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Krounchasana - die Reiher Stellung

Krounchasana - die Reiher Stellung

von/ durch Stefan am Aug 16 2019
Krounchasana - die Reiher Stellung   Das Wort Krounchasana stammt aus dem Sanskrit und ist der Name der Asana "Der Reiher". Denn Krouncha bedeutet "Reiher" und "Asana" Sitz. Den Namen erhielt diese Yoga-Stellung aufgrund der Ähnlichkeit, die das senkrecht angehobene Bein mit dem ausgestreckten Hals und Kopf dieses langschnabeligen und anmutigen Schreitvogels hat.   Schritt für Schritt in die Krounchasana-Haltung gelangen   Für die Reiher-Stellung setzt Du Dich zuerst bequem auf Deine Yoga-Matte in die Stabhaltung. Bei der Stabhaltung streckst Du beide Beine nach vorne aus und bringst sie zusammen. Die Füße sind dabei so gebeugt, dass Deine Zehen in Richtung Deines Gesichts zeigen. Drücke nun Deine beiden Handflächen rechts und links neben Deiner Hüfte ab. Die Fingerspitzen schauen dabei nach vorne. Achte darauf, dass Deine Wirbelsäule gerade aufgerichtet ist und rolle Deine Schultern etwas nach hinten, weg von Deinen Ohren. Spüre, wie sich Deine Gesäßknochen fest in den Boden drücken. Strecke nochmal die Wirbelsäule und beginne damit, Dein linkes Knie abzuwinkeln. Platziere Deinen linken Fuß neben Deinem linken Gesäßmuskel auf den Boden. Bei dieser Bewegung solltest Du keinesfalls Schmerzen im Kniegelenk spüren. Gehe deshalb beim Abwinkeln des Knies besonders behutsam vor.   Im nächsten Schritt winkelst Du Dein rechtes Knie in Richtung Brustkörper ab und fasst Deinen rechten Fuß mit beiden Händen. Drücke dabei Deine Ferse sanft nach oben. Danach folgt die Bewegung, die Dich in die Reiher-Stellung bringt. Strecke Dein Bein soweit aus, wie Du kannst. Denn Ziel der Krounchasana-Stellung ist es, bei vollkommen gerader Wirbelsäule das Bein komplett auszustrecken und dabei weiterhin Deinen Fuß mit beiden Händen umfasst zu halten. Ziehe danach Deine Schultern nochmals nach unten und hinten zusammen und hebe Deine Brust an. Lehne Dich leicht zurück und atme mindestens drei tiefe Atemzüge in dieser Position durch. Danach löse Dich aus der Yogastellung, indem Du zuerst Dein rechtes Bein vorsichtig abwinkelst und es langsam wieder am Boden vor Dir ausstreckst. Erst danach solltest Du Dein linkes Bein wieder zurück in die Stabstellung bringen. Wiederhole die Reiher-Stellung auf der anderen Seite.   Worauf Du bei der Ausführung der Krounchasana-Stellung achten solltest   Die Krounchasana-Stellung ist für Dich nicht zu empfehlen, wenn Du Probleme mit den Knien oder den Fußgelenken hast. Viele Anfänger machen bei der Reiher-Stellung den Fehler, dass sie die Wirbelsäule abrunden. In der Krounchasana-Stellung soll der Rücken jedoch vollends gerade gehalten werden. Um das zu ermöglichen, kannst Du Dein Bein, anstatt es gerade auszustrecken, ein wenig abwinkeln. Wenn Deine Beine nicht ausreichend gedehnt sind, kannst Du diese auch am Knöchel oder entlang des Schienbeins fassen, anstatt Deine Hände oberhalb der Fußsohle zusammen zu bringen. Es spricht auch nichts dagegen, einen Riemen oder ein Tuch zu verwenden, um Dein Bein langsam zum Strecken zu bringen. Lege dafür das Band um den Ballen Deines nach oben gestreckten Fußes. Halte das Band mit jeder Hand von beiden Seiten. Auf diese Art kannst Du es langsam strecken und dabei Deine Schultern nach hinten und nach unten bewegen. Gehörst Du zu den bereits geübten Krounchasana-Übenden und möchtest Du die Übung noch vertiefen, dann bewege Dein Kinn zum angehobenen Knie so weit, wie es für Dich angenehm ist.   Die Wirkung von Krounchasana   Die Reiher-Stellung verbessert Deine Haltung und stärkt die Muskulatur Deiner Hüften und des Rumpfes. Bei Krounchasana öffnest Du Deine hintere Beinpartie und streckst dabei Deine Achillessehne, den Quadrizeps und die Wade. Gleichzeitig wird in der Krounchasana-Stellung Deine Bauchmuskulatur aufgebaut. Der Reiher-Stellung wird darüber hinaus eine regulierende Wirkung auf den Blutdruck und den Kreislauf nachgesagt.   Bild © fizkes / 123rf.com    
Der Yoga Frosch - Bhekasana (auch Mandukasana)

Der Yoga Frosch - Bhekasana (auch Mandukasana)

von/ durch Nick am Jul 27 2019
Der Yoga Frosch - Bhekasana (auch Mandukasana)   Für den Yoga Frosch gibt es zwei unterschiedliche Bezeichnungen: Mandukasana, womit meistens die kniende Variante gemeint ist und Bhekasana bezeichnet die liegende. Der Frosch ist eine optimale Übung, um den Unterkörper zu öffnen, das heißt, die Leiste und Hüfte. Zudem wird der untere Rücken stark gedehnt. Nachfolgend erfährst Du alles Wissenswerte zum Yoga Frosch, wie die Übung durchgeführt wird, was es zu beachten gibt und von welchen Vorteilen Du profitieren kannst.   Wie wird Bhekasana, der Yoga Frosch, durchgeführt?   Zunächst einmal solltest Du Dir einen ruhigen Platz suchen, der frei von Geräuschen oder anderen störenden Faktoren ist. Um die Übung auszuführen, benötigst Du eine bequeme Matte, zwei Decken und eine Yogarolle. Falte eine Decke quer zusammen, lege sie auf die Matte und rolle die andere Decke zusammen. Diese legst Du auf die gefaltete Decke. Lege Dich mit Deinem Gesicht nach unten auf die Matte. Nimm Dir für diese Haltung Zeit. Stütze Dich dann auf Deine Unterarme und atme ruhig und bewusst ein und aus. Der Abstand zwischen den Knien darf dabei maximal hüftbreit sein. Beuge Dein linkes Knie und lege Deine linke Hand auf Deinen linken Fuß. Der Ellenbogen zeigt nach außen und liegt eng an Deinem Brustkorb an. Hebe die Brust und verharre drei bis fünf tiefe Atemzüge lang so. Achte darauf, dass Dein Atem in der Übung ruhig fließt. Die Übung öffnet die Hüfte und Leisten und bietet viele weitere Vorteile.   Welche Wirkungen werden durch Bhekasana erzielt?   Der Yoga Frosch kann die Gelenkigkeit der Knie, Hüfte und Füße verbessern, sodass sie beweglicher werden und die Kniebänder stärken, wodurch sie elastischer werden. Zudem ist es möglich, Schmerzen in den Kniegelenken zu verringern. Durch die Position können des Weiteren die Knöchel gestärkt und Schmerzen in den Fersen gelindert werden. Auch wird die Muskulatur der Oberschenkel und des Gesäßes gedehnt sowie der Bauch, Unterleib und die Beckenbodenmuskulatur werden gestärkt. Fett von den Oberschenkeln, dem Bauch und den Hüften kann verringert werden. Die Yoga-Übung stimuliert außerdem den Magen- und Milzmeridian und verbessert eine tiefere Atmung und die Körperhaltung. Zudem wird von positiven Wirkungen bei Verdauungs- und Menstruationsbeschwerden berichtet. Die Haltung kann zur Harmonisierung von emotionalen und impulsiven Stimmungen beitragen, sodass Bhekasana auch gut zur Entspannung und zum Stressabbau ist. Der Yoga Frosch soll sogar bei leichten Depressionen helfen.   Was gibt es bei Bhekasana zu beachten?   Beim Yoga Frosch ist es wichtig, dass Du auf deine Atmung achtest, vor allem, wenn Du in die Übung und auch wieder heraus gehst. Dies hat verschiedene positive Effekte, zum Beispiel eine höhere Reduzierung von Fett am Bauch. Neben der richtigen Atmung und der optimalen Haltung empfiehlt es sich, die Übung mit einem leeren Magen zu machen. Bei bestehenden Problemen im unteren Rücken oder bei Verletzungen in der Hüfte, den Schultern, den Knien oder am Bauch ist es wichtig, vorsichtig mit der Haltung zu sein. Hier empfiehlt es sich, einen Arzt zu befragen, ob der Yoga Frosch sinnvoll ist oder davon abgeraten wird. Das Gleiche gilt bei einem zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck sowie bei Migräne.   Fazit   Dies war alles, was Du zu Bhekasana wissen solltest. Die Haltung sieht, von oben betrachtet, aus wie ein Frosch, der auf dem Bauch liegt. Daraus resultiert auch der Name der Yoga-Übung. Der Fokus liegt auf der Beweglichkeit, Flexibilität, Kraft und die Atmung. Die betroffenen Körperteile sind die Beine, Schultern, Brust und der Rücken. Der Frosch ist eine einfache Yoga-Übung, die sich auch für Anfänger gut eignet, da sie problemlos durchzuführen ist. Wenn Du ein Kissen unter den Brustkorb legst, wird die Haltung einfacher.   Bild © ivanvess / 123rf.com    
Parsvottanasana: die intensive seitliche Dehnung genießen

