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Yoga Partnerübungen - mit Partneryoga die Beziehung intensivieren

Yoga Partnerübungen - mit Partneryoga die Beziehung intensivieren

von/ durch Stefan am Jun 15 2021
Der Körper schwebt in der Luft und wird vom Partner sicher gehalten. Yoga mit einem Partner ist eine wunderbare Möglichkeit, die Beziehung zu intensivieren, Vertrauen aufzubauen und gemeinsam eine meditative Zeit zu verbringen. Die Übungen sind vielfältig und reichen von entspannten Dehnübungen bis zu schweißtreibenden Asanas. Für Yoga Anfänger gibt es genauso Übungen wie für erfahrene Yogis. Also hab keine Angstund probiere das schwerelose Yoga einfach einmal aus! Bild von Here and now, unfortunately, ends my journey on Pixabay auf Pixabay Entdecke die positiven Effekte des Partner Yoga Hast Du schon einmal zwei Personen beim Partner Yoga beobachtet? Es hat schon etwas Anmutiges und Akrobatisches, wenn die beiden ganz vertraut verschiedene Übungen praktizieren. Beim Yoga zu zweit erfährst Du einige positive Effekte. Denn bei vielen Yoga Übungen ist eine ordentliche Portion Vertrauen nötig. Schließlich muss der Partner oft Dein ganzes Gewicht tragen. Das stärkt die Vertrauensbasis und Ihr verschmelzt zu einer Einheit. Auch, wenn Du das Gefühl hast ein Asana nicht mehr lange halten zu können, kann Dich Dein Partner motivieren noch ein wenig länger durchzuhalten. Die gegenseitige Motivation schafft Glücksgefühle, die der Beziehung zugutekommen. Übrigens: Du denkst bei Partneryoga direkt an ein verliebtes Pärchen? Kann natürlich sein, muss es aber nicht! Auch für Freund:innen oder vertraute Personen ist Partneryoga ideal geeignet. Bild von xinhui auf Pixabay Positive Effekte von Yoga mit Partner: • das Vertrauen wird gestärkt• Übungen können intensiviert werden• Du lernst Deinen Körper auf eine neue Art kennen• gegenseitige Motivation• abwechslungsreiche Asanas• Du lernst Dich auf die andere Person einzulassen• man schafft gemeinsame Erlebnisse• Du verschmilzt mit Deinem Partner zu einer Einheit Yoga mit Partner: die Basics des Acroyoga Yoga mit Partner Ist Dir schon einmal der Begriff Acroyoga begegnet? Dieser relativ junge Yogastil wurde in den USA entwickelt und verbindet Yoga mit Elementen der Akrobatik und der Leichtigkeit des Fliegens. Acroyoga kann nur von zwei Personen zusammen praktiziert werden, denn es braucht immer eine "Basis" (Base) und einen "Flieger" (Flyer). Als Basis wird der Part bezeichnet, der auf dem Boden liegt und stützt. Der Flieger kommt in den Genuss derLeichtigkeit, denn er wird von der Basis in der Luft gehalten. Anfangs auf Nummer sicher: Hilfestellung durch eine dritte Person Als Anfänger sollte noch eine dritte Person zur Unterstützung (der "Spotter") anwesend sein. Denn vor allem zu Beginn muss man erst lernen die Kräfte richtig einzuschätzen und die Balance gut halten zu können. Ein speziell ausgebildeter Yogalehrer kann Euch dabei unterstützen, bis Ihr Euch sicher genug fühlt. Oft werden die Kurse aber unter dem allgemeinen Begriff Partneryoga angeboten, denn Acroyoga ist ein geschützter Begriff, den nur zertifizierte Yogalehrer nutzen dürfen. Was ist beim Partner Yoga wichtig? Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener: beim Yoga mit Partner sind immer dieselben Voraussetzungen gefragt. Wahrscheinlich werden Dir viele Übungen leichter fallen, wenn Du schon Yogaerfahrung hast oder Dein Körper flexibel ist. Aber auch als Anfänger steht Dir die Welt des Partner Yoga offen. Tastet Euch einfach langsam an die Yoga Übungen heran und findet heraus, was Euch beiden guttut und Spaß macht. Das solltest Du für Partner Yoga mitbringen: • keine Berührungsängste• enge Yogakleidung mit guter Bewegungsfreiheit• eine Person, die Dein Gewicht stabil halten kann• ein wenig Mut für die Übungen in der Luft• eine rutschfeste Yogamatte 3 Yoga Übungen für zwei Personen Wir haben 3 Yoga Übungen für Dich zusammengestellt, die Du als Anfänger oder fortgeschrittener Yogi wunderbar mit einer vertrauten Person üben kannst. Bleibt immer nur so lange in der Yoga Übung, wie es für beide angenehm ist. Für den Einstieg und zum leichten Aufwärmen könnt Ihr den Sonnengruß einige Runden in Eurem eigenen Tempo üben. Yoga Übung 1: Die Acroyoga Grundhaltung Bei dieser Yoga Übung ist es sehr wichtig, dass Ihr aktiv ausbalanciert. Denn nur wenn beide in Balance sind, funktioniert die Übung. Wenn Euch die Grundhaltung leicht fällt, könnt ihr die Übung auch schwerer machen, indem Ihr beide die Hände vom Körper seitlich wegstreckt. Ein Part legt sich mit dem Rücken auf die Yogamatte und hebt die Beine auf Hüfthöhe des Partners an. Die Füße werden nun schräg auf die Beckenknochen gelegt. Bevor der "Flieger" abhebt, stützt Ihr Euch über die Hände. Nun bringt die "Basis" den Partner vorsichtig nachoben. Die Beine sollten dabei nicht komplett durchgestreckt sein, um die Knie zu schonen. Der "Flieger" benötigt hier eine sehr gute Körperspannung, um die Balance halten zu können. So wirkt die Grundhaltung: Schulung der Balance, Ganzkörperkräftigung Yoga Übung 2: Der gemeinsame Handstand Beide begeben sich in den herabschauenden Hund. Die zweite Person befindet sich dabei mit den Beinen links neben den Schultern der ersten Person. Die Schultern sind möglichst entspannt. Nun hebt die zweite Person den rechten Fuß an und stellt ihn auf den rechten Beckenknochen der Person 1. Anschließend wird der linke Fuß auf den linken Beckenknochen gestellt. Die Beine sind nun gestreckt. Wenn eine gute Balance gefundenwurde, können die Beine abwechselnd für jeweils 30 Sekunden gerade in die Luft gestreckt werden. Dabei atmen nicht vergessen! So wirkt der Handstand: Schulung der Balance, Kräftigung der Arme und Beine Yoga Übung 3: Die Windmühle Zu guter Letzt stellen wir Dir noch eine etwas akrobatischere Übung vor. Hier ist es wichtig, dass die tragende Person genug Kraft besitzt, um die fliegende Person zu stützen. Auch eine gute Körperspannung ist hier gefragt. Ein Yogi stellt sich breitbeinig auf die Yogamatte. Ein sicherer Stand ist hier sehr wichtig. Nun beugt er sich mit geradem Rücken nach vorne und der Partner legt sich darauf ab. Ihr befindet Euch nun Rücken auf Rücken. Wenn beide eine gute Balance gefunden haben, werden die Arme zur Seite ausgestreckt. Die Schultern sind entspannt und die Handflächen berühren sich. Die fliegende Person hebt nun die Beine vom Boden und streckt sie im Vvon sich. So wirkt die Windmühle: Schulung der Balance, Kräftigung von Rücken und Beinen Zum Abschluss der Yoga Einheit könnt Ihr zusammen meditieren oder Euch in Shavasana begeben und ganz entspannt in Eurem eigenen Rhythmus bewusst für 5 Minuten tief atmen. Spürt gemeinsam nach wie sich der Körper anfühlt und teilt die gerade erlebten Erfahrungen miteinander. Hast Du schon einmal Partneryoga ausprobiert? Welche positiven Effekte spürst Du? Und welche ist Deine Lieblingsübung? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar!
Unsere 10 wichtigsten Tipps beim Kauf einer Yogamatte

Unsere 10 wichtigsten Tipps beim Kauf einer Yogamatte

von/ durch Stefan am Jun 13 2021
Eine Yogamatte ist der treuste Begleiter eines Yogis. Sie hilft Dir dabei Deine Asanas sicher zu üben, bettet Dich bei der Meditation oder Abschlussentspannung weich und lässt sich auch wunderbar für andere Sportarten nutzen. Bei der Auswahl der richtigen Matte spielt nicht nur der Preis eine wichtige Rolle. Beim Kauf geht es um viel mehr, schließlich verbringst Du viele Stunden mit dem Yoga-Zubehör. Bei der Angebotsflut verschiedener Hersteller stellt sich vor allem für Yoga Anfänger die Frage, worauf man beim Kauf einer passenden Yogamatte unbedingt achten sollte. Wir haben 10 wichtige Tipps für Dich zusammengestellt, die Dir perfekt beim Kauf Deiner neuen Yogamatte helfen. Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay 1. Das richtige Material Eine Yogamatte aus dem Material PVC, Naturkautschuk oder doch lieber Schurwolle? Wählst Du eine Matte aus PVC ist auf jeden Fall eine Zertifizierung wichtig, wie z. B. nach dem strengen OEKO-TEX Standard. Sie zeigt Dir u.a., ob die Yogamatte frei von schädlichen Weichmachern oder Schadstoffen ist. Eine gute Möglichkeit eine gute solche Unterlage zu finden, bieten z.B. Untersuchungen laut Öko-Test. Yogamatten aus Kork, Naturkautschuk oder TPE (thermoplastischen Elastomeren) haben den Vorteil, dass sie zu 100% recycelbar sind. Entscheidend ist beim Material natürlich auch der persönliche Geschmack. 2. Die optimale Rutschfestigkeit Damit Du auf der Yoga Matte einen guten Halt hast, ist es super wichtig, dass sie ausreichend rutschfest ist. Rutschfestigkeit ist besonders gefragt, wenn Du eine dynamische Yoga-Praxis bevorzugst oder schnell ins schwitzen kommst. Denn dadurch kann die Unterlage schnell rutschig werden und keinen guten Grip mehr bieten. Achte deshalb darauf, dass die Matte rutschfest ist, damit sie Dir ausreichend Halt bieten kann. 3. Die richtige Größe Eigentlich ein simpler Tipp, aber unglaublich wichtig: die richtige Größe Deiner Yogamatte. Du solltest auf jeden Fall mindestens von Kopf bis Fuß ausgestreckt auf die Matte passen. Wer liegt schon gerne im Shavasana mit dem halben Kopf auf dem Boden? Die passenden Unterlagen gibt es von der Kindergröße bis zu 200cm Länge. Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay 4.Einfache Reinigung Eine Yogamatte muss viel aushalten. Du schwitzt und stehst regelmäßig auf ihr und sie dient als Puffer zwischen dem Boden und Dir. Da ist es klar, dass sie regelmäßig von Deinem Schweiß und Verschmutzungen befreit werden muss. Deshalb ist es so wichtig, dass die Matte leicht zu reinigen ist. Viele Modelle lassen sich ganz einfach in der Waschmaschine reinigen. Sie sollte aber mindestens gut mit einem feuchten Tuch schnell abgewischt werden können. 5. Dein Yoga-Stil Welchen Yoga-Stil praktizierst Du? Bei dynamischem Yoga ist auf jeden Fall eine feste und rutschfeste Matte zu empfehlen. Hier kommen z.B. Yoga Matten aus PVC oder Naturkautschuk infrage. Bevorzugst Du eher ruhige Yoga-Stile, darf es ruhig eine Matte aus besonders kuscheliger Schurwolle sein. 6. Das Thema Nachhaltigkeit Auch bei Yogamatten spielt die Nachhaltigkeit für viele Yogis eine große Rolle. Wenn Du großen Wert darauf legst, solltest Du auf jeden Fall eine gute Matte wählen, die recycelbar ist. Das trifft z. B. auf umweltfreundliche Matten aus den beliebten Materialien Naturkautschuk, Kork oder TPE Yogamatten zu. Darauf kannst Du guten Gewissens Yoga üben. Bild von Gerd Altmann auf Pixabay 7. Die richtige Dicke Ultradünn oder doch lieber eine dickere Matte? Meist fällt es vor allem Anfängern schwer sich für die richtige Dicke zu entscheiden. Anfangs fühlst Du Dich wahrscheinlich eher auf einer dickeren Matte wohl. Das ist auch zu empfehlen, wenn Du z.B. empfindliche Knie oder Nackenprobleme hast. Wenn Du gerne Outdoor-Yoga praktizierst, ist vielleicht eher eine dünne Matte für Dich geeignet. Dadurch spürst Du den Untergrund gut und fühlst Dich besonders mit der Natur verbunden. Bild von Werner Moser auf Pixabay 8. Das perfekte Gewicht Auch ein wichtiger Punkt ist das Gewicht der Matte. Praktizierst Du Yoga eigentlich nur zu Hause? Dann darf sie ruhig mehr auf die Waage bringen. Du gehst zur Yogastunde in in Studio, zu Freunden oder gerne in den Park? Dann sollte sie am besten sehr leicht sein. Matten aus PVC oder Naturkautschuk sind oft als handliche Reise Yogamatten mit besonders geringem Gewicht erhältlich. Bild von Constanze Riechert-Kurtze auf Pixabay 9. Ein angemessener Preis Yogamatten sind schon für wenige Euro zu haben. Doch der kleine Preis hat meist einen Haken. Oft sind die Matten mit giftigen Weichmachern oder anderen Schadstoffen versehen und stinken unangenehm nach Plastik. Auch die Oberfläche ist schnell abgenutzt und bietet keinen guten Halt. Statt zu sparen, muss schon bald wieder eine neue Matte gekauft werden. Wir empfehlen Dir deshalb unbedingt auf ein gutes PreisLeistungs-Verhältnis zu achten. Es muss natürlich auf keinen Fall die teuerste Matte sein, um gute Qualität zu bekommen. Aber bei einem extrem günstigen Preis sollten dieAlarmglocken läuten. 10. Für Allergiker geeignet leidest an einer Allergie? Dann ist es sehr wichtig darauf zu achten, dass die Matte bedenkenlos für Allergiker geeignet ist. Reagierst Du z.B. empfindlich auf Weichmacher, dann achte unbedingt auf die OEKO-TEX Zertifizierung. Falls Du Dir unsicher bist, ob Du das Material der Matte wirklich verträgst, traue Dich ruhig beim Online-Shop oder direkt beim Hersteller nachzufragen. Checkliste: 10 Tipps zum Yogamatten Kauf Wir haben hier alle wichtigen Tipps noch einmal kurz für Dich zusammengefasst. Damitbist Du beim Kauf Deiner Yogamatte optimal vorbereitet. • Material: Aus welchem Material soll meine Yogamatte bestehen?• Rutschfestigkeit: Ist die Matte für meine Yoga-Übungen geeignet und nicht rutschig?• Größe: Passt die Yogamatte zu meiner Körpergröße?• Reinigung: Lässt sich die Matte leicht reinigen?• Yoga-Stil: Passen die Eigenschaften der Yogamatte zu meinem praktizierten Yoga-Stil?• Nachhaltigkeit: Ist die Matte nachhaltig?• Dicke: Welche Dicke braucht meine Yogamatte, damit ich mich darauf wohlfühle?• Gewicht: Muss ich die Matte oft mitnehmen und brauche daher ein Leichtgewicht?• Angemessener Preis: Wie viel möchte ich für eine Yogamatte ausgeben?• Für Allergiker: Ist das Material für mich bedenkenlos geeignet? Hast Du schon Deine neue Matte im Auge? Gefällt Dir ein Modell aus Schurwolle,Kautschuk oder PVC am besten? Wir hoffen unsere Tipps helfen Dir bei der Auswahl derrichtigen Yogamatte und wünschen viel Freude beim Kauf!
Yoga für körperlich und geistig Behinderte: ein perfektes Trainingsprogramm

