Yoga BLOG

von/ durch Nick
am Feb 03 2016
Liebende-Güte-MeditationIm Alltag sind Konflikte an der Tagesordnung. In einer Gesellschaft, in der Konkurrenz- und Leistungsdenken gefördert werden, überrascht dies sicherlich wenig. Ob sie nun auf persönlicher oder beruflicher Ebene ausgetragen werden, ist zweitrangig. Bedeutend ist nur, dass sie eine destruktive Wirkung auf den jeweiligen Bereich und nicht zuletzt auf unser gesamtes Leben haben können. Wer also über die Fähigkeit verfügt, Problemen gelassen zu begegnen und Konflikte konstruktiv und friedlich zu lösen, beherrscht eine Kunst, die Seltenheitswert hat und die nicht nur das eigene Umfeld, sondern zunehmend auch die gesamte Menschheit zu transformieren vermag.Die Rede ist hier natürlich von der sogenannten Liebende-Güte-Meditation im Fachjargon Metta-Bhavana genannt. Was diese genau beinhaltet und wie sie praktiziert wird, sind Aspekte, die in den folgenden Zeilen diskutiert werden sollen.
Metta-Bhavana – der Pfad zu mehr Optimismus, Akzeptanz und Herzensgüte
Doch was bedeutet der Begriff 'Metta-Bhavana' nun eigentlich genau? Das Pali-Wort 'Metta' wird als selbstlose Liebe, Herzenswärme und natürliche Freundlichkeit übersetzt, während 'Bhavana' soviel wie 'Entwicklung' bedeutet. Ganz wichtig ist, dass es sich bei diesen Eigenschaften nicht um etwas Berechnendes handelt. Vielmehr geht es hier tatsächlich um Charakteristika, die einem reinen Herzen entspringen. Das Wohlbefinden der anderen steht dabei im Zentrum des Interesses, während das eigene Ego ins Hintertreffen gerät. Dass die Praktizierung und damit auch Kultivierung dieser Meditationsform in weiten Teilen der menschlichen Gesellschaft, welche von eigennützigem Denken bestimmt ist, bahnbrechende Veränderungen zum Positiven nach sich ziehen kann, ist sicherlich keine übertriebene Prognose. Und abgesehen von diesem globalen Effekt wirst Du als Metta-Bhavana-Meditierende bzw. Meditierender auf diese Weise selbst das Tor zum Glück finden. Wenn Du also von dem ganzen Ellenbogen-Denken und dem ständigen Wettkampf genug hast und nach einem Weg suchst, Dich selbst und Deine Werte neu zu definieren und damit ein Vorbild für andere abzugeben, dann solltest Du Dich umgehend von der Metta-Bhavana-Meditation auf eine sowohl spannende als auch erhellende Reise entführen lassen. Dabei wirst Du sowohl viel über Dich selbst und Deine eigenen Gefühle als auch über andere lernen, ohne Dir dabei beispielsweise mittels Autosuggestion einzureden, dass die Konflikte und diejenigen, die sie auslösen nicht wirklich ernst gemeint sind. Vielmehr wirst Du durch die Metta Bhavana dazu befähigt, Die jeweiligen Gefühle bewusst zu erleben, sie langsam zu besänftigten und Dich im Anschluss wieder Neuem zu öffnen. Zu den positiven Effekten dieser Form der Meditation zählen ein Rückgang an kritischen Gedanken und Launen sowie die Steigerung einer positiven Grundhaltung Dir selbst und anderen Menschen gegenüber.
