Yoga BLOG

Yoga und Aufwärmen - warum es so wichtig für Deinen Körper ist

Yoga und Aufwärmen - warum es so wichtig für Deinen Körper ist

von/ durch Stefan am Apr 14 2021
Bild von David Mark auf Pixabay Egal ob Yoga, Leichtathletik oder Schi fahren: Der Körper sollte vor einer Aktivität immer mit den richtigen Übungen vorbereitet werden. Dabei ist es ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Aufwärmen nur aus Dehnübungen besteht. Es ist viel mehr als das. Dein Körper wird durch die Übungen aktiviert und auf Betriebstemperatur gebracht. In unserem Artikel erklären wir Dir warum Du vor dem Yoga immer genug Zeit für das Aufwärmen von Rücken bis Bein einplanen solltest. Außerdem haben wir 3 beliebte Yoga Übungen für Dich für das Warm-up vorbereitet. Aufwärmen vor dem Yoga: Dein Körper wird es Dir danken Denkt man an die Vorbereitung vor dem Sport, kommen einem oft gleich Bilder von Sportlern in den Sinn, die sich kräftig dehnen. Doch diese Art der Körpervorbereitung ist mittlerweile veraltet. Heute weiß man, dass das Aufwärmen beim Yoga u. a. das Ziel hat, um sich anschließend ohne Verletzungsrisiko dehnen zu können. Denn nur ein aufgewärmter Muskel ist geschmeidig und bereit intensiv gedehnt zu werden. Planst Du eine intensive Yoga Einheit, solltest Du also genug Zeit für Übungen zum Aufwärmen einplanen, um Dich auf die Asanas einstellen zu können. Leichtes Dehnen ist beim Warm-up erlaubt, aber achte darauf, dass Du nicht zu schnell, zu viel von Deinem Körper forderst. Ein Rennpferd wird schließlich auch nicht ohne die nötige Vorbereitung in die Startbox geschickt. Bild von Sofie Zbořilová auf Pixabay Warum Du Dich immer mit den richtigen Yoga-Übungen aufwärmen solltest: Körper wird auf die Yoga Einheit vorbereitet Verletzungsrisiko wird durch die Übungen minimiert der Geist wird beruhigt und die Konzentration gefördert Du nimmst Deine Atmung intensiver wahr die Körpertemperatur erhöht sich und die Durchblutung der Muskeln wird gefördert Wie soll ich mich für Yoga aufwärmen? Die Aufwärmübungen unterscheiden sich nach Art und Intensität Deiner Yoga Einheit. Je intensiver die Einheit ist, desto mehr musst Du auf die Vorbereitung Deiner Muskeln achten. Praktizierst Du z. B. Yin Yoga, fällt die Aufwärmphase anders aus als bei einer schweißtreibenden Hot-Yoga Stunde. Eine beliebte Übung bei Yoga Kursen für das Warm-up ist der Sonnengruß. Bei dieser Bewegungsabfolge werden alle Körperteile beansprucht. Wirbelsäule, Bauch, Rücken und Beine werden so durch entsprechende Übungen optimal für Deine Yoga Einheit vorbereitet. Auch an den Kopf sollte beim Warm-up gedacht werden. Durch kurze Nick- und Schüttelbewegungen mit dem Kopf zu allen Seiten werden die Hals- und Nackenmuskeln aktiviert. 3 beliebte Yoga Übungen zum Aufwärmen Nun aber genug mit der Theorie. Wir haben drei beliebte und bekannte Yoga Übungen zum Aufwärmen für Dich vorbereitet: Yoga Übung Katze-Kuh Dauer: 2 Minuten Begib Dich für die Yoga Übung zuerst in den Vierfüßlerstand. Die Haltung ist richtig, wenn Deine Hände unter Deinen Schultern stehen und sich Deine Knie unter Deiner Hüfte befinden. Atme nun ruhig aus. Beim Einatmen bringst Du Deinen Rücken in ein Hohlkreuz. Das Brustbein ist nach oben gerichtet, die Schulterblätter zusammengezogen und der Blick gerade nach vorne. Atme nun langsam aus und forme einen Rundrücken. Das Kinn ziehst Du dabei in Richtung Brustbein und die Schulterblätter werden auseinander gezogen. Yoga Übung Becken heben Dauer: 3 Minuten Bei dieser Übung liegst Du auf dem Rücken. Dein Bauch ist ganz entspannt. Stelle nun Deine Beine auf. Dabei liegen Deine Füße flach auf Deiner Matte neben dem Po auf. Umfasse nun, wenn möglich, Deine Fußgelenke. Beim Einatmen wird das Becken weit nach oben gedrückt. Falls Du Probleme mit dem unteren Rücken haben solltest, taste Dich vorsichtig heran und hebe das Becken nur leicht an. Beim Ausatmen wird das Becken wieder abgesenkt. Yoga Übung stehende Vorwärtsbeuge Dauer: 2-3 Minuten Stelle Deine Füße hüftbreit auf Deine Yogamatte. Die Knie sollten durchgestreckt sein. Falls das unangenehm für Dich sein sollte, dann beuge die Knie etwas durch. Beuge Dich nun vornüber, lasse Deinen Oberkörper hängen und lege Deine Hände auf die Füße. Wenn Du möchtest, kannst Du Deine Hände auf die Ellenbogen legen. Nun bewegst Du Deinen Kopf einmal nickend und einmal schüttelnd. Währenddessen atmest Du durch die geschlossenen Lippen kräftig aus, sodass es sich wie ein Pferdeschnauben anhört. Wenn möglich, legst Du Deine Hände mit der nächsten Ausatmung fest auf der Yogamatte neben Deine Füße. Atme mindestens 5 mal tief ein und aus. Beim nächsten Einatmen richtest Du Deine Wirbelsäule achtsam auf und stellst Dich entspannt auf Deine Beine. Bild von Christian Northe auf Pixabay Wie wärmst Du Dich vor dem Yoga auf? Mit welchen Yoga Übungen bringst Du Deinen Körper am liebsten in Schwung? Wir freuen uns über Deine Kommentare!
Yin Yoga - Interessantes zu Wirkung, Ablauf und Übungen

