Yoga BLOG
Inside Yoga – die neue Yoga Generation
von/ durch Nick
am Apr 18 2016
Inside Yoga – die neue Yoga Generation
Inside Yoga ist eine eingetragene Yoga-Studio-Marke, die von Young-Ho Kim begründet wurde. Sie zählt zu den neuen und modernen Yoga-Variationen, die sich zwar an den traditionellen Yoga-Praktiken orientieren, jedoch weniger fixiert auf die alten Großmeister sind.Inside Yoga versteht sich als ideologiefrei und dynamisch und an modernen Erkenntnissen in Verbindung mit Techniken aus dem Kampfsport orientiert.
Young-Ho Kim
Young-Ho Kim wurde 1976 in Korea geboren. Er zog als Jugendlicher mit seiner Familie nach Deutschland und wurde selbst besonders durch den Kampfsport Taekwondo geprägt. Bereits im Alter von 21 Jahren erreichte er den 5. Dan-Grad.Young-Ho Kim entwickelte eine moderne Form des Yoga, die aus einer bunten Ansammlung an lebendigen Ashtanga-Übungen, Abwehrstellungen des Taekwondo und Grundelementen des Anasura besteht.
Young-Ho Kim, der als Yogalehrer und Ausbilder selbst aktiv ist, entwickelte Inside Yoga nach seinem eigenen Konzept. Er bietet keine Meditationen und kein Mantra-Singen an. Stattdessen kombiniert er seine Form des Yoga mit modernen Hip-Hop-Rhythmen und elektronischer Musik und erreicht auf diese Weise eine Vielzahl an Menschen, die sich sonst möglicherweise niemals für Yoga interessiert hätten.
Gemeinsam mit seinem Bruder führt Kim heute mehrere Studios und hat sich international einen Ruf als Trainer und Vortragender erarbeitet.
Young-Ho Kim von Inside Yoga im Interview mit YogaMeHome.org
Die Entwicklung von Inside Yoga
Inside Yoga wird nicht nur in Form eines aktiven und dynamischen Yogas in Studios angeboten, sondern auch im Rahmen von Konferenzen gelehrt und in Trainer-Ausbildungen vermittelt.
Das erste Studio gründete Young-Ho Kim in Frankfurt am Main. Bereits nach kürzester Zeit hatte das Studio großen Zulauf und darüber hinaus zahlreiche Interessenten, die sich in der Inside Yoga Form weiterbilden wollten. Dieses Interesse mündete im Jahr 2010 in der Gründung der Inside Academy, an der sich zahlreiche Menschen ausbilden lassen.
Im Jahr 2012 wurde sowohl die erste große Inside Yoga Conference ins Leben gerufen als auch in der Stadt Wiesbaden das zweite Inside Yoga Studio gegründet. 2013 expandierte das Hauptstudio in ein vergrößertes Gebäude mit mehr als 800 Quadratmetern Fläche. Bereits im Folgejahr findet die erste Inside Yoga Conference in Zürich, in der Schweiz statt.
Die Kurse und Übungen
In den Inside Yoga Studios wird auf das Zusammenspiel von Yoga-Übungen und Musik viel Wert gelegt. Der Ablauf einer Übungsstunde ist gut strukturiert und hat in der Regel ein klares Ziel. Die Teilnehmenden sollen in der Lage sein, am Schluss der Stunde eine konkrete Abfolge von Asana-Übungen zu einem bestimmten Lied durchzuführen. Die Musik beziehungsweise Melodie gibt hierbei den Takt sowie den Rhythmus der Übungen vor.Eine Übungseinheit ist dabei meist ähnlich einer Choreografie konzipiert. Sie beginnt mit Übungen zur Mobilisierung und geht in verschiedene Asanas über. Die Asanas werden zunächst ohne Musik ausführlich erklärt. Die Haltungen werden anschließend mehrfach demonstriert und bei den Teilnehmenden freundlich korrigiert. Die Musik wird nach und nach hinzugenommen, bis am Schluss die Yoga-Einheit ein harmonisches Ganzes ergibt.
Die Ausbildungen und Workshops
Young-Ho Kim bietet an verschiedenen Stellen in Deutschland und Österreich Ausbildungen in Inside Yoga an. Die Ausbildungen sind ausführlich und umfangreich und befähigen anschließend zur Tätigkeit als Yogalehrer. Es gibt eine Grundausbildung AYA, die über 200 Stunden geht und eine 300 stündige Weiterbildung. Letztere ist verteilt auf zehn Unterrichtseinheiten, die über jeweils drei Tage stattfinden. Hinzu kommen verschiedene Wahlpflichtmodule sowie Workshops.
Zu den Workshops werden in der Regel renommierte international erfahrene Yogalehrer eingeladen, die in ihrer Funktion als Gastlehrer in verschiedenen Themengebieten unterweisen. Hierzu zählen beispielsweise Workshops in Handstand-Techniken, Anatomie, Akrobatik-Yoga oder Inside Flow.
Außerdem werden mehrtägige Retreats angeboten, Urlaubsreisen gemeinsam mit internationalen Yogalehrern an den schönsten Orten der Welt. Die Reisen beinhalten kulturelle Angebote, Sightseeing, das Kennenlernen von Land und Leuten und natürlich tägliche Inside Yoga Einheiten.Bild © orangeline / 123rf.com
von/ durch Nick
am Apr 11 2016
Transzendentale MeditationVollkommende innere Ruhe und ein reines Bewusstsein: Wer die Transzendentale Meditation (TM) ausübt, soll in eben diesen Zustand versetzt werden, bei dem das Denken überschritten wird und die Gedanken ausgeschaltet sind. Mit anderen Worten, der Geist „transzendiert“. Die markenrechtlich geschützte, abgewandelte Form des traditionellen Yoga und Weiterführung der Mantra Meditation wird ausschließlich von ausgebildeten TM-Lehrern in Seminaren gelehrt. Bei dieser der am häufigsten ausgeführten Meditationstechniken weltweit werden den Teilnehmern bestimmte, geheim gehaltene Mantras übermittelt, die sie regelmäßig gedanklich rezitieren müssen.Geschichte der Transzendentalen MeditationDie Transzendentale Meditation, kurz TM, ist eine Bewegung und Meditationstechnik, die im Jahr 1957 von dem Inder Maharishi Mahesh Yogi (1918-2008) ins Leben gerufen wurde. Sie wird auch als „Geistige Erneuerungsbewegung“ bzw. „Spiritual Regeneration Movement“ bezeichnet. Durch unzählige Reisen rund um den Globus machte Maharishi Mahesh Yogi seine Lehre auch in der westlichen Welt populär, fand stetig neue Anhänger und gründete nach und nach immer mehr Ausbildungszentren. Die TM-Bewegung hat heute einige Millionen Anhänger, aber auch einige Kritiker.Die Technik der Transzendentalen MeditationWer selbst lernen möchte, transzendental zu meditieren, der muss sich zu einem Seminar von einem zertifizierten TM-Lehrer anmelden. Diese Kurse werden deutschlandweit angeboten und sind kostenpflichtig. Der Ablauf des TM-Sieben-Schritte-Grundkurses ist dabei einheitlich, kann jedoch in den Kosten variieren. Interessierte besuchen zunächst ein bis zwei Informationsveranstaltungen, bei denen allgemein über das Prinzip und die Wirkung der TM referiert wird. Es folgt ein persönliches Gespräch mit einem TM-Lehrer, das eine allgemeine Einführung in das Erlernen der Technik zum Inhalt hat. Diese vorbereitenden Termine sind kostenfrei. Es folgen drei zeitlich eng aneinander liegende, kostenpflichtige Sitzungen von jeweils ein bis zwei Stunden, in der die Teilnehmer in der Meditationslehre unterwiesen werden. Hierbei erhältst du ein vom TM-Lehrer individuell ausgewähltes, persönliches Mantra. Auch wenn die Mantras strengster Geheimhaltung unterliegen, soll es sich dabei um die Namen von indischen Gottheiten handeln. Dieses Mantra sagst du dir immer wieder gedanklich vor. Ziel ist jedoch nicht, wie bei vielen anderen Meditationstechniken, die Kontrolle des Geistes, sondern vielmehr diesen loszulassen. Die Gedanken, die Wahrnehmung und die Konzentration sollen mit Hilfe des Mantras während der Meditation ausgeschaltet werden.Die erlernte geistige Technik wird dann zuhause regelmäßig zweimal pro Tag für etwa 15 bis 20 Minuten selbst ausgeführt. Setze dich dafür aufrecht in gerader Körperhaltung mit geschlossenen Augen hin. Zur Vertiefung und Überprüfung der Technik bieten die meisten TM-Lehrer sogenannte Check-Termine an. Folgetreffen, die etwa einmal jährlich stattfinden, sind in der Regel wieder kostenfrei.Das Ziel der Transzendentalen MeditationIm Gegensatz zu anderen Meditationstechniken erfährt der Geist bei der Transzendentalen Meditation ohne große Anstrengung eine absolute Ruhe und Stille. Das Transzendieren soll bei jedem Menschen problemlos funktionieren und leicht erlernbar sein. Die Ruhe, die du bei der TM findest, geht dabei über eine einfache Entspannung hinaus und ist sogar tiefer als jene, die du im Tiefschlaf erlebst.Als positive Auswirkungen verspricht die Transzendentale Meditation das Erleben von innerem Glück und geistigem Frieden mit sich selbst. Regelmäßiges Meditieren soll zu einer Reduzierung von Stresshormonen und einer deutlichen Erhöhung von Glückshormonen führen. Damit wirkt sich diese besondere Form der Meditation positiv auf unser gesamtes körperliches wie seelisches Wohlbefinden aus. Neben einer Erhöhung des Selbstwertgefühls und gesteigerter Intelligenz kann diese geistige Technik auch zu innerer Stärke und Harmonie sowie neuer Energie führen.In der Folge hat TM einen präventiven aber auch therapeutischen Einfluss auf vielfältige physische und psychische Beschwerden. Dazu gehören neben Ängsten und Depressionen auch Schlafstörungen, Suchtprobleme oder Burn-Out. Die Transzendentale Meditation geht zudem davon aus, dass ihre Lehre insgesamt zu einer verbesserten Lebensqualität führt, die sich positiv auf die gesamte Gesellschaft auswirken soll.Bild © loganban / 123rf.com
Ausbildung zum Yogalehrer - Traumberuf Yogalehrer?!