Yoga für körperlich und geistig Behinderte: ein perfektes Trainingsprogramm

von/ durch Stefan am Jun 01 2021
Wer sich mit dem Thema Yoga befasst, stößt auf scheinbare Widersprüche: Einerseits sind die Körperübungen durchaus sehr anstrengend, andererseits soll Yoga für jedermann geeignet sein. Meditation und Atemübungen lassen sich noch vorstellen, aber wie sieht es bei Körperübungen aus, wenn der Mensch behindert ist?   Übungen anpassen   Die Lösung ist ganz einfach: Die Übungen werden angepasst. Dies funktioniert ähnlich wie bei älteren Menschen, die durch orthopädische Probleme mit Knochen und Gelenken ebenfalls nicht jede Körperstellung einnehmen können. Ob du unbeweglicher als früher bist und daher besser auf einem Stuhl als auf dem Boden oder fest im Rollstuhl sitzt: So groß sind die Unterschiede nicht und es lassen sich trotzdem viele Übungen trainieren. Diese sind vor allem sehr gut für den Rücken, der bei Rollstuhlfahrern, aber auch bei älteren Menschen stark belastet ist, häufig schmerzt und dessen Muskeln stark verkrampft sind.Das Rückenproblem trifft übrigens fast jeden, auch jüngere Menschen. Yogaübungen im Sitzen sind deshalb perfekt für Kaffee- und Mittagspausen geeignet. Dies nur als kleiner Tipp am Rande.   Jeder profitiert   Yoga sollte zur Entspannung, einer besseren Körperhaltung und zu mehr Gelassenheit führen, aber auch von vornherein entspannt angegangen werden. Es sieht toll aus, wenn Menschen auf dem Kopf stehen oder im Lotussitz stundenlang verharren – vielen ist dies jedoch nicht möglich. Gerade beim Yoga gilt jedoch: Der Weg ist das Ziel. Wir streben nach Vollkommenheit in dem Bewusstsein, sie kaum jemals zu erreichen (wovon auch die großen Yogis überzeugt sind!). Und es gilt ebenso der Satz: jeder nach seinen Möglichkeiten.   Je unvoreingenommener wir daher die Übungen angehen, umso besser finden wir Varianten, die zu unserem Körper passen. Auch wenn du amputierte Gliedmaßen hast oder gehbehindert bist, kannst du dich anstrengen und das Beste aus den Übungen machen. Daher ist Yoga tatsächlich für jedermann geeignet. Wer zu Hause übt, kann je nach seinen Möglichkeiten bei uns bequeme Meditationskissen in diversen Ausführungen, warme Yogadecken, die sich auch über die Knie legen lassen, und softige Yogahandtücher bestellen.   Yoga für körperlich und geistig Behinderte ©iStock.com/mikanaka   Immer mehr Angebote   Menschen mit Behinderung finden immer mehr Lehrer, die sowohl reine Behindertenkurse in Yoga als auch gemischte Gruppenkurse (Inklusionskurse) geben. Wer sich unsicher ist, kann vorher ein paar Einzelstunden nehmen, damit der Lehrer sieht, wie weit die Einschränkungen reichen und wie du am besten in den Kurs integriert werden kannst. Auch werden beispielsweise für Rollstuhlfahrer eigene Kurse angeboten. Trainiert werden vor allem Kundalini– und Hatha- Yoga.   Menschen mit geistiger Behinderung profitieren ebenfalls von Yoga. Es geht für jeden im Yoga darum, Atem und Bewegung zu koordinieren, mehr Beweglichkeit und tiefes Ein- und Ausatmen zu erlernen und zu einer inneren Entspannung zu finden. Eltern können sich bei Lehrern, die darin Erfahrung haben, einige Lektionen geben lassen und diese an ihre Kinder weitergeben. Yoga schult die Koordination, das Gleichgewicht und das innere Loslassen, die Stille. Plötzlich werden Stellungen möglich, die bisher undenkbar waren. Bei körperbehinderten Yoga-Schülern kann beobachtet werden, dass sie eines Tages Regungen in Körperteilen verspüren, die sie beinahe für tot/abgestorben gehalten hatten.Yoga stimuliert, massiert und bringt den Lebensfluss in Gang; es hilft unter anderem dem Verdauungsapparat, der gerade bei Rollstuhlfahrern leidet. Yoga nützt uns allen, aber vor allem den Menschen, die wenig andere Übungsmöglichkeiten haben und auf sanfte Art (aber durchaus mit Anstrengung) zu Veränderungen kommen wollen. Yoga fördert die Ausgeglichenheit und damit auch die gute Laune: Eines Tages wirst du vielleicht sogar damit aufhören, das Wetter (oder irgendjemand anderen) für deine Stimmung verantwortlich zu machen …   Nun ist sicher das Problem, dass es nicht überall ein breites Angebot an Behinderten-Yoga gibt, weil sich Yogalehrer speziell darauf einstellen und viel Zusätzliches lernen müssen. Doch das Internet und Behindertenansprechpartner in den Städten können weiterhelfen.   Die passende Hilfestellung: Yoga für jeden Körper   Wenn es in der Nähe kein Behindertenyoga gibt und auch keine passenden Ansprechpartner zur Verfügung stehen, ist dies noch lange kein Ausschlusskriterium für das erfolgreiche Behindertenyoga. Eine gute Hilfestellung ist es zum einen, sich online Ratschläge von anderen Betroffenen zu suchen. Gerade durch Erfahrungsberichte lassen sich viele Fragen klären oder Lösungen für die eigenen Probleme finden.Dies ist mitunter mit viel Aufwand und Recherche verbunden. Dennoch geht es auch beim Yoga mit Behinderten vor allem darum, Bewegungsabläufe zu fördern und für Entspannung zu sorgen. Mit dem Ratgeber wie „Yoga für jeden Körper“ wird auf dieses Thema eingegangen und eine Möglichkeit für Yogaübungen, ganz unabhängig von körperlichen Gegebenheiten, geschaffen. Hilfreiche Anfängertipps ermöglichen den sanften Einstieg, um herauszufinden, welche Übungen gut geeignet und welche eher schwierig umzusetzen sind. So kann man sich langsam an die idealen Kombinationen und Bewegungsabläufe herantasten und das Yoga ganz individuell auf die Bedürfnisse des Behinderten abstimmen.    
Yoga in der Natur: Outdoor-Yoga im Überblick

Yoga in der Natur: Outdoor-Yoga im Überblick

von/ durch Stefan am Mai 30 2021
Eine leichte Brise kitzelt Deine Nase, der Wind weht durch die Bäume, die Vögel zwitschern und Du atmest den frischen Duft des Waldes. Outdoor-Yoga berührt all Deine Sinne und sorgt für tiefe Entspannung für Körper und Geist. Lass Deine Seele in der Natur baumeln, finde ganz in Ruhe zu Dir selbst und schöpfe Kraft. Wir verraten Dir, warum Yoga und Meditation an der frischen Luft so guttun und warum es sowohl für Anfänger als auch Yoga Profis ideal geeignet ist. Bild von Sofie Zbořilová auf Pixabay Warum Yoga im Wald und in der Natur so guttut Ein Ausflug in den Wald ist immer ein Erlebnis. Es ist die perfekte Möglichkeit dem Alltag schnell zu entfliehen und neue Kraft zu sammeln. Yoga unter freiem Himmel ist ein kleiner Urlaub für Körper, Geist und Seele - und das ganz umsonst. Die Körperarbeit unter Bäumen sorgt für zusätzliche Entspannung und wir fühlen uns der Mutter Erde ganz nah. Aber warum wirkt vor allem der Wald so beruhigend auf uns? Ausflug in die Farbpsychologie: Grüne Farbe Mal dezent, mal kräftig, aber im Wald und in der Natur immer präsent: Die grüne Farbe! Sie wirkt besonders beruhigend auf uns und unseren Körper. Denn das Grün nehmen wir als ruhig und natürlich wahr. Aus psychologischer Sicht, bringen wir damit z.B. Hoffnung, Glück, Zufriedenheit oder Regeneration in Verbindung. Es kann unsere Kreativität steigern und hilft uns dabei Muskel- und Gewebezellen zu regenerieren. Kurzum: Der Wald macht einfach glücklich! Wohltat für unser Immunsystem: Terpene Im Wald sind wir von besonders vielen Terpenen umgeben. Dieser Stoff wird draußen von Pflanzen und Bäumen abgesondert. Damit schützen sie sich vor Schädlingen. Positiver Nebeneffekt: Sie regen die positive Entwicklung unseres Immunsystems an. Das haben Wissenschaftler in Studien herausgefunden. Dabei wurden z.B. Gruppen von Menschen verglichen, die normale Zimmerluft geatmet haben und mit Terpenen angereicherte Luft. Schon einen Tag später waren die Auswirkungen der Terpene messbar. Denn die Zahl der aktiven Immunzellen war bei den Menschen, die sie eingeatmet hatten, erhöht. Also, egal ob zum Spazieren gehen oder für Yoga-Übungen: Am besten so oft wie möglich raus in den Wald und die frische Luft genießen! So wirkt die Zeit im Wald auf Deinen Körper: die Produktion von Stresshormonen wird reduziert der Blutdruck wird gesenkt die Herzfrequenz sinkt das Immunsystem wird gestärkt der Körper schöpft allgemein neue Energie und Kraft die Durchblutung wird angeregt der Vitamin-D-Speicher wird über die Sonne aufgeladen Das brauchst du für Outdoor-Yoga Während der Praxis unserer Yoga-Übungen im Freien spüren wir die tiefe Verbundenheit mit Mutter Erde besonders stark. Für einen entspannten Ausflug an der Luft brauchst Du nicht viel Yoga Zubehör: Eine ausreichend dicke Yogamatte oder eine rutschfeste Decke. Je nachdem wie viel Zeit Du im Wald verbringst, solltest Du an genug Wasser und Proviant denken. Sonne oder Wind? Je nach Wetter brauchst Du die passende Kleidung und z. B. Sonnencreme Denke an das passende Schuhwerk für unwegsames Gelände. Schütze Dich mit Insektenschutzmitteln vor Zecken und Co. Nimm Dein Handy mit und stelle es auf lautlos! Falls Du alleine im Wald bist, ist das auf jeden Fall sinnvoll. Bild von xxolaxx auf Pixabay Der perfekte Platz für Outdoor-Yoga Was für den einen ein schönes Plätzchen für Outdoor-Yoga ist, ist für manch anderen nichts. Deshalb solltest Du für Dich klären worauf Du wert legst. Möchtest Du möglichst alleine sein? Dann ist der ruhige Wald, abseits belebter Wanderwege, perfekt für Dich. Dich stört es wenig, wenn andere Menschen in Deinem Sichtfeld sind oder sogar relativ nah an Dir vorbeigehen? Dann eignet sich sogar der gut besuchte öffentliche Park. Auch die Entfernung zu Deinem zu Hause ist wichtig. Für eine spontane Yoga-Einheit will man nicht erst noch durch die halbe Stadt fahren... Breite Deine Yogamatte unter einem Baum aus und beginne in Ruhe mit Deinen Übungen. Dann heißt es nur noch: einen tiefen Atemzug der wunderbaren Waldluft nehmen, die Natur spüren und in vollen Zügen genießen. Übrigens: durch die Übungen auf dem unebenen Boden wird Dein Gleichgewichtssinn gefordert. Manche Yogaübungen werden Dir deshalb auf dem glatten Untergrund im Yoga-Studio leichter fallen. Outdoor-Yoga: alleine und in der Gruppe schön Bist Du eher der Typ Solo-Yogi oder Gruppen-Yogi? Outdoor-Yoga ist immer eine Wohltat. Möchtest Du ganz für Dich alleine sein und auch den Weg zu Deinem Yoga Platz in Stille zelebrieren, ist Yoga alleine am besten. Wenn Du die Freude lieber teilen möchtest und gerne in der Gruppe Yoga praktizierst, findest Du sicher Yogis, die gerne einen kleinen Ausflug mit Dir machen. Probiere doch einfach einmal beides aus! An manchen Tagen fühlt man sich eher alleine wohl, an manch anderen möchte man sein Yogaglück gerne mit jemandem teilen. Bild von Dimitris Vetsikas auf Pixabay Ab in die Natur mit Deinem Yogalehrer Am See, im Park oder im Wald... viele Yogalehrer nutzen die warmen Monate im Jahr und verlegen die Yogastunde einfach nach draußen. Der große Vorteil, vor allem für Anfänger ist, dass Du die Sicherheit Deines Lehrers hast. Er führt Dich wie gewohnt durch die Übungen und korrigiert die Haltung der Asanas bei Bedarf. Viele Yogis bevorzugen auch geführte Meditationen. Das Zusammenspiel der Natur und der beruhigenden Stimme des Lehrers lassen Dich tief in die Meditation sinken. Welche Yoga Übungen in der Natur? Outdoor-Yoga ist bei gutem Wetter eine wunderbare Möglichkeit dem Alltag zu entfliehen. Wichtig für Yoga Übungen in der Natur ist, wie auch beim Yoga drinnen, ein sicherer Stand. Deshalb sollte der Untergrund möglichst ebenerdig sein. Auf größeren Wurzeln oder Laubhaufen solltest Du Deine Matte deshalb lieber nicht ausbreiten. Denn dann besteht die Gefahr, dass Du umknickst oder Dich während der Übungen schmerzhaft stößt. Beachtest Du diesen Tipp, kannst Du alle Übungen praktizieren, die Du auch zu Hause oder im Studio gerne machst. Egal ob Anfänger oder Profi, Yogaübungen draußen im Wald machen einfach Spaß! Bild von Sofie Zbořilová auf Pixabay Praktizierst Du gerne Yoga in der Natur? Oder möchtest Du es bald einmal ausprobieren? Wir freuen uns über Deine Erfahrungen!
Joggen und Yoga – die ideale Kombination für ein gesundes und leistungsoptimiertes Training