Die Metta-Bhavana-Meditation – Schritt für Schritt
Doch wie wird diese durchweg vorteilhafte Wirkung nun eigentlich konkret erreicht?Eine häufige Trainingsmethode der Liebende-Güte-Meditation erfolgt in fünf Einheiten.Der erste Schritt dient der Entwicklung von einer positiven Einstellung sich selbst gegenüber. Häufig werden hier Visualisierungen in Form von Bildern aus glücklichen Zeiten, gute Wünsche für sich selbst etc. eingesetzt. Dabei verläuft der Weg zur maximalen Harmonie mit sich selbst für jeden Menschen anders. In der zweiten Einheit wirst Du dazu aufgefordert, Dir eine Dir nahestehende Person mit allen ihren guten Eigenschaften vorzustellen und ihr bzw. ihm gleichermaßen nur die besten Wünsche zu senden. Im dritten Stadium widmest Du Deine Gedanken und Deine Aufmerksamkeit einer Person, die Dir bekannt, aber gleichgültig ist. Im Anschluss wendest Du Dein Interesse einem Menschen zu, gegenüber dem Du eine Abneigung empfindest. Versuche dabei nicht, Dir offensichtliche Schattenseiten schönzureden, sondern konzentriere Dich stattdessen auf die jeweilige Person in einem umfassenderen Kontext, denn dabei wirst Du unweigerlich auch auf positive Elemente stoßen. Das letzte Stadium hat die Präsentation aller vier Charaktere zum Ziel. Zuerst sendest Du allen Deine aufrichtige Liebe und weitest diese dann langsam in immer größer werdenden Kreisen auf die gesamte Menschheit und alle Lebewesen aus.Bild © arsenisspyros
von/ durch Nick
am Feb 02 2016
Luna-YogaWünscht Du Dir dringend Nachwuchs, hattest jedoch mit Deinen Bemühungen bis dato keinen Erfolg? Dann ist das Praktizieren von Luna-Yoga einen Versuch wert. Denn dieser uralten und neu belebten Heil- und Bewegungsform wird nahezu magische Wirkung nachgesagt, wenn es um das Thema Fruchtbarkeit geht. Schließlich sind die Übungen darauf ausgerichtet, vor allem die Sexualorgane und das Becken zu beeinflussen. Natürlich eignet sich die Form auch für alle, die einfach nur etwas Gutes für Ihren Körper tun und dabei auch ihren emotionalen und mentalen Zustand optimieren möchten. Denn Luna-Yoga ist darauf angelegt, Flexibilität und Geschmeidigkeit zu fördern und Dir damit zu einem ganz neuen Körperbewusstsein zu verhelfen. Neben einer positiven Ausstrahlung wirst Du ungeahnte Energie, Lebensfreude und Kreativität verspüren, die Dich dabei unterstützen, Deine Träume und Ziele in die Tat umzusetzen. Dabei wirst Du immer mehr den Drang empfinden, Dich selbst auszudrücken und Dich in aufregende neue Bereiche vorzuwagen.Doch was bedeutet der Begriff dieser nicht nur für viele Frauen, die sich ein Baby wünschen, bahnbrechenden Yoga-Richtung eigentlich genau?Während der aus dem Sanskrit stammende Ausdruck 'Yoga' alles bezeichnet, was verbindet, symbolisiert 'Luna', sprich der Mond, nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern auch die unterschiedlichen Zyklen sowie den beständigen Wandel des Lebens. Entsprechend richtet sich die Intensität und der Zeitpunkt des Luna-Yoga-Trainings auch nach der ganz persönlichen Tagesverfassung, anstatt nach starren Vorgaben. Du kannst das Workout also buchstäblich zu jeder Tages-und Nachtstunde an jedem denkbaren Ort ausführen. Bei dieser ganz speziellen Bewegungsform bietet sich natürlich vor allem ein Praktizieren am Meer, in den Bergen oder im Wald an. Auf diese Weise fühlst Du Dich noch mehr als Teil einer alles umfassenden Einheit, während Du Dich den fließenden, harmonischen Übungen hingibst.Die wichtigsten Daten rund um Luna-Yoga auf den Punkt gebrachtLuna-Yoga ist ein buntes Sammelsurium aus unterschiedlichen Elementen. Dazu zählen das traditionelle Yoga aus Indien, moderne medizinische und psychologische Studien und Fruchtbarkeitsrituale aus sämtlichen Kulturkreisen, allen voran natürlich Tänze. Entwickelt wurde es in den 1980er Jahren von Adelheid Ohlig, die nach einem langjährigen Yoga-Studium erkannte, dass es an der Zeit ist, endlich auf die Unterschiede zwischen dem männlichen und dem weiblichen Körper einzugehen. Um die auf diesem Gebiet vorhandene Lücke zu schließen, griff die studierte Journalistin