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Die Vorbeuge aus dem Stand: Uttanasana
von/ durch Nick
am Jul 06 2023
Die Vorbeuge aus dem Stand: Uttanasana
Uttanasana, auch stehende Vorbeuge oder die Vorbeuge aus dem Stand genannt, gilt als einfache Übung im Yoga. Wichtig ist aber die richtige Technik und korrekte Ausführung.
Vorbeugen im Yoga: Wie funktioniert die Uttanasa-Haltung?
Uttanasa gehört zu den Yoga-Übungen, die im Stehen ausgeführt werden. Ausgangshaltung ist die Berghaltung (Tadasana): Stehe stabil auf Fersen und Fußballen, mit geschlossenen Beinen. Die Arme werden seitlich vom Körper gehalten. Beuge dich nun beim Ausatmen nach vorne. Das Becken wird dabei nach vorne gekippt, die Beine bleiben gerade. Bei jedem weiteren Ausatmen sollte der Oberkörper gestreckt und verlängert werden, bis du idealerweise die Handflächen seitlich links und rechts der Füße auf den Boden legen kannst. Drücke nicht mit Kraft nach unten, sondern lasse Oberkörper, Kopf und Nacken bewusst locker. Bleibe anfangs 30 Sekunden lang in der Uttanasa-Haltung, später kann die Zeit verlängert werden. Zum Beenden der Übung, lege die Hände an die Hüften und richte dich beim Einatmen mit geradem Rücken wieder auf.
Die Wirkung von Uttanasana
Uttanasana ist oft ein Teil von Übungsabläufen im Yoga, kann aber auch einzeln ausgeführt werden. Die Übung wirkt auf Oberschenkel, Rücken, Nieren, Becken, Herz, Gehirn und Nervensystem. Regelmäßig ausgeführt verbessert Uttanasana deine Haltung und die Beweglichkeit von Becken und Wirbelsäule. Die Übung kräftigt Knie und Beinmuskulatur und dehnt die Rückseite der Waden, der Oberschenkel und den unteren Rücken. Verspannungen im Nacken und Rückenbereich werden gelöst. Besonders eignet sich diese Asana dann, wenn du gestresst bist. Sie hilft dir, wieder in die Balance zu kommen. Sie beruhigt Nerven und Geist. Uttanasana eignet sich deshalb gut, um Stress abzubauen. Bei Müdigkeit oder psychischen Problemen ist diese Übung ein idealer Bestandteil des Yoga-Programms. Auch bei Verdauungsproblemen und Menstruationsschmerzen kann Uttanasa lösend und lindernd wirken.
Wichtig ist auch, dass die stehende Vorbeuge mit einem Gefühl des Loslassens verbunden ist. In der vornübergebeugten Haltung lässt du die Schwerkraft wirken und verharrst in einer Haltung der Demut, die beruhigend und entspannend wirkt.
Tipps für Anfänger und für die richtige Ausführung
Uttanasa gilt als relativ einfache Yoga-Übung. Für Anfänger und Menschen mit wenig flexibler Muskulatur ist die Haltung anfangs jedoch sehr ungewohnt. Auch bei Rückenproblemen ist Vorsicht geboten. Mit einigen einfachen Tipps kann jedoch jeder Uttanasa schmerzfrei und entspannt ausführen.
Wird dir bei dieser Asana schwindlig oder bekommst du Kopfschmerzen? Dann verkürze die Übung und achte besonders auf eine ruhige, tiefe und gleichmäßige Atmung.
Ziehe nie mit Kraft nach unten. Der Oberkörper hängt locker nach unten. Die Dehnung entsteht alleine durch dein Körpergewicht. Das entstehende Dehnungsgefühl ist normal, auch wenn es von Anfängern oft als unangenehm empfunden wird. Echte Schmerzen dürfen aber nicht auftreten.
Wer anfangs nicht einmal mit den Fingerspitzen auf den Boden kommt, muss sich keine Sorgen machen. Die Beweglichkeit nimmt bei regelmäßiger Durchführung von Uttanasana mit der Zeit ganz von selber zu. Wichtiger ist es, die Übung achtsam durchzuführen.
Wichtigster Tipp: Bei leichten Rückenproblemen oder verkürzter hinterer Oberschenkelmuskulatur, anfangs einfach die Knie beugen. Wichtig ist die korrekte Ausführung, nicht das Strecken der Beine. Beuge dich immer aus der Hüfte heraus nach vorne. Das Gewicht liegt auf den Beinen, nicht auf dem unteren Rücken.
Bei starken Rückenschmerzen oder Verletzungen der Knie oder Oberschenkel, solltest du lieber auf andere Übungen ausweichen.
Bild © fizkes

Yoga: Wie oft solltest Du pro Woche Yoga machen?
von/ durch Stefan
am Jun 08 2023
Yoga-Routine: Wie oft solltest Du in der Woche Yoga praktizieren?
Yoga ist eine der beliebtesten Sportarten – schon lange sind die Asanas aus der buddhistischen Lehre aus dem Aktivitätsprogramm vieler bewusst lebender Menschen nicht mehr wegzudenken. Gerade Anfänger fragen sich, wie oft sie Yoga üben sollten und ab wann man mit den ersten Erfolgen rechnen kann. Dieser Beitrag hilft Dir, einen Überblick zu bekommen, wie oft die Yoga-Übungen durchgeführt werden können und warum sich gewisse Haltungen besser zu bestimmten Tageszeiten eignen.
Wie oft musst Du die Yoga-Praxis machen?
Je nach Mensch unterscheiden sich die Vorlieben sowie die einzelnen Lebenssituationen. Einige Yogis können täglich eine Stunde für Yoga einplanen, während andere ausschließlich kürzere Zeitfenster finden können.
Grundsätzlich kannst Du täglich Yoga üben – abgestimmt nach Deinem Tagesablauf. Der Vorteil von Yoga ist, dass es bereits nach einmal üben, einen Unterschied in Deinem Wohlbefinden machen kann. Gleichzeitig darfst Du Dir jedoch nicht die größten Fortschritte in Kraft und Gelenkigkeit erhoffen, wenn Du nur einmal im Monat oder in der Woche übst.
Je öfter Du die Bewegungsabläufe in Deinen Alltag einbaust, desto größer sind die Erfolge und die Verbesserungen auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene.
15 Minuten Yoga am Tag machen einen großen Unterschied
Wer sich denkt, dass Yoga mindestens eine halbe Stunde oder sogar eine Stunde geübt werden müssen, irrt sich. Viele Yogis haben herausgefunden, dass eine tägliche Yoga-Session mit 15 Minuten bereits einen großen Unterschied machen kann.
Demnach ist es ratsam, regelmäßig Yoga in Deinen Alltag einzubauen.
Tipps:
Wenn Du kaum Zeit hast, dann könntest Du den Wecker am Morgen 15 Minuten eher stellen und dieses Fenster für Deine Praxis nutzen.
Auch abends kann es dienlich sein, sich beruhigenden Übungen hinzugeben, die für mehr Ruhe im Geist sorgen.
Wer zusätzlich noch Atemübungen sowie eine entspannte Meditation integriert, kann einen noch besseren Effekt erwarten.
Schaffst Du es nicht täglich zu üben, kann es ratsam sein, zwei- bis dreimal in der Woche eine einstündige Praxis einzubauen. Was besser für Dich ist, musst Du selbst herausfinden, denn nicht jeder funktioniert gleich. Wer sich jedoch ein wenig ausprobiert, kann herausfinden, wann die positiven Effekte am leichtesten eintreten.
Welche Vorteile gehen mit der täglichen Praxis einher?
Die verschiedenen Yoga-Arten haben alle diverse Auswirkungen auf den Körper. Je nach Übung trainierst Du unterschiedliche Körperteile, doch auch auf die Psyche wirken sich die zahlreichen Einheiten aus.
Die tiefe und bewusste Atmung sorgt für mehr Bewusstsein den ganzen Tag über. Wer täglich übt, wird merken, dass er auch tagsüber tiefer und achtsamer atmet.
Dank der vielseitigen Yoga-Einheiten kannst Du besondere Effekte auf Deinen gesamten Körper erwarten. Drehungen, Rückbeugen und Vorbeugen haben unterschiedliche Effekte auf Deinen Organismus.
Du bist viel mehr mit Dir selbst verbunden und stärkst Dein Körpergefühl. Dies wirkt sich auf Dein gesamtes Leben aus.
Viele Yogis haben viel bewusstere Gedankengänge und lassen sich deutlich weniger stressen.
Der Körper wird von Altlasten befreit und Du kannst einem ganzheitlichen Wohlbefinden näherkommen.
Wer abnehmen möchte und täglich Power Yoga oder andere anspruchsvolle Yoga-Einheiten ausübt, kann tolle Erfolge erzielen. Auch in Kombination mit anderen Sportarten ist es eine hilfreiche Möglichkeit, seinen Körper zu stärken, zu mobilisieren und sich selbst etwas Gutes zu tun.
Welche Yoga-Asanas für wann einplanen?
Yoga Anfänger sollten zunächst herausfinden, welche Übungen wann am besten eingesetzt werden. Jede Asana hat unterschiedliche Wirkungen auf den Körper. Demnach gibt es jene Abfolgen auf der Matte, die besonders gut für den Morgen sind, während andere eine eher entspannende und beruhigende Wirkung haben und sich somit besser für abends eignen.
Im nachfolgenden Abschnitt bekommst Du einen kleinen Überblick, wann Du was machen kannst.
a) Am Morgen
Wer sich bereits morgens etwas Gutes tun möchte, startet mit den yogischen Flows in den Tag. Der bewusste Morgen ist sehr bedeutend: Neben der Entleerung des Darms solltest Du Deine Zunge reinigen und Ölziehen. Die nachfolgenden Übungen können zum Beispiel darauf ausgerichtet sein, Deine Wirbelsäule zu mobilisieren sowie Deine Muskeln aufzuwärmen. Damit kannst Du noch besser in den Tag starten. Der Sonnengruß eignet sich hervorragend, um achtsam in den Morgen zu starten, auch die Positionen des Kriegers, Katze-Kuh, Hüftbeugen oder das Dreieck sind wertvoll und wohltuend.
b) Fitte Mittagspause
Wenn Du kein Frühaufsteher bist und es Dir somit nicht möglich ist, morgens zu üben, kannst Du die Asanas zur Mittagszeit einbauen. Wer viel sitzt, kann sich mit Übungen am Mittag etwas Gutes tun. Auch Rücken- oder Nackenschmerzen können vorgebeugt werden. Wenn Du etwas isst, kannst Du nachher ein paar Drehhaltungen zur Anregung der Verdauung machen. Zudem hilft eine Meditation auf dem Kissen zu einer höheren Konzentration und einer verbesserten Aufnahmefähigkeit. Probiere es aus und finde heraus, ob Du einen großen Unterschied erfühlen kannst. Wenn Du vor dem Essen Yoga machst, kannst Du anspruchsvollere Haltungen oder Flows durchführen. Das ist perfekt für jene Menschen, die gerne ins Schwitzen kommen möchten.
c) Nach der Arbeit
Um den Abend richtig genießen zu können, ist es bedeutsam, dass Du eine klare Grenze zwischen Arbeit und Feierabend ziehst. Das kann mithilfe einer sportlichen Einheit gemacht werden. Wer den ganzen Tag unter Leistungsdruck war, sollte abends eine beruhigende und entspannende Routine einbauen. Ein langes Cool-down, Savasana oder Yin Yoga sind besonders gut geeignet. Power Yoga solltest Du eher vermeiden, außer wenn Du nochmals richtig ins Schwitzen kommen möchtest.
Kurz vor dem Schlafengehen sind Haltungen wie die des Kindes ideal, um seine Gedanken ziehen zu lassen und sich vollends zu beruhigen. Du kannst davon ausgehen, dass Du damit besser einschlafen kannst.
Übst Du regelmäßig Yoga? Wie oft pro Woche baust Du Deine Asanas ein?

von/ durch Stefan
am Jun 03 2023
Yoga und Atemübungen: Warum ist die Kombination wichtig?
Wer Yoga macht, beschäftigt sich automatisch auch mit der Atmung. Die Asanas auf der Matte sorgen für Entspannung, Zentrierung, Kraft und Beweglichkeit – ein bedeutender Faktor, um diese positiven Effekte zu verstärken, ist die Atmung. Als Anfänger kannst Du Kurse besuchen oder Videos angucken, um diese Techniken zu erlernen. Die ersten wichtigsten Informationen zu diesem Thema erfährst Du in diesem Beitrag.
1. Warum die Atmung beim Yoga so wichtig ist!
Wer sich erst mal mit Yoga beschäftigt, wird gleich merken, dass je nach Asana entweder ein- oder ausgeatmet wird. Beim Vinyasa Yoga beispielsweise wird pro Atemzug eine Bewegung gemacht – so steigt das Zusammenspiel zwischen Körper, Geist und Seele.
a) Wie steigern Atemübungen das Wohlbefinden?
Im Alltag atmen viele Menschen zu flach, das heißt, dass der gesamte Organismus nicht mit genügend Sauerstoff versorgt wird. Um sich wirklich mit sich selbst und den höheren Sphären zu verbinden, muss tief ein- und ausgeatmet werden. Das ist die Voraussetzung, um Dich mit Deinem höheren Selbst und Deiner Seele zu verbinden.