Joggen und Yoga – die ideale Kombination für ein gesundes und leistungsoptimiertes Training

von/ durch Nick am Mai 23 2021
Joggen und Yoga – die ideale Kombination für ein gesundes und leistungsoptimiertes Training Fitness und Sport, um die Ausdauer zu trainieren, erfreuen sich weltweit größter Beliebtheit. Doch bei intensivem und langfristigem Training sind sie jedoch auch anstrengend und mit Schmerzen der Muskulatur und Gelenke verbunden. Bei der nächsten Trainingseinheit fühlen sich die Beine dann schwer an und die Motivation kann leiden. Regelmäßig durchgeführte Yoga-Übungen können wesentlich dazu beitragen, den durch Ausdauertraining verursachten Beschwerden wirksam vorzubeugen. In unserem Artikel erfährst Du, wie Du als Läufer von speziellen Übungen aus dem Yoga profitieren kannst. Damit stehst Du noch sicherer auf den Beinen! Laufen und Yoga: eine perfekte Kombination Immer mehr Läufer entdecken Yoga für sich, um sich die positive Wirkung der sanften Bewegungslehre auf den Lauferfolg und das allgemeine körperliche Wohlbefinden zunutze zu machen. Auch, wenn Yoga und Laufen als Sport nicht unterschiedlicher sein könnten, verbessert deren Kombination das Körpergefühl und optimiert den Trainingserfolg. Wenn Du ein leidenschaftlicher Läufer bist, kannst Du mit gezielten Übungen überbeanspruchte Muskelpartien regenerieren, Deinen Laufstil verbessern und Deine Leistungsbereitschaft für das nächste Training erhöhen. Ganzkörperfitness für Läufer Praktizierst Du als Läufer nach dem Joggen Yoga-Übungen, integrierst Du zwei Sportarten in Deinen Alltag, die sich ideal ergänzen und voneinander profitieren. Beim Laufen beanspruchst Du fast ausschließlich die Muskulatur und Gelenke der unteren Körperhälfte. Dies führt zwar zu einem intensiven Trainingseffekt der Beine und kurbelt die Fettverbrennung an. Es hat jedoch auch eine einseitige Belastung, Dysbalancen der Muskulatur und eine eingeschränkte Koordinationsfähigkeit zur Folge. Beim Yoga hingegen dreht sich alles um innere Ruhe sowie die Beherrschung und das Dehnen des gesamten Körpers. Beim Durchführen der Übungen nach dem Lauf aktivierst Du auch jene Bereiche Deines Körpers, die beim Ausdauersport grundsätzlich vernachlässigt werden. Daher ist Yoga für Läufer eine ideale Ergänzung, um durch Joggen bedingten Muskelverkürzungen entgegenzuwirken. Durch das längere ruhige Halten der Körperpositionen ist Yoga sanftes Ganzkörpertraining und wohltuende Massage in einem. Für Läufer ergibt sich daraus eine Kräftigung und Regeneration der gesamten Muskulatur, die nach dem Lauftraining viele positive Effekte zeigt. So wirkt Yoga auf Deinen Körper Die beim Laufen entstandenen Ablagerungen von Stoffwechselnebenprodukten, wie Milchsäure in den Muskelfasern, werden durch den sanften Trainingseffekt der Übungen abgebaut. Yoga mobilisiert die Selbstheilungskräfte des Körpers, entgiftet das Gewebe und beugt Muskelverspannungen, Schmerzen und Abnutzungserscheinungen der Gelenke vor. Davon sind leider viele leidenschaftliche Läufer betroffen. So hilft Dir Yoga beim Laufen: • überbeanspruchte Muskeln werden regeneriert• Stoffwechselnebenprodukte werden abgebaut• Dein Laufstil verbessert sich• die gesamte Beweglichkeit wird erhöht• Deine Leistungsbereitschaft für das nächste Lauftraining wird erhöht• das gesamte Körpergefühl wird schnell verbessert• Förderung Deiner mentalen Stärke• Kräftigung des Herz-Kreislauf-Systems Joggen und Yoga: ganzheitliches Training für mehr Wohlbefinden Yoga wirkt nicht nur entgiftend auf das Gewebe, sondern beruhigt auch den Pulsschlag und verringert die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol. Dies fördert einen gesunden Schlaf, der wiederum die Erholungsphase nach dem anstrengenden Ausdauertraining verlängert und die Regeneration beschleunigt. Gleichzeitig verbessert Yoga das Körpergefühl, wodurch Fehlhaltungen sanft korrigiert werden, statt sich durch die einseitige Belastung beim Laufen zu verschlimmern. Nach dem Lauftraining steigerst Du mit Yoga zusätzlich Deine Beweglichkeit und veränderst auf positive Weise Deinen Laufstil. Durch einen verbesserten Kniehub passen sich Deine Schritte automatisch an den Untergrund und die Laufgeschwindigkeit an. Ein verbesserter Laufstil bedeutet ein längeres und schnelleres Lauftraining ohne Erschöpfung. Yoga ist deshalb der perfekte, entspannte Ausgleich für Ausdauersportarten. Die besten Asanas für Läufer Yoga hat für Läufer sehr viel zu bieten. Wir geben Dir einen kleinen Einblick in verschiedene Übungen (Asanas), die Dir für die Stärkung, Dehnung und Regeneration nützlich sein können. Schnappe Dir einfach eine Yogamatte und schon kann es losgehen! • Asanas, die den gesamten Körper dehnen, vermitteln Dir ein Gefühl dafür, welche Muskeln verkürzt sind und daher sanft trainiert werden sollten. Der Herabschauende Hund oder Adho Mukha Svanasana ist eine ideale Übung für Läufer. Denn dadurch werden die durch das Joggen verkürzten Achillessehnen sowie die Muskulatur von Gesäß und Oberschenkelrückseiten gedehnt. Da sich bei dieser Übung auch Brust und Schultern öffnen, wird die Atmung verbessert und die Lunge kann während des Laufens mehr Sauerstoff aufnehmen. • Bei verkürzten Hüften und Neigung zu Knieschmerzen solltest Du die Tote Taube oder Sucirandhrasana in Dein Yoga-Workout integrieren, denn sie bewirkt eine Dehnung des Bindegewebes zwischen Hüfte, Oberschenkel und Schienbein. • Schmerzen in Knien und der Hüfte können Läufer auch mit der Stehenden Vorbeuge (Uttanasana) entgegenwirken, denn damit werden vor allem die Sitzbeinmuskeln sanft trainiert. • In der Trikonasana oder Dreiecksposition dehnst und festigst Du die gesamte Muskulatur von den Schultern bis zu den Knöchelgelenken Deiner Beine und verbesserst dadurch die gesamte Balance Deines Körpers. • Eine verbesserte Beweglichkeit der Hüfte erreichst Du im Schustersitz (Baddha Konasana). Knie und innere Oberschenkel werden im Schustersitz geöffnet, sportbedingte Verspannungen im Lenden- und Hüftbereich nachhaltig gelindert. Der krönende Abschluss Deines Yoga Workouts: Balasana Nach Deinem Yoga-Workout solltest Du unbedingt noch eine Abschlussübung durchführen. Denn Entspannung bewirkt eine deutliche Verbesserung des Trainingseffekts. Balasana, die Position des Kindes, eignet sich hervorragend als sanfte Erholungsübung. Sie fördert die Durchblutung des Gehirns und der Wirbelsäule und wirkt Verspannungen im Nacken sowie Schmerzen in den Schienbeinen entgegen. Außerdem ermöglicht sie Dir Dich einen Moment lang nur auf Deine Atmung und Deinen Geist konzentrieren zu können. Hast Du Yoga als Läufer schon für Dich entdeckt? Oder praktizierst Du schon bestimmte Yoga-Übungen und hast eine Verbesserung Deines Laufs bemerkt? Wir freuen uns über Deine Erfahrungen! Bild © lkoimages / 123rf.com
5 Gründe, warum Yoga der perfekte Zusatzsport für Reiter ist