und Sprachwissenschaftlerin auf alle Erkenntnisse und Methoden zurück, die ihr auf ihren Reisen durch die ganze Welt begegneten. Dazu zählen unter anderem die bereits erwähnten Tänze, aber auch Weisheiten und Ansätze aus der ayurvedischen Lehre, der Naturheilkunde sowie der Akupunktur. Hierbei handelt es sich lediglich um eine beispielhafte Auswahl der zahlreichen einflussnehmenden Faktoren auf die innovative Theorie und Praxis des Luna-Yoga. Und diese kann sich in der Tat sehen lassen. Denn wer sich unter Yoga immer noch das strenge und akribisch genaue Ausführen relativ starrer Positionen vorstellt, wird hier eines Besseren belehrt. Beim Luna-Yoga stehen Freiheit und Kreativität im Zentrum und diese kannst Du in jeder einzelnen der weichen, geschmeidigen Bewegungen so zum Ausdruck bringen, wie Du möchtest. Der positive Effekt auf die Fortpflanzungsorgane stellt sich sowohl bei Frauen als auch bei Männern ein. Bei der facettenreichen Mischung aus Yoga-Übungen, Fruchtbarkeitstänzen, Meditationen, Atembeobachtungen und Entspannungstechniken kommt es nicht nur zu einer Steigerung der Fruchtbarkeit, sondern auch zu der Vorbeugung eventueller Störungen auf diesem Gebiet.Lernen kannst Du Luna-Yoga in zahlreichen Studios, die über das ganze Land verteilt sind. Die Angebote variieren dabei von reinen Schnupperkursen, Workshops, Abend- und Wochenendkursen für Einsteiger-/innen bis Fortgeschrittene. Mit etwas Glück wirst Du vielleicht sogar eine Trainingseinheit von der 'Schöpferin' des Luna-Yoga höchstpersönlich erhalten. Denn Adelheid Ohlig hat sich ganz der von ihr entwickelten Yoga-Richtung verschrieben und unterrichtet seit dem Jahre 1983 mehr oder weniger ohne Unterbrechung auch selber.Bild © guniita

von/ durch Nick
am Feb 01 2016
Ayurveda-KurWarum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah liegt? Diese Erkenntnis trifft zweifellos zu, wenn es um das Thema Ayurveda-Kur geht. Denn bei vielen Interessierten hält sich nach wie vor die irrtümliche Annahme, dass man dafür tatsächlich in das 'Land ihrer Geburt' aufbrechen muss. Zu den angesagtesten Destinationen zählt neben dem farbenfrohen Indien unter anderem auch das benachbarte Sri Lanka, welches mit einem ähnlichen vielseitigen Potpourri an sinnlichen Eindrücken lockt. Doch die Ayurveda-Kur hat sich nicht zuletzt im Rahmen der Wellness-Bewegung auch fest auf heimischem Boden etabliert und wird von der sanften Variante bis hin zum klassisch disziplinierten Original an den unterschiedlichsten Orten angeboten. Die Frage lautet also nur, was genau Du Dir unter einer idealen Ayurveda-Kur vorstellst und welche Option dieser Vorstellung am nächsten kommt.
Das „Wissen vom Leben“ als intensive und komprimierte Lerneinheit
Dabei ist natürlich zuerst einmal darauf einzugehen, warum Du Dich überhaupt für Ayurveda interessierst und inwiefern Du Dir damit eine Verbesserung Deiner Lebensqualität erhoffen darfst. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ist die Ursache für eine Fülle an Erkrankungen in einer falschen Ernährungsweise zu suchen. Wer hier also keine Risiken eingehen, sondern möglichst lange über einen starken, gesunden und vitalen Körper verfügen möchte, tut gut daran, entsprechende Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Die Umstellung der Ernährung auf eine nach ayurvedischen Prinzipien festgelegte Diät ist ein erster und maßgeblicher Schritt. Da sich jedoch viele Menschen schwertun, diese in ihrer gewohnten Umgebung zu praktizieren, in der sie beständigen Störungen und Ablenkungen ausgesetzt sind, bietet sich die Teilnahme an einer Ayurveda-Kur geradezu an. Zudem handelt es sich hierbei um eine ideale Gesundheitsvorsorge, welche zukünftige Arztbesuche reduziert, wenn nicht sogar vollkommen überflüssig macht. Wenn auch Du Dein Leben maßgeblich ändern und endlich im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes gestalten möchtest, dann solltest Du von der jahrtausendealten Weisheit Indiens profitieren und Dir die Grundsätze dieser bewährten traditionellen Gesundheits-, Heil- und Ernährungsmethode zu eigen machen.
