Yoga BLOG

Die besten sieben Tipps für mehr Struktur im Alltag

Die besten sieben Tipps für mehr Struktur im Alltag

von/ durch Stefan am Nov 15 2021
Effizienz, Produktivität und gleichzeitig Erholung: Diese Punkte stehen bei vielen Menschen an oberster Stelle – den wenigsten gelingt dies jedoch. Egal, ob es darum geht, die Themen innerhalb der Familie zu organisieren, innerhalb einer Partnerschaft oder im Single-Leben, es ist bedeutend, dass sich Menschen eine Struktur im Alltag erschaffen, die den Tagesablauf so organisiert, sodass alles gut und problemlos erledigt werden kann. Dieser Beitrag hilft Dir mit den besten Tipps, noch mehr Organisation in Deinen Tagesablauf zu bekommen. Lasse Dich inspirieren. 1. Nachteule oder Frühaufsteher? Wer bist Du? Einer der bedeutendsten Punkte, um seinen Alltag gut zu organisieren und sich selbst einen sinnvollen Überblick zu schaffen, ist das Wissen über das eigene Schlaf- bzw. Konzentrationsverhalten. Die Wissenschaft unterscheidet dabei zwei Arten von Menschen bzw. einer dritten, die sich an beide Optionen gewöhnen kann. Nachteule: Wer sich zu dieser Kategorie zählt, ist glücklich darüber, wenn er morgens lange schlafen kann. Die Konzentration bzw. die Leistungsfähigkeit ist hierbei dann in den Abend- und Nachtstunden am größten. Frühaufsteher sind genau das Gegenteil und freuen sich darüber, wenn sie morgens zeitig aus dem Bett kommen und bereits dann mit dem festen Tagesablauf starten können. Damit Du herausfindest, zu welcher Kategorie Du gehörst, solltest Du nicht zwingend Deine letzten Jahre ansehen, weil diese oftmals – aufgrund eines Jobs usw. – nicht mehr Deinem wahren Wesen entsprechen. Stattdessen erinnere Dich an die Zeit als Kind: Hast Du immer sehr lange geschlafen? Heutzutage kannst Du Dich fragen: Wann gehst Du gerne ins Bett? Wann stehst Du gerne auf? Kannst Du Dich am Morgen leicht konzentrieren? Je nachdem, ob Du Dich als Frühaufsteher oder Nachteule bezeichnest, darfst Du Deinen Arbeitsalltag entsprechend strukturieren. In einer Festanstellung geht dies meistens schwer – dank Gleitzeiten kannst Du auch hier ein bisschen mehr nach Deinem Bedürfnis leben. Bist Du hingegen im Homeoffice selbstständig, kannst Du Deinen Arbeitsalltag komplett danach ausrichten. 2. Ständige Ablenkungen vermeiden Jeder kennt das Problem, sich einer Aufgabe hingeben zu wollen, gleichermaßen aber ständig von anderen Dingen abgelenkt zu sein. Wer eine selbstständige Mutter im Homeoffice ist und sich um ihr Baby kümmern muss, kann natürlich das Kind nicht schreien lassen. Als Selbstständiger oder Angestellter ist es bedeutend, dass Handy, Radio oder sonstige Ablenkungen während der Arbeitszeit weggelegt werden – außerdem sollte man als Mutter oder Vater das Kind gut versorgt wissen. So kannst Du in Deinen Tagesablauf mehr Ordnung bringen. Zu Beginn ist es schwierig, darauf zu verzichten und zu lernen, das Handy wegzulegen – mit der Zeit merkst Du jedoch, wie leichter die Arbeiten von der Hand gehen. Eltern im Homeoffice dürfen sich um eine Tagesmutter oder einen Kita-Platz kümmern, damit sie sich jede Minute gut auf die Arbeit konzentrieren und sich nachher wieder mehr auf den Mama-Alltag bzw. den Alltag als Vater einlassen können. Eine bewusste Aktivität mit den Kindern ist für die Eltern-Kind-Beziehung essenziell. Wer noch viele Aufgaben vor sich hat, kann sich eine To-Do-Liste erstellen. Damit kannst Du Deine Ziele schnell setzen, sie planen und entsprechend täglich abarbeiten. Das bedarf ein bisschen Übung, aber lässt sich von Betroffenen schnell und effizient durchführen. 3. Klare Unterscheidung zwischen Arbeitszeit und Freizeit Wer in einer Festanstellung arbeitet, kann in den meisten Fällen gut zwischen freier Zeit und Arbeitszeit unterscheiden. Bist Du hingegen selbstständig und arbeitest zum Beispiel sogar von zu Hause aus, musst Du Dir einen eigenen Tagesplan machen. So bleibst Du klar bei der Sache und bist nicht ständig abgelenkt. Frage Dich selbst, wann Du arbeiten willst, wann Du Dich um Dein Kind kümmern musst und wann Du Zeit für Dich oder den Haushalt brauchst. Wenn Du arbeitest, dann grenzt Du Dich klar von allen anderen To-Dos ab. Abends, wenn Du Feierabend machst, kannst Du bestimmte Rituale integrieren, sodass Dein Geist sowie Dein Körper wissen, dass nun Deine Freizeit beginnt. Ziehe Dir andere Kleidung an, sodass Dein Körper noch deutlicher merkt, dass jetzt der Arbeitsalltag fertig ist. Gehe mit Deinem Kind eine Runde raus in den Park und bewege Dich. Das hilft, den Körper von der Anspannung des Tages zu befreien. Auch das Kochen eines leckeren Gerichts aus einem beliebten Koch-Buch kann ein idealer Übergang von der Arbeitszeit in die Freizeit sein. Zudem können gemeinsame Aktivitäten wie das Vorlesen einer Gute-Nacht-Geschichte oder das Spielen mit seinen Kindern ein guter Abschluss des Arbeitsalltags sein. Es ist wichtig, dass Du Dir täglich die Zeit nimmst, es zu üben. Zu Beginn kann es sein, dass Du weiterhin tendierst auf Deine Mails zu gucken oder gewisse kleinere Aufgaben erledigen willst. Für das eigene Seelenwohl und um Krankheiten zu vermeiden ist eine klare Abgrenzung jedoch das A und O. Wer gut auf sich achtet und feste Rituale einplant, kann Depressionen oder andere psychische Krankheiten vermeiden. 4. Geistige und körperliche Auszeit Um strukturierter und konzentrierter arbeiten zu können, depressive Verstimmungen zu reduzieren und sich selbst etwas Gutes zu tun, ist es sinnvoll, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Der Organismus braucht Sport, um sich fit und vital zu fühlen. Damit ist auch die Konzentration auf die nächsten Aufgaben deutlich leichter, außerdem sind aktive Menschen viel ausgeglichener. Yoga auf Deiner neuen Matte ist in diesem Zusammenhang sehr zu empfehlen. Geistige Auszeit erlangst Du, indem Du morgens oder abends meditierst oder Dir die Zeit nimmst, alle Gefühle und Gedanken nieder zu schreiben. 5. Aufgaben einteilen nach dem Eisenhower-Prinzip Um einen guten Überblick über die Aufgaben zu haben, ist es sinnvoll, diese nach dem Eisenhower-Prinzip einzuteilen: Wichtig und dringlich (diese müssen sofort erledigt werden) Wichtig, nicht dringlich (diese können später gemacht werden) Nicht wichtig, aber dringlich (können vielleicht abgegeben werden) Nicht wichtig und nicht dringlich (muss nicht erledigt werden) 6. Feste Routinen etablieren Mehr Struktur im Alltag bedeutet meistens weniger Stress und einen besseren Überblick. So kannst Du beispielsweise den Morgen mit einer kleinen Meditation auf einem schönen Meditationskissen starten. Intensive Yoga-Übungen oder das Führen des Dankbarkeitstagebuchs können einen achtsamen Start in den Tag bedeuten. Abends kannst Du einen schönen Yin-Yoga-Flow oder ein kurzes Work-out machen. Das Lesen eines Buchs oder das Anhören von sanften Meditationsklängen hilft Dir, abends herunterzukommen. Diese Routinen kannst Du in Deinen täglichen Ablauf integrieren. Das gibt Sicherheit und lässt Dich effizienter arbeiten. Im Arbeitsalltag kannst du verschiedene Routinen einführen: zum Beispiel, dass die Mails immer nur zwischen einem gewissen Zeitfenster gelesen werden usw. 7. Pausen machen – gönne Dir eine kleine Auszeit Oftmals sind wir so in verschiedenen Aufgaben gefangen, sodass wir vergessen, uns einmal zurückzulehnen und tief ein- und auszuatmen. Guter Stichpunkt: Es ist bedeutend, dass Du Dir während der Arbeitszeit immer mal eine Pause gönnst. Du kannst die Pausen fest einplanen, um eine fixe Struktur zu haben oder intuitiv entscheiden, wann es gut ist, sich ein bisschen auszuruhen. Welche Strukturen hast Du in Deinem Alltag? Bist Du ein strukturierter Mensch oder nicht?
Therapeutisches Yoga – Deine Vorteile