5 Gründe, warum Yoga der perfekte Zusatzsport für Reiter ist

von/ durch Stefan am Mai 21 2021
Beim Reiten bilden Pferd und Reiter eine harmonische Einheit. Schon feinste Signale genügen, um dem Pferd zu zeigen, was man von ihm möchte. Yoga ist der perfekte Zusatzsport für Reiter. Er hilft Dir dabei Deinen Körper noch intensiver wahrzunehmen, Fehlhaltungen zu vermeiden, die Muskeln zu entspannen und fokussiert zu sein. Die positiven Effekte für Pferd und Reiter wurden schon vor langer Zeit entdeckt. Deshalb gibt es mittlerweile sogar spezielle Yoga Kurse für die Bedürfnisse von Reitern! Wir verraten Dir, warum Pferd und Reiter gleichermaßen von Yoga und Meditation profitieren können. Außerdem zeigen wir Dir 3 hilfreiche Übungen für einen sicheren und ausbalancierten Sitz im Sattel. Bild von Miriam Verheyden auf Pixabay Darum profitiert Dein Pferd von Yoga Pferde sind sehr feinfühlige Wesen. Schon seit Jahrtausenden bilden sie eine unschlagbare Einheit mit ihren Reitern. Sie haben sehr feine Antennen und spüren kleinste Bewegungen und Dysbalancen. Hat der Reiter Probleme sein inneres Gleichgewicht zu finden oder hat mit muskulären Dysbalancen zu kämpfen, wirkt sich das auch auf das Tier aus. Es kann unruhig werden, eine Hand bevorzugen oder die Signale des Menschen sogar falsch deuten. Meist liegt es am Reiter und die Probleme können durch das richtige Training schnell beseitigt werden. Mithilfe von Yoga hilfst Du Deinem Liebling beim Training noch mehr zu einer Einheit zu verschmelzen und die richtigen Signale zu senden. Dein Pferd profitiert z.B. durch: • eine bessere Balance• feinere Signale• Deine innere Ausgeglichenheit• einen starken Fokus• einen aufrechten und ausgeglichenen Sitz Bild von Anja🤗#helpinghands #solidarity#stays healthy🙏 auf Pixabay 5 Gründe, warum Yoga für Reiter perfekt ist Yoga wirkt wunderbar auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene. Es gibt natürlich noch viel mehr gute Gründe, die für Yoga sprechen. 5 davon verraten wir Dir jetzt: Der aufrechte Sitz fällt Dir leichter Yoga stärkt den gesamten Körper. Dabei werden auch die Muskeln im oberen und unteren Rücken kräftiger, die so wichtig für einen aufrechten Sitz sind. Dadurch fällt es Dir auch automatisch leichter Deine Schultern zu entspannen. Vielleicht ist Dir ein leicht runder Sitz vor der Yoga Praxis gar nicht aufgefallen. Aber durch die regelmäßige Körperarbeit bemerkst Du selbst kleine Unterschiede und sitzt ganz automatisch gerade im Sattel. 2. Dein Brustkorb wird geöffnet Ganz wichtig für Reiter ist eine freie und tiefe Atmung. Sie hilft dabei die Muskeln mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. Aber auch für den aufrechten Sitz ist ein geöffneter Brustkorb sehr wichtig. Denn nur wenn Du das Gefühl hast gut durchatmen zu können, richtet sich Dein Körper locker auf. Durch verschiedene Dehnübungen wird Dein Brustkorb sanft geöffnet. 3. Dein gesamter Körper wird flexibler Um Deinem Pferd ohne Worte zu sagen was Du von ihm willst, ist ein feines Körpergespür notwendig. Je flexibler Du bist, desto leichter wird Dir das fallen. Mit den Yoga Übungen sorgst Du dafür, dass z.B. Deine Hüfte und Deine Beine gedehnt und gekräftigt werden. Du wirst schnell die positiven Effekte beim Reiten bemerken. 4. Du bekommst ein neues Körperbewusstsein Kennst Du das? Irgendwie fällt Dir das Steuern mit der einen Körperhälfte viel leichter als mit der anderen. Yoga hilft Dir dabei in ausgeglichene Balance zu kommen. Du lernst Deine rechte und linke Körperhälfte gleichermaßen anzusteuern. Du erkennst Deine Muster und kannst direkt mit Deiner verbesserten Körperwahrnehmung dagegen steuern. 5. Du lernst Dich zu fokussieren Durch die intensive Beschäftigung mit Deinem Körper und Deiner inneren Mitte wird Dein Fokus geschult. Deine Konzentration wird gefördert und Du lernst ganz automatisch alles um Dich herum auszublenden. Das hilft Dir beim Reiten noch gezieltere Signale an Dein Pferd zu senden. Andersherum wirst Du die Bewegungen und Empfindungen Deines Pferdes noch intensiver spüren und deuten können. Bild von Rebecca Schönbrodt-Rühl auf Pixabay 3 Yoga Übungen für Reiter Jetzt aber genug von der Theorie! Unsere 3 Übungen geben Dir einen ersten kleinen Einblick in die Welt des Yoga. Such Dir ein Plätzchen, das Dir Ruhe und Geborgenheit schenkt, lege Dich auf eine Yogamatte und starte ganz entspannt mit den Übungen. Jedes Asana sollte mindestens 2 Minuten gehalten werden. Übung 1: Paschimottanasana (Vorwärtsbeuge) Setze Dich auf Deine Yogamatte und strecke die Beine aus. Bringe nun Deinen Oberkörper langsam so weit es geht nach vorne. Dabei sollte Dein Rücken und Deine Halswirbelsäule möglichst gerade sein. Atme bewusst tief ein und aus. Mit jedem Atemzug versuchst Du ein kleines bisschen mehr in die Dehnung zu gehen. Du empfindest die Dehnung als zu intensiv? Dann setze Dich auf ein niedriges Kissen oder einen Yogablock. Effekte: Mit dieser Übung wird die Rückseite Deines Körpers gedehnt. Sie sorgt für einen lockeren Rücken und löst unliebsame Verspannungen. Die Übung verhilft Dir außerdem zu lockeren Schultern und mehr Beweglichkeit in den Beinen. Übung 2: Drache (Dragon Pose) Für den Drachen begibst Du Dich in einen großen Ausfallschritt. Bringe Dein rechtes Bein nach vorne und strecke das linke Bein so weit es geht nach hinten aus. Dein Oberkörper befindet sich links neben dem rechten Knie. Du stützt Dich mit beiden Händen auf der Matte ab. Dabei ist Dein Rücken gerade und der Blick nach unten gerichtet. Wiederhole die Übung mehrmals, abwechselnd mit beiden Beinen. Effekte: Diese Übung aus dem Yin Yoga ist ideal, um den Hüftbeuger aufzudehnen. Beim Reiten ist es besonders wichtig, dass dieser Muskel locker ist. Übung 3: Tiefe Hocke (Malasana) Der Name dieses Asanas verrät es schon. Für diese Yoga Übung gehst Du tief in die Hocke. Dabei legst Du Deine Arme in Gebetshaltung vor Deinen Körper und dehnst mit den Armen gleichzeitig Deine Beine auf. Aber nur so weit wie es Dir angenehm ist. Effekte: Diese Übung wirkt vor allem auf Deinen Unterkörper. Zum einen werden Deine Oberschenkel und auch das Gleichgewicht gestärkt. Zum anderen dehnst und mobilisierst Du Deine Hüfte. Außerdem wird gleichzeitig der untere Rücken gedehnt. Du profitierst beim Reiten von einer besseren Beweglichkeit. Bist Du Reiter und möchtest Yoga ausprobieren? Oder übst Du schon fleißig Asanas aus dem Hatha Yoga oder Yin Yoga, die Dich beim Reiten unterstützen? Hast Du dadurch allgemein zu mehr Ruhe gefunden? Wir freuen uns auf Deine Erfahrungen!
Yoga mit Übergewicht: Stärke Deinen Körper mit einem ganzheitlichen Workout

Yoga mit Übergewicht: Stärke Deinen Körper mit einem ganzheitlichen Workout

von/ durch Stefan am Mai 09 2021
Du suchst nach dem passenden Sport oder Workout für Dich? Aber irgendwie war noch nicht das Richtige dabei? Du bist übergewichtig und möchtest Deinen Körper stärken? Dann könnte Yoga vielleicht die perfekte Lösung sein! Durch die Asanas und Meditation wirst Du flexibler, kräftiger und bringst Körper und Geist in Einklang. Wenn Du Dich nicht mit Deinem Gewicht unwohl fühlen solltest, ist Yoga auch ideal zum Abnehmen geeignet. In unserem Artikel erfährst Du, auf was Du bei Yoga mit Übergewicht achten solltest und wie Du den richtigen Kurs findest. Bild von Gerd Altmann auf Pixabay Yoga ist ideal für Übergewichtige Yoga ist ideal für Frauen und Männer geeignet, die übergewichtig sind. Auch wenn man im Fernsehen oder den sozialen Medien oft mit Yogis konfrontiert wird, die scheinbar die schwersten Übungen mit links machen. Doch das darf nicht der Anspruch für sich selbst sein. Erst recht nicht, wenn man mit Yoga starten will. Yoga ist eigentlich eine sanfte Bewegungsform. Man spürt tief in den Körper hinein und verharrt lange in einer Position. Die einzelnen Asanas können je nach Beweglichkeit und Kondition sehr leicht angepasst werden. Das steigert das Körperbewusstsein und die Freude an der Bewegung wird wieder geweckt. Darum ist Yoga perfekt für Übergewichtige geeignet: • Yoga ist gelenkschonend.• Die Übungen können individuell angepasst werden.• Schmerzen durch Fehlhaltungen werden gemindert.• Vom ruhigen Yin Yoga bis schweißtreibenden Power Yoga ist für jede Konditionsstufe das Passende dabei. Erlebe die positiven Yoga Effekte Die meisten Menschen, die einmal mit Yoga begonnen haben, möchten es nicht mehr missen. Denn schon nach wenigen Malen Training zeigen sich die ersten positiven Effekte. Yoga wirkt ganzheitlich und kann ganz nach Deinen Wünschen gestaltet werden. Schnell wird man flexibler, der Körper wird stärker und man merkt die beruhigende Wirkung. In kurzer Zeit wirst Du merken, dass es Dir immer leichter fällt neue Asanas zu lernen. Effekte von Yoga auf Deinen Körper: • Deine Flexibilität verbessert sich.• Bei regelmäßigem Training kannst Du mit Yoga Abnehmen.• Du kommst innerlich zur Ruhe.• Deine Muskulatur wird gekräftigt.• Deine Faszien werden geschmeidiger. • Dein Herz-Kreislauf-System wird angeregt.• Dein Körpergefühl verbessert sich.• Dein Stoffwechsel kann angeregt werden. Curvy Yoga? Du brauchst keinen Kurs für Übergewichtige! Vor allem in den letzten Jahrzehnten haben sich viele neue Yoga Arten entwickelt. Dazu zählt auch Curvy Yoga, das Frauen und Männern mit Übergewicht zum Sport motivieren soll. Es gibt kein solches Kursangebot in Deiner Nähe? Kein Problem! Denn eigentlich ist so ein spezieller Kurs gar nicht nötig. Das Schöne an Yoga ist, dass die einzelnen Asanas wunderbar auf Dich abgestimmt werden können. Du bist also z.B. super in einem Hatha Yoga Kurs aufgehoben. Dein Yogalehrer geht individuell auf alle Yogis ein und wird Dir viele nützliche Tipps und Tricks verraten. Yoga für Übergewichtige: Tipps für den Start Wie heißt es so schön? Aller Anfang ist schwer. Da ist wirklich etwas Wahres dran… Aber sei stolz auf Dich, denn Du hast den wichtigsten Schritt schon getan: Der Wille mit Yoga zu beginnen und etwas zu verändern! Bevor Du mit dem Training loslegst, solltest Du Dir noch die folgenden Fragen stellen. Denn jeder Mensch verfolgt beim Yoga eine andere Motivation und Ziele. Das ist wichtig, um das richtige Kursangebot für Dich zu finden. Wie ist Dein allgemeiner Gesundheitszustand? Jeder Mensch ist einzigartig und bringt unterschiedliche körperliche Voraussetzungen mit. Bevor Du mit Yoga startest, solltest Du Dir deshalb über Deinen Gesundheitszustand bewusst werden. Das ist vor allem dann wichtig, wenn Dich Dein Übergewicht stark beeinträchtigt oder Du mit gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen hast. Dann lohnt sich eine kurze Rücksprache mit Deinem Arzt. So gehst Du auf Nummer sicher und weißt, welche Übungen Du nicht machen solltest. Welche Ziele verfolgst Du mit Yoga? Gehe vor der ersten Yoga-Praxis einmal tief in Dich und frage Dich warum Du mit Yoga beginnen möchtest. Ist das Ziel die allgemeine Kräftigung des Körpers? Oder vermisst Du ein wenig Flexibilität? Möchtest Du ein paar Kilos verlieren? Oder einfach insgesamt Dein gesamtes Körpergefühl stark verbessern? Das hilft Dir auch bei der Entscheidung den richtigen Kurs für Dich zu finden. Yoga Zubehör: Alles was Du brauchst ist eine Yogamatte Yoga schont den Geldbeutel. Denn Du brauchst keine teure Ausrüstung oder spezielle Kleidung. Wichtig ist nur, dass Du gleich zu Beginn eine rutschfeste Yogamatte kaufst. Und die gibt es schon für kleines Geld. Hier solltest Du allerdings nicht an der Qualität sparen, denn es geht um Deine Gesundheit. Nur wenn Du einen guten Stand hast, kannst Du die Übungen sicher ausführen. Wenn Du noch nicht so flexibel bist, kann sich zusätzlich auch ein Meditationskissen oder eine Meditationsbank lohnen. Online-Kurs oder Yoga Training vor Ort? Vor der ersten Yoga Einheit stellt sich noch die Frage, wo Du die Übungen lernen willst. Traust Du Dich noch nicht in eine Gruppe? Dann lohnt sich ein Blick in Online-Kursangebote. Hier gibt es eine riesige Auswahl für jeden Schwierigkeitsgrad. Auf verschiedenen Videoportalen oder in Yoga Apps werden auch viele kostenlose Yoga Stunden von Hatha Yoga bis Yin Yoga angeboten. Du möchtest einen Yoga Kurs vor Ort besuchen? Das ist meist ganz unkompliziert möglich. Viele Yoga Studios bieten kostenlose oder vergünstigte Probestunden an. So kannst Du in Ruhe testen, ob Dir Yoga gefällt und ob Du Dich in der Gruppe wohl fühlst. Unser Tipp: Vor allem, wenn Du Anfänger bist, empfiehlt sich ein Yoga Kurs vor Ort. Denn nur dann kannst Du sicher gehen, dass Du die Asanas richtig ausführst. Außerdem wirst Du von einem erfahrenen Yogalehrer unterstützt, der individuell auf Deine Bedürfnisse eingehen kann. Das ist vor allem zu Beginn super, wenn man noch unsicher ist. Praktizierst Du Yoga mit Übergewicht? Wie hat sich Dein Körpergefühl dadurch verändert? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar!
Yoga Ursprung: so ist Yoga entstanden