Die Teilnahme an einer Ayurveda-Kur garantiert Dir eine Einführung in diese neue, komplexe und aufregend sinnliche Welt in langsamen und bedachten Schritten. Dabei lernst Du nicht nur die Bedeutung der unterschiedlichen Speisen und Nahrungsmittelkombinationen sowie ihre Wirkung auf Deinen Körper, sondern Du erhältst auch einen umfassenden Eindruck, wie Du Dein Leben nach ayurvedischen Maßstäben von Grund auf neu gestaltest, indem Du Körper, Seele und Geist als Einheit erkennst und wertschätzt.
Die Ayurveda-Kur als Beginn eines neuen, gesunden Daseins voller Energie und Lebensfreude
Eine Ayurveda-Kur ist in der Regel ganz auf Dich und Deine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten. Nach einer ärztlichen Bestandsaufnahme in Form der traditionellen Zungen-, Iris- und Pulsdiagnose erfolgt die Erstellung Deines ganz persönlichen Ernährungsplanes inklusive Yoga- und Meditationsprogramm für den Zeitraum der Ayurveda-Kur. Pauschal lässt sich sagen, dass sich die ayurvedische Diät aus drei Mahlzeiten täglich zusammensetzt, welche alle sechs Rasas, das heißt Geschmacksrichtungen enthalten und damit nicht nur nährstoffreich, sondern auch ausgesprochen wohlschmeckend sind. Ein wichtiger Grundsatz besteht darin, dass zwischen den einzelnen Mahlzeiten mindestens fünf Stunden liegen sollten, um eine optimale Verdauung zu garantieren und somit die Bildung krankheitserregender Schlacke zu verhindern.
Yoga und Meditation sind untrennbare Elemente der ayurvedischen Philosophie, da sich anhaltende Gesundheit nur in Verbindung mit einem intakten und ausgeglichenen Seelenleben und einem ruhigen Geist erreichen lässt. Angesichts der in der modernen Gesellschaft gängigen Lebens- und Ernährungsweise wird schnell deutlich, dass die ayurvedische Lehre so aktuell ist wie nie zuvor. Schließlich gibt es zahlreiche Studien, die die unvorteilhafte Wechselwirkung einer ungesunden Ernährungsweise und Stress als Auslöser für eine Vielzahl an Beschwerden belegen. Wenn Du also in Situationen, in denen Du nur wenig Schlaf bekommst oder die unterschiedlichsten Herausforderungen meistern musst, zu ungesunden Lebensmitteln greifst, dann werden Dir die Yoga- und Meditationseinheiten der Ayurveda-Kur andere, konstruktivere Stressbewältigungsstrategien aufzeigen.
Bild © TMingi

von/ durch Nick
am Jan 31 2016
Meditation für KinderDie wichtigsten Dinge im Leben lernt man bekanntermaßen als Kind. Denn was wir uns in jungen Jahren aneignen, bleibt uns in der Regel bis ins hohe Alter erhalten, so dass wir bei Bedarf immer wieder darauf zurückgreifen können. Ähnlich verhält es sich mit der Meditation. Vielleicht zählst Du ja zu denjenigen treu sorgenden Müttern bzw. Vätern, die ihren Kindern ein stabiles Gerüst aus effektiven Bewältungsstrategien für alle nur denkbaren Herausforderungen mit auf ihren Lebensweg geben möchten. Vielleicht ist Dein Kind aber auch von besonders aufgeweckter, aktiver und zuweilen übermäßig ungestümer Natur, so dass Du einen natürlichen Ausgleich schaffen möchtest. Was sich bei Erwachsenen bewährt hat, tut zweifellos auch Kindern gut. Gerade in einem Zeitalter, welches von Hektik, Lärm und einem permanenten Konsumzwang, sei es nun in Form von Unterhaltungsmedien oder Informationstechnologien, geprägt ist, erweist sich die Kenntnis von Meditationstechniken schon fast als unverzichtbar.