Parsvottanasana: die intensive seitliche Dehnung genießen

von/ durch Nick am Okt 29 2018
Parsvottanasana: die intensive seitliche Dehnung genießen Die Pyramide als Bauwerk übt auf uns die Magie des Göttlichen aus und ist seit Jahrtausenden auf ihren Betrachter mit einer unwiderstehlichen Faszination verbunden. Kein Wunder, dass der Name und die passende Haltung auch in den Reigen der Yoga-Asanas Einzug gehalten hat! Die Pyramide Parsvottanasana gehört zu den Yoga-Übungen auf dem Gebiet der Vorbeugen und schenkt Dir Kraft, Dehnung und Beweglichkeit. Hier erfährst Du alles Wichtige dazu. Wie Du Parsvottanasana am besten einnimmst Um aus Deinem Körper die yogische Pyramide zu formen, brauchst Du, wie bei vielen anderen Asanas aus, einen sicheren Stand als Grundlage. Am besten beginnst Du in der Berghaltung, in Tadasana. Anschließend nimmst Du Deine Hände in Namasté, aber nicht, wie Du es vielleicht gewohnt bist, vor dem Brustkorb, sondern hinter Deinem Körper, am Rücken anliegend. Begib Dich in eine stabile Schrittstellung, wobei Du den vorderen Fuß nach außen und den inneren etwas nach innen drehst. Anschließend ziehst Du Dich in die Länge, bevor Du in die Vorbeuge gehst. Deine Beine schiebst Du bewusst nach hinten, während Du Dich mit Deinem Brustkorb weit über Dein vorderes Bein beugst. Deine Stirn zieht in Richtung Deines Schienbeines, vielleicht kannst Du sie sogar darauf platzieren. Etwa 30 Sekunden solltest Du die Pyrmaide Parsvottanasana halten. Gleiches übst Du dann auf der Gegenseite, um Deinen Körper gleichmäßig zu belasten. Hilfen für eine wertvolle Asana Leichter wird dieses Asana für Dich, wenn Du Deinen vorderen Fuß auf einer Erhöhung platzierst. Du kannst Deine Hände auch zunächst auf Blöcken abstützen, anstatt in Namasté hinter dem Rücken zu gehen. Wenn Deine Füße nicht direkt hintereinander stehen, sondern seitlich versetzt wie "auf Schienen", ist das Gleichgewicht in der Pyramide besser zu halten. Deine Yogalehrer helfen Dir gerne, wenn Du weitere individuelle Unterstützung brauchst. Die Wirkungen der Pyramide kennenlernen Parsvottanasana hat Wirkungen auf Körper, Geist und Seele, ist also eine ganzheitlich wirksame Asana, die Dir vielfältigen Nutzen bringen kann. Die Intensive Dehnung der Flanken hat zur Folge, dass Deine Wirbelsäule aktiviert wird und die Übung Dir auch bei Schmerzen im unteren Rücken helfen kann. Durch die Vorbeuge werden auch Deine Bauchorgane massiert, was den Stoffwechsel spürbar anregen kann. Zudem wird der Blutfluss im Gehirn angekurbelt, was einen positiven Einfluss auf Denkfähigkeit und Aufmerksamkeit haben kann. Je mehr durch Dich auf die Asana einlässt, umso mehr Schwere von Körper und Geist kannst Du an den Boden abgeben und Dich immer mehr entspannen. Die endokrinen Drüsen können durch die Vorbeuge ebenfalls stimuliert. Das kann Dir helfen, wenn Du Probleme an der Schilddrüse hast, aber auch Schlaflosigkeit kann mit Parsvottanasana oft abgebaut werden. Zudem stärkt die Pyramide Deine Beinmuskulatur und den Rumpf, wobei gleichzeitig Dein Zwerchfell entspannt werden kann. Die Rückseite Deiner Beine, die zu den oft verkürzten Bereichen am Körper zählt, wird in Parsvottanasana wirkungsvoll gedehnt. Das Gleiche gilt auch für den Brustkorb, den Du durch in Namasté hinter dem Rücken zurückgeführten Arme weit öffnest. Diese Herzöffnung lässt Dich besser atmen und schenkt Dir Offenheit im Umgang mit Deinem Gegenüber. Wichtige Hinweise zur Pyramide In Parsvottanasana gehst Du eine tiefe Vorbeuge ein, die bei Schwangeren oder Personen mit Kreislaufproblemen ungeeignet sein kann. Du kannst die Pyramide, wie fast jede andere Yogaübung auch, jedoch immer nach Deinen Bedürfnissen abändern. Für dieses Vorhaben sind die Klötze ideal, weil Du Dir genau die Höhe zum Abstützen der Arme bauen kannst, die Du gerade benötigst. So kannst Du auch durch die Änderung der Pose das Weiten Deines Herzraums und die Dehnung Deiner Flanken spüren, ohne dafür Deine körperlichen Grenzen zu übergehen. Spüre, wie Dir die Pyramide die Leichtigkeit verleiht, die Du in Deinem Leben in vielen Situationen gut gebrauchen kannst. Bild © peerayot / 123rf.com
Parivrtta Baddha Parsvakonasana: der gedrehte seitliche Winkel