von/ durch Nick
am Apr 08 2016
Ausbildung zum Yogalehrer - Traumberuf Yogalehrer?!Die Yogamatte ist dein liebster Platz? Oder träumst du davon, dass sich dein Berufsleben darum dreht? Dann ist die Ausbildung zum Yogalehrer genau das Richtige für dich.Yoga kannst du haupt- und nebenberuflich unterrichten. Voraussetzung sollte allerdings eine qualifizierte Ausbildung sein, denn Yoga ist mehr, als anderen Übungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade beizubringen.Ein Beruf mit ZukunftEs ist ein anspruchsvoller und schöner Beruf. Du hast viel mit Menschen zu tun, arbeitest in einer ruhigen Atmosphäre voller Konzentration und Kontemplation. Du bist dein eigener Herr, beispielsweise mit eigenem Studio - das bringt natürlich weitere Verpflichtungen und viel Verantwortung mit sich. Deine eigenen Vorteile sind dein fitter Körper, die Sichtweise auf neue Fragestellungen (weil jeder Schüler neue Aspekte einbringt) und viel Vergnügen in einem aktiven Leben. Zudem sind die Zukunftsaussichten nicht schlecht, denn Yoga bedient Moden oder Hypes: das allgemeine sportliche Interesse, die Beschäftigung mit östlichen Weisheiten und der Wunsch, sich selbst zu finden, zur Ruhe zu kommen und mehr Entspannung in das hektische Leben zu bringen.Traditionelles und Modernes müssen in deinen Lehrstunden so verbunden werden, dass deine Schüler gern zuhören und üben. Die Grundidee des Yoga gehört ebenso dazu wie die Anregung zu eigenen Reflexionen, doch darf dies nicht penetrant geschehen. Du musst gut zuhören, individuelle Beweglichkeiten abschätzen, Ängstliche ermutigen und Übereifrige bremsen können. Yoga ist also auch ein Beruf für Menschenkenner. Vieles davon lässt sich in einer fundierten Ausbildung sehr gut lernen.Yoga bedeutet auch für Lehrer lebenslanges LernenEs gibt etliche Möglichkeiten, dich unterrichten zu lassen. Natürlich kannst du auf deine jahrelange Praxis verweisen, aber als Yogalehrer mit Qualifikation hast du immer einen besseren Status und einen Nachweis, dem deine Schüler vertrauen - sofern du dir eine hochwertige Lehrausbildung und weiterhin Fortbildungen gönnst. Die Berufsbezeichnung selbst ist nicht geschützt, aber mit entsprechenden Zertifikaten und einer guten inneren Haltung wirst du sicher erfolgreich sein.Preiswert ...In manchen Büchern wird das Unterrichten von Yoga kurzweilig beigebracht und auch als einfach hingestellt, doch solltest du vorsichtig damit sein. Yoga bedeutet jahrelange Arbeit an sich selbst; willst du es anderen beibringen, musst du aus deiner Praxis, neu Gelerntem und aus dem, was deine Schüler über sich erzählen, eine harmonische Kombination zusammenstellen. Sequenzen, also Übungsabläufe, müssen gut auf die Zielgruppe abgestimmt sein. Sehr erfahrene Yogis unterrichten manchmal aus dem Instinkt heraus, aber dafür sind Jahre und Jahrzehnte der intensiven Yogabeschäftigung nötig.... oder sehr teuerEine recht teure Möglichkeit ist der Besuch bei Lehrern in Fernost. Yoga direkt im Ursprungsland oder vor traumhafter Kulisse zu erlernen, hat sicher eine exotische Note, doch musst du Kosten und Nutzen abwägen. Solch eine Reise könntest du als Urlaubsersatz einplanen und zusätzlich zu einer anderen Ausbildung nutzen. Dann verbindest du das Angenehme und Neue mit dem Nützlichen.Auf der sicheren Seite ...Ebenso gut kannst du dich zum Beispiel an den BDY, den Bund Deutscher Yogalehrer, wenden. In einem seriösen Verband bist du auch für die Zukunft gut eingebunden, bekommst die neuesten Informationen und Fortbildungsangebote. Wenn etwas nicht optimal läuft oder du in einer Krise steckst, kannst du dich beraten lassen. Publikationen und ein spezieller Mitgliederservice runden das Bild ab. Es wird neben dem Training viel Wert auf medizinische und pädagogische Aspekte sowie die Hintergründe der Yogalehre gelegt.... oder auf eigene FaustWeiterhin bieten viele unterschiedliche Institutionen Ausbildungen an. Wir raten dazu, die einzelnen Webseiten unbedingt sorgfältig auf Angebot, Seriosität, Kosten, Zertifikate und den Gesamteindruck zu prüfen.Ansonsten ist das Internet eine hilfreiche Instanz, wenn es um allgemeine Fragen geht, beispielsweise um Fehler, die du als Yogalehrer und damit als Selbstständiger machen kannst.Am besten startest du deinen Traumjob Yogalehrer mit reichlich Lesestoff, vielen Fragen und manchem Telefonanruf.Bild © creatista / 123rf.com
Spirit Yoga - Yoga-Tradition trifft Zeitgeist und modernes Lebensgefühl
von/ durch Nick
am Apr 06 2016
Spirit Yoga - Yoga-Tradition trifft Zeitgeist und modernes LebensgefühlDer englische Begriff Spirit wird am häufigsten synonym für Geist oder Sinn verwendet. Spirit kann aber auch Stimmung, Elan und Schwung bedeuten. Doch keine dieser Übersetzungen allein ist geeignet, das Wesen von Spirit Yoga treffend zu beschreiben. Seit jeher verbinden sich im Yoga Körper und Geist zu einer starken Einheit, bei Spirit Yoga kommt aber noch eine besonders kraftvolle Dynamik hinzu. Insofern ist Spirit Yoga also ein im Kern traditioneller, aber noch sehr junger Yogastil, bei dem Spirit für Lebensenergie steht. 2004 von Patricia Thielemann in Berlin gegründet, zählt Spirit Yoga heute mit mehreren Standorten und Studios zu den bekanntesten europäischen Yogabewegungen nach amerikanischem Vorbild.Patricia Thielemanns Weg zur Yogalehrerin und -ausbilderinMit Spirit Yoga schuf Patricia Thielemann eine Abwandlung des Power Vinyasa Flow Yoga, das sie während ihres Aufenthalts in Los Angeles kennen und lieben gelernt hatte. Statt sich wie geplant in den USA auf eine Karriere als Schauspielerin zu konzentrieren, ließ sie sich dort zur Yogalehrerin ausbilden. Einige Jahre später kehrte die athletische junge Frau nach Deutschland zurück und startete durch: Sie gründete in Berlin ein Yogastudio und kreierte mit dem Namen Spirit Yoga zugleich ein eigenes Label. Insbesondere in den Bereichen Pränatal- und Postnatal-Yoga erwarb sie sich einen Ruf als Expertin. Sie schrieb mehrere Bücher über Yoga in der Schwangerschaft und nach der Geburt, zudem veröffentlichte sie etliche CDs und DVDs über Spirit Yoga. Pro Woche werden allein in Berlin mehr als 100 Yogaklassen unterrichtet – die meisten davon offen. Die Levels reichen von Anfängerkursen für Neulinge ohne Vorkenntnisse bis zu Klassen für weit Fortgeschrittene und Profis. Zudem gibt es Klassen mit unterschiedlichem Fokus, beispielsweise Rückenkräftigung, Power oder Schwangerschaft.Spirit Yoga lernen und lehrenSpirit Yoga ist zum einen ein Yogastil, der mittlerweile in drei Berliner Studios und in einem lizenzierten Studio in Aachen praktiziert wird. Zugleich sind die Studios aber auch Yogaschulen. Dort werden Yogalehrer und -lehrerinnen ausgebildet, um den „Spirit“ als Yogi oder Yogini weiterzugeben. Spirit Yoga hat nicht den Anspruch, Yoga völlig neu erfinden zu wollen, sondern eine Brücke zwischen östlich und westlich geprägten Stilen zu sein. Die Körperübungen sind dynamisch fließend, sehr präzise und atembetont. Inspiriert vom Power Vinyasa Flow ähneln viele Elemente diesem Stil, sind aber klarer strukturiert. Charakteristisch ist ein gewisser Luxus, wie beispielsweise der studioeigene Spa-Bereich mit Sauna und Massage. Zur Grundidee von Spirit Yoga gehören die Retreats, die an exotischen Orten und in hochklassigen (und entsprechend hochpreisigen) Hotels stattfinden. Zudem werden regelmäßig Aus- und Weiterbildungen sowie Workshops und Seminare angeboten.Die Philosophie von Spirit Yoga: Ins eigene Licht treten„Tritt in dein Licht!“, das ist Patricia Thielemanns ureigener Yoga-Ansatz und zugleich Leitmotiv von Spirit Yoga. Dabei distanziert sie sich von Heilsversprechen und Esoterik und betont stattdessen die Wichtigkeit individueller Erfahrungsräume und Ressourcen, die jeder Mensch mit Yoga für sich schaffen kann. Ihrer Überzeugung nach sollte modernes Yoga lebensnah, herausfordernd und freigeistig sein. Meditative Elemente helfen Dir, den alltäglichen Herausforderungen und Belastungen gelassener und mit frischer Energie zu begegnen. So soll Yoga eine inspirierende Kraftquelle für Menschen jeden Alters sein. Eine Herzenssache also – ohne Zwang, ohne Leistungsdruck und ohne intensive Vergeistigung. Als Motivation reicht es aus, Dir selbst etwas nachhaltig Gutes tun zu wollen, das Körper und Geist gleichermaßen anspricht. Da bei Patricia Thielemann in den vergangenen Jahren über 350 Lehrer und Lehrerinnen ausgebildet wurden (Stand 2015), musst Du nicht unbedingt in Berlin oder Aachen wohnen, um einen Kurs zu finden, in dem dieser Yogastil praktiziert und gelehrt wird.Bild © styleuneed / 123rf.com