Therapeutisches Yoga – Deine Vorteile

von/ durch Stefan am Nov 10 2021
Menschen haben das Ziel, gesund durch das Leben zu gehen. Wer versteht, dass die Verantwortung dabei bei jedem Einzelnen ist, kann sein Leben drastisch ändern und das Wohlbefinden im eigenen Körper stark erhöhen. Ein bedeutender Punkt neben einer gesunden, vitalstoffreichen Ernährung ist Bewegung. Wer sich körperlich austobt, stärkt das Immunsystem und den Kreislauf. Auch Yoga kann in diesem Zusammenhang einen tollen Effekt bei Beschwerden oder einer Krankheit haben. Dieser Beitrag gibt Dir wertvolle Informationen über die Yogatherapie und die Effekte auf den Organismus. Welche Vorteile hat eine Yoga-Therapie auf den Körper? In der Medizin werden nur jene Maßnahmen anerkannt, die wissenschaftlich bestätigt wurden. Die positiven Effekte der buddhistischen Lehre konnten mittlerweile zum Teil nachgewiesen werden. Im Grunde geht es jedoch nicht darum, dass alles wissenschaftlich belegt ist, sondern viel mehr, ob ein Individuum einen Effekt auf den Organismus verspürt. Yoga wird bereits seit über 2000 Jahren erfolgreich praktiziert – deshalb ist es kein Wunder, dass sich die buddhistische Lehre weltweit immer weiter verbreitet und zu einem fixen Bestandteil im Leben vieler Menschen wird. Bei diversen physischen Symptomen muss es nicht immer sofort ein Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker sein, auch seelische Themen können mittels regelmäßiger Yoga-Einheiten verbessert werden. Natürlich sollte eine psychologische Sitzung oder eine Psychotherapie nicht ausgeschlagen werden, wenn ein Yoga-Kurs nicht den gewünschten Effekt bringt oder andere Unsicherheiten vorliegen. In Kombination ist Yoga jedoch sehr wertvoll, um Balance in seinen Körper, Geist und Seele zu bringen. a) Positive Auswirkungen auf physische Symptome Zahlreiche Menschen klagen über Probleme mit der eigenen Gesundheit, diverse Erkrankungen sowie Beschwerden mit den Gelenken. In diesem Zusammenhang könnte die Yoga-Praxis ein tolles Hilfsmittel sein, um den physischen Zustand zu verbessern und die Verklebungen in den Faszien zu lösen. Diese nämlich können auch schuld daran sein, dass gewisse Körperstellen schmerzen. Bevor Du Dich mit Yoga beschäftigst, solltest Du – bei starken körperlichen Beeinträchtigungen – einen abklärenden Termin beim Arzt ausmachen. Für mehr Leichtigkeit und Vitalität in Deinem Leben, Yoga kann Dir helfen: Wer die buddhistische Methode in den täglichen Alltag einplant und bei der Ausübung der Asanas nicht nur auf den Körper achtet, kann einen tollen Effekt auf das Herzkreislaufsystem erkennen. Es ist bedeutend, dass Du Dich während der Zeit auf der Yogamatte nicht nur auf die körperlichen Haltungen, sondern zudem auf den Atem (Pranayama) konzentrierst. Damit bringst Du Dein System runter und kannst besser entspannen. Somit ist es in vielen Fällen eine logische Folge, dass der Blutdruck sinkt – das sollte vom Arzt natürlich bestätigt werden. Leidest Du unter chronischen Rückenschmerzen? Viele Menschen sind von Nacken- oder Schulterproblemen betroffen. Yoga kann in diesem Fall Linderung schaffen. Mit dem richtigen Yogi-Therapeut sowie den passenden Übungen ist Linderung häufig möglich. Auch bei Durchblutungsstörungen, Migräne, anderen chronischen Schmerzen (zum Beispiel Schulter, Arme, Hände, Knie, Fuß, Kopf) usw. können Yoga-Übungen hilfreich sein. Wichtig: Wer unter physischen Wehwehchen leidet, sollte sich online einen passenden Yogatherapeut (zum Beispiel für Hatha Yoga oder Kundalini-Yoga) aussuchen. Dieser hat im besten Fall bereits eine gute Ausbildung gemacht, ein großes Wissen zum Thema Meditation sowie Ayurveda (da Kenntnisse in diesem Bereich eine große körperliche Veränderung darstellen können) und eine angenehme Art, die beruhigend und motivierend zugleich ist. Bei starken körperlichen Beschwerden sollte natürlich immer ein Arzt als zusätzliche Begleitperson zur Verfügung stehen. b) Seelische und psychische Probleme lindern Neben diesen Themen kann Yoga (vor allem Yin-Yoga) auf einer tieferen Ebene helfen. Im Yin Yoga beispielsweise werden die Asanas so lange gehalten, dass auch die tieferliegenden Schichten angesprochen werden. So werden Verklebungen in den Faszien gelöst, Blockaden können dadurch verschwinden. Mit dem richtigen Yogalehrer schaffst Du es also, nicht nur Deine Fitness zu verbessern, sondern zudem mehr emotionales Gleichgewicht in Dein Leben zu bringen. Außerdem berichten zahlreiche Patienten über mehr allgemeines Wohlbefinden, das sich mit der intensiven Yogapraxis stets weiter steigert. Bei folgenden Problemen kann Yoga ganzheitlich dienlich sein: Ängsten depressiven Verstimmungen Schlafstörungen Die Effekte von Yoga sind natürlich immer individuell unterschiedlich und können nicht über einen Kamm geschert werden. Während die einen sehr schnell große Effekte bemerken, braucht es bei anderen eine längere Praxis. Egal, welche Probleme Du hast, nimm Dir täglich zusätzlich Zeit für ein paar Minuten Meditation. Richte Dir dafür ein schönes Plätzchen im Haus oder in der Wohnung ein und ziehe Dich für ein paar Minuten auf Dein Meditationskissen zurück. Therapeutisches Yoga – Schritt für Schritt Wer sich für den Weg entscheidet, eine Yoga-Therapie für seinen Heilungsprozess zu nutzen, darf Schritt für Schritt vorgehen. Zuerst wird nach einem passenden Yogalehrer gesucht. Dieser kann entweder online oder direkt vor Ort gefunden werden. Bedeutend ist, dass die Chemie und das Angebot stimmen. Die Therapie beginnt immer mit einem Erstgespräch (Anamnese), sodass Du sowie der Therapeut wissen, wo Handlungsbedarf besteht und welche Problemfelder akut sind. Es gibt drei verschiedene Optionen, um von der buddhistischen Lehre zu profitieren. Zum einen kannst Du an offenen Yoga-Stunden teilnehmen, oder Yoga zu Hause oder in offiziellen Therapiestunden machen. Die Entscheidung hängt immer von den eigenen Bedürfnissen und Wünschen ab. Hast Du kleinere Beschwerden, dann kann es ausreichend sein, sich in einem öffentlichen Kurs anzumelden. Möchtest Du hingegen gezielt an gewissen gesundheitlichen Beschwerden arbeiten, ist eine individuelle 1zu1-Betreuung besser. Körper, Geist und Seele – alles im Einklang Um langfristig tolle Erfolge zu erzielen, geht es darum, sich die positiven Effekte von Yoga auf den Körper zunutze zu machen. Eine ganzheitliche Verbesserung des gesundheitlichen Zustands erreichst Du vor allem dann, wenn Du zudem auf die Ernährung (am besten hauptsächlich rein pflanzlich mit viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen und Vollkornprodukte) und genügend andere Bewegung (zum Beispiel Radfahren, Joggen usw.) achtest. Natürlich spielen auch Meditation sowie diverse Atemübungen eine bedeutende Rolle, um noch mehr Vitalität und Glückseligkeit zu erzielen. Yoga ist jedoch ein sehr dienlicher Bestandteil, um zahlreiche Beschwerden zu lindern. Fazit Yoga kann tolle Auswirkungen auf den Organismus haben. Bei physischen Beschwerden ist es ratsam, sich einen guten Yoga-Therapeuten zu suchen, der einem auf dem Weg zur Heilung unterstützen kann. Zusätzlich ist die Absprache mit einem Facharzt oder Heilpraktiker empfehlenswert. Die richtigen Yoga-Asanas helfen dabei, physische sowie psychische Themen zu lindern. Egal, ob Du unter Kopfschmerzen, Migräne, Durchblutungsstörungen, Einschlafproblemen oder Ängsten leidest – Yoga ist ein tolles Tool, um Deine Lebensqualität zu verbessern.
Yoga beim Autofahren – die besten Tipps für unterwegs

Yoga beim Autofahren – die besten Tipps für unterwegs

von/ durch Stefan am Nov 05 2021
Autofahrten können unter Umständen lange dauern und viel Stress verursachen, vor allem, wenn Du in einem Stau gefangen bist. Links Autos, rechts Autos, hinter Dir Autos und vor Dir – es gibt kein Entkommen. Staus sind eine echte Geduldsprobe für viele Menschen, besonders wenn Du es eilig hast. Eine alte Weisheit besagt, dass die Kraft in der Ruhe liegt. Zudem ist es dienlich, aus jedem Moment das Beste zu machen. Demnach liegt es nahe, die Pause in einem Autostau so effizient wie möglich zu nutzen. Wie wäre es mit einer netten Entspannung und ein bisschen Yoga oder Meditation? Alle weiteren inspirativen Informationen sowie eine Anleitung zeigen wir Dir in diesem Beitrag. Bild von Ginu C Plathottam auf Pixabay Tiefer Atem – eine der dienlichsten Entspannungstechniken Egal, ob im Verkehr, zu Hause oder im Büro – wer ein paar Minuten Zeit hat, sollte lernen, sich nachhaltig zu entspannen. Die richtige Atemtechnik hilft Dir dabei, abzuschalten und in eine neue Dimension zu schweben. Die verschiedenen Techniken, um richtig zu atmen, ermöglichen es jedem körperlich und geistig zu entspannen und ruhiger zu werden. Zu den bedeutendsten Atemtechniken gehören: Wechselatmung (Nadi Shodada) Bei dieser Technik hilfst Du Deinem Körper, Deinem Geist und Deiner Seele wieder in Einklang zu kommen. Sie bringt Yin und Yang in den Ausgleich und hilft in Stress-Situationen. Zudem ist sie hilfreich, um in einen wachen sowie erholten Zustand zu gelangen – für die Momente im Stau auf der Autobahn demnach perfekt. Anleitung: Du hältst mit dem Daumen Deiner rechten Hand Dein rechtes Nasenloch zu und atmest durch das linke ein. Achte hierbei auf beispielsweise fünf Zählzeiten (1, 2, 3, 4, 5), dann hältst Du den Atem für drei Zählzeiten ein (1, 2, 3) und dann schließt Du das linke Nasenloch und atmest durch das rechte aus (wieder fünf Zählzeiten – gerne auch kürzer). Diesen Vorgang wiederholst Du mehrere Male. Je mehr Du mit Deinem Körper zusammenarbeitest und zahlreiche Entspannungstechniken in den Alltag integrierst, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit an Burn-Out oder anderen psychischen Krankheiten zu erkranken. Zudem verbesserst Du damit die Work Life Balance, reduzierst Stress und wirst glücklich in Deinem Leben. Feueratem Der Feueratem ist dafür da, um Giftstoffe aus Deinem Körper auszuleiten, neuen Sauerstoff in Dein System zu bringen und die Organe in der Bauchregion zu massieren. Bei dieser Übung atmest Du sehr schnell durch die Nase ein und aus. Es kann sein, dass Dir kalt oder warm wird, oftmals wird einem auch ein bisschen schwindelig – das sind normale Folgen des ungewohnt intensiven Atems. Wenn es jedoch zu heftig wird, solltest Du aufhören. Um die reinigenden Prozesse des Körpers zu unterstützen, sollte diese Methode regelmäßig angewendet werden – der tägliche Stau zur Arbeit ist ein perfekter Zeitpunkt dafür. Außerdem hilft es zum Wachwerden, den Körper in die eigene Mitte zu bringen und das Solarplexus-Chakra zu stärken. Es kann auch bei Angst helfen. Kapalbhati Diese Atemübung ist ein Teil der yogischen Pranayamas. Hierbei wird sehr intensiv ausgeatmet und die Einatmung erfolgt wie automatisch. Der Fokus richtet sich auf die Ausatmung, das Loslassen – chronischer Stress kann abnehmen. Es ist eine gute Methode, sich selber zu beruhigen. Auch bei Angststörungen kann das Entspannungsverfahren angewendet werden. Neben der Meditation sowie den Yoga-Übungen ist die richtige Atemtechnik essenziell, um schnell Entspannung in das eigene System zu integrieren. Da kann Dich dann keine Umleitung oder Vollsperrung mehr aus der Ruhe bringen. Die geistige Entspannung wird deutlich erleichtert. Bild von Irina L auf Pixabay Yoga für unterwegs – Erholung finden Auch wenn Du im Auto keine bequeme Yogamatte zur Verfügung hast, sollte Dich das nicht davon abhalten, Deinen gesamten Körper zu bewegen und die besten Übungen für Deinen Körper zu finden. Vor allem der Rücken und Nacken sind beim Autofahren verspannt. Diese Übungen sind die ideale Ergänzung zur Atmung. a) Rückenübung: Seitliche Drehung Du sitzt auf dem Autositz mit beiden Füßen auf dem Boden. Du drehst Dich mit Deinem Oberkörper auf die linke Seite. Dabei legst Du Deine rechte Hand auf das linke Knie und die linke Hand nach hinten. Du bleibst für mehrere Sekunden in dieser Haltung und wechselst dann langsam. Die positiven Effekte lassen nicht lange auf sich warten – Du spürst relativ schnell, dass diese Übung perfekt funktioniert, Stress reduziert und Deinen Körper entspannt. b) Rückenübung: Vorbeuge Wie Du es sicherlich aus der normalen Yoga-Praxis kennst, tun Vorbeugen richtig gut, um loszulassen und den Rücken zu mobilisieren. Während der Fahrt bzw. im Stau hast Du die Möglichkeit, von den positiven Auswirkungen dieser Übung zu profitieren. Dafür setzt Du Dich normal auf den Autositz hin und stellst ihn so ein, dass er ganz hinten ist. Dann beugst Du Dich langsam nach vorne. Falls Du auf der Fahrersitz-Seite bist, dann achte darauf, dass Du den Kopf nicht auf dem Lenkrad, sondern vorher nach unten beugst. Der untere Rücken wird dadurch entspannt. c) Geschmeidige Hüften: Hüftöffner Neben dem Rücken kannst Du im Auto Training für Deine Hüften machen und Deine Fitness dadurch stärken. Du setzt Dich in den Schneidersitz auf dem Sitz hin und beugst Deinen Oberkörper gerade nach unten. Du wirst schnell merken, dass Diese Vorbeuge im Hüftbereich deutlich spürbar ist. d) Entspannter Nacken Natürlich kannst Du auch Deinen Nacken lockern. Dafür setzt Du Dich aufrecht hin, mit beiden Beinen auf dem Boden. Du legst den Kopf zuerst auf die rechte Seite (Dein rechtes Ohr auf die rechte Schulter). Hier bleibst Du für einige Sekunden. Nachher wechselst Du die Seite. e) Dehnübungen für die Schultern Ein tiefer Entspannungszustand ergibt sich auch, wenn Du Deine Schultern dehnst. Dein rechter Arm wird nach vorne ausgestreckt und mit dem linken Arm auf die linke Seite gezogen. Du spürst die Dehnung im rechten Schulterbereich. Nun wechselst Du die Seite und genießt die neue Energie, die durch diese Übung in Dein System gelangt. Diese Asanas sind die besten für die Zeit während eines Staus. Dadurch, dass diese so leicht und innerhalb kurzer Zeit umsetzbar sind, musst Du keinen Kurs besuchen, um zu wissen, wie Du während des Autofahrens entspannen kannst. Weitere dienliche Tipps für Deine Augenblicke im Stau Während der Momente im Stau solltest Du versuchen, so ruhig wie möglich zu bleiben. Neben den oben genannten Übungen ist eine ruhige Meditationsmusik ideal, um eine tiefe Entspannung zu erleben. Schalte deshalb die rockige Musik aus und entscheide Dich für sanfte Klänge. Trinke immer genügend Wasser Packe ausreichend gesunde Köstlichkeiten ein, um die Zeit im Stau ohne Verhungern zu überbrücken. Wer nämlich in den Zustand von Unterzuckerung rutscht, wird automatisch ungeduldiger. Eine Meditation mit bewusster Atmung kann für Übende hilfreich sein – das klappt jedoch nur mit offenen Augen und wenn der Stau richtig heftig ist. Was machst Du, wenn Du im Stau bist? Hast Du bereits einmal solche autogene Entspannung ausprobiert?
Yogalehrer – Tipps zum Start