Parivrtta Baddha Parsvakonasana: der gedrehte seitliche Winkel

von/ durch Nick am Okt 26 2018
Parivrtta Baddha Parsvakonasana: der gedrehte seitliche Winkel Sie gehört zu den besonders anmutigen Yogaposen: Parivrtta Baddha Parsvakonasana ist der seitlich gedrehte Winkel, der einen wohltuenden Twist mit einer sanften Streckung und einer erdenden Grundkraft verbindet. Wie in vielen anderen Fällen erklärt der Sanskrit-Name gut, wie diese Pose aussieht. "Parivrtta" bedeutet "gedreht", "baddha" heißt "gebunden", "parsva" ist die Seite oder Flanke des Körpers, "kona" der Winkel und "Asana" ist, wie Du sicher weißt, das Wort für "Übung" oder "Pose". Parivrtta Badha Parsvakonasana ist also eine Haltung, bei der Du Dich aus einer weiten Schrittstellung nach hinten-oben aufdrehst und dabei die Hände gebunden hast. Das geschieht, indem Du einen Arm unter Deinem vorderen gebeugten Bein und den anderen hinter Deinem Rücken nach hinten führst. Hier erfährst Du mehr über die Pose, die aufgrund ihrer Komplexität eine Menge wohltuender Wirkungen für Dich mit sich bringen kann. Die Wirkungen auf Körper, Geist und Seele erleben Im gedrehten seitlichen Winkels förderst Du, wie in allen Standpositionen, die Kraft in Deiner Beinmuskulatur. Zudem verwurzelst Du Dich mit der Erde, die Dich trägt. Das seitliche Aufdrehen stärkt zudem Deine Rumpfmuskeln, insbesondere die des unteren Rückens. Gleichzeitig werden die Muskeln in diesem Bereich ebenso gedehnt wie die an der Rückseite des hinteren Beines. Das Binden der Arme fördert zudem die Beweglichkeit, die Du in Alltag und Beruf gut gebrauchen kannst. Parivrtta Baddha Parsvakonasana aktiviert Dein Manipura-Chakra. Damit kannst Du Dein Selbstvertrauen stärken und Deinen Wert erkennen und schätzen lernen. Angst urnd negative Gedanken können abgebaut werden. Zudem hilft Dir der der gedrehte seitliche Winkel dabei, Deine Kräfte zu stärken, indem Du Dein innere Feuer entfachst. Auf was Du bei dieser Übung achten solltest In Parivrtta Baddha Parsvakonasana ist es wichtig, dass Dein vorderes Knie genau über Deinem Fuß steht, der leicht nach außen gerichtet sein sollte. Ein Kippen des Knies nach innen solltest Du bei Deiner Knieausrichtung unbedingt vermeiden. Bevor Du Deinen Rumpf nach hinten-oben aufdrehst, ist Achtsamkeit in Bezug auf zwei Dinge wichtig. Zum einen ist Parivrtta Baddha Parsvakonasana eine Übung, die Du aus einem sicheren Stand heraus praktizieren solltest. Zum anderen braucht es für das Aufdrehen Länge im Körper, damit Deine Wirbelkörper in der Drehung den nötigen Platz haben. Deshalb ziehe Dich vor dem Drehen bewusst in die Länge und führe de Drehung langsam und konzentriert aus. Hilfen annehmen Die seitlich gedrehte Winkelhaltung ist nicht für jeden Yogi auf Anhieb zu bewältigen. Nutze daher gerne die Erleichterungen oder Alternativen, die Dir Deine Yogalehrer zeigen können. Dazu gehört beispielsweise, dass Du am Anfang nicht unbedingt die gebundene Form wählen musst. Du kannst auch Deinen oberen angewinkelten Arm in der oberen Taille abstützen und Dich in dieser Haltung aufdrehen. Wenn Du die Drehung noch nicht einnehmen willst, kannst Du auch die weite Schrittstellung üben. Du kannst dabei den Ellenbogen auf Deinem Knie abstützen, wenn Du das möchtest. Für mehr Stabilität im Stand und damit ein besseres Gleichgewicht kannst Du Deinen hinteren Fuß auch an einer Wand platzieren. Zum Üben von Parivrtta Baddha Parsvakonasana kannst Du Dich in der Schrittstellung auch mit Deiner Hand am Boden neben Deinem Fuß aufstützen und Dich dann aufdrehen. Wenn Dir das nicht leicht fällt, ist es auch möglich, dass Du Deine Hand auf einem individuell nach Deinem Bedarf aufgestellten Block platzierst und den Abstand zum Boden für Dich dann verkürzt. Dein Hüfte soll bei Parivrtta Baddha Parsvakonasana immer gerade sein und nicht nach vorne kippen. Daher wähle die gebundene Form der Pose nur dann, wenn sie Dich mit Deiner Hüfte und dem Oberkörper nicht nach oben zieht. Der Blick bleibt entspannt und die Kopfposition wählst Du immer so, dass Du Deinem Nacken erlaubst, entspannt zu sein. Halte die Pose dann gelassen und erlaube es Deinem Atem, die wohltuende Energie in Deinen Körper zu transportieren. Bild © f8studio / 123rf.com
Parivrtta Trikonasana: sich im gedrehten Dreieck öffnen

Parivrtta Trikonasana: sich im gedrehten Dreieck öffnen

von/ durch Nick am Okt 23 2018
Parivrtta Trikonasana: sich im gedrehten Dreieck öffnen Das gedrehte Dreieck ist eine sehr anmutige Yogapose, die auch von Einsteigern oft gut bewältigt werden kann. Aus der weiten Schrittstellung heraus stützt sich der Yogi mit der Gegenhand des Standbeines ab und dreht sich in Richtung der oberen Schulter nach oben und hinten auf. Parivrtta Trikonasana verbindet eine Standhaltung mit einer Drehhaltung und hat daher besonders viele positive Wirkungen. Hier erfährst Du alles über die Effekte der Asana, wie Du sie am besten übst und auf was Du dabei besonders achten solltest. Die Variation des klassischen Dreiecks erleben Wie bei vielen Yogaposen sagt der Sanskrit-Name eigentlich schon alles über die Asana aus: "Parivrtta" bedeutet "gedreht", "Trikonasana" ist die Übung des Dreiecks ("Trikona" bedeutet "drei Winkel"). Der klassische Stand im Dreieck wird also noch um eine zusätzliche Drehung ergänzt: Während Du in Trikonasana aufrecht in einer weiten Grätsche stehst und Deine Arme und Hände parallel zum Boden hältst, nimmst Du in der gedrehten Form eine weite Schrittstellung ein, bei der der vordere Fuß nach außen, der hintere Fuß nach innen gedreht wird. Die Hand gegenüber des Standbeins platzierst Du an dessen Innen- oder Außenseite, direkt neben oder am Fuß. So geerdet drehst Du Deinen Körper und streckst Deinen oberen Arm nach oben zum Höchsten. Die Wirkungen von Parivrtta Trikonasana kennenlernen Parivrtta Trikonasana bietet Dir zum einen den Vorteile, die Dir alle Standpositionen schenken: Deine Beine werden aktiviert und gekräftigt. Die Drehung bringt Dir noch einen ganzen Strauß weiterer Vorzüge. Zum einen natürlich die Öffnung, die leicht Deine Hüften, insbesondere aber Deinen Brustkorb erfasst und Dich freier atmen lässt. Zum anderen eine Mobilisierung Deiner Hüften und der Wirbelsäule, die Dir mehr Beweglichkeit in diesen Bereichen verleiht. Durch die Dehnung im Bauchbereich werden Deine inneren Organe stimuliert und in ihrer Funktion angeregt. Hinzu kommt eine Kräftigung des Rückens, für deren Harmonie Du das gedrehte Dreieck unbedingt immer zu beiden Seiten solltest. Außerdem ist Parivrtta Trikonasana, wie Du schon beim ersten Üben spüren wirst, eine gute Schule für Dein Gleichgewicht. Was es zu beachten gilt Wie bei allen anderen Yoga-Asanas auch, erfährst Du die wohltuenden Wirkungen der Pose des gedrehten Dreiecks nur, wenn Du sie auch korrekt ausführst. Das gilt insbesondere für die Drehung im Bereich des unteren Rückens. Dies muss aus der Länge Deiner Wirbelsäule heraus erfolgen, sodass Du bewusst auf einen geraden Rücken mit nach vorne gezogenem Scheitel achtest, bevor Du Dich die Drehung einnimmst. Wichtig ist auch die obere Hand nicht sofort nach oben zu strecken. Gerne platzierst Du sie erst bei angewinkeltem Arm in Deiner Taille, um Dich ganz auf die Rumpfdrehung zu konzentrieren. Erst danach folgt der nach oben gerichtete Arm der Bewegung. Hilfreiches Parivrtta Trikonasana wird von Einsteigern oft deshalb als nicht ganz leicht empfunden, weil das Platzieren der Hand auf dem Boden bei durchgestreckten Knien auf Anhieb nicht immer gelingen will. Hier kannst Du Dir mit einem Block behelfen, den Du so drehst, dass er die für Dich richtige Höhe zum Üben bietet. Ebenso kannst Du gerne auch die obere Hand in der Taille verweilen lassen und auf die Armstreckung anfangs verzichten. Wichtig ist viel mehr, dass Du Dein Becken gerade hältst und es nicht kippst. Wenn die Stabilität im gedrehten Dreieck Probleme bereiten solltest, kannst Du Deinen hinteren Fuß auch an einer Wand platzieren und so Deinen Stand und Dein Gleichgewicht positiv beeinflussen. Wie bei allen Yogaposen achtest Du auf eine fließende Atmung auch in Parivrtta Trikonasana, das Du bis zu einer Minute einnehmen kannst. Wichtig: Verzichte in der Schwangerschaft auf Parivrtta Trikonasana oder bei starken Problemen im Bereich des unteren Rückens. Bei niedrigem Blutdruck kann Schwindel auftreten, bei dem Du Dich vorsichtig aus der Haltung begibst. Deine Yogalehrer haben immer persönliche Alternativen für Dich. Bild © sandsua / 123rf.com
Ardha Padmottanasana: Gleichgewicht im halb gebundenen Lotus finden