Nach kurzer Zeit sorgen regelmäßige tiefe Atemzüge dafür, dass Du Dich in Deinem Körper angekommen fühlst. Der Sauerstoffgehalt im Blut steigt und die Gesundheit vom Herz und den Lungen kann verbessert werden. Zudem sind Atemübungen auf dem Kissen empfehlenswert, um die Wahrscheinlichkeit, an Erkältungen zu erkranken, zu reduzieren. Außerdem wird der Körper leistungsfähiger und Energieblockaden können reduziert werden.
b) Die psychische Komponente von Pranayama
Wer regelmäßig tief in den Bauch atmet (Bauchatmung) und dabei den Brustkorb mit genügend Luft füllt, kommt mehr im Moment an. Viele Yogis berichten über eine entspannende Wirkung auf Körper und Geist. Gedankenkarusselle nehmen ab und die psychische Gesundheit kann verbessert werden. Zudem steigt durch die regelmäßige Yoga-Atmung die Verbindung mit sich selbst, das heißt, dass Du Dich wohler in Deiner Haut und mit Dir fühlst. Ängste, Panikattacken oder Stress können sich reduzieren – bist Du davon betroffen, solltest Du Dich natürlich trotzdem in professionelle Behandlung begeben. Als Ergänzung sind diese Praktiken jedoch optimal.
c) Die körperlichen und geistigen Vorteile der richtigen Atmungstechnik
Neben der oben genannten Verbesserungen im körperlichen Sinne können sich Atemtechniken auf die Ausbalancierung zwischen der rechten und linken Gehirnhälfte auswirken. Dies wird vor allem mit der Wechselatmung erreicht, bei der Du das rechte Nasenloch zuhältst (mit dem rechten Daumen) und durch das linke einatmest. Danach hältst Du den Atem kurz an und lässt das rechte Nasenloch frei und schließt das linke (mit dem Mittelfinger) – die Ausatmung erfolgt also durch das rechte. Das machst Du jetzt ein paar Mal, bis Du merkst, dass Du entspannter bist. Nach einer Runde schließt Du die Augen und fühlst in Dich hinein. Bei Bedarf wiederholst Du es mit weiteren Runden.
Weitere Vorteile für Geist und Körper sind:
die Durchblutung wird im gesamten Körper angeregt
der Zellstoffwechsel kann verbessert werden
das Immunsystem kann stärker werden
die Organe können stimuliert und angeregt werden
der Kreislauf wird in Schwung gebracht
die Konzentration und der Fokus steigen
mehr Achtsamkeit im Alltag für Dich selbst und andere
das Bewusstsein für den eigenen Körper steigt
weniger körperliche Anspannung, Blockaden lösen
d) Der Einfluss der Yogapraxis auf die Lungengesundheit
Die Lunge steht im direkten Zusammenhang mit der Atmung. Wenn Dir also die Luft wegbleibt, musst Du etwas dagegen tun. Pranayama gilt als ideale Möglichkeit, die Gesundheit der Lungen zu stärken – auch dann, wenn Du beispielsweise unter einer Lungenentzündung leidest. Ist dies der Fall, solltest Du es ärztlich abklären lassen. Grundsätzlich spricht (nach Absprache mit dem Arzt und nach Abklingen der stärksten Symptome) nichts dagegen, die Lungen zusätzlich mit Atemübungen zu stärken.
Eine tiefe Einatmung und langes Ausatmen sorgen dafür, dass die Lungenkapazität steigt, sodass Du den Atem länger anhalten kannst. Wenn Du also kurzatmig bist, solltest Du die täglichen Atemtechniken unbedingt integrieren.
2. Wie Du während einer Yogastunde richtig atmen lernst!
Jeder Mensch atmet und dennoch gibt es bei den verschiedenen Atemtechniken einiges zu beachten. Im nachfolgenden Abschnitt klären wir Dich dazu auf:
a) Richtige Aufwärmübungen, um den Körper vorzubereiten
Um richtig gut atmen zu können, sollte erst mal der Brustkorb geweitet werden. Dies kann mithilfe von verschiedenen Übungen gemacht werden. Dafür zuständig ist der kleine Brustmuskel (M. pectoralis minor); er befindet sich zwischen den Rippen und dem Schultergelenk.
Diese Übung kann Dich dabei unterstützen: Du stehst mit den Füßen auf dem Boden, Deine Beine sind im rechten Winkel und Deine Hände zeigen nach vorne (Richtung Füße), die Arme sind durchgestreckt und Du formst mit Deinem Körper eine Brücke (Tisch-Haltung). Zwischen den Kniegelenken kannst Du einen Yogaklotz festhalten. Der Kopf wird nicht hängengelassen, die Schulterblätter ziehen zueinander. Du atmest tief ein und aus. Wenn Du möchtest, kannst Du diese Übung so variieren, dass die Hände nicht in Richtung der Füße zeigen, sondern weg von Deinem Körper.
Auch andere herzöffnende Übungen können Dir guttun. Setze Dich im Schneidersitz hin und verschränke Deine Hände hinter Deinem unteren Rücken. Bleibe für ein paar bewusste, tiefe Atemzüge in dieser Haltung.
b) Was muss man beachten, um tief zu atmen und Verspannungen zu vermeiden?
Richtiges Atmen kann man lernen. Wer sich damit noch nicht richtig auskennt, kann einen Kurs dazu besuchen oder professionelle Yoga-Stunden nehmen. Ansonsten gelten folgende Regeln:
Du solltest unbedingt bequeme Kleidung tragen, die weder am Bauch noch an der Hüfte einschnürt.
Der Ort, an dem Du bewusst atmest, sollte möglichst ruhig sein, sodass Du Dir wegen der äußeren Begebenheiten keine Gedanken machen musst. Auch Ablenkung kann dazu führen, dass Du nicht tief genug atmest und es zu Anspannungen im Zwerchfell kommt.
Gleich nach einer Mahlzeit kann das Atmen anstrengender sein, deshalb lohnt es sich, vor dem Essen oder nach einem leichten Gericht zu atmen.
Achte darauf, dass Du vorher genügend trinkst, dass bei intensiven Atemrunden kein trockener Mund entsteht.
Probiere Dich aus und gib nicht sofort auf, auch wenn Du Dich nicht gleich entspannst.
Erinnere Dich bei intensiven Atemzügen immer daran, vollständig zu entspannen und Deinen Oberkörper nicht anzuspannen.
Lockere Deinen Brust- und Schulterraum immer wieder, indem Du Dich schüttelst oder nach hinten beugst und Deinen Herzraum öffnest.
c) Tipps für Anfänger, um die Atemtechnik zu meistern
Wer erst anfängt, sollte dies immer in Ruhe machen. Hetze Dich selbst nicht und gib Dir ausreichend Zeit, um in den Flow zu kommen. Niemand kann mithilfe von einer Atemübung komplett bei sich ankommen und vollkommen mit sich selbst verbunden sein. Wenn dies also bei Dir nicht der Fall ist, sorge Dich nicht und übe weiter.
Beginne langsam und setze Dich erst mal auf ein Kissen oder eine bequeme Matte.
Lege eine Hand auf Dein Herz und beginne ein- und auszuatmen.
Mit der Zeit spürst Du bestimmt mehr Ruhe in Dir.
Mache weiter und atme tief.
Wer eine gewisse Atemtechnik durchführen möchte, sollte sich vorher ausreichend informieren, sodass sie richtig ausgeübt wird. Die Wechselatmung oder der Feueratem sind sehr leicht zu lernen.
Schenke Dir Zeit, um die Atemtechniken weiter zu verinnerlichen und die Luft immer länger anhalten zu können.
Erinnere Dich immer wieder an den Rhythmus: Einatmen, Halten, Ausatmen.
Kombiniere die vollständige Yoga Atmung mit Meditation
Fazit: Warum lohnt es sich, Yoga als regelmäßige Übung in seinen Alltag einzubauen?
Yoga inklusive der richtigen Atemtechniken ist perfekt, um sich körperlich, geistig und seelisch vital zu fühlen. Dank der richtigen Atemtechniken gelingt es Dir, in Deinem Körper anzukommen, Stress loszulassen, Deine Energieblockaden zu lösen und Dich gekräftigt zu fühlen. Außerdem hilft die richtige Atmung dabei, richtig in Dich sinken zu können und Dich auf einer ganz neuen Ebene kennenzulernen. Zudem bekommst Du dadurch neue Energie, die Dich gut durch den Tag bringt. Erinnere Dich immer wieder an bewusste Atemzüge.
Hast Du bereits Erfahrungen mit Atemtechniken? Wenn ja, welche nutzt Du am liebsten?

von/ durch Stefan
am Apr 14 2023
Entdecke innere Ruhe
Du sehnst Dich nach Ruhe und Gelassenheit, Dein Alltag ist anstrengend und Du weißt nicht, wie Du abschalten kannst? Dann könnte Sahaja Yoga perfekt für Dich sein. Wer auf der Suche nach spirituellen Erfahrungen ist, kann diese Form von Meditation in seinen Alltag integrieren. Alle bedeutenden Informationen erfährst Du in diesem Beitrag: lasse Dich inspirieren und finde tiefe Ruhe in Dir.
Concentrated relaxed man standing with closed eyes, having relaxation while meditating, trying to find balance and harmony isolated on gray. Yoga and meditation concept
Der Begriff Sahaja Yoga: Was versteht man darunter?
Sahaja Yoga gibt es bereits seit 1970 und gilt als "religiöse Bewegung". Dieses Konzept, das als sinnvolle Fortsetzung der einstigen Yoga-Tradition gilt, wurde in diesem Jahr durch die Inderin, Dr. Nirmala Srivastava (sie wird häufig auch als Shri Mataji Nirmala Devi bezeichnet), entwickelt. Im Mittelpunkt dieser Yoga-Praxis steht die Kundalini Energie, die dabei erweckt werden soll. Menschen mit einer aufgeweckten Kundalini-Energie sind kaum zu stoppen, da diese voll mit ihrem Selbst und der inneren Weisheit verbunden sind.
Das Wort Sahaja heißt übrigens "spontan" und bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Du es spontan schaffst, in die Meditation zu gelangen.
Was ist das Ziel der Sahaja Yoga Meditation?
Das höchste Ziel von Yoga und Meditation ist grundsätzlich immer, dass Menschen mit sich selbst im Einklang sind – und das nicht nur während der Zeit auf der Yogamatte. Auch Sahaja Yoga verfolgt als Ziel, dass sich Menschen mit ihrer Kundalini-Energie verbinden und dadurch ein friedliches und erfülltes Leben erfahren. Dank dieser Meditation kommen Yogis diesem Ziel näher.
Welche Rolle spielen die Energiekanäle sowie Chakren?
Um das Prinzip der Sahaja Yoga Meditation zu verstehen, musst Du wissen, dass die Energiekanäle sowie die Zentren (Chakren) als Basis dieser Lehre fungieren. Das Zusammenspiel der Nadis sowie der Chakren ist dafür verantwortlich, wie es einem Menschen geht, ob er viel oder wenig Kraft hat und ob seine Energie in Bewegung ist oder nicht. Laut Shri Mataji ist es bedeutend, dass dies alles in Einklang ist, um sich bester mentaler, psychischer und physischer Gesundheit zu erfreuen.
Welche Chakren gibt es?
Um einen kleinen Überblick zu geben, listen wir die sieben wichtigsten Chakren mit ihrer Bedeutung auf.
Muladhara-Chakra (Wurzelchakra) steht für Urvertrauen und Sicherheit, es befindet sich am Ende der Wirbelsäule.
Svadhistana-Chakra (Sakralchakra) ist für die Sexualität und Schöpferkraft zuständig. Es befindet sich unter dem Bauchnabel, im Unterbauch.
Manipura-Chakra (Solarplexus) ist für das Selbstbewusstsein, Selbstbeherrschung, Disziplin sowie Zufriedenheit zuständig. Es liegt direkt oberhalb des Bauchnabels.
Anahata-Chakra (Herzchakra) befindet sich direkt im Herzraum und steht für Mitgefühl, Liebe und Einfühlungsvermögen.
Vishudda-Chakra (Kehlkopfchakra) ist bedeutend für die klare Aussprache, authentische Kommunikation, es liegt am Kehlkopf.
Ajna-Chakra (Drittes-Auge-Chakra) steht für die Intuition. Es befindet sich zwischen den Augenbrauen.
Sahasrara-Chakra (Scheitelchakra) steht für kollektives Bewusstsein und den direkten Zugang zur geistigen Welt und zum Universum. Es befindet sich eine handbreit über der höchsten Stelle des Kopfes.
Wenn diese Chakren im Ausgleich sind, fühlst Du Dich gut und in Harmonie. Zudem ist es bedeutend, dass die Kundalini in Bewegung ist – dadurch fühlst Du Dich stark, kreativ und in Deiner Mitte.
Daneben gibt es noch die Nadis, die als Energiekanäle bezeichnet werden. Es gibt drei verschiedene, und zwar:
Sushumna Nadi (das ist der zentrale Kanal, er verläuft über die Wirbelsäule bis zum Kronenchakra)
Ida Nadi (dieser Energiekanal ist auf der linken Körperseite und steht für die Energie des Verlangens)
Pingala Nadi (befindet sich auf der rechten Seite und beinhaltet die körperlichen Aktivitäten)
Kann Sahaja Yoga von jedem Menschen durchgeführt werden?