von/ durch Nick
am Apr 04 2016
Keine Lust auf Yoga?Kurze Momente oder auch längere Phasen der Trainingsunlust kennt wohl jeder Yogafan. Es ist wie bei jeder Sportart oder auch bei den meisten Hobbys: Wir haben einfach nicht immer Lust darauf. Die Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein. Heute ist es der Regen, weswegen wir nicht aus dem Haus wollen; morgen ist es der stressige Arbeitstag, dem wir keinen weiteren Termin hinzufügen möchten. Schon die Vorstellung, uns umzuziehen, schreckt uns ab. Theoretisch wissen wir, dass uns ein paar Yogaübungen gut bekommen würden, doch wir können uns einfach nicht aufraffen.Der GruppendruckWer in einer Gruppe beziehungsweise einem Kurs ist, hat es etwas leichter aufgrund des sogenannten Gruppendrucks: Du weißt, dass deine Bekannten auch dort sind, dass Freunde kommen und dass es doch immer eine nette Atmosphäre ist, wenn alle zusammen üben. Du weißt auch, dass es dir leichter fällt, wenn du erst einmal dort bist, dich umziehst, mit den anderen plauderst und dich dann nach den Vorgaben des Trainers richtest. Alle üben im selben Takt, das macht die Sache viel einfacher. Deshalb packst du deine Siebensachen deutlich leichter - und wenn du erst mal im Auto sitzt und losfährst, sieht die Welt zumindest in Sachen Yoga schon viel freundlicher aus.Das Üben zu HauseSchwieriger wird es, wenn wir allein zu Hause üben. Es braucht zugegebenermaßen etwas Disziplin, um „dranzubleiben“. Es ist aber wichtig, dass du dich dabei auch entspannst und dein Programm nicht als schwierige Arbeit betrachtest. Dass dann die Lustlosigkeit vorprogrammiert ist, dürfte klar sein. Vielleicht hast du dir zu viel vorgenommen?Falscher Ehrgeiz ist wie der berühmte Schuss, der nach hinten losgeht: Du übernimmst dich und fühlst dich mit jedem Tag schlechter; gleichzeitig kannst du nicht wirklich loslassen und meinst, das Mammutprogramm unbedingt durchziehen zu müssen. So quälst du dich entweder durch die vielen Übungen oder du quälst dich, weil du absolut keine Lust hast und gar nichts mehr tust. Beides ist deiner Gesundheit und Ausgeglichenheit natürlich nicht zuträglich; die wunderbare Kraft, die Yoga vermitteln kann, verpufft.Erinnere dichWir plädieren dafür, unbedingt ein Entzerren solcher Stresssituationen herbeizuführen - und du stehst unter Stress, wenn du dich in diesem Zwiespalt befindest. Ein bewährtes Hilfsmittel ist die Erinnerung daran, wie gut du dich jedes Mal nach den Übungen fühlst. Du kennst das wohlige Gefühl, wenn du deinen Körper gut durchgearbeitet hast und dich in der Phase der Entspannung befindest. Dein Geist wird ganz ruhig, deine Gliedmaßen fühlen sich gleichzeitig gestärkt und locker an. Du kannst deinen restlichen Tag viel besser genießen. Außerdem hält die Wirkung länger an und du profitierst auch an den nächsten Tagen davon.Arbeite mit TricksZugegeben, dieser kleine Gedankentrick funktioniert nicht immer. Manchmal ist die Unlust einfach stärker als jeder Versuch, dich aus der Lethargie zu holen. Dann gibt es andere Methoden, dich zu überlisten.Versuche es zunächst mit der Tote-Mann-Stellung. Du legst dich auf dem Boden auf den Rücken; du kannst es dir auch auf der Couch oder dem Bett gemütlich machen und musst dich nicht einmal umziehen. Lege eine Decke über dich, lasse die Zehen leicht nach außen fallen, lege die Arme locker neben dem Körper ab und schließe die Augen. Versuche, an gar nichts zu denken, lass jeden Gedanken los: Setze ihn auf eine Wolke und lasse ihn einfach fortziehen.Damit hast du bereits die erste Yogaübung ausprobiert, auch wenn diese normalerweise den Abschluss jedes Programms bildet. Vielleicht weckst du damit die Lust für weitere Übungen? Du kannst aus dieser Stellung heraus die Knie zur Brust ziehen, die Hände um die Beine legen und dich sanft nach rechts und links schaukeln; auch dies ist eine Entspannungsübung, die kaum Anstrengung kostet, aber unseren belasteten „Sitz-Rücken“ hervorragend bekommt. Wenn du jetzt aufhörst, hast du bereits zwei leichte Übungen aus dem Yoga trainiert; wenn du weitermachen möchtest, wähle nur Übungen aus, die dir Spaß machen, und versuche nicht, ein Mammutprogramm abzutrainieren. Dann wirst du dich wohlfühlen.Bild © venimo / 123rf.com
Chakren Meditation für ein ausgeglichenes Energiezentrum
von/ durch Nick
am Mär 31 2016
Chakren Meditation für ein ausgeglichenes EnergiezentrumAuch wenn die Chakren unsichtbar sind, genauso wie unsere Seele, spielen sie seit Jahrtausenden in der Heilarbeit und im spirituellen Bereich eine besondere Rolle. Chakren lassen sich als feinstoffliche Energiewirbel bezeichnen. Die Lebensenergie fließt durch diese hochsensiblen Energiezentren. Um das eigene Wohlbefinden zu fördern, ist eine Chakren Meditation sehr gut geeignet. Bestimmte Meditationstechniken ermöglichen es den sieben Hauptchakren, wieder richtig zu arbeiten und die Lebensenergien zu aktivieren.Du spürst, wie die Meditationsübungen die Chakren positiv beeinflussen, Blockaden werden gelöst, die Lebensenergie kann frei fließen.Sieben Hauptchakren finden wir an unserer vertikalen Mittelachse der Wirbelsäule. Chakren sind wie Empfangsstationen, die ganz unterschiedliche Energieformen in unserem Körper verteilen. Energien aus der Umwelt und von Mitmenschen werden aufgenommen und transformiert. Gedanken und Empfindungen können so wahrgenommen werden und unser Körper entwickelt sich weiter.Was bedeutet Chakren Meditation?Um unsere Chakren zu reinigen, zu stimulieren, zu heilen aber vor allem um sie zu öffnen, ist die Chakren Meditation die richtige Methode. Stress, Kummer, Enttäuschungen oder starke Belastungen im Alltag rauben uns Energie. Aber auch ständig wiederkehrende negative Gedanken und Empfindungen belasten die Chakren. Mit einer Chakren Meditation können wir unsere feinstofflichen Organe in Harmonie bringen sowie ihre Funktion verbessern und aufrechterhalten.Probleme und Störungen werden so aufgespürt und Du kannst erkennen, welche Chakren betroffen sind.Chakren werden durch die Meditation geöffnet und Blockaden beseitigt. Es werden tief sitzende Ängste, Erkrankungen, unangenehme Gefühle oder Traumata aufgespürt.Chakra Meditation – auch für Anfänger gut geeignetDu benötigst sicher ein wenig Übung, um in die Chakra Meditation hinein zu spüren. Es ist aber viel einfacher als die meisten von uns denken.Zunächst ist es wichtig, uns zu erden. Stell Dir vor, feine Wurzeln gelangen aus Deinen Füßen und Händen in den Boden und verankern sich darin. Anschließend umgibt Dich ein warmes Licht, das Dich schützt.Jetzt denkst Du an das Kronen-Chakra, es