Ardha Padmottanasana: Gleichgewicht im halb gebundenen Lotus finden

von/ durch Nick am Okt 19 2018
Ardha Padmottanasana: Gleichgewicht im halb gebundenen Lotus finden Ardha Padmottanasana ist ein wohltuender Hüftöffner, der auch Einsteigern auf den Gebiet des Yoga oft rasch gelingt. Hier erfährst Du, wie Du den halben Lotos einnimmst, mit welchen anderen Übungen er verbunden werden kann und welche Wirkungen Du in dieser Pose anregen kannst. Die Hälfte des Lotus Der Lotussitz gehört zu den klassischen Asanas im Yoga und ist in allen Stilen eine oft geübte Haltung. Nicht nur, um die körperlichen Wirkungen zu spüren, sondern auch als Position, in der Du gut meditieren oder auch Atemübungen (Pranayama) durchführen kannst. Für Ardha Padmottanasana platzierst Du einen Fuß auf dem Oberschenkel des anderen und ziehst ihn nah an Dein Schambein heran. Die Kombination mit anderen Posen Der halbe Lotus muss nicht unbedingt im Sitz ausgeführt werden, auch wenn der Lotussitz zu den klassischen Positionen im Yoga gehört. Du kannst ihn auch im Stehen einnehmen und die Baumpositionen als Vorbereitung für diese Asana des Gleichgewichts nutzen. Aus dem Stand im halben Lotus ist zudem eine Vorbeuge (Uttanasana) möglich. Im Sitz kannst Du entscheiden, ob Du das andere Bein ebenfalls angewinkelt zum Körper ziehst oder es lang ausstreckst. Du sieht es auch an Ardha Padmottanasana: Im Yoga gibt es Möglichkeiten, die Dich individuell abholen und Deine Grenzen behutsam hinausschieben, aber niemals überschreiten. Die Wirkungen auf Körper, Geist und Seele Die Wirkungen hängen eng damit zusammen, mit welchen Haltungen Du den halben Lotus kombinierst. Generell ist Arha Padmottanasana jedoch immer ein guter Hüftöffner, der den Fluss in der Leiste aktiviert und Dir eine aufrechte und damit gesunde Haltung schenken kann. Im Stehen ist der halbe Lotus eine gute Übung für Dein Gleichgewicht. Dies gilt auch für Deine innere Balance. In Verbindung mit der Vorbeuge werden Deine inneren Organe massiert und dadurch in ihrer Funktion angeregt. Im Stand wird das am Boden geerdete Bein zudem gekräftigt. Im psychischen Bereich kann mit Pranayama oder Meditation der Effekt des halben Lotus noch intensiviert werden. In beidem kannst Du Harmonie erfahren, die Dich zur Ruhe kommen lässt und durch den oft hektischen Alltag trägt, Die aufrechte Haltung begünstigt die Lungenfunktion und durch die ökonomische Atmung wirst Du ruhiger, Gleichzeitig bereitet sie Dich auf die Meditation vor, in der Dein Geist sich beruhigen und Deine Seele wieder neu auftanken kann. Meditation in Ardha Padmottanasana ist etwas, was Du auch zu Hause gut praktizieren kannst. Verwandte Übungen Der Schneidersitz ist in westlichen Kulturen oft als Vorstufe zu Ardha Padmottanasana zu sehen, da wir in unserer von Computerarbeit und Fernsehen geprägten Welt im Hüftbereich oft sehr unflexibel sind. Der Schneidersitz ist eine gute Übung dafür, schon einmal eine bewusst aufrechte Haltung mit angewinkelten Beinen einzunehmen und sich an die Pose des Lotus schon einmal zu gewöhnen. Vom halben zum ganzen Lotus ist der Weg dann oft gar nicht mehr allzu weit. Wichtig ist, in der Pose wirklich loszulassen und sich auf eine anfangs oft als unbequem empfundene Haltung, auch mithilfe der Atemlenkung, Schritt für Schritt einzulassen. Stechende Schmerzen im Knie sind jedoch immer ein Zeichen, die Yogaübung abzubrechen. Deine Yogalehrer empfehlen Dir dann gerne eine Alternative, die Deinen individuellen Bedürfnissen besser entspricht. Kontraindikationen bei Ardha Padmottanasana beachten Gegenanzeigen für den halben Lotus sind Knieprobleme, insbesondere an Meniskus und Bändern. Ardha Padmottanasana bei Hüftproblemen solltest Du vorab mit Deinem Arzt oder behandelnden Arzt besprechen. Nach einer Leistenbruch- oder Blinddarm-Operation ist eine Pause ebenfalls ratsam. Auch in der Schwangerschaft ist es wichtig, besonders sensibel auf den besonderen Zustand Deines Körpers zu hören. Bei Fußproblemen kann es ebenfalls sein, dass der Fuß am Boden besser aufgehoben ist als auf dem Oberschenkel. Probiere einfach aus, wie weit Du gehen kannst und möchtest. Jeder Tag ist anders. Bild © sergeyp / 123rf.com

Tolangulasana: Balance in der Waage finden

von/ durch Nick am Feb 19 2018
Tolangulasana: Balance in der Waage findenTolangulasana ist die Stellung der Waage. Sie gehört zu den Balance-Haltungen, die bereits beim Betrachten einen faszinierenden Zauber ausüben. Die Wirkung entspricht dem Namen: Waage. Ausgeglichenheit, Balance, Gleichgewicht im inneren und äußeren Sinn erwarten Dich. Hier erfährst Du mehr zu dieser Pose voller Schönheit und Anmut.Die Übung im BlickIn Tolangulasana gleicht der Körper der Form einer Waage. Die eine Waagschale wird vom Oberkörper und vom Kopf gebildet, die nach schräg oben streben. Die andere Waagschale bilden die Beine, die im Lotos gekreuzt und ebenfalls vom Boden gelöst sind. Das Becken ruht auf den Händen und bildet die Erdung auf der Matte. Die Unterarme und Ellbogen liegen am Boden auf und geben Stabilität.Die Wirkungen auf Körper, Geist und SeeleWaage spricht als Bezeichnung bereits die Ausgeglichenheit an, die Dir diese Übung schenkt. Du spürst die Erdung von unten und den Schutz von oben. Durch die Balance, die Dir diese Übung schenkt, das Gleichgewicht der Gliedmaßen, erfährst Du eine Harmonie, die Dich durch den Tag trägt.Auch körperlich ist Tolangulasana eine sehr effektive Übung.Vor allem die Muskeln von Schultern und Armen werden gekräftigt, da sie Dich in dieser Pose tragen. Dadurch, dass Du in der Stellung Deinen Bauch einziehst und auch den Kopf zur Brust ziehen kannst, werden auch Bauch- und Brustmuskulatur gekräftigt. Durch die Anspannung der Bauchmuskulatur wirkt die Waage auch auf Deine inneren Organe. Der Druck, der durch das Anspannen des Bauches und die Begrenzung von Beinen und Oberkörper entsteht, massiert die inneren Organe sanft. Das kann Dir zum Beispiel dann helfen, wenn Du unter Blähungen oder Verstopfung leiden solltest.Wie übst Du die Waage am besten?Für die Position der Waage brauchst Du Armkraft und Beweglichkeit in Hüfte und Knien. Beides kannst Du erst einmal separat von dieser Pose trainieren. Armkraft bietet Dir zum Beispiel auch der herabschauende Hund oder die Kobra-Position. Hüftbeweglichkeit kannst Du Dir beispielsweise im Schwan antrainieren, der im Yin Yoga geübt wird. Auch der Lotossitz ist natürlich eine gute Vorbereitungsmöglichkeit auf Tolangulasana!Wie nimmst Du Tolangulasana am besten ein?Zunächst nimmst Du den Lotossitz (Padmasana) ein. Anschließend lehnst Du Dich nach hinten, bis Du in Matsyasana, dem Fisch, bist. Danach richtest Du Dich aus und begibst Dich in die Position der Waage, die Du einige Atmemzüge lang hältst. Wenn Du in dieser Position Dein Kinn zum Brustkorb drückst, nimmst Du Jalandhara Bhanda ein. Dieser Kinnverschluss ist beim Pranayama eine wichtige Übung. Es geht darum, die Energie eine Zeitlang im wichtigen Bereich von Kopf und Nacken zu halten. Du wirst herausfinden, ob Du wohltuenden Wirkungen verspürst. Wenn nicht, ist einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt gekommen und Du probierst es einfach später wieder einmal aus. Du tust das, was sich gut anfühlt!Gegenanzeigen für TolangulasanaDu solltest auf die Waage verzichten, wenn Du Verletzungen oder Beschwerden im Schulter-Am-Bereich verspürst. Auch Kniegelenks- und Meniskusbeschwerden solltest Du nicht haben, da die Knie stark angewinkelt werden. Hüfterkrankungen sind ebenfalls Gegenanzeige. Darüber hinaus solltest Du wegen der Bauchpresse und des Drucks auf innere Organe auch nicht schwanger sein. In all diesen Fällen kannst Du Deine Yogalehrer um Rat bitten. Sie haben Alternativen für Dich, die Dich in Deiner Übungspraxis und Gesundheit genau dort abholen. wo Du gerade stehst. Das ist es, was Yoga ausmacht und zur Übungspraxis für jeden werden lässt!Bild © djvstock / 123rf.com