Die positiven Auswirkungen von Meditation für Kinder auf einen Blick
Gleichwohl die folgende Auflistung nicht den Anspruch der Vollständigkeit erhebt, möchten wir hier doch einige der Effekte von Meditation in der Kindheit aufführen, welche belegen, dass Du Deinem Kind damit wirklich nur das Allerbeste bietest. Ein in diesem Zusammenhang wichtiger Aspekt ist beispielsweise, dass Dein Kind bereits früh die Fähigkeit zur Selbststeuerung lernt. Angesichts der Tatsache, dass es sich hier um ein Themenfeld handelt, welches selbst vielen Erwachsenen Schwierigkeiten bereitet, ist die Entwicklung dieser Eigenschaft zweifellos zu begrüßen. Damit eng verbunden ist die Kontrolle der eigenen Emotionen. Angst, Furcht, Ärger, Trauer und andere Gefühle können ebenso wie Müdigkeit und Erschöpfung schnell überwunden werden, weil die Kinder wissen, wo sie jenen in der jeweiligen Situation dringend notwendigen Ruhepol finden. Entsprechend kann ihnen auch der Leistungsdruck, welcher oftmals bereits im Kindergarten beginnt, wenig anhaben. Auch ein weitverbreiteter Konzentrationsmangel lässt sich durch Meditation mühelos korrigieren. Hervorgerufen wird er in der Regel durch eine Reizüberflutung sowie die mangelnde Fähigkeit zu selektieren und Schwerpunkte zu setzen. Eine Herausforderung, mit der ein Gros der Erwachsenen ebenfalls nach wie vor zu kämpfen hat. Da Meditation nicht von ungefähr häufig auch als 'Reise nach Innen' bezeichnet wird, verblassen alle äußeren Störfaktoren und im Rahmen der Übungen lernen die Kinder, sich auf das zu besinnen, was wirklich wichtig ist. Gerade in dieser entscheidenden Entwicklungsphase wirkt sich Meditation doppelt positiv auf die Bildung kognitiver Fähigkeiten aus. Auf physischer Ebene lernen die Kleinen, ihre Emotionen schneller in den Griff zu bekommen und damit ein selbstbestimmteres und selbstbewussteres Leben zu führen. Auch auf die körperliche Entwicklung kann sich Meditation positiv auswirken. Laut Studien leiden Kinder, die meditieren, beispielsweise seltener unter Rückenschmerzen, Essstörungen sowie anderen, vornehmlich psychosomatischen Beschwerden und sind insgesamt gesünder.