Die Technik kann von jedem Menschen angewendet werden, d.h. es ist auch für Dich richtig, wenn Du es fühlst. Hier solltest Du auf Dein Bauchgefühl hören und es bei Interesse einfach mal ausprobieren. Dank der tollen Lehrer und der weltweiten Verbreitung in über 120 Ländern, ist es heutzutage fast überall möglich, einen Einblick zu erhaschen. Sahaja Yoga kann ein essenzieller Punkt auf Deinem Weg der Selbstverwirklichung sein.
Was sind die Vorteile von Sahaja Yoga?
Diese Yoga Form ist sehr transformativ und wirkt sich nachhaltig auf Dein Wohlbefinden aus.
Mithilfe von Sahaja Yoga kannst Du Deinen Geist, Deine Seele und Deinen Körper in Einklang bringen.
Zudem erfährst Du dadurch eine Art von kleiner Erleuchtung und kannst Dich spirituell verwirklichen. Dein Erleben verändert sich und Du kommst immer mehr bei Deiner Essenz an.
Damit Du die Meditation in absoluter Stille durchführen kannst, ist die Erweckung der Kundalini Voraussetzung. So gelangst Du in einen göttlichen, gedankenfreien Bewusstseins-Zustand. Dafür ist die Öffnung vom Dritten Auge notwendig.
Schaffst Du es in diesen Zustand zu gelangen, erlebst Du Augenblicke der vollkommenen Stille, d.h. keine Gedanken in Deinem Kopf.
Hast Du alles richtig gemacht, dann kannst Du eine kühle Brise an den Händen und über dem Kopf wahrnehmen. Stresse Dich nicht, falls es beim ersten Mal noch nicht so ist.
Wenn Du unsicher bist, solltest Du einen Guru oder eine Yogi-Lehrerin finden, die Dir eine Anleitung gibt. So schaffst Du es auf Deinem Meditationskissen leichter in diesen Zustand zu gelangen.
Wie funktioniert der Ablauf?
Damit sich jeder Besucher gut auf das Programm einstellen kann, dauert es 90 Minuten. Es besteht aus einem Theorie- und Praxisteil: Die Theorie erklärt Dir alles über die Nadis, Energiezentren sowie die Kundalini-Energie, während die Praxis das Gelernte mithilfe von körperlichen Übungen bekräftigt. Um diese Einheiten gut abzurunden, wird auch das Energiefeld gereinigt.
Daneben spielen diese Elemente eine essenzielle Rolle:
Mantras
Poesie
Musik
Hast Du Sahaja Yoga Online bereits einmal ausprobiert? Wenn ja, wie war es für Dich?

von/ durch Stefan
am Feb 25 2023
Warum Männer Yoga machen sollten! Ein Überblick
In den Köpfen vieler Männer ist der Satz behaftet, dass Yoga nur für Frauen geeignet ist. Das ist zum Glück komplett falsch – auch Männern tun die sanften Flows mehr als gut. Wer körperlich fit werden und gleichzeitig seine Muskeln trainieren möchte, kann sich die besten Yoga-Übungen suchen. In diesem Beitrag erfährst Du, warum sanfte Yoga-Flows zur täglichen Routine eines jeden Mannes werden können.
Irrglaube: Yoga ist nur etwas für Frauen
Viele Menschen haben den Irrglauben, dass Yoga immer sanft und leicht ist – aber weit gefehlt. In Wirklichkeit kann Yoga genauso anstrengend wie ein leichtes oder mittelschweres Work-out zu Hause oder im Fitnessstudio sein. Hot Yoga, Ashtanga oder Vinyasa sind für die Anstrengung bekannt. Zudem entspricht es nicht der Wahrheit, dass Frauen grundsätzlich leichter trainieren. Alles in allem können die Asanas aus der buddhistischen Lehre genauso fordernd sein wie andere körperliche Übungen und sind demnach eine ideale Ergänzung im Sportplan aktiver Männer.
Auf der anderen Seite kann Yoga sanft sein. Wer üblicherweise anderen sehr stark belastenden Sportarten nachgeht, weiß, wie gut es sein kann, sanfte Körperübungen zu machen. Yoga ist in diesem Fall perfekt – Yin Yoga hilft dabei, Deine Faszien zu dehnen und die Muskeln vom ganzen Körper zu lockern. Und dieser Punkt ist für Männer genauso wichtig.
Kleiner Fakt am Ende: Im Alten Indien waren es die Männer, die diese Übungen praktizierten. Nur hierzulande sind immer noch mehr Frauen in den Studios, was nicht heißen soll, dass Du diesen Umstand nicht jederzeit verändern kannst.
Welche Yoga-Arten sind geeignet?
Es gibt viele verschiedene Yoga-Stile, die allesamt andere Auswirkungen auf das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden haben. Um den perfekten Stil für sich zu finden, solltest Du Dich erst mal fragen, was Du Dir von der Yoga-Stunde wünschst. Möchtest Du Deinen Körper dehnen und zur Ruhe kommen? Dann eignet sich Yin-Yoga perfekt dafür. Bist Du Anfänger, ist Yin-Yoga oder Hatha Yoga empfehlenswert. Möchtest Du an Deinem Work-out-freien Tag dennoch leicht trainieren, könnte ein sanfter Vinyasa-Flow sinnvoll sein.
Möchtest Du Deinen Organismus gerade zum Schwitzen bringen? Dafür musst Du nicht zwingend ins Fitnessstudio gehen. Entscheide Dich für einen heißen Bikram-Yoga-Flow (Hot Yoga): Hier führst Du die verschiedenen Abfolgen bei einer Raumtemperatur von ca. 35° aus. Daneben ist Power Yoga (eine amerikanische Version vom Ashtanga Yoga, bei dem sich die Abläufe an den Yogi anpassen lassen) perfekt, um Deinen Körper zu straffen, zu stärken und Muskeln sowie Kraft aufzubauen.
Noch nicht überzeugt: Warum ist Yoga auch für Männer gut?
Die Übungen auf der Matte haben viele gesundheitliche Vorteile – doch nicht nur auf den Körper. Geist und Seele werden dank der tiefen Atmung in Einklang gebracht. Das ist besonders für jene Menschen, die viel Stress haben, wichtig. Fühlst Du Dich manchmal außer Balance, können die richtigen Übungen ein inneres Gleichgewicht herstellen. Dafür solltest Du die dazu passenden Atemübungen praktizieren.
Außerdem können die Abfolgen dabei helfen, den Körper nach einem anstrengenden Ausdauer-Training zur Ruhe zu bringen. Muskeln und Sehnen werden nach dem Sport entlastet und gestärkt. Auch der Geist sowie die Seele kommen bei verschiedenen Flows aus dem Kundalini Yoga oder Yin-Yoga zur Ruhe.
Weitere wichtige Gründe, warum Mann Yoga machen sollte
Die heutige Gesellschaft, der anstrengende Berufsalltag und die privaten Probleme sorgen dafür, dass viele kaum zur Ruhe kommen oder andere Probleme haben. Bei folgenden Leiden können Yoga-Flows dienlich sein:
a) Hilft bei Schlafproblemen
Tust Du Dir schwer beim Einschlafen? Dann könnten Dich die Übungen auf eine sanfte Art und Weise unterstützen. Dank der inneren Ruhe fällt es Dir deutlich leichter, tief in den Schlaf zu sinken.
b) Körper, Geist und Seele werden in Einklang gebracht
Der heutige Alltag fordert; das heißt unweigerlich, dass jeder für sich eine Methode finden muss, um in Balance zu gelangen. Wenn Du bis dato noch keine geeignete Möglichkeit gefunden hast, kannst Du Dir die Zeit nehmen, um Yoga sowie Meditation auf Deinem Kissen zu praktizieren. Eine Yoga-Einheit sollte am besten immer mit Shavasana oder einer kurzen, angeleiteten Meditation beendet werden.
c) Bist Du unflexibel?
Flexibilität ist nicht nur sexy, sondern auch förderlich. Wer flexibel und gelenkig ist, kann andere Sportarten deutlich leichter durchführen. Außerdem sinkt die Gefahr von Verletzungen, besonders, wenn Du andere risikoreiche Sportarten ausübst.
d) Konzentration wird gestärkt
Fordert Dein Job kognitive Höchstleistungen, kann es ratsam sein, sich mit Yoga auseinanderzusetzen. Wer regelmäßig Yoga übt, schafft es, einen inneren Ausgleich zu schaffen. Das heißt, dass auch die Konzentration in vielen Fällen verbessert wird.
e) Schmerzen im Rücken oder Nacken lindern
Viele Männer klagen über einen schmerzhaften Rücken. Wenn dies auch bei Dir der Fall ist, kannst Du Yoga testen. Gewisse Übungen stärken gezielt Deinen Rücken, Deine Schultern, Deine Arme und entspannen Deinen Nacken.
f) Das eigene Körpergefühl verbessert sich
Wenn Du das Gefühl hast, dass Du den Körper kaum spürst, kannst Du die Asanas in Dein tägliches Programm aufnehmen. Denke daran, dass Du dank der speziellen Yoga-Flows das Bewusstsein für Deinen Körper verstärkst und damit das Körpergefühl sowie die Empfindlichkeit verbessert werden. Viele Männer lernen dadurch, den Körper erst mal wahrzunehmen – viele können ihre körperlichen Bedürfnisse kaum spüren.
g) Achtsamkeit wird verbessert
Wer Stress hat, kann sich schlecht auf den jetzigen Moment konzentrieren. Eine tägliche Yoga-Praxis unterstützt Dich dabei, Dich mehr und mehr auf das Hier und Jetzt einzulassen. Dieser Punkt ist die Voraussetzung, um lange glücklich und zufrieden zu sein sowie die Selbstwahrnehmung zu stärken. Auch das Annehmen der Gefühle fällt durch eine regelmäßige Yoga-Praxis leichter.
h) Ausdauer sowie Wahrnehmung beim Sex werden verbessert
Wenn Du im Einklang mit Deinem Körper bist, wird natürlich auch Dein Sexualleben verbessert. Du spürst Dich besser, kannst länger in bestimmten Positionen verweilen und Dein Körper ist gestärkt. Zudem bist Du achtsamer, was sich wiederum positiv auf das Sexleben auswirkt. Natürlich ist auch Dein Selbstbewusstsein höher, sodass Du die intimen Momente noch besser genießen kannst.
i) Erfolgreiche Fußballer machen auch Yoga
Dieser Grund ist zwar nicht ausschlaggebend, dennoch soll er Dich motivieren, die Asanas auch einmal auszuprobieren. Es gibt viele Profisportler, die täglich Yoga üben. Möchtest Du auch dazu gehören? Dann probiere Dich aus und finde die tollsten Asanas für Dich zum Ausgleich.
Wenn Du ein Mann bist, erzähle uns, ob Du bereits Yoga in Deinen Alltag integrierst? Wenn ja, welche Vorteile bringt es Dir?

von/ durch Sandra Buchwald
am Jan 28 2023
Yoga der Luft - Wie du durch Yoga neue Leichtigkeit erhältst
Die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft sind Basis unseres Seins. Menschen, Tiere und Pflanzen erhalten von ihnen wertvolle Energie. Das Yoga der Elemente unterstützt diese nährenden und heilsamen Prozesse. Welche Yogapraxis geeignet ist und welchen Beitrag ayurvedische Ernährung leistet, beschreibt Yoga-Bloggerin Sandra Buchwald.
In diesem Beitrag geht es um das Yoga der Luft.
„Man hat ja kaum noch Luft zum Durchatmen.“ Oder: „Es fühlt sich an, als würde mir alles doppelt so schwer fallen als sonst“. - Solche Aussagen werden getroffen, wenn die Leichtigkeit verlorengegangen ist. Durch die ganzen Probleme, die uns das Jahr 2022 gebracht hat, ist das kein Wunder. Viele Einschränkungen haben uns belastet und uns das Leben im wahrsten Sinne des Wortes schwer gemacht.
Gut zu wissen: Yoga unterstützt dich dabei, neue Leichtigkeit und Freiheit, Unbeschwertheit und Unbekümmertheit zu entdecken und zu genießen. Dieser Blogbeitrag bietet Ideen, wie du durch das Yoga der Luft einengende und beschwerende Fesseln abstreifen kannst.
Das Element Luft: die Leichtigkeit des Seins
Es gibt keine Bewegung ohne Atem und keinen Atem ohne Bewegung. Das Heben und Senken von Brustkorb und Bauchdecke beweisen dir das. Jeden Tag. Jede Sekunde. Durch den Atem versorgst du dich mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff, der durch deine Blutgefäße in jeden noch so winzigen Winkel deines Körpers gelangt. Auch dein Geist und deine Seele werden durch den Atem bewegt, genährt, aktiviert. Blockaden werden gelöst. Dies alles sind gute Gründe, warum im Yoga die Asanas und der Atem untrennbar verbunden sind. Yoga der Luft nutzt diese Verbindung ganz besonders.
Diese Yogaübungen machen leicht und frei
Viele Menschen arbeiten den ganzen Tag am Schreibtisch – den Oberkörper nach vorne gebeugt. Das ist ein Beispiel dafür, dass unser natürlicher Atemraum durch Alltag oder Job eingeschränkt werden kann. Die Brustmuskeln verkürzen sich durch die einseitige Haltung, der obere Rücken als Gegenspieler wird eher abgeschwächt. Yoga, das dem Luftelement dient, bietet dir auch wertvolle Asanas, die den Brustraum wieder weiten und dir die freudvolle Erfahrung der äußeren und inneren Herzöffnung schenken.
