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Herzchakra Meditation

von/ durch Nick am Mär 07 2016
Herzchakra MeditationBegriffsklärung ChakrenChakren gelten im Bereich traditioneller hinduistischer oder buddhistischer Konzepte sowie beim Yoga als Energiezentren, die in der mittleren Längsachse des Körpers angesiedelt sind. Es gibt sieben verschiedene Hauptchakren.Die Sichtweise zu den Chakren ist je nach zugrunde liegender Lehre etwas unterschiedlich. Als wesentliche Gemeinsamkeit gilt die Annahme, dass den Chakren verschiedene körperliche und seelische Symptome, sowie Organbereiche zugeordnet werden können, die durch Blockaden einerseits und Öffnung andererseits beeinflusst werden.Die Einnahme von bestimmten Tees, Kräutern, Nahrungsmitteln und Aromen gilt als ebenso hilfreich für ausgeglichene Chakren, wie Meditation oder auch die Anwendung spezieller Heilsteine.Das HerzchakraDas Herzchakra ist das vierte Chakra und steht allgemein für Liebe, Zuwendung, Empathie, Geborgenheit und die Güte des Herzens. Seine Position ist in der Brustmitte auf Herzhöhe. Ihm sind die Farbe Hellgrün und das Element Luft zugeordnet.Das Herzchakra liegt genau in der Mitte der sieben Chakren und gilt als Bindeglied zwischen den drei oberen und den drei unteren Chakren. Aus spiritueller Sicht wird es auch als Verbindung zwischen weltlicher und geistiger Ebene verstanden.Das Herzchakra ist mit verschiedenen Themen verbunden, darunter Vergebung, Hingabe, sowie die Fähigkeit zu vertrauen und Schmerzen zu empfinden. Mit dem Herzchakra wird gleichermaßen das Karma assoziiert.In körperlicher Hinsicht stehen die Organe Herz und Lunge, sowie der Brustkorb, der Blutkreislauf und das Immunsystem mit dem Herzchakra in Verbindung. Je offener und sensibler das Chakra, desto hilfreicher der positive Einfluss auf die entsprechenden Organe.Herzchakra Meditation beim YogaEine Herzchakra Meditation kann in Anlehnung an eine jeweilige Yoga-Schule unterschiedlich aussehen. Jeder Yogi, der eine entsprechende Meditation anbietet, offeriert eine eigene Variation. Allen gemeinsam ist das Bemühen um die Öffnung des Herzchakras. Hierzu gilt es eventuelle Blockaden aufzulösen und sich von Belastungen zu befreien.Für die Meditation ist es wesentlich, einen ruhigen und ungestörten Ort zu wählen. Die Sitzposition ist entweder der Lotus- oder der Schneidesitz. Die Hände werden locker auf den Oberschenkeln abgelegt. Wer möchte, öffnet sie mit den Handflächen nach oben, aber auch der Handrücken in oberer Position ist in Ordnung. Die Augen werden geschlossen, die Aufmerksamkeit wird ohne Zwang und so entspannt, wie möglich zur Position des Herzchakras gelenkt. Es ist hilfreich, zunächst ein Gefühl für die aktuelle Situation zu bekommen. Gibt es störende Einflüsse oder Schmerzen, leichte oder schwere Gefühle? Das Fantasieren von Licht und Helligkeit allgemein kann helfen, das Herzchakra zu öffnen. In der Vorstellung kannst du das Licht durch dein Herz und deinen Brustraum strömen lassen. Das Bild von Helligkeit wird ganz automatisch dazu führen, dass sich das Chakra allmählich öffnet.Hilfreiche Meditationsübungen in BewegungAls wesentliche Basis für die Öffnung des Chakras gelten neben der Lichtfantasie verschiedene Atemübungen (Pranayama), die gemeinsam mit einer Öffnung des Brustkorbs ausgeführt werden. Hierzu werden entsprechend im Sitzen mit ruhigem Ein- und Ausatmen die Arme in Höhe des Brustkorbs ausgebreitet. Beim Einatmen gehen die Arme nach außen und beim Ausatmen wieder zusammen.Eine weitere Übung wird im Stehen durchgeführt. Hierbei sind die Augen geöffnet und der Fokus liegt zunächst ebenfalls auf einem ruhigen Fluss der Atmung. Beide Hände liegen auf dem Herzchakra. Mit den Handflächen wird der Rhythmus des Herzschlags erspürt. Beim Ausatmen werden beide Arme waagerecht nach vorne bewegt und das rechte Bein nach vorne gestellt. Beim Einatmen wird die Ausgangsposition wieder eingenommen.Weiterhin sind alle Übungen, die auf den sogenannten Rückbeugen basieren, für eine Öffnung des Herzchakras hilfreich. Auch der klassische Sonnengruß, der aktivierend und belebend wirkt, gilt als ideale Übung zur Öffnung des Herzchakras.Yoga-Anfängern sei eine geführte Chakren-Meditation empfohlen. Hier wird nicht nur die Position des Herzchakras erläutert, sondern vor allem eine Anzahl von hilfreichen Mediationsübungen vermittelt, die miteinander eingeübt werden.Bild © goku347 / 123rf.com

Aerial-Yoga

von/ durch Nick am Mär 06 2016
Aerial-YogaWie viele spannende Yoga-Trends kommt auch das Aerial-Yoga aus den USA. Entwickelt wurde es von dem kreativen Akrobaten und Gründer der Gruppe AntiGravity Christopher Calvin Harrison. Wer sich also schon immer den Traum vom Fliegen erfüllen wollte, dabei auch noch etwas für seine Fitness tun möchte und eine Variante zu dem sonst vielleicht etwas zu ernsten Yoga-Workout sucht, der ist hier genau richtig. Denn in Aerial-Yoga geht es in erster Linie um den Spaß und nicht so sehr um spirituelle Momente. Vielleicht führt diese lockere Form von Yoga jedoch ganz nebenbei ebenfalls zu mehr Innenansicht, da hier nichts verkrampft oder erzwungen ist. Vielmehr geht es darum, loszulassen, und das wirst Du ganz leicht und automatisch tun, wenn Du in einem der riesigen Trapeztücher baumelst und Dich ein wenig an Deine Kleinkindphase erinnert fühlst. Während in anderen Meditations- und Yogaformen der Kopf noch ein Hindernis darstellen und eine eventuelle Negativeinstellung unweigerlich zu einer Blockade führen mag, die Du erst einmal in einem langwierigen Prozess lösen musst, hast Du beim Aerial-Yoga keine Zeit und bestimmt auch kein Interesse daran, eine eventuell aufkommende Skepsis zu fördern. Vielmehr geht es hier von Anfang bis Ende darum, die aufregenden Momente im Schwebezustand in vollen Zügen zu genießen.Die Besonderheiten von Aerial-Yoga auf einen BlickGleichwohl die Yoga-Übungen in der Luft auf den ersten Blick ausgesprochen gewagt erscheinen, handelt es sich hier doch um eine Yoga-Technik, die von Alt und Jung gleichermaßen praktiziert werden kann. Denn der Schein, dass es sich hier um einen anspruchsvolleren Yogastil handelt, trügt. Vielmehr fallen viele Dehnübungen in der Luft wesentlich leichter aus, da das Körpergewicht erheblich reduziert wird. Die Asanas, die in umgekehrter Position stattfinden, eignen sich besonders gut für diejenigen, die unter Rückenbeschwerden leiden. Denn in dieser Position werden Rücken und Nacken entlastet und damit ein Zustand maximaler Entspannung erreicht. Zudem kommt es zu einer Kräftigung sämtlicher Muskelgruppen sowie einer Massage der inneren Organe. Neben diesen Aspekten erweist sich Aerial-Yoga auch als vorteilhaft, wenn es darum geht, in einer Welt, welche von ständiger Veränderung, Instabilität und Unsicherheit geprägt ist, das Vertrauen zu schulen. Natürlich haben vor allem die Umkehrbewegungen einen entsprechenden Effekt, sorgen Sie doch dafür, dass Du den Zustand des Loslassens erreichst. Dieser umfasst alle wesentlichen Elemente im Leben, seien es nun alltägliche Probleme, Sorgen oder Wünsche, während Deiner Yoga-Übungen in der Luft gewinnst Du eine neue, gesündere Perspektive zu den Dingen, die wirklich wichtig sind. Dass allein die Schaukelbewegung einen großartigen Ausgleich zu der häufig einseitigen Körperbelastung im Beruf darstellt und möglichen Stress binnen von Minuten auflöst, überrascht sicherlich wenig. Experten erachten eine Kombination aus Aerial-Yoga und klassischen Übungen am Boden als ideal. Wann immer Dir das traditionelle Yoga zu viele Probleme bereitet und Du für einige besonders schwierige Asanas zu angespannt und verkrampft bist, erweist sich eine Stunde in der Luft als ausgesprochen auflockernd. Natürlich hat Aerial-Yoga, welches kurz gesagt eine harmonische Mischung aus Pilates, Luftakrobatik und den altvertrauten Yoga-Positionen am Boden darstellt, auch als alleiniges Workout neben den bereits genannten Vorzügen weitere positive Faktoren zu bieten. Dazu zählen unter anderem die Bildung einer natürlichen Balance, das Gefühl von Schutz und Geborgenheit und nicht zuletzt eben jenen nicht zu unterschätzenden Spaßfaktor, welcher Körper, Seele und Geist gleichermaßen positiv beeinflusst.Natürlich kann es sich hier nur um eine begrenzte, da theoretische Beschreibung dieser nicht von ungefähr immer beliebten Yoga-Richtung in der Luft handeln. Das gesamte Ausmaß der positiven Wirkung erfährst Du, wenn Du Dich selber einmal in das weiche Akrobatik-Tuch setzt und dabei endlich die Gelegenheit erhältst, nicht nur Deine Gliedmaßen, sondern auch Deine Seele baumeln zu lassen.Bild © dmytr / 123rf.com

