Körper Kinder erlernen erst mit der Zeit, den Körper zu spüren. Mit Yoga kannst Du den Prozess intensivieren und verbessern. Macht Dein Kind täglich Yoga-Übungen, wirst Du merken, dass sich das Körpergefühl Deiner Tochter oder Deines Sohnes verändert. Das wirkt sich auf die verschiedensten Lebensbereiche aus. So wird Dein Kind leichter verstehen, wann es Ruhe benötigt, wann es essen oder sich bewegen möchte. 6. Entspannung und Ruhe Der Alltag vieler Kinder ist ähnlich stressig wie der von Erwachsenen – berücksichtigt man, dass Kinder noch nicht so gut mit Stress und Herausforderungen umgehen können. Schularbeiten, Hausaufgaben und dauernde Kurse in der Freizeit sorgen dafür, dass sich Kinder überfordert fühlen können. Ist das bei Deinem Nachwuchs der Fall, kannst Du dies verändern. Zum einen kann der Alltag angepasst, zum anderen können tägliche Asanas eingebaut werden. Yoga ist besonders wohltuend und sorgt für ein entspanntes Körpergefühl und einen freien Geist. Probiere es aus. Welche Übungen kannst Du mit Deinem Kind machen? Wenn Dir diese Tipps geholfen haben und Du Yoga in den Alltag Deines Kindes integrieren möchtest, kannst Du folgende Haltungen einbauen. Sie sind sehr einfach zu erlernen und können demnach von Deinem Kind auch allein ausgeübt werden. a) Sitzende Vorbeuge Die Vorbeugen sind sehr bedeutend. Auch im Yoga für Erwachsene findest Du diese Übung. Das Tolle ist, dass ihr diese Position gemeinsam machen könnt. Dafür setzt ihr euch gegenüber, streckt die Beine aus und berührt die Fußsohlen. Wenn die Übung schwerfällt, könnte eine Decke oder ein kleines Yogakissen Unterstützung bieten. Wenn Du mit Deinem Yogi in dieser Haltung bist, könnt ihr euch beide nach vorn beugen. Seid liebevoll zu euch und schaut, wie weit ihr nach unten kommt. b) Baum Beim Baum steht Deine Tochter oder Dein Sohn aufrecht und hebt ein Bein nach oben. Die Fußsohle wird entweder an den Unterschenkel oder den Oberschenkel gelegt. Diese Haltung fordert das Gleichgewicht. c) Der Frosch Bei dieser Position geht man in die Hocke und bringt die beiden Hände auf den Boden. Die Fußsohlen liegen ganz auf. d) Die Schildkröte Sie ist besonders beruhigend und damit eine ideale Yoga-Position für ein unruhiges Kind. Hier beugt man sich nach vorn, die beiden Beine sind fast ausgestreckt, der Oberkörper beugt sich nach vorn, während die Arme unter die Knie gehalten werden, die Handinnenflächen liegen flach auf dem Boden auf. e) Krieger III Diese Haltung ist ideal, um das Gleichgewicht zu fördern. Sie kann auch gemeinsam durchgeführt werden. Du stellst Dich mit Deiner Tochter oder Deinem Sohn auf die Matte und gibst einen Fuß nach hinten (er schwebt in der Luft), gleichzeitig bringst Du Deine Arme nach vorn, Dein kleiner Yogi macht dasselbe. So könnt ihr euch an den Händen greifen, um das Gleichgewicht leichter halten zu können. f) Katze Bei der Übung der Katze, geht der kleine Yogi in die Vierfüßlerposition und hebt das linke Bein an, während der rechte Arm nach vorn streckt. Dann werden Arm und Bein unter dem Bauch zusammengezogen. Dies wird ein paar wiederholt, nachher wird Seite gewechselt. Yoga-Stunde sanft ausklingen lassen: Shavasana und Meditation Damit die Trainingseinheit sanft abgeschlossen wird, lohnt es sich, eine kurze Atemübung zu machen. Auch eine kleine Meditations-Reise oder einfaches Hinlegen sind vorteilhaft, damit sich Dein Yogi noch leichter entspannen kann. Hast Du bereits Yoga mit Deinem Nachwuchs gemacht? Wenn ja, welche Veränderungen konntest Du bei Deinem Sohn oder Deiner Tochter wahrnehmen?