Yoga Ursprung: so ist Yoga entstanden

von/ durch Stefan am Apr 25 2021
Bild von Marisa04 auf Pixabay Yoga ist eine jahrtausendealte Körperlehre, die ihren Ursprung im Hinduismus hat. Beim genauen Zeitpunkt der Entstehung streitet sich die Yoga-Wissenschaft aber, denn es gibt unzählige Mythen und Geschichten zur Entwicklung. Genau datieren lässt sich der Ursprung der Yoga Geschichte deshalb nicht. Yoga hat sich stetig weiterentwickelt und ist längst in der westlichen Welt angekommen. Ob Hatha Yoga, Yin Yoga oder Ashatanga Yoga: Zu einer klassischen Yoga-Einheit zählen Asanas, Atemübungen und Meditation. Geist und Körper werden gleichermaßen geschult. Besonders motivierte Yogis streben danach ein ganzheitlich friedvolles und genügsames Leben ganz nach der Yogalehre zu führen. Wir geben Dir einen kleinen Einblick in die Geschichte des Yoga und was man über die Philosophie und Lebensstil unbedingt wissen sollte. Geschichte des Yoga: Wo hat Yoga seinen Ursprung? Beschäftigt man sich mit Yoga, ist es natürlich sehr interessant zu wissen woher die spirituelle Philosophie stammt. Bis zu seiner heutigen Form hat sich Yoga über viele Jahrtausende entwickelt. Es ranken sich sehr viele Mythen über die Yoga Entstehung. Zu den gesicherten Fakten zählt, dass Übungen für den Körper anfangs kein Teil der Yoga-Praxis waren. Denn es ging rein um meditative Praktiken für den Geist. Es wurden zwar schon wenige Asanas beschrieben, aber sie sollten dazu dienen den Körper fit für lange Meditationen zu machen. Entwicklung des Yoga aus 3 verschiedenen Grundlagentexten Yoga ist durch mehrere Einflüsse geprägt, die es von der rein meditativen Geistesdisziplin zur heute bekannten Körperarbeit geformt haben. Besonders wichtig sind dabei: • die Textsammlung Veden und deren Abhandlung die Upanishaden• Patanjalis Yoga-Sutra• Hatha Yoga Pradipika Prägung des Yoga durch die Veden und Upanishaden Als älteste bekannte Schriften der indischen Religion gelten die Veden. Man schätzt, dass sie von ca. 1500 bis 500 v. Chr. verfasst wurden. Sie haben sich also in 1000 Jahren bis zur endgültigen schriftlichen Fassung entwickelt. Die spirituellen Veden bestehen aus einer Vielzahl an Schriften, die sich in vier Bücher unterteilen: Rigveda, Yajurveda, Samaveda und der Atharvaveda. Der Hauptteil der Veden besteht aus: • Opferritualen• Mantras• Hymnen Eine Sammlung von Asanas wie sie im heutigen Yoga praktiziert wird, findet man in den uralten Schriften allerdings nicht. Philosophische und "yogischer" wird es in den Upanishaden, die sich auf der Grundlage der Veden entwickelt haben. Die Upanishaden sind eine Sammlung von fast 200 philosophischen Kurztexten, die eine große Bedeutung für die Weltgeschichte darstellen. Bild von Manfred Antranias Zimmer auf Pixabay Prägung des Yoga durch Yoga Sutra Weitere sehr bekannte Schriften sind die Yoga Sutra. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von 196 wunderschönen Aphorismen. Entstanden sind sie ca. 400 n. Chr. Dabei geht es um den Zustand der geistigen Befreiung, der durch einen bestimmten Prozess mit 8 Teilbereichen erreicht werden kann. Das moderne Yoga orientiert sich oft daran und dient den Yogis als wichtige Grundlage. Yoga Sutra, der achtgliedrige Yogapfad, ist meist Bestandteil der Yogalehrerausbildung. Je nach Ausrichtung können aber auch andere Schriften als Basis für die Yogalehre dienen. Die 8 Glieder der Yoga Sutra, die oft als Rad dargestellt werden, sind: • Yamas - Umgang mit der Umwelt• Niyama - Umgang mit sich selbst• Asana - Umgang mit dem Körper• Pranayama - Umgang mit dem Atem• Pratyahara - Umgang mit den Sinnen• Dharana - Konzentration• Dhyana - Meditation• Samadhi - innere Freiheit Die Begriffe werden im Hinduismus, Buddhismus, Jainismus, Sikhismus und anderen indischen Lehren verwendet. Prägung des Yoga durch Hatha Yoga Pradipika Mit Hatha Yoga Pradipika wurde die Brücke zu Yoga und körperlicher Arbeit geschlagen. Diese Schrift ist dem modernen Yoga am nächsten. Verfasst wurde es im 15. Jahrhundert von dem Inder Rishi Swatmarama. Dabei geht es um sehr körperliches Yoga, das verschiedene Zwecke verfolgt. Ziel der Praktiken ist z. B. die Reinigung des Körpers, um die Energie frei fließen lassen zu können. Das Reinigen funktioniert nicht nur auf der Ebene von Körperübungen, sondern auch von außen durch eine Nasenspülung. Auch auf Pranayama wird im Hatha Yoga Pradipika mit unterschiedlichen Atemübungen eingegangen. Zusammen mit verschiedenen Yoga-Übungen, die auch heute noch praktiziert werden, ist es ein großer Wegbereiter des heutigen Yoga. Weitere Schriften die Yoga beeinflusst haben Es gibt nicht die eine Schrift, aus der Yoga entstanden ist. Über die Jahrtausende haben sich viele Schriften und Quellen entwickelt, die die moderne Yoga-Praxis noch heute prägen. Neben den Veden, Upanishaden, Yoga Sutra und Hatha Yoga Pradipika gibt es noch viele weitere Schriften, die Yoga mehr oder weniger beeinflusst haben. Weitere wichtige Yoga-Schriften: • Smritis Als Smirtis werden heilige Texte bezeichnet, die den Indern durch Erinnerungen der Menschen überliefert wurden. Darin finden sich Verhaltensregeln für alle Lebenslagen und Gesetzestexte. • Puranas Die Puranas sind hauptsächlich mündlich überlieferte Texte und beschreiben Feste und Zeremonien, um die Hauptgottheiten Shiva, Vishnu und Brahma zu verehren. Die Schriften stammen aus den Jahren 400 bis 1000 n. Chr. und haben in der indischen Philosophie eine große Bedeutung. Denn sie zählen zu den wichtigsten heiligen Schriften im Hinduismus. Auch Regeln und Pflichten für das soziale und religiöse Leben finden sich darin. • Itihasas Bei den Itihasas handelt es sich um vereinfachte Versionen der Urschrift Veden. Um die Weisheiten für die Allgemeinheit verständlich zu vermitteln, wurden die Veden in Heldenepen umgeschrieben. • Bhagavad Gita Die Bhagavad Gita ist der bedeutendste philosophische Text des Mahabharata. Es soll zwischen 400 v. Chr. und 400 n. Chr. verfasst worden sein und enthält ca. 100.000 Doppelverse. Hier wird das Göttliche in Gestalt der Sri Krishna dargestellt. Er stellt den Pfad dar, der die höchste Wirklichkeit durch selbstloses Handeln, den Weg der Erkenntnis und der Hingabe an das Göttliche symbolisiert. Haupthandlung ist ein intensiver Dialog zwischen Krishna und Arjuna, das auf einem indischen Schlachtfeld stattfindet. Gelehrt werden soll dadurch z. B. die richtige Lebensweise und das richtige Handeln in der Welt. Seit wann gibt es Yoga in Deutschland? Schon im 18. Jahrhundert war Wilhelm von Humboldt hellauf von der Bhagavad Gita begeistert. Um sie im Original zu verstehen, lernte er sogar Sanskrit. Auch Goethe und Nietzsche sollen sich an der Schrift erfreut haben. Ende des 20. Jahrhunderts kam langsam Bewegung in die Yoga Szene. 1921 wurde dann die erste Yogaschule in Berlin gegründet. Einem breiten Publikum wurde die Körperarbeit 1973 bekannt, als im ZDF eine Hatha Yoga-Serie startete. Im Jahrzehnt der Hippies verbreitete sich Yoga schnell quer durch die Bevölkerung. Und heute? Yoga ist schon lange im Trend! Jede 5. Person in Deutschland hat Yoga Erfahrung. Fast 3 Millionen Menschen gaben an, dass sie 2020 regelmäßig Yoga praktizieren. Und fast 7 Millionen Menschen haben ihre Yogamatte immerhin ab und zu in Gebrauch (Quelle: Statista). Insgesamt gibt es hierzulande seit Jahren eine steigende Anzahl von Yogis, die ihren Körper und Geist regelmäßig schulen. Welche Yoga Arten gibt es? Mittlerweile haben sich unzählige Yoga Arten aus den bedeutungsvollen religiösen Schriften entwickelt. Und auch in Zukunft werden sicherlich noch weitere spezielle Yoga-Arten erfunden. Die ursprüngliche Form ist Hatha Yoga aus der sich die weiteren Yoga-Arten entwickelt haben. Eine kleine Auswahl der Yoga Arten: • Yin Yoga• Yoga Nidra• Bikram Yoga• Kriya Yoga• Hatha Yoga• Bhakti Yoga• Hormon Yoga• Power Yoga• Kundalini Yoga• Ashtanga Yoga• Vinyasa Yoga Faszination Yoga in der Gegenwart Heutzutage scheint es fast als wäre das Finden des eigenen Glücks und ein erfülltes Leben zu führen zum Trend geworden. Der Begriff "Achtsamkeit" ist in aller Munde und ist für viele der Weg zu einem erfüllten Leben. Vielleicht ist genau das der Grund warum sich Yoga immer noch größerer Beliebtheit erfreut. Kein Wunder! Es ist eine tolle Möglichkeit seinen Körper und Geist durch Körperübungen und Meditation in Einklang zu bringen und im Hier und Jetzt zu leben. Denn in unserem hektischen Alltag verliert man schnell den Kontakt zu sich selbst. Übrigens: Ursprünglich erfolgte Yoga übrigens im Einzelunterricht und man pflegte eine intensive Verbindung zu seinem spirituellen Meister. Heute hat man eine riesige Auswahl an Yoga-Lehrern und Kursen zwischen denen man einfach wechseln kann, wenn man möchte.Wusstest Du wie Yoga entstanden ist? Praktizierst Du regelmäßig Yoga oder möchtest Du damit beginnen? Wir freuen uns über Deinen Kommentar!
Rauchen aufhören: Wie Dir Yoga helfen kann ein rauchfreies Leben zu führen

Rauchen aufhören: Wie Dir Yoga helfen kann ein rauchfreies Leben zu führen

von/ durch Stefan am Apr 24 2021
Bild von Free-Photos auf Pixabay Es gibt sehr viele gute Gründe, um mit dem Rauchen aufzuhören. Raucher wissen es eigentlich: Nikotin ist Gift für unseren Körper und schädigt auch unsere Umwelt. Doch leider ist der Weg zum Nichtraucher alles andere als leicht. Körper und Geist sind abhängig von den kleinen Glücklichmachern Zigarette und lassen uns Menschen bei einem Entzug so richtig leiden. Yoga, Atemübungen und Meditation können Dir auf dem Weg zum dauerhaften Nichtraucher helfen. Du bist Raucher und fragst Dich wie das funktionieren soll? Wir verraten es Dir in unserem Artikel! Beim regelmäßigen Üben können Dir Yoga und Deine Atmung helfen ein Leben ohne Zigaretten zu führen und die Lebensenergie (Prana) zu steigern. Warum es so schwer ist mit dem Rauchen aufzuhören Viele Raucher haben schon ein paar Versuche gestartet um rauchfrei zu werden. Die wenigsten schaffen es übrigens direkt beim ersten Anlauf. Deshalb sei nicht gleich frustriert, wenn es mehrere Versuche braucht. Sei geduldig mit Dir selbst und arbeite an Deiner Motivation. Der körperliche Entzug des Nikotins dauert bei uns Menschen ca. 4 bis 6 Wochen. Aber das Schlimmste ist tatsächlich schon nach ein paar Tagen überstanden. Dann ist es wichtig die psychische Abhängigkeit in Angriff zu nehmen und stark zu bleiben. Das richtige Mindset für die erfolgreiche Rauchentwöhnung Wer schon einmal probiert hat mit dem Rauchen aufzuhören weiß, wie stark der Wille eines Rauchers sein muss, um den Zigaretten tatsächlich zu widerstehen. Richtig schwer wird es in einer emotional stressigen Phase. Die ganze Lebensenergie (Prana) wird darauf gerichtet den Stress zu bewältigen. Da bleibt nicht viel Platz für zusätzlichen Stress durch Rauchentwöhnung. Am besten startest Du Dein Leben ohne Zigaretten deshalb, wenn Du Dich mental und körperlich dazu in der Lage fühlst.Mantras sind eine gute Möglichkeit Deinen Kopf auf "Ich brauche keine Zigaretten mehr" zu programmieren. Erfinde Dein eigenes Mantra oder suche Dir eines von diesen 5 aus. Wenn es Dir hilft, kannst Du das Mantra auch mit einer Mala Kette wiederholen. Bild von Martin Büdenbender auf Pixabay Mantras für Raucher, die Zigaretten den Kampf ansagen: • Ich kann alles schaffen.• Mein Atem ist frisch.• Ich liebe frische Luft.• Ich bin gut zu mir.• Meine Lungen atmen reine Luft. Yoga für ein qualmfreies Leben Das Schöne ist, dass auch Yoga und Meditation ähnlich wie das Rauchen auf unseren Körper wirken. Zumindest was das Belohnungssystem betrifft. Wir fühlen uns nach den Körperübungen ausgeglichen, gut gelaunt, entspannt und fit. Eine regelmäßige Yoga-Praxis stärkt das Selbstbewusstsein und die Seele. Auch die Willenskraft wird gestärkt. Du kannst Dein vorhin gewähltes Mantra in Deine Yoga-Routine einbauen, um Deinen Geist zu schulen und positiv auf das Wort "rauchfrei" zu stimmen. Dadurch verfestigt sich der Gedanke des Rauchstopps und dringt in Dein Unterbewusstsein. Pranayama für eine kraftvolle Lunge Atemübungen sind ein wunderbares Mittel, um Deine Lunge zu stärken und in ein rauchfreies Leben zu starten. Pranayama-Übungen nutzen die heilende Kraft der Atmung und sind wichtiger Bestandteil beim Yoga. Sie wirken auf ganz verschiedene Weise. Besonders beliebt und bekannt ist z. B. die Wechselatmung. Es gibt Atemübungen, die beruhigende oder anregende Effekte haben. Für die Rauchentwöhnung bieten sich entgiftende Übungen an, die den Stoffwechsel anregen. Wichtig ist regelmäßiges Üben, Üben und nochmal Üben! Nur so wirst Du die Atemtechniken verinnerlichen und die positiven Effekte durch die spezielle Form der Atmung spüren. Asanas und Pranayama-Übungen für Deinen Rauchstopp Zigaretten und süchtig machendes Nikotin ade! Nutze Deinen Körper und Deinen Atem für den erfolgreichen Rauchstopp. Wir haben Dir 3 Übungen zusammengestellt, die Dich auf dem Weg zum Nichtraucher unterstützen können. Übung 1: Kapalabhati Pranayama - Feueratmung Das Kapalabhati Pranayama wird zu den aktivierenden Atemtechniken im Yoga gezählt. Im Gegensatz zur ruhigeren Wechselatmung kurbelt diese Atemübung Deinen Stoffwechsel an und wirkt reinigend und anregend. Setze Dich entspannt, am besten im Lotussitz, auf Deine Yogamatte. Versuche möglichst aufrecht zu sitzen. Nun schließt Du die Augen und fokussierst Dich auf Deine Atmung. Atme gleichmäßig durch die Nase ein und fülle Deine Lunge mit so viel Luft wie möglich. Atme nun fest und mit gutem Druck durch die Nase wieder aus. Während der Ausatmung probierst Du zu zischen. Versuche die Atemübung 20 Mal zu wiederholen. Schnell wirst Du die belebende Wirkung dieser Atemtechnik spüren. Wichtige Hinweise zur Atemübung Kapalabhati findest Du hier. Übung 2: Trikonasana - Dreieckhaltung Mit der Dreieckhaltung tust Du vor allem Deinem Rücken und den Organen Deines Unterleibs etwas Gutes. Durch die seitliche Dehnung mit gestreckten Rückenmuskulatur wird auch die Lunge gestreckt. Dadurch kann Deine Atmung freier fließen. Stelle Dich für dieses Asana gerade auf Deine Yogamatte. Deine Beine stehen etwa eine Beinlänge weit auseinander. Nun drehst Du das rechte Bein im 90°-Winkel nach außen. Schaue nach vorne und atme bewusst ein und aus. Bei der Einatmung streckst Du die Arme parallel seitlich zum Boden aus. Mit der weiteren Ausatmung versuchst Du Deinen Oberkörper weiter nach vorne zu beugen. Achte darauf nicht ins Hohlkreuz zu fallen. Nun bewegst Du Deinen rechten Arm in Richtung Fuß. Deine andere Hand streckst Du nach oben aus. Versuche dieses Asana für mindestens 7 tiefe Atemzüge zu halten. Übung 3: Surya Namaskar - Sonnengruß Dieses Asana darf in keiner Yoga Einheit fehlen. Mit dem Sonnengruß aktivierst Du Geist, Körper und Seele gleichermaßen. Bei dieser Übung ist der ganze Körper von Kopf bis Fuß involviert. Er wird gedehnt, gewärmt und gestärkt. Der Sonnengruß besteht aus einer bestimmten Folge von 12 Einzelschritten. Dabei hast Du garantiert keine Zeit an das Rauchen zu denken. In unserem Artikel "Der Sonnengruß: mehr Licht und Energie für Dein Leben" erfährst Du, wie die Yoga-Übung funktioniert und was dahinter steckt. Was Dich sonst noch auf dem Weg zum Nichtraucher unterstützt Neben Yoga und Meditation gibt es natürlich weitere Möglichkeiten Deine Nikotinsucht zu besiegen und zum Nichtraucher zu werden. Vor allem für langjährige und starke Raucher ist der Rauchstopp kein Kinderspiel. Die Entzugserscheinungen sind teilweise heftig und die Versuchung einfach die nächste Zigarette zu rauchen ist deshalb verführerisch. Hier können Nikotinersatzpräparate zusätzlich helfen, um die Entzugssymptome zu lindern.Weitere Möglichkeiten zur Rauchentwöhnung: • Nikotinersatzpräparate, wie Kaugummis oder Pflaster• Akupunktur• E-Zigaretten• Ablenkung durch Bewegung an der frischen Luft• Verhaltenstherapie in der Gruppe• Hypnosetherapie Oft werden Kurse zur Rauchentwöhnung von den Krankenkassen übernommen. Es lohnt sich deshalb auf jeden Fall nachzufragen, ob und welche Kurse und Hilfsmittel angeboten werden. Vielleicht ist ja auch ein Yoga Kurs dabei der Dir von der Krankenkasse bezahlt wird! Wir wünschen Dir auf jeden Fall viel Erfolg dabei auch bald zum "Club der ehemaligen Raucher" zu gehören. Bist Du Raucher und möchtest versuchen mit Yoga und Meditation das Rauchen aufzuhören? Oder bist Du schon erfolgreich durch Yoga zum Nichtraucher geworden? Teile gerne Deine Erfahrungen mit uns in den Kommentaren!
Muskelaufbau mit Yoga