Viele dieser „Herzöffner“, wie sie von Yoginis und Yogis liebevoll genannt werden, sind echte Klassiker unter den Asanas. Ein charakteristisches Beispiel: die Kobra (Bhujangasana). Als bekannte und beliebte Asana, sowohl aus dem Sonnengruß Surya Namaskar als auch der traditionellen Rishikesh-Reihe, steht die Kobra stellvertretend für die vielen Rückbeugen aus dem Yoga der Luft.
Eine leichtere Alternative zu den Kobras ist die Sphinx, Salamba Bhuangasana. Sie ist auch für Anfänger gut ausführbar, weil die Unterarme bequem auf der Matte platziert sind. Noch bequemer ist die Herzöffnung aus der Rückenlage. Wirbel für Wirbel rollst du in die Schulterbrücke (Setu Bandhasana). Dort kannst du dich entweder mit den Oberarmen und Ellenbogen abstützen oder die Hände unter dem Körper binden und die Brücke intensivieren. Lust auf mehr wirkungsvolle Asanas? Auch der Fisch und der heraufschauende Hund sind klassische Rückbeugen und Herzöffner!
Anmutig und effektiv zugleich sind zwei Herzöffner aus dem Kniestand, die du sicherlich ebenfalls kennst: der tiefe Ausfallschritt (Anjaneyasana) und das Kamel (Ushtrasana) – beides übrigens natürlich auch tolle Hüftöffner. Wenn du lieber im Stehen übst, sind die Haltungen des Kriegers I oder des Sonnenkriegers empfehlenswert. Beide sind auch gut in der freien Natur zu praktizieren, sodass dein Yoga der Luft durch eine Extraportion Sauerstoff angereichert wird.
Yoga der Luft: Atmung ist das A und O
Pranayama ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer Yogapraxis, die das Luftelement fördern soll. Sowohl die herzöffnenden Asanas als auch der Atem sind perfekt, um wohltuenden Raum zu kreieren. Ein Raum, der mit Luft, Leichtigkeit und Freiheit gefüllt wird. Durch die Rückbeugen erzeugen wir die Grundlage, unseren Gefühlen Raum zu verleihen. Durch den bewussten Atem schaffen wir Verbindung zu einem Leben, das durch Leichtigkeit und Durchlässigkeit wertvolle Schätze bereithält.
Young woman practicing breathing yoga pranayama outdoors in moss forest on background of waterfall. Unity with nature concept
Leicht und frei sein – welcher Yogastil passt?
Wenn du die Beispiele für das Yoga der Luft gelesen hast, ist dir vermutlich klar, dass das Hatha Yoga auch dafür die solide Basis ist. Ob Elemente aus dem Sonnengruß oder die Kriegerhaltungen – Hatha Yoga und die vier Elemente sind untrennbar verflochten. Das Wunderschöne am Hatha Stil ist die Verbindung von Luft und Erde. Sie ist besonders heilsam, weil berücksichtigt wird, dass wir beides benötigen: Wurzeln und Flügel.
Besonders luftig wird es allerdings, wenn du dich dem Aerial Yoga widmest. Umschlungen von stabilen Deckentüchern übst du Yogaposen – ganz unabhängig von den Gesetzen der Schwerkraft. Das freie Schweben unterstützt Yoga der Luft perfekt. Nach Lust und Laune (und natürlich dem Angebot der Aerial Yogaschule) kann die luftig-leichte Form vom Yoga auch durch Elemente aus dem Tanz oder der Artistik ergänzt werden. Du kannst wunderbar kreativ deine Gefühle ausleben.
Rückbeugen sind auch gut durch das Yin Yoga durchführbar. Die einfachste Asana: Platziere unter deiner Brustwirbelsäule ein Bolster oder eine gefaltete Decke und öffne deinen Herzraum in der Rückenlage.
Aktiviere das Herzchakra
Untrennbar verbunden: Yoga der Luft und das Herzchakra (Anahata Chakra). Wenn du durch die Herzöffner den Brustraum weitest, stimulierst du auch dein Herzchakra. In der Mitte der Brust gelegen, ist es wichtig für den Ausdruck unserer Gefühle. Das macht uns frei und leicht. Probiere es aus!
Anahata, heart chakra symbol. Colorful mandala.
Yoga der Luft und ayurvedische Ernährung
Das Ayurveda verbindet das Luftelement mit dem Konstitutionstypen Vata. Dieses Dosha braucht eine Ernährung, die Ruhe und Wärme schenkt. Leichtigkeit schenkt uns alles, was nicht belastet und nicht schwer verdaulich ist. Ideal sind Suppen und Eintöpfe, aber auch Risotto. Gemüse sollte gekocht sein. Perfekt sind Karotten, Süßkartoffeln und Kürbis. Wenn dir Süßes schmeckt, probiere warmen Porridge aus. Früchte verarbeitest du am besten zu Kompott oder erwärmst sie. Ein duftendes Beispiel sind Bratäpfel.
Ausreichend warme Flüssigkeit ist wichtig. Natürlich sind Tees besonders wertvoll. Gute Aromen, die das Luftelement unterstützen, sind die Vanille, der Ingwer und Basilikum.
Sei leicht durch Meditation

von/ durch Sandra Buchwald
am Jan 20 2023
Wie du durch Yoga neue Energie schöpfst
Yoga ist eine ganzheitliche Praxis. Sie hat positive Wirkungen auf Körper, Geist und Seele. Das gilt besonders, wenn die vier Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft eingebunden sind. Probiere das zum Beginn des neuen Jahres doch gleich einmal aus. Yoga-Bloggerin Sandra Buchwald hat inspirierende Tipps für dich.
Dieser Beitrag widmet sich dem Yoga des Feuers.
"Dieses Jahr hat mir alle Kräfte geraubt." - Viele Menschen, die zum Jahreswechsel ihre persönliche Bilanz für das Jahr 2022 gezogen haben, fühlen sich kraftlos, ausgepowert, leer. Das ist kein Wunder. Denn Corona-Pandemie und Klimawandel, Ukrainekrieg und Inflation sind ein Paket, das unsere persönlichen Energiereserven stark angegriffen hat. Bei so vielen schlechten Nachrichten ist es nicht leicht, mutig und motiviert ins neue Jahr zu starten.
Wie schaffst du es, deine Energiebatterien wieder aufzuladen? - Wertvolle Unterstützung erhältst du durch deine regelmäßige Yogapraxis. In diesem Beitrag erfährst du, welche energetischen Wirkungen dir das Yoga des Feuers schenkt.
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Das Element Feuer: Energie aus der Sonne
Warum bekommen wir Frühlingsgefühle, wenn uns die ersten Sonnenstrahlen des Jahres an der Nase kitzeln? Wieso lieben wir es, die Ferien im sonnigen Süden zu verbringen? Und was ist der Grund, aus dem auch Morgenmuffel leichter aufstehen, wenn die Sonne scheint? - Sonnenlicht bewirkt, dass unser Körper Serotonin ausschüttet, ein echtes Glückshormon. Außerdem erzeugt er auch das Sonnenvitamin D und drosselt gleichzeitig die Produktion des Schlafhormons Melatonin.
Das alles schenkt uns Energie - und durch das Yoga des Feuers kannst du diese Energie auch tanken, wenn es draußen trüb und regnerisch ist.
Diese Asanas entfachen Feuer-Energie
Ob Yoga oder Fitnessübung: Wahrscheinlich hast du schon oft von Yogalehrern oder Trainern gehört, dass du den Bauch anspannen und den Nabel nach innen-oben ziehen sollst. Dieser Hinweis dient in erster Linie dazu, dass du deine Wirbelsäule schützen sollst und eine ungesunde Haltung vermeidest. Im Yoga hat diese Praxis auch den Zweck, Hitze zu erzeugen. Diese innere Hitze - das Feuer - entfachst du durch Körperspannung. Sie schenkt dir neue Energie und wappnet dich gegen die Herausforderungen, die jeden Tag auf dich zukommen. Ein gutes Beispiel für eine Asana, die viel Körperspannung erfordert, ist Navasana, die Bootshaltung.
Auch Rotationen charakterisieren das Yoga des Feuers. Typische Twists sind der Drehsitz (Ardha Matsyendrasana) oder Parivrtta Trikonasana (das gedrehte Dreieck). Eine besonders anmutige Asana ist Parivrtta Utkatasana, der gedrehte Stuhl: Du nimmst zunächst die klassische Stuhlpose (Uttkatasana) ein und platzierst deine Hände in die Gebetshaltung (Anjali Mudra). Nun drehst du dich zur Seite und presst den Ellenbogen oder Oberarm gegen das Knie der anderen Körperseite. Durch solche Verwringungen werden die inneren Organe entgiftet und dein Stoffwechsel aktiviert.
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Eine besonders effektive Massage der inneren Organe bieten dir die Asanas, die einen Twist aus der Bauchlage heraus darstellen. Probiere den Scorpion Twist aus, bei dem du aus der Bauchlage nach links aufdrehst und den Fuß des angewinkelten rechten Beines hinter deinem Rücken auf der Matte aufstellst. Natürlich immer auch gegengleich üben!
Der Sonnengruß (Surya Namaskar) trägt die Macht des Feuers bereits in sich: Genieße es, wie diese dynamische Sequenz Energie, Mut und Motivation schenkt!
Yoga des Feuers: auf die Atmung achten
Hitze, Intensität und Körperspannung spielen im Yoga des Feuers eine wichtige Rolle. Deshalb ist die Atmung bei den fordernden Asanas besonders wichtig. Durch spezielle Atemtechniken kannst du wertvolle Lebensenergie schöpfen. Übe Ujjayi und Kapalabahti. Diese yogischen Arten der Atmung zählen zu den Reinigungstechniken und erzeugen energiereiche Hitze.
Wertvolle Energien wecken - welche Yogastile sind geeignet?
Der klassische Yogastil, mit dem du die wohltuende Hitzeenergie in dir entzündest, ist das Vinyasa Yoga. Es zeichnet sich durch seine dynamischen und fließenden Sequenzen aus. Meist werden die einzelnen Asanas durch den geführten Atem unterstützt. Die grazilen, nahtlos ineinander übergehenden Bewegungen werden ohne Anfang, ohne Ende ausgeführt und verbunden. Dieser Flow erzeugt die Hitze, die in dir wie Feuer lodert und neue Energie schenkt. Vinyasa Yoga übst du auch in unterschiedlichen Kombinationen, beispielsweise als Ashtanga Vinyasa Yoga.
Ein wichtiger Vertreter aus dem Yoga des Feuers ist auch das Power Yoga. Der Name ist Programm: Der fordernde Yogastil fördert Kraft und Ausdauer, verleiht dir aber auch die wichtige innere Energie, um Herausforderungen des Alltags mental zu bestehen.
Wenn es um die äußere Hitze geht, ist das Bikram Yoga unschlagbar. Bei diesem Yogastil übst du eine festgelegte Abfolge von 26 Asanas. Das Besondere: Der Yogaraum hat eine Temperatur zwischen 35 und 40 Grad, sodass die Energie des Feuers schon durch die äußere Wärme aktiviert wird. Doch natürlich kannst du dir auch eine andere warme Kulisse schaffen: Welches Yoga des Feuers wäre besser als dynamische Asanas im Sonnenschein am Strand oder im eigenen Garten?
Quelle der Energie: das Solarplexus-Chakra
Yoga und die Chakren sind eng verbunden und stärken sich gegenseitig. Zum Yoga des Feuers gehört ein Chakra, das die Sonne bereits im Namen beinhaltet: das Solarplexus-Chakra. Auch die Sanskrit-Bezeichnung "Manipura", das leuchtende Juwel, ist sonnig. Das Chakra befindet sich oberhalb des Nabels auf dem Sonnengeflecht. Du öffnest dieses Chakra durch anspruchsvolle Yoga-Asanas, aber auch dadurch, dass du dich in Alltag und Beruf schwierigen Herausforderungen mutig stellst.
Feuer-Yoga durch Pitta-Nahrung ergänzen
Im Ayurveda wird dem Yoga des Feuers das Dosha Pitta zugeordnet. Wärmende Gemüse- und Getreidesorten sollten auf dem Speiseplan sehen, wenn dein Konstitutionstyp Pitta ist oder wenn du durch Yoga des Feuers energetische Hitze erzeugen willst. Wähle aus dem reichen Schatz der Natur nach Geschmack aus. Besonders geeignet sind Buchweizen und Amaranth, Hafer und Dinkel, Brokkoli und Blumenkohl, Karotten und Kartoffeln. Proteinreiche Mahlzeiten sind perfekt, um dir die Power zu geben, die du brauchst. Probiere gut gewürzte Eintöpfe aus roten Linsen oder Kichererbsen aus. Gewürze sind im Ayurveda unverzichtbar, um Agni, das ayurvedische Verdauungsfeuer, zu aktivieren. Nutze reichlich Pfeffer und Chili, Piment und Kreuzkümmel, aber unbedingt auch Ingwer. Kurkuma und Kardamom passen ebenfalls gut.
Auch beim Trinken ist Ingwer durch seine natürliche Schärfe ideal. Wähle ganz nach Geschmack und Jahreszeit zwischen Ingwerwasser und Ingwertees aus. Andere wertvolle Teesorten, die das Yoga des Feuers unterstützen, sind der Süßholztee und Teesorten, die durch Zimt ergänzt sind.
Meditation für das Feuerelement

Yoga des Wassers - Wie durch Yoga Blockaden gelöst werden
von/ durch Sandra Buchwald
am Jan 13 2023
Erde, Wasser, Feuer und Luft sind wichtige Elemente für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Der Beginn des neuen Jahres ist ideal, um diese Elemente in deine Yogapraxis einzubinden. Unsere Yoga-Bloggerin Sandra Buchwald liefert dir dazu wertvolle Ideen.