Yin Yoga - Interessantes zu Wirkung, Ablauf und Übungen

von/ durch Stefan am Apr 12 2021
Bild von 18121281 auf Pixabay Yin Yoga ist die liebevolle und tiefgehende Arbeit mit seinem Körper. Im Fokus steht das Yin, das Loslassen, das Leben im "Jetzt" und das Annehmen aller im Moment erlebten Empfindungen. Es ist damit das passive Kontrastprogramm zum dynamischen Yang Yoga und wirkt auch auf das Bindegewebe und die Faszien. Durch das lange Ausharren in bestimmten Haltungen und die Dehnung wird der Körper auf sanfte Art und Weise flexibler und man taucht tief in sein Innerstes ein. Diese sanfte Yoga Praxis berührt gleichermaßen auf körperlicher, emotionaler und psychischer Ebene. Nach den intensiven Übungen fühlt man sich innerlich ruhig, entspannt und ausgeglichen. In unserem Artikel erfährst Du was Yin Yoga ist, wie es auf Deinen Körper wirkt und stellen Dir zum Abschluss auch ein paar Übungen vor. Was ist Yin Yoga? Bei Yin Yoga arbeitet man auf energetischer Ebene. Yin steht für die Ruhe, Weiblichkeit und das Weiche. Im Mittelpunkt steht bei dieser Yoga Art das Entdecken des eigenen Körpers und das intensive in sich hinein spüren im Hier und Jetzt. Es ist für Yoga Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Wer dynamische Übungen bevorzugt ist hier an der falschen Adresse. Denn die Asanas werden statisch über einen langen Zeitraum gehalten. Manchmal verharrt man sogar bis zu 15 Minuten in einer Position. Durch das lange Halten entspannen die Muskeln, Faszien, das Bindegewebe und die Bänder nach und nach. Wer sich regelmäßig dehnt, wird den lösenden Effekt auf körperlicher Ebene erahnen können. Bei regelmäßiger Praxis dieses Yoga Stils wird man mit der Zeit flexibler und geschmeidiger. Und auch der Geist kommt immer mehr zur Ruhe. Oft werden Yin Yoga Stunden mit einer Meditation begonnen oder abgeschlossen. Im Gegensatz dazu steht Yang, also Wärme, Sonne und Männlichkeit. Das dynamische und kraftvolle Yang Yoga ist der Gegensatz zu Yin Yoga Übungen. Yin Yoga - sieht doch eigentlich ganz entspannt aus! Entspannung wird bei diesem Yoga Stil großgeschrieben. Man nimmt sich eine aktive Auszeit von der "Yang" geprägten hektischen Welt. Wer aber glaubt, dass alle Übungen locker flockig und ohne Anstrengung ausgeführt werden können, irrt. Denn weil die Asanas über viele Minuten gehalten werden, kann auch das mit der Zeit anstrengend sein. Das liegt nicht unbedingt an der fehlenden Kraft, sondern an den körperlichen und emotionalen Blockaden, mit denen man konfrontiert wird. Hat der Körper schon länger mit hartnäckigen Verspannungen zu kämpfen, ist das Lösen auch ein emotionales Thema. Denn oft sind Verspannungen das Ergebnis von innerer Unruhe, Stress oder unverarbeiteten negativen Erlebnissen. Bild von StockSnap auf Pixabay Zugang zu Deinem Inneren Yin Yoga konfrontiert uns auf einem sanften Weg mit dem Inneren und kann Verborgenes aus dem Unterbewusstsein zutage bringen. Werden die Übungen lange gehalten und Verspannungen angegangen, ist der Körper beim Yoga einem dauerhaften Reiz ausgesetzt. Das kann dazu führen, dass verschiedenste Emotionen ausgelöst werden, die sich bei jedem anders zeigen. Manche sehen vor ihrem inneren Auge schöne Erinnerungen oder empfinden Glück. Andere sind erfüllt mit Trauer oder Wut. Lasse die Emotionen zu und spüre tief in Dich hinein. Hier können, durch die Kraft des Unterbewusstseins, längst vergessene Erlebnisse zutage treten, die noch unverarbeitet sind und durch die lang gehaltenen Asanas zugänglich werden. So wirkt Yin Yoga auf Deinen Körper Jeder Mensch ist anders. Während der eine viele Baustellen auf körperlicher Ebene zu bewältigen hat, kommen beim anderen eher emotionale Themen zum Vorschein. Wer Yin Yoga praktiziert, spürt die ganzheitlichen Effekte auf körperlicher, emotionaler und psychischer Ebene. Ein Element kann dabei stärker ausgeprägt sein als das andere. Durch das lange Ausharren in den Asanas, werden verkürzte Muskeln, starre Bänder, das Bindegewebe und verklebte Faszien wieder energetisiert und in Schwung gebracht. Der gesamte Körper wird bei regelmäßigem Üben flexibler und geschmeidiger. Die Energieflüsse werden angeregt und der Stoffwechsel angekurbelt. Auf psychischer Ebene können emotionale Altlasten aufgelöst oder bewusst gemacht werden. Mögliche Wirkung von Yin Yoga: Flexibilität der Muskeln wird erhöht Energieflüsse werden angeregt Faszien und Bindegewebe werden flexibler Verspannungen können sich lösen der Geist kommt zur Ruhe emotionale Blockaden können gelöst werden unterbewusstes kann zum Vorschein kommen Bild von PatrizioYoga auf Pixabay Das brauchst Du für Yin Yoga Beim Yin Yoga werden eine Reihe nützlicher Yoga Hilfsmittel verwendet, um tief und lange in die Haltung eintauchen zu können. Yogaklötze unterstützen Dich zum Beispiel beim Üben von Asanas, die den Brustkorb öffnen oder auf dem Rücken liegend praktiziert werden. Mit einem Yogagurt intensivierst Du das sanfte Dehnen von Armen oder Beinen. Er ist auch ein optimales Yoga Hilfsmittel, wenn Du z. B. Probleme hast, beide Hände hinter dem Rücken zusammenzuführen. Für eine Meditation zu Beginn oder als Abschluss einer Yoga Einheit sorgen Augenkissen für zusätzliche Entspannung. Sie duften z. B. angenehm nach Lavendel, Leinsamen oder Kirschkernen und umschmeicheln die Augen. Diese Yoga Hilfsmittel werden bei Yin Yoga genutzt: Meditationskissen Yogagurte Yogablöcke Meditationsdecken Augenkissen zur Entspannung Yogamatte Yin Yoga Übungen Wir möchten Dir nun ein paar Yin Yoga Übungen vorstellen mit denen Du wieder zum Einklang mit Deinem "Yang" finden kannst. Die Übungen werden mindestens drei Minuten gehalten. Gerne auch länger, wenn Du das Gefühl hast, dass sie Deinem Körper guttun. Yin Yoga Übung Halbmond Du liegst auf dem Rücken. Strecke nun Deine Arme über Deinen Kopf aus und Deine Beine nach unten. Bringe Deine Beine nun zusammen und so weit nach links wie möglich. Auch Deinen Oberkörper und Deine beiden ausgestreckten Arme bringst Du nun so weit es für Dich angenehm ist nach links. Die Dehnung wird unterstützt, indem Du Dein rechtes Handgelenk mit der linken Hand umgreifst und aktiv, aber achtsam, dehnst. Verharre nun mindestens drei Minuten in dieser Position und atme ruhig in Deine rechte Körperseite. Anschließend wechselst Du die Seiten. Yin Yoga Übung Schwan Bei dieser Übung wird die Hüfte geöffnet. Begib Dich als Erstes in den Vierfüßlerstand und lege Deinen rechten Fuß nach links, etwa unter dem Bauchnabel, auf dem Boden ab. Dein Fußrücken berührt den Boden und Dein Knie liegt außerhalb von der rechten Hüfte. Das linke Bein streckst Du nun nach hinten aus und legst den Fußrücken ab. Wenn das unangenehm ist, lasse den Fuß locker liegen. Stütze Deinen Oberkörper auf die Unterarme oder lege Dich ganz nach vorne ab. Wichtig ist, dass Du immer auf Deinen Körper hörst und nicht zu weit in die Dehnung gehst. Yin Yoga Übung Schmetterling Du startest beim Schmetterling im Sitzen. Strecke Deine Beine aus, winkle sie an und lege Deine Fußsohlen aneinander. Je nachdem wie es Dir gut tut, ziehst Du Deine Füße näher an den Körper heran. Komme noch einmal aufrecht zum Sitzen, gleite mit Deinen Händen nach vorne und lege Dich entspannt, mit rundem Rücken, ab. Nach drei Minuten kommst Du wieder langsam in den Sitz zurück, ruhst einige Momente in Dir und genießt das "Yin". Praktizierst Du Yin Yoga? Hast Du eine Lieblingsübung? Oder bevorzugst Du eher dynamisches Yang Yoga? Wir freuen uns auf Deine persönlichen Yoga Erfahrungen!
Einschlafprobleme? Probiere Yoga zum Einschlafen!

Einschlafprobleme? Probiere Yoga zum Einschlafen!