Muskelaufbau mit Yoga

von/ durch Stefan am Apr 22 2021
Bild von Jonas Fehre auf Pixabay Yoga trainiert Deine Muskeln effektiv und schonend. Je nachdem wie sehr Du Deine Muskeln beanspruchen willst, gibt es verschiedene Yoga-Arten, die sich perfekt zum Power Aufbau eignen. Beim anstrengenden, dynamischen Power Yoga kommst Du zum Beispiel so richtig ins Schwitzen und förderst den Muskelaufbau. In unserem Blogartikel erfährst Du welche Yoga-Stile für den Muskelaufbau ideal geeignet sind und was Du dabei beachten solltest. Welches Yoga für Muskelaufbau? Hatha Yoga, Yin Yoga, Ashtanga Yoga, Power Yoga… vor allem als Neuling sagen einem diese Begriffe erst einmal nicht viel. Man ist schnell von dem riesigen Angebot und den verschiedenen Ausrichtungen erschlagen. Deshalb ist es erst einmal wichtig für sich zu klären, was man eigentlich genau mit dem Training erreichen will. Will ich die Muskeln allgemein stärken? Oder will ich meinen Körper so richtig fordern und viele Muskeln aufbauen? Je nachdem welches Ziel Du Dich formuliert hast, kommen unterschiedliche Yoga-Stile infrage. Muskelaufbau Power Yoga, Ashtanga Yoga und Co. Besonders schön an Muskelaufbau mit Yoga-Übungen: Statt mit schweren Gewichten, wie beim Fitnessstudio Workout, trainierst Du rein mit Deinem eigenen Körpergewicht. Mehr brauchst Du nicht für einen achtsamen Muskelaufbau. Yoga fördert durch das Dehnen übrigens auch den Heilungsprozess Deiner Muskeln. Mit den Übungen bekommst Du also das Komplettpaket. Im Gegensatz zu sanfteren Yoga-Stilen, wie Yin Yoga oder Hatha Yoga, kommt dynamischeres Yoga meist ohne Zubehör aus. Für die Praxis reichen meist eine Yogamatte und zusätzlich eventuell eine Yogadecke. Diese Yoga-Arten eignen sich perfekt, um Deine Muskeln zu stärken: • Power Yoga (vom Schöpfer Bryan Kest) Wie der Name schon vermuten lässt, versteckt sich hinter Power Yoga ein sehr schweißtreibender Yoga-Stil. Hier stehen vor allem Stärke und Beweglichkeit im Vordergrund. Das Singen von Mantras oder Meditationen sucht man hier meist vergeblich. Deshalb wird es in westlichen Ländern sehr gerne angenommen, um die Fitness zu trainieren. Die Übungen werden jeweils 5 Atemzüge gehalten. Dabei soll die Atmung fließen und die Bewegungen gehen gleichmäßig ineinander über. Dadurch ist Dein Körper ständig gefordert und in dynamischer Bewegung. Erfunden wurde Power Yoga übrigens in den 1990ern vom amerikanischen Yoga-Lehrer Bryan Kest. Auch wenn es sehr anstrengend klingt ist es grundsätzlich für jeden geeignet. • Ashtanga Yoga Dieser dynamische Yoga Stil hat eine sehr lange Tradition. Beim Ashtanga Yoga folgen die einzelnen Übungen einer bestimmten Reihenfolge. Dabei wechseln sich die Asanas mit Pranayama, den Atemübungen, ab. Dabei sind die Yoga-Übungen in sechs Übungsreihen aufgeteilt. Der Atem soll synchron mit den Asanas fließen, denn dadurch werden die Energien in Deinem Körper gesteuert. Das mag am Anfang als Yogi Neuling schwer sein. Doch lasse Dich nicht davon verunsichern. Der Körper muss sich erst einmal an die neuen Atemtechniken und Bewegungen gewöhnen. Und beides gleichzeitig funktioniert erst nach ein paar Yoga-Einheiten so richtig gut. • Vinyasa Yoga Mit Vinyasa Yoga kann man den Körper stärken, ohne sich gleich zu überfordern. Denn hier findet sich der goldene Mittelweg zwischen Anspannung und Entspannung. Zu Beginn werden die Bewegungsabläufe und die bewusste Atmung geschult. Später werden die Übungen fordernder und die Muskeln werden stärker beansprucht. Vinyasa Yoga ist nicht durchgehend schweißtreibend. Aber viele Asanas werden Dich körperlich und geistig gleichermaßen fordern. Ziel ist bei diesem Yoga-Stil auch die Lösung von Spannungen und die Stärkung der inneren Kraft. Bild von shushipu auf Pixabay Ganzheitlich Wirkung auf Deinen Körper Auch, wenn Dein Hauptziel vielleicht die Stärkung Deiner Muskeln und allgemein mehr Power im Alltag ist. Regelmäßiges Yoga hat eine ganzheitliche Wirkung auf den Körper und spricht viele Bereiche an. Du profitierst also nicht nur von einem starken Körper und besserer Gesundheit, sondern auch von einem freien Geist. Positive Wirkung von Yoga auf Deinen Körper und Geist: • Dein Geist wird beruhigt• Deine Muskelgruppen werden gestärkt und besser durchblutet• Du lernst Deine Atmung positiv für Dich zu nutzen• Du kannst Dein Gewicht reduzieren• durch die abwechslungsreichen Bewegungen werden die Faszien geschmeidiger• Dein allgemeines Wohlbefinden wird gestärkt Aufwärmen vor intensivem Yoga Training Yoga und Aufwärmen? Ja auch vor den fordernden Asanas ist das auf jeden Fall Pflicht um Dich zu schützen. Vor dem intensiven Training sollte der Körper deshalb unbedingt gut auf die Übungen vorbereitet werden. Dein Yogalehrer ist perfekt geschult und wird Dir die passenden Asanas dazu zeigen. Eine beliebe Übung ist der herabschauende Hund, der den gesamten Körper beansprucht. So schützt Du z. B. Deine Beine vor unangenehmen Muskelverletzungen. Meditation nach anstrengendem Yoga Puh, geschafft! Nach vielen anstrengenden Asanas wirst Du, je nach Yoga-Art, zum Abschluss der Yoga-Einheit mit einer wohltuenden Meditation belohnt. Das ist wichtig, um wieder Kraft zu tanken und den Ausgleich zu den schweißtreibenden Übungen zu schaffen. Weich gebettet auf einem Meditationskissen oder mit ausgestreckten Beinen liegend auf der Yogamatte sorgst Du für die nötige Erholungsphase. Schnell wirst Du merken, wie sich die Entspannung im ganzen Körper breit macht und sich eine wohltuende Zufriedenheit einstellt. Nutzt Du Yoga zum Muskelaufbau? Oder spielst Du mit dem Gedanken mit Yoga zu beginnen um Deine Muskeln zu trainieren oder sogar Gewicht zu verlieren? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar!
Aerial Yoga: die Kunst sich im Tuch fallen zu lassen