Yogalehrer – Tipps zum Start

von/ durch Stefan am Okt 26 2021
Die buddhistische Lehre erobert immer weitere Teile auf der ganzen Welt. Yoginis wollen nicht nur für sich selbst Yoga praktizieren, sondern gemeinsam mit anderen. Wenn auch in Dir der Wunsch wächst, diese ganz besondere Praxis mit allen anderen Menschen zu teilen, dann solltest Du Dich zum Thema Yogalehrer-Ausbildung informieren. Die Auswahl an verschiedenen Kursen wird immer größer; das Wissen, das Du in einer Yoga-Ausbildung bekommst, kann Dir keiner mehr nehmen und vor allem kannst Du damit ganz vielen Menschen zu mehr Wohlbefinden verhelfen. In diesem Beitrag bekommst Du alle wichtigen Informationen, die in diesem Zusammenhang relevant sind. Bild von StockSnap auf Pixabay Die ersten Schritte für Dich Wenn Du Dich dafür entschieden hast, Yoga selbst unterrichten zu wollen, solltest Du Dir die Zeit nehmen, Dich nach einer passenden Ausbildung umzusehen. Dadurch, dass das Angebot so groß ist, kann es unter Umständen schwerfallen, den richtigen Yogalehrer zu finden. Folgende Tipps können helfen: Suche im Internet nach den verschiedenen Yoga-Ausbildungskursen und vergleiche die Angebote miteinander. Bedeutende Faktoren sind sicherlich die Dauer, die Kosten, der Aufbau und der Ort. Viele Yoginis nehmen sich die Zeit, um in ein anderes Land zu gehen, um dort direkt vom Wissen der Yoga Trainer zu profitieren. Außerdem hast Du hier die Möglichkeit, Dich intensiv mit Hatha-Yoga, den anderen Stilen sowie der Philosophie auseinanderzusetzen. Dies gelingt natürlich in einem Yoga-Retreat, das zum Beispiel ein Monat geht, am besten. Besonders hilfreiche, dienliche und herausfordernde Yoga-Ausbildungen werden auf Bali oder in Indien angeboten. Hier nämlich tauchst Du tief in die dortige Lebensphilosophie ein und lernst nicht nur die typische Asana-Praxis. Wenn Du keine Möglichkeit hast, in ein fremdes Land zu gehen, um Dich dort als Yoga-Lehrer oder Yoga-Lehrerin ausbilden zu lassen, gibt es auch hierzulande zahlreiche Optionen, alle wichtigen Asanas auf der Yogamatte zu erlernen. Nimm Dir ausreichend Zeit, um in die verschiedenen Angebote reinzufühlen, oftmals nämlich ist das Bauchgefühl ein besserer Hinweisgeber als der Kopf. Der Yogalehrer sollte Dir unbedingt sympathisch sein, Dir ein gutes Gefühl geben und den Stil ausüben, der Dir am meisten zusagt. Wenn Du magst, kannst Du meist auch ein Vorabgespräch machen, um Deine Fragen zu stellen. Dies darfst Du nutzen, wenn Du unsicher bist. Im besten Fall hat der Yogalehrer bereits ausreichend Erfahrung, Training sowie Know-how, sodass er Dir nicht nur die Asanas oder Pranayamas beibringen kann. Die wichtigsten Punkte sind nämlich die Tipps, die man erst im Alltag lernt – jemand, der bereits viel Erfahrung hat, kann Dir da deutlich besser Halt geben. Als Ergänzung gibt es oftmals Online-Kurse, die Dein Wissen nochmals intensivieren. Wer jedoch ein professioneller Yoga-Lehrer werden möchte, sollte ein Angebot mit Präsenzunterricht auswählen. Ob ein Kurs an den Wochenenden, der über mehrere Jahre geht oder ein Intensiv-Kurs im Block (zum Beispiel zwei Wochen) für das Erlernen Deiner Yoga-Praxis besser ist, musst Du entscheiden. Bild von anja828 auf Pixabay Welcher Stil ist der Richtige für Dich? Es gibt viele Stile, die Du auf der Yoga-Matte umsetzen kannst. Demnach solltest Du besonders als angehender Yoga-Lehrer genau wissen, welche Flows Du anbieten möchtest. Danach richtet sich natürlich auch Deine Ausbildung. Du kannst Dich beispielsweise auf folgende Stile spezialisieren: Vinyasa Yoga, das eher kraftvoll und dynamisch ist Hatha Yoga, bei dem Du Körperhaltungen übst und dabei den Atem sehr stark integrierst Yin Yoga, das ideal ist, um die Flexibilität zu stärken und Faszien zu entlasten Kundalini Yoga mit dem Ziel, die Kundalini-Energie zu wecken Vergesse Folgendes nicht... Wenn Du persönlich den perfekten Kurs gefunden hast, darfst Du weiters auf folgende Punkte achten. a) Immer fragen, wenn Du unsicher bist Egal, welche Ausbildung Du machst oder welchen Beruf Du erlernen willst, auf dem Weg ergeben sich immer Fragen. Beim Einstieg und als Anfänger ist es sehr bedeutend, dass Du bei Unsicherheiten stets nach den besten Yoga-Tipps sowie dienlichen Informationen fragst. Deshalb ist es wichtig, dass Du bei einem Lehrer bist, der Dir sympathisch ist und Dir ein gutes Gefühl gibt. b) Übung macht den Meister – Dein Weg zum Yoga-Meister Wie Du bereits von anderen Ausbildungen, der Schulzeit oder Berufspraxis weißt, erlernen wir Dinge mit dem Üben. Je mehr Du übst, desto sicherer wirst Du. Natürlich ist es als Yoga-Lehrer Voraussetzung, dass Du die Asanas korrekt ausübst – das erfolgreiche Führen der Stunde, das Zusammenstellen der Asanas bzw. das Eingehen auf die Fragen der Schüler ergibt sich jedoch mit der Zeit. Du wirst immer sicherer werden und mit jeder Online Stunde oder der Praxis vor Ort selbstbewusster. Wenn Du erst einmal regelmäßig Yoga-Einheiten anbietest, wächst Dein Selbstvertrauen von Mal zu Mal. c) Weitermachen und nicht aufgeben Egal, ob Du noch in der Yogalehrerausbildung bist oder schon voll in der Praxis mit Yoga-Anfängern – gib nicht auf, auch wenn es manchmal schwer ist. Nicht immer sind die Kurse voll, dadurch kommt oftmals nicht genug Geld auf das Konto. Dies sollte jedoch kein Grund sein, mit der ganzen Sache aufzuhören. Besonders zu Beginn ist es gut, dass Du erst Teilzeit mit Deinen eigenen Yoga-Stunden anfängst. Dann nämlich hast Du noch genügend Geld aus einer Festanstellung, das Dir zum Leben reicht. Wenn Du sicher bist, dann kannst Du den Schritt in die Voll-Selbstständigkeit wagen. Falls Probleme innerhalb des Kurses auftreten, ist dies noch lange kein Grund, alles hinzuschmeißen. Oftmals muss man sich erst hineinfinden, die Menschen kennenlernen und den perfekten Aufbau einer Stunde finden. Der Aufbau einer schönen Yogastunde Zuletzt möchten wir noch auf den Aufbau einer ansprechenden Yoga-Einheit eingehen. Diese wird natürlich immer nach den individuellen Vorstellungen vorbereitet – der Aufbau hängt üblicherweise von den Schülern gleichermaßen auch vom Stil ab. Während Kundalini-Stunden meist sehr ähnlich sind, können Vinyasa-Flows relativ individuell gestaltet werden. Grundsätzlich läuft eine Yoga-Stunde wie folgt ab: Entspannungs- oder Atemübungen, um im Hier und Jetzt anzukommen (besonders bei den Sessions, die abends durchgeführt werden, ist es bedeutend, dass Du dafür sorgst, dass Deine Yoginis erstmal herunterkommen können) Aufwärmphase, um die Körperteile, Gelenke und Muskeln geschmeidig zu machen und sie vor Verletzungen zu schützen Die Yogastellungen, die Du anbieten möchtest (diese hängen natürlich vom Stil, vom Thema und von der jeweiligen Gruppe ab) Am Ende ist es gut, wenn Du eine Meditation anleitest, ein Mantra singst oder Shavasana machst Bild von Sammy-Sander auf Pixabay Was ist Dir in einer Yoga-Stunde sehr wichtig? Und hast Du bereits einmal daran gedacht, eine Yogalehrerausbildung zu machen?
Yoga als Lebenseinstellung: Was verändert sich?

Yoga als Lebenseinstellung: Was verändert sich?