befindet sich am Scheitelpunkt des Kopfes, nimmt Lichtenergie auf und lässt diese Lichtenergie durch unser Herzchakra fließen und wieder austreten.Du spürst den Energiefluss und ermöglichst der Lichtenergie durch alle Deine Chakren zu strömen. Du beginnst mit dem obersten Kronen-Chakra zum Stirn-Chakra, dem Hals-Chakra, dem Solarplexus-Chakra, dem Sakral-Chakra bis hin zum Wurzel-Chakra.Durch die visuelle Lichtenergie erschaffst Du Dir eine Lichtquelle, die Deinen Körper und Deine Aura erstrahlen lässt.Diese einfache Grundübung kann jeder durchführen, egal ob als Anfänger oder als Fortgeschrittener.Die Chakren werden angeregt oder geöffnet und ungesunde Energiewirbel ausgeglichen.Wenn Du diese Übung regelmäßig durchführst, kann sich der Energiefluss in den Chakren deutlich verbessern. Es gehört ein bisschen Erfahrung dazu, alle Chakren zu harmonisieren, doch schon bald ist eine deutliche Verbesserung im Energiesystem zu erkennen.Chakren Meditation – für ein besonderes WohlbefindenWir sollten nicht nur unserem physischen Körper Aufmerksamkeit schenken, sondern auch mit unseren Energiekörpern und Chakren achtsam umgehen.Chakren Meditation ist das Herzstück unserer Chakrenarbeit. Jedes Chakra hat eine ganz bestimmte Bedeutung für unser Wohlbefinden.Wenn wir die Chakra Meditation ausüben, nehmen wir die verschiedenen Chakren wahr und spüren sie. Es öffnen sich uns neue Wahrnehmungsbereiche. Blockaden, Krankheiten, Traumata und ihre Ursachen können durch bewussteren Umgang aufgelöst werden.Daher sollen Chakra Meditationen nicht nur spirituelles Wachstum, sondern auch die innere Selbstheilung fördern.Eine bestimmte Atemtechnik unterstützt die Energiearbeit mit dem Ziel, sich zu entspannen, die Chakren zu öffnen und zu reinigen und zur Energetisierung.Durch die Chakren Meditation lernen wir, achtsamer mit Körper, Geist und Seele umzugehen.Bild © tommasolizzul / 123rf.com
Shiatsu-Massagematten versprechen eine schnelle Entspannung
von/ durch Nick
am Mär 29 2016
Shiatsu-Massagematten versprechen eine schnelle EntspannungWenn du regelmäßig zum Yoga gehst und täglich beim Sonnengruß die Glieder streckst, leidest du höchstwahrscheinlich nicht unter andauernden Rückenschmerzen. Gehören dann auch noch Meditationen, Traumreisen und progressive Muskelrelaxation zu deinem Alltag, stehen die Chancen gut, dass du ein rundum entspannter, körperlich und geistig fitter Mensch bist. Doch Yoga und Meditation reichen nicht mehr aus, wenn dich beruflicher oder privater Stress plagt. Mit einer Shiatsu-Massagematte holst du dir Entspannung und Wellness ins Haus. Wie funktioniert eine solche Matte und was ist eigentlich Shiatsu?Shiatsu – die Druckmassage als energetische KörperarbeitWer gönnt sich nicht gern von Zeit zu Zeit eine wohltuende Massage? Vielleicht warst du schon einmal beim Physiotherapeuten, beim Tantra-Masseur oder in einem Thai-Massage-Studio, um deine Muskeln zu lockern und deinem Körper etwas Entspannung zu verschaffen. Falls du bereits mehrere Massage-Arten oder Masseure ausprobiert hast, weißt du sicher, dass jede Massage einmalig ist. Während manche Masseure deine Muskeln kräftig kneten, arbeiten andere sanfter und versuchen, dir auf der energetischen Ebene zu begegnen. Eine Shiatsu-Massage ist eine Fingerdruck-Massage, bei der der Masseur sein Körpergewicht einsetzt und versucht, mit dir eine energetische Beziehung aufzubauen.Für die Shiatsu-Massage musst du offen und achtsam sein. Die Shiatsu-Massage beruht auf dem chinesischen Meridiansystem und der Vorstellung der „Fünf-Elemente-Lehre“. Während der Massage liegst du bequem auf einer am Boden liegenden Matte.Das Ziel einer solchen Massage ist die Wiederherstellung des energetischen Gleichgewichts und damit eine Stärkung von Gesundheit und Wohlbefinden.Nicht in jeder Stadt findest du einen ausgebildeten Shiatsu-Masseur. Natürlich ist es auch nicht ganz preiswert, regelmäßig Massagen zu genießen. Shiatsu und damit Entspannung für den Alltag versprechen Shiatsu-Massagematten. Worum handelt es sich bei diesen Matten?Shiatsu-MassagemattenEs ist eine wunderbare Vorstellung, eine Matte zu besitzen, auf der man per Knopfdruck innerhalb kürzester Zeit eine hochwirksame Massage erhalten kann.Je nachdem, wie viel Geld du zu investieren bereit bist, erhältst du eine große Shiatsu-Massagematte mit zahlreichen Funktionen oder eine einfache Sitzauflage mit rotierenden Massagepunkten. Die Shiatsu-Matte legst du auf den Fußboden oder auf einen bequemen Sessel, in dem du eine angenehme Position einnehmen kannst. Die Matte wird über ein Netzteil oder einen integrierten Akku mit Strom versorgt.Im Inneren der Shiatsu-Massagematte verbergen sich rotierende Kugeln oder vibrierende Felder. Wenn du dich auf die Matte legst, kannst du die Massagefunktion für einzelne Körperbereiche wie den unteren Rücken, den oberen Rücken oder den Nackenbereich anschalten und eine sanfte Druckmassage genießen. Exklusivere Ausführungen besitzen auch Wärmefunktionen oder Rotlichtpunkte.Wenn du eine Shiatsu-Massagematte regelmäßig nutzt, lohnt sich die Investition in ein hochwertiges Modell. Die Anschaffung einer solchen Massagematte ist sinnvoll, wenn du dir hin und wieder etwas Erholung gönnen möchtest und es in stressigen Phasen kaum schaffst, regelmäßig zum Yoga zu gehen. Bei chronischen oder starken Rückenschmerzen wird die Benutzung einer Shiatsu-Matte allerdings nicht empfohlen. Hier solltest du vorher den Arzt oder Physiotherapeuten zu fragen, ob eine solche Matte eine sinnvolle Ergänzung zur Therapie darstellt.Bedenke, dass auch eine kurze Massage nur dann Entspannung bringt, wenn du dich wirklich auf sie einlässt. Schalte dein Telefon sowie die Türklingel ab und lass im Hintergrund sanfte Entspannungsmusik laufen.Was hat die Shiatsu-Massagematte mit der Shiatsu-Massage zu tun?Ausgebildete Shiatsu-Masseure stellen fest, dass eine Massagematte und eine echte Shiatsu-Massage nahezu nichts gemein haben. Sie empfehlen, sich lieber hin und wieder eine echte Massage zu gönnen. Wenn du dir aber ein klein wenig Wellness ins Haus holen möchtest, kann dir eine hochwertige Shiatsu-Massagematte kleine Auszeiten vom Alltag verschaffen. Diese Auszeiten lassen dich für einige Momente innehalten und ganz tief in deinen Körper spüren.Bild © sylv1rob1 / 123rf.com
von/ durch Nick
am Mär 25 2016
Yoga als TherapieOb psychisch oder physisch: Schwere Krankheiten ziehen uns erst einmal den Boden unter den Füßen weg. Wer nicht von Geburt an behindert ist und diesen Zustand kennt, sondern aus dem prallen Arbeits- und Privatleben herausgerissen wird, muss sich vollkommen neu orientieren. Manche Unternehmungen und Bewegungen sind vielleicht nicht mehr machbar, andere müssen neu angefangen und erlernt werden. Ein Unfall bringt sichtbare Verletzungen, ein schwer zu verkraftender Schicksalsschlag sorgt für inneren Schmerz - beides steht gleichberechtigt nebeneinander, denn Leid ist immer auch eine individuelle Angelegenheit: Womit der eine nach einiger Zeit recht gut klarkommt, kann den anderen für den Rest seines Lebens aus der Bahn werfen.Konzentration gegen das GedankenkarussellYoga kann in vielen Fällen helfen. Die Übungen (Asanas, Atemtraining, Meditation) werden konzentriert auf einer einfachen Matte beziehungsweise einem schicken Meditationskissen ausgeführt, der angehende Yogi ist ganz bei sich und vergisst für eine Weile die Welt um sich herum. Diese Konzentration hält vom Grübeln ab: ein wichtiger Punkt nicht nur bei psychischen Problemen. Jeder Gesunde erfährt diese heilsame Kraft, wenn sich die Gedanken sammeln