Aerial Yoga: die Kunst sich im Tuch fallen zu lassen

von/ durch Stefan am Apr 20 2021
Es sieht so leicht und anmutig aus, wenn mutige Yogis schwerelos in einem Aerial Yoga Tuch hängen. Yoga Kurse mit Tuch werden immer häufiger in Yoga Studios angeboten. Wer sich schon immer den Traum vom Fliegen oder Schwerelosigkeit erfüllen wollte und dabei etwas für seine Fitness tun möchte ist hier genau richtig. Aerial Yoga, auch als Anti-Gravity-Yoga bekannt, ist eine verspielte Variante zu dem sonst für manche etwas zu ernsten Yoga Training. Wie viele spannende Yoga-Trends kommt auch das Aerial Yoga aus den USA. Entwickelt wurde es von dem kreativen Akrobaten und Gründer der Gruppe AntiGravity Christopher Calvin Harrison. Mittlerweile ist es so beliebt, dass weltweit Kurse angeboten werden und unzählige Yogis mit der Schwerkraft spielen. Bild von Veronica Bosley auf Pixabay Was ist Aerial Yoga? Bei Aerial Yoga Stunden geht es in erster Linie um den Spaß und nicht so sehr um spirituelle Momente. Vielleicht führt diese lockere Form von Yoga für den ein oder anderen trotzdem ganz nebenbei zu innerer Einkehr. Denn bei Aerial Yoga ist nichts verkrampft oder erzwungen. Vielmehr geht es darum, im von der Decke hängenden Aerial Yoga Tuch, loszulassen und das wirst Du ganz leicht und automatisch tun. Wenn Du ganz entspannt in einem riesigen Aerial Yoga Tuch baumelst und Dich ein wenig an Deine Zeit als Kleinkind erinnert fühlst spürst Du innere Freude. Yogamatten oder Meditationskissen sind bei Aerial Yoga fehl am Platz. Hier spielt das Praktizieren im speziellen Tuch die Hauptrolle. Kopf aus, Spaß im Aerial Yoga Tuch an! In vielen Meditations- und Yogaformen kann einem das eigene Gedankenkarussell im Kopf im Weg stehen. Auch eine eventuelle Negativeinstellung kann hier zu einer Blockade führen. Ist das der Fall, musst Du diese erst einmal lösen, um Dich ganz auf Dein inneres konzentrieren zu können. Beim Aerial-Yoga steht Dir der Kopf nicht im Weg. Beim Ausführen den akrobatischen Übungen bist Du hoch konzentriert und Dein Kopf hat gar keine Zeit, um um negative Gedanken zu kreisen. Vielmehr geht es bei Aerial Yoga von Anfang bis Ende darum, die aufregenden Momente im Schwebezustand in vollen Zügen zu genießen. Wichtiges Yoga Hilfsmittel: das Aerial Yoga Tuch Das Yoga Zubehör gibt es in vielen bunten Farben und verschiedenen Tuchlängen. Bekannt sind die speziellen Aerial Yoga Tücher auch vom Zirkus, wie dem berühmten Cirque de Soleil. Waghalsige Luftakrobaten schwingen damit mutig durch die Lüfte. Aerial Yoga Tücher haben eine feste Struktur, sind in eine Richtung elastisch und fühlen sich trotzdem weich an. Meist werden die Tücher aus Polyamid (Nylon), Polyester- oder Acrylgewebe gefertigt. Befestigt an Haken, die in der Decke fest verankert sind, baumeln die Tücher locker von der Decke. Bei den akrobatischen Übungen ist Kraft in der Körpermitte gefragt, denn die Bauch- und Rumpfmuskulatur sind im Dauereinsatz. Diese Muskelgruppen sind wichtig, um die Balance im Tuch, z. B. aus Nylon, zu halten. Tipp: Möchtest Du das Tuch in Deinen eigenen vier Wänden nutzen brauchst Du im Raum eine Mindesthöhe von 2,20 Metern. Die Höhe ist wichtig, um die Übungen gut ausführen zu können. Beträgt die Höhe der Decke maximal 2,50 Meter, reicht es, wenn das Tuch 4 Meter lang ist. Für wen ist Aerial Yoga Training geeignet? Auf den ersten Blick erscheinen die Yoga-Übungen in der Luft ausgesprochen gewagt. Doch dabei handelt es sich um eine Yoga-Technik, die grundsätzlich von Einsteigern und Fortgeschrittenen gleichermaßen praktiziert werden kann. Denn der Schein, dass es sich hier um einen sehr anspruchsvolleren Yogastil handelt, trügt. Viele Dehnübungen fallen den mutigen Yogis in der Luft leichter, weil das eigene Körpergewicht erheblich reduziert wird. Wichtig ist aber, dass der Körper eine gute Grundspannung in der Bauch- und Rumpfmuskulatur hat. Ansonsten hängt man bei dem Aerial Kurs sprichwörtlich in den Seilen. Die Grundspannung macht es möglich die Übungen lange zu halten und auch die Stellungen selbständig zu wechseln. Aber keine Angst: Wenn Dir anfangs die Kraft und Spannung in der Körpermitte fehlt, hilft Dir der Yoga-Lehrer im Kurs und zeigt Dir, welche Übungen im Tuch für Dich geeignet sind. Das ist bei Aerial Training wichtig: Balancegefühl Gute Grundspannung keine Angst in luftiger Höhe loslassen können Vertrauen, dass Dich das Tuch sicher hält Wirkung des Aerial Yoga auf Deinen Körper Die Asanas, die in umgekehrter Position stattfinden, eignen sich besonders gut für diejenigen, die unter Rückenbeschwerden leiden. Denn in dieser Position werden Rücken und Nacken entlastet und damit ein Zustand maximaler Entspannung erreicht. Zudem kommt es zu einer Kräftigung sämtlicher Muskelgruppen sowie einer Massage der inneren Organe. Darüber hinaus ist Aerial Yoga Training auch vorteilhaft um das Vertrauen zu schulen. In einer Welt, welche von ständiger Veränderung, Instabilität und Unsicherheit geprägt ist, fällt das vielen Menschen nicht leicht. Natürlich haben vor allem die Umkehrbewegungen einen entsprechenden Effekt, sorgen sie doch dafür, dass Du den Zustand des Loslassens erreichst. Dieser umfasst alle wesentlichen Elemente im Leben, seien es nun alltägliche Probleme, Sorgen oder Wünsche. Während Deiner Yoga-Übungen in der Luft gewinnst Du eine neue, gesündere Perspektive zu den Dingen, die wirklich wichtig sind. Dass allein die Schaukelbewegung einen großartigen Ausgleich zu der häufig einseitigen Körperbelastung im Beruf darstellt und möglichen Stress binnen von Minuten auflöst, überrascht sicherlich wenig. So wirkt Aerial Yoga auf den Körper: Entlastung von Rücken und Nacken Kräftigung sämtlicher Muskelgruppen Massage der inneren Organe Vertrauen wird gestärkt Bildung einer natürlichen Balance Yoga und Aerial Yoga - die Mischung macht`s Experten erachten eine Kombination aus Aerial-Yoga und klassischen Übungen am Boden als ideal. Wann immer Dir das traditionelle Yoga zu viele Probleme bereitet und Du für einige besonders schwierige Asanas zu angespannt und verkrampft bist, erweist sich eine Stunde in der Luft als ausgesprochen auflockernd. Natürlich hat Aerial Yoga, welches kurz gesagt eine harmonische Mischung aus Pilates, Luftakrobatik und den altvertrauten Yoga Positionen am Boden darstellt, auch als alleiniges Workout viel zu bieten. Neben den schon genannten Vorteilen, zählen dazu unter anderem die Bildung einer natürlichen Balance, das Gefühl von Schutz und Geborgenheit und nicht zuletzt eben jener nicht zu unterschätzenden Spaßfaktor. Denn auch er beeinflusst Körper, Seele und Geist gleichermaßen positiv. Probieren geht über Studieren - Aerial Yoga Probestunde Hast du Lust darauf bekommen einmal selbst entspannt in einem Aerial Yoga Tuch zu baumeln? Das gesamte Ausmaß der positiven Wirkung erfährst Du, wenn Du Dich selber einmal in das weiche Tuch setzt. Dabei bekommst Du endlich einmal die Gelegenheit nicht nur Deine Gliedmaßen, sondern auch Deine Seele baumeln zu lassen. Viele Yoga Studios bieten kostenlose Aerial Stunden an, um den Stil einmal ganz unverbindlich kennenzulernen. Hast Du schon einmal Aerial Yoga ausprobiert? Kannst Du einen Aerial Yoga Kurs empfehlen? Was gefällt Dir besonders an den Übungen im Tuch? Wir freuen uns über Deinen Kommentar!
Yoga für starke und stabile Knie - alles was Du wissen musst

Yoga für starke und stabile Knie - alles was Du wissen musst

von/ durch Stefan am Apr 19 2021
Bild von Matias Maiztegui auf Pixabay Schmerzende Knie sind fast schon eine Volkskrankheit. Sie schränken uns im Alltag ein, erschweren uns das Gehen und die unbeschwerte Freude an Bewegung. Yoga kann Dir dabei helfen Deine Knie zu stärken und Gelenke zu stabilisieren. Gut trainierte Muskeln schützen die Knie, denn sie helfen dabei sie in der richtigen Position zu halten. Fehlen Muskeln wird der Knorpel überbelastet und die Bänder leiden. Regelmäßiges Üben hilft Dir dabei Knieschmerzen vorzubeugen und das Kniegelenk zu schonen. Wir verraten Dir, warum stabile Kniegelenke so wichtig sind, was beim Üben zu beachten ist und zeigen Dir 3 Yoga Übungen für starke und stabile Knie. Warum es so wichtig ist die Yoga Übungen richtig auszuführen Yoga ist eine wunderbare Möglichkeit intensiv mit Deinem Körper zu arbeiten. Durch das bewusste Üben der Asanas stärkst Du Deinen Körper, schulst den Gleichgewichtssinn und wirst mit der Zeit immer flexibler. Mit gezielten Übungen aus dem vielfältigen Yoga kannst Du Deine Knie stärken, entlastest die Kniegelenke und findest dadurch zu einem stabilen Stand. Um lange Freude an der Yoga-Praxis zu haben, solltest Du aber unbedingt ein paar Dinge beachten, um keine unliebsamen Folgen zu riskieren. Darum solltest Du auf die richtige Ausführung beim Yoga achten: • Dein Körper und dessen Gesundheit sind das höchste Gut, behandle ihn deshalb gut.• Schmerzen entstehen durch unachtsame und falsch ausgeführte Bewegungen.• Wenn Du den Körper zu sehr forderst, riskierst Du Verletzungen und langfristige Schädigungen.• Wenn es Dein Körper nicht schafft, dann zwinge ihn z. B. nicht in den Lotussitz, denn das kann zu Schmerzen führen und die Kniegelenke dauerhaft schädigen. Yoga Übungen zur Mobilisierung und Stärkung Deiner Knie Wir haben drei Yoga-Übungen für Dich zusammengestellt, die Dir auf dem Weg zu stabilen und starken Knien helfen können: Übung 1: Halbmond (Anjaneyasana) Diese Yoga Übung ist auch als tiefer Ausfallschritt bekannt. Sie stärkt die Muskeln Deiner Oberschenkel und um Deine Knie herum sanft ohne sie zu sehr zu belasten. Gleichzeitig dehnst Du die Rückenmuskulatur und die Hüfte. Höre bei dieser Yoga Übung unbedingt genau auf Deinen Körper, wenn Du Schmerzen jeglicher Art hast. Gehe nur soweit nach unten wie es für Dich angenehm ist. Ausführung der Yoga Übung: Starte im herabschauenden Hund und atme tief ein und aus. Beim nächsten Einatmen stellst Du Deinen rechten Fuß zwischen die Hände. Achte darauf, dass sich Dein Knie über der Ferse befindet. Nun legst Du das linke Knie auf die Yogamatte und setzt den Fuß auf der Matte ab. Dabei bleibt Dein Bein nach hinten ausgestreckt. Beim nächsten Atemzug wird der Oberkörper aufgerichtet und die Arme nach oben ausgestreckt. Deine Arme sind parallel zueinander ohne sich zu berühren und die Handflächen sind nach innen gerichtet. Jetzt neigst Du den Kopf leicht nach hinten und ziehst Deine Finger nach oben. Verweile mindestens fünf Atemzüge in dieser Position und bringe bei der letzten Ausatmung Deinen Kopf und Rücken nach vorne. Wechsle wieder in den herabschauenden Hund und starte das Asana mit dem linken Knie. Wiederhole das Asana fünfmal je Seite oder solange es für Dich angenehm ist. Die Oberschenkel dürfen dabei leicht ziehen, sollten aber auf keinen Fall schmerzen. Übung 2: Mit dieser Übung stärkst Du die Kniegelenke, Beine und das Gesäß. Lege Dich entspannt auf Deine Yogamatte. Nun hebst Du Deine Beine gleichzeitig hoch und streckst sie soweit nach oben wie es für Dich angenehm ist. Achte darauf, dass Dein Rücken dabei auf der Matte aufliegt und Du kein Hohlkreuz machst. Nun streckst Du die Füße abwechselnd und ziehst sie anschließend an. Bringe dabei die Atmung mit der Bewegung der Füße zusammen. Führe die Übung mindestens 10 Runden durch oder solange es für Dich angenehm ist. Anschließend stellst Du die Füße aufgewickelt auf die Matte auf und stellst Deine Beine hüftbreit auseinander. Hebe mit der nächsten Einatmung das Becken nach oben und drücke die Füße in die Yogamatte. Achte dabei darauf, dass Deine Knie nur soweit belastet werden, wie es sich für Dich gut anfühlt. Anschließend mit der Ausatmung das Becken wieder absenken. Übung 3: Richtig ausgeführt hilft Dir dieses Asana dabei Dein Kniegelenk zu stärken. Außerdem werden die Beine und der Rücken gedehnt und auch die Hüfte wird mobilisiert. Auch diese Übung wird im Liegen gestartet. Für die Ausgangsposition stellst Du Deine Füße bequem nebeneinander in Höhe des Gesäßes auf die Yogamatte. Deine Arme liegen entspannt neben Deinem Körper. Atme nun achtsam ein und hebe bei der Ausatmung das rechte Bein an, winkle es an und ziehe es in Richtung Brust. Wenn es für Dich angenehm ist, kannst Du Deine Hände um die Knie legen. Beim Einatmen das rechte Bein nach vorne ausstrecken und gleichzeitig die Arme senkrecht in die Luft strecken. Nun wiederholst Du die Übung mit dem linken Bein. Führe die Yoga Übung mindestens fünf mal je Seite aus oder solange es für Dich angenehm und schmerzfrei ausführbar ist. Warum knackt mein Knie wenn ich Yoga mache? Kaum werden die Knie beim Yoga angewinkelt knackt es bei manchen Menschen auch schon. Es klingt zwar schlimm, doch meist ist das laute Knacken kein Grund zur Sorge. Das Knacken kann man sich so vorstellen wie ein Gasbläschen, das durch die Bewegung und den dadurch entstehenden Druckausgleich ein Geräusch erzeugt. Der Körper neigt eher am Morgen zum Knacken, denn durch das Liegen in der Nacht sind wir steifer als tagsüber oder am Abend. Knackt es allerdings ständig im Knie oder in anderen Gelenken und ist das auch noch schmerzhaft, sollte ein Arzt um Rat gefragt werden. Denn schnell können Entzündungen entstehen oder eine Fehlstellung des Gelenks für das Geräusch verantwortlich sein. Grundsätzlich ist das Knacken im Knie beim Yoga also unbedenklich. Solltest Du aber ein unangenehmes Ziehen oder Schmerzen verspüren dann lasse Dich unbedingt von einem Arzt durchchecken. Durch Knieschmerzen vorbelastet: darf ich Yoga praktizieren? Ob alte Verletzung, chronische Schmerzen oder Fehlstellung der Kniegelenke. Leidet man an Knieschmerzen ist man oft unsicher, welchen Sport und welche Übungen noch erlaubt sind. Die gute Nachricht: Yoga kann man auch bei vorbelasteten Knien trainieren. Gib am besten vor der Yogastunde Deinem Yogalehrer Bescheid. Er wird auf Deine persönlichen gesundheitlichen Bedürfnisse eingehen und zeigt Dir, welche Asanas Du ausführen darfst. Für viele Asanas gibt es auch knieschonende Alternativen die Du ganz einfach üben kannst. Wichtiger Hinweis: Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine medizinische Beratung bieten. Die beschriebenen Übungen sollten nur durchgeführt werden, wenn Du keine gesundheitlichen Probleme hast. Solltest Du Schmerzen oder Beschwerden in den Knien oder einer anderen Körperregion haben, suche stets einen Arzt für eine medizinische Abklärung auf. Bild von Angelo Esslinger auf Pixabay Hast Du Probleme mit Deinen Kniegelenken oder eine alte Verletzung die Probleme macht? Hat Dich das bisher von Yoga abgeschreckt? Oder konntest Du Dein Knieleiden sogar erfolgreich mit Yoga bekämpfen? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar mit Deinen Erfahrungen auf dem Weg zu gesunden Knien!
5 Tipps für Yoga im Alltag - so integrierst Du Yoga in Dein Leben