von/ durch Stefan am Apr 10 2021
Bild von Oldiefan auf Pixabay Du liegst müde im Bett, doch an Schlaf ist einfach nicht zu denken. Du wälzt Dich in Dauerschleife von der linken zur rechten Seite und wieder zurück. Der Geist will einfach nicht zur Ruhe kommen und das Einschlafen wird zum Stress. Kennst Du das? Einschlafprobleme oder sogar Schlafstörungen begleiten leider viele von uns.Sanfte Yoga-Übungen können Dir dabei helfen das Einschlafen zu erleichtern und tief zu entspannen. In unserem Blogartikel erfährst Du, wie Du mit Yoga erfolgreich Deine Schlafstörungen in den Griff bekommen kannst und die wertvolle Zeit im Bett entspannt verbringst. Yoga am Abend hilft Dir das Erlebte zu verarbeiten Unser Kopf ist im Dauereinsatz. Über den ganzen Tag nimmt er Tausende Eindrücke auf, die wir bewusst und vor allem unterbewusst verarbeiten. Besonders in stressigen Phasen sind wir schnell überfordert und schaffen es einfach nicht den "Aus-Knopf" zu drücken. Am Abend, wenn wir dann etwas zur Ruhe kommen, fangen die Gedanken an zu kreisen. Statt gemütlich auf dem Kissen einzuschlummern, zählen wir dann das 1000. Schäfchen. Mit Yoga am Abend kommen Dein Körper und Geist zur Ruhe und die Schlafqualität steigt. Yoga vor dem Schlafen zu üben hilft Dir dabei... • Stress gesund abzubauen• kreisende Gedanken vor dem Schlaf zu stoppen• das Nervensystem zu beruhigen• in einen besseren Schlaf zu finden• entspannt durchzuschlafen Welche Yoga Übungen bei Schlafstörungen? Es gibt viele tolle Asanas, die beruhigend auf Körper und Geist wirken. Wir haben Dir 3 Übungen zum Entspannen und für einen besseren Schlaf zusammengestellt. Wenn Du ein Yoga Neuling bist, dann achte darauf, dass Du Dir zuhause einen ruhigen Ort suchst. Gerne kannst Du den Raum etwas abdunkeln oder Kerzen anzünden. Das sorgt für zusätzliche Entspannung. Lege Dich anschließend entspannt auf Deine Yogamatte und nimm ein paar tiefe Atemzüge, um Dich auf die Yoga-Übungen einzustimmen. Übung Schulterbrücke Du liegst entspannt auf dem Rücken, die Hände liegen neben Deinem Körper. Stelle nun Deine Füße hüftbreit nahe an Dein Gesäß. Atme nun tief ein und hebe dabei Dein Becken achtsam an. Halte die Position so lange wie es für Dich angenehm ist und atme dabei entspannt weiter. Beim Absetzen des Beckens solltest Du gleichzeitig ausatmen. Wenn Du möchtest, kannst Du dieses Asana auch mit einem Yogablock üben. Einfach unter das Kreuzbein legen und die Entspannung genießen. Übung Sphinx Eine wunderbare Yoga-Übung, um Stress abzubauen ist die Sphinx. Sie weitet den Schulter- und Brustbereich und stärkt gleichzeitig die Wirbelsäule. Lege Dich entspannt auf den Bauch und strecke die Füße sowie die Zehen aus. Deine Stirn legst Du dabei auf Deiner Yogamatte ab. Nun streckst Du Deine Hände, mit nach unten gerichteten Handflächen, vor Dir aus. Dabei liegen die Unterarme auf der Matte auf. Mit dem nächsten Atemzug drückst Du Dich mit den Händen von der Matte ab und hebst Deinen Kopf und Oberkörper leicht. Achte darauf, dass der Bauchnabel in Kontakt mit der Yogamatte bleibt. Atme achtsam ein und aus und halte die Übung für mindestens 5 Atemzüge. Übung Position des Kindes Diese Yoga-Übung erinnert an die Embryo-Haltung, die wir alle einmal im Bauch der Mutter eingenommen haben. Dabei fühlen wir uns sehr sicher und wohl. Richte Dich hierfür langsam über die Seite auf und knie Dich auf die Yogamatte. Deine Zehen sollten sich dabei berühren. Setze Dich nach hinten auf Deine Fersen ab. Dabei darfst Du die Knie etwas öffnen. Lege nun Deine Stirn auf der Matte ab. Strecke Deine Hände, mit nach unten gerichteten Handflächen, entweder aus oder strecke sie, mit nach oben gerichteten Handflächen, nach hinten aus. Entspannung in der Totenstellung als "Betthupferl" Zum krönenden Yoga Abschluss darfst Du Dich in Dein Bett legen. Die Totenstellung (Shavasana) ist perfekt, um anschließend direkt zu schlafen. Lege Dich dafür ganz entspannt auf den Rücken. Die Arme legst Du, mit den Handflächen nach oben, neben Deinen Körper. Deine Fersen sollten sich berühren, die Füße lässt Du locker nach außen fallen. Ein Bolster unter den Kniekehlen sorgt dafür, dass sich Dein unterer Rücken zusätzlich entspannen kann. Atme nun tief und lange ein und aus. Bleibe für mindestens 5 Minuten in dieser Position und versuche Dich nur auf die Atmung zu konzentrieren. Weitere Tipps für einen besseren Schlaf Neben Yoga gibt es noch viele weitere Dinge, die Dir abends dabei helfen können, sanft in den Schlaf zu finden. Du hast schon vieles ausprobiert, doch nichts hat geholfen? Vielleicht musst Du an verschiedenen Schräubchen drehen, um in die Entspannung zu finden. Nicht jeder Mensch ist gleich. Was dem einen gut hilft, bringt dem anderen überhaupt nichts. Probiere doch einmal neben Yoga unsere weiteren Tipps gegen Schlafstörungen aus. Tipps für einen besseren Schlaf und erholsame Nächte: • Handy aus dem Schlafzimmer verbannen• mindestens eine halbe Stunde vor dem Schlafen keine E-Mails und Social Media checken• ein Buch lesen statt den Abend vor dem Fernseher zu verbringen• leichte Kost zum Abendessen statt Fast Food, Süßes oder riesige Kohlenhydrate-Bomben• kreisende Gedanken gleich auf einen Notizzettel schreiben und den Kopf somit "leeren"• höre zum Einschlafen ruhige Entspannungsmusik• viel Bewegung an der frischen Luft hilft das Nervensystem zu beruhigen Gesunder Schlaf lässt sich lernen: sei geduldig mit Dir selbst Wenn die Schlafstörungen dafür sorgen, dass wir im Alltag unkonzentriert sind, Termine vergessen oder allgemein die Energie fehlt, ist es höchste Zeit das Leben umzukrempeln. Wenn das nur so einfach wäre… und ja, es ist leichter gesagt als getan. Sei trotzdem geduldig mit Dir selbst. Gib Dir die nötige Zeit, um die Schlafstörungen in den Griff zu bekommen. Wichtig bei einer Umstellung ist, dass Du nach 1-2 Mal testen nicht gleich aufgibst, bloß weil Du nicht gleich einen Erfolg siehst. Unser Körper ist ein absolutes Gewohnheitstier. Es dauert tatsächlich mehr als 2 Monate bis eine neue Gewohnheit in Fleisch und Blut übergeht. Wir wünschen Dir viel Erfolg dabei, schnell in einen erholsamen und tiefen Schlaf zu finden! Wichtiger Hinweis: Yoga kann Dir dabei helfen besser zu schlafen, es ist aber kein Allheilmittel. Wenn Deine Schlafprobleme schon länger anhalten und Du darunter leidest, solltest Du auf jeden Fall den Arzt Deines Vertrauens kontaktieren, um das Problem medizinisch abzuklären. Leidest Du an Schlafstörungen? Oder hat Dir Yoga dabei geholfen besser in den Schlaf zu finden? Wir freuen uns über Deinen Kommentar!
Darum solltest du heute noch mit Yoga anfangen - 5 gute Gründe