Ist Yoga „esoterisch“?

von/ durch Nick am Mär 04 2016
Ist Yoga „esoterisch“?Die Antwort ist einfach: Es hängt davon ab, wie du „esoterisch“ definierst. Mancher versteht darunter eine interessante Geheimlehre, vielleicht mit einem mystischen Ansatz; neue Erkenntnisse über Ungewöhnliches, das die meisten Menschen weder begreifen noch erkennen. Ein anderer wischt damit „Unvernünftiges“ vom Tisch; für ihn ist generell alles esoterisch, was die Wissenschaft nicht beweisen kann, was merkwürdig klingt und nicht vom eigenen Verstand zu erfassen ist; oder was er instinktiv innerlich ablehnt.Diese abwertende Haltung gibt es übrigens erst seit dem 20. Jahrhundert; davor war die Esoterik sehr elitär, nur etwas für ausgesuchte Personenkreise wie Wissenschaftler, teilweise sogar nur etwas für Eingeweihte; damit bekam sie diesen geheimnisumwobenen, fantastischen und auch sektenartigen Charakter. Dabei heißt Esoterik grundsätzlich nichts anderes als „das Innere betreffend“.Esoterische InhalteHeute stehen sich diese beiden Gruppen - Esoterik-Fans und Ablehnende - weiterhin gegenüber. Zur Esoterik gehören die unterschiedlichsten Themen: indianische und fernöstliche Mythen, Gurus und Mondkalender, Steinheilkunde und Pendeln; weiterhin Geomantie, Hellsehen und Hellhören, Wahrsagen, Kartenlegen und die berühmten Tischrunden, um mit Verstorbenen in Kontakt zu treten. Neben Spektakulärem gibt es tiefe Religionsgeheimnisse, die sich dem normalen Wissen entziehen; weiterhin Traumdeutung, Spontanheilungen, Theosophie, Telepathie und Telekinese sowie das spirituelle Verhältnis zu Zahlen.Yoga scheint in Zusammenhang mit den teils recht dubiosen Praktiken, die für uns kaum von Scharlatanerie zu unterscheiden sind, direkt „harmlos“. Dennoch kann heute und hier nicht ausgeschlossen werden, dass manche dieser Themen eines Tages Beweiskraft erlangen oder so allgemein akzeptiert werden, wie wir es von anderen kennen.Gymnastische Übungen und spirituelle ErfahrungenEs fragt sich also, wie dein persönliches Yoga aussieht beziehungsweise was du aus der alten Tradition übernehmen willst. Siehst du Yoga rein sportlich, besitzen die Asanas keine esoterischen Elemente, sondern stehen mit Pilates und Gymnastik auf einer Ebene. Auch die Atemübungen lassen sich noch recht gut mit biologischen Prozessen, mit Nasenreinigung, mehr Sauerstoff für die Organe und Ähnlichem mehr erklären.Meditative Übungen dagegen befinden sich schon in einem Übergangsstadium. Hier können sensible Menschen außergewöhnliche Erlebnisse und merkwürdige Erfahrungen machen; mancher spricht vielleicht sogar von Seelenreise oder anderen Höhenflügen des Geistes, die kaum zu erklären und somit esoterisch sind.Denken wir nun noch an die Idee der Meridiane, die aus der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin, kommt und sich erst langsam im Westen durchsetzte, so betreten wir bereits eine Region, die früher als esoterisch und heute durchaus als akzeptabel gilt. Die Krankenkassen haben sich sogar dazu durchgerungen, Akupunkturbehandlungen unter gewissen Umständen zu bezahlen. Dagegen sind Bereiche wie Kinesiologie weiterhin keine anerkannten Behandlungen. Dennoch wirken sie in vielen Fällen Wunder und selbst Menschen, die sich damit nie befasst haben, reagieren und lassen sich heilen.Diverse ÜbungsformenDer aktuelle Zulauf zu Yogakursen ist so groß wie nie. Auch Tai Chi, Qi Gong, Zen oder Ähnliches sind beliebt, allerdings mit deutlichem Abstand; vielleicht deswegen, weil Yoga auch rein als Entspannung und Sport gesehen werden kann. Niemand muss sich anders ernähren oder in tiefste Yogageheimnisse einsteigen; er übt einfach Hund, Katze und Baum. Dagegen bieten Tai Chi & Co. spezielle Übungen wie verwurzeltes Gehen, den schwimmenden Drachen und die Vorstellung, das Chi einzufangen und in das untere Zentrum zu führen. Damit mag der eine oder andere so seine Schwierigkeiten haben.Yoga ist in unseren Breiten also eher weniger esoterisch, denn inzwischen treiben es so viele Menschen, dass von einer Lehre „nur für Eingeweihte“ kaum mehr die Rede sein kann. Es sind übrigens (im Gegensatz zu Fernost) mehr Frauen als Männer, die sich mit ihrem Yogaset in die Kurse begeben; manch anderer trainiert vielleicht lieber heimlich zu Hause.Insofern schlagen wir vor: Habe einfach Freude an „deinem“ Yoga, wie auch immer du zum Thema Esoterik stehst!Bild © styleuneed / 123rf.com
Spielmatten für Kinder - Turnen, Toben und die ersten Yogaübungen

Spielmatten für Kinder - Turnen, Toben und die ersten Yogaübungen

von/ durch Nick am Mär 03 2016
Spielmatten für Kinder - Turnen, Toben und die ersten Yogaübungen Schon die kleinsten Kinder spüren einen enormen Bewegungsdrang und schulen ihre motorischen sowie mentalen Fähigkeiten durch Bewegung und die eigene Körperwahrnehmung. Fortgesetzt wird diese Entwicklung durch das Krabbeln und die ersten spielerischen Turnübungen, bei denen Du Dein Kind begleiten und anleiten solltest. Das Zusammensein mit dem Kind sowie Deine sanften und unterstützenden Berührungen beim Ausführen einfacher Übungen stärken die Eltern-Kind-Beziehung und schaffen nachhaltiges Selbstvertrauen. Dein Kind wird sich deutlich mehr zutrauen, wenn es von Dir gehalten und gefördert wird, sodass Du so den Grundstein für ein gesundes und bewusstes Leben schon im Kleinkindalter setzen kannst. Spielmatte statt Krabbeldecke Die handelsüblichen Krabbeldecken, die oft Kleinkinder gegen die Fußkälte des Bodens schützen sollen und mit abnehmbaren Motorik-Spielbögen ausgestattet sind, eignen sich naturgemäß nicht für derartige Bewegungsübungen. Sie sind häufig lediglich aus Stoff gefertigt und mit Wattierungen gepolstert, sodass sie auf dem Boden verrutschen und unbequeme Falten erzeugen können. Darüber hinaus benötigen auch kleine Kinder ausreichend viel Platz. Empfehlenswerter sind daher PVC-Matten, wie sie mitunter auch beim Yoga genutzt werden. Extra für Kinder werden hygienische und ungiftige Spielmatten angeboten, die aus 100 % nach ÖKO-TEX-Standard zertifiziertem PVC bestehen und dennoch eine kindgerecht farbenfrohe Optik aufweisen. Selbst auf glatten Fußböden wie Parkett, Laminat oder Fliesen verrutschen diese angenehm weichen Spielmatten nicht und schützen Dein Kind wirksam vor Kälte. Die Oberfläche der Matten lässt sich darüber hinaus leicht reinigen, sodass zu Babys Freude auch ruhig einmal ohne einschränkende Windel gestrampelt und geturnt werden darf. Mit den Spielmatten für Kinder kannst Du Deinem Kind ruhigen Gewissens einen Spielraum geben - und das im wahrsten Sinne des Wortes! Lernen durch Nachahmen Kinder schauen sich bekanntlich viel von ihren Eltern ab. Wenn Du also regelmäßig Yogaübungen machst, kann es gut sein, dass Dein Kind gleich mit- und nachmachen möchte. Auch hierfür bieten sich die Spielmatten an, für die neben Deiner Yogamatte sicherlich noch Platz ist. Ob als Matte oder in flexibler Puzzle-Form; die Spielmatten lassen sich auch einfach mitnehmen, sodass sie beispielsweise im Freien oder in der Turnhalle genutzt werden können. So kannst Du bei Deinem Nachwuchs spielerisch das Interesse an Yoga wecken und ihn bei seinen ersten Übungen begleiten. Natürlich eignen sich die Matten auch für die yogatypischen Entspannungsphasen, die auch Deinem Kind mental gut tun. Das weiche Material gleicht Unebenheiten des Untergrundes aus und fühlt sich angenehm warm an, was die besten Voraussetzungen für Entspannungsübungen oder kindgerechte Sinnesreisen bietet. Bei Deinem Kind kannst Du das gewollte Loslassen zur Regeneration und Entspannung dadurch unterstützen, dass Du ihm leise eine besonders schöne Geschichte erzählst oder es durch sanfte Entspannungsmusik zur Ruhe bringst. Schon Deine Stimme wird beruhigend wirken, was in Kombination mit dem Wohlgefühl auf der Spielmatte und etwas Wärme auch besonders aktive Kinder wieder in ein harmonisches Gleichgewicht aus Bewegung und Ruhephase bringen kann. Spielen & Toben nicht vergessen Bei allem Enthusiasmus für Yoga solltest Du nicht unterschätzen, dass auch wilde Spiele und Tobereien einen positiven Einfluss auf Dein Kind haben. Es kann dadurch überschüssige Energien oder Stress abbauen und lernt, innere Konflikte zu lösen. Auch hier bietet sich die Spielmatte an, auf der Dein Kind sich austoben kann. Durch das optimal nachgiebige und dämpfende Material werden Gelenke und Glieder geschützt, während es auf der anderen Seite für Standfestigkeit sorgt. In Gemeinschaft spielen Kinder auch gerne etwas wilder oder tragen aus Spaß kleine Ringkämpfe aus, weshalb Spielmatten in der auf das Alter des Kindes abgestimmten Größe und Dicke von Vorteil sind. Wenn sich Dein Kind dann so richtig ausgetobt hat, kann es sich auch gleich viel besser auf Yoga- oder Turnübungen konzentrieren. Bild © krabbelunterlage.com

