Yoga BLOG

von/ durch Stefan
am Mai 27 2023
Yoga für Kinder: Was sind die positiven Effekte?
Yoga für Erwachsene ist wundervoll – das wissen bereits viele Yogis. Doch nicht nur für die Menschen im Erwachsenenalter können die Asanas aus der buddhistischen Lehre einen Unterschied machen. Auch die Kleinen profitieren vom Kinder-Yoga, das extra auf sie abgestimmt ist. Ob es wirklich sinnvoll ist und welche Vorteile mit den Yoga-Übungen einhergehen, erfahren Eltern in diesem Beitrag.
Warum ist Yoga auch für Kinder geeignet?
Die Antwort ist klar: Zum einen bewegen sich Kinder sehr gerne, sodass sie dem Drang nach Bewegung noch viel automatischer nachgehen, als es die erwachsenen Menschen tun. Demnach musst Du Dein Kind vermutlich nicht mal dazu zwingen, den eigenen Körper einzusetzen und einfache Yoga-Übungen nachzumachen.
Zum anderen ist sportliche Betätigung gesund. Der Körper von Kindern muss auch bewegt werden, genauso wie der eines Erwachsenen. Yoga beinhaltet besondere Asanas, die sich auf eine nachhaltige Art und Weise auf den Körper, Geist und die Seele auswirken. Das ist ein Pluspunkt im Vergleich zu anderen Sportübungen.
Welche Vorteile gehen mit der Yoga-Praxis einher?
Wer sich mit seinem Kind regelmäßig bewegt, schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe – sportliche Betätigung ist nämlich für Jung und Alt wichtig. Wenn Du Dich außerdem für Yoga entscheidest, dann erzielst Du die tollsten Erfolge. Im nachfolgenden Abschnitt erfährst Du die bedeutendsten Vorteile, die mit den besten Yoga Übungen einhergehen.
1. Bewegung
Natürlich ist der Faktor der Bewegung fast der wichtigste. Der Alltag vieler Kinder besteht aus vielem Sitzen. Das liegt insbesondere daran, dass sie in der Schule mindestens sechs Stunden lediglich auf dem Stuhl verbringen. Deshalb ist es ratsam, dass sie sich in der Freizeit ausreichend bewegen. Egal, ob Du mit Deinen Kids raus in die Natur gehst, Ballspiele erfindest oder Turnübungen machst – der Kreislauf kommt in Schwung. Beim Kinderyoga hast Du zusätzlich den Vorteil, dass sich die Asanas auf der Matte auf Körper, Geist und Seele auswirken. Dieser Effekt besteht natürlich bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen.
Je nachdem, welche Asanas ausgeübt werden, wirken sich diese unterschiedlich auf den Körper aus. Wer viele anstrengende Abfolgen übt, kommt schon mal außer Puste und trainiert damit die Ausdauer. Ansonsten werden vor allem Muskeln gekräftigt, Gelenke gestärkt und Bänder gedehnt. Dein Kind wird dadurch automatisch fitter, gelenkiger und stärker – und das ganz spielerisch und mit ganz viel Spaß.
2. Verbesserte Motorik
Bei Kindern spielt die Verbesserung oder das Training der Motorik eine essenzielle Rolle. Kinder zwischen drei und sechs Jahren erlernen Abfolgen, wie balancieren, auf einem Bein stehen oder Treppensteigen mit dem Wechseln des Beins. Demnach kann Yoga in dieser Zeit wertvolle Dienste leisten und diese Bewegungen fördern. Im späteren Alter (zwischen sechs und zwölf) geht es darum, die Feinmotorik zu verbessern. Darunter versteht man das Zeichnen oder Schreiben. Natürlich können in diesem Alter auch die grobmotorischen Abläufe noch gezielter trainiert und ausgeübt werden.
3. Die Konzentration wird gesteigert
Auch Erwachsene kennen das Problem, dass sie sich nach einer Weile nicht mehr konzentrieren können. Es gibt verschiedene Übungen, um die Achtsamkeit und den Fokus wieder zu verbessern. Yoga kann in diesem Fall dienlich sein. Hierbei wird nämlich der Fokus auf andere Gehirnbereiche gerichtet, sodass der Bereich für die Konzentration durchatmen kann. Demnach kannst Du auch zu Hause Yoga-Übungen einbauen, um die Konzentration Deines kleinen Yogis zu stärken – gerade, wenn es viel lernen muss.