von/ durch Stefan am Okt 25 2021
Die Fitness nimmt zu, Muskeln werden gestärkt, der Körper wird flexibler, die Gedanken nehmen ab – das sind bekannte Nebenwirkungen der buddhistischen Praxis. Anders ausgedrückt, sind das die Benefits, die Du mit der regelmäßigen Ausübung von Asanas erzielen kannst. Damit noch nicht genug: Auch Angststörungen oder Depressionen können gelindert werden – zumindest sind das die Erfahrungsberichte von einigen Anwendern. Ob Yoga einfach ein Hype ist oder doch eine wohltuende Lebenseinstellung erfährst Du in diesem Beitrag. Bild von Avi Chomotovski auf Pixabay Ursprung von Yoga: Woher kommt es? Neben Meditation ist es für zahlreiche Menschen ein absolutes Muss, etwas für den Geist, den Körper sowie die Seele zu tun. Die buddhistische Lehre, die ursprünglich in Indien entstand, vereint all das ineinander. Der Begriff Yoga ist bereits sehr alt und ersten Überlieferungen zufolge wurde er bereits 700 Jahre vor Christus erwähnt – bereits damals im Zusammenhang mit Meditation sowie Pranayama (Atemübungen). Aufgrund der zahlreichen positiven Auswirkungen auf die ganzheitliche Gesundheit, zählt Yoga nicht nur zu einem Trend, der weltweit verbreitet ist, sondern zu einem besonderen Lebensstil, für den sich jeder Mensch freiwillig entscheiden kann. Bist Du bereit für lebensverändernde Maßnahmen? Die Auswirkungen von Yoga auf den Organismus Das Leben und der Alltag vieler ist hart und stressig. Es fehlt die Zeit, in der Du Dich entspannen kannst. Das geht dem Großteil der Menschheit so. In diesem Fall könnten Yoga Übungen eine wahre Wohltat für Dich sein. Vor allem Frauen entscheiden sich dafür, ihre Spiritualität auszuleben und Meditation sowie die Yoga-Praxis ins eigene Leben zu integrieren. Der Frauenanteil liegt laut Umfragen bei etwa 90 %. Der Vorteil von Yoga ist: Einigen hilft Yoga dabei, den Geist freizubekommen und mehr im Moment zu leben. Anderen Menschen gefällt an Yoga, dass sie ihren Körper straffen und trainieren können. Anstrengendere Yoga-Arten wie beispielsweise Vinyasa Yoga hat einen großen Effekt auf die körperliche Fitness. Dank ruhigerer Yoga-Sequenzen (zum Beispiel Yin Yoga, Kundalini Yoga usw.) schaffst Du es gemeinsam mit Deinem Yoga-Lehrer mehr Bewusstsein ins eigene System zu bekommen und Dich zu regenerieren. Yin Yoga ist wertvoll, um Kraft zu tanken und die Faszien von Verklebungen zu lösen. Damit werden Blockaden leichter losgelassen. Zellalterung kann durch das regelmäßige Ein- und Ausatmen verlangsamt werden – damit ist es möglich, länger jünger auszusehen. Chronische oder akute Schmerzen können durch zahlreiche Yoga-Übungen gelindert werden. Das hängt natürlich immer von Mensch zu Mensch ab und darf mit dem zuständigen Facharzt oder Heilpraktiker abgesprochen werden. Dennoch darf gesagt werden, dass viele Menschen positive Auswirkungen auf Schmerzen wahrnehmen, wenn sie regelmäßig Zeit auf der Yoga-Matte verbringen. Rücken-, Nacken- oder Schulterschmerzen werden in vielen Fällen reduziert. Yoga kann Gelassenheit in das eigene System bringen und damit die allgemeine Einstellung verändern. Oftmals werden sich Menschen darüber bewusst, dass sie selbst entscheiden, wie sie handeln und dass jede Entscheidung viel Gefühl sowie Achtsamkeit bedarf – vor allem dann, wenn es sich um größere Entscheidungen handelt. Das Selbstbewusstsein kann gesteigert und in Balance gebracht werden. Viele (vor allem Frauen) leiden unter einem mangelnden Selbstwert und einem geringen Bewusstsein über die eigene Stärke. Hierbei kann die buddhistische Lehre unterstützend sein. Die Werte in dieser Lehre – was ist wichtig? Wie bereits angesprochen, handelt es sich beim yogischen Lifestyle um eine Lebenseinstellung und nicht nur um bestimmte Übungen, die die körperliche Fitness stärken sowie den Geist auf eine neue Ebene bringen sollen. Yoga ist außerdem eine Lebenseinstellung mit bestimmten Werten. Dazu zählen beispielsweise folgende beide: Ahimsa (Nicht verletzen – demnach ist es für Yogis wichtig, dass sie auf andere Lebewesen achten und ihnen nicht schaden. Aus diesem Grund folgen viele Yogis einem veganen Lebensstil, bei dem keine Tiere leiden müssen. Außerdem geht damit auch ein bewussterer Umgang mit den Ressourcen des Planeten einher; keine Dinge kaufen, die Du nicht unbedingt benötigst.) Aparigraha (nicht mehr nehmen, als Du benötigst) – auch dieser Wert ist bedeutend, um abzuschätzen, was man wirklich braucht und sich darauf zu fokussieren. Zudem geht der Gedanke oder Wunsch einher, minimalistischer und bewusster zu leben. Wer sich mit diesen beiden Punkten schwertut bzw. scheinbar vor einer Herausforderung steht, darf dies annehmen. Gleichermaßen ist es bedeutend, dass Du deshalb nicht Dein ganzes Leben anders ausrichten musst. Du musst nicht täglich Zeit auf Demonstrationen, in Hilfsprojekten oder Geld spendend verbringen. Es reicht, wenn Du diese Gedanken in Deinen Alltag integrierst und immer wieder daran denkst, bevor Du beispielsweise eine Entscheidung triffst. Bild von Helena Cuerva auf Pixabay Der Sinn einer spirituellen Einstellung Das Leben ist hart und deshalb suchen immer mehr bewusste Personen Halt in einer Religion oder in einer anderen Lebensphilosophie. Auch die Spiritualität kann Halt geben und dienlich sein. Wer sich für eine spirituelle Lebensweise entscheidet, sorgt dafür, dass das Leben einen tieferen Sinn hat. Die sieben wichtigen Worte Brahman (höhere Wirklichkeit, Göttliche) Maya (Illusion, alles ist Teil einer höheren Wirklichkeit) Dukha (essenzielles Leiden, weil Du Brahman nicht wahrnimmst und in Maya lebst) Moksha (Befreiung bzw. Erleuchtung, Du kannst endlich Brahman wahrnnehmen) Sadhana (spirituelle Praxis, Du kannst selbst etwas für Deinen Weg tun) Karma (das Leben ist eine Schule mit vielen Erfahrungen) Kripa (Gnade Gottes) Diese Worte helfen Dir, die Wirklichkeit zu sehen bzw. eine Einschätzung zu erhalten, dass all das, was wir sehen oder fühlen, nur zum Teil der Wahrheit entspricht. Wenn wir uns jedoch dem spirituellen Weg hingeben, lernen, die Sachen und Ereignisse klarer zu sehen und uns bewusst für den Weg der Spiritualität entscheiden, werden wir der Befreiung (Moksha) immer näherkommen – und zwar mit der yogischen Praxis und Meditation. Spirituelle, yogische Praxis in Deinen Alltag integrieren: Tipps Die oben genannten Informationen helfen dabei, das Leben aus einer etwas anderen Perspektive zu betrachten. Demnach ist es gut, sich täglich auf sein Meditationskissen zu setzen und seinen eigenen Gedanken und Gefühlen lauschen. Mache jeden Tag Folgendes: Meditation Atemübungen Yoga Wenn Du diese drei Punkte regelmäßig in Deinen Alltag integrierst, wirst Du Deiner Befreiung (Moksha) immer näherkommen. Bild von Bhikku Amitha auf Pixabay Machst Du regelmäßig Atemübungen? Wenn ja, welche sind Deine Liebsten?
Mit Yoga Deine Selbstliebe stärken – Dein Ratgeber

Mit Yoga Deine Selbstliebe stärken – Dein Ratgeber

von/ durch Stefan am Okt 18 2021
Selbstliebe – ein Wort, das fast schon alltäglich ist und im Munde von zig Menschen. Dennoch schaffen es wenige, sich wirklich voll und ganz selbst zu lieben. Selbstliebe ist jedoch das A und O, um sich gut und glücklich zu fühlen. Negative Gefühle sich selbst gegenüber und zu wenig Wertschätzung für den eigenen Körper führen zu einem Leben, das mit einem geringen Selbstwert einhergeht. Dieser wirkt sich natürlich auch auf andere Bereiche im Leben aus. Wenn Du an Deiner Selbstliebe arbeiten möchtest, darfst Du verschiedene Punkte beachten. Warum sie so wichtig ist und inwiefern Yoga helfen kann, erfährst Du in diesem Beitrag. Was ist Selbstliebe? Unter Selbstliebe versteht man die Annahme seiner Selbst. Wer sich selbst liebt, kann seine Schwächen gleichermaßen wie die eigenen Stärken annehmen. Anders ausgedrückt, schaffen es Menschen, die eine hohe Selbstliebe haben, sich selbst mehr wertzuschätzen, sich besser zu fühlen und weniger in die Selbstverurteilung zu gehen. Begriffe, die eine ähnliche Bedeutung haben, wären Selbstannahme, Selbstachtung, Selbstbewusstsein oder Selbstvertrauen. Bild von Gerd Altmann auf Pixabay Warum ist Yoga hilfreich, um mehr Selbstliebe zu entwickeln? Wer sich bereits mit dem Thema Selbstliebe auseinandergesetzt hat, weiß, dass es hierbei um die Annahme des eigenen Körpers, der eigenen Gedanken sowie der Gefühle geht. Die buddhistische Lehre möchte Körper, Geist und Seele in Einklang bringen, weshalb Yoga eine optimale Wirkung auf die Entwicklung der Selbstliebe sowie vom Selbstwertgefühl hat. a) Körpergefühl wird verbessert Wenn Du ein gutes Körpergefühl hast, kannst Du Deinen Körper automatisch besser annehmen. Yoga ist perfekt dafür geeignet, Dich in Deinem Körper wohler zu fühlen. Viele Menschen können dank Yoga ein paar Kilos verlieren, ihren Körper straffen und flexibler werden. Diese Punkte wirken sich sogleich auf das Körperbewusstsein aus. Damit wirst Du Dir Deiner Selbst bewusster und fühlst Dich in Deiner Haut wohler. Du solltest Dir diesbezüglich keinen Druck machen, sondern Dich Schritt für Schritt an Yoga ranwagen. b) Du erkennst Dich selbst Yoga ist für viele keine richtige Sportart und dennoch ist es ideal, seine Fitness im Kopf sowie im Körper zu optimieren. Du erkennst Deine Schwachstellen; während der Asanas kommen Gefühle und Gedanken hoch, die Du bearbeiten kannst. Außerdem verhilft Dir Yoga, blockierte Energien in Deinem Organismus festzustellen, zu lockern und loszulassen. Damit bist Du noch ehrlicher Du selbst – Du kannst erkennen, wer Du bist, was Du möchtest und gehst voller Mut durch Dein Leben. c) Du lernst stolz auf Dich zu sein Nicht immer haben wir es gelernt, stolz auf uns selbst zu sein. Bevor wir uns selbst loben, loben wir andere. Das kannst Du nun ändern – Yoga hilft Dir dabei. Wenn Du beispielsweise Asanas ausübst, die Dich herausfordern, wirst Du nach dem Erreichen des Ziels sehr stolz auf Dich sein. Genau das ist so wichtig. Wer täglich ein paar Gründe hat, stolz auf sich zu sein, kann sich immer mehr annehmen und die positiven Eigenschaften sehen. Als Kind sind wir viel zu selten gelobt worden, hole dies nun als erwachsener Mensch nach. Die Liebe zu dir selbst und zu anderen Menschen wird dadurch stark ansteigen. Bild von Tumisu auf Pixabay d) Der Weg zu Deiner Göttlichkeit Wer sich näher mit der buddhistischen Lehre aus Indien und den dahinter liegenden Weisheiten beschäftigt, merkt, dass jeder Mensch einen göttlichen Funken hat und vom selben Ursprung ist. Die Welt im Außen ist eine Illusion, das Ego muss sterben und der Verstand darf nicht lauter als das Herz sprechen. Um diese Themen aufzuarbeiten und sich näher kennenzulernen, ist Yoga sehr hilfreich. Die Praxis gibt Kraft und setzt die richtigen Impulse, um sich selbst von einer anderen, sehr göttlichen Perspektive zu erkennen. In diesem Zusammenhang ist auch Meditation sehr hilfreich. e) Blockaden lösen mit Yin Yoga Viele Menschen sind von Yin Yoga überzeugt, da es viele Blockaden lösen kann. Unsere ganzen Emotionen setzen sich im Körper fest, auch in den Faszien. Deshalb verkleben diese und führen dazu, dass die Energien nicht so frei fließen können. In diesem Zusammenhang ist Yin Yoga, das Du entweder online in einem Kurs, mithilfe von Videos oder einer Yoga-Einheit vor Ort erlernen kannst, dienlich. Im Yin Yoga werden die Haltungen sehr lange ausgeführt, das führt zur Lockerung der Faszien. Mit der Zeit wirst Du große Unterschiede feststellen und Deine Selbstliebe stärken können. Außerdem werden die Flexibilität, die Achtsamkeit, die Anerkennung des eigenen Könnens sowie die Beziehung zu Dir selbst verbessert. Ganz zu Beginn kann es schwierig sein, die Asanas so lange zu halten – verurteile Dich dafür nicht, Übung macht den Meister. Im besten Fall kann sich durch Yoga sogar das Immunsystem verbessern. Kleiner Exkurs zu den fünf Kleshas (Leidenschaften, die den Geist trüben): a) Avidya (falsches Verstehen, unsere Betrachtung ist immer nur subjektiv, frage Dich immer, ob es wahr ist, was Du denkst) b) Asmita (falsche Selbsteinschätzung, die Welt ist eine Illusion) c) Raga (was wollen wir wirklich und der Weg dahin, nicht immer mehr zu wollen) d) Dvesha (Nicht-Haben-Wollen – wo unsere Aufmerksamkeit hingeht, fließt auch die Energie hin) e) Avhinivesha (Angst, unser Gehirn ist darin Spezialist, sich Horrorszenarien vorzustellen) Wer regelmäßig Asanas auf der Yogamatte übt, kann diese Probleme leichter in den Griff kriegen und den Fokus auf die Freude, auf das Vertrauen sowie auf die Liebe sich selbst gegenüber sowie allen anderen Lebewesen richten. Selbstliebe erhöhen durch Affirmationen Neben der regelmäßigen Yoga-Praxis sind Affirmationen ratsam, um die eigene Selbstliebe zu stärken. Diese können sogar Teil der Yoga-Praxis sein. Ein achtsamer und liebevoller Umgang mit sich selbst ist das A und O, um die Selbstliebe zu stärken. Affirmationen verhelfen Dir dabei, Dich auf das Positive zu konzentrieren: Ich liebe mich selbst so wie ich bin. Ich bin richtig genauso wie ich bin. Ich mache alles genau so, wie es meinem Ich entspricht. Ich bin es mir wert, ich selbst zu sein. Ich bin immer gesichert und geliebt. Ich bin wunderschön. Ich liebe meinen Körper. Ich bin dankbar, dass ich mich jeden Augenblick mehr und mehr lieben kann. Liebe fließt durch meine Herz-Chakra und durch meinen Körper. Mein Bewusstsein richtet sich mehr und mehr nach der Liebe aus. Du wirst sehen, dass Du Deine Selbstliebe durch Yoga, einem bewussteren Umgang mit Dir selbst sowie den hilfreichen Affirmationen stärken kannst. Hast Du Dich bereits einmal mit diesem Thema auseinandergesetzt? Hat Dir Yoga geholfen, Deine Selbstliebe zu stärken?
Warum das richtige Outfit Deine Yoga Session erst vollkommen macht