Yoga und Meditation

von/ durch Nick am Mär 02 2016
Yoga und MeditationBegriffsklärung MeditationDer Begriff Meditation ist eigentlich ein Paradoxon, weil seine Übersetzung etwas vermittelt, das häufig als größtes Hindernis betrachtet wird. Meditation geht zurück auf den lateinischen Begriff "meditatio" und das griechische Wort "medomai". Beide Wörter bedeuten Nachdenken, Sinnieren, Überlegen.Faktisch geht es in der Meditation in erster Linie darum, sich zu konzentrieren, den Geist zu "sammeln" und nach Möglichkeit einen Bewusstseinszustand der Leere zu erreichen.Aufkommende Gedanken sollen hierbei idealerweise explizit nicht aufgegriffen und durchdacht werden. Vielmehr gilt es sie vorbeiziehen zu lassen und sich auf sich selbst zu fokussieren.Zusammenhang von Yoga und MeditationMeditation wird als wesentlicher Bestandteil des Yoga verstanden. Es gilt als eigenständige Übung und gleichermaßen als eine besondere spirituelle Praxis, die die Psyche beziehungsweise den Geist fokussieren und beruhigen soll.Meditation ist an keine spezielle Religion gebunden und kann auch von Atheisten und Agnostikern angewandt werden. Sie dient der inneren Einkehr und der unmittelbaren Nähe zu sich selbst. Yoga bietet vielfältige Techniken der Meditation, die dazu gedacht sind, den Körper und ebenso den Geist zu entspannen. Wenn sich das gesamte System in Frieden und Ruhe befindet wird Stress abgebaut, und der Körper regeneriert. Vielfach zeigen sich positive Effekte wie beispielsweise eine Regulierung von Schmerzen, Puls, sowie Blutdruck und eine Stärkung des gesamten Immunsystems. Viele meditierende Yogi geben an, dass sie ihr Alltagspensum an Arbeit und intensiven Begegnungen überhaupt nur bewältigen können, weil sie regelmäßig meditieren. Die Meditation hilft ihnen dabei, eine gewisse Widerständigkeit gegen die Anforderungen des Alltags aufzubauen und entsprechend sinnvoll mit Stressoren und den eigenen Ressourcen umzugehen. Die Meditationstechniken sind dabei hilfreicher Teil des Yoga.Viele Menschen, die Yogaübungen praktizieren, meditieren im Übrigen dabei, ohne es mitunter zu wissen. In Stille durchgeführte Asanas, bei der eine Körperhaltung über eine gewisse Zeit in Ruhe gehalten wird und eine Konzentration auf die Atmung erfolgt, ist bereits eine Form der Meditation.Formen und Rahmen der MeditationMeditationen sind häufig von vielen unterschiedlichen Aspekten begleitet, die ihr Struktur verleihen und den Meditierenden helfen, sich zu konzentrieren. Die Variationen sind dabei vielfältig und basieren in der Regel auf sogenannten Achtsamkeitsübungen oder speziellen Atemtechniken. Anderen Formen der Meditation beinhalten ein Mantra oder eine persönliche Affirmation, die in Gedanken wiederholt wird und ebenfalls der Fokussierung auf die eigene Mitte dient. Das Mantra "Om" dürfte hierbei zu den bekanntesten Formen zählen. Es ist ebenso möglich, ein deutsches Wort zu wählen, mit dem der Meditierende etwas verbindet. Ein solches persönliches Mantra kann beispielsweise "Ruhe" oder "Frieden" lauten.Hilfreich, gerade auch für Anfänger der Meditation, ist ein sich immer wiederholender Zeitraum, der fest in den Alltag eingebunden wird und dazu dient, eine generelle Regelmäßigkeit herzustellen. Als ideal gelten der frühe Morgen und die Dämmerung am Abend. Nach Möglichkeit sollte ein ruhiger und störungsfreier Raum zur Verfügung stehen, der während der Meditation von niemandem betreten wird, um Ablenkung zu vermeiden.Praktische AnwendungDas Wesentliche bei der Meditation im Yoga ist eine bequeme und aufrechte Sitzposition in Verbindung mit ruhiger Atmung. Hierbei gilt es, eventuell umherwandernde Gedanken nicht als Störung zu verstehen, sondern sie in Ruhe vorbeiziehen zu lassen. Es ist dabei nicht hilfreich, sich selbst zur Ruhe zu zwingen, denn das Gegenteil würde erreicht. Vielmehr geht es um eine Fokussierung und Konzentration auf die Atmung, was gerade am Anfang einiger Übung bedarf.Meditationsanfänger sind mit maximal fünf Übungsminuten gut beraten. Die Dauer sollte nur langsam und allmählich gesteigert werden, um sich nicht zu verspannen. Häufig kann es hilfreich sein, ein einführendes Meditationsseminar zu besuchen. In vielen Fällen sind auch einige Minuten der Meditation in einen regulären Yogakurs integriert, meist am Anfang und Ende der Übungsstunde.Bild © cmfotoworks / 123rf.com