Meditative Übungen für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen
Um den gewünschten Erfolg sicherzustellen, ist es in erster Linie entscheidend, eine für das Alter des jeweiligen Kindes geeignete Meditationsform zu finden. Kindergartenkinder können sich noch nicht so lange konzentrieren. Eine Minute der Stille ist hier das absolute Maximum. Zudem ist ein spielerischer und kreativer Zugang zur Meditation erforderlich, um das Interesse der Kleinen zu wecken. Um dieses auch aufrechtzuerhalten, hat sich ein besonders abwechslungsreiches Programm, welches sämtliche Sinne anspricht, bewährt. Von der einleitenden Abdunklung des Raumes bis hin zur Verwendung verschiedener Klangkörper und Mantren ist hier alles denkbar. Im Rahmen von Kinderyoga wird Meditation häufig auch an der Grundschule praktiziert und beispielsweise in Form einer vierminütigen Einheit zu Beginn einer jeden Schulstunde genutzt. Im Geburtsland der Meditation, Indien, befinden sich Kinder im Alter von zehn Jahren am Wendepunkt, was so viel bedeutet, dass sie von nun ab Meditation für Erwachsene praktizieren können.Grundsätzlich unterscheidet sich Meditation für Kinder also nicht allzu sehr in ihrer Wirkung von dem Pendant für Erwachsene, sondern in der 'Aufbereitung' sowie dem zeitlichen Rahmen.Bild © Wavebreakmedia
von/ durch Nick
am Jan 30 2016
Mantra-MeditationGehörst auch Du zu den Menschen, für die der Einstieg in die Meditation ein Buch mit sieben Siegeln darstellt? Dann haben wir eine gute Nachricht für Dich. Denn mit der Mantra-Meditation gelingt Dir der erste, vorsichtige Schritt in diese faszinierende und auf jeglicher Ebene gewinnbringende Welt gewiss mit Leichtigkeit. Schließlich handelt es sich hierbei um eine besonders einfache Form, in der sich alles um das jeweilige Mantra dreht. Dabei handelt es sich entweder um ein Wort, dem geheime Kräfte nachgesagt werden wie beispielsweise dem heiligen OM oder aber um einen Ausdruck oder Satz, welcher Dir selber viel bedeutet. Im Rahmen der Jivamukti-Yoga-Meditation wird beispielsweise das Mantra des Loslassens verwendet.Das Positive an der Mantra-Meditation ist, dass Du wirklich ganz sanft und entspannt beginnst. Du musst Dir also nichts Abstraktes vorstellen oder Dich gleich ausschließlich auf Deinen Atem oder Körper konzentrieren, sondern kannst Dich an jenem Wort bzw. Satz festhalten. Entsprechend erweist sich die Mantra-Meditation gerade bei Einsteigerinnen und Einsteigern als besonders beliebt, da sie sich vergleichsweise leicht erlernen lässt und aufgrund der Schwerpunktsetzung auf eine positive Begriffsformel unmittelbar zu einer optimistischeren und freundlicheren Geisteshaltung beiträgt.Der konkrete Ablauf einer Mantra-Meditation im ÜberblickAusschlaggebend für eine erfolgreiche Meditationseinheit ist eine bequeme Sitzhaltung. Denn wenn es irgendwo drückt oder zwickt, wirst Du gerade als unerfahrene Person noch größere Probleme haben, Dich auf Atem und Mantra zu konzentrieren.Am Anfang reichen fünf bis zehn Minuten aus. Wer alleine mit der Meditation beginnt, sollte sich einen Wecker stellen. Zu empfehlen sind hier spezielle Meditationsapps, die sanftere Klänge wie beispielsweise einen tiefen Gongschlag als möglichen Alarmton anbieten. Wenn Du die optimale Sitzposition gefunden hast, so solltest Du langsam versuchen, ruhig zu werden und Dich nicht mehr zu bewegen. Der dritte Schritt beinhaltet die eigentliche Meditation. Du beginnst, Dich ganz entspannt auf Deinen Atem zu konzentrieren und wiederholst dabei das jeweilige Mantra lautlos im Kopf. Dabei lautet das Schema 'Einatmen-Mantra-Ausatmen-Mantra'. Bei dem Mantra OM würde die Meditationstechnik also wie folgt aussehen: 'Einatmen-OM-Ausatmen-OM'. In den ersten Stunden wirst Du sicherlich große Schwierigkeiten haben, Deine Gedanken unter