Dieser Beitrag beschreibt das Yoga des Wassers.
Das Jahr 2022 hat viele von uns blockiert. Durch Ängste, Sorgen und die vielen schlechten Nachrichten aus den Medien ist unser normaler Rhythmus durcheinander gekommen. „Es läuft nicht mehr richtig.“ - So beschreiben viele Menschen, dass durch die Pandemie, aber auch Umweltprobleme und Energiekrise unser ganzes Leben holprig und voller Hindernisse scheint. Alltag, Beruf, Beziehung – die Auswirkungen des letzten Jahres haben alle Facetten unseres Seins beeinträchtigt.
Die gute Botschaft für dich: Durch Yoga hast du ein wirksames Mittel, um diese Blockaden wieder aufzulösen. Dieser Beitrag beschreibt, wie du durch das Yoga des Elements Wasser neue Energie schöpfen kannst.
Das Element Wasser: Alles im Fluss
Unser Planet besteht zu einem Großteil aus Wasser. Unser Körper ebenfalls. So beträgt der Wasseranteil unseres Blutes etwa 90 Prozent. Doch auch die Verdauung, der Stoffwechsel, das Lymphsystem oder die Gelenke brauchen Flüssigkeit, um gut zu funktionieren. Beobachte doch einmal, welche Bereiche deines Körpers Feuchtigkeit brauchen. Und wie fühlen sich Haut, Augen oder das Innere der Nase an, wenn Feuchtigkeit fehlt? Durch ausreichende Trinkmenge und das Yoga des Wassers sorgst du dafür, dass dein Körper, aber auch Geist und Seele geschmeidig und frei von Blockaden sind.
Diese Yogapraxis stärkt das Wasserelement
Natürlich sind es vor allem die fließenden Bewegungen, die das Yoga des Wassers so wertvoll machen. Bewegung fördert die Durchblutung und auch die Stoffwechselprozesse. Ein gutes Beispiel dafür sind die Bandscheiben, die zwischen des einzelnen Wirbeln als wichtige Puffer arbeiten. Hast du gewusst, dass wir abends ein paar Zentimeter kleiner sind als morgens nach dem Aufstehen? Des Rätsels Lösung: Durch Stehen und Sitzen während des Tages wird die Flüssigkeit aus den Bandscheiben gepresst. Die frohe Botschaft: Durch Yoga verbesserst du den Wassergehalt der Bandscheiben und damit auch die schützende Pufferfunktion.
Wetten, dass du bereits eine fließende Bewegungsabfolge kennst, die deine Wirbelsäule unterstützt? Es ist Surya Namaskar, der Sonnengruß. Ob Kobra (Bhujangasana), herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana) oder ganz klassische Vorbeuge (Uttanasana) – die Wirbelsäule und viele andere Partien deines Körpers werden durch den Sonnengruß durchbewegt und genährt. Dies kannst du ergänzen, indem du auch Drehbewegungen der Wirbelsäule praktizierst. Dazu zählen der Drehsitz (Ardha Matsyendrasana), das Dreieck (Trikonasana) oder natürlich auch das entspannende und wohltuende Krokodil (Makarasana).
Yoga des Wassers berücksichtigt natürlich auch unsere entgiftenden Lymphgefäße und die Meridiane – die Energiebahnen unseres Körpers. Je mehr Blockaden vorhanden sind, umso weniger können diese Prozesse fließen. Deshalb sind auch dehnende Asanas wertvoll, weil sie Blockaden abbauen und Reinigung beziehungsweise Entgiftung fördern. Insbesondere die Bereiche von Hüfte, Brustkorb und Achselhöhlen sind dabei wichtig. Klassische Hüftöffner sind beispielsweise Mandukasana, der Frosch, als perfektes Wassertier oder der Low Lunge, Anjaneyasana. Ein toller Öffner für die Achselhöhlen ist der seitliche Winkel (Utthita Parsvakonasana) oder natürlich auch die Haltung des Kindes (Balasana). Asanas, die den Herzraum öffnen, sind zum Beispiel die Kriegerhaltungen – insbesondere der Sonnenkrieger (auch als friedlicher Krieger bezeichnet).
Yoga des Wassers: wertvoll ergänzen
Wenn wir das belebende und reinigende Wasserelement fördern und Blockaden lösen wollen, ist eine fließende Atmung die unverzichtbare Basis. Durch Pranayama, die gezielten yogischen Atemübungen, tankst du Lebensenergie und schöpfst die fließende Harmonie, die wir brauchen, um uns gut und gesund zu fühlen. Mulabandha ist der Verschluss, der die Wasserenergie im Körper hält.
Fließen und Harmonie - durch welche Yogastile?
Die Beispiele der Asanas zeigen dir bereits, dass das klassische Hatha Yoga auch das Wasserelement unterstützt. Das gilt insbesondere dann, wenn die Bewegungen den Rumpfbereich umfassen, da dies auch die Verdauung und die Entgiftung durch Organe wie die Leber oder die Nieren unterstützt. Auch deshalb ist es wichtig, dass du diese heilsamen Prozesse durch ausreichendes Trinken zusätzlich förderst.
Wenn du die wohltuenden Effekte von fließend ineinander übergehenden Asanas schätzt, sind das Vinyasa Yoga und die Formen des Flow Yogas bestens geeignet. Denn durch die dynamischen Folgen von Asanas zirkuliert die Flüssigkeit besser und der Stoffwechsel wird aktiviert.
Effektive Dehnungen, die Blockaden lösen, bietet dir das Yin Yoga. Es macht geschmeidig und durchlässig. Oft wird im Yin Yoga mit der Vorstellung gearbeitet, dass man in bestimmte Körperpartien hineinatmet. Meist sind das die Leisten oder die Achselhöhlen – also Bereiche, die von den reinigenden Lymphbahnen durchzogen werden. Du kannst die Gefäße auch entstauen – beispielsweise, wenn du nach einem anstrengenden Arbeitstag die Füße hochlegst.
Das Sakralchakra unterstützen
Yoga des Wassers und das Öffnen des Sakralchakras sollten miteinander verbunden werden. Das Sakralchakra - Svadhisthana Chakra - befindet sich in deinem Unterleib, etwas unter dem Bauchnabel. Durch Hüftkreisen oder den Wechsel zwischen Katze und Kuh aktivierst du dieses Chakra, das so wichtig für das Wohlbefinden ist. Eine tolle öffnende Übung ist auch der liegende Schmetterling.
Das Yoga des Wassers durch gute Ernährung unterstützen
Im Ayurveda wird das Element Wasser den beiden Konstitutionstypen Pitta und Kapha zugeordnet. Beiden Doshas gemeinsam ist, dass das Wasserelement vor allem auch durch wasserreiches Gemüse genährt wird. Dazu zählen insbesondere die grünen und knackigen Blattgemüse, aber auch der vitaminreiche Brokkoli oder die gesunden Artischocken. Auch Rote Bete sind ideal für den gesunden Speiseplan. Unter den Beeren sind Heidelbeeren die optimalen Früchtchen als Snack zwischendurch.Von den Getreidesorten sind Quinoa und Amaranth besonders empfehlenswert.
Viel trinken ist das A und O, wenn du dein individuelles Yoga des Wassers unterstützen möchtest. Mineralwasser – am besten ohne Kohlensäure – ist ein guter Durstlöscher. Von den Teesorten passen Jasmin- und Ringelblumentee, aber auch die Klassiker Hagebutte und Fenchel – probier es aus!
Harmonie durch Meditation
Der Jahresbeginn ist die perfekte Zeit, um von den erholsamen Wirkungen der Meditation zu profitieren. Wenn das Element des Wassers Thema deiner Meditation sein soll, kannst du die meditative Wirkung durch eine kleine Fantasiereise verstärken. So kannst du dich in deiner Fantasie von den Wellen des Meeres schaukeln, tragen und beschützen lassen. Genieße das sanfte Rauschen des Meeres und spüre, wie das erfrischende Wasser durch deine Poren dringt und dir die nötige Flüssigkeit schenkt. Sei beschützt und gut versorgt. Namasté.

von/ durch Sandra Buchwald
am Jan 06 2023
Gerade in diesen aufwühlenden Zeiten hilft es uns, wenn wir uns auf die Elemente besinnen, die uns schützen und stärken, die Ernährung und Energie bieten. Mit vier Beiträgen zum Yoga der Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft bietet dir unsere Bloggerin Sandra Buchwald wertvolles Rüstzeug für ein gesundes und wunderbares Jahr 2023.
Dieser Beitrag beschreibt das Yoga der Erde.
Wie du wieder Wurzeln schlägst
Ein Virus, der um die ganze Welt wandert. Krieg auf dem eigenen Kontinent. Der Klimawandel als allgegenwärtige Bedrohung. - Es ist wirklich kein Wunder, dass uns das Jahr 2022 so zugesetzt hat. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Ausdrücken: Manchen hat es "den Boden unter den Füßen weggezogen". Andere sind "aus der Fassung geraten". Und einige beschreiben, sie hätten während des letzten Jahres "den Halt verloren".
Die frohe Botschaft zum Jahresbeginn: Yoga ist auch dein treuer Begleiter durchs Jahr, wenn es darum geht, sich wieder zu stabilisieren und im neuen Jahr zu verwurzeln. Dieser Beitrag zeigt dir, wie du das Yoga des Elements Erde für dich nutzen kannst.
Das Element Erde: Stabilität durch gute Wurzeln
Vielleicht kennst du das Sprichwort, dass man ohne Wurzeln auch keine Flügel hat? Es bedeutet, dass alles, was wir tun, als Basis eine gute Verwurzelung haben sollte. Von den vier klassischen Elementen bietet uns die Erde den Raum, Wurzeln zu verankern, die uns Sicherheit, Vertrauen und Selbstbewusstsein schenken. Dafür gibt es sogar ein perfekt passendes Wort: Wir erden uns! Yoga der Erde ist dafür ein wertvoller Weg.
Diese Yogapraxis verwurzelt dich
Den Klassiker aller erdenden Yogaübungen kennst du ganz sicher. Es ist Shavasana (auch Savasana) - die Totenstellung. Als fester Bestandteil der meisten Yogastunden nimmst du diese Haltung zur Endentspannung nach der eigentlichen Praxis ein. Meist dient Shavasana also dem erholsamen Nichtstun. Du kannst dir in dieser Haltung aber auch bewusst werden, wie wir alle durch die Erde getragen, beschützt und ernährt werden.
Typische Asanas, die das Yoga der Erde umfasst, sind natürlich auch die Baumhaltungen (Vrksasana). Es spielt keine Rolle, ob du den Fuß am Knöchel, am Knie oder der Oberschenkelinnenseite deines Standbeines platzierst - genieße es zu spüren, wie dein Bein als fest verwurzelter Baumstamm von Erde gesichert ist und auch die eine oder andere Schwankung ausgleicht.
Du hast Lust bekommen, noch mehr erdende Asanas zu üben? Das eher statische Yoga der Erde bietet dir ein reichhaltiges Menü. Dazu zählen unter anderem auch die stabilen und kraftvollen Kriegerhaltungen (Virabhadrasana), die Berghaltung Tadasana und die Stuhlhaltung Utkatasana. Diese Übungen vermitteln dir, dass dich so leicht nichts umwirft.
Yoga der Erde: ergänzende Extras
Wie die Bäume und die Pflanzen schöpfst du deine Kraft aus der Erde. Diese Energie kannst du bewahren, indem du Mulabandha, den Wurzelverschluss, einsetzt. Auch die richtige Atmung sollte das erdende Yoga begleiten - und natürlich deinen ganzen Alltag: Ruhige Bauchatmung statt der Brustatmung bietet wertvolle Unterstützung.
woman practicing yoga in Root Bond, Mula Bandha pose on the mat in outdoor park.
Erdung - durch welchen Yogastil?
Wenn du Yoga der Erde praktizieren möchtest, hast du prinzipiell zwei Möglichkeiten. Selbstverständlich kannst du jeden lieb gewordenen Yogastil durch Elemente aus dem erdenden Yoga ergänzen. Sollte das Yoga der Erde für dich aber ein sehr wichtiges Thema sein, gibt es zwei Yogastile, die besonders empfehlenswert sind.
Hatha Yoga ist der Klassiker unter den Yogastilen - und war vielleicht sogar auch dein Einstieg, als du dich das erste Mal mit dem Yoga beschäftigt hast? Durch die statischen Haltungen ist der Hatha-Stil perfekt, um Erdung und Kräftigung gleichermaßen zu genießen. Ob Kobra oder Krieger, Hund oder Baum - jede Asana nutzt die Erde als Verankerung.
Yin Yoga ist ein sehr sanfter Yogastil, bei dem vor allem die verkürzten Faszien deines Körpers gedehnt werden. Die Dehnungen werden bei diesen Asanas besonders lange gehalten. Meist im Liegen oder im Sitzen nimmst du die wohltuenden Haltungen ein und unterstützt diese bei Bedarf, indem du die Position mit Decken, Bolstern oder Blöcken bequemer machst. Das ist wichtig, denn du sollst in diesen dehnenden Asanas so entspannen, dass du wirklich loslassen kannst. Loslassen bedeutet in diesem Zusammenhang, dass du der Erde, die dich trägt, dein ganzes Vertrauen schenkst.