Meditation-Wirkung

von/ durch Nick am Mär 01 2016
Meditation-WirkungMeditation galt lange Zeit als vornehmliche Praktik unter Nonnen, Mönchen oder Menschen, die sich auf spiritueller Ebene weiterentwickeln wollten. Inzwischen hat sich die Meditation jedoch auch fest im säkulären Bereich etabliert und wird von Medizinern jeglichen Fachbereiches wärmstens empfohlen. Es lohnt sich also, sich etwas genauer mit dieser für Gesundheit, Wohlbefinden und geistige Fitness so effektiven Trainingsmethode zu befassen. In diesem Zusammenhang ist darauf zu verweisen, dass es inzwischen die unterschiedlichsten Formen meditativer Praxis gibt, welche garantiert auch etwas für Deine ganz persönlichen Vorlieben bereithält. Vielleicht hast Du ja bis dato gezögert, die wohltuende Wirkung von Meditation durch eigenes Üben buchstäblich am eigenen Leib zu erfahren, weil Du Dich nicht für die ruhigen Varianten begeistern kannst. Dann lautet die gute Nachricht, dass es inzwischen ein buntes Angebot der unterschiedlichsten Meditationstechniken gibt, die Dir gewiss besser zusagen. Als Beispiel ist hier nur auf die dynamische Meditation sowie Bewegungsformen wie Yoga, Quigong und Taichi Chuan zu verweisen.Die Vorteile einer regelmäßigen Meditationspraxis auf einen BlickMeditation wirkt sich in erster Linie auf das Gehirn aus und wird oftmals als Fitnesstraining für die 'grauen Zellen' bezeichnet. Da am Anfang negativer Emotionen immer ein Gedanke steht, hat die mentale Kontrolle, die Du durch die Meditation erlernst, auch einen positiven Einfluss auf Deine Gefühlswelt. So wirst Du der Dirigent Deiner Gedanken und Emotionen und nicht umgekehrt. Unkontrollierte Gefühlsausbrüche, Angst, Ärger und Depression gehören somit der Vergangenheit an, denn in der Meditation lernst Du, trotz aller Außeneinflüsse den Fokus zu bewahren und nur die Gedanken zuzulassen, die Dich in Deiner Entwicklung unterstützen. Es ist also wenig verwunderlich, dass Experten die Meditation bereits als Geheimwaffe zur Behandlung und Vorbeugung der unterschiedlichsten Beschwerden erachten. Im Zentrum stehen hier natürlich vor allem psychosomatische Erkrankungen, die in unserer hektischen Gesellschaft Überhand nehmen. In einer Zeit, in der unsere ständige Aufmerksamkeit gefragt ist und wir von Informationen schon fast überschwemmt werden, fällt es schwer, unser Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Die Meditation lehrt uns, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und alle störenden Faktoren auszuschalten. Damit werden wir nicht nur auf der privaten Ebene mehr Lebensqualität verspüren, sondern auch im Beruf unsere Leistungsfähigkeit steigern können. Die Meditation erweist sich folglich aufgrund ihrer weitreichenden positiven Wirkung auf jeden Bereich Deines Daseins als revolutionär. Denn mit dieser einfachen Technik hältst Du Dein Schicksal selber in den Händen und kannst langfristig das Leben führen, welches Du Dir immer erhofft hast. Abgesehen von den vorteilhaften Auswirkungen auf Deine geistige, körperliche und seelische Gesundheit enthält die Meditation natürlich auch noch ein gewisses Quantum an Spiritualität. Durch die intensive Innenansicht wirst Du lernen, Dich mit existentiellen Fragen zu Themen wie Vergänglichkeit, Krankheit, Tod, Verlust und Sinn auf konstruktive Weise auseinanderzusetzen oder vielmehr die ungelösten Probleme unseres Daseins anzunehmen. Folglich wirst Du jeden einzelnen Moment intensiver genießen und eine nie gekannte Dankbarkeit dem Leben gegenüber verspüren. Dass es sich hierbei nicht nur um eine hoffnungsfrohe Annahme, sondern um eine Tatsache handelt, beweisen zahlreiche Studien der Hirnforschung. Denn da unser Gehirn nichts Statisches ist, sondern sich je nach Beanspruchung und Förderung verändert, liegt es an uns selbst, welchen Teil wir weiterentwickeln. Meditation kann uns also helfen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, welches frei von der Meinung unserer Mitmenschen und der Kontrolle durch unsere bewussten oder unbewussten negativen Gedanken ist. Abgesehen davon führt die meditative Praxis zu einer Steigerung unseres Bewusstseins und rüstet uns mit den notwendigen Strategien aus, selbst Notsituationen wie Auseinandersetzungen oder Grenzerfahrungen wie Verlust, Schmerzen etc. souverän zu bewältigen. Langfristig leistet Meditation einen entscheidenden Beitrag, eine positive Grundeinstellung gegenüber uns selbst und unseren Mitmenschen zu entwickeln, die von Respekt, Toleranz, Verständnis und Mitgefühl geprägt ist.Bild © byheaven / 123rf.com

Achtsamkeit lernen durch Yoga

von/ durch Nick am Feb 29 2016
Achtsamkeit lernen durch YogaAchtsam sein ist eine Kunst, die uns ganz zu uns zurückholt. Oft sind wir mit einer Sache beschäftigt und denken schon an zwei, drei andere. In unserer hektischen Welt ist Multitasking der Begriff schlechthin für einen perfekt organisierten Menschen, der mehrere Projekte gleichzeitig am Laufen hält und meist auch erfolgreich abschließt. Im Kopf haben wir Bilder von Menschen, die die Straße entlang eilen, das Handy am Ohr halten, jemandem winken und schon an die ersten Aufgaben in der Firma denken.Nach fernöstlichen Erkenntnissen ist dies allerdings nicht der Weg zu einem erfolgreichen Leben; und zwar aus dem einfachen Grund, weil mehr nicht immer besser ist, weil materieller Erfolg nicht wirklich zufrieden macht und weil solche Personen sich aufreiben, während ihnen das eigentlich Wichtige im Leben entgeht: sie selbst und die wahre Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Ganz nebenbei steht es außer Frage, dass solch ein Leben mit mehr Stress und damit auch mit mehr Gefahren für Leib und Leben verbunden ist: Schlaganfälle und Herzinfarkte sind wahrscheinlicher als bei jemandem, der sehr achtsam lebt.Langsam lernenWer die Achtsamkeit schon einmal ausprobiert hat, weiß, dass es gar nicht so einfach ist: Klassisches Beispiel ist das Essen einer einzelnen Rosine. Erst wird sie genau betrachtet, dann mit den Fingern erspürt, zur Nase geführt und berochen, dann in den Mund geschoben, beleckt, gefühlt, ausgekundschaftet, dann zerbissen und sehr lange gekaut, um die unterschiedlichen Geschmacksnuancen herauszulesen. Wem das zu aufwendig ist, der kann es natürlich auch einfach mit seinen täglichen Arbeiten versuchen: sich bewusst die Zähne putzen, waschen und anziehen, später den Kaffee einschenken, trinken und so weiter.Es geht darum, ganz bei der jeweiligen Handlung zu bleiben und nicht gedanklich abzuschweifen; sich nicht die Schuhe anzuziehen und schon mit einem Bein aus der Tür zu sein; nicht die Mail zu beantworten und bereits in Gedanken die Unterlagen für die kommende Sitzung zusammenzustellen; nicht auf der Yogamatte zu üben und sich bereits das Outfit für die Party zu überlegen.Interessanterweise ist die fernöstliche Kunst ebenso einfach wie schwierig. Wir können unmöglich mehr als einen Gedanken denken, selbst wenn es nur Millisekunden Abstand zwischen diesem und jenem sind; und wir können immer nur eine Handlung ausführen: Es ist nicht machbar, das Baby anzuziehen und dem Großen die Schuhe zu binden; im Topf zu rühren und den Wasserkocher zu füllen; mit dem Kollegen zu reden und dem Chef zu antworten - es geht immer nur eins nach dem anderen, selbst wenn wir unglaublich schnell arbeiten und reagieren können. Beobachte dich selbst einmal und überzeuge dich von der Wahrheit dieser Aussage.Insofern ist jeder Versuch, viele Dinge parallel zu tun, stets zum Scheitern verurteilt. Ist es dann nicht viel besser, eine Sache nach der anderen zu erledigen und dabei ganz konzentriert zu sein? Die Qualität der Einzelergebnisse wird dabei eindeutig besser - und dies ist ein weiterer Grund, die oft hektische Mehrfacharbeit zu lassen. Außerdem ist mehr Ruhe sicher gesundheitsfördernd.Yoga lehrt den WegDie Yogaübungen zeigen uns, wie es geht: Wir können nur eine nach der anderen ausführen und müssen, damit sie gelingen, sehr genau arbeiten. Wir konzentrieren uns ganz auf das Geschehen, auf Becken-, Fuß- oder Rückenstellung, auf Kopfhaltung, Atmung und Gleichgewicht. Die entspannenden Momente wie das Loslassen der Gedanken oder die Toter-Mann-Stellung führen uns ebenfalls zu dem Moment, wo nichts anderes wichtig ist; es gibt nur diesen Augenblick, dieses Vorhaben, diese Übung. Der Rest der Welt ist ausgeblendet. So können wir auch im Alltag agieren: konzentriert Auto fahren, Brote schmieren oder sich auf das Gespräch mit dem Gegenüber konzentrieren. So wird beispielsweise aktives Zuhören möglich.Probiere selbst, Alltagshandlungen anders auszuführen, und erlebe den Unterschied!Bild © kraho / 123rf.com