5 Tipps für Yoga im Alltag - so integrierst Du Yoga in Dein Leben

von/ durch Stefan am Apr 18 2021
Im Alltagsstress vergessen wir schnell uns selbst und nehmen uns keine Auszeit für Körper, Seele und Geist. "Eigentlich brauche ich mehr Bewegung und Entspannung. Aber dafür habe ich doch gar keine Zeit... Nächste Woche fange ich mit Yoga an, ganz bestimmt!" Kennst Du diese Gedanken? Zuerst einmal das Positive: Dir ist bewusst, dass Du etwas für Dich und Deinen Körper tun solltest. Das ist schon einmal der erste Schritt. Nun geht es nur noch um das wie und wann. Bild von anncapictures auf Pixabay In unserem Artikel erfährst Du, wie Du Yoga und Meditation erfolgreich und langfristig in Deinen Alltag integrierst. Und dafür brauchst Du weniger Zeit als Du vielleicht denkst. Schon 15 Minuten am Tag reichen Fängt man an sich mit Yoga zu beschäftigen, stößt man schnell auf lange Lernvideos, die einem die verrücktesten und anstrengendsten Körperverrenkungen präsentieren. Doch lass Dich nicht von erfahrenen Yogis abschrecken! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und auch sie haben einmal ganz klein und mit wenigen Übungen angefangen. Um Yoga in Deinen Alltag zu integrieren, reichen tatsächlich schon 15 Minuten am Tag. Damit kommst Du super in eine tägliche Routine, ohne Dich zu überfordern. Und diese Zeit kann sich wohl jeder relativ einfach für ein paar Übungen freischaufeln, oder? 5 Tipps wie Du Yoga im Alltag integrierst Jeder Mensch ist verschieden, hat eine andere Alltagsstruktur und individuelle Bedürfnisse. Doch mit diesen 5 Tipps schaffst auch Du es Yoga und Meditation erfolgreich in Dein Leben zu integrieren. Der Weg dorthin ist gar nicht so schwer. Alles was Du brauchst, ist eine Matte und eine ruhige, entspannte Umgebung. Unsere Tipps im Überblick: Baue Yoga in Deine Morgen-Routine ein Konzentriere Dich auf das Gute Verzeihe Dir selbst Schenke Dir Achtsamkeit im Alltag Pflege gute Angewohnheiten Tipp 1: Baue Yoga in Deine Morgen-Routine ein Am Morgen ist unser Geist frisch und unverbraucht. Für Morgenmuffel ist der Gedanke an Asanas noch vor dem Frühstück ein Graus. Aber probieren geht bekanntlich über studieren. Und zugegeben... was zu Beginn eine große Umstellung ist, bringt auf Dauer mehr Energie, frische Gedanken und Entspannung über den ganzen Tag. Am besten 30 Minuten früher als gewohnt aufstehen, ein Glas Wasser trinken und mit den Übungen beginnen. Du wirst schnell die positiven Effekte merken und frisch in den Tag starten. Tipp 2: Konzentriere Dich auf das Gute Manchmal ist es gar nicht so einfach das Gute zu sehen. Du stehst auf, willst Dir genüsslich einen Kaffee machen und Deine Lieblingstasse zerspringt in 1000 Teile. Und dann sind auch noch die Kaffeebohnen leer. "Typisch, dass das mal wieder mir passiert. Das kann ja nur ein schlechter Tag werden." Kennst Du das? Negative Gedanken verfestigen sich schnell in uns Menschen und wir ziehen das Negative nur so an. Doch eigentlich ist es doch gar nicht so schlimm. Statt sich auf Negatives zu konzentrieren, versuche das Gute und Positive zu sehen. Freue Dich über gutes Essen, liebe Freunde die Dein Leben bereichern oder die Sonne, die Deine Nase kitzelt. Das Leben hat immer Höhen und Tiefen, aber wir sollten es uns so schön machen wie möglich. Bild von Kranich17 auf Pixabay Tipp 3: Verzeihe Dir selbst Wir Menschen sind ziemlich gut darin uns selbst nur schwer verzeihen zu können. Und schon kreisen die Gedanken: "Warum habe ich das getan?" "Das kann ich nie wieder gut machen..." Dabei dürfen wir nicht vergessen: Wirklich niemand ist perfekt! Auch wir selbst wurden schon von lieben Menschen verletzt und trotzdem konnten wir viele Dinge schnell verzeihen. So schlimm es auch ist, Du wirst die Dinge nicht ungeschehen machen können. Und Vorwürfe an Dich selbst bringen niemandem etwas und schaden nur. Doch man kann lernen sich zu verzeihen. Akzeptiere deshalb den Fehler, konzentriere Dich auf Deine Stärken und lasse los. Denn Du lebst in der Gegenwart und nicht in der Vergangenheit! Tipp 4: Schenke Dir Achtsamkeit im Alltag Das ist oft leichter gesagt als getan. Wir hetzen von Termin zu Termin, kümmern uns um die Einkäufe und den Haushalt, geben beim Lernen alles und sind abends einfach froh die Beine auf der Couch langzumachen. Doch genau dann ist es umso wichtiger auf sein Innerstes zu achten. Am einfachsten ist es Atemübungen im täglichen Leben einzubauen. Sie lassen sich wunderbar auf dem Weg zur Arbeit, vor einem wichtigen Meeting, in der Mittagspause oder sogar beim Einkaufen üben. Atme z. B. 5 Atemzüge lang bewusst und tief in den Bauch. Das kurze Innehalten und der zusätzliche Sauerstoff wirken Wunder und reinigen Deine Gedanken. Tipp 5: Pflege gute Angewohnheiten Yoga bedeutet nicht nur täglich Übungen zu praktizieren. Es heißt auch, ein harmonisches Leben mit sich und der Umwelt zu führen. Nimm die Menschen und Umgebung aktiv wahr. Ist es nicht manchmal schön, wenn uns ein Fremder einfach so ein Lächeln schenkt? Oder wir einer lieben Freundin ein nettes Kompliment machen? Auch das Engagement in sozialen Projekten kann dazu gehören. Je mehr gute Angewohnheiten Du pflegst, desto erfüllter und positiver wird Dein Leben. Bild von truthseeker08 auf Pixabay Dein mögliches Yoga-Workout Mache es Dir erst einmal auf Deiner Matte bequem und komme ganz in Ruhe bei Dir an. Am besten sitzt Du im Lotussitz, denn wenn Du Dich auf die Yogamatte legst könntest Du schnell wieder wegschlummern. Nimm ein paar tiefe Atemzüge und komme in Ruhe bei Dir an. Starte anschließend mit dem Morgengruß. Anschließend gehst Du zum herabschauenden Hund über. Achte immer darauf die Bewegungen achtsam und bewusst auszuführen. Zum krönenden Abschluss gönnst Du Dir belebende Atemübungen. Die Feueratmung bietet sich hier zum Beispiel an, sie belebt den Kreislauf und bringt Dich so richtig in Schwung. Bei täglicher Praxis wirst Du schnell die positiven Effekte der Yoga-Übungen bemerken. Warum Yoga den Alltag bereichert Regelmäßige Yoga-Übungen bereichern Dein Leben. Die bewusste Auszeit schwappt meist auf weitere Bereiche in Deinem Leben über. Man geht sensibler mit dem Körper um und möchte ihm auch darüber hinaus Gutes tun. Die Ernährung wird dann oft infrage gestellt oder andere Gewohnheiten im Alltag. Vielleicht spielst Du sogar mit dem Gedanken mit dem Rauchen aufzuhören oder weniger Alkohol zu trinken. Lasse Dich überraschen, was Yoga-Training in Dir auslöst! 7 gute Gründe für Yoga: Dein Stoffwechsel wird angeregt Stress wird abgebaut die Flexibilität Deines Körpers verbessert sich Deine Muskeln werden kräftiger Du bringst Geist und Körper in harmonischen Einklang Achtsamkeit wird automatisch Bestandteil in Deinem Leben Du findest zu innerer Ruhe Na wenn das keine überzeugenden Argumente sind direkt zu starten! Und denke daran, schon 15 Minuten Yoga-Praxis oder Meditation täglich reichen, um Körper und Geist in Einklang zu bringen und schwungvoll den Alltag zu bewältigen. Spielst Du mit dem Gedanken Yoga in Deinen Alltag zu integrieren? Oder übst Du schon fleißig jeden Tag bestimmte Asanas? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar!
Restorative Yoga - schenke Deinem Körper Erholung

Restorative Yoga - schenke Deinem Körper Erholung

von/ durch Stefan am Apr 16 2021
Bild von Pexels auf Pixabay Im hektischen Alltag vergessen wir schnell uns einige Momente Ruhe zu schenken. Der Körper läuft auf Hochtouren und wir nehmen uns oft viel zu viel vor. Wir fühlen uns gestresst, gereizt und kommen nur schwer zur Ruhe. Restorative Yoga kann Dir dabei helfen, Deinem Körper die nötige Erholung und Regeneration zu bieten. Die Muskeln entspannen sich, der Herzschlag wird langsamer und Du findest zu innerer Ruhe. Was ist Restorative Yoga? Beim Praktizieren von Restorative Yoga (aus dem Englischen "to restore" = wiederherstellen) wird das Loslassen großgeschrieben. Statt schweißtreibender Asanas werden die Muskeln in den Tiefschlaf versetzt denn die Übungen werden passiv ausgeführt. Mithilfe von praktischen Yoga Hilfsmitteln kann man lange und bequem in den Asanas verweilen und sich ungestört ganz auf sich selbst konzentrieren. Weich gebettet auf Kissen, Decken oder Yogablöcken führst Du die Haltungen teilweise bis zu 20 Minuten lang durch. Da sich bei den Asanas das Herz und der Kopf auf der gleichen Höhe befinden, wirken die ruhigen Übungen auch entspannend auf Dein Hirn und das Herz. Wie wirkt Restorative Yoga? Restorative Yoga ist Wellness für Deinen Körper und Geist. Der anstrengende Alltag, belastende Gedanken und andere Stressfaktoren verblassen während der passiven Übungen und rücken immer mehr in den Hintergrund. Durch das lange Verweilen in den Yoga Haltungen entspannen sich die Muskeln intensiv, kreisende Gedanken lösen sich auf und der Herzschlag wird langsamer. Wird Restorative Yoga regelmäßig praktiziert, kann sich auch der Schlaf dauerhaft verbessern und Du wachst am Morgen erholt auf. Mögliche Wirkung von Restorative Yoga: tiefe Erholung Selbstreflexion innere Ruhe Stress wird abgebaut tiefe Muskelentspannung verbesserter Schlaf Bild von Nico H. auf Pixabay Yin Yoga vs. Restorative Yoga - das sind die Unterschiede Sanftes Yin Yoga und Restorative Yoga haben einige Gemeinsamkeiten. Beim Üben beider Yoga Arten ist das große Ziel die tiefe Entspannung von Körper und Geist. Beide Yoga Stile werden passiv ausgeführt, es werden diverse Hilfsmittel wie Kissen, Decken, Yogagurte oder Yogablöcke genutzt und die Erholung von Körper und Geist steht im Vordergrund. Doch der Yoga Ansatz ist sehr verschieden. Denn Yin Yoga soll die Gesundheit erhalten, wirkt vor allem energetisch und hat nicht das Ziel der Heilung. Restorative Yoga dagegen soll einem angeschlagenen Körper wieder zur Gesundheit verhelfen. Meist werden die Asanas noch länger gehalten als beim Yin Yoga und es wird meist mehr Yoga Zubehör verwendet. Restorative Yoga Übung: Salamba Supta Baddha Kanasana Diese Yoga Hilfsmittel brauchst Du: Yogamatte 2 Yogabolster 2 Yogablöcke Yogadecke Mithilfe der Blöcke stellst Du das Bolster, etwa im 45° Winkel schräg auf. Nun setzt Du Dich vor das tiefere Ende des schrägen Yogabolsters. Schiebe nun das zweite Bolster quer unter Deine Knie, lege Deine Fußsohlen aneinander und lasse die Knie entspannt nach außen fallen. Nun legst Du Dich nach hinten auf das schräge Yogabolster. Umhülle Dich mit der Decke und verweile ca. 15 Minuten in dieser Haltung. Atme dabei tief in den Bauch ein und achtsam wieder aus. Praktizierst Du Restorative Yoga? Welche Effekte spürst Du? Und hast Du eine Lieblingsübung? Wir freuen uns über Deinen Kommentar!