und nicht wie wilde Pferde umherspringen - vor allem bringt dieses Herumspringen nichts, es führt nur sehr selten zu brauchbaren Lebenslösungen, verursacht aber einen unglaublichen Stress; und dieser wiederum ist für den Körper ein zusätzliches Übel.Gerade diese Erdung, das innere Loslassen und die Ruhe, die in den kraftvollen Übungen liegen (körperliche wie geistige Kraft), bringen den Körper in Einklang mit sich selbst. Geist und Seele entspannen, die Alltagsprobleme verlieren für eine gewisse Zeit ihre Bedeutung - im besten Fall für längere Zeit. Lassen wir uns darauf ein, können wir dauerhaften Frieden finden, selbst wenn unsere Lebensumstände nicht (mehr) so sind, wie wir sie gern hätten. Ein Singledasein kann manchen Menschen ebenso unglücklich machen wie ein Leben im Rollstuhl: Wir sollten daher keine Situation mit der anderen vergleichen oder sie werten, denn Unglück kann für jeden etwas anderes bedeuten.So findet auch jeder seinen eigenen Zugang zu Yoga: Der eine besucht einen Kurs, der andere lernt es von einem Freund, der Dritte kennt sich schon etwas aus und schaut sich seine Bücher oder DVDs noch einmal genauer an. Mancher trainiert am Morgen, wenn der Rest der Welt noch schläft, der andere versucht es lieber in der Stunde zwischen Feierabend und Abendnachrichten. Vielleicht teilst du dein Yogaprogramm auch auf und startest morgens lieber mit einer Kerze; dafür gönnst du dir abends bequeme Kleidung und eine Matte in deiner Lieblingsfarbe.Therapeutisch-professionelles YogaÜbrigens gibt es Ärzte, die auch in Yogatherapie ausgebildet sind. Solche Fachleute verbinden das westliche Wissen mit den östlichen Heilkräften. Sie arbeiten ganzheitlich, ein Trend, der sich glücklicherweise auch bei uns immer mehr durchsetzt. Häufig finden sich hier auch Ayurveda-Angebote und Ähnliches. Es geht nicht nur darum, rasch ein Medikament für eine bestimmte Erkrankung zu verordnen; das hat sich ja schon häufig als kurzfristige, aber nicht langfristige Lösung erwiesen. Sicher ist: Der Körper wird nicht gesunden, wenn der Geist dagegen arbeitet; und der Geist wird nicht auf Dauer ruhig, wenn die Seele erkrankt ist.Yoga wird weiterhin von Yogatherapeuten eingesetzt, ähnlich den Physiotherapien. Die Trainer sind häufig Yogalehrer, die eine Zusatzausbildung absolviert haben. Es geht darum, Übungen zu finden, die für den Patienten individuell passen. Dabei werden ebenfalls Körper, Geist und Seele einbezogen.Nicht zuletzt gibt es auch die Kurskombination Yoga und Psychotherapie für engagierte Therapeuten.Yoga kann also als Vorbeugung gegen das Ausbrechen von Krankheiten, als Begleiter des Heilprozesses und als Dauerunterstützung für psychische wie physische Leiden eingesetzt werden. Der Versuch lohnt sich bestimmt, denn neben einer besseren Konstitution sind die Trainingszeiten auch friedliche Momente für dich selbst. Und wer braucht so etwas nicht?Bild © yommy8008 / 123rf.com
Balance-Yoga - Dein Weg zum inneren Gleichgewicht
von/ durch Nick
am Mär 22 2016
Balance-Yoga„Ich möchte mein inneres Gleichgewicht finden.“ „Ich habe das Gefühl, bei mir ist nichts mehr im Lot.“ Viele Redewendungen und Gefühlsäußerungen drehen sich um das Thema Balance. Yoga hilft Dir dabei, Deine Balance zu trainieren, das Gefühl eines inneren Gleichgewichts zu spüren und Deine Stabilität wiederzuentdecken.Bist Du im Gleichgewicht?Der Baum ist eine der bekanntesten Asanas und zeigt immer wieder anschaulich, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, eine Balance-Übung sicher zu halten. Balance Yoga bietet einen Mix aus Körperübungen, Atemtechniken und Entspannungsmethoden, die Dich bei Deiner Suche nach dem Weg zum Gleichgewicht unterstützen.Es gibt verschiedene Ebenen, auf denen Du Dich im Gleichgewicht oder Ungleichgewicht befinden kannst. Einfach zu erkennen ist Deine äußere Balance. Wer Balance-Asanas mühelos halten kann, besitzt einen gut ausbalancierten Körper und kann mit Kraft und Achtsamkeit sein Gleichgewicht erspüren. Auch im Inneren Deines Körpers ist Balance ein wichtiges Thema. Auf der mentalen Ebene ist Balance eng mit den Tugenden Gelassenheit und Ruhe verwandt. Wer aufbrausend ist, leicht aus der Fassung gerät oder sich selbst mit plötzlichen Gefühlsausbrüchen konfrontiert sieht, sollte seine mentale Balance stärken.Grundsätzlich ist eine Balance immer dann erreicht, wenn entgegengesetzt wirkende Kräfte exakt gleich stark sind. Bei allem Streben nach Balance ist es wichtig, dass Du sie mit Selbstbewusstsein und Klarheit verbindest. Andernfalls droht die Gefahr der Überangepasstheit, welche als negative Überspitzung der Balance gilt.Wenn Du Deine Balance stärken möchtest, findest Du im Yoga viele positive Anregungen. Neben den im Balance Yoga explizit vorgeschlagenen Übungen helfen Dir auch entsprechende Mantras oder Ernährungstipps dabei, Deine Balance wiederherzustellen. Die ayurvedische Küche zielt stets auf eine ausgleichende Wirkung ab und hilft Dir, die für Dein Dosha ideale Nahrung zu entdecken.Balance Yoga – was Du zur Stärkung Deiner Balance tun kannstKrafteinsatz und Entspannung, dynamische Übungsreihen und Phasen des Innehaltens – im Balance Yoga geht es darum, die scheinbar gegensätzlichen Elemente so zu üben, dass sie im Zusammenspiel ausgleichend wirken.Unter den 84 Hauptasanas findest Du einige einfachere und schwierigere Balanceübungen. Ein Beispiel für eine leichter durchzuführende Übung ist der Adler (Garudasana). Bei dieser Gleichgewichtsübung windest Du den linken Fuß um Deine rechte Wade und den linken Arm um den rechten. Die Zentrierung, die Du bei dieser Asana erfährst, lässt in Dir das Gefühl der Selbstbestimmtheit wachsen.Ardha Chandrasana – der Halbmond – erfordert etwas mehr Flexibilität und Übung. Diese Asana steht in dem Ruf, das Stressgefühl sofort zu reduzieren und die innere Balance deutlich zu stärken.Der Tänzer (Natarajasana) ist eine ungeheuer starke Balanceübung. Sie ist dem tanzenden Shiva nachempfunden, der das Universum stetig zerstört und neu erschafft. Die Balanceposition auf einem Bein gelingt meist erst nach längerem Üben. Doch die Ausdauer lohnt sich: In Natarajasana steckt die Erkenntnis, dass die Gegenspieler Zerstörung und Erschaffen eine Balance entstehen lassen, aus der eine tiefe innere Zufriedenheit wachsen kann.Der Krieger III, der Kopfstand und der Handstand sind ebenfalls prominente Balanceübungen, die Dir im Yoga immer wieder begegnen. Vasistasana, die seitliche Stützhaltung oder seitliche Planke, erfordert als Balanceübung gleichermaßen Flexibilität und Kraft.Auch wenn die Suche nach Deiner Balance nur eines von vielen Zielen Deines Yoga-Trainings ist, kannst Du mit der entsprechenden Achtsamkeit immer wieder ganz leicht herausfinden, wie es um Dein Gleichgewicht steht. In verschiedenen Phasen des Lebens und des Alltags gewinnen bestimmte Einflüsse die Oberhand und lassen Dich entweder wütend oder depressiv, zu laut oder kaum hörbar erscheinen. Auf der körperlichen Ebene sorgt ein solches Ungleichgewicht für Schmerzen. Es ist nicht immer leicht, sich nicht den dominierenden Einflüssen hinzugeben und für Balance zu sorgen. Die stetige Arbeit an Deiner Balance hilft Dir aber dabei, genau die Stabilität zu gewinnen, die Dich wirklich glücklich werden lässt.Bild © szefei / 123rf.com

von/ durch Nick
am Mär 16 2016
Yoga und Konsum
In unserer westlichen Welt ist Yoga ohne Konsum kaum denkbar. Es geht nicht um Ausschweifungen, sondern um Grundlegendes:
Eine Yoga- oder Gymnastikmatte ist die Minimalgrundlage, die sich in jedem Haushalt findet, wenn dort Yoga praktiziert wird.