Kontrolle zu halten. Verliere dennoch nicht den Mut und wehre Dich nicht dagegen, sondern registriere es einfach als gegeben und kehre zu Deinem Mantra zurück. Mit der Zeit wirst Du feststellen, dass es Dir sowohl während der Meditationseinheiten als auch im Alltag leichter fällt, den Fokus zu bewahren.Warum Du noch heute mit der Mantra-Meditation beginnen solltest – ein Wort zum SchlussAngesichts der Wellness-Bewegung, die auch die Meditation als festen Grundpfeiler der eigenen Philosophie sieht, ist es schon fast verwunderlich, dass es immer noch Menschen gibt, die glauben, gerade in der heutigen, von Hektik, Lärm und Stress geprägten Zeit auf wirkungsvolle und gesundheitsfördernde Maßnahmen zur Entspannung sowie Förderung von persönlicher Freiheit und Selbstbestimmung verzichten zu können. Die Meditation bietet hier einen Schutz vor der Außenwelt mit ihren zum Teil haltlosen Forderungen und destruktiven Einflüssen. Denn während dieser Zeit der Stille gewinnst Du einen Eindruck von der Vergänglichkeit und Unbeständigkeit der Dinge und lernst, loszulassen. Entsprechend wirst Du schon bald eine größere Stresstoleranz und einen wachsenden Humor an Dir feststellen. Eigenschaften, die dafür sorgen, dass Du Deine kostbare Zeit und Energie nicht für Belanglosigkeiten vergeudest. Möchtest Du also unabhängig sein und Dich nicht von den Wünschen und Vorgaben anderer Menschen bestimmen lassen, sondern Deinen eigenen Weg finden und gehen, dann bietet Dir diese jahrtausendealte Technik das ideale Handwerkszeug, um Dein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Die Mantra-Meditation eignet sich dabei besonders gut, da sie Dich auf unkomplizierte Weise in ein komplexes neues Fachgebiet einführt und zudem besonders rasche und sichtbare Resultate verspricht. Meditation muss also keinesfalls eine unüberwindbare Hürde darstellen, sondern lässt sich mithilfe eines Mantras, welches Dich ganz persönlich anspricht, leicht und unkompliziert erlernen.Bild © styleuneed
Die zwölf wichtigsten Asanas im Hatha Yoga
von/ durch Nick
am Jan 29 2016
Die zwölf wichtigsten Asanas im Hatha YogaHatha Yoga gehört zur bekanntesten und auch beliebtesten Yogarichtung weltweit. Der Begriff setzt sich aus den Wörtern »ha« was »Sonne« bedeutet und »tha«, was für »Mond« steht, zusammen.Der aus dem Sanskrit stammende Ausdruck »Hatha« signalisiert soviel wie »kraftvoll, bewusst«. Daraus lässt sich schließen, dass die Übungen unter anderem mit Kraft oder Anstrengung absolviert werden.Das Besondere daran ist, dass diese Asanas Deinen Körper, Geist und Seele stärken. Dadurch öffnen sich die Chakren und die Energien fließen wieder frei.Schon sehr bald bemerkst Du, dass Du seelisch und körperlich viel ruhiger und ausgeglichener sein wirst. Je intensiver Du Hatha Yoga betreibst, desto fokussierter und energiegeladener wird sich Dein ganzes Sein gestalten.Die wunderbaren Wirkungen, wie Stressabbau, Linderung bzw. Heilung von Rückenschmerzen, Depressionen, Schlafstörungen, etc. animieren Dich zur Weiterentwicklung auf diesem Gebiet.Doch kommen wir nun zu den wichtigsten zwölf Übungen, die die Basis, nebst der verschiedenen Atemübungen, bilden.Sirsasana bedeutet Kopfstand und wird als »König der Asanas« tituliert. Als erste dieser Übungen, balancierst Du auf Deinen Ellenbogen, Armen und Deinem Kopf. Um diese Position perfekt auszuführen, benötigst Du natürlich etwas an Ausdauer. Jedoch wirst Du erstaunt sein, wie sehr sie hilft, viele Leiden und Krankheiten zu lindern bzw. zu heilen. Vor allem für Berufstätige, die den ganzen Tag am Schreibtisch verbringen müssen, ist der Kopfstand das ideale Mittel zur Regenerierung.Sarvangasana oder Schulterstand. Im Gegensatz zum Kopfstand ruht Dein Körper auf Deinen Schultern. Sehr wichtig ist eine ruhige und normale Atmung. Versuche, die