Yoga in der Schwangerschaft

von/ durch Nick am Feb 28 2016
Yoga in der SchwangerschaftJede Yogaform ist auch mit einer mentalen Übung verbunden: der Konzentration auf den eigenen Körper. So kann Yoga Dir helfen, besser in Dich hineinzuhören und damit auch zu Deinem Kind hin. Und während des Geburtsvorgangs ist es von Vorteil, wenn Du als Yogaschülerin in der Kontrolle über An- und Entspannungen Deines Körpers geübt bist.Meditatives YogaSolange es sich nicht um eine Risikoschwangerschaft handelt und auch keine Beschwerden in den Beinen vorliegen (z. B. Wassereinlagerungen oder Durchblutungsstörungen), gilt daher meditatives Yoga im Sitzen für Schwangere als durchaus empfehlenswert. Je nach Deinen - bestenfalls durch bisheriges Yogatraining erworbenen - Fähigkeiten kannst Du dafür in den Fersensitz, den Diamantsitz, den Schneidersitz, den einfachen Sitz, den vollkommenen Sitz, den halben oder den ganzen Lotussitz gehen. Beachte aber bitte, dass manche von diesen Sitzhaltungen bei Ungeübten das Kniegelenk schädigen können. Besonders beliebte Yoga-Meditationshaltungen von Schwangeren sind der Fersensitz, ggf. mit einem Bänkchen oder Kissen ausgeführt, und der Schneidersitz.Bei Beschwerden in den Beinen oder im Rücken bietet sich die Yoga-Meditation auf einem Stuhl oder Hocker an: Setze Dich dafür so hin, dass sich Deine Oberschenkel waagerecht zum Boden befinden und Deine Füße vollen, flachen Kontakt zum ihm haben. Falls das Sitzmöbel etwas zu hoch dafür sein sollte, kannst Du z. B. eine gefaltete Decke als Fußbodenerhöhung nutzen. Öffne Deine Beine und Fußstellung so weit, dass es sich für Dich und Dein Kind gut anfühlt. Falls es noch keine Bewegungsbeeinträchtigung durch einen vorgewölbten Bauch gibt: Richte Dein Becken auf, halte Deinen Rücken gerade und achte darauf, dass Deine Schultern weder vorgezogen noch verkrampft sind. Je nach Ausprägung Deiner Bauchwölbung kannst Du aber auch ggf. mit Becken und Rücken für einen Haltungsausgleich sorgen; die Sitzhaltung sollte sich für Dich auf keinen Fall unnatürlich oder belastend anfühlen - Du bist eine Schwangere und ausgestattet mit einem hochsensiblen Körperbewusstsein, nutze dieses für Dich und Dein Kind. Wenn Du die für Dich optimale Sitzposition gefunden hast, schließe Deine Augen, lasse Deinen Atem fließen und beginne mit einer von Dir bevorzugten Meditationstechnik. Diese kann durchaus darin bestehen, dass Du mental Kontakt zu Deinem Kind aufnimmst. Auch das meditative Hören von bestimmter klassischer Musik - einige Experten raten zu Mozart oder Bach - in diesem Lebensabschnitt kann viele positive Effekte haben; aber bitte nicht zu laut, denn durch das Fruchtwasser kommen die Schallschwingungen bei Deinem Kind verstärkt an.Hatha YogaDer Nutzen des Hatha Yogas reicht über die körperlichen Trainingseffekte von reinem Sport weit hinaus; hier jedoch sei seinen sportlichen Anforderungen die Aufmerksamkeit geschenkt.Zunächst: Zu den geeigneten Sportarten für Schwangere zählt - neben leicht ausgeführten Gymnastik- und Aerobicübungen, Schwimmen, Golfen und gemütlichem Radfahren - auch und gerade Hatha Yoga. Im Idealfall bist Du bereits eine Yogini und kannst nun als Schwangere Dein gewohntes Training einfach modifizieren. Wer aber erst in der Schwangerschaft mit Hatha Yoga (oder anderem ungewohnten Sport) beginnen möchte, sollte unbedingt zuvor ärztlichen Rat einholen. Denn die Schwangerschaftshormone, die ja die Aufgabe haben, Deinem Körper einen Geburtsvorgang zu ermöglichen, bewirken eine gesteigerte Flexibilität von Muskeln, Bindegewebe und Sehnen. Das bedeutet leider aber auch eine gesteigerte Verletzungsanfälligkeit für die Gelenke, vor allem dann, wenn nicht zuvor eine gesunde, zur sportlichen Betätigung passende Stützmuskulatur erarbeitet wurde. Doch auch schwangere trainierte Yogaschülerinnen sollten Folgendes beachten:- Abgeraten wird von Übungen, die zur Kräftigung der Bauchmuskulatur dienen. Bekannte Asanas, die nun besser fortgelassen werden sollten, sind z. B. die Pumpe (Urdhva Prasarita Padasana), das Boot (Ardha Navasana) und die Sitzbalance (Dandasana).- Übe Rückbeugen nur noch in einer sehr sanften Form, und vergiss nicht, dass Dir durch die Schwangerschaft eher schwindlig werden kann; in diesem Fall beende das Training.- Achte bei Vorwärtsbeugen darauf, dass Dein Bauch genügend Platz hat; positioniere dafür die Beine entsprechend weit auseinander.- Übungen, bei denen der Atem extra angehalten werden soll, werden für die Schwangerschaft nicht empfohlen.- Sobald Du die Bauchlage nicht mehr als angenehm empfindest: Streiche entsprechende Übungen.- Zumeist werden bei Yogakursen, in denen auch Schwangere mitmachen, ab dem 4. (Schwangerschafts-)Monat deren Übungen modifiziert und ab dem 7. Monat Umkehrhaltungen konsequent für diese tabuisiert. (Inwieweit Umkehrhaltungen bis zum 7. Monat für Schwangere sinnvoll sind, ist umstritten.)Führe generell nur Asanas aus, bei denen Du ein gutes Gefühl hast. Übe nicht aus Ehrgeiz, sondern nur für Eure Gesundheit und Wohlbefinden.Bild © xua
Nackt-Yoga

Nackt-Yoga

von/ durch Nick am Feb 25 2016
Nackt-Yoga Nudisten oder die, die es werden wollen, aufgepasst! Wer sich schon immer ein Yoga-Programm ohne einengende Kleidung gewünscht hat, der wird sich in einem Kurs für Nackt-Yoga sicherlich wie zu Hause fühlen. Grundsätzlich unterscheidet sich diese Variante nicht von herkömmlichen Yoga-Lehrgängen. Nur, dass eben die Bekleidung fehlt. Ein Faktum, welches sich nur schwer ignorieren lässt. Die Anhängerinnen und Anhänger dieses neuen Yoga-Trends versprechen sich von dieser in jeglicher Hinsicht anregenden Stilrichtung noch mehr Körperbewusstsein sowie Präzision beim Ausüben der einzelnen Positionen. Auch lautet das Argument, dass es sich bei Yoga um eine Bewegungsform handelt, die von Natürlichkeit und Ursprünglichkeit geprägt ist. Entsprechend erscheint das nackte Üben nur logisch zu sein. Nicht nur überzeugte Nudisten finden Gefallen an dieser Variante. Denn wann immer es darum geht, den eigenen Körper in Form zu bringen, erweist sich eine genaue Kontrolle als vorteilhaft. Möchtest Du also tatsächlich Problemzonen angehen und letztendlich zu Deinem Traumbody finden, dann bietet Nackt-Yoga ausgezeichnete Erfolgschancen. Schließlich hast Du hier keine Möglichkeit mehr, Dich Illusionen hinzugeben und überflüssige Pfunde in einem Meer aus Stoff zu verstecken. Kurse werden inzwischen überall da angeboten, wo sich Nudisten tummeln. Dazu zählen natürlich in erster Linie angesagte Ziele für den Strandurlaub. Doch auch Nackt-Yoga-Kurse im Rahmen eines Workshops oder einer regelmäßigen Abendveranstaltung sind zunehmend im Kommen und werden sowohl von privaten Yoga-Lehrerinnen und Lehrern als auch einschlägigen Yoga-Zentren ins Programm aufgenommen. Nackt-Yoga – nichts für biedere Zeitgenossinnen und Zeitgenossen? Natürlich kostet es erst einmal Überwindung, seine Yoga-Übungen in unbekleidetem Zustand durchzuführen. Gerade dann, wenn es sich um ein Training in der Gruppe handelt, fällt es uns gewöhnlich schwer, die Hüllen fallen zu lassen. Jedoch kann diese Form in doppelter Hinsicht zu einer Stärkung des Selbstbewusstseins und langfristig auch zu einem schönen, flexiblen und gesunden Körper führen. Schließlich verlierst Du durch Dein Yoga-Training nicht nur Pfunde, sondern Du lernst auf diese Weise auch, Dich so anzunehmen, wie Du bist. Viele Menschen lehnen ihren Körper unbewusst ab. Dabei ist es irrelevant, ob er tatsächlich Schwachstellen aufweist oder im Auge des außenstehenden Betrachters makellos ist. Es geht ausschließlich darum, wie wir uns selber darin fühlen. Allein die Fähigkeit, sich selbst ohne die schützende Kleidungsschicht im Spiegel zu betrachten und sich auch anderen ohne jegliche Hülle zu offenbaren, kann sich bereits als revolutionär erweisen. Schließlich brechen viele damit ein ungeschriebenes Gesetz und überwinden auf diese Weise nicht nur Schranken und Hürden, sondern auch ihre eigene Angst. Das Gefühl der Freiheit, welches mit dieser Entwicklung einhergeht, lässt sich nur schwer beschreiben. Es ist etwas, was erlebt werden muss. Möchte man also auf diesem Gebiet neue Erfahrungen sammeln, dann bietet Nackt-Yoga ausreichend Raum, um sich selbst und den eigenen Körper zu finden, anzuerkennen und letztendlich auch so zu transformieren, dass er sein höchstes Potential erreicht. Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass Nackt-Yoga folglich nicht nur für eine Schar unbezähmbarer Freigeister geeignet ist, sondern auch Menschen helfen kann, die mit ihrem Körper ein Problem haben und dieses auf besonders konstruktive und gewinnbringende Weise angehen möchten. Befreiend kann Nackt-Yoga beispielsweise für diejenigen sein, die eine strenge und prüde Erziehung durchlaufen haben und Sexualität immer noch als etwas Schändliches empfinden. Bei einem Training in der Gruppe wird der Anblick unbekleideter Menschen im Laufe der Zeit zur Normalität und dem eigenen physischen Sein wird folglich jenes zu verachtende Element genommen. Abgesehen von diesen Effekten enthält Nackt-Yoga natürlich auch das gesamte Potpourri an positiven Auswirkungen, welche grundsätzlich mit einem Yoga-Workout einhergehen. So wirst Du Dich schon bald vitaler, selbstsicherer und gesünder fühlen und Dinge, die Dich zuvor belastet haben, mit Bravour meistern. Abgesehen von Deiner Körperhaltung wird sich auch Deine gesamte Ausstrahlung ändern und Du wirst die Unabhängigkeit, die Du während des Trainings von Nackt-Yoga entwickelst, nicht mehr missen wollen. Bild © staras / 123rf.com
Yogaübungen zum Abnehmen