4. Körpergewicht ist in Balance
Hierzulande gibt es ähnlich wie in anderen Industrieländern viele Kinder, die bereits im jungen Alter unter Übergewicht leiden. Auch hier kann Yoga guttun, um das Kind in Bewegung zu halten und vor allem im psychischen Gleichgewicht. Oftmals sind nämlich psychische Störungen (die nicht immer gleich erkannt werden) Grund dafür, dass Kinder viel essen und sich nicht bewegen möchten.
Mit Yoga kannst Du entgegenwirken. Dennoch darfst Du beachten, dass die Yoga-Übungen am besten mit dem Arzt abgesprochen werden sollen. Ist Deine Tochter oder Dein Sohn im Normalgewicht, verhelfen die Übungen dazu, dass dies so bleibt.
5. Ein besseres Körperbewusstsein/Gefühl für den Körper
Kinder erlernen erst mit der Zeit, den Körper zu spüren. Mit Yoga kannst Du den Prozess intensivieren und verbessern. Macht Dein Kind täglich Yoga-Übungen, wirst Du merken, dass sich das Körpergefühl Deiner Tochter oder Deines Sohnes verändert. Das wirkt sich auf die verschiedensten Lebensbereiche aus. So wird Dein Kind leichter verstehen, wann es Ruhe benötigt, wann es essen oder sich bewegen möchte.
6. Entspannung und Ruhe
Der Alltag vieler Kinder ist ähnlich stressig wie der von Erwachsenen – berücksichtigt man, dass Kinder noch nicht so gut mit Stress und Herausforderungen umgehen können. Schularbeiten, Hausaufgaben und dauernde Kurse in der Freizeit sorgen dafür, dass sich Kinder überfordert fühlen können. Ist das bei Deinem Nachwuchs der Fall, kannst Du dies verändern. Zum einen kann der Alltag angepasst, zum anderen können tägliche Asanas eingebaut werden.
Yoga ist besonders wohltuend und sorgt für ein entspanntes Körpergefühl und einen freien Geist. Probiere es aus.
Welche Übungen kannst Du mit Deinem Kind machen?
Wenn Dir diese Tipps geholfen haben und Du Yoga in den Alltag Deines Kindes integrieren möchtest, kannst Du folgende Haltungen einbauen. Sie sind sehr einfach zu erlernen und können demnach von Deinem Kind auch allein ausgeübt werden.
a) Sitzende Vorbeuge
Die Vorbeugen sind sehr bedeutend. Auch im Yoga für Erwachsene findest Du diese Übung. Das Tolle ist, dass ihr diese Position gemeinsam machen könnt. Dafür setzt ihr euch gegenüber, streckt die Beine aus und berührt die Fußsohlen. Wenn die Übung schwerfällt, könnte eine Decke oder ein kleines Yogakissen Unterstützung bieten. Wenn Du mit Deinem Yogi in dieser Haltung bist, könnt ihr euch beide nach vorn beugen. Seid liebevoll zu euch und schaut, wie weit ihr nach unten kommt.
b) Baum
Beim Baum steht Deine Tochter oder Dein Sohn aufrecht und hebt ein Bein nach oben. Die Fußsohle wird entweder an den Unterschenkel oder den Oberschenkel gelegt. Diese Haltung fordert das Gleichgewicht.
c) Der Frosch
Bei dieser Position geht man in die Hocke und bringt die beiden Hände auf den Boden. Die Fußsohlen liegen ganz auf.
d) Die Schildkröte
Sie ist besonders beruhigend und damit eine ideale Yoga-Position für ein unruhiges Kind. Hier beugt man sich nach vorn, die beiden Beine sind fast ausgestreckt, der Oberkörper beugt sich nach vorn, während die Arme unter die Knie gehalten werden, die Handinnenflächen liegen flach auf dem Boden auf.
e) Krieger III
Diese Haltung ist ideal, um das Gleichgewicht zu fördern. Sie kann auch gemeinsam durchgeführt werden. Du stellst Dich mit Deiner Tochter oder Deinem Sohn auf die Matte und gibst einen Fuß nach hinten (er schwebt in der Luft), gleichzeitig bringst Du Deine Arme nach vorn, Dein kleiner Yogi macht dasselbe. So könnt ihr euch an den Händen greifen, um das Gleichgewicht leichter halten zu können.
f) Katze
Bei der Übung der Katze, geht der kleine Yogi in die Vierfüßlerposition und hebt das linke Bein an, während der rechte Arm nach vorn streckt. Dann werden Arm und Bein unter dem Bauch zusammengezogen. Dies wird ein paar wiederholt, nachher wird Seite gewechselt.
Yoga-Stunde sanft ausklingen lassen: Shavasana und Meditation
Damit die Trainingseinheit sanft abgeschlossen wird, lohnt es sich, eine kurze Atemübung zu machen. Auch eine kleine Meditations-Reise oder einfaches Hinlegen sind vorteilhaft, damit sich Dein Yogi noch leichter entspannen kann.