Wer einen Kurs besucht, entrichtet dafür eine Gebühr und braucht für manche Zusatzartikel eine eigene Yogatasche.
Mancher möchte hier vielleicht ein spezielles Yogahandtuch oder seine Lieblingsseife hineinpacken.
Meditierende lieben den Schein eines Teelichts, entspannen sich mit einer Zimbel oder lassen Malaperlen durch die Finger gleiten.
All diese Dinge fallen natürlich unter Konsum, da sie eingekauft und bezahlt werden - wenn du sie als Geschenke bekommst, haben sie andere bezahlt.
Konsum früher und heute
Konsum an sich ist nichts Schlechtes. Wir alle kaufen Lebensmittel, Kleidung und Fahrkarten oder Benzin ein. Mancher fährt ein Auto, auch gehen wir auf Reisen oder ins Kino. Unsere Freizeitgestaltung ist glücklicherweise vielseitig und bietet für jeden das Richtige. Dennoch hat Konsum für manchen einen schlechten Beigeschmack, dabei ist die Idee, vom Selbstversorger zum Konsumenten zu werden, schon uralt: In dem Moment, als die ersten Menschen begannen, Dinge zu tauschen, um Neues zu erwerben, war der Konsum nach heutigem Verständnis geboren. Wir möchten bestimmte Dinge haben und sind bereit, dafür anderes - ob Ware oder Geld - herzugeben.
Interessanterweise ist heute bei der Bevölkerung die Vorstellung von haben/einkaufen stark im Begriff Konsum beziehungsweise konsumieren involviert; das lateinische Verb consumere heißt aber nur verbrauchen im Sinne von einem erschöpfenden oder verzehrenden Gebrauch: So verbraucht auch der Bauer seine Nahrungsmittel, indem er sie kocht und aufisst, produziert diese aber durch eigenen Anbau ohne weitere Einkäufe (wir lassen Dünger und Ähnliches hier weg, um die Grundaussage klarer zu machen).
Yoga und Konsum
In diesem Sinne hat der grundlegende Konsum im Yoga dann weniger damit zu tun: Wir verbrauchen Sachen nach Möglichkeit nur langsam und ersetzen sie nur nach Notwendigkeit und Verschleiß; dafür gebrauchen wir sie ausführlich, sodass sich die Anschaffung auch lohnt. Die Vorstellung von Schnäppchenjagden und spontanen teuren Einkäufen mag irgendwie nicht so recht zum Yoga passen, schon gar nicht zu der östlichen Tradition. Hier wird mehr Wert auf Klarheit des Geistes und körperliche Ausgewogenheit als auf Mode oder andere kurzfristige Werte gesetzt.
Yoga ist eine langfristig angelegte Lebensweise. Es geht nicht darum, andere auszustechen, weil du das schönere Meditationskissen oder die trendigere Kleidung besitzt. Eine Bastmatte oder Decke genügt als einfache Unterlage, einige Utensilien gehören bei intensiven Yogaübungen dazu; aber Konsum, nur um irgendetwas Neues zu kaufen oder weil ein Gegenstand gerade so nett aussieht, ist selten der Sinn deines Yogaeinkaufs. Einkäufe als Geschenke für Yogafans oder in Form praktischer Geschenkgutscheine sind natürlich etwas anderes.
Sinnvoll konsumieren
Ein sinnvoller Konsum ist also jederzeit möglich, auch nötig und durchaus zu begrüßen - das gilt eigentlich für jeden Einkauf. Sich dagegen zwei Matten, mehrere Taschen und lauter Extras zu kaufen, die du niemals benutzen wirst, ist zwar toll für den Konsumindex, aber ob es für dich gut ist, musst du selbst entscheiden.
Yoga läuft eher auf eine Reduzierung des Äußeren hinaus, um mehr Inneres zu erhalten: mehr du selbst sein, mehr Konzentration und Fitness, mehr Gelassenheit und Weisheit, ein besserer Atem und eine neue Lebenseinstellung. Ähnlich wirkt sich die vegetarische oder wahlweise eine einfachere Kost aus: Durch das gezielte Weniger bleibt mehr Zeit für anderes, erhältst du mehr Klarheit des Geistes und die Möglichkeit, dich wichtigeren, sinnvolleren Dingen als dem Essen zuzuwenden; getreu nach dem Motto: Der Mensch lebt nicht, um zu essen, sondern isst, um zu leben.
In diesem Sinne wünschen wir dir die richtige Wahl bei deinen Einkäufen bei yogabox - und anschließend eine wunderbare Zeit mit neuen Yogaerfahrungen!
Bild © ennona / 123rf.com
von/ durch Nick
am Mär 14 2016
Karmapa MeditationDie Meditation des Gyalwa KarmapaDer Gyalwa Karmapa (Schwarzhut-Lama) ist der Titel des Oberhauptes einer bestimmten Schule innerhalb des tibetischen Buddhismus. Es handelt sich hierbei um den höchsten Lama beziehungsweise Buddha der Karma-Kagyü-Schule, eine der vier zentralen Traditionsschulen des tibetischen Buddhismus. Aktuell gibt es den 17. Karmapa, also das 17. Oberhaupt der Schule.Die Karmapa Meditation geht zurück auf den 16. Karmapa namens Rangjung Rigpe Dorje. Er lebte von 1924 bis 1981 und hat der westlichen Welt und den tibetisch-buddhistischen Zentren im Westen eine Meditation hinterlassen, die besonders für die tägliche Anwendung hilfreich und gedacht ist.Der DiamantwegDie Karmapa Meditation wird als sogenannter Diamantweg bezeichnet, die zugehörigen Zentren entsprechend als Diamantweg-Zentren. Sie sind orientiert am Buddhismus der Karma-Kagyü-Linie und sind explizit für Personen des westlichen Kulturkreises gedacht, die für sich die buddhistische Lehre leben möchten. Bei der Übermittlung der Meditation und der zugehörigen Texte lag der Fokus auf einem tieferen Verständnis für Menschen, die in der westlichen Welt beheimatet und sozialisiert worden sind.Diamantweg-Zentren werden ausschließlich von Laien unterhalten, und die buddhistische Lehre wird entsprechend von unterwiesenen Laien weiter gegeben.Die Verschmelzung mit den Eigenschaften des Karmapa soll dazu führen in sich selbst zu ruhen und im Alltag die eigenen positiven Ressourcen nutzen und umsetzen zu können.Die vier GrundübungenBasis der Karmapa Meditation sind zunächst vier klassischen Grundübungen (Ngöndro). Sie sind seit mehr als tausend Jahren erprobt und basieren auf Erfahrung und den Traditionen des tibetischen Buddhismus. Die Übungen gelten als Grundlage für alle weiterführenden Meditationen, so auch der Karmapa Meditation.Die Übungen basieren auf konkreten Meditationstexten und haben zum Ziel sich auf Werte zu besinnen, die im täglichen Leben eine zentrale Rolle spielen. Zu diesen Werten zählen vor allem die Fähigkeit zur Empathie, die Übernahme von Verantwortung, das Leben von Großzügigkeit und eine Verwurzelung in Unerschütterlichkeit.Die Meditation auf den LehrerDie Karmapa Meditation wird auch als "Meditation auf den Lehrer" bezeichnet. Der Lehrer wird hierbei als erleuchtet verstanden, und die Meditation dient dazu, an den erleuchteten Eigenschaften teilzuhaben. Die persönlichen Erfahrungen, die bei jeder Durchführung der Meditation gemacht werden, gilt es in den eigenen Alltag zu übertragen und dort wirken zu lassen.Die Karmapa Meditation ist die Hauptmeditation in allen Diamantweg-Zentren. Um sich für die Meditation bereit zu machen wird zunächst der eigene Atem beobachtet und eine tiefe und gleichmäßige Atmung praktiziert. Während der eigentlichen Meditation gilt es, sich den Lehrer, also den 16. Karmapa gezielt vorzustellen und sich mental mit ihm zu verbinden. Hierbei geht es nicht um die Person des Lehrers, sondern um dessen erleuchtete Eigenschaften. Der Meditierende stellt sich auf diese Eigenschaften ein mit dem Ziel, sie in sich selbst zu erkennen und sie daraus resultierend im Alltag anzuwenden und umzusetzen.Die UmsetzungDie Durchführung einer Karmapa Meditation wird in allen Diamantweg-Zentren angeboten. Wer noch keine Erfahrung mit dem tibetischen Buddhismus gemacht hat, ist mit einem einführenden Vortrag gut beraten, der in der Regel von allen Zentren offeriert wird. Die Lehrer der Zentren bieten immer auch Kurse und Meditationsveranstaltungen an, bei denen die Karmapa Meditation erlernt und durchgeführt werden kann.Die Karmapa Meditation ist ausdrücklich für Menschen gedacht und geeignet, die aktiv im Leben stehen. Auch wenn du bisher noch keinen größeren Einblick in den tibetischen Buddhismus nehmen konntest, ist diese Meditationsform für dich geeignet. Sie wendet sich gleichermaßen an Anfänger und fortgeschrittene Meditierende und legt Wert auf Alltagstauglichkeit und unmittelbare Erfahrbarkeit. Die Einbindung in das tägliche Leben und den persönlichen Alltag gelten als wesentlich. Die Meditation ist ein Prozess, der Teil des persönlichen Unterwegsseins ist und für die täglichen Anforderungen Kraft und Energie geben soll.Bild © rixie / 123rf.com