Dvi Pada Koundinyasana: Eine Yoga Übung zu Ehren von Kaundinya

von/ durch Nick am Aug 30 2017
Dvi Pada Koundinyasana: Eine Yoga Übung zu Ehren von KaundinyaDie Yoga Übung empfiehlt sich für Anfänger und Fortgeschrittene. Wer noch gar keine Erfahrungen im Yoga gesammelt hat, sollte aber dennoch erst einige andere Übungen ausführen, bevor man sich an Dvi Pada Koundinyasana wagt. Die Übung bindet beide Beine ein, ist ideal für einen Übergang geeignet und zieht sich durch den gesamten Körper. Vor allem die Beine und Arme, der Rumpf, Brust sowie Rücken sind von der Übung betroffen. Geräte werden zur Ausführung keine benötigt.Ausführung von Dvi Pada Koundinyasana: Die VorbereitungFür dieses Asana benötigst du lediglich deine Yogamatte, reichlich Armkraft und ausreichend Spannung in den Oberschenkeln. Während der Übung wird dein Körpergewicht von beiden Armen gehalten, während die Handflächen flach auf dem Boden aufstützen - ähnlich beispielsweise klassischen Liegestützen. Was die Übung noch fordernder macht, ist die benötigte Spannung in den Beinen. Weil diese seitwärts angehoben und in der Luft gehalten werden, findet eine starke Beanspruchung der Muskulatur in den Oberschenkeln und im Bauch statt. Zugleich wird der Körper durch das seitliche Anheben der Beine gedreht. Es entsteht ein starker "Twist", welchen du konkret in Brust, Bauch, an der Hüfte und im Bereich des Rückens spüren wirst.Die Herausforderungen von Dvi Pada Koundinyasana sind also durchaus vielfältig. Beachte bei der Ausführung gleich, dass die Schultern auf gleicher, gerader Höhe gehalten werden sollten. Zugleich bleibt die Brust offen, auch deine Atmung ist gleichmäßig. Achte bei jedem Schritt darauf, dass du der Versuchung widerstehst, mehr Gewicht auf deine äußere Hand zu verlagern. Dvi Pada Koundinyasana steht auch für die Findung des inneren Gleichgewichtes, weshalb beide Handgelenke und Arme gleichmäßig belastet gehören.Vier Schritte für dein Dvi Pada KoundinyasanaBegib dich zuerst in die Hocke, während deine Fingerspitzen links und rechts die Yogamatte berühren und dein Körper durch die Füße gehalten wird. Wenn du das als angenehm empfindest, kannst du dich in dieser hockenden Haltung auf die Zehenspitzen stellen. Dein Rücken ist leicht nach vorn gekrümmt, deine Knie zeigen etwas nach oben. Nimm nun deine rechte Hand und positioniere diese hinter dich, während du zugleich den linken Arm nimmst und nach oben streckst. Strecke deine linke Hand und deren Finger steil in Richtung der Zimmerdecke oder des Himmels. Während dieser Position bewegen sich deine Knie steil nach vorn.Nun führst du die linke Hand nach unten und stellst beide Hände seitlich von deinem Körper ab. Dadurch ergibt sich ein "Twist" in deinem Körper, denn die Knie zeigen weiterhin nach vorn, während Hüften und Torso nach rechts abgedreht werden, um beide Hände flach auf der Matte zu positionieren. Bewege nun deine Füße, während die Handflächen stützen. Löse den "Twist" in deinem Körper etwas, während du mit den Zehenspitzen leicht nach vorn gehst. Diese Bewegung ist die Vorbereitung auf den nächsten Schritt: Die Beine seitlich anzuheben, während dein Körper von den Armen abgestützt wird.Atme in aller Ruhe ein und aus, danach hebst du deine Beine, weiterhin angezogen, langsam an. Sie sollten, mitsamt deinem Gesäß, der höchste Punkt deines Körpers sein. Hast du deine Balance gefunden, streckst du deine Beine nun lang aus, um dich in die finale Position von Dvi Pada Koundinyasana zu begeben. Fühlst du dich sicher in deiner Haltung, kannst du in der finalen Stellung einige Atemzüge verweilen. Hast du hingegen den Eindruck, dass dich deine Armkraft bald verlassen könnte, begib dich wieder aus der Position heraus in deine Ursprungshaltung. Mit der Zeit kannst du die Dauer, die du die finale Position von Dvi Pada Koundinyasana hältst, noch weiter erhöhen.Der Fokus dieser Übung liegt klar auf der Kraft, Atmung und Flexibilität. Dvi Pada Koundinyasana soll dir eine innere Balance verleihen und könnte im Zuge dessen beruhigend und entgiftend wirken.Bild © fizkes / 123rf.com

Visvamitrasana - Der Weg in den balancierenden Seitenwinkel

von/ durch Nick am Mai 18 2017
Visvamitrasana - Der Weg in den balancierenden SeitenwinkelBeim Visvamitrasana handelt es sich um eine fortgeschrittene Position, welche anspruchsvolle Balance mit einem guten Körpergefühl verbindet. Der balancierende Seitenwinkel, so der deutsche Name, ist intensiv, anstrengend und gehört zu den Positionen, die nicht nur Dehnbarkeit, sondern auch Stützkraft verlangen.Wie du in den Seitenwinkel kommst, dich vorbereitest und welche Vorteile die Stellung dir bietet, erfährst du hier.Arbeit für Kopf und Körper - Visvamitrasana in der AnwendungAlleine körperlich bietet dieses Asana dir viele Vorteile, verlangt aber gleichzeitig auch Kraft, Koordination und die Bereitschaft, zu fallen. Das kann in der Vorbereitung des balancierenden Seitenwinkels nämlich durchaus einmal vorkommen.Visvamitrasana dient gleichzeitig der Öffnung der Hüfte, der Dehnung der Achillessehne und des Oberschenkels, der Balance und der Stützkraft des Armes - und all das, während dein Torso durch die Drehung geöffnet wird.Aufgrund der intensiven Dehnung sollte Visvamitrasana unbedingt vermieden werden bei bestehenden Verletzungen oder Beeinträchtigungen des Handgelenkes, der Beinmuskulatur oder der Hüftpfanne.Asanas, welche sich gut zur Vorbereitung anbieten, sind Hanuman, Prasarita Padottanasana oder Vasisthasana. Eine gewisse Mühelosigkeit im Seitstütz und der Beweglichkeit der Oberschenkel ist eine Grundvoraussetzung, um alleine die richtige Position zu erreichen. Von dort aus ist es nur noch ein kurzer Weg in die richtige Balance.Neben den physischen Vorteilen kannst du mit Visvamitrasana auch die Koordination deines gesamten Körpers schulen und Kraft, Geduld und Balance stärken.Ausführung und PositionZunächst einmal solltest du unbedingt darauf achten, dass du dich vor Beginn der Übung ausreichend aufgewärmt hast, nur so sind die nötige Flexibilität und die Integrität der Muskeln gewährleistet.Zunächst machst du mit dem rechten Fuß einen weiten Ausfallschritt nach vorne, deinen linken Fuß kannst du hierfür leicht eindrehen. Knicke nun mit dem rechten Knie leicht ein und presse deine rechte Schulter gegen den rechten Innenschenkel. Verharre einige Atemzüge in dieser Haltung und schwinge die Hüfte leicht vor und zurück, um die Muskulatur und Gelenke vorzubereiten. Wenn du dich flexibel genug fühlst, führst du die rechte Schulter unter das vordere Knie. Mit dem rechten Arm greifst du nun um dein Schienbein herum und an die Außenseite deines Fußes. Die Hand berührt dabei den Boden, ebenso deine beiden Füße.Verharre kurz in dieser Position und schiebe dein Gewicht nun zwischen den Auflagepunkten hin und her, indem du die Kraft langsam auf die rechte Hand verlagerst, weg vom vorderen Fuß.Wenn kaum noch Gewicht auf dem rechten Fuß ruht, hebst du diesen vom Boden ab und knickst das Bein ein. Hierbei übergibst du den Fuß in deine linke Hand - während dieses Vorgangs kannst du das Gewicht auf deinen Oberarm abstellen. Den Fuß umklammerst du von außen mit deiner linken Hand und beginnst, dein Bein zu strecken.Achte in dieser Phase auf eine saubere Haltung, ziehe die Schulterblätter zurück und drehe Bizeps und Armbeuge zur Matte.Über eine langsame Streckung des Beines dehnst du nun auch deine seitlichen Rippen auf, achte darauf, dass der Kopf deine Wirbelsäule auf natürliche Art und Weise verlängert und drehe deinen linken Ellbogen zur Decke, um den Oberkörper zu öffnen.Nach einigen Atemzügen in Visvamitrasana knickst du dein vorderes Bein langsam wieder ein und führst den Fuß erneut zu Boden. Wiederhole die Übung analog auf der anderen Seite.Visvamitrasana - Die Übung alleine ist Lohn genugDie Asana Visvamitrasana gehört zu den anspruchsvolleren Positionen und wird dir einiges an Übung abverlangen, ehe du die Position sauber und über längere Zeit halten kannst.Dafür ist Visvamitrasana auch extrem belohnend und alleine eine saubere Ausführung der Stellung ein zutiefst befriedigendes Gefühl. Durch die Öffnung der Rippen, die Stabilisierung in den Armen und die Dehnung der Beine kannst du dein Körpergefühl und deine Koordination nachhaltig verbessern.Dass Visvamitrasana aber ein echter Balanceakt ist, wirst du vermutlich einige Male am eigenen Leib erfahren. Eine Landung auf dem Hintern ist kein unüblicher Nebeneffekt, doch die korrekte Ausführung ist mehr als Entlohnung genug.Bild © byheaven / 123rf.com
Eka Pada Shirshasana - Fuß hinter dem Kopf