Yoga und Ernährung

von/ durch Nick am Feb 24 2016
Yoga und Ernährung Wer rundherum gesund ist, kann essen, was und wann er möchte - und sollte sich dabei nicht hineinreden lassen. Wir alle kennen Menschen, die abends Süßigkeiten, nachts Nudelpfannen und am frühen Morgen schon kalte Pizza essen. Der eine trinkt sein halbes Leben lang Cola light, der andere liebt Fertiggerichte oder Chips. Viele starten nur mit einer Tasse Kaffee in den Tag, kaufen das belegte Brötchen unterwegs, essen mittags Kantinengerichte und gehen abends mit Freunden aus, um deftig und viel zu speisen - natürlich mit Alkohol. Gesundheit trainieren ... Für eingefleischte Yogafans sind das alles rote Tücher. Und doch ist bekannt, dass man alles richtig machen und trotzdem viel zu früh sterben kann; andere scheinen über sämtliche Stränge zu schlagen und werden dabei steinalt. Es ist also offenbar eine Frage der Gene, der Konstitution und vor allem - da sind sich viele Wissenschaftler einig - eine Frage der Lebenslust, der Sinnerfüllung und des Wohlgefühls. Wer mit sich selbst im Reinen ist, grübelt weniger, hält den Blutdruck niedriger (weil er sich weniger aufregt) und weckt damit auch keine Veranlagungen, die bei ungünstigen Lebensbedingungen ausbrechen können. Das gilt neben dem Blutdruck für Krankheiten wie Diabetes, die durch Stress und Schock ausgelöst werden können; ebenso wissen wir, dass fortlaufender Disstress und das Gefühl des hilflosen Gefangenseins Krebszellen aktivieren können; ganz zu schweigen von Schlaganfällen, Infarkten und manchem mehr. Yoga hat also ganz unabhängig von unserer Ernährung schon allein deswegen einen positiven Einfluss, weil es unsere körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert, unsere Psyche zur Ruhe und die Seele zum Wohlbefinden bringt; weil es den Herzschlag und damit den Blutdruck senkt, gleichzeitig aber unsere Organe und Drüsen optimal arbeiten lässt; der Stoffwechsel kommt in Schwung und der ganze Körper wird harmonisch durchgeknetet; Muskeln, Sehnen und Bänder sind flexibler, gedehnter und halten uns stabil im Gleichgewicht. Ein nicht verkürzter Muskel verbraucht mehr Sauerstoff, unser Atem fließt gleichzeitig durch die Yogaübungen sehr viel gleichmäßiger. Selbstverständlich arbeiten dadurch auch die Verdauung, der Nährstofftransport, die Zellversorgung und die Organe in einem gleichmäßigen, gesunden Rhythmus. ... und essen Wenn jetzt noch eine klassische Yogaernährung dazukommt, ist der Mensch im Gleichgewicht. Yogis essen bevorzugt vegetarisch und mäßig. Sie nehmen viel reines Wasser auf, sei es durch Trinken, zahlreiche Gemüsearten oder Suppen. Zudem wird seltener Kaffee und mehr Tee getrunken; weniger Milch, Käse und Wurst, dafür mehr Aufstriche und natürliche Brotbeläge gegessen. Vegetarier verzichten überwiegend auf Alkohol, rauchen nicht und nehmen keine Drogen. Es werden mehr Biolebensmittel eingekauft und gern selbst gekocht. Auf diese Weise meiden Yogis, wie alle Vegetarier, insgesamt Fette - vor allem die ungesünderen -, dazu Zucker und Salze, wie sie in Fertigwaren überproportional enthalten sind. Farbstoffe und Zusatzstoffe kommen ebenfalls kaum oder seltener auf den Teller. Dafür findet sich mehr Rohkost, die den Zähnen, dem Speichel und dem Magen-Darm-System ihre natürliche Verdauungsaufgabe abfordern. Dieses naturbelassenere Essen besitzt mehr Volumen und wertvolle Nährstoffe, sodass weniger Hungergefühle und überhaupt keine Heißhungerattacken entstehen. Dann sind wenige Stückchen Bioschokolade einfach nur ein leckeres Dessert und kein gefühltes Muss. Ein Vorteil dieser Ernährung ist das gesunde Gewicht - wobei ein leichtes Übergewicht in jüngster Zeit von Wissenschaftlern sogar als gesünder als eine recht schlanke Figur eingestuft wurde, weil die körperliche Widerstandskraft größer ist. Andere „Veggi“-Faktoren sind bessere Blutwerte, die sich auf Arterien, Herzkrankgefäße, Venen und die vielen winzigen, aber wichtigen Äderchen im Körper auswirken. Niemand kann bei einem solchen Leben garantieren, dass du keinen Schlaganfall oder Infarkt bekommst, aber die Chancen steigen, diesen Krankheiten für längere Zeit oder überhaupt zu entgehen. Ob Vegetarier länger leben, ist nicht verlässlich erforscht. Wie gesagt, wichtig ist vor allem deine innere Einstellung: Yoga und Ernährung sollen dich gesund und glücklich machen. Bild © oleandra / 123rf.com