Warum das richtige Outfit Deine Yoga Session erst vollkommen macht

von/ durch Stefan am Okt 15 2021
Die nächste Yoga Session steht an und los geht es mit alter bequemer Jogginghose und einem Schlabber T-Shirt. So sehen dies viele, die gerne Yoga betreiben und sie lassen sich nicht von den modischen Konzepten einzelner Influencer*innen aus dem Konzept bringen. Allerdings bringt die richtige Auswahl an passender Bekleidung weit mehr, als nur modische Aspekte zu erfüllen. Die richtige Kleidung beim Yoga darf umwerfend aussehen und dennoch bequem sein. Vor allem aber kann mit der richtigen Kleidung das beste aus der Yoga Session geholt werden. Warum dies so ist, erfahren Sie hier. Bild von Avi Chomotovski auf Pixabay Passende Yoga Kleidung in Chakra Farben aktiviert den Energiefluss Yoga ist ein sanfter, aber dennoch sehr wirkungsvoller Sport, der mit unterschiedlichen Übungen den ganzen Körper positiv aktiviert und dafür sorgen kann, dass wir eine gut definierte Silhouette erhalten. Natürlich sollte die ausgesuchte Kleidung für die Yoga Session viel Bewegungsfreiheit zulassen. Die ideale Sportbekleidung für Yoga hat eine gute Passform, was die Schlabberhose schon ausschließt. Die Nähte sollten weich und flexibel sein, damit sie nicht kneifen oder drücken. Frauen und Mädchen profitieren von einem extra gepolterten verstärkten Brustbereich in den Oberteilen. Das A und O einer guten Yoga Session ist es, dass die Beine sich weit ausstrecken können. Daher müssen die Hosen viel Beinfreiheit bieten. Die Kleidung sollte genau angepasst sein an den Körper und die Statur und aus leichten, natürlichen Materialien bestehen. Naturmaterialien eignen sich hier am besten, da sie auch der Philosophie des Yoga am nächsten kommt. Yoga Anzüge, oder bequeme Trainingsanzüge, die für Yoga geeignet sind haben einen derartig hohen Tragekomfort, dass man sie auch gerne außerhalb des Trainings trägt, denn sie zeichnen sich durch eine hohe Stilsicherheit aus. Mit den richtigen Farben kann man sogar die Wirksamkeit der Asanas, der Yoga Übungen steigern. Es gibt Kleidung in den Chakrafarben, die das jeweilige Chakra noch zusätzlich stärken sollen, während man seinen Sport macht. Grundsätzlich sollte der Yoga Dress auch eine gewisse Schutzfunktion haben. Naturstoffe saugen den Schweiß auf, der bei anstrengenderen Sessions durchaus erwünscht ist. Aber wenn die Kleidung den Schweiß nicht ausreichend aufsaugt, dann kann die Haut geschädigt werden, ganz abgesehen von dem Schweißgeruch, der bei künstlichen Materialien schnell entsteht. Psychologisch gesehen sorgt die richtige und passende Yoga Kleidung dafür, dass man gut herunterkommt und entspannen kann, was ein wesentliches Merkmal von Yoga ist. Wir schlüpfen in die Yoga Kleidung und kommen mental schon in die richtige Stimmung für die Session. Yoga Kleidung sollte immer auch eine Funktionskleidung sein, die unser Körpergefühl verstärkt. Bild von Avi Chomotovski auf Pixabay Die besten Outfit Tipps für Einsteiger Einsteiger übertreiben es oft, wenn es um die Grundausstattung von neuen Sportarten geht. Schließlich will man ja bei jeder Gelegenheit passend angezogen sein und gut aussehen. Aber hier kann beruhigend gesagt werden, dass dies gar nicht notwendig ist. Man muss nicht gleich in das nächste teure Sportbekleidungsgeschäft rennen, wenn man sich zu einem Yoga Kurs angemeldet hat und nun nach der richtigen Ausrüstung sucht. Es wird aber empfohlen, dass man Kleidungsstücke bevorzugt, die einerseits die größtmögliche Bewegungsfreiheit bieten und andererseits gut passen. Die Farben sollten nicht zu bunt sein, denn das widerspricht der Yoga-Philosophie. Wer also seine alten Aerobic-Leggins in Knallfarben wieder ausmotten möchte, sollte überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, etwas Dezentes zu tragen. Wichtig sind flexible Bündchen, die nicht einschnüren. Letztlich ist die Philosophie des Yoga sehr auf Bescheidenheit und Ruhe ausgerichtet und nicht auf teure Geldausgaben und knallbunte und ablenkende Outfits.
Auswirkungen der Jahreszeiten und Yoga auf den menschlichen Körper

Auswirkungen der Jahreszeiten und Yoga auf den menschlichen Körper

von/ durch Stefan am Okt 08 2021
Wenn Du zu den Menschen gehörst, die sehr feinfühlig sind, wirst Du wissen, dass sich die Jahreszeiten oftmals stark auf das eigene körperliche Wohlbefinden auswirken können. Um diese jahreszeitlichen Schwankungen auszugleichen, ist es bedeutend, dass Du dir die Zeit nimmst, in deine Gefühlswelt einzutauchen und dir im Klaren zu werden, was Du brauchst. Anders gesagt: Du darfst lernen, deine Gefühle und Bedürfnisse klar zu erkennen – und die fallen je nach Jahreszeit komplett anders aus. Yoga kann dir in vielen Moment helfen, einen Ausgleich zu schaffen. Alle bedeutenden Informationen, die mit diesem Thema einhergehen, klären wir in diesem Beitrag. Bild von DanaTentis auf Pixabay Die Jahreszeiten und der Mensch Du bist ein sehr feinfühliges Wesen und stehst in direkter Verbindung mit der Natur. Demnach ist es logisch, dass sich die Jahreszeiten auf das Individuum auswirken und sich die Stimmung verändert. Gewisse Verhaltensweisen sind demnach typisch für einen bestimmten Zyklus und werden instinktiv ausgeführt. Im Prinzip ist es normal, dass sich das menschliche Verhalten (zum Beispiel auch die Nahrung, Schlaf usw.) je nach Zeit im Jahr verändert. a) Anderes Hungergefühl und Fokus auf saisonale Lebensmittel Ein bedeutendes Phänomen, das viele wahrnehmen können, vielleicht auch Du, ist, dass das Hungergefühl beispielsweise im Winter ein ganz anderes ist als im Sommer. Die Ernährung darf demnach nach den Jahreszeiten umgestellt werden. Aufgrund des stets vorhandenen Angebots an Nahrungsmitteln weiß der Großteil der Menschheit in Industrieländern gar nicht mehr, welche Lebensmittel derzeit in Saison sind. Erst wenn Du dich mit diesem Thema wieder auseinandersetzt, wirst Du merken, dass die Veränderung im eigenen Wesen sowie Körper groß ist, wenn Du plötzlich nach der Saison isst. Lebensmittel, die saisonal angebaut und dann verköstigt werden, haben laut Ayurveda sowie anderen Ernährungslehren einen ganz anderen Einfluss auf den Körper. Demnach ist es essenziell, dass Du deinen Speiseplan danach ausrichtest. Am besten ist es, wenn Du dich zu den jeweiligen Monaten und deren saisonalem Angebot informierst. Eine Gurke oder eine Erdbeere, die Saison hat, schmeckt komplett anders und versorgt dich mit deutlich mehr Nährstoffen als ein Produkt aus dem Gewächshaus oder eines, das tausende Kilometer auf den Buckel hat. Grundsätzlich gilt: Im Sommer darf die Küche deutlich leichter sein als im Winter. Der Fokus richtet sich auf Lebensmittel, die im Garten wachsen. Frisches Obst wie Nektarinen, Pflaumen, Erdbeeren, Heidelbeeren, Aprikosen usw. und Gemüse aus dem Garten wie Spinat, Gurken, Tomaten, Zucchini sowie Karotten dürfen täglich gegessen werden. Der Speiseplan besteht vorwiegend aus Gerichten, die kalt sind und den Körper kühlen. Der Winter wirkt sich anders auf den Geist sowie Körper aus. Die Zutaten in den Gerichten sind nicht mehr so leicht, sondern eher deftig. Suppen, selbst gemachtes Sauerkraut, Eintöpfe usw. stehen auf dem Tisch. Eine Ernährung, die warm ist und sich wohltuend auf den Körper auswirkt ist ideal. Im Herbst und Frühling gibt es eine Mischung zwischen den oben genannten Ernährungsformen. Wichtig ist, dass jeder auf seinen Rhythmus im Leben achtet sowie auf seine Gelüste. Diese geben dir nämlich eine Richtlinie, wie Du dich im Alltag ernähren solltest. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, seinen Ayurveda-Dosha-Typen zu kennen: Es gibt Vata, Pitta und Kapha. Dieser kann ganz einfach mittels eines Tests bestimmt werden – wenn Du das Ergebnis kennst, dann kannst Du dich entsprechend den Vorgaben bzw. ayurvedischen Empfehlungen ernähren. In Indien beispielsweise kennt fast jeder seinen Typen und kann damit die ganze Ernährung nach den Doshas ausrichten. b) Schlafrhythmus Auch der Schlaf verändert sich über das ganze Jahr. Im Winter brauchen wir tendenziell mehr Ruhe, sodass sich dies natürlich auch auf das Schlafverhalten auswirkt. Es wird früher dunkel und viele gehen tendenziell früher ins Bett. Am Morgen fällt das Aufstehen deutlich schwerer. Im Sommer hingegen ist es lange hell und am Morgen wirst Du bereits von Vogelgezwitscher geweckt. Dies hat natürlich einen ganz anderen Einfluss auf den Schlaf. Der Grund, warum wir müde werden, wenn es dunkel wird, liegt an der Ausschüttung von Melatonin. Im besten Fall passt Du deinen Schlafrhythmus an deine Gewohnheiten an und achtest dabei darauf, dass Du genügend schläfst. So ist deine Psyche besser im Gleichgewicht. Bild von Mylene2401 auf Pixabay c) Unsere Psyche im Laufe des ganzen Jahres Natürlich verändert sich der psychische Zustand über das ganze Jahr. Bei genau diesem Punkt kann Yoga oder Meditation für innere Ruhe sorgen. Je nach Monat ist das psychische Empfinden ein anderes. Während der Winter eher im Zeichen des Rückzugs und der Ruhe steht, ist das Gefühl im Frühling, wenn all die Blumen blühen und das Gras wieder wächst, ganz anders. Die Erde kommt wieder zum Vorschein und gleichzeitig entstehen im Menschen wieder zahlreiche Glücksgefühle, die sich positiv auf das eigene Wohlbefinden auswirken. Der Sommer steht für das Hochgefühl und zeichnet sich durch eine stets gute Laune aus – die Sonne hat sehr viele positive Auswirkungen auf die Seelengesundheit. Der Herbst führt zur Einkehr und lässt Zeit zum Reflektieren und In-sich-gehen. Die Folge ist, dass viele Personen, die im Einklang mit den Jahreszeiten leben, deutlich glücklicher und zufriedener sind. Yoga und Jahreszeiten – was darfst Du beachten? Eines vorneweg: Du darfst natürlich immer diese Übungen machen, die dir gerade guttun. Dennoch gibt es spezielle Ausführungen, die den menschlichen Körper, den Geist sowie die Seele auf eine besondere Art und Weise unterstützen. Im Sommer beispielsweise darf auf der Yogamatte der Milz- und Magenmeridian aktiviert werden. Das können Übungen wie der Fersensitz, die liegende Haltung mit Knie zur Brust oder der Frosch. Auch das Kamel ist dienlich. Mit diesen Asanas tankst Du neue Kraft. Bild von Couleur auf Pixabay Im Winter kannst Du folgende Übungen einbauen: Umgekehrtes Dreieck (Utthita Trikonasana) Kobra (Bhujangasana) Bogen (Dhanurasana) Heuschrecke (Shalabhasana) Daneben dürfen natürlich die Atemübungen nicht fehlen. Der Feueratem, bei dem sehr schnell ein- und ausgeatmet wird oder die Einatmung durch das rechte Nasenloch können dienlich sein. Eine morgendliche Meditation auf dem Meditationskissen hilft im Winter, gut durch den Tag zu kommen. Bild von Free-Photos auf Pixabay Im Frühling sind der Sonnengruß sowie andere fließende Bewegungen (beispielsweise Vinyasa Flows) perfekt. Zudem ist es gut, die Leber-Gallen-Energie zu stärken. Der Herbst ist die Jahreszeit des Loslassens, deshalb sind hier besonders jene Asanas beliebt, die diesen Vorgang unterstützen. Das wären beispielsweise: Vorbeugen, hüftöffnende Asanas, Seitneigungen, Krokodil usw. Bild von congerdesign auf Pixabay Welche Übungen integrierst Du während der verschiedenen Jahreszeiten?
Erholsames Schlafen – mit Yoga und der richtigen Matratze