Eka Pada Shirshasana - Fuß hinter dem Kopf

von/ durch Nick am Mai 12 2017
Eka Pada Shirshasana - Fuß hinter dem Kopf Eka Pada Shirshasana sieht nicht nur elegant aus, sondern ist auch eine der essentiellen Übungen im Yoga, mit der Beweglichkeit und Dehnbarkeit der Hüfte gefördert werden. Die Position Eka Pada Shirshasana beschreibt dabei den Fuß hinter dem Kopf. Diese Übung hat viele Vorteile und ist auch ohne viel Platz problemlos ausführbar, allerdings erfordert sie von dir auch viel Beweglichkeit und ein gewisses Maß an Geduld. Die Ausführung von Eka Pada Shirshasana Die Grundstellung ist zunächst einmal Dandasana mit ausgestreckten Beinen. Achte hierbei darauf, dass dein unterer Rücken gerade ist und du zunächst gleichmäßig auf den Sitzhöckern aufsitzt. Führe zunächst dein rechtes Bein zum Körper, neige hier bereits das Knie nach außen. Hierdurch öffnet deine Wade sich zum Körper. Greife mit deiner linken Hand deine Fußsohle und mit der rechten Hand von innen gegen deine Wade. Während du deinen Fuß mit links in die Richtung des Kopfes ziehst, streckst du mit der rechten Hand dein Bein. Rolle deinen Hintern in den Boden und richte den Rücken auf, während du das Bein in eine senkrechte Position ziehst. Hältst du diese Position, so greifst du mit rechts deinen Unterschenkel und mit links über den Fuß den Knöchel. Indem du die Schulter leicht vorschiebst und gleichzeitig das Bein eindrehst, ziehst du deinen Unterschenkel hinter den Kopf. Die Bewegung sollte ihren Ursprung dabei in der Hüfte haben und nicht durch den Zug am Fuß entstehen. Befindet sich der Fuß hinter deinem Kopf, so richte den Kopf wieder auf und vollende so die Dehnung des Beines. Mit der linken Hand kannst du den Fuß zunächst stabilisieren. Final solltest du den Fuß aber loslassen. Durch ruhige und kontrollierte Atemzüge beugst du in dieser Haltung Krämpfen vor. Hast du die finale Haltung erreichst, konzentriere dich auf deine Balance und einen ruhigen Atem - wiederhole die Übung nun analog dazu auf der linken Seite. Als Anfänger kannst du zunächst auch versuchen, Eka Pada Shirshasana im Liegen zu erreichen. Hierbei legst du dich flach auf den Rücken und folgst der Ausführung wie gehabt. Gerätst du an deine Grenze, halte das Bein in der Position und erlaube deinem Körper, mit der Atmung tiefer in die Haltung zu sinken. Erreichst du den Boden mit den Knien, so hast du eine gute Ausgangslage, um dich an die richtige Ausführung zu wagen. Eine Position für Fortgeschrittene und Profis Keine Sorge: Eka Pada Shirshasana ist selbst für fortgeschrittene Yogis meist eine schwierige Übung, da sie ein hohes Maß an Dehnbarkeit, Stabilität und Ruhe verlangt. Neben mehreren Monaten Yoga-Erfahrung solltest du auch gezielt an der Dehnung der äußeren Oberschenkel und der Hüfte arbeiten. Nach vorne gebeugte Positionen (wie Supta Padangusthasana) helfen dir dabei, langsam die erforderliche Flexibilität aufzubauen. Außerdem ist es völlig normal, dass du nicht mit beiden Beinen gleich beweglich bist. Die Fuß hinter dem Kopf-Position ist extrem intensiv, wenn sich die Intensität in Schmerz verwandelt, solltest du jedoch unbedingt aufhören. Diese Vorteile bringt dir Eka Pada Shirshasana Durch die starke Dehnung während dieser Position hilft dir Eka Pada Shirshasana dabei, eine hohe Beweglichkeit in Rücken, Hüfte und Beinen zu erreichen. Da der Fuß sich über dem Kopf befindet, kannst du außerdem einen besseren Blutfluss erreichen und so auch Kreislauf und Verdauung ankurbeln. Menschen, die an Zittrigkeit und Nervosität leiden, können von Eka Pada Shirshasana profitieren. Hinweise zur Ausführung Da es sich bei Eka Pada Shirshasana um eine so fortgeschrittene Übung handelt und diese viel Kontrolle und Flexibilität verlangt, solltest du unter gewissen Umständen von der Übung absehen. Verletzungen in Knien, der Hüfte oder der Wirbelsäule können durch die Ausführung der Übung erneut aufbrechen. Keinesfalls solltest du dich vorzeitig in die Position "zwingen" - Eka Pada Shirshasana erfordert Übung und Geduld. Zu schnelle Fortschritte oder eine Arbeit mit kalter, ungedehnter Muskulatur können Überdehnungen und Verletzungen zur Folge haben. Eine vollkommene Übung Eka Pada Shirshasana ist eine der anspruchsvollsten und schönsten Positionen im Yoga. Die Übung verlangt Balance, Ruhe, Flexibilität und ein hohes Maß an Disziplin - genau so viel gibt Eka Pada Shirshasana dir aber zurück. Bild © byheaven / 123rf.com