Yoga Übungen für den Bauch

von/ durch Nick am Feb 23 2016
Yoga Übungen für den BauchWer spezielle Yoga-Übungen für den Bauch sucht, möchte seine Körpermitte häufig vor allem aus ästhetischen Gründen in Form bringen: Schließlich gilt ein flacher Bauch als attraktiv und sexy. Gleichzeitig bringt der sanfte Aufbau von Bauchmuskeln auch viele gesundheitliche Vorteile mit sich. Die gestärkte Muskulatur legt sich wie ein Korsett um Deine inneren Organe und verleiht Dir so mehr Körperspannung. Damit beugst Du einem Hohlkreuz und Rückenbeschwerden vor. Trainierst Du gleichzeitig den Beckenboden, stabilisierst Du Blase und Gebärmutter. Außerdem werden durch die Übungen der Verdauungstrakt, Leber, Nieren sowie die Geschlechtsorgane angeregt: Damit wirkt Yoga wohltuend bei Reizdarm, unterstützt die Ausscheidung von belastenden Stoffen und lindert Menstruationsbeschwerden.Die Energie fließt wiederMit Bauch-Übungen aktivierst Du zwei wichtige Chakren: Etwa eine Handbreit unter dem Bauchnabel liegt das Sakralchakra, das Zentrum für Lebensfreude, Kreativität und Sexualität. Das Nabelchakra in der Magengegend steht für Willensstärke, Macht und Ausdauer. Indem Du mit Yoga Blockaden in diesen Zentren löst, findest Du zu einem besseren Körpergefühl und mehr Selbstbewusstsein.Wertvolle Übungen für den BauchDie perfekte Mischung aus Muskelaufbau, Dehnen und Entspannen tut Körper und Seele gut. Gerade für Einsteiger empfiehlt es sich aber, nicht über die persönliche Leistungsgrenze hinauszugehen. Führe alle Übungen so aus, dass es sich für Dich angenehm anfühlt und Du keine Schmerzen hast. Wenn Du regelmäßig trainierst, nimmt Deine Beweglichkeit ohnehin kontinuierlich zu.Der BogenschützeMit dieser Übung, die im Stehen ausgeführt wird, stärkst Du Deine Bauchmuskeln und verbesserst Deine Körperspannung. Stelle Dich mit einem Fußabstand von etwa 70 Zentimetern – die Zehen nach vorne – auf eine rutschfeste Unterlage. Drehe dann den linken Fuß im 90-Grad-Winkel nach außen und lasse Deinen Oberkörper folgen. Jetzt spannst Du Deine imaginäre Bogensehne: Hebe beide Arme an, ziehe den rechten Arm nach hinten und strecke den linken nach vorne. Die Ellenbogen sollten dabei waagrecht und die Schulterblätter unten sein. Beuge jetzt das rechte Knie, bis es sich über dem Fußgelenk befindet. Achte darauf, dass die Hüfte gerade bleibt. Wenn Du diese Position erreicht hast, spannst Du Deinen Beckenboden an und ziehst den Nabel in Richtung Wirbelsäule. Atme für die Dauer von ein bis drei Minuten langsam und tief ein und aus und fokussiere dabei den Daumennagel der linken Hand. Anschließend nimmst du einen Seitenwechsel vor und wiederholst die Übung.Die KatzeEine Herausforderung für die geraden Bauchmuskeln stellt die „Katze” dar: Gehe dafür in den Vierfüßlerstand: Die Knie befinden sich dabei unter der Hüfte, die Hände unter den Schultern. Die Ellenbogen sind einander zugewandt, die Arme hältst Du locker. Für einen sicheren Halt spreizt Du die Finger. Beim Ausatmen wölbst Du Deinen Rücken zu einem runden Katzenbuckel, spannst dabei den Beckenboden an und ziehst den Nabel nach innen. Erhältst Du den Impuls zum Einatmen, löst Du die Position und richtest die Halswirbelsäule auf. Am besten wiederholst Du diese Übung zehn- bis zwanzigmal.Janu Sirasana – die halbe Kopf-Knie-StellungMit dieser Übung sagst Du stressbedingtem Blähbauch ade und baust gleichzeitig Fett ab. Setze Dich mit gestreckten Beinen und nach oben zeigenden Zehen auf Deine Yogamatte. Winkle dann das linke Bein so an, dass die Fußsohle den rechten Oberschenkel berührt. Strecke jetzt beide Arme zur Decke, beuge Deinen Oberkörper langsam nach vorne und umfasse mit beiden Händen Deinen rechten Fuß. Während Du diese Position für die Dauer von etwa einer Minute hältst, atmest du tief weiter. Dann nimmst du einen Beinwechsel vor. Da diese Übung eine starke Stretch-Bewegung enthält, solltest Du Dich zuvor unbedingt durch Laufen oder die mehrmalige Ausführung des Sonnengrußes aufwärmen.Bild © fizkes / 123rf.com

Zen-Meditation - einfach mal zur Ruhe kommen

von/ durch Nick am Feb 22 2016
Zen-MeditationNicht selten bestimmen Stress und Hektik den Alltag. Die Dauerbelastung zerrt auf Dauer an den Nerven, weshalb wir uns nach mehr Ruhe und Entspannung sehnen. Eine der effektivsten Meditationstechniken ist die Zen-Meditation, auch Zazen genannt, die den Geist und den Körper entspannt.Viele Menschen fühlen sich im Alltag überfordert. Wenn das stressige Alltagsleben den Körper belastet, ist der Burn-out nur noch eine Frage der Zeit. Damit die totale Erschöpfung ausbleibt, können Entspannungs- und Meditationsübungen für Abhilfe sorgen. Eine der bekanntesten und beliebtesten Meditationstechniken ist das Zazen, das aus dem Zen-Buddhismus stammt. Beim Zazen kommen der Geist und der Körper endlich zur Ruhe. Du findest eine innere Stabilität, die den täglichen Anstrengungen trotzt.Zazen – sitzen & wartenSchon Buddha meditierte täglich im Sitzen, um die Gedanken zu zügeln und den Geist zu stärken. Zazen, eine Sitzmeditation aus dem Zen-Buddhismus, ist auch unter der Bezeichnung „Shikantaza“ bekannt. Zazen scheint gar nicht so schwer zu sein. Allerdings sieht die Praxis häufig anders aus, weil die Gedanken nur schwer verstummen wollen.Zazen bedeutet „stilles Sitzen“. Dabei wird die Aufmerksamkeit auf die Atmung gelenkt, um ganz bewusst zu werden und achtsam zu sein. Beim Zazen erreichst Du keinesfalls einen traumartigen Zustand. Du befindest dich im Hier und Jetzt, in einem Raum, in dem Deine Gedanken keine Rolle spielen. Ziel der Zen-Meditation ist das Sitzen, ohne dabei an irgendetwas zu denken. Wer die Meditationstechnik regelmäßig praktiziert, wird zwar nicht sofort die Erleuchtung, jedoch wesentlich mehr Ruhe und Entspannung finden.Gelassen durch den AlltagWas genau beim Zazen passiert, ist bislang noch unklar. Forscher haben allerdings herausgefunden, dass die Dichte der sogenannten Grauen Substanz zunimmt. Die Graue Substanz ist ein Bestandteil des Zentralnervensystems, der für das Gedächtnis, die Sprache und die Aufmerksamkeit verantwortlich ist. Demzufolge scheint das Zazen eine Art Trainingsprogramm für das Gehirn zu sein.Regelmäßiges Meditieren wirkt sich jedoch nicht nur auf den Geist, sondern auch auf den Körper positiv aus. Immer mehr Studien belegen, dass Meditation ein wirksames Mittel gegen Stress ist. Mit der Zen-Meditation können nicht nur Kopfschmerzen verschwinden, sondern auch Müdigkeit Nacken- und Rückenschmerzen innere Unruhe Herzklopfen Ein- und Durchschlafstörungen Zwar ist die Zen-Meditation kein Allheilmittel, jedoch werden viele Symptome, die sich vor allem körperlich bemerkbar machen, gelindert.Im Sitzen meditieren – Haltung & AtmungBeim Zazen ist es wichtig, dass die Haltung aufrecht, aber keinesfalls starr ist. Besonders hilfreich ist ein Zafu, ein rundes Sitzkissen, das auch als „Symbol des Zazen“ gilt. Da das Zafu 10 bis 15 Zentimeter dick ist, kannst Du auf natürliche Weise aufrecht sitzen, ohne die Rückenmuskulatur unnötig zu strapazieren. Die linke Hand ruht dabei in der rechten, während beide Daumen sich leicht berühren.Traditionell wird beim Zazen der Lotossitz eingenommen, indem Du beide Beine so verschränkst, dass Du zunächst Deinen rechten Fuß auf den linken Oberschenkel legst, bevor Du Deinen linken Fuß auf den rechten Oberschenkel setzt. Falls der Lotossitz Schmerzen bereitet, kannst Du auch einen Fuß auf den Oberschenkel legen oder den Schneidersitz einnehmen. Deine Haltung sollte stets entspannt und keinesfalls verkrampft sein.Die Atmung spielt beim Zazen eine wesentliche Rolle. Bei der Zen-Meditation atmest Du besonders tief und ruhig. Dein Atem fließt in den Bauch, bevor er Deinen Körper langsam verlässt. Gedanken, die Dich während der Meditation beschäftigen, sollten wie Wolken vorbeiziehen. Falls Dir das Loslassen von Gedanken und Bildern anfangs schwerfällt, kannst Du auch Deine Atemzüge zählen.FazitZen-Meditation ist eine hervorragende Möglichkeit, um den Geist zu beruhigen und Stress abzubauen. Wer das Zazen regelmäßig praktiziert, begegnet dem stressigen Alltag mit Ruhe und Gelassenheit. Zazen ist nicht nur eine Wohltat für den Geist, sondern auch für den Körper, weil typische Stresssymptome schon nach wenigen Anwendungen gelindert werden.Bild © og_vision / 123rf.com
Ist Yoga gesund?