Hast Du bereits Yoga mit Deinem Nachwuchs gemacht? Wenn ja, welche Veränderungen konntest Du bei Deinem Sohn oder Deiner Tochter wahrnehmen?

Yoga-Geschenke für Mutter und Kind
von/ durch Stefan
am Feb 18 2022
Viele Menschen wissen nicht, was sie einer werdenden Mutter oder einem Kind schenken sollen, schließlich handelt es sich im Idealfall um eine wirklich originelle Überraschung. Die obligatorische Strampelhose und die Schachtel Pralinen zeugen kaum von großem Einfallsreichtum. Schwangerschaft und Geburt sind ganz besondere Ereignisse, die nach einem dementsprechenden Präsent verlangen.
Individuelle Geschenkideen zum Wohlfühlen
Sowohl die Schwangerschaft als auch die Geburt sind körperlich anstrengend und mit so mancher Entbehrung verbunden. Da tut ein kleines Geschenk zwischendurch richtig gut. Die Überraschung ist vor allem dann gelungen, wenn es sich um etwas sehr Persönliches handelt, dass die Mutter auch nach der Geburt und lange darüber hinaus an diese besondere Zeit erinnert. Eine Thermoskanne mit eigenem Namen ist das ideale Geschenk für Frauen, die während der Schwangerschaft gerne ausspannen und sich zum Beispiel meditativen Übungen oder dem Yoga widmen. Eine Tasse heißer Tee ist dann das Richtige für die Pause. Dieses beliebte Heißgetränk genießt man am besten aus einer schönen Tasse, die das Auge erfreut und ins Ambiente passt. Es gibt verschiedene Teesorten, die sich für die Schwangerschaft besonders gut eignen. Dazu gehören zum Beispiel Pfefferminz-, Kamillen- und Salbeitee. Allerdings ist bei einigen Sorten Vorsicht geboten, denn Himbeer- und Brombeerblätter sowie Schafgarbe und Kreuzkümmel wirken in höherer Konzentration wehenfördernd und sollten deshalb nur in der Spätschwangerschaft getrunken werden. Allgemein ist es gut, wenn sich schwangere Frauen möglichst oft entspannen und sich so viel Wellness wie möglich gönnen. Warme Bäder, Kuschelstunden bei leiser Musik und eine allgemein angenehme Atmosphäre tun sowohl der Mutter als auch dem Kind gut.
Nach der Geburt
Ist das Kind endlich da, dann gibt es für die junge Mutter viel zu tun. Das betrifft nicht nur die Pflege ihres Babys, sondern auch sie selbst, denn viele Frauen geraten durch die Schwangerschaft im wahrsten Sinne des Wortes aus der Form. Nach der Geburt eignet sich Yoga bestens zur Rückbildung. Durch den Geburtsvorgang und die Schwangerschaft ist der Beckenboden erschlafft. Nun gilt es, diesen wieder zu straffen. Yoga bietet im Vergleich mit herkömmlicher Rückbildungsgymnastik den Vorteil, dass auch Frauen nach einem Kaiserschnitt daran teilnehmen können. Dabei handelt es sich um eine sanfte und zugleich sehr effektive Methode, den Körper langsam an den Sport zu gewöhnen. Spezielle, mit Griffen und Schlaufen ausgestattete Yogaschaukeln erleichtern die Übungen und entlasten den Körper. Dennoch lohnt es sich, parallel an einem Kurs für Rückbildungsgymnastik teilzunehmen. Meist zeigen hier erfahrene Hebammen, wie die Frauen nach der Geburt ihre alte Fitness wiedererlangen. Die Rückbildungsgymnastik in der Gruppe macht besonders viel Spaß, weil die jungen Mütter mit anderen Frauen zusammenkommen und über ihre persönlichen Erfahrungen berichten.
Yoga-Geschenke für das Kind
Sicherlich freut sich die junge Mutter über ihr Geschenkset mit der personalisierten Thermoskanne, der hübschen Tasse und dem Tee. Ist das Kind auf der Welt, dann sollte natürlich auch das Baby ein Geschenk erhalten. Zu den originellsten Geschenkideen gehört auch hier das Yoga-Zubehör. Es gibt viele tolle Yoga-Geschenke speziell für die Kleinsten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem bunten Yoga-Würfel zum Spielen oder einem weichen Meditationskissen? Beliebt sind darüber hinaus die bequemen Krabbelmatten, auf denen sich die Kinder vergnügen, während die Mutter ihre Übungen absolviert.