Erholsames Schlafen – mit Yoga und der richtigen Matratze

von/ durch Stefan am Okt 06 2021
Zu einer bewussten Lebensweise gehören neben Yoga auch die richtige Ernährung und ausreichend Schlaf. Erholsame Nachtstunden sind die Grundlage, um fit in den neuen Tag durchzustarten und die Aufgaben des Lebens zu meistern. Wenn Schlaflosigkeit oder körperliche Schmerzen zum Problem werden, kann die richtige Matratze zur wertvollen Entlastung beitragen und das regelmäßige Yoga sinnvoll ergänzen. Schlafen mit Yoga richtig vorbereiten Das Thema Schlafhygiene gewinnt seit Jahren an Bedeutung. Viele Menschen verbannen das Smartphone aus dem Schlafzimmer und achten auf kühle Raumtemperaturen und maximale Dunkelheit. Viele Yoga-Freunde spüren außerdem, wie sich Probleme beim Einschlafen mit Yoga beseitigen lassen. Die Übungen mit einer anschließenden Meditation helfen, den Körper zu entspannen und geistig abzuschalten. Manchmal reichen diese Maßnahmen zur Schlafhygiene jedoch nicht aus, um schnell einzuschlafen und nach Möglichkeit bis in die Morgenstunden durchzuschlafen. Nicht selten liegt es an einer alten und durchgelegenen Matratze, die dem Körper nicht mehr ausreichend Halt bietet. Eine neue Matratze von Online-Händlern wie bett1 kann helfen, preisgünstig einen neuen Schlafkomfort zu erzielen und die alte Federkernmatratze oder Kaltschaummatratze gegen einen innovativen Artikel auszutauschen. Bild von Mylene2401 auf Pixabay Clevere Matratzen mit verschiedenen Härten Den Körper zu schützen und allen Muskelpartien eine angemessene Entlastung im Schlaf zu schenken, ist die Aufgabe jeder hochwertigen Matratze. Wer hierfür auf innovative Materialien vertrauen möchte und Flexibilität beim Härtegrad genießen will, wird mit dieser Matratze von bett1 die richtige Wahl treffen. Die patentierte Bodyguard Matratze verfügt über einen Kern aus patentiertem innovativem QXSchaum®. Dieser passt sich hervorragend dem individuellen Körperformat an, selbst bei einem höheren Gewicht der schlafenden Person. Als 2-in-1-Matratze lässt sich die spezielle Kaltschaummatratze wenden, um von einer mittelfesten oder festen Schlafunterlage zu profitieren. So lässt sich die Matratze im Laufe der Zeit immer wieder an den persönlichen Schlafkomfort anpassen. Ist eine Federkernmatratze oder Kaltschaummatratze besser? Beim Kauf von Matratzen über das Internet wird von manchen Yoga-Freunden gezögert. Schließlich lässt sich nur hautnah herausfinden, ob die Matratze wirklich zur eigenen Person und dem gewünschten Schlafkomfort passt. Aus diesem Grund sichern seriöse Händler wie bett1 eine Testphase von 100 Tagen zu. So lässt sich beim Probeschlafen testen, wie der innovative Schaumstoff das eigene Schlafgefühl positiv beeinflusst. Gerade wenn herkömmliche Matratzen keine echte Entlastung bringen oder Yoga aufgrund von körperlichen Beschwerden praktiziert wird, ist die Wahl einer Matratze aus Kaltschaum oft besser. Der Hauptgrund: Das weiche Material passt sich exakt der eigenen Körperform an und fördert so die Entlastung in liegender Position. Bei einer Federkernmatratze lässt sich dies nicht so exakt erreicht, selbst wenn Federn im geringen Abstand zueinander montiert sind. Bild von congerdesign auf Pixabay Welche Matratze bei Rückenschmerzen? Auch bei Rückenproblemen ist die patentierte Bodyguard Matratze eine sinnvolle Anschaffung. Über die gesamte Fläche hinweg ist sie waagerecht in Zonen eingeteilt, um einzelnen Körperbereichen wie Becken oder Lordose die bestmögliche Unterstützung zu bieten. Dies kann einen positiven Eindruck auf Rückenprobleme aller Art haben. Mit Sicherheit haben Sie auch schon die Erfahrung gemacht, dass regelmäßiges Yoga die Beschwerden des Rückens oder andere Schmerzen in Muskeln und Gelenken lindern können. Für richtiges Schlafen bei Rückenproblemen gibt es noch weitere Tipps und Ansätze, damit Sie das Problem ganzheitlich angehen. Die Artikel und Anregungen auf unserer Webseite schaffen einen Überblick – tagsüber genauso wie in den Nachtstunden.
Der Einfluss des Mondes auf Yoga

Der Einfluss des Mondes auf Yoga

von/ durch Stefan am Sep 30 2021
Täglich werden Menschen vom Mond beeinflusst. Doch nicht nur menschliche Wesen stehen in seinem Einfluss. Allgemein wirken sich die Mondphasen unmittelbar auf verschiedene Prozesse der Natur aus. So kennen wir beispielsweise Ebbe und Flut, die auch direkt mit dem Mond zusammenhängen. Die Laune des Menschen kann sich je nach Mondstand verändern. Dadurch, dass Yoga einen tollen Einfluss auf Körper, Geist und Seele hat, kann es direkt mit den Mondphasen verknüpft und danach ausgerichtet werden. Alle hilfreichen Informationen zum Thema Mond und Yoga erfährst Du in diesem Beitrag. Bild von István Mihály auf Pixabay Die Auswirkung des Mondes auf den Menschen Wie bereits in der Einleitung betont, hat der Mond einen sehr starken Einfluss auf das Leben des Menschen. So berichten viele, dass sie sich beispielsweise bei Vollmond anders fühlen als bei Neumond. Das ist vollkommen normal. Je nach Mondphase sind zudem andere Systeme oder Gefühlswelten in uns aktiv. Allgemein hat der Himmelskörper Auswirkungen auf die Konzentration, die Leistungsfähigkeit sowie die Laune des Menschen. Zudem beeinflusst er das Essverhalten, das Schmerzempfinden sowie den Schlaf. Wenn Menschen im Einklang mit der Natur leben, können sie die Vorteile des Mondes nutzen. Je nach Mondphase (Vollmond, Neumond, abnehmender und zunehmender Mond) sind verschiedene Prozesse in uns aktiv. Neben den vier Mondphasen wirken sich außerdem die Tierkreiszeichen, durch die der Mond läuft, auf den Körper aus. Genauso reagieren Lebewesen im Alltag auf das Sonnenlicht. So sind beispielsweise sonnige Tage meist viel vitalisierender als ein Regentag. Die vier Phasen des Mondes a) Neumond Bild von Ponciano auf Pixabay Er bildet den Anfang eines jeden Mondzyklus und hat damit eine bedeutende Auswirkung auf den Menschen. Im Mondkalender kannst Du direkt nachschauen, wann der nächste Neumond ist. Diese Phase ist von folgenden Eigenschaften geprägt: Innehalten Stillstand (Zeit zum Reflektieren) Neubeginn Perfektes Timing, um mit neuen Projekten zu starten Ideal, um neue Kraft zu schöpfen b) Zunehmender Mond Bild von adege auf Pixabay In dieser Phase kann er als Sichel wahrgenommen werden. Die Zunahme erfolgt von rechts nach links und kann deshalb leicht als zunehmender Mond erkannt werden. In diese Zeit fallen alle aufbauenden Maßnahmen Der Körper wird gestärkt und genährt (das heißt, wenn man nicht zunehmen möchte, sollte man nicht zu viel essen, die Kalorien setzen sich leichter an) Mehr Kreativität Das Selbstbewusstsein ist häufig stärker Aktiv in die Umsetzung verschiedener Projekte kommen c) Vollmond Bild von Pexels auf Pixabay Die Vollmondphase wirkt sich direkt auf den Körper aus. So wird Wasser aus den Körperzellen gezogen und in den Zwischenräumen der Zellen gelagert. Allgemein entstehen viele Wasseransammlungen im Organismus, was Dich vielleicht schwerer fühlen lässt. Mehr Sensibilität Perfekte Zeit für wirkungsvolle Meditationen, um spirituell zu wachsen und mehr über sich zu lernen Die Gefühle dürfen angenommen und in einem Buch notiert werden. Dieser Zyklus ist besonders wichtig für sensible Menschen, da sie hier nochmals mehr Motivation finden, ihre Gefühle wahrzunehmen. Die Energie der Personen kann sich sehr verändern Die Wirkung des Vollmondes kann pro Monat oftmals zwei, drei Nächte anhalten. d) Abnehmender Mond Bild von moritz320 auf Pixabay Nach der Vollmondphase kommt es direkt zum abnehmenden Mond. In dieser Zeit nimmt die Mondsichel von rechts ab. Viele fühlen sich viel vitaler und munterer Empfehlenswert, um sich von alten Dingen zu lösen Wenn Du abnehmen möchtest, dann ist diese Phase perfekt für Dich Wie kannst Du Deine Yoga-Praxis auf die Mondphasen abstimmen? Wie Du gesehen hast, wirken sich die verschiedenen Yoga-Arten (Yin Yoga, Hatha-Yoga oder Ashtanga-Yoga) direkt auf die Seele, den Geist sowie den Körper aus. Wenn Du hierbei Deine Asanas noch auf den Mond abstimmst, dann kannst Du Dir viel Gutes tun. Besonders Hatha-Yoga ist bei vielen Yoginis sehr beliebt. Die Übersetzung des Wortes bedeutet Sonne (Ha) sowie Mond (Tha) und bezieht die Energien dieser beiden Himmelskörper mit ein. Die besonderen Energien der Sonne (aktivierend und belebend) werden direkt mit den beruhigenden Energien des Mondes ausgeglichen. Wenn Du mit Hatha-Yoga gewisse Körperzonen oder Organe stimulierst, dann kann die Wirkung durch die passende Phase des Mondes sowie das entsprechende Tierkreiszeichen weiter verstärkt werden. Hatha-Yoga hat das Ziel, eine ganzheitliche Harmonisierung herbeizuführen. Zu den beliebtesten Übungen gehören: der Kopfstand (Sirsasana), Schulterstand (Sarvangasana), Vorwärtsbeuge (Paschimothanasana), Kobra (Bhujangasana), Heuschrecke (Shalabhasana) usw. Wie bereits gesagt darfst Du berücksichtigen, dass sich der Mond und sein Verlauf durch die verschiedenen Tierkreiszeichen direkt auf den Körper auswirkt. Das heißt, dass beispielsweise der Nacken oder die Schultern beim Passieren durch das Tierkreiszeichen Stier deutlich steifer sein können. Viele dieser Informationen kannst Du in der Astrologie erfahren und für Deinen Alltag nutzen. Mache Dir deshalb keine Sorgen, wenn gewisse Yoga-Übungen zu einer bestimmten Mondphase nicht so gut gelingen wie in einer anderen. Deine Praxis nach den verschiedenen Phasen a) Neumond Zu dieser Zeit darfst Du viel Energie für die Innenschau aufwenden. Deshalb ist es gut, wenn Du Dir Zeit nimmst, Dich täglich auf Dein Meditationskissen zu setzen und Deinen Gedanken freien Lauf lässt. Zudem ist es sinnvoll, seine Gefühle aufzuschreiben. Sanfte und ruhige Hatha-Sequenzen sind ideal Wer lieber Yin Yoga macht, kann diese Haltungen in die tägliche Routine integrieren Fokus liegt auf der Stimulierung und Harmonisierung des Sakralchakras b) Zunehmender Mond Diese Moon Phase ist viel mehr von der Yang-Energie geprägt und stark mit dem Solarplexus-Chakra verbunden. Pläne zum Ziele erreichen erstellen Fokus auf Selbstliebe, Selbstvertrauen Die Zeit kann für herausfordernde körperliche Aktivitäten genutzt werden, d.h. es kann ohne Weiteres Ashtanga/Vinyasa Yoga ausgeübt werden c) Vollmond Gerade zu Vollmond ist es sinnvoll, gewisse magische Rituale zu machen. Du kannst beispielsweise Dinge aufschreiben, für die Du besonders dankbar bist. Yoga, das das Herz öffnet (Kobra oder Kamel zum Beispiel) Mondgruß Yoga für Herz- und Halschakra Pranayama kann die Wirkung von Yoga nochmals verstärken, Dein Wohlbefinden verbessert sich dadurch drastisch d) Abnehmender Mond Die Phase des Loslassens beginnt – auch in Deiner Yoga-Praxis. Yin Yoga Hatha Yoga Yoga Nidra (für eine sehr tiefe Entspannung) Wie Du sehen kannst, ist es möglich, nach den Mondphasen Yoga zu machen. In diesem Zusammenhang ist es essenziell – unabhängig von den Empfehlungen im Internet – immer wieder zu prüfen, ob sich das gerade gut für Dich anfühlt. Die Informationen geben Dir einen Anhaltspunkt, am Ende ist es jedoch wichtig, dass Du immer darauf achtest, was Dein Körper jetzt in diesem Moment braucht – und das könnte ohne Weiteres auch mal ein schnellerer Yoga-Flow in der abnehmenden Mondphase sein. Höre auf Deinen Körper und Deine Intuition, so wirst Du stets die richtigen Yoga Übungen finden.
Yoga in Therapie und Rehabilitation