Mayurasana Pfau - Yoga für das Verdauungssystem

von/ durch Nick am Apr 21 2017
Mayurasana Pfau - Yoga für das VerdauungssystemRund um das Thema Verdauung ist Mayurasana eine gute Übung, um die Verdauungsorgane zu stimulieren. Wenn du zu wenig Appetit hast, kannst du damit dein Hungergefühl wecken und das Feuer der Verdauung anregen. Mayurasana kann auch dabei helfen Bauchfett zu verbrennen. Manchmal bleiben auch unverdaute Essensreste im Darmtrakt hängen, der Pfau kann hier ebenfalls hilfreich sein, diese zu verdauen und einer Übersäuerung des Magens und unliebsamen Verstopfungen entgegenzuwirken. Oftmals als Folge von zu wenig Bewegung und zu fettem Essen sind Verdauungsbeschwerden heute leider sehr häufig. Diese Übung kann bei einer Entzündung des Magens (Gastritis), des Dickdarms und bei Hämorrhoiden ebenfalls vorbeugend wirken. Bei der regelmäßigen Ausübung von Mayurasana reduzierst du einen Überschuss von Ama und entfernst so belastende Giftstoffe aus deinem körpereigenen System.Wie funktioniert diese Stimulation durch regelmäßige Übungseinheiten?Die drei Grundsätze von Vata, Pitta und Kapha stehen hier Pate für die Probleme, die rund um das Thema Verdauung entstehen können. Mayurasana kann hier lindernd und verringernd auf deinen Organismus einwirken. Der positive Effekt entsteht durch den Druck auf den Bauch beim Ausführen der Übung. Wichtige Organe wie Bauchspeicheldrüse, Leber, Blase, Milz und Gallenblase, sowie die Prostata können durch das Praktizieren positiv beeinflusst werden. Auch bei möglichen Risiken wie das Entstehen von Nierensteinen oder dem Reizdarmsyndrom ist Mayurasana eine gute Möglichkeit gesundheitlichen Problemen vorzubeugen. Zu den möglichen positiven Effekten dieser Übung zählt auch das Fördern der Durchblutung und das Reinigen des Blutes. Der Pfau wird gerne und häufig auch für Diabetiker empfohlen.Weniger Stress und mehr sexuelle Energie durch MayurasanaAls positiver Effekt der regelmäßigen Übungen gilt nicht nur die verstärkte Muskulatur der Arme, der Pfau kann auch die sexuelle Energie steigern. Mögliche Effekte sind hier bei Frauen das Verringern von Blutstauungen innerhalb der Vagina. Bei Männern sind ein Vorbeugen von Impotenz und ein Heilen der Potenzschwäche mögliche Auswirkungen vom Praktizieren von Mayurasana. Der Druck auf den Bauch kann auch dabei helfen Menstruationsbeschwerden zu lindern und die männliche Fruchtbarkeit positiv zu beeinflussen. Wenn du den Pfau in dein Übungsprogramm integrierst und regelmäßig praktizierst, kannst du dadurch auch den alltäglichen Stresslevel minimieren. Durch diese Form der Entspannung wirkt dein Gehirn frischer und du kannst dich besser konzentrieren. Mayurasana ist deshalb auch eine Empfehlung bei Erkrankungen aus dem depressiven Formenkreis.Eine Anleitung zum Umsetzen der TechnikIm Sanskrit bedeutet der Begriff Mayura so viel wie Pfau, weil sie beim Ausüben an einen Pfau erinnert, der mit seinen prächtigen Federn ein Rad schlägt. Suche dir einen schönen Platz und knie dich auf eine Decke am Boden. Dabei sollten beide Arme nah beieinander aufgestützt werden und die Handflächen nach unten zeigen. Wichtig ist auch die Haltung der Finger, die in Richtung Füße zeigen sollen. Zur besseren Haltung des Gleichgewichtes hilft es dabei, die Finger leicht gekrümmt zu halten. Erst wenn die Unterarme sicher und fest sind, kannst du dein ganzes Körpergewicht auf den Ellenbogen abstützen. Dann streckst du beide Beine aus und stützt dich mit den Zehen auf den Boden.Jetzt ist es sehr wichtig, besonders tief einzuatmen und dabei mittels aneinandergepresster Füße und Knie die Beine in der Waagrechten langsam zu heben. Der gesamte Körper sollte hier eine Parallele zum festen Untergrund bilden. Dauer der Übung: ca. fünf Sekunden. Danach folgt die Phase der Ausatmung, indem du deine Zehen wieder auf den Boden stützt. Wenn du nach der Ausübung von Mayurasana noch weitere Yogaübungen ausführen möchtest, solltest du ein paar Minuten Pause machen, um den Körper nicht zu überlasten. Neben dem stark aktivierenden Effekt hilft dir der Pfau auch dabei verschiedene Muskelgruppen im Körper zu trainieren. Eine besonders gute Zeit um Mayurasana auszuführen ist der Morgen. Angesprochene Chakras sind hier Manipura und Ajna.Bild © fizkes / 123rf.com

Pincha-Mayurasana - Unterarmstand

von/ durch Nick am Mär 31 2017
Pincha-Mayurasana - UnterarmstandPincha-Mayurasana ist eine Yoga-Übung, die Leichtigkeit und Eleganz ausstrahlt. Beim Unterarmstand stellst Du die Yoga Welt, wie es der Name bereits verrät, auf den Kopf. Anfangs ist es nicht so einfach, in diese Asana zu kommen. Es erfordert etwas Überwindung und Geduld. Es gibt einige Tipps und Tricks, um die Kraft bringende Asana ausführen zu können. Diese werden im folgenden Ratgeber erläutert. Auch, worauf geachtet werden sollte und für wen die Übung geeignet ist, erfährst Du.Was bedeutet Pincha Mayurasana?Pincha heißt "Feder" und Mayura bedeutet "Pfau", der zu den weltweit am meisten bewunderten Vögeln gehört. Pincha Mayurasana steht somit für die elegante "Position der Pfauenfeder". Die vielen Augen der Federn werden in der Pose durch Dein drittes Auge dargestellt. Die beeindruckende Pose, die nach dem Nationalvogel von Indien benannt ist, steht für Schönheit, Pracht und Stolz und genau dies verkörpert sie. Im Kinderyoga wird die Asana auch häufig gemacht. Der Unterarmstand erfordert, genau wie der Handstand, viel Körperbeherrschung und Balance.Wie funktioniert Pincha-Mayurasanaa?Die Anfangsposition ist der Fersensitz, mittig der Yogamatte. Beuge Dich nach vorn und lege die Unterarme parallel zueinander auf den Boden. Dabei sind die Handflächen flach und die Finger gespreizt. Die Ellbogen befinden sich auf gleicher Höhe. Die Knie streckst Du durch, sodass das Gesäß Richtung Decke zeigt. Die Füße stehen parallel zueinander. Bewege die Füße mit gestreckten Beinen so weit nach vorn, dass die Oberarme und Schultern senkrecht stehen. Dabei blickst Du Richtung Boden. Das Sprungbein lässt Du auf dem Boden stehen. Nimm aus Deinem Fuß Schwung und zieh nacheinander die Beine nach oben. Die Zehen sind dabei gestreckt und zeigen Richtung Decke. Streck die Hüfte und spann die Bauchmuskeln an. Der Ober- und Unterkörper bilden eine Linie. Es reicht aus, einige Sekunden lang die Balance zu halten, bevor du langsam die Füße nacheinander Richtung Boden absenkst. Du sitzt am Ende wieder im Fersensitz und spürst die Kraft.Welche Wirkungen kannst Du mit Pincha-Mayurasana erzielen?Der Unterarmstand zählt zu den Umkehrhaltungen. Die gewohnte Perspektive wird also auf den Kopf gestellt. Aufgrund des Drucks der Ellenbogen wird die Hauptschlagader zusammen gepresst. Dies führt zu einer vermehrten Blutzufuhr. Die Schultern, Arme, aber auch die Leber, der Magen und die Bauchspeicheldrüse können gestärkt werden. Die Wirbelsäule wird flexibler und gestreckt, was vor allem für die Brustwirbel gilt. Zudem öffnet die Asana die Brust, kann Selbstvertrauen und Stärke verleihen und gegen Stress und Ängste helfen.Was gibt es bei Pincha-Mayurasana zu beachten?Pincha Mayurasana führst Du auf einer Yogamatte aus. Es ist eine langsam aufbauende Yoga-Übung, sodass ruckartige und überstürzte Bewegungen aus den Beinen heraus vermieden werden sollten. Beim Unterarmstand geht es um sanfte und fließende Abläufe. Im Vorfeld solltest Du Dich etwas aufwärmen. Während der Ausführung der Übung kommt die Energie aus den Fingern und Händen. Über die Arme gelangt sie in den gesamten Körper.FazitDie Yoga-Übung Pincha-Mayurasana eignet sich gut, um mehr Kraft in den Bauch-, Hals- und Rückenmuskeln zu erhalten und die Schultern, Knie, das Becken und die Beine zu stärken. Zudem kannst Du damit Deine Körperbalance und Selbstdisziplin trainieren. Für den Unterarmstand benötigst Du in den Armen Kraft. Wenn es Dir anfangs nicht gelingt, solltest Du geduldig sein, denn es ist eine Sache der Übung, Überwindung und Kraft. Ein regelmäßiges Durchführen von Pincha-Mayurasana führt Dich zum Erfolg. Wichtig sind Balance und eine starke Körpermitte.Bild © fizkes / 123rf.com