Darum solltest du heute noch mit Yoga anfangen - 5 gute Gründe

von/ durch Stefan am Apr 05 2021
Sport ist irgendwie nicht so dein Ding? Du spielst schon länger mit dem Gedanken mit Yoga anzufangen? Oder bist du sogar der Meinung, dass Yoga eigentlich gar nicht das richtige für dich ist? Dann ist es höchste Zeit sich mit den einzigartigen Vorteilen von Yoga zu beschäftigen. Denn es gibt viele gute Gründe um mit den effektiven Körperübungen zu beginnen. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener. Wenn du Yoga einmal in deine Alltagsroutine integriert hast, wirst du es in deinem Leben nicht mehr missen wollen. Hier sind unsere Top 5 Gründe, warum du noch heute mit Yoga anfangen solltest: Grund 1: Yoga eignet sich für jeden Wenn du an Yoga denkst, hast du als erstes durchtrainierte, verschwitzte Körper in akrobatischen Posen im Sinn? Lösche dieses Bild am besten ganz schnell aus deinem Gedächtnis, denn es frustriert dich nur. Klar wird man nach jahrelangem Training immer stärker und flexibler, aber das sollte dich nicht vom Yoga abschrecken. Es gibt unzählige Yogaarten - von absolut entspannend bis extrem schweißtreibend. Wenn du absoluter Anfänger bist, solltest du dich erst einmal fragen, was du mit Yoga hauptsächlich erreichen willst. Entspannung, Muskelaufbau, mehr Flexibilität? Je nachdem wählst du z.B. Hatha Yoga, Ashtanga Yoga, Yin Yoga oder Power Yoga. Der Yogalehrer hat alle Teilnehmer gut im Blick und hilft dir dabei, die Asanas richtig auszuführen. Du wirst sehen, nach ein paar Einheiten fühlst du dich schon sicherer und die ersten Zweifel und Unsicherheiten verfliegen ganz von selbst. Grund 2: Dein Körper wird gestärkt und flexibel Typisch im Yoga ist es, dass die einzelnen Asanas lange gehalten werden. Das mag gerade zu Beginn ungewohnt und anstrengend für deinen Körper sein, aber schon nach kurzer Zeit wirst du dich daran gewöhnen. Durch das lange Halten der Übungen werden deine Muskeln gestärkt und dein gesamter Körper kräftiger. Auch deine Flexibilität wird sich schnell verbessern, denn Muskeln und Sehnen werden beim Yoga regelmäßig und schonend gedehnt. Eka Pada Rajakapotasana: die Haltung der einbeinigen (Königs-)Taube Grund 3: beim Yoga wird Stress abgebaut Stress begleitet uns das ganze Leben. Der eine kann gut damit umgehen, ein anderer fühlt sich durch die alltäglichen Aufgaben gestresst. Yoga hilft dir dabei Stress sanft abzubauen. Du nimmst dir eine bewusste Auszeit vom Alltag und konzentrierst dich ganz auf dich. Durch die Meditation, die Teil jeder Yogaeinheit ist, werden dein Geist und deine Seele beruhigt. Auch die speziellen Atemübungen (Pranayama) sind ideal, um Stress abzubauen. Anti-Stress-Yoga: für mehr Entspannung im Alltag Grund 4: deine Gesundheit wird gestärkt Schlaflose Nächte, niedriger Blutdruck, Migräne oder Rückenbeschwerden können einem das Leben zur Hölle machen. Yoga ist natürlich kein Allheilmittel, aber es kann dir eine große Stütze sein und deine Gesundheit stärken. Durch die Kräftigung und Dehnung des Körpers können Rückenbeschwerden und Kopfschmerzen gelindert werden. Durch den regelmäßigen achtsamen Umgang mit dir selbst können Selbstzweifel oder Gedankenkarusselle verschwinden und der Schlaf wird verbessert. Grund 5: Yoga schenkt dir Zeit für dich Im Alltag vergisst man sich und seine Bedürfnisse schnell oder stellt sie hinten an. Da ist der Job den man zu 100% perfekt machen will, eine Beziehung die viel Aufmerksamkeit braucht, Kinder die viel Energie kosten und und und... da ist oft nicht mehr viel Platz für das "Ich". Beim Yoga Praktizieren schenkst du dir und deinem Körper wertvolle Zeit. Du kannst dich ganz auf dich und deine Bedürfnisse konzentrieren. Oft lösen sich Probleme wie in Luft auf, wenn du ganz auf dein Inneres hörst. Denn dein Unterbewusstsein arbeitet auch nach dem Yoga weiter und hilft dir Probleme zu lösen und ganz bei dir zu sein. 5 gute Gründe für Yoga sind nicht genug? Neben unseren 5 Top Gründen um noch heute mit Yoga zu beginnen gibt es natürlich noch viele mehr! Denn Yoga ist nicht einfach nur eine fordernde Alternative zum Sport, es ist eine ganz eigene Lebensart. Das sind weitere Vorteile die dir Yoga bieten kann: Körper, Geist und Seele kommen in Einklang ganzheitliches Körpertraining Steigerung des Selbstbewusstseins verklebte Faszien können sich lösen dein Körpergefühl verbessert sich Yoga kann nahezu überall praktiziert werden, du brauchst nur eine Yogamatte Der beste Tag um mit Yoga zu starten? Heute! Das klingt zu gut um wahr zu sein? Am besten probierst du Yoga einfach einmal ganz unverbindlich aus. Viele Yogastudios bieten kostenlose oder vergünstigte Probestunden an. Gerade am Anfang ist es sinnvoll mehrere Yoga-Stile auszuprobieren, um den richtigen für sich zu finden. Wenn du also den Entschluss gefasst hast Yoga auszuprobieren und nach der ersten Probestunde das Gefühl hast "Oh das habe ich mir aber anders vorgestellt...", dann lass dich nicht sofort verunsichern. Jeder Yogalehrer hält seine Stunde anders und auch die Empathie spielt eine große Rolle. Denn wenn du den Lehrer unsympathisch findest, kannst du dich nicht voll und ganz auf die Yogapraxis einlassen. Wir wünschen dir auf jeden Fall viel Freude beim Entdecken von Yoga und Meditation. Möchtest du mit Yoga beginnen? Was ist deine Motivation für die beliebte Alternative zum Sport? Wir freuen uns über deinen Kommentar!
Die traditionsreiche Geschichte von Yoga

Die traditionsreiche Geschichte von Yoga

von/ durch Stefan am Apr 01 2021
Bild von No-longer-here auf Pixabay Mit Yoga gehen zahlreiche Vorteile einher, die auf verschiedenem Wege eine positive Wirkung auf Körper und Seele entfalten. Die Muskulatur wird gedehnt und gestärkt, eine innere Ruhe wird hergestellt und Stress abgebaut, die Atemübungen stärken das Nervensystem, das Körpergefühl wird verbessert, die Konzentration wird gesteigert und die erhöhte Sauerstoffaufnahme wirkt sich positiv auf Herz und Lunge aus. Mittlerweile blickt die aus Indien stammende philosophische Lehre auf eine Geschichte von über 2000 Jahren zurück und schon unzählige Menschen durften von den vielschichtigen Vorteilen profitieren. Die Wurzeln von Yoga im Hinduismus Bereits die um 400 v. Chr. entstanden mittleren Upanishaden, somit die philosophischen Schriften des Hinduismus, erwähnen die wesentlichen Elemente des heutigen Yoga-Systems und sogar mehrfach den Begriff Yoga. Hierbei stand Yoga in einer engen Verbindung mit dem Samkhya, welche als eines der ältesten philosophischen Systeme indischen Ursprungs gilt und sich mit der Aufzählung sowie Beschreibung der Existenz befasst. Um ca. 300 v. Chr. etablierte sich Yoga im indischen Epos Mahabharata als praktisches Gegenstück zum theoretischen Samkhya. Der Gelehrte Patanjali griff zwischen dem 2. Jahrhundert v. Chr. und dem 4. Jahrhundert n. Chr. überlieferte Yoga-Lehren auf und schuf mit seinem Yoga-Sutra einen genauen Leitfaden, der sich in der Folgezeit zu einer eigenständigen Methode zur Konzentration und Meditation entwickelte. Patanjali beschrieb in seinem Werk vier verschiedene Wege zur Erlangung von Erleuchtung. Bild von Photocurry auf Pixabay Das Handbuch des praktischen Yogas Svatmarama schrieb im 14. Jahrhundert die Hatha Yoga Pradipika nieder, die auf dem Tantrismus beruhten und als Handbuch des praktischen Yogas anzusehen sind. Neben Asanas, also Posen, werden in dem Werk die als Mudras bezeichneten Handzeichen detailliert beschrieben. Darüber hinaus enthalten die Schriften praktische Anleitungen zu unterschiedlichen Atemtechniken, die ein Gleichgewicht zwischen Körper und Geist herstellen sollen. Mitunter beim heutigen Mentaltraining im Dart werden die traditionellen Techniken zum Aufbau einer mentalen Stärke genutzt. Da die Übungen Konzentration, Ruhe und Gelassenheit fördern, werden sie als regelmäßiger Bestandteil der täglichen Dart-Routine empfohlen. Die Empfehlung basiert auf der einhelligen Meinung von Spielern und Experten, dass ein Dartspiel zu 50 Prozent im Kopf entschieden wird und Yoga in diesem Bereich eine positive Wirkung entfalten kann. Yoga in der Neuzeit Tirumalai Krishnamacharya gilt als Lehrer der Neuzeit, der einen großen Einfluss auf die Verbreitung von Yoga hatte. Er reiste zwischen 1924 und 1989 durch Indien und präsentierte sich selbst sowie seine Schüler in beeindruckenden Posen. Die Kraft und Dehnbarkeit imponierte vielerorts und ließ das Interesse an Yoga stark wachsen. Die Einzigartigkeit jedes Schülers war ein wichtiger Bestandteil der Philosophie von Krishnamacharya, sodass er jedem Schüler andere Praktiken und Übungen verschrieb. Nach seiner Auffassung würde jeder Mensch eine andere Art von Yoga benötigen, um das innere Gleichgewicht herstellen zu können. In der heutigen Zeit kann die Ausstattung für Yogaübungen gleichermaßen individuell zusammengestellt werden. Neben unterschiedlichen Matten stehen verschiedene Yoga-Zubehörteile zur Verfügung, die nach den persönlichen Vorstellungen kombiniert werden können. Auch hinsichtlich des Materials besteht eine große Auswahl. Unter anderem bei Yogamatten stehen verschiedene Materialien mit unterschiedlichen Vorteilen zur Verfügung. Yogamatten aus PVC, NBR oder TPE sind rutschfest, pflegeleicht, haltbar und besonders langlebig. Demgegenüber ermöglichen Matten aus natürlicher Schafschurwolle ein besonders weiches Sitzen und halten zudem eine selbstreinigende Funktion inne. Bild von shushipu auf Pixabay
Der positive Einfluss von Yoga auf Dein Immunsystem