Stellung für einige Sekunden zu halten. Mit der Zeit kannst Du sie auf mehrere Minuten ausdehnen.Mit dieser Position wird vor allem Deine Hals- und Brustregion gedehnt und insgesamt der Körper gestärkt.Halasana wird auch Pflug genannt. Ebenso geht es hierbei darum, Deine Brust- und Halsregion zu stretchen.Durch den nach vorne gebeugten Torso wird hauptsächlich die Wirbelsäule gedehnt, wie auch die Schultern und die Halswirbelsäule. Anschließend entspannt Dein Körper in der Totenstellung, der Savasana. Auf die richtige Atmung sollte geachtet werden.Matsyasana oder Fisch. Diese Position öffnet Deinen Brustkorb und hilft Dir, besser zu atmen. Besonders Personen, die Probleme mit Bronchien haben, profitieren davon. Zudem wird die Atmung tiefer und relaxter.Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Du Haltungsschäden korrigieren kannst, da durch diese Asana der Druck auf die Nerven reduziert bzw. eliminiert wird.Die Paschimothanasana oder Vorwärtsbeuge zählt zu den wichtigsten Asanas überhaupt.Durch Druck, der auf der Wirbelsäule lastet, empfinden wir Verspannungen und Schmerzen. Dank dieser Übung wird sie entlastet. Zudem bewirkt sie, dass Deine Gelenke, Organe und das Nervensystem verjüngt werden und so besser funktionieren.Wichtig bei dieser Bewegung ist, dass Du nichts erzwingst. Atme Dich sozusagen in die Haltung hinein und versuche, sie für mindestens 30 Sekunden zu halten.Bhujangasana oder Kobra. Hierbei musst Du unbedingt darauf achten, dass Du den unteren Rücken nicht zu sehr belastest. Es dürfen keine Schmerzen entstehen. Richte ganz langsam Deinen Körper auf und bewege ihn nach hinten. Konzentriere Dich auf die Rückenwirbel und spüre oder visualisiere, wie sie sich einzeln aufrichten.Es wäre gut, wenn Du diese Position für eine Minute halten könntest. Wer will, kann dies mehrere Male wiederholen.Bhujangasana verbessert vor allem die Verdauung, stärkt Deinen Rücken, hilft bei Stress, bringt Linderung bei Atemproblemen und kräftigt die Gesäßregion.Bei der Shalabhasana oder Heuschrecke gibt es die halbe und volle Variante. Beginne mit der Ersten, bei der nur ein Bein nach oben gereckt wird. Wichtig ist, dass Du das Kinn weit vorstreckst. Dadurch dehnt sich Deine Wirbelsäule. Mit etwas mehr Training bist Du dann fähig, die volle Version, bei der beide Beine gleichzeitig hochgestreckt werden, zu meistern.Diese Übung bewirkt viele Heilwirkungen, unter anderem wird die Darmfunktion stabilisiert.Dhanurasana bedeutet auch Bogen. Du balancierst praktisch auf Deinem Bauch. Versuche in dieser Stellung ruhig ein- und auszuatmen. Mit mehr Training kannst Du diese Position ebenfalls länger halten.Die positive Wirkung erstreckt sich auf den kompletten Rücken und zeigt sich in zunehmender Flexibilität. Deine Atmung wird verbessert, des Weiteren dehnen sich Oberschenkel und Arme. Ideal ist diese Übung vor allem für Gesäß, Beine und Bauch.Ardha Matsyendrasana oder Drehsitz. Dabei dehnt sich die gesamte seitliche Wirbelsäule. Diese Asana stärkt die Wirbel. Ebenso werden die Nervenwurzeln mit Nährstoffen versorgt.Bei der Kakasana, auch Krähe genannt, geht es vornehmlich darum, das geistige und körperliche Gleichgewicht zu entwickeln und zu stärken. Diese Position erfordert intensivere Übung. Mit der Zeit stärkt sie insbesondere die Unterarme und die Handgelenke.Die Hand-Fuß-Stellung oder Pada Hasthasana festigt vor allem Deine Beine und Hüften und wirkt sich positiv auf die Balance aus. Neben Stabilisierung der Wirbelsäule wird das Gehirn vermehrt durchblutet und dadurch die Konzentration gefördert.Dreieck oder Trikonasana wird die letzte der zwölf Asanas genannt. Dabei wird eine seitliche Biegung des Körpers erreicht, die ihn geschmeidiger und flexibler transformiert. Vor allem Schultern, Beine und Hüften profitieren davon.Bild © hofred