Gut zu wissen: Sowohl das Hatha Yoga als auch das Yin Yoga sind ideale Stile für Einsteiger. Solltest du also einen lieben Menschen dabei unterstützen wollen, gut geerdet das neue Jahr zu beginnen, ist es eine tolle Idee, zusammen einige Asanas aus dem Hatha oder dem Yin Yogastil zu praktizieren.
Das Wurzelchakra aktivieren
Wenn du schon länger Yoga übst, weißt du vielleicht, dass Yoga auch die Energiezentren unseres Körpers ankurbelt. Je nach Asana, aber auch Pranayama oder Meditation, werden unterschiedliche Chakren angesprochen. Das Yoga der Erde ist eng mit dem Wurzelchakra (Muladhara) verknüpft. Es befindet sich an der Unterseite deines Rumpfes und kann so bei allen Sitzpositionen den direkten Kontakt zur Erde herstellen. Indem du dich auf die Energie konzentrierst, die dieses Chakra umfasst, unterstützt du die Verwurzelung, die das Yoga der Erde bewirkt.
Durch gute Ernährung erden
Das Element der Erde wird im Ayurveda dem Dosha Kapha zugeordnet. Durch eine Ernährung, die diesem Typ entspricht, ergänzt du dein individuelles Yoga der Erde perfekt. Du wirst ahnen, dass das perfekte Menü tatsächlich in der Erde wächst, also Wurzeln, Knollen oder Samen umfasst. Typische Beispiele, wie du deinen Speiseplan optimal gestaltest, sind Kartoffeln, Rote Bete und Okraschoten, Amaranth und Hirse, Kleie und Quinoa. Erdende Gewürze sind Muskat, Koriander und die Petersilie. Unter den Obstsorten solltest du Beeren - vor allem Blaubeeren und Erdbeeren - probieren. Gesundes Knabbern? Genieße den tollen Geschmack von Kürbiskernen oder nasche von leckeren Trockenfrüchten!
Viele Yoginis und Yogis lieben Tee. Natürlich gibt es auch Teesorten, die ideal zum Yoga der Erde passen. Die Gewürze des Chai-Tees werden dir vielleicht besonders gut tun. Auch die klassische Kamille und der Fenchel sind passende Teesorten. Wenn du besorgt bist oder schlecht schläfst, trinke Lavendeltee.
Auch Meditation schafft Wurzeln

Die 10 beliebtesten Yoga-Stile: Welcher passt zu Dir?
von/ durch Stefan
am Dez 13 2022
Abwechslung gefällig? Lust auf eine Sportart, die genau Deinen Vorstellungen und Deinem Körper entspricht? Yoga kann Dir helfen. Dank der verschiedenen Arten ist es möglich, genau auf Deine individuellen Wünsche einzugehen. In diesem Beitrag lernst Du die besten Stile kennen, die Du in Deinen Alltag integrieren kannst. Sei gespannt und bereite schon mal Deine Matte vor.
Warum ist Yoga so beliebt?
Dank der Vielseitigkeit kann Dir Yoga in allen möglichen Lebenslagen dienlich sein. Egal, ob Du auf der Suche nach einer ruhigen Sequenz oder nach der puren Herausforderung bist – die Auswahl ist riesengroß.
Yoga kann Dir bei folgenden Problemen helfen:
Stress
Mobilisation Deines Körpers
das Schlafverhalten verbessern
Balance zwischen Geist, Körper, Seele
das körperliche Wohlbefinden erhöhen
flexibler werden
Die Auswirkungen hängen natürlich immer von der jeweiligen Yoga-Praxis ab; jeder Stil wirkt sich unterschiedlich auf den Körper aus.
Welche Yoga-Stile sind die beliebtesten?
Im nachfolgenden Abschnitt möchten wir Dir die tollsten Yoga-Arten vorstellen, damit Du für Dich das Passende auswählen kannst.
1. Yin Yoga
Wenn Du Dich bereits ein wenig mit Yoga auseinandergesetzt hast, dann kennst Du bestimmt Yin Yoga, eine der bekanntesten Yoga-Arten. Diese Yoga-Praxis ist besonders für Anfänger geeignet. Dieser Stil zeichnet sich nicht durch eine starke Bewegung aus, sondern viel mehr durch das Halten von wirkungsvollen Asanas. Das Dehnen des Körpers steht im Vordergrund, damit werden die Faszien gelockert und tief sitzende Blockaden können gelöst werden. Die Dauer der einzelnen Übungen beträgt in etwa drei bis zehn Minuten und die gesamte Einheit in etwa eine Stunde. Damit erfährst Du die besten Ergebnisse für Deinen Körper.
2. Hatha Yoga
Diese Praxis ist die älteste: So kannst Du davon ausgehen, dass diese aus vielen traditionellen Elementen besteht. Die Lehre ist über tausend Jahre alt und beinhaltet für jeden Yogi die passenden Übungen. Hier geht es um die Kombination zwischen Atmung und den stärkenden Asanas für den Körper.
3. Ashtanga Yoga
Yoga vector set. Figures yoga poses. Ashtanga Yoga
Willst Du einen richtig schweißtreibenden Yogastil ausüben? Dann ist definitiv Ashtanga perfekt für Dich. Angelehnt an den Hatha-Stil besteht Ashtanga aus sechs Sequenzen, die immer gleichbleibend sind. Das Tempo ist schnell, die Übungen sind fließend. Damit kommst Du schon mal ins Schwitzen. Wer also sagt, dass Yoga nicht anstrengend ist, hat diese Abfolgen noch nie ausprobiert.
4. Bikram Yoga
Bei diesem Yoga-Stil handelt es sich um eine abgewandelte Form vom Hatha-Yoga. Birkam Yoga wird auch als Hot Yoga bezeichnet. Das heißt, dass Du Deine Yoga-Flows nicht bei normalen Temperaturen ausübst, sondern bei einer Temperatur von 40 Grad. Die Luftfeuchtigkeit ist meist sehr hoch, sodass Du richtig ins Schwitzen kommst. Der Vorteil ist, dass der Körper dadurch richtig herausgefordert und gleichzeitig gestärkt wird. Die Sehnen, Bänder und Muskeln können durch die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit gut durchblutet werden.
Wenn Du Gewicht verlieren willst, dann ist diese Asana-Praxis genau richtig für Dich. Mit einer ausgleichenden und beruhigenden Meditation auf dem Kissen kann diese Praxis perfekt abgerundet werden.
5. Kundalini Yoga
Hands in kundalini mudra by Indian man isolated at white background. Gesture of awakening kundalini energy. Free space for your text
Willst Du Deine Lebensenergie steigern und dadurch Deinen gesamten Körper stärken? Dann könnte Kundalini Yoga mit all seinen Vorteilen dienlich für Dich sein. Auf der Matte wird der Fokus auf körperliche und meditative Elemente gerichtet. Kundalini integriert Chanting, Meditation, Atemtechniken sowie spezielle Asanas. Gemeinsam führen sie dazu, dass Deine Lebensenergie geweckt und Deine Chakren ausbalanciert werden.
6. Vinyasa Yoga
Beruhige Deinen Geist und stärke Deinen Körper mit Yoga – dafür eignet sich Vinyasa Yoga bestens dafür. Hierbei werden diverse Körperhaltungen miteinander verknüpft, es entsteht ein fließender Übergang. Um ein ganzheitliches Erfolgserlebnis verzeichnen zu können, wird am Ende meistens eine bequeme Haltung zum Meditieren eingenommen. Viele fügen an das Ende ein kurzes Shavasana ein. Das Besondere am Vinyasa Yoga ist, dass es immer ein unterschiedliches Motto haben kann; die Praxis ist anstrengend, gleichzeitig auch beruhigend und meditativ.
7. Anusara Yoga
Dieser Yoga-Stil hat etwas Besonderes in sich – er dient dazu, den Energiefluss anzuregen und das Wohlbefinden zu verbessern. Es ist ein moderner Yogastil mit Elementen aus dem Hatha-Yoga sowie dem Iyengar Yoga. Außerdem werden moderne Elemente der Bio-Mechanik verbunden. Ähnlich wie bei anderen Sequenzen werden auch hier Pranayama, Meditation sowie verschiedene Asanas miteinander verknüpft. Mit dem richtigen Guide kannst Du die besten Yoga-Übungen erlernen.
8. Power Yoga
Zu den bekanntesten Yoga-Arten gehört das sogenannte Power Yoga. Wer von Vinyasa Yoga und Ashtanga Yoga nicht genug bekommen kann, sollte Power Yoga ausprobieren. Die Kreativität der einzelnen Sequenzen spielt eine bedeutende Rolle, gleichermaßen die festen Abfolgen, wie wir es aus dem Ashtanga Yoga kennen. Die Yoga-Einheiten helfen Dir dabei, Deinen Körper zu stärken und gleichzeitig Deine Balance zu schulen. Diese Yoga-Form ist hilfreich für Dich, wenn Du auf Fitness und gleichermaßen ein ganzheitliches Wohlbefinden zwischen Körper, Geist und Seele Wert legst.
9. Iyengar Yoga
Du möchtest den Fokus auf den körperlichen Aspekt richten? Dann ist Iyengar Yoga ideal für Dich. Hierbei stehen nicht die Atmung oder die Meditation an oberster Stelle. Stattdessen werden die verschiedenen körperlichen Abfolgen mithilfe von Gurt, Blöcken oder anderen Hilfsmitteln geübt. Der Fokus liegt auf die körperliche Gesundheit des Yogis.
10. Jivamukti Yoga
Ist Dir Ganzheitlichkeit wichtig? Dann probiere Jivamukti Yoga aus. Dieser Stil geht weit über die Yogamatte hinaus, d.h. dass Du Dich nicht nur während der paar Minuten auf der Matte auf Dich konzentrierst. In diesem Stil sind Meditation, Chanting und das Auseinandersetzen mit den heiligen Schriften essenziell. Zudem richtet sich der gesamte Weg darauf aus, alles in Mitgefühl und in Freiheit zu sehen.
Dieser Stil ist nicht für jedermann geeignet. Wenn Du Dich aber bereit dafür fühlst, spirituell zu wachsen, Deine Yoga-Praxis zu verbessern und Dich stets weiterentwickeln willst, kannst Du diesen Zugang über Jivamukti Yoga erreichen.
Was ist der richtige Stil für Dich?
Auf diese Frage gibt es keine direkte Antwort. Wer sich noch nicht gut damit auskennt, könnte ein Yoga Retreat besuchen. Hier lernst Du verschiedene Stile kennen. Neben den anderen Arten sind auch Aerial Yoga oder Acro Yoga sehr beliebt. Hier wird der Fokus auf die Körperspannung gerichtet und die Übungen werden beispielsweise am von der Decke herunterhängenden Tuch ausgeführt.
Ansonsten höre immer auf Dein Bauchgefühl und Deinen Körper. Dieser sagt Dir stets, ob er eine herausfordernde, schweißtreibende Einheit bevorzugt oder lieber eine zum Herunterkommen. Im besten Fall werden die verschiedenen Yoga-Übungen regelmäßig miteinander kombiniert, sodass Du von allem profitierst.
Welche Yoga-Arten magst Du und übst Du regelmäßig aus?

von/ durch Nick
am Nov 07 2022
Warum Entspannungstechniken wichtige Bausteine der Gesundheitsvorsorge sind
Yoga vereint meditative Techniken und körperliche Übungen miteinander. Die verschiedenen Übungen verbessern die geistige Konzentration und stärken die Muskulatur. Darüber hinaus wird Yoga eine stressreduzierende Wirkung zugeschrieben. Aufgrund ihrer positiven Effekte gelten Yogaübungen ähnlich wie andere Entspannungstechniken mittlerweile als wichtige Bausteine der Gesundheitsvorsorge.
Ganzheitliche Entspannungsmethoden für mehr Wohlbefinden
Der Begriff Yoga, der aus der altindischen Sprache Sanskrit stammt, wird mit "Integration" oder "Vereinigung" von Körper und Seele übersetzt. Die ganzheitlich orientierte, harmonisierende Yoga-Methode ist jedoch nicht die einzige Entspannungstechnik, die für mehr Wohlbefinden sorgt.
Seit einiger Zeit ist von einer Kombination aus Yoga und Pilates die Rede. Haben Sie schon mal von Yogilates gehört? Im Gesundheitsjournal der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER wird dieser Sportmix aus Yoga und Pilates als abwechslungsreiche Alternative vorgestellt. Des Weiteren gibt es das „Stand-up-Paddle-Yoga“ (SUP-Yoga), bei dem die Matte aus dem Wohnzimmer gegen ein Board und Stehpaddel getauscht wird. Das Thema Yoga als Baustein zur Gesundheitsvorsorge ist dieser bundesweit tätigen Betriebskrankenkasse so wichtig, dass sie sogar die Kosten für solche Kurse übernimmt.
Der Alltag in unserer modernen Gesellschaft ist durch Stress geprägt und wird zunehmend unübersichtlich. Es fehlen Zeiten der Ruhe, die als Ausgleich nach einem hektischen Arbeitstag dringend notwendig sind. Regelmäßig Yogaübungen zu machen, ist eine Möglichkeit, um Stress abzubauen und innere Ruhe zu finden.
Bei der Entspannung und Stressbewältigung erweisen sich die Erkenntnisse des Hatha-Yoga als besonders hilfreich. Die Methode, die aus Körperübungen, Meditationen und Atemübungen besteht, ist eine Weiterentwicklung des klassischen Yoga. Beim Üben konzentriert man sich auf positive Dinge, sodass der Stress des Alltags rasch vergessen ist. Wenn Hatha-Yoga-Übungen regelmäßig durchgeführt werden, lassen sich stressverstärkende Denkmuster reduzieren und eine tiefe Entspannung erreichen.