Ist Yoga gesund?

von/ durch Nick am Feb 21 2016
Ist Yoga gesund?„No Sports“, sagte Churchill. Und den Spruch „Sport ist Mord“ kennen wir alle. Ist Yoga nun Sport und sollte im Zweifelsfall lieber unterlassen werden? Oder ist es eine Lebensanschauung und sollte zumindest ausprobiert werden?Jedes Wellness-Magazin spricht über gesundes Yoga. Und das stimmt auch, sofern die Übungen richtig praktiziert werden. Yoga erdet uns und bietet zahlreiche Vorteile. Dafür brauchst du nur eine gute Matte, bequeme Kleidung und etwas Raum um dich herum. Professionelle Anleitung Wer mit Yoga startet, sollte es analog zu anderen Sportarten halten: langsam anfangen, bei Vorerkrankungen den Arzt fragen und als Anfänger am besten mit einem Lehrer üben, damit sich keine Haltungsfehler einschleichen. Ein guter Lehrer achtet nicht nur darauf, wie beweglich du bist und in welche Gruppe du passt; er kümmert sich auch um deine Vorerkrankungen und Einschränkungen - schön wäre es, wenn er sie sofort selbst abfragt; falls nicht, solltest du ausdrücklich darauf hinweisen. Falscher Ehrgeiz hilft niemandem, am wenigsten dir selbst.Ein Trainer ist vor allem wichtig, damit du die Übungen korrekt ausführst; auch die, deren originalen Ablauf du nicht ausführen kannst, sondern für dich modifizierst. Deine Gelenke sollten so arbeiten, dass du dir auch nach mehreren Jahren des Übens keine Schäden zufügst; natürlich ebenso keine direkten durch heftige Bewegungen oder weil du nicht ausreichend aufgewärmt bist.Passende Kurse gibt es in privaten Studios, in Fitnesscentern und beispielsweise auch über die VHS. Pack deine Yogatasche und starte einfach einen ersten Versuch. Am besten achtest du auf die Ausbildung des Trainers, auch bei einem Schnupperangebot; falls du solche Angebote beispielsweise an einem Urlaubsort ausprobieren willst und triffst hier keine optimalen Trainer, höre bei den Übungen sehr gut auf deinen Körper: er zeigt dir immer deine Grenzen. Plötzliche stechende Schmerzen sind Alarmsignale, ein Dehnschmerz dagegen ist bis zu einer bestimmten Stärke völlig in Ordnung. Versuche nicht, dich weder hier noch in anderen Yogakursen vor den anderen zu beweisen. Gesundheit durch richtiges Üben Wenn du dich um die richtige Ausführung kümmerst, ist Yoga unbedingt gesund. Es ist gleichzeitig ein Sport und eine Lebensweise, um unsere anfängliche Frage zu beantworten. Wie stark du welche Seite betonen möchtest, bleibt dir überlassen: nur Asanas, also Körperstellungen, üben oder Meditation, Atemübungen und Mudras, die Fingerübungen, einbeziehen? Es gibt viele Möglichkeiten für dein individuelles Yoga. Dabei gelten weder Alters- noch Gesundheitsbeschränkungen. Es wird Yoga für Kinder, Senioren oder Behinderte angeboten; und du musst auch nicht auf dem Boden trainieren, sondern kannst dich beispielsweise auf einen Stuhl setzen.Zum Schluss listen wir die gesundheitlichen Vorteile von Yoga genauer auf. Es gibt zahlreiche medizinische Forschungen dazu; für deinen Körper, deine Seele und deinen Geist ist allerdings nur wichtig, dass du dich wohlfühlst. Mancher Vorteil wird sich sofort, manch anderer erst später einstellen. Insofern wirst du im Laufe der Zeit wahrscheinlich immer wieder eine Veränderung feststellen. Unsere Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit: Entspannung: stellt sich fast unmittelbar mit den ersten Übungsminuten ein mehr Gelassenheit, dadurch recht schneller Stressabbau und bessere Stressbewältigung in der Zukunft ausgeglichenerer Blutdruck, gesündere Arterien und Venen, dadurch Entlastung des Herzens und der Koronargefäße häufig Besserung bei chronischen Krankheiten und Schmerzen Aktivierung der Gelenkschmiere, dadurch Linderung von entzündlichen Krankheiten wie Rheuma, Arthrose und Gicht Dehnung verkürzter Muskeln, dadurch bessere Körperhaltung insgesamt größere Beweglichkeit, dadurch mehr Agilität und Standfestigkeit beziehungsweise Trittsicherheit Anregung des kompletten Stoffwechsels, der Drüsen und Organe größere Leistungsfähigkeit des Gehirns bessere Lungenfunktion und dauerhaft tieferer Atem auf Dauer gute innere Einstellungen: Ruhige Zuversicht führt zu einer gelungenen Lebensbewältigung. Bild © wavebreakmediamicro / 123rf.com
Kundalini-Meditation

Kundalini-Meditation

von/ durch Nick am Feb 20 2016
Kundalini-MeditationDie Kundalini-Meditation ist eine interessante Variante für alle diejenigen, denen das eher stille Pendant nicht zusagt. Schließlich zeichnet sich diese ganz besondere, von Osho entwickelte Meditationsform in erster Linie durch die integrierte schüttelnde Bewegung aus. Damit gehört sie in die Kategorie der sogenannten aktiven Meditationsformen, in denen es vor allem darum geht, von der körperlichen Bewegung zu einer stillen Innenansicht zu gelangen. Um Letztere zu erreichen, müssen sich die Meditierenden natürlich erst einmal aller störenden Faktoren entledigen. Entsprechend ist die 'Schüttelphase' ein Symbol für das Abwerfen von unnötigem Ballast. Denn nur, wenn das Fass leer ist, kann es mit guten Dingen gefüllt werden. Nach ihrem Begründer Osho kommt es in der aktiven Stufe zudem zu einer Aktivierung der Schlangenkraft bzw. der Kundalini, welche nicht nur dabei hilft, Altes und Überholtes loszuwerden, sondern auch neue Energie zu schöpfen. Meditieren leicht gemacht – die Kundalini-Form als interessante Alternative für Aktive Sowohl für Anfänger-/innen als auch für Menschen, die grundsätzlich Schwierigkeiten haben, stillzusitzen, kann die Kundalini-Meditation eine angemessene Lösung darstellen. Wenn Du Dir also etwas mehr Bewegung wünschst und Du Deinen Einstieg in die Meditation bis dato allein aufgrund der Sorge aufgeschoben hast, Dich nicht so lange konzentrieren zu können, dann solltest Du es einmal mit der Kundalini-Meditation versuchen. Schließlich handelt es sich hier um eine bunte Mischung aus Elementen wie Schütteln, Tanzen, Meditieren und Stillsein. Diese wiederum teilen sich in vier Phasen zu jeweils 15 Minuten auf, welche zu den von Chaitanya Hari komponierten musikalischen Klängen praktiziert werden. Die Kundalini-Meditation eignet sich besonders gut für die Zeit nach dem Feierabend, ermöglicht sie Dir doch, schnell abzuschalten, die Probleme und Anforderungen des Tages hinter Dir zu lassen und Dich ganz auf eine Phase der Entspannung und Erholung einzustellen. Dabei werden mehrere Prozesse durchlaufen, die natürlich auf die unterschiedlichen Aktivitäten zurückzuführen sind. In den dynamischen Stufen kommt es zu einer Steigerung von Herzfrequenz und Durchblutung. Die Zeit der Stille wiederum führt zu einem Abfall von Blutdruck und Herzfrequenz. Abgesehen davon hat die Kundalini-Meditation eine gesteigerter Aufmerksamkeit und Muskelentspannung zur Folge. Natürlich wirkt sich diese besonders effektive Form der Meditation, welche häufig auch als Zwilling der Osho Dynamic-Meditation bezeichnet wird, auch positiv auf deinen allgemeinen Geistes- und Seelenzustand aus. Denn wer tanzt, wird einfach nicht mehr in der Lage sein, sich auf die Schattenseiten des Lebens zu konzentrieren. Vielmehr führt diese Phase zusammen mit dem Schütteln zu der Auflösung sämtlicher Blockaden und zu einem freien Energiefluss, welcher schon fast automatisch Glück, Zufriedenheit und Ausgeglichenheit nach sich zieht. Entsprechend werden Dir die Sorgen und Nöte des Alltags schon bald klein und unbedeutend vorkommen, Du wirst eine gesunde Distanz zu Deinen Problemen gewinnen und diese letztendlich souverän meistern können. Die einzelnen Stufen der Kundalini-Meditation – Anleitung und Tipps Egal, wo Du die Kundalini-Meditation durchführst, die eigens hierfür kreierte Musik darf natürlich nicht fehlen. Zudem solltest Du in keinem der unterschiedlichen Abschnitte versuchen, eine besondere Wirkung oder Reaktion zu erzwingen, sondern einfach alles auf Dich zukommen lassen. Für die Einstiegsphase bedeutet dies, dass Du wartest, bis Dein Körper von selber zu zittern anfängt. Ist dies der Fall, so kannst Du ein wenig nachhelfen. In keinem Fall solltest Du jedoch der Verursacher bzw. Dirigent der unterschiedlichen Bewegungen sein. Dies trifft auch auf die zweite Stufe zu. Tanze einfach, wie Dir zumute ist. Auch hier kommt es vornehmlich auf die Aktivität und nicht auf die konkreten Schritte an. Das dritte Stadium dient dazu, langsam zur Ruhe zu kommen. Dabei kannst Du im Stehen, Sitzen oder Liegen, mit geöffneten oder geschlossenen Augen einfach nur der Musik lauschen. Als Abschluss legst Du Dich auf den Boden und beginnst, in Dich hineinzuhören und die Stille zu genießen.Bild © anvino / 123rf.com