Der positive Einfluss von Yoga auf Dein Immunsystem

von/ durch Stefan am Mär 29 2021
Ständig müde, angeschlagen, von Erkältungen geplagt und antriebslos... Kennst Du das auch? Dahinter steckt oft ein schlecht funktionierendes Immunsystem. Der tägliche Alltagsstress, mangelnde Bewegung oder die falsche Ernährung sind alles andere als gesund und können Deine Abwehrkräfte schrumpfen lassen. Sind Körper und Geist des Menschen aber im Reinen, wirkt sich das auch positiv auf das Immunsystem aus. Yoga entfaltet seine Wirkung auf den gesamten Körper und hilft Dir dabei Dich von innen heraus zu stärken. In unserem Artikel erfährst Du, wie Yoga Dein Immunsystem anregen kann und Deine Abwehrkräfte durch dynamische Übungen und Atemübungen gestärkt werden. Bild von Irina L auf Pixabay Negative Faktoren für Dein Immunsystem Unsere Welt ist geprägt von einem hektischen Alltag. Wichtige Dinge müssen noch schnell erledigt werden, man ist ständig erreichbar und der Tag bräuchte eigentlich 48 Stunden, um allem gerecht zu werden. Schnell vergisst man in all der Hektik gut auf sich selbst zu achten, sich gesund zu ernähren und einen entspannten Ausgleich zu finden. Für eine kurze Zeit kann das unser Körper meist gut kompensieren. Doch wird das zur Routine, sendet unser Körper bald Signale. Wir sind schnell reizbar, unkonzentriert, weniger belastungsfähig und insgesamt einfach unausgeglichen. Auch der Stoffwechsel und das Immunsystem können leiden und uns nicht mehr so gut von Gefahren von außen beschützen. Für Krankheitserreger, wie Bakterien und Viren, ist das ein wunderbarer Nährboden und wir werden krank. Erkältungen, inkl. einer laufenden Nase, sind dann oftmals ein häufiger Begleiter. Negative Einflüsse auf Dein Immunsystem: Stress mangelnde Bewegung unausgewogene Ernährung Alkohol Schlafmangel Rauchen Übergewicht Yoga und Immunsystem: so stärkst Du Dich von innen Unsere Gesundheit ist das höchste Gut das wir haben. Durch Yoga und Meditation kannst Du mit gezielten Asanas wieder in Einklang mit Dir kommen und Dich von innen heraus stärken. Die Übungen helfen Dir dabei Deinen Stoffwechsel anzukurbeln, die Organarbeit zu unterstützen und Stress abzubauen. Auf dem Weg zu einem gesunden Leben sind Yoga und Meditation ein kraftvolles Werkzeug. Mögliche positive Wirkungen von Yoga auf Dein Immunsystem: Stress wird minimiert körpereigene Abwehr wird gestärkt Blockaden werden gelöst Stoffwechsel wird angekurbelt Energieflüsse werden angeregt Organarbeit kann aktiviert werden Kundalini Yoga als Booster für Deine Abwehr Wir möchten Dir gerne Yoga Kundalini als Wohltat für Deinen Körper, Stoffwechsel und die Abwehrkräfte vorstellen. Das Wort "Kundalini" (Sanskrit: kundala - gerollt, gewunden) beschreibt eine Kraft, die in jedem Menschen ruht. Nach dem Tantrismus befindet sie sich am unteren Ende der Wirbelsäule und ist das erdnächste Chakra. Dargestellt wird Kundalini als eine zusammengerollte, schlafende Schlange. Das große Ziel dieses Yoga Stils ist das Erwecken der Kundalini, um zur Erleuchtung zu gelangen. Für wen ist Kundalini Yoga geeignet? Kundalini kann sowohl von Yoga Anfängern als auch Fortgeschrittenen praktiziert werden. Durch den ständigen Wechsel von aktiven und passiven Übungen werden die körpereigenen Kräfte geweckt und aktiviert. Entspannungsübungen und körperliche Übungen werden im Wechsel ausgeführt. Verschiedene Asanas und Atemübungen helfen dabei, die Energieflüsse anzuregen. Kundalini hilft dabei auf dem Weg zur Entspannung, aber auch, wenn das Ziel ist Kalorien zu verbrennen oder das Abnehmen. 3 Kundalini Yoga Übungen Um einen Einblick in Kundalini Yoga zu gewinnen, möchten wir Dir drei Übungen vorstellen, die Du wunderbar Zuhause üben kannst. Du brauchst dafür nur einen ruhigen Ort und eine Yogamatte. Yoga Übung Bogen Lege Dich für den Bogen auf den Bauch. Umgreife Deine Fußgelenke mit den Händen. Atme tief durch die Nase ein und schiebe Deine Schienbeine nach hinten. Gleichzeitig hebst Du Brust und Oberschenkel. Amte ruhig ein und aus und entspanne Deinen Nacken. Nach zwei Minuten löst Du das Asana beim Ausatmen und legst Dich entspannt auf den Bauch. Spüre nach, wie Du Dich nach der Übung fühlst. Wirkung: Verdauung wird verbessert, Stimulation des Nabel-Chakra Yoga Übung Streckhaltung Lege Dich entspannt in der Savasana Haltung auf den Rücken. Nun hebst Du Deinen Kopf an und streckst den Nacken. Auch die Brust bringst Du so weit es für Dich angenehm ist nach oben. Die Arme streckst Du nach unten aus und schaust gerade nach vorne zu Deinen Zehen. Als Letztes hebst Du Deine Beine ein wenig vom Boden ab und streckst dabei Deine Zehen. Wichtig: während Du Deine Beine streckst, bleibt der untere Rücken auf Deiner Yogamatte liegen. Wirkung: Stärkung der Körpermitte und des Selbstbewusstseins Yoga Übung Kamel Setze Dich für das Kamel auf Deine Knie und Unterschenkel. Dein Körper ist aufrecht. Nun legst Du Deine Hände an das Kreuzbein und ziehst den Bauch nach innen. So wird Dein unterer Rücken gestützt. Lasse Deine Schulterblätter nach unten sinken und bringe sie in Richtung Rücken. Atme nun ein und hebe die Brust. Wenn es für Dich angenehm ist, legst Du Deine Hände auf die Fersen. Wenn Du keine Probleme mit der Halswirbelsäule hast, kannst Du Deinen Kopf nach hinten sinken lassen. Halte dieses Asana ca. 2 Minuten und richte Dich vorsichtig wieder auf. Lockere anschließend Deine Knie und spüre nach. Wirkung: Streckung und Dehnung der Wirbelsäule, Brust- und Bauchmuskulatur Entspannung zum Abschluss Schenke Dir nach den Übungen ein wenig Ruhe. Lege Dich auf Deine Yogamatte entspannt auf den Rücken und nimm die Savasana Haltung ein. Atme tief durch die Nase ein und aus und konzentriere Dich dabei auf Dein Herz. Gönne Dir mindestens fünf Minuten Meditation. Atme so lange bewusst, bis Du eine vollkommene Entspannung spürst. Was Deinem Immunsystem allgemein guttut Yoga ist kein Allheilmittel und kann keine Erkältung oder Immunschwäche wegzaubern. Es ist aber ein ganzheitlicher Ansatz für Menschen, um uns ins Gleichgewicht zu bringen und auf die Signale des Körpers zu hören. Wird Yoga regelmäßig praktiziert, wirst Du die positiven Wirkungen auf Deinen Körper spüren und auch Dein Immunsystem profitiert davon. Um Dein Immunsystem zu stärken, gibt es viele kleine Zahnräder, die ineinander greifen. Unser Körper ist ein wahres Wunderwerk und braucht einen gesunden Umgang, um gut zu funktionieren und uns gut fühlen zu lassen. Dazu zählt eine gesunde Ernährung, viel Bewegung an der frischen Luft und das Vermeiden von Stress. So stärkst Du Dein Immunsystem: gesunde Ernährung viel Wasser trinken ausreichend Bewegung Stress vermeiden ausreichend Schlaf Bild von bzwei auf Pixabay Wie stärkst Du Dein Immunsystem, bringst Deinen Stoffwechsel in Schwung und beugst Erkältungen vor? Praktizierst Du Kundalini Yoga und hast Du Tipps, wie man seinen Körper anregen kann? Wir freuen uns, wenn Du Deine Erfahrungen zur Stärkung von Immunsystem und Gesundheit mit uns teilst! Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen: Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultiere bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Deines Vertrauens! Yogabox und Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
Yoga und die 7 Chakren - welches ist für dich besonders wichtig?