Mit Yogaübungen eine deutliche Steigerung der Vitalität erzielen
Entspannende Sportarten sind grundsätzlich eine Möglichkeit, Stress abzubauen und etwas für die Gesundheit zu tun. Yoga eignet sich als praktisches Rundumprogramm, um die Fitness zu verbessern. Yogaübungen machen beweglicher und sorgen für schlanke, definierte Muskeln. Beim Yoga werden vor allem Arme und Schultern trainiert. Da zugleich die Tiefenmuskulatur beansprucht wird, bekommen Sie eine schlanke Taille und einen flachen, straffen Bauch. Je nach Yogarichtung werden während einer Übungsstunde bis zu 800 Kalorien verbraucht. Außerdem soll Yoga bei Rückenschmerzen helfen, indem durch bewusstes Entspannen die verspannte Muskulatur entkrampft wird. In der Regel ist ein positiver Trainingseffekt bereits nach mehreren Yogastunden spürbar.
Die indische Yogalehre berichtet von günstigen Einflüssen der Übungen auf den Heilungsprozess bei chronischen Erkrankungen. So können Meditationen, Atem- und Körperübungen das psychisch-emotionale Wohlbefinden unterstützen. Bei allen Yogatechniken spielt die Atmung eine wesentliche Rolle. Ohne sich dessen bewusst zu sein, atmen die meisten Menschen zu flach. Der Körper wird dadurch nur unzureichend mit Sauerstoff versorgt. Dies führt dazu, dass die Stoffwechselfunktion herabgesetzt und die körperliche Befindlichkeit beeinträchtigt wird.
Der Hauptaspekt beim Beurteilen der Wirksamkeit von Yoga liegt allerdings auf der positiven Wirkung hinsichtlich der Minderung von Stress auf psychischer und physischer Ebene. Mit der richtigen Atemtechnik lässt sich eine deutliche Steigerung der Vitalität erreichen. Die bewusste Atmung, die im Yogilates angewendet wird, hilft die tiefe Atmung gezielt einzusetzen, um in stressigen Situationen im Alltag rasch zu entspannen. Sie lernen mithilfe einiger ruhiger Atemzüge, gelassener auf Stress zu reagieren.
Dem Leben eine neue Dimension geben
Als Kombination aus Yoga und Pilates ist Yogilates ideal, wenn die Körperhaltung verbessert werden soll. Die Pilates-Methode ist dafür bekannt, die Bauchmuskeln zu stärken. Da Yoga eine der wenigen Bewegungsformen ist, die die Beweglichkeit der Wirbelsäule fördert, kann beim Yogilates die körperliche Stabilität positiv beeinflusst werden:
• Burn-out und Tinnitus sind häufig auf zu viel Stress zurückzuführen. Dauerstress führt oft zur Erschöpfung. Auf längere Sicht können sich Stresssymptome verschlimmern und chronische Krankheiten begünstigen. Das Erlernen einer Entspannungstechnik wie Yoga, Hatha-Yoga oder Yogilates wirkt sich in diesem Zusammenhang günstig aus. Neben ihrem entspannenden Effekt helfen Yogaübungen dabei, eine bessere Beziehung zum Körper aufzubauen und bei zukünftigen Herausforderungen gelassener zu reagieren.
• Meditative Körper- und Atemübungen liefern einen spürbaren Zugewinn an innerer Kraft und Wohlbefinden. In Verbindung mit sportlicher Betätigung sind die Yogatechniken ein wichtiger Beitrag zur systematischen Stressreduktion. Da es sich bei Yoga um ein ganzheitliches Gesundheitskonzept handelt, können je nach gesundheitlichem Problem gezielt geeignete Yogaübungen ausgewählt werden.
• Es ist ratsam, sich zunächst über die verschiedenen Entspannungstechniken zu informieren, sich einem Kurs oder einer Gruppe anzuschließen. Korrekt ausgeführt sind Yoga- und Yogilates-Übungen gut für die Gesundheit. Werden beim Üben jedoch Fehler gemacht und die Muskulatur falsch belastet, können Muskeln, Sehnen und Bänder überdehnt werden.
• Auch auf die Pflege der Yogamatte sollte dabei geachtet werden, denn diese muss immer hygienisch sauber und frisch sein. Mit gründlicher Pflege lässt sich zudem die Lebensdauer der Yogamatte steigern.
Fazit: Yoga, Yogilates und Hatha-Yoga sind Trainingsmethoden, die sich für jedes Alter eignen. So können schon Kinder einfache Yogaübungen erlernen. Auch im höheren Lebensalter besteht die Möglichkeit, mit dem Yogatraining zu beginnen, um fit zu werden und dem Leben eine neue Dimension zu geben.

Rituale vor und nach der Yogaeinheit: So holst du noch mehr aus deinem Training
von/ durch Nick
am Nov 03 2022
Yoga ist bei vielen Menschen jeden Alters beliebt, denn die vielfältigen Übungen helfen dabei, Körper und Geist in Einklang zu bringen und für ein allgemein verbessertes Wohlbefinden zu sorgen. Nicht nur die Yoga-Session selbst ist hierbei wichtig: Mit kleinen Ritualen vor und nach dem Training kannst du noch mehr aus dir und deiner Yogaeinheit herausholen.
Darum solltest du dich 30 Minuten zuvor auf die Yogaeinheit vorbereiten
Ganz gleich, ob du Yoga daheim etwa mit Trainingsvideos absolvierst oder einen Kurs in einem Yogastudio besuchst: Bevor du richtig loslegst, solltest du dich unbedingt bereits etwa eine halbe Stunde vor dem Training mental darauf einstellen. Dazu legst du am besten dein Smartphone zur Seite und schaltest auch den Fernseher aus, damit du deinen Geist bereits weitgehend von Alltagsgedanken befreien kannst. Wenn du zuhause Yoga machst, stellst du außerdem sicher, dass dich während dieser Zeit niemand stört: Vor allem, wenn du mit einem Partner oder Kindern zusammenlebst, ist es wichtig, zu kommunizieren, dass du eine gewisse Zeit für dich brauchst. Das Zimmer, in das du dich zurückziehst, sollte ebenfalls entsprechend ruhig sein und über eine angenehme und entspannte Atmosphäre verfügen. Wenn möglich, kannst du dir eine gemütliche und ruhige Yoga-Ecke einrichten und dich dort deinem Training widmen.
Nach dem Yoga: Entspannung und langsam ins Alltagsleben zurückkommen
Nach einer erfolgreichen Yoga-Session befindest du dich in einem ganz anderen Mindset als im täglichen Leben. Das Training wirkt besonders nachhaltig, wenn du nicht sofort nach dem Ende der Einheit in deinen Alltag zurückkehrst, sondern dir Zeit lässt, die soeben gemachten Erfahrungen sacken zu lassen. Viele Yoga-Sessions schließen ohnehin mit einer Meditation ab: Ist dies nicht der Fall, kannst du ein Eigenregie eine kleine Meditation absolvieren und so die Entspannung zusätzlich fördern. Danach empfiehlt sich ein Wellness-Programm, das beispielsweise aus einem heißen Bad bestehen kann. Badezusätze, welche die Entspannung vervollständigen und sich positiv auf deine Muskeln auswirken, tragen zum Wohlbefinden bei. Dazu kannst du deiner Haut etwas Gutes tun, indem du etwa Produkte von FORMEL Skin verwendest. Hörst du währenddessen deine Lieblingsmusik oder ein nicht zu aufregendes Hörbuch, ist der Entspannungseffekt nach der Yogaeinheit perfekt.
Vor dem Yoga aufwärmen: Ist das wirklich nötig?
Diese Frage lässt sich mit einem klaren JA beantworten, vor allem dann, wenn du anspruchsvolle und körperbetonte Stile wie Kundalini-Yoga praktizierst. Bei geübten Trainierenden sieht es zwar einfach aus, von einer Position in die nächste zu wechseln und diese zu halten; wer etwas weniger erfahren ist, kann sich aber schlimmstenfalls sogar verletzen. Es ist daher durchaus sinnvoll, sich vor einer intensiven Yoga-Session aufzuwärmen und deine Muskeln zu dehnen. Nimmst du an einem Kurs in einem Studio teil, gehört das gemeinsame Aufwärmen oftmals zum Training dazu. Aber auch zuhause solltest du diese wichtige Vorbereitung im eigenen Interesse nicht vernachlässigen. Hier kann es hilfreich sein, zunächst ein leichtes Stretching zu absolvieren. Anleitungen dafür gibt es im Internet oder natürlich auch vom Yoga-Profi oder im Fitnessstudio. Wärmst du dich angemessen auf, tust du damit nicht nur deiner Muskulatur etwas Gutes, sondern trägst auch dazu bei, dich in den passenden Gemütszustand für das bevorstehende Yoga zu versetzen.

Sieben überzeugende Gründe, warum Yoga gut für Deine Bauchmuskeln ist
von/ durch Stefan
am Okt 17 2022
Yoga ist kraftvoll – nicht nur, um Deinen Geist und Deine Seele in Einklang zu bringen. Auch der Körper profitiert von den regelmäßig ausgeübten Flows. Möchtest Du fit werden und Deine Muskeln, insbesondere Deinen Bauch, trainieren? Dann solltest Du öfters Bauch-Übungen in Deine Routine integrieren. Wer die Asanas regelmäßig ausübt, wird merken, dass gewisse Übungen eine hervorragende Auswirkung auf die Bauchmuskeln haben. Ob diese auch für Dich wirkungsvoll sind, kannst Du in diesem Beitrag herausfinden.
Yoga und Bauchmuskeln – ein Wundermittel?
Zuallererst möchten wir Dir keine falschen Hoffnungen machen. Natürlich werden einzelne Asanas, die speziell den Bauch trainieren, nicht sofort dafür sorgen, dass Du mit einem Sixpack aufwachst. Dennoch können effektive Übungen dabei helfen, Deine Körpermitte zu stärken, sie in Form zu bringen und die Verdauung anregen.
Um gute Erfolge zu erzielen, darfst Du die besten Yoga-Übungen regelmäßig in Deinen Alltag integrieren. Ob und warum die buddhistische Lehre Dir dabei hilft, Deinen Sixpack zu trainieren und warum es für Deine allgemeine Gesundheit gut ist, erfährst Du im nachfolgenden Abschnitt. Sei gespannt.
1. Verbessere mit Yoga Deine Blähungen und Verdauung
Jeder Mensch hat Bauchmuskeln, bei den einen sind sie mehr trainiert, bei den anderen nicht. Auch spielt der Fettanteil eine bedeutende Rolle, ob Du die starken Muskeln erkennen kannst oder nicht. Außerdem ist die Verdauung ausschlaggebend, ob der Bauch schön flach ist oder nicht. Wenn Du beispielsweise unter Blähungen leidest, wird Dein Bauch automatisch viel gewölbter sein.
Hast Du gerade psychosomatische Probleme oder ernährst Dich nicht optimal, kann Yoga Dir dabei helfen, die Symptome zu lindern. Essenziell ist es dennoch, den restlichen Lebensstil umzustellen. Es bringt nämlich nichts, wenn Du nur die Symptome bekämpfst, nicht aber an der Ursache arbeitest.
Nichtsdestotrotz helfen spezielle Yoga-Übungen (der Drehsitz zum Beispiel) dabei, die Verdauungsorgane zu unterstützen. Wenn die Verdauung besser wird, dann nimmt der Blähbauch ab und der Sixpack, der mit anderen Yoga-Übungen trainiert wird, kommt zum Vorschein.
2. Yoga hilft, Dein Mindset für Deinen Körper zu shiften
Körper, Geist und Seele sind eins und verbunden. Auch wenn viele glauben, dass lediglich Sport dazu führt, Gewicht zu verlieren oder sich etwas Gutes zu tun, irrt sich. Die Gedanken, die dahinterstecken, sind meist mindestens genauso wichtig. Deshalb ist es umso bedeutender, dass Du das Training jeden Tag durchführst, um Deine gesamte Einstellung zu verändern. Du wirst stressresistenter, stabiler und achtsamer. Dies wirkt sich unmittelbar auch auf Deine psychische Konstitution sowie Deine Lebensführung aus – damit auch auf Deine Körpermitte.
3. Power-Yoga zum Schwitzen: Kilos purzeln, Körpermitte wird straffer
Bei vielen Menschen sind die Core-Muskeln zwar stark, aber nicht sichtbar. Wenn dies auch bei Dir der Fall ist, dann solltest Du Dir das Ziel setzen, ein paar Kilos abzunehmen. Um diese Muskelgruppe zu sehen, benötigt es nämlich einen geringen Fettanteil. Dies soll nicht dazu führen, dass Du jetzt grenzenlos abnehmen und Dich selbst stressen sollst – das bewirkt im körperlichen Wohlbefinden nämlich genau das Gegenteil. Stattdessen kannst Du mithilfe von aktivierenden Übungsabfolgen Deinen gesamten Organismus stärken, Deine Muskeln aufbauen, Dein Gewicht reduzieren und Bauchfett abnehmen. Vinyasa oder Ashtanga Yoga eignen sich hervorragend dafür.