Yoga in Therapie und Rehabilitation

von/ durch Stefan am Sep 23 2021
Wer körperlich oder psychisch leidet, möchte am liebsten so schnell wie möglich wieder auf die Beine kommen. Yoga ist ein effektives Mittel, um Körper und Geist etwas Gutes zu tun. In vielen verschiedenen Therapien, Kliniken und im Rehasport wird die beliebte Körperarbeit genutzt, um die Patienten schonend aufzubauen. Der wohltuende Mix aus Übungen und Entspannung wirkt oft wahre Wunder! Bild von V. P. auf Pixabay Yoga und Meditation hilft bei der Rehabilitation Der große Nutzen von Yoga und Meditation auf Psyche und Körper ist schon lange bekannt. Die positiven Effekte durch den Mix aus Körperarbeit und Entspannung werden mittlerweile auch in vielen Therapien, Fachkliniken, Psychiatrien und Rehabilitationen genutzt. Eine Vielzahl an Kliniken und Kuranstalten bietet Yoga zur Therapie und Rehabilitation. Es ergänzt das ganzheitliche Konzept der Rehakliniken. Hier fühlt man sich auch nicht als kranker Patient, der therapiert werden muss, sondern als Mensch mit ganz individuellen Bedürfnissen. Zuvor wird selbstverständlich medizinisch abgeklärt, ob Yoga Kurse zur Therapie geeignet sind. So unterstützen Yoga Kurse bei der Rehabilitation: Verbesserung der Körperwahrnehmung Stress wird gemindert Kräftigung spezieller Muskelpartien Achtsamkeit wird geschult Stärkung der inneren Ruhe Erhöhung der Beweglichkeit chronische Schmerzen, z.B. im Rücken werden gemindert der Spaß an Bewegung wird wiederentdeckt allgemeines Wohlbefinden wird gesteigert Spannungen führen zu Schmerz Stress im Privatleben, berufliche Belastungen oder Probleme mit sich Selbst rauben unserem Körper und Geist viel Energie. Er kann Dauerbelastungen zwar oft über eine lange Zeit kompensieren. Aber irgendwann braucht es nur noch den berühmten letzten Tropfen Wasser, der das Fass zum Überlaufen bringt. Dann streiken der Körper und/oder die Psyche und geben einem das Alarmzeichen "bis hierhin und nicht weiter." Das führt u.a. zu Verspannungen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Bluthochdruck und nimmt die Lebensqualität. Yoga bringt Körper und Geist wieder in Balance und schafft eine Auszeit, die dringend nötig ist. Schmerzen werden gelindert und auch psychisch geht es wieder bergauf. Yoga als Baustein zur erfolgreichen Behandlung Hier muss kein Patient befürchten, akrobatische Meisterleistungen auf einer Yogamatte zu vollbringen. Denn im Rehasport geht es darum den Körper langsam zu kräftigen und nur so viel zu fordern, wie es aktuell möglich ist. Die Therapeuten sind bestens ausgebildet und bieten sanftes Yoga an. Sie gehen individuell auf die Bedürfnisse jedes Patienten ein und wissen bei jeder Übung genau wo das körperliche Limit liegt. Meist nimmt Yoga nur einen kleinen Teil der Therapie ein. Je nach Klinik, hat es neben der Psychotherapie, Physiotherapie, Ergotherapie, Ernährungsberatung und Sozialberatung einen festen Bestandteil in der Rehabilitation. Entspannung wird bei der Reha groß geschrieben Das große Thema "Entspannung" ist ein sehr wichtiger Bestandteil in den Kliniken, Rehaeinrichtungen und beim Rehasport. Nur wer richtig lernt loszulassen, die Gedanken zum Schweigen zu bringen und zu innerer Ruhe findet, wird langfristig gesund und zufrieden sein. Nicht jede Entspannungstechnik ist für jeden gleichermaßen geeignet. Wichtig ist, dass man für die verschiedenen Techniken aufgeschlossen ist. Nur wer verschiedene Entspannungstechniken ausprobiert, wird die richtige für sich entdecken. Mögliches Angebot an Entspannungstechniken: Qi-Gong Kurse Autogenes Training Progressive Muskelentspannung Atemübungen, wie Pranayama Bild von MichaelRaab auf Pixabay Wichtig nach der Reha: Dranbleiben! Um das volle positive Potential aus Yoga zu schöpfen, reicht es natürlich nicht die speziellen Übungen wenige Wochen in der Rehaklinik zu praktizieren. Schon nach wenigen Malen üben merken die meisten Patienten zwar einen positiven Effekt des achtsamen Trainings. Aber um langfristig einen Nutzen daraus zu ziehen, muss Yoga ein fester Bestandteil im Leben werden. Nur so kann man sich sicher sein, dass man seinem Körper und Geist die so dringend benötigte Auszeit schenkt. Das nötige Yogazubehör ist schon für kleines Geld zu haben. Für den Anfang reicht eine Yogamatte. Verschiedene Kurse werden heutzutage in jeder Kleinstadt angeboten und auch online finden sich viele Yoga Angebote. Hier erfährst Du wertvolle Tipps, wie Du Yoga in Deinen Alltag integrieren kannst. Hast Du Erfahrungen mit Yoga im Rehasport oder in einer Fachklinik? Wenn Du möchtest, kannst Du Deine Erfahrungen gerne mit unserer yogabox Community teilen.
Beliebte Yoga-Übungen: Asanas mit Tiernamen

Beliebte Yoga-Übungen: Asanas mit Tiernamen

von/ durch Stefan am Sep 18 2021
Vom herabschauenden Hund hast Du bestimmt schon einmal gehört, selbst wenn Du mit Yoga sonst nicht viel am Hut hat. Doch ob Yoga Fan oder Anfänger - diese Asanas mit Tiernamen solltest Du kennen und unbedingt ausprobieren! Übrigens: Auch für Kinder sind diese Übungen eine tolle erste Erfahrung mit Yoga. Warum tragen Yoga-Asanas überhaupt den Namen eines Tieres? Asana bedeutet Sitz oder Haltung. Bei dieser Yoga-Übung ist die Haltung und Bewegung des Körpers von der des Tieres abgeleitet. Zusätzlich spiegelt die Übung auch die Eigenschaften des Tieres wieder. Das macht die Yoga Figuren für Erwachsene wie auch Kinder gleichermaßen interessant. Die kleinen und großen Yoga-Anfänger können sich die Posen leicht merken und so spielerisch ans Yoga herangeführt werden. Und gerade im hektisch Alltag schon der Kleinen, ist diese Form der Entspannung ideal. Denn die Übungen können wunderbar gemeinsam oder gleich mit der ganzen Familie gemacht werden. Die beliebtesten Tier Asanas zum Nachmachen Such Dir zuerst ein Plätzchen, an dem Du in Ruhe Deine Meditation zelebrieren kannst. Vielleicht draußen im Garten bei schönem Wetter oder in einem ruhigen Zimmer, in dem Du Dir ein Räucherstäbchen anzündest und für die richtige Atmosphäre sorgst. Da einige der Übungen auch auf dem Boden ausgeführt werden, empfehlen wir Dir eine Yogamatte zu verwenden. Und los geht's! Der Hund (Adho Mukha Svanasana) Beginnen wir mit der wohl bekanntesten Übungen, dem herabschauenden Hund. Die Ausgangsposition ist der Vierfüßlerstand. Nun stellen wir die Zehenspitzen auf und drücken die Beine durch, sodass der Po hoch in die Luft ragt. Der Kopf wird gesenkt. Von der Seite betrachtet sieht der Hund aus wie ein Dreieck. Dieses Asana stärkt und dehnt den Rücken, die Beine, die Arme und die Schultern. Geistig sorgt es für Harmonie und Gleichgewicht. Bild von AndiP auf Pixabay Die Katze (Majariasana) Diese Yoga-Übung nimmt ihre Namensgeberin besonders anschaulich zum Vorbild. Bei der Katze beginnst Du wie beim Hund wieder im Vierfüßlerstand. Jetzt machst Du einen "Katzenbuckel" und senkst dabei den Kopf. Anschließend gehst Du in einer geschmeidigen Bewegung vom Buckel ins leichte Hohlkreuz, der Kopf wird dabei nach oben gereckt. Diese Übung ist eine wahre Wohltat für den Rücken. Die Katze wird deshalb nicht nur im Yoga sondern auch in vielen Kursen im Bereich Gymnastik verwendet. Geschmeidigkeit und Grazie der Katze trainierst Du ganz nebenbei. Die Kobra (Bhujangasana) Diese Yoga Figur beginnt in Bauchlage. Achte darauf, dass Deine Beine geschlossen sind und die Hände unter den Schultern liegen. Nun heb den Oberkörper vom Boden ab, stellt Dir vor, wie Dein Scheitel Richtung Decke (oder Himmel) zieht. Diese Tierfigur stärkt den Rücken und unterstützt zusätzlich den Darm durch den Druck auf den Bauch. Sie schenkt Dir außerdem neue Energie und ein Gefühl von Freiheit. Yoga Rückbeugen: Die Kobrahaltung (Bhujangasana) Das Kamel (Ustrasana) Beginne diese Yoga-Übung im Kniestand. Zunächst legst Du Deine Hände an den unteren Rücken und beugst Dich leicht nach hinten. Das ist die Vor-Übung. Nun streckst Du Deine Arme nach oben aus und legst eine Hand nach der anderen hinter Dir auf den Fußsohlen oder Waden ab. Diese Figur öffnet Dein Herz und den Brustkorb und gibt Dir Lebensfreude. Yoga Rückenbeugen: das Kamel (Ustrasana oder Chakrasana) Tierisches Yoga für Kinder Sich in Meditation zu üben und zum Beispiel am Abend etwas Yoga zur Entspannung zu machen ist auch für Kinder ideal. Sie bekommen ein besseres Gefühl für ihren Körper und können die Eigenschaften der Tiere verinnerlichen. Wenn vielleicht sogar der Hund auch noch das Lieblingstier ist, macht Yoga doch gleich doppelt Spaß! Kinderyoga tut gut und macht Spaß Last but not least - atmen nicht vergessen! Ein zentrales Element von Yoga und Meditation ist die Atmung. Sowie Körper und Geist in Einklang kommen sollen, so sind auch Atmung und Bewegung auf einander abgestimmt. Beim Pranayama wird den Atemübungen besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Welche Übung beim Yoga oder der Meditation machst Du am liebsten? Ist eines der Tier Asanas Dein Favorit? Teile es mit der Yogabox Community!
Das eigene Glück finden durch Selbstreflektion