von/ durch Nick
am Mär 12 2016
Shiatsu-MassagekissenViele Menschen kennen das: Schmerzen im Nacken und Rücken, die Bewegungseinschränkungen, Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel und Übelkeit hervorrufen können. Vielfach fehlt die Zeit, um die professionelle Hilfe eines erfahrenen Therapeuten in Anspruch zu nehmen. Shiatsu-Massagekissen sind diesbezüglich nicht nur der neueste Trend, sondern eine willkommene Möglichkeit, um Nacken- und Rückenverspannungen ganz einfach loszuwerden. Ob das Kissen hält, was es verspricht, zeigt dieser Beitrag.Schmerzen im Nacken und Rücken kennt jeder. Vor allem Menschen, die den ganzen Tag vor dem Computerbildschirm verbringen. Oft sind verkrampfte Muskelgruppen für weitere Beschwerden verantwortlich, zu denen nicht selten Kopfschmerzen und Migräne Übelkeit Sehstörungen Schwindel Bewegungseinschränkungen
gehören. Halten die Beschwerden über einen längeren Zeitraum an, werden sie nicht selten chronisch. In den letzten Jahren haben viele Trends den Markt erobert, die bei Nacken- und Rückenschmerzen Wirkung zeigen sollen. Allerdings konnten nur wenige Produkte wirklich überzeugen. Das Shiatsu-Massagekissen scheint viele Anwender zu begeistern, weil rotierende Massageköpfe die Muskulatur durchkneten. Das Massagekissen ist mit einer zuschaltbaren Wärme- und Rotlichtfunktion ausgestattet, damit die Muskulatur optimal durchblutet wird.Shiatsu – wirkungsvoll & wohltuendShiatsu ist eine Massageform, die aus dem asiatischen Raum stammt. Die wohltuende Massage wird gewöhnlich mit Daumen, Fingern und den Handflächen durchgeführt, wobei auch Ellenbogen und Knie zum Einsatz kommen. Manuelle und energetische Techniken werden bei einer Shiatsu-Behandlung gezielt kombiniert, um Körper und Geist in Einklang zu bringen.Eine umfangreiche und tiefgreifende Shiatsu-Behandlung wird das Shiatsu-Massagekissen zwar nicht ersetzen, jedoch können die rotierenden Kugeln die Schmerzen verhärteter Muskelpartien lindern. Viele Nutzer des Shiatsu-Massagekissens sind begeistert, weil das Produkt die punktuelle Massage einer Shiatsu-Behandlung nachahmt. Nach einem anstrengenden Arbeitstag kannst Du ganz bequem auf Deinem Sofa relaxen und die wohltuende Wirkung des Shiatsu-Massagekissens genießen.Ein Massagekissen gegen Schmerzen & StressDas Shiatsu-Massagekissen ahmt die Bewegungen knetender und kreisender Finger und Daumen nach. Vier rotierende Massageköpfe, die paarweise angeordnet sind, üben einen gezielten Druck auf die Muskulatur aus. Überzogen ist das Shiatsu-Massagekissen mit einem flauschigen Kissenbezug, den Du bei Bedarf in der Waschmaschine reinigen kannst. Aufgrund der Größe kann das Massagekissen nicht nur für den Nacken und Rücken, sondern auch für die Beine verwendet werden, um die Muskulatur nach dem Joggen zu lockern. Eine zuschaltbare Licht- und Wärmefunktion sorgt zusätzlich für Entspannung. Doch kann das Shiatsu-Massagekissen die fachkundigen Hände eines erfahrenen Therapeuten wirklich ersetzen?Therapeut kontra Kissen – was das Shiatsu-Massagekissen wirklich kannSobald das Massagekissen platziert wurde, kneten Massagekugeln die Muskulatur mit kreisenden Bewegungen durch. Zwei Massagestufen sorgen für eine stärkere und weniger starke Massage, die meist auf dem heimischen Sofa stattfindet. Sowohl durch die Massage als auch durch die zuschaltbare Licht- und Wärmefunktion werden die verspannten Muskelpartien optimal durchblutet und angenehm warm. Aufgrund der Wärme wird die Muskulatur nach und nach gelockert, sodass schmerzhafte Beschwerden, die durch verhärtete Muskeln entstehen können, abgemildert oder gar beseitigt werden.Dennoch gibt es einige Kritikpunkte, die viele Nutzer nicht überzeugen. Erster Minuspunkt ist die Lautstärke des Motors, bei der Erholung suchende Anwender sich nur schlecht entspannen können. Ein weiteres Manko ist die Tatsache, dass das Massagekissen sich mitunter bewegt. Schuld sind die rotierenden Massagekugeln, die entweder eine Links- oder Rechtsdrehung vollführen. Wird das Kissen allerdings mittels einer Armlehne oder eines Kissens fixiert, steht einer entspannenden Massage nichts mehr im Wege.Das Shiatsu-Massagekissen sorgt zwar für Entspannung und eine lockere Muskulatur, jedoch wird es die Hände eines erfahrenen Therapeuten wohl kaum ersetzen können. Mithilfe von Fingern und Daumen kann ein Shiatsu-Therapeut die Verhärtungen der Muskulatur viel besser ertasten und gezielt behandeln. Eine Shiatsu-Massage ist mit einer Akupressur vergleichbar, bei der die Energiebahnen des Körpers beeinflusst werden. Auf diese Weise können Blockaden Muskelschmerzen Gelenkprobleme Atemwegserkrankungen Verdauungsstörungen Schlafstörungen
erfolgreich therapiert werden.FazitZwar hat das Shiatsu-Massagekissen einige Kritikpunkte, jedoch kann die schmerzlindernde und entspannende Wirkung des Produktes dennoch überzeugen. Wer sich auf dem Sofa entspannen und verspannte Muskelpartien lockern möchte, ist mit dem Massagekissen gut beraten, jedoch wird es die Hände eines versierten Shiatsu-Therapeuten wohl kaum ersetzen können.Bild © alextara / 123rf.com
Sun Yoga – eine spezielle Yoga Tradition
von/ durch Nick
am Mär 10 2016
Sun Yoga – eine spezielle Yoga TraditionSun Yoga ist auch bekannt unter der Bezeichnung Hot Yoga. Es kombiniert erprobte klassische Yoga-Übungen mit hohen Temperaturen im Übungsraum. Die Grundidee dahinter ist eine Anpassung an die Bedingungen, die auch in Indien, dem Heimatland des Yoga vorgefunden werden. In Indien sind die Temperaturen erheblich heißer, als im westlichen Kulturkreis. Die größere Hitze wird im Übungsraum künstlich hergestellt, um ähnliche biochemische Reaktionen im Körper hervorzurufen, wie das in Indien der Fall ist.Effekte des Sun YogaDie hohen Temperaturen im Übungsraum sollen das Herz-Kreislauf-System nachhaltig anregen und langfristig die Kondition stärken. Durch die Hitze wird ein verstärktes Trinken von Wasser erforderlich, was wiederum gedacht ist, die Entgiftungs- und Entschlackungsprozesse im Körper voranzutreiben.Auch die Verletzungsgefahr, die gerade bei Yoga Anfängern durch übermäßiges Üben möglich ist, wird durch Sun Yoga verringert. Die hohen Temperaturen verhindern, dass der Körper in den Entspannungsphasen der Übungen abkühlt.Wirkweise