4. Stärkung der Bauchmuskeln und stabile Haltung
Die Bauchmuskeln sind wichtig, damit der untere Rücken geschont wird. Wenn Du also regelmäßig Yoga übst, wird sich Deine Haltung automatisch verbessern. Die Wechselwirkung zwischen unterem Rücken und Bauchmuskeln ist sehr bedeutend. Yoga kann Dich dabei unterstützen, Deinen unteren Rücken sowie den Sixpack aufzubauen.
5. Das Körpergefühl und die Liebe zum eigenen Körper steigert sich
Viele Menschen kritisieren den eigenen Körper und empfinden deshalb kein gutes Körpergefühl. In diesem Zusammenhang kann der Flow in Kombination mit Meditation und einer bewussten Atmung dabei helfen, Dich in Deine innere Mitte (im wahrsten Sinne des Wortes) zu bringen und die Liebe zu Dir selbst steigern. Wer sich annimmt, wie er ist, behandelt sich automatisch besser – das führt unweigerlich dazu, dass auch das eigene Ess- sowie Bewegungsverhalten überdacht wird. Oftmals wird automatisch auf eine gesündere Ernährung gesetzt und mehr Sport getrieben. Die Folge sind Gewichtsreduktion und ein flacher Bauch.
6. Yoga = sanfte Methode, um die Bauchmuskeln zu trainieren
Fast jeder Sportler, der viel Zeit im Fitnessstudio verbringt, achtet darauf, auch den Core zu trainieren – somit kann man einen flachen Bauch bekommen. In der buddhistischen Lehre gibt es eine Vielzahl an Übungen, die dabei helfen, die starke Körpermitte zu formen. Diese sind meist simpler und sanfter – das heißt, dass Yoga nicht nur perfekt ist, die Arme, den Rücken, die Beine oder die Schultern zu stärken, sondern zudem den Bauch – einfach, überall durchführbar, ohne Equipment und sanft zu sich selbst.
7. Viele individuell abstimmbare Yoga-Übungen für den Bauch
Der Vorteil ist, dass die Übungen für die starken Bauchmuskeln auf der Yogamatte für jedermann und jederfrau sind: egal, ob Anfänger oder Profi. Deshalb kannst Du heute noch damit beginnen, Deine Bauchmuskel-Übung auszuüben. Vergiss die tiefen Atemzüge dabei nicht.
Folgende sind perfekt:
a) Plank (Phalakasana)
Diese Übung ist perfekt für jeden. Du stützt Dich auf Deinen Unterarmen am Boden ab, gehst in eine waagrechte Haltung mit gestreckten Beinen und Deine Zehenspitzen stützen Dich zusätzlich. Der restliche Körper ist in Form einer geraden Linie in der Luft. Diese Asana ist perfekt für den ganzen Körper – speziell für Deine Bauchmuskeln und Deinen Rücken.
b) Upward Plank (Purvottanasana)
Hierbei handelt es sich um die umgekehrte Haltung zur Plank. Dein Rücken zeigt Richtung Boden und Deine Hände liegen flach am Boden auf, Du hebst Deinen Oberkörper nach oben und bleibst in dieser Position. Sie ist gut für Deine Bauchmuskeln.
c) Seitstütz (Vasisthasana)
Du stützt Dich auf Deinem linken Arm ab, die Handfläche liegt auf dem Boden. Du drehst Dich schräg auf, es berühren lediglich Deine Handfläche sowie Dein Fuß den Boden. Du musst das Gleichgewicht halten, automatisch wird Deine Bauchmuskulatur angespannt. Außerdem hilft die Übung dabei, den Gleichgewichtssinn zu stärken. Nach ein paar Atemzügen wechselst Du die Seite.
d) Heuschrecke (Salabhasana)
Sie ist eine Übung, die perfekt zur Stärkung des gesamten Rumpfes ist; der Rücken und der Bauch werden gedehnt und gestärkt. Du legst Dich auf den Bauch und hebst bei der nächsten Einatmung alles an, was Du anheben kannst, Deine Beine, Deinen Oberkörper sowie Deine Arme.
e) Bootshaltung (Navasana)
Hierbei handelt es sich um eine der bekanntesten Übungen für den Bauch. Diese Übung ist insbesondere für Fortgeschrittene zu empfehlen. Du setzt Dich auf den Po und hebst Deine Beine an, sie werden nach oben ausgestreckt. Dein Oberkörper lehnt sich nach hinten. Achte auf einen geraden Rücken. Die Übung ist ideal, um den Core zu stärken.
f) Der Baum (Vrksasana)
Du stehst in der Berghaltung. Nun hebst Du ein Bein und winkelst es an (das Knie zeigt nach außen, die Fußsohlen werden an die Innenseite des anderen Oberschenkels gebracht). Nun stehst Du da. Dein Core wird stabilisiert und Du trainierst Deinen Gleichgewichtssinn.
g) Die Kobra (Bhujangasana)
Diese Übung ist perfekt für den Rücken und den Bauch. Sie hilft dabei, den Bauch zu dehnen. Du legst Dich auf den Bauch hin und setzt Deine Unterarme auf den Boden, nun hebst Du Deinen Oberkörper an und öffnest Dein Herz.
Wie Du sehen kannst, sind die verschiedenen Asanas hervorragend dafür geeignet, den Core und den Rücken zu trainieren. Wenn Du verschiedene Übungen in einem Flow kombinierst, dann verbrennst Du zudem Kalorien und steigerst Deine Fitness – alles Faktoren, um Deinen Körper in Bewegung zu halten und Deinen Bauch zu formen. Als Abschluss kannst Du eine Atemübung oder Meditation auf Deinem Kissen machen. So hältst Du ein tolles Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung.
Nutzt Du verschiedene Asanas, um Deine Körpermitte aufzubauen?

Warum solltest Du täglich Yoga praktizieren?
von/ durch Stefan
am Okt 04 2022
Überall hörst Du die Information, dass regelmäßiges Yoga sinnvoll ist. Ob es auch auf Deinen Geist, Deine Seele und Deinen Körper diese besonderen Effekte hat, musst Du selbst herausfinden. Die Beliebtheit von Yoga wird immer größer, die Neugier steigt und fast jeder Mensch beschäftigt sich früher oder später mit der buddhistischen Lehre. Was wirklich in Deinem Körper passiert, wenn Du Dich dieser Challenge hingibst, erfährst Du zum Teil in diesem Beitrag – am Ende kannst Du es aber nur dadurch erfühlen, wenn Du es für Dich umsetzt. Also ab auf die Matte.
1. Du wirst beweglicher
Beweglich werden und bleiben mit Yoga
Dieser Punkt ist wohl den meisten Menschen bekannt. Yogis, die sich schon länger der Yoga-Praxis hingeben, bemerken nicht nur die Entspannung, ein niedrigeres Stresslevel, sondern zudem, dass der Körper viel beweglicher wird. Das liegt an den Asanas, die unsere Gelenke und Muskeln so beanspruchen, dass diese beweglicher werden. Vor allem Yin Yoga, bei dem es hauptsächlich um das Dehnen geht, lässt unseren Körper geschmeidiger werden.
2. Deine Körperwahrnehmung wird intensiver
Viele Menschen haben ein schlechtes Körpergefühl, vor allem fühlen sich viele taub. Das liegt daran, dass wir viel Stress haben, schlechte Lebensmittel zu uns nehmen und uns nicht mit uns selbst beschäftigen. Statt Sport zu treiben oder zu meditieren, lenken wir uns ab und sitzen auf dem Sofa. Das führt unweigerlich dazu, dass wir das Körpergefühl verlieren. Yoga kann in diesem Fall helfen: Du lernst Deinen Körper zu spüren, seine Grenzen wahrzunehmen, eventuelle Schmerzpunkte zu erkennen und regst die gesamte Durchblutung an. Wenn das geschieht, dann kann sich auch die Zahl der roten Blutkörperchen erhöhen. Die Folge ist, dass mehr Sauerstoff sowie Nährstoffe durch den Organismus transportiert werden. Außerdem ist der mit den Asana kombinierte Atem dienlich, um mehr im Körper zu landen und dadurch intensiver wahrnehmen zu können.
Du wirst sehen, dass tägliche Yoga Übungen einen großen Unterschied machen – probiere es im Alltag aus und achte auf die Wirkung.
3. Der Schlaf verbessert sich
Ein großer Anteil der Menschen klagt über eine schlechte Schlafqualität. Die Ursachen sind vielfältig, lassen sich häufig jedoch mit Yoga Asanas verbessern. Ist Ihre Situation sehr schlimm, sollten Sie sich nicht nur auf die Matte stellen, sondern es ärztlich abklären lassen. Vielleicht kann Ihnen ein professioneller Rat helfen, die Situation in den Griff zu bekommen.
Gehörst Du zu den Menschen, die abends wenig Lust auf Bewegung haben, aber unter Schlafproblemen leiden? Dann probiere später am Tag Yoga aus. Dies wirkt sich in den meisten Fällen positiv auf Deinen Geist, Deine Seele und Körper aus. Du entspannst und kannst dadurch leichter einschlafen. Häufig sind Menschen nach einem Arbeitstag geistig sehr müde, körperlich jedoch fit. Das ist unter anderem das Problem, warum Menschen nicht zur Ruhe kommen – Yoga Übungen können Abhilfe schaffen. Gerade zu Beginn ist es nicht einmal wichtig, viel Zeit dafür aufzuwenden. Die Hauptsache ist, dass Du als Anfänger in einem Kurs oder mit einem Video langsam startest.
4. Seelische, geistige und körperliche Balance
Der Alltag fordert: Tägliches Yoga üben und Meditation können dabei helfen, mit den Überforderungen umzugehen. Wer sich noch nie mit diesen Entspannungstechniken auseinandergesetzt hat, sollte dies unbedingt nachholen. Aus körperlicher Sicht kann es zu Beginn herausfordernd sein, die Asanas mitzumachen. Übung macht den Meister – denke immer daran. Gleichzeitig solltest Du Dir täglich die Zeit dafür nehmen, um zu üben. Auch dann, wenn es ungut oder anstrengend ist. Du wirst sehen, dass sich Deine körperliche Balance verbessert, gleichzeitig hat es positive Auswirkungen auf Geist und Seele. Die Atemtechniken und die sanften Bewegungen von Yoga bringen Dich zu Dir selbst und lassen Ruhe in Dir entstehen. Einige Yogis spüren bereits innerhalb einer Woche einen Unterschied.
Tipp: Bevor Du mit Hatha Yoga, Vinyasa oder Yin Yoga startest, atme ein paar Minuten tief ein und aus. Am Ende Deiner Praxis kannst Du Dich auf Dein Meditationskissen setzen und wiederum tiefe Atemzüge genießen.
Wann am Tag solltest Du Yoga praktizieren?
Für diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Jeder Yogi darf für sich selbst entscheiden, wann es am besten zum eigenen Tagesablauf passt.
a) Yoga am Morgen – für Frühaufsteher ein Muss
Grundsätzlich gelten die Stunden zwischen 3.30 - 6.30 Uhr als ideal, um mit der spirituellen Praxis zu starten. Für die meisten normal angestellten Yoga-Fans ist dies aber die Zeit, in der sie schlafen.
Du musst Deinen Wecker nicht extra auf 3.30 Uhr stellen, um gut in den Tag zu starten. Es reicht, wenn Du zu Deiner gewohnten Zeit aufstehst bzw. ein wenig früher, sodass Du tägliches Yoga üben kannst. Nach einer Woche bist Du es gewohnt und kannst fast nicht mehr ohne.
Am Morgen sind Sonnengrüße besonders dienlich. Diese mobilisieren die Gelenke und lassen den gesamten Organismus gut in den Tag starten. Die Wirbelsäule wird aufgewärmt, während die Verdauung angeregt wird. Ansonsten sind Haltungen wie der Krieger oder das Dreieck dienlich; auch das Bewegen der Arme, der Beine und der Schultern ist bedeutend, um fit für den Tag zu werden. Der beste Weg ist immer der, zu erfühlen, was der eigene Körper gerade benötigt. Das ist die Königsdisziplin, die es zu erreichen gilt.
Wenn Du zu den Yogis gehörst, die morgens keine Zeit haben oder sich nicht aufraffen können, gibt es sicherlich noch viele andere Zeitfenster, in denen Du Yoga üben kannst.
b) Yoga zur Mittag- oder Abendszeit
Die Mittagspause kann nicht nur zum Essen genutzt werden. Aktiv sein kannst Du zu jeder Tageszeit. Während Du am Morgen meist gedanklich noch sehr frei bist, ist dies gegen Mittag schon anders. Demnach ist beispielsweise Vinyasa oder Hatha Yoga zur Lunchzeit dienlich, um mentale Dinge zu verdauen. Damit bereitest Du Dich optimal auf die zweite Tageshälfte vor. Die Asanas können auch dafür genutzt werden, um eine angestrengte oder verspannte Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur zu mobilisieren und entspannen.
Abends darf die noch übrige Energie aus dem Körper herausfließen. Viele Yogis präferieren auspowernde Yoga Einheiten, wie beispielsweise Vinyasa Yoga oder Power Yoga. Je nachdem, ob Du Dich entspannen oder energetisieren möchtest, müssen die Übungen entsprechend angepasst werden. Die Kombination aus vitalisierenden Asanas und einer nachfolgenden ruhigeren Praxis wie Shavasana, einer Meditation oder ein paar sanfte Atemübungen kann guttun und Dich mehr bei Dir ankommen lassen.
Übst Du täglich Yoga? Wenn ja, zu welcher Zeit und welche Effekte hat es?