Yoga und die 7 Chakren - welches ist für dich besonders wichtig?

von/ durch Sandra Buchwald am Mär 22 2021
Die Erkenntnis ist alles andere als neu: Yoga hat viel mit Energie zu tun. Denn die Yogapraxis kann uns aktivieren und entspannen. Mit einer Mischung aus Asanas und Pranayama, Meditation und Entspannung kann uns Yoga dabei unterstützen, die Balance in unserem Leben zu bewahren beziehungsweise wiederzufinden. Auch die Chakren bieten uns dabei wertvolle Unterstützung. Es sind sieben Energiezentren, die sich in unserem Körper befinden. Man kann sie - wie die Meridiane - nicht sehen. Aber es gibt eindrucksvolle Darstellungen der Chakren, die wie eine bunte Kette der Energie senkrecht übereinanderstehen. Chakras - Ebenen des Bewusstseins Die Chakren im Überblick Jeder von uns hat sieben Hauptchakren (auch Chakras). Sie bilden eine senkrechte Linie - ideal für unsere Energien. Mit deinen Chakren bist du sowohl mit der Erde als auch mit dem Himmel verbunden. Sie schenken dir Stabilität und Sicherheit, Wurzeln und Flügel. Von unten nach oben gibt es das Wurzel-Chakra (Muladhara Chakra), das Sakral-Chakra (Swadisthana Chakra), das Solarplexus-Chakra (Manipura Chakra), das Herz-Chakra (Anahata Chakra), das Hals-Chakra (Vishudda Chakra), das Stirn-Chakra (Ajna Shakra) und das Kronen-Chakra (Sahasrara Chakra). Jedem dieser Chakren sind Organe, Eigenschaften und yogische Themen zugeordnet. Welches ist dein Thema, das es im Yoga zu bearbeiten gilt? Das Wurzel-Chakra: für die Erdung Dieses Chakra ist unter anderem mit den unteren Extremitäten und dem Darm, dem Skelett, mit der Haut und der Nase verbunden. Probleme in einem dieser Bereiche kannst du mit Meditation und Asanas für dein Wurzel-Chakra nicht selten gut bearbeiten. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die psychische Komponente, mit der das Wurzel-Chakra verknüpft ist. Denn der Name ist Programm: Wir sind über dieses Chakra mit der Erde und für uns wichtigen Energien verwurzelt. Daher ist es auch bedeutsam für dich, wenn Existenzangst, keine Bindung im familiären Bereich und Beziehungsprobleme die Themen sind, die dich beschäftigen. Das Sakral-Chakra: für die Freude Die Organe, die zum Sakral-Chakra zählen, sind unter anderem die Geschlechtsorgane, Niere und Blase, Mund und Zunge. Das betrifft nicht nur die organische Funktion, sondern auch unsere Lebensfreude. Denn genussvolles Essen und eine freudvolle Sexualität sind in diesem Chakra ebenfalls verankert. Blockaden in diesem Bereich können dazu führen, dass organische und seelische Störungen dein Leben beeinträchtigen. Auch deine Kreativität kann negativ beeinflusst werden, wenn du in diesem Bereich blockiert bist. Lebensfreude und Inspiration sind eng miteinander verknüpft. Mit Yogaübungen und speziellen Meditationen - idealerweise ergänzt durch ayurvedische Ernährung - kannst du die Energien in deinem Sakral-Chakra aktivieren. Das Solarplexus-Chakra: für deine Persönlichkeit Der Solarplexus ist das Sonnengeflecht. Es befindet sich im Oberbauch - und ist die Struktur, in der wir den berühmten Adrenalinstoß oder die Schmetterlinge bemerken. Das Chakra ist insbesondere die Energiequelle für die Verdauungsorgane und die Haut. Es umfasst aber auch alles, was deine Persönlichkeit ausmacht. Bist du ehrgeizig? Zu ehrgeizig vielleicht? Oder hast du Versagensangst? Lässt du dich eher von negativen oder positiven Gedanken leiten? Das alles sind Themen, die du mit Übungen für dein Solarplexus-Chakra bearbeiten kannst. Übrigens: Auch dein Bauchgefühl ist in diesem Energiezentrum verankert. Meditation und Asanas können ihm wertvolle Unterstützung sein! Das Herz-Chakra: für die Liebe Was wäre das Leben ohne die Liebe? Bei der Liebe, die energetisch durch unser Herz-Chakra genährt wird, ist die Liebe zum Partner ein bedeutsames Element. Es handelt sich aber auch um die Liebe zu uns selbst, die A und O für unsere Zufriedenheit im Leben und somit ein wichtiges Thema ist. Auch die Liebe zu Gott - die höhere Liebe - ist ein Aspekt des Herz-Chakras, das natürlich dem Herzen sowie der Lunge zugeordnet ist. Die Fähigkeit, Liebe zu geben und diese auch empfangen zu können, ist zentral in diesem Chakra verankert. Blockaden im Herz-Chakra? Du kannst sie lösen! Das Hals-Chakra: für deine Ausdrucksfähigkeit Das Hals-Chakra im Bereich des Kehlkopfes ist organisch der Schilddrüse sowie unter anderem auch dem Mund, der Nase und den Ohren zugeordnet. Die Fähigkeit, dich selbst auszudrücken - mit allem, was dich ausmacht - ist dabei zentral. Es ist keine Seltenheit, dass seelische Probleme von der Schilddrüse verursacht werden. Dieser Zusammenhang ist im Hals-Chakra als wichtigem Energiezentrum dokumentiert. Es schnürt dir manchmal den Hals zu? Du hast oft den berühmten Kloß im Hals? Dann solltest du die Übungen und Meditationen, die zu diesem Chakra passen, unbedingt ausprobieren. Es kann sein, dass sie dir besonders gut tun. Das Stirn-Chakra: für deine Seele Es gibt Menschen, die eine gewisse Präsenz ausstrahlen. Die immer die richtige Intuition zu haben scheinen. Die in sich selbst ruhen und gelassen sind. Das sind in der Regel die Menschen, die einen guten "Draht" zu ihrem Seelenleben und auch eine Verbindung zu den Schwingungen des Universums haben. Die frohe Botschaft: Das ist keine Talentsache. Es ist eine Sache der Achtsamkeit und es ist auch davon abhängig, dass der Energiefluss in deinem Stirn-Chakra nicht blockiert ist. Mit Übungen für dieses wichtige Chakra und den geeigneten Meditationen kannst du es testen. Machen sie einen Unterschied? Das Kronen-Chakra: für dein Selbst Im Yoga gibt es zwei besonders wichtige Elemente: Du verwurzelst dich mit der Erde und verbindest dich mit dem Höchsten. Das Höchste - was auch immer es für dich bedeutet - schenkt dir die Einheit, die Zugehörigkeit und die Sicherheit, die wir alle in unserem Leben haben sollten. Dein Kronen-Chakra befindet sich über deinem Scheitel. Es birgt in sich die Energien, die die Verbindung deiner eigenen mit den göttlichen Energien möglich machen. Das ist für dich jetzt alles ein bisschen spirituell und nicht greifbar? Das macht nichts. Du kannst passende Asanas und Meditationen zum Kronen-Chakra einfach einmal ausprobieren. Die Chakren-Meditation: für ganzheitliches Wohlbefinden Welches Chakra ist für mich und mein Wohlbefinden bedeutsam? Kann es auch sein, dass ich zwei oder drei Chakren bearbeiten sollte? Es ist völlig normal, dass du als Anfänger in der komplexen Chakrenlehre zunächst etwas unsicher bist, welche Asana und welche Meditation nun die Richtige für dich sein könnte. Eine Chakrenmeditation, die alle sieben Chakren berücksichtigt, ist für dich empfehlenswert und ein idealer Einstieg. Du kannst davon wirklich profitieren. Denn eines ist sicher: Alles Chakren haben ihre Bedeutung im Leben und sollten dir Energiequellen ohne Blockierungen sein. Die Chakrenmeditation ist dafür ein guter Start.
Yoga Schaukel für schwereloses Yoga