Das eigene Glück finden durch Selbstreflektion

von/ durch Stefan am Sep 17 2021
Kennst Du das Gefühl, dass Du traurig bist? Oftmals wissen wir keinen Ausweg und dann ist es nicht selten, dass wir uns so schlecht fühlen, dass wir am liebsten vor allem flüchten wollen. Häufig geben wir sogar dem Außen die Schuld an unseren Gefühlen. Natürlich lösen die Umstände all das in uns aus – die Verantwortung liegt jedoch bei jedem Einzelnen, die Freude in sich zu finden. In diesem Zusammenhang ist die sogenannte Selbstreflexion ein bedeutendes Tool, um mehr zum eigenen Glück zu finden. Alle wichtigen Informationen erfährst Du in diesem Beitrag. Bild von Gundula Vogel auf Pixabay Was ist Selbstreflexion? In erster Linie möchten wir einmal den Begriff Reflexion erklären. Bei Wikipedia beispielsweise steht, dass darunter ein vergleichendes und gleichzeitig prüfendes Nachdenken über das eigene Verhalten verstanden wird. Damit ist die Selbstreflexion eine Methode, die dabei hilft, die Gedanken zu sortieren, zu erkennen und sie wahrzunehmen. Im besten Fall kannst Du dadurch, schlechte Gedanken sogar eliminieren oder verändern. Dadurch entsteht die Möglichkeit, sein Verhalten zu verändern. Das Glück in uns finden: Warum ist dies wichtig? Das Sprichwort von Nicolas Chamfort, einem französischer Schriftsteller: "Es ist schwer das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden." Dieser Spruch bringt es auf den Punkt. Auch wenn wir alle so konditioniert wurden, dass uns das Außen glücklich machen muss, ist dem nicht so. Wir finden alles in uns. Natürlich mag das für den ein oder anderen als unmöglich erscheinen – wer sich bereits auf den Weg zu mehr Bewusstsein gemacht hat und das Meditieren in den eigenen Alltag integriert hat, kommt mehr und mehr zu dem Punkt, dass alles in uns liegt. Lasst uns das Thema aus einer anderen Perspektive beleuchten. Nehmen wir an, wir könnten das Glück nur oder hauptsächlich im Außen finden, dann würde dies bedeuten, dass wir komplett vom Außen abhängig sind. Jetzt im Ernst: Wie fühlt sich das für dich an? Hierbei würdest Du dich auf andere verlassen müssen. Wenn sich ein Menschen dann nicht deinen Wünschen entsprechend verhält, dann wärest Du gezwungen, traurig oder verletzt zu sein. Nimmst Du hier jedoch deine Kompetenz und deine Stärke wahr, dann erkennst Du, dass das eigene Handeln dafür ausschlaggebend ist, wie es dir geht. Zusammengefasst: Es ist außerordentlich wichtig, dass Du erkennst, dass Du für das eigene Leben und dein eigenes Denken verantwortlich bist. Demnach liegt dein Glück zu 100 % in dir und nicht im Außen. Klar ist es so, dass dich das Außen positiv unterstützen bzw. beeinflussen kann. Am Ende triffst jedoch Du die guten Entscheidungen glücklich zu sein. Wie kannst Du Selbstreflexion in deinen Alltag integrieren? Der Weg zu mehr Selbsterkenntnis erfolgt über die eigenen Erfahrungen. Wer viele schlechte Erfahrungen macht, fühlt sich entweder wie ein Opfer seiner Umstände oder kommt ins Tun. Wir möchten mit den nachfolgenden Tipps alle Menschen unterstützen, die endlich ins Handeln kommen wollen und jene, die die Erkenntnis hatten, dass sie für die eigene Situation selbst verantwortlich sind. a) Mindset ändern: In meinem Leben bin ich immer handlungsfähig Wenn Du verstanden hast, dass Du für deinen eigenen Erfolg verantwortlich bist, dann kannst du entsprechende Schritte gehen. So erreichst Du dein Ziel deutlich leichter. Es ist bedeutend, dass Du verstehst, dass Du in jeder Situation (egal, wie schlecht diese aussehen mag) immer Handlungspotenzial hast. b) Aufschreiben der eigenen Gedanken für ein erfülltes Leben Schaffe dir einen schönen Rückzugsort und nimm dir täglich die Zeit, deine Gedanken und Gefühle aufzuschreiben. Diese Übung darfst Du täglich machen. Am besten kaufst Du dir dafür einen schönen Block, in dem Du alle deine Notizen machst. Schreiben macht glücklich und bringt dein Gedankenkarussell in Balance. Folgende Fragen helfen beim Schreiben: Wie geht es dir heute? Was war heute schön an deinem Tag? Welche Emotionen waren präsent? Kennst Du diese bereits aus der Vergangenheit? Welche positiven Dinge kannst Du daraus ziehen? Was wünschst Du dir in solchen Situationen? Ein Beispiel zum bewussten Reflektieren wäre: Heute bin ich sehr gefühlsbetont und musste schon oft weinen. Dabei kamen mir Gedanken in den Kopf, die mich klein fühlen ließen. Ich fühlte mich in der Vergangenheit gefangen. Ich kann mich erinnern, dass ich mich als Kind genau so hilflos und klein fühlte. Nie konnte ich es meinen Eltern recht machen und genau dasselbe geschah heute bei meiner Kollegin auf der Arbeit. Sie konnte mich einfach nicht verstehen und ließ mich und meine Meinung nicht stehen. Leider konnte ich es mal wieder nicht richtig in Worte fassen. Ich traute mich nicht meine Meinung persönlich zu sagen. Dabei war ich mir bewusst, dass mich das ablehnende und arrogante Verhalten so störte. Eben genau, weil dadurch dieses Gefühl des Klein-seins angetriggert wurde. Anhand dieses Beispiels kannst Du besser verstehen, worauf es beim Reflektieren und Aufschreiben ankommt. Merke: Es geht nicht darum, dieses Beispiel jetzt so genau wie möglich imitieren zu wollen. Du musst für dich einen Weg finden, wie Du deine Gefühle am besten zu Papier bringst. Das ist die Basis zur Selbstreflexion. Die Fähigkeit, alle Gefühle niederzuschreiben, kommt mit der Zeit und mit viel Übung. Jeder hat die Fähigkeit zu reflektieren, vergiss das nie. Du kannst es lernen – mach dir keinen Stress, wenn es nicht sofort so funktioniert. Mit der Zeit entdeckst Du, dass andere Menschen nicht schuld an deinen Gefühlen sind. c) Fokus auf die positiven Dinge Ein anderer bedeutender Punkt ist, dass Du deinen Fokus auf die positiven und schönen Dinge in deinem Leben richtest. Bei der Selbstreflexion geht es in erster Linie darum, alle deine Gefühle sowie Gedanken wahrzunehmen. Wenn Du alles aufgeschrieben hast, darfst Du anschließend deinen Fokus auf das Schöne im Leben richten. Dabei könnte ein Dankbarkeitstagebuch, in dem Du täglich drei Dinge, für die Du dankbar bist, aufschreibst, dienlich sein. Bild von Steve Buissinne auf Pixabay Regelmäßig Achtsamkeit üben ist das A und O Wer es schafft, im Moment zu sein und sich immer wieder die eigenen Gefühle ins Bewusstsein zu rufen, wird automatisch glücklicher sein. Mit der Zeit wird dieser Prozess immer leichter vonstatten gehen. Zunächst ist Achtsamkeit sowie Selbstreflexion ein bisschen Arbeit. Besonders jene Menschen, die viel Stress im Job oder mit dem Kind haben, dürfen sich täglich die Zeit nehmen, achtsam zu sein. Achtsames Kochen Achtsames Duschen Achtsames Lesen Achtsames Spazierengehen Achtsame Atemübungen auf dem Meditationskissen Achtsames Essen Achtsamer Umgang mit sich und seinen Körper Wenn Du es schaffst, täglich achtsam mit dir zu sein und deine Gedanken und Gefühle aufschreibst, wird das zu einer Routine, die Du bald nicht mehr missen möchtest. Nach 30 Tagen in etwa haben wir uns an etwas gewöhnt, sodass es leichter ist im Alltag durchzuführen. Was hilft dir am besten, um achtsamer und selbst reflektierter zu sein?
Mit Yoga durchstarten – das solltest Du als Anfänger berücksichtigen

Mit Yoga durchstarten – das solltest Du als Anfänger berücksichtigen

von/ durch Stefan am Sep 15 2021
Yoga ist entgegen der weitläufigen Meinung kein Sport, sondern es handelt sich um eine philosophische Lehre aus Indien, die auf Askese, Meditation und körperlichen Übungen beruht. Diese Übungen sollen dabei helfen, Beherrschung über den Körper zu erlangen und sich zu entspannen. Generell geht Yoga mit einer Reihe von Vorteilen einher, denn die Aktivität ist gut für Körper und Geist. Allerdings wissen nur die wenigsten Anfänger, wie sie mit Yoga durchstarten und aus diesem Grund haben wir diesem Artikel einige Punkte zusammengetragen, die Du als Laie berücksichtigen solltest. Bild von Irina L auf Pixabay Beschaffe Dir gute Ausrüstung Damit Du Yoga korrekt praktizieren kannst, brauchst Du gute Ausrüstung. Dabei geht es jedoch nicht nur um das Aussuchen einer Yogamatte, sondern auch weitere Ausrüstungsgegenstände wie Bolster, Meditationskissen, Yogadecken und Yogagurte gehören dazu. Zudem solltest Du Dir passende Kleidung zulegen und diese sollte sowohl im Hinblick auf die Atmungsaktivität als auch in puncto Bewegungsfreiheit überzeugen. Bild von Juuucy auf Pixabay Berücksichtige Deine Atmung Einer der wichtigsten Faktoren beim Yoga ist die Atmung und daher solltest Du am besten von Anfang an, auf die richtige Atmung achten. Wenn Du die für Yoga erforderlichen Atemtechniken beherrschst, wird sich das positiv auf Deine Erfolge auswirken. Zudem wirst Du auch im Alltag einen Unterschied feststellen, da die richtige Atmung beim Stressabbau helfen kann. Schalte Dein Smartphone aus Ein Leben ohne Smartphone können sich die meisten von uns nicht mehr vorstellen und für viele Menschen sind die Geräte sogar eine Art Droge. Aus diesem Grund solltest Du Dein Smartphone unbedingt ausschalten, da Du Dich nur so von dem Alltagsstress lösen kannst. Das Klingeln des Smartphones reißt Dich aus der Meditation und in einigen Fällen können die Geräte sogar gefährlich sein, da sie uns möglicherweise erschrecken und dadurch das Risiko von Verletzungen erhöhen. Bild von Dariusz Sankowski auf Pixabay Erfreue Dich an kleinen Fortschritten Beim Yoga richtig durchzustarten, ist nicht gerade einfach, da viele Übungen ganz schön kompliziert sein können. Das darf Dich jedoch nicht demotivieren, denn es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und infolgedessen solltest Du Dich an kleinen Fortschritten erfreuen. Schwierig wird es insbesondere dann, wenn Du keine sportliche Vergangenheit hast und Dein Körper nicht allzu „flexibel“ ist. Mit der Zeit wird es jedoch besser werden und Du solltest daher einfach dranbleiben. Bild von Jan Marcus Trapp auf Pixabay Höre auf Deinen Körper Obwohl es sich beim Yoga nicht per se um eine Sportart handelt, solltest Du auch hier auf die Signale Deines Körpers achten. Falls Du das Gefühl hast, dass das Ausführen einer Übung schlichtweg nicht möglich ist, solltest Du Dich am besten an einer einfacheren Übung versuchen. Natürlich ist es gut, wenn Du an Deine Grenzen gehst, aber Du solltest diese nicht überschreiten, da das im schlimmsten Fall zu ernsten Verletzungen führen kann. Praktiziere Yoga am besten nüchtern Damit Du bestimmte Übungen durchführen kannst, sollte Dein Magen leer sein, denn Yoga wird am besten nüchtern praktiziert. Versuche also, etwa zwei Stunden vor der Praxis nichts mehr zu essen und weniger zu trinken. Übertreibe es jedoch nicht, da ausreichend Flüssigkeitszufuhr zu körperlicher Betätigung dazugehört.