des Sun YogaDas Sun Yoga wird in zugehörigen Yoga-Schulen praktiziert und in Form von Kursen angeboten. Eine Übungsrunde ist so konzipiert, dass der gesamte Körper angesprochen wird. Alle Zellen und das komplette Organsystem profitieren von den Übungen. Stress wird entsprechend abgebaut. Die Kondition verbessert sich bei regelmäßiger Durchführung nachhaltig und sorgt auf diese Weise für eine koordinierte und ausbalancierte Körperhaltung. Die Beweglichkeit wird grundsätzlich gesteigert, und Kraft wird aufgebaut.Bei einer regelmäßigen Durchführung der Übungen an mindestens drei Tagen der Woche für etwa 90 Minuten kann häufig eine nennenswerte Reduktion zahlreicher Symptome, auch mit einem bislang chronischen Verlauf, erreicht werden. Es handelt sich hierbei vor allem um Symptome, die mit arthritischen Erkrankungen, Atembeschwerden und Rückenschmerzen einhergehen.Neben den körperlichen Effekten möchte Sun Yoga eine Verbindung zwischen Körper und Geist herstellen, den jeweils persönlichen Energielevel erhöhen und den Teilnehmenden eine spirituelle Bewusstseinsebene nahebringen.Eignung des Sun YogaDie Durchführung von Übungen unter höheren Temperaturen wird in der Regel von den meisten Menschen gut vertragen. Selbst Menschen mit Blutdruckerkrankungen oder Kreislaufproblemen kommen mit der Hitze üblicherweise gut zurecht. Bei Vorliegen von aktuellen oder chronischen Beschwerden im Herz-Kreislauf-Bereich sollte zur Sicherheit in jedem Fall vorab ein Arzt gefragt werden, ob Einwände gegen die hohen Temperaturen beim Sun Yoga bestehen.Sun Yoga EinbindungSun Yoga wird von den jeweiligen Schulen beziehungsweise Yoga Studios angeboten und in die jahrhundertealten Traditionen des Yoga eingebunden. Zu den häufigsten Richtungen zählen hierbei Hatha Yoga und Vinyasa Yoga.Beim Hatha Yoga geht es vor allem um die Herstellung des Gleichgewichtes zwischen Körper und Seele durch drei Bausteine. Dies sind zunächst Atemübungen (Pranayama), weiterhin Körperübungen (Asanas) und darüber hinaus meditative Übungen.Beim Vinyasa Yoga liegt der Fokus auf Körperübungen und Atemübungen. Im westlichen Kulturkreis wird hingegen nur ausgesprochen selten Meditation in die Übungen mit aufgenommen.Sun Yoga ÜbungsabläufeIn den meisten Fällen werden mehrere Optionen für die Übungen angeboten. Sie variieren in der Zusammensetzung und haben einen jeweils etwas anderen Fokus oder orientieren sich an den unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Teilnehmenden.Die Temperatur im Übungsraum liegt bei den meisten Kursen bei 40 Grad. Die Dauer einer Übungseinheit kann zwischen 60 und 90 Minuten variiert werden. Manche Einheiten wechseln gleichmäßig zwischen statischen Asana-Übungen und Phasen der Entspannung ab. Andere haben einen festen Ablauf aus meist 26 Asanas in Verbindung mit zwei Atemübungen. In der Regel wird auch ein besonders anspruchsvoller Ablauf angeboten, der sich an geübte Teilnehmer wendet und mit einem aktiven Ganzkörpertraining vergleichbar ist.Manchen Übenden sind 40 Grad Raumtemperatur zu viel oder zumindest für den Einstieg zu hoch. Aus diesem Grund wird meist auch eine Sun Yoga Einheit mit einer etwas reduzierten Temperatur von 35 Grad angeboten.Bild © gloffs / 123rf.com
von/ durch Nick
am Mär 09 2016
Neu durchstarten mit YogaImmer wieder gibt es im Leben Situationen, die wir als Scheidewege ansehen: Umzüge, Jobwechsel oder größere Unfälle gehören dazu. Die Kinder ziehen aus, die Eltern sterben oder wir genesen von einer schweren Krankheit. Meist sehen wir die schlimmeren Momente, aus denen wir neu herauswachsen, als gravierender an als die schönen. Daher wird eine Hochzeit zwar als wunderbar, aber doch weniger einschneidend als die Scheidung angesehen. Evolutionstechnisch sind wir eher darauf programmiert, Schwierigkeiten zu vermeiden und zu lösen, als uns über das Schöne ausgiebig zu freuen. Das ist logisch, wenn wir uns die Lebenssituationen unserer frühesten Vorfahren ansehen, bei denen es darum ging, zu überleben, indem kritische Situationen rasch eingeschätzt werden konnten.Das scheint nun alles weit hergeholt, doch genau aus diesem Grund empfinden wir Umbrüche und Veränderungen, Stress und Aufregungen viel stärker und halten sie nachhaltiger in Erinnerung als die schönen Lebensmomente. Worauf wir damit hinauswollen? Auf die Tatsache, dass wir bei Neustarts, welcher Art auch immer, ein gutes inneres wie äußeres Rahmenprogramm gebrauchen können, um diese tief veranlagte Scheu, Traurigkeit oder den Missmut zu überwinden. Und schon sind wir bei der Idee, es mit Yoga zu versuchen!In der neuen Wohnung wird eine besonders elegante Yogamatte ausgerollt, in der unbekannten Stadt der nächstmögliche Kurs besucht - in diesem Fall knüpfen wir außerdem ganz nebenbei und auf angenehme Weise neue Kontakte. Diese sind immer wichtig, doch wir brauchen gute Freunde, nette Nachbarn und Bekannte und jeden nur möglichen sozialen Kontakt gerade dann besonders dringend, wenn es uns nicht gut geht. Welches Übel wir auch immer gerade hinter uns lassen, Yoga kann dabei eine wertvolle Hilfe sein.Entspanne dich einfach: Für diese sehr einfache Übung schließt du die Augen und legst ein seidiges Kissen auf deine Augen. In der Leichen- oder Toter-Mann-Stellung - meist die Endstellung nach deinem Training - kannst du das Augenkissen ebenfalls benutzen. Auch ein meditatives Umfeld kann der Start in einen Neubeginn sein: Hierfür bieten wir Räucherstäbchen oder Klangschalen an.Dazu wählst du dir ein Meditationskissen in deiner Lieblingsfarbe aus, nimmst in bequemer Kleidung und Haltung Platz und schließt die Augen. Kennst du ein Mantra, das du summen möchtest? Ansonsten probiere es mit dem berühmten Om, dem vollkommenen Klang, der seit Jahrtausenden von Yogis angewendet wird. Er besteht klanglich in der Abfolge von A, U und M, anschließend legst du eine Ruhepause ein und spürst der Reaktion deines Körpers nach.Wenn du möchtest, kannst du dazu ein Mala durch die Finger gleiten lassen. Diese Gebets- und Meditationsketten lassen sich als Schmuckstücke um das Handgelenk oder den Hals tragen; ansonsten werden die Perlen (optimalerweise sind es 108, eine heilige Zahl für Buddhisten und Hinduisten) ähnlich wie bei einem Rosenkranz durch die Finger geführt: eine beruhigende Geste mit starker Kraft. Die unterschiedlichen Längen entstehen durch die diversen Ausführungen in verschiedenen Materialien. Auch bieten wir mehrere Farbvarianten an. Du kannst dir ein Mala schenken lassen oder es auch selbst zu einem Geburtstag oder zu anderen Festtagen verschenken.Dies alles sind Möglichkeiten, einen Neuanfang mit Yoga und auf ruhige Art zu starten. So kommst du ins Gleichgewicht und findest zu dir selbst. Daneben kannst du deine täglichen oder wöchentlichen Übungseinheiten durchführen, anschließend ein Wannen-Wellness-Bad nehmen und dich mit unserer duftenden Seife verwöhnen. Vielleicht benutzt du zusammen mit deinem Partner oder einer guten Freundin den Faszien-Massageroller: Es macht viel mehr Spaß, sich gegenseitig statt allein zu massieren. Auch ist die Entspannung deutlich größer, wenn wir bei der Massage nicht selbst tätig sein müssen, sondern uns vollkommen entspannen können.Bild © Krisdog / 123rf.com