Malasana - Girlanden-Haltung - Tiefe Hocke

von/ durch Nick am Mär 08 2017
Malasana - Girlanden-Haltung - Tiefe HockeMalasana wird auch als Girlanden-Haltung oder tiefe Hocke bezeichnet. Die Yoga-Übung bietet verschiedene Vorteile, die Du im folgenden Ratgeber erfährst. Zudem erhältst Du nützliche Tipps, wie Du sie am besten ausführt. Für Pränatal Yoga, also Schwangerschaftsyoga, ist die Asana ebenfalls geeignet.Wie wird Malasana ausgeführt?Zunächst einmal solltest Du Dich vorher aufwärmen. Bring deine Hände in die Gebetshaltung (Anjali Mudra) vor dein Herz. Atme ein und komm anschließend in eine tiefe Hocke. Die Füße sind dabei hüftbreit voneinander entfernt, die Hüften und Leisten etwas mehr geöffnet und das Becken hängt mit dem gesamten Körpergewicht herunter. Falls es Dir nicht gelingt, dass die Fersen den Boden berühren, kannst Du auch ein gerolltes Handtuch darunter legen, damit sie nicht in der Luft sind. Obwohl Du die Füße flach hältst, halte das Körpergewicht nach Möglichkeit auf den Zehen. Bringe die Ellenbogen vor die Knie und die Hände vor die Brust. Den Oberkörper führst Du nun in Richtung der Beine. Dabei schaust Du geradeaus. Nimm etwa fünf ruhige Atemzüge, bevor Du zurück in den Stand kommst.Welche Wirkungen kannst Du mit Malasana erzielen?Vor allem für Schwangere ist Malasana eine optimale Übung, um die Mobilität des Beckens zu fördern und den Bereich besser zu durchbluten. Bei einer regelmäßigen Übung kann die Entbindung erleichtert werden. Doch auch nicht schwangere Frauen und natürlich ebenso Männer profitieren davon. Die Fußgelenke, Knöchel, Waden und der untere Rücken können gedehnt werden. Letzterer entspannt zudem. Des Weiteren trägt die Asana zur Stärkung der Bauchmuskeln sowie zur Öffnung und Beweglichkeit der Hüften und Leisten bei. Die tiefe Hocke bringt außerdem den Stoffwechsel in Schwung, sodass die Verdauung angeregt und Verstopfung vorgebeugt wird. Die Gedärme können wieder in den idealen Rhythmus gebracht werden, sodass der Stoffwechsel optimiert wird. Auch das Gleichgewicht kannst Du durch die Girlanden-Haltung stärken. Die energetische Wirkung der Asana wird ebenfalls sehr deutlich. Da Malasana ein Gefühl von Ruhe verleiht, ist es wichtig, dass Du Dich auf die tiefe Hocke wirklich einlässt.Worauf solltest Du bei Malasana achten?Die korrekte Ausführung der Übung ist sehr wichtig, um von den positiven Wirkungen auf die Gesundheit zu profitieren, allerdings gibt es einige Tipps. Wenn Du zum Beispiel in der Haltung müde wirst, kannst Du Dein Körpergewicht auf die Fersen verlagern und im Anschluss wieder auf die Zehen. Die tiefe Hocke hat verschiedene positive Wirkungen, doch die Asana eignet sich nicht für jeden. Menschen, die unter schlimmen Knieverletzungen leiden, sollten auf diese Pose verzichten. Bei leichten Problemen mit den Knien ist es auch möglich, sich auf mehrere Blöcke zu setzen, um die Knie zu entlasten. Die Füße kannst Du etwas weiter oder enger aufstellen und auf diese Weise den Abstand finden, der am besten passt. Bei Beschwerden im unteren Rücken sollte Rücksprache mit dem Arzt oder Yogalehrer gehalten oder mit Letzterem die Asana versucht werden.FazitDies waren die wissenswerten Informationen und Tipps rund um Malasana. Nicht nur für Schwangere ist die Yoga-Übung aufgrund der zahlreichen Vorteile, die bei einer richtigen und regelmäßigen Ausführung eintreten können, ideal. Um die tiefe Hocke optimal nachwirken zu lassen, ist es empfehlenswert, sich zum Schluss auf den Rücken zu legen, die Füße aufzustellen und die Knie zusammenfallen zu lassen. Schließe die Augen, lege die Hände auf Deinen Bauch und atme. Du wirst merken, wie gut dies tut. Anfängern sei gesagt: Üben lohnt sich. Es ist wichtig, sich die Zeit zu nehmen, den eigenen Körper kennen zu lernen und sich an solche Positionen wie die tiefe Hocke zu gewöhnen.Bild © fizkes / 123rf.com

Pashasana: Die Schlinge von Samsara

von/ durch Nick am Feb 28 2017
Pashasana: Die Schlinge von Samsara Pashasana (teilweise auch "Pasasana") ist eine Fortführung vom Wort "Pasha", welches so viel wie "Strick", "Fessel", "Schlinge" oder "Falle" bedeutet - "Asana" bedeutet hingegen so viel wie "Haltung", "Sitz" oder "Position". Der Begriff wird folglich für alles genutzt, was die Seele fesseln soll und sich damit an den Kreislauf der Wiedergeburt (Samsara) bindet. Pashasana ist eine Übung, bei der der Körper zu einer Schlinge geformt wird. Um diese "Schlinge der Wiedergeburt" zu erreichen, werden die Arme um Beine und Rücken gewickelt. Ausführung der Schlinge von Samsara Diese Übung empfiehlt sich vor allem für Fortgeschrittene. Bei der Ausführung ist darauf zu achten, dass die Schlingen-Position langsam erreicht wird. Bei jedem Schritt ist außerdem die Atmung zu berücksichtigen, welche nicht erst bei der finalen Pashasana Haltung eine Rolle spielt. Nach jeder hier gelisteten Bewegung wird eingeatmet, bei der darauffolgenden Bewegung dann ausgeatmet. Zu Beginn der Übung werden die Arme seitlich angehoben, die Finger werden gespreizt und in Richtung des Fußbodens gerichtet - es wird erst eingeatmet und dann ausgeatmet. Begib dich in die Hocke und versuche deine Balance zu finden. In der gehockten Haltung senkst du deine Füße ab. Der Po ist nun über dem Boden, die Knie ragen in Richtung der Decke. Nun greifst du mit deinem rechten Arm um deine Knie und verschränkst diesen so weit, dass du mit dem rechten Arm deinen rechten, äußeren Oberschenkel berührst. Ob die Drehbewegung richtig ist merkst du daran, dass die Außenseite deiner Hand die Außenseite vom Oberschenkel berührt. Der Arm ist damit, inklusive der Schulter, sehr weit gedreht. Während dieser Phase kannst du den linken Arm benutzen, um dich abzustützen, damit du während der Hocke nicht die Balance verlierst. Hast du mehrmals ein- und wieder ausgeatmet, kannst du dich dann in die finale Pashasana Pose begeben. Hierzu hebst du deinen linken Arm an, der dich bisher gestützt hat, und führst diesen hinter deinem Rücken in Richtung des rechten Arms, welcher noch immer in Kontakt mit dem Oberschenkel steht. Das Ziel ist nun, dass sich beide Hände berühren und du dir quasi selber "die Hand gibst". Damit das funktioniert, muss auch der linke Arm weit verdreht werden. Dein gesamter Oberkörper bewegt sich währenddessen zudem automatisch in die von dir aus linke Richtung. Dein Brustkorb liegt damit neben deinem linken Bein. In dieser Haltung kannst du dann gegenseitig deine Handgelenke umfassen. Nun befindest du dich in der finalen Pashasana Haltung und solltest hier mindestens fünfmal ein- und wieder ausatmen, zu dir selber finden und die aktive Dehnung in deinem Torso, den Armen und den Beinen berücksichtigen. Achte darauf, dass du nicht die Balance verlierst, während sich deine Hände miteinander verbinden. Um die Spannung zu erhöhen, kannst du deinen Kopf zusätzlich mitdrehen und den Blick in Richtung der Decke richten. Auf diese Weise bringst du noch eine zusätzliche Spannung in deinen Nacken. Die Schlinge bzw. Pashasana Schritt für Schritt üben Weil es sich hierbei um eine Übung für Fortgeschrittene handelt, solltest du diese Übung Schritt für Schritt üben. Es ist nicht das Ziel, dass du dich selber so sehr zur Ausführung zwingst, dass du dich dabei schmerzhaft verrenkst oder dir einen Nerv ziehst. Wenn die volle Schlinge nicht auf Anhieb funktioniert, kannst du dich auch erst langsam durch mehrere Teilübungen an die finale Pose herantasten. Pashasana wird eine therapeutische Wirkung gegenüber Rückenschmerzen nachgesagt. Leidest du also an Verspannungen oder punktuellen Schmerzen im Rücken- und Nackenbereich, könnten diese damit eventuell gelindert werden. Auch schmerzhafte Verspannungen in den Schultern könnten sich mitunter lösen. Weiterhin könnten durch das Pashasana positive Effekte bei Verdauungsschwierigkeiten, Asthma oder Menstruationsbeschwerden auftreten. Bei Blähungen könnte diese Übung ebenfalls zu einer kurz- oder mittelfristigen Linderung führen.Bild © fizkes / 123rf.com