Yoga Schaukel für schwereloses Yoga

von/ durch Stefan am Mär 03 2021
Yoga Schaukel Impulso Fitness Training, Akrobatik, Entspannung und Spaß - das alles bietet Aerial Yoga in einer Yoga Schaukel oder einem Aerial Yoga Tuch. Das ganzheitliche Training ist ein mittlerweile ein sehr beliebter Yoga Stil für geübte Luftakrobaten und die es noch werden wollen. Viele Yoga Studios bieten Fitness Training mit dem speziellen Aerial Yoga Tuch, das locker von der Decke baumelt, an. Das passende Zubehör zum Praktizieren von Aerial Yoga gibt es bei yogabox zum günstigen Preis. Was ist eine Yoga Schaukel? Yoga Schaukeln, auch als Yoga Hängematte, Aerial Yoga Tuch oder Yoga Swing bekannt, ermöglichen akrobatische Yoga Übungen in der Luft. Beim Üben der Asanas ist der Körper komplett schwerelos. Der dazugehörige Yoga Stil ist als Aerial Yoga bekannt. Dabei wird die Yoga Swing wird per Karabiner an einer fest montierten Deckenaufhängung aufgehängt. Das ermöglicht Yoga Training mit einer Yoga Schaukel: Verspannungen werden gelöst Kräftigung der Fitness und Muskulatur größere Bewegungsfreiheit Vertiefung der Asanas Gleichgewichtssinn wird geschult Schlaufen und Griffe entlasten den Körper bei Bedarf Was ist Aerial Yoga? Was beim Aerial Yoga so einfach aussieht ist in Wirklichkeit das Zusammenspiel aus Kraft, Gleichgewicht und Akrobatik. Denn um allein in das Tuch oder die Yoga Hängematte zu kommen sind all diese Bereiche gefragt. Aerial Yoga ist ein ganzheitliches Körpertraining im Tuch, einer Yoga Hängematte oder Yoga Schaukel. Dein Gleichgewichtssinn wird beim Aerial Yoga geschult, die Beweglichkeit und Fitness werden gesteigert. Außerdem ermöglicht das Aerial Training durch die Schwerelosigkeit ein leichtes und gleichzeitig intensiveres Ausführen der Übungen. Hängt man entspannt im Aerial Yoga Tuch, können sich Blockaden und Verspannungen im Rücken oder Schulter-Nacken-Bereich lösen. Was brauchst Du für eine Aerial Yogastunde? Wird die Aerial Yogapraxis zuhause geübt, benötigt man ein paar praktische Hilfsmittel. Wichtig ist eine elastische, bequeme Kleidung, um die akrobatischen Übungen im Aerial Yoga Tuch oder der Schaukel uneingeschränkt durchführen zu können. Neben dem Tuch oder der Yoga Swing brauchst Du außerdem eine rutschfeste Yogamatte für die Endentspannung. Darf jeder Aerial Yoga praktizieren? Ob Yoga Neuling oder fortgeschrittener Yogi: Theoretisch kann jeder Yoga im Tuch praktizieren der eine normale Fitness und keine Angst vor der Höhe hat. Die Übungen mit dem Tuch oder der Yoga Swing erfordern Kraft und stellen das eigene Gleichgewicht auf die Probe. Solltest Du Probleme mit den Ohren oder Nebenhöhlen haben, solltest Du vor dem Yoga im Aerial Yoga Tuch mit Deinem Arzt oder Yogalehrer sprechen. Denn wenn der Gleichgewichtssinn beeinträchtigt ist, kann man im schlimmsten Fall aus dem Tuch auf den Boden fallen und sich beim Yoga verletzen. Aerial Yogapraxis mit unserer Yoga Schaukel Impulso Mit unserer Yogaschaukel Impulso macht das Yoga Praktizieren in luftiger Höhe so richtig Spaß. Die Schaukel besteht zu 100% aus festem Nylon Material. Das bequeme Tuch hat eine beige Farbe, die Gurte und Schlaufen sind schwarz gefärbt. In der Yogaschaukel Impulso kannst Du Aerial Yoga sicher üben. Mithilfe der Schlaufen und Griffe wechselst Du einfach zwischen den Asanas und entlastest Deinen Körper. Geliefert wird die Yoga Schaukel Impulso im Set mit Schlaufen, Karabiner und einer Tasche zum Verstauen. Wichtig: Das Befestigungsmaterial für das Tuch, mit Ausnahme der Karabiner, ist nicht inklusive. Die Deckenaufhängung kann bei Bedarf zusätzlich erworben werden. Für die Yoga Schaukel Impulso brauchst Du 2 Deckenaufhängungen. Praktische Deckenaufhängung für Deine Yoga Schaukel Um sicher durch die Lüfte zu schwingen, muss die Yoga Schaukel fest in der Decke montiert werden. Für die Montage wird eine Mindesthöhe der Decke von 2,20 Metern empfohlen. Nur so kannst Du die Übungen in der Schaukel oder einem Tuch gut ausführen. Unsere Deckenaufhängung in der Farbe Silber gibt Dir die nötige Sicherheit für Dein Aerial Yoga Training. Die maximale Traglast beträgt 300 kg. Yoga Schaukeln, Aerial Yoga Tücher oder auch Kinderschaukeln lassen sich damit schnell und einfach per Karabiner aufhängen. Yoga Schaukel als Hängematte aufhängen Ein Aerial Yoga Tuch, bzw. eine Yoga Swing können auch ganz einfach als bequeme Hängematte umfunktioniert werden. Das ist besonders praktisch, wenn man sich entspannt in die Luft legen möchte, ohne Übungen zu praktizieren. Die Hängematte sollte in einer Mindesthöhe von 120 cm aufgehängt werden. Du hast Fragen zu unserem Yoga Schaukel, bzw. Yoga Swing Angebot? Gerne beantwortet Dir unser freundlicher Kundenservice alle Fragen. Rufe uns gerne an oder schreibe uns online über unser Kontaktformular.
Shitali Pranayama Kühlung im Atem entdecken

Shitali Pranayama Kühlung im Atem entdecken

von/ durch Stefan am Mär 01 2021
Shitali Pranayama ist eine von vielen Atemübungen, die uns das Yoga schenkt. Sie wird zu den grundlegenden Pranayama-Varianten gezählt, die unter der Bezeichnung Mahakumbhakas bekannt sind. "Pranayama" ist Dir als Begriff sicher bekannt. Er verbindet "Prana", die Lebensenergie, mit "Ayama", der Kontrolle. Wenn wir den Atem führen, ist Lebensenergie kontrollierbar. Wir beeinflussen, wann wir einatmen, den Atem anhalten und wieder ausatmen. Wir beeinflussen aber auch, in welche Körperregionen wir unseren Atem schicken. Hier erfährst Du, wie Shitali Pranayama wirkt, wie Du diese Atmung korrekt ausführst und was sie von anderen Pranayama-Formen unterscheidet. Die Zunge im Fokus Shitali Pranayama ist eine Atemform, bei der die Zunge längs gerollt wird. Dies spielt bei dieser Form Atmung eine ganz besonders wichtige Rolle. Das Längsrollen sorgt dafür, dass die Einatmung mit einem zischenden Laut erfolgt. Intensiviert wird dies, indem die Zunge ein klein wenig über die Lippen hinausragen darf. Eingeatmet wird über den Mund, das Ausatmen erfolgt über die Nase. In der Zwischenzeit soll der Atem gehalten werden, solange es Dir bequem möglich ist und Du noch sanft ausatmen kannst. Mit Lehrer lernen Atemübungen des Pranayama sollten immer mit einem Yogalehrer erlernt und eingeübt werden, bevor Du die Praxis zu Hause bei Dir weiterführst. Nur dann kannst Du sicher sein, die positiven Wirkung in vollem Umfang für Dich nutzen zu können. Wenn Du geübt bist, kannst Du Shitali Pranayama bis zu 20 Minuten üben. Die beste Zeit dafür ist morgens. Bequem sitzen und atmen Wenn Du Shitali Pranayama praktizieren willst, sich Dir einen Sitz aus, in dem Du eine Zeit verharren kannst, ohne dass Dich etwas einschränkt oder stört. Kreuzbeinige Haltungen sind dabei zu bevorzugen. Beispiele hierfür sind der Lotussitz (Padmasana) oder Siddhasana. Kühlung durch den Atem Von Hunden kennst Du das sicherlich: Sie hecheln und kühlen ihren Körper durch die Zunge, die aus dem Maul heraushängt. Ähnlich funktioniert Shitali Pranayama. Das zischende Einatmen über die gerollte Zunge verschafft Dir und Deinem Körper Kühlung. Kühlung steht immer für Beruhigung. Shitali Pranayama schenkt das für Körper, Geist und Seele. Energien, die im Überschwang vorhanden sind, werden auf ein normales Maß herabgekühlt. Shitali Pranayama ist in diesem Zusammenhang auch eng mit Ayurveda verknüpft: Das Pitta und auch der Appetit werden normalisiert. Wirkungen von Shitali Pranayama erleben Die kühlende Wirkung dieser Atmung kannst Du Dir bei Erkrankungen zunutze machen, die mit einer Hitzeentwicklung im Körper verbunden sind. Dazu gehört Fieber, aber auch Entzündungen sind mithilfe des Atems zu kühle. Die kühlende Wohltat ist mit einer Reinigung des Körpers verbunden. Im Organismus betrifft das das Blut, aber auch die Haut und der Verdauungskraft erfahren wohltuende Wirkungen in Shitali Pranayama. Die Entgiftung des Körpers steht in dieser Atmung deutlich im Vordergrund. Zudem können eine Zeit auch Hunger und Durst gemindert werden. Auch auf den Geist hat die Atmung beruhigende Effekte. "Shitali" bedeutet "kühlend", aber eben gleichzeitig auch "beruhigend". Die Harmonie bei Wärme- oder Hitzeeinwirkung kann wiederhergestellt werden. Nicht selten wird Stress in hitzigen Gesprächen und heißen Diskussionen aufgebaut. "Cool bleiben" ist dagegen ein Ausdruck, der zeigt, das Abkühlen mit Beruhigung in enger Verbindung steht. Stress im übertragenen Sinne hat auch ein Auto, dessen Motor heißgelaufen ist und bei dem die Kühlung vielleicht nicht mehr ganz so funktioniert wie gewünscht. Variationen von Shitali Pranayama Du kannst die kühlende Atmung auch in Verbindung mit Kumbhakas oder Bandhas durchführen. Kumbhaka bedeutet, dass Du den Atem nach der Ein- oder Ausatmung kurz anhalten kannst. Bandhas sind Verschlüsse, die Du in Deinem Körper setzen kannst, um Energien zu leiten. In Verbindung mit der Atmung ist das besonders effizient. Dies ist jedoch Praxis, die es vom erfahrenen Yogalehrer zu lernen gilt.
Ahimsa - was ist das und was hat es mit Yoga zu tun?

Ahimsa - was ist das und was hat es mit Yoga zu tun?

von/ durch Stefan am Feb 28 2021
Ahimsa - was ist das und was hat es mit Yoga zu tun? Wer nach Ahimsa Leben will, verschreibt sich einer respektvollen und friedlichen Lebensweise und strebt Gewaltlosigkeit in allen Lebensbereichen an. Es ist eines der höchsten Ziele, die sich ein Yogi setzt. In unserem Artikel erfährst Du was Ahimsa bedeutet, wofür es steht, was es mit Mahatma Gandhi zu tun hat und welche Bedeutung es für Yoga und Meditation hat. Was heißt Ahimsa? Ahimsa zählt zur Yama Sittenlehre die sich in 5 Stufen unterteilt. Es ist das erste der 5 Yamas. Aus dem Sanskrit übersetzt bedeutet es wörtlich übersetzt so viel wie "nicht-Gewalt". Man kann es also mit dem Begriff Gewaltlosigkeit gleichsetzen. Ausgesprochen wird es "A-hin-sa", also wird das m zu einem n. Dafür steht Ahimsa Gewaltlosigkeit und eine friedvolle Lebensweise ist das Ziel des Ahimsa-Prinzips. Es bedeutet das vollkommene Abstandnehmen davon, dass einem Lebewesen etwas zuleide getan wird. Sei es in Form von Worten, Gedanken oder Taten. Auch wer über einen Menschen schimpft oder Vorurteile hat bricht dessen Grundsätze. Bedeutung von Ahimsa: gesellschaftliche Regel zum respektvollen Umgang miteinander religiöses Prinzip für eine friedfertige Lebensweise Achtung vor allen Lebewesen kein Mensch oder Tier darf verletzt oder getötet werden friedvolle Worte, Taten und Gedanken   Was Gandhi mit Ahimsa verbindet Vielleicht hast Du den Begriff schon einmal im Zusammenhang mit Mahatma Gandhi gehört. Denn durch ihn wurde Ahimsa Anfang des 20. Jahrhunderts der breiten Öffentlichkeit bekannt. Gandhi war der Inbegriff für einen friedlichen Lebensstil, denn er lebte das Prinzip der Gewaltlosigkeit in allen Lebensbereichen. Er war der festen Überzeugung, dass Ahimsa nur dann praktiziert werden kann, wenn man voller Mut und Willenskraft ist. Um die Unabhängigkeit Indiens zu erlangen und die politischen Ziele zu erreichen, setzten Gandhi und seine Anhänger auf Widerstand ganz ohne Gewalt. Auch wenn ihnen die britische Regierung Steine in den Weg legte und den Menschen mit Gewalt begegnete, hielt Gandhi an der Philosophie fest. Denn er war sich sicher, dass auch sie früher oder später von Ahimsa geleitet werden würden. Leider sollte Gandhi nicht recht behalten. Ahimsa und die Bedeutung für Yoga Was hat nun das Ahimsa-Prinzip mit Yoga und Meditation zu tun? Das kann man auf unterschiedliche Weise auslegen. Es beschreibt z. B. den friedvollen Umgang mit sich selbst. Praktiziere die Asanas so, dass es für Deinen Körper angenehm ist. Nimm ihn bewusst wahr aber überfordere ihn nicht. Denn das ist streng genommen auch eine Form von Gewalt Dir selbst gegenüber. Wenn Du ein Yoga Lehrer bist, kann die Philosophie auf die Schüler übertragen werden. Gehe behutsam auf die Bedürfnisse aller Yogis ein und schütze sie vor Überforderung. Gerade am Anfang ist es für Yogis schwer die eigenen Grenzen einzuschätzen und den Körper nicht zu überanstrengen. Dasselbe gilt für Meditationen. An manchen Tagen fällt es Dir vielleicht besonders schwer Dich auf die Meditation einzulassen und ganz bei Dir zu sein. Sei dann gut zu Dir, ärgere Dich nicht, setze einen Haken und verschiebe die Einheit einfach auf einen anderen Tag. Lege Dich entspannt auf Deine Yogamatte oder setze Dich auf Dein Meditationskissen und Du wirst sehen, dass es dann gleich wieder viel besser klappen wird. Ahimsa als Grundstein für ein veganes Leben Wer streng nach dem Ahimsa-Prinzip lebt, verfolgt das Ziel der Gewaltlosigkeit in allen Lebensbereichen. Dazu zählt auch die Ernährung. Wer Fleisch isst, nimmt dabei in Kauf, dass für die eigene Ernährung Tiere getötet oder unter schlechten Haltungsbedingungen großgezogen werden. Das ist nicht mit einer gewaltfreien Lebensphilosophie vereinbar. Deshalb entscheiden sich viele Yogis für eine vegetarische Ernährung. In Indien, wo sehr viele Menschen nach dem Hinduismus leben, ernährt sich der Großteil deshalb vegetarisch. Wer es noch strenger sieht und auch auf das Ausnutzen von Tieren zum Verzehr von Milch oder Eiern verzichten möchte, entscheidet sich für eine vegane Ernährung. Warum Ahimsa für jeden eine Bereicherung ist Ist der Gedanke an eine friedliche Welt nicht wunderbar? Jeder möchte doch mit Respekt behandelt werden und nicht unnötigen Konflikten ausgesetzt sein. Auch wenn wir es nicht wollen, können unsere Worte und Taten andere Menschen verletzen. Durch die Lehre des ersten Yamas wird der Grundstein für ganzheitliche Harmonie und Frieden gelegt. Und das ganz ohne gläubig, religiös oder in irgendeiner Weise spirituell sein zu müssen. Ein achtsamer und friedvoller Umgang mit sich selbst und allen Menschen wirkt nach und beeinflusst auch das Umfeld positiv. So kannst Du Ahimsa in Dein Leben integrieren: gehe unvoreingenommen auf Mitmenschen zu schenke Deinem Umfeld öfters ein Lächeln löse Vorurteile auf und gehe der Wahrheit selbst auf den Grund setze Dich für Schwächere ein, die sich nicht selbst helfen können begegne allen Lebewesen mit großem Respekt Starte jetzt in ein friedliches Leben Du möchtest nach Ahimsa leben? Am besten fängst Du mit kleinen Schritten an. Niemand ist perfekt und Du solltest Dich vor allem am Anfang Deiner Reise nicht überfordern. Versuche Deine Gedanken zu fokussieren und nicht schlecht über andere oder Dich selbst zu denken. Sage immer behutsam die Wahrheit und sei gut zu allen Menschen und Tieren. Nur wenn Du unvoreingenommen auf andere zugehst und gut zu Dir selbst bist, kannst Du die friedvolle Philosophie auch nach außen tragen. Du wirst sehen, auch wenn es anfangs vielleicht etwas anstrengend ist. Mit der Zeit wird es Dir immer einfacher fallen und die gewaltfreie Lebensweise wird automatisch in alle Lebensbereiche übergehen. Friedvolle Gedanken, Worte und Taten - wie definierst Du Ahimsa für Dich? Lebst Du Dein Leben nach diesem Prinzip? Berichte uns gerne darüber in den Kommentaren.
Was bedeutet Namasté und was hat es mit Meditation und Yoga zu tun?

Was bedeutet Namasté und was hat es mit Meditation und Yoga zu tun?

von/ durch Stefan am Feb 24 2021
Bild von AYMYogaSchool auf Pixabay Erklingt das wohlklingende "Namasté", erscheint wohl bei jedem vor dem inneren Auge sofort ein Yogi mit den typisch gefalteten Händen vor dem Herz. Kaum ein Wort steht sinnbildlich mehr für die Lehre des Yoga. Es ist die traditionelle, sehr respektvolle Begrüßung in Indien und weiteren hinduistisch geprägten Ländern. Hinter der respektvollen Geste steckt aber weit mehr als eine Begrüßung und Verabschiedung. Denn dadurch zollen wir dem Göttlichen Respekt, das wir alle in uns tragen. In unserem Artikel erfährst Du woher Namasté stammt, wie es richtig ausgeführt wird und welche Bedeutung es für Yoga und Meditation hat. Namasté: was heißt das eigentlich? Namasté ist eine Grußformel, die dem Gegenüber großen Respekt ausdrückt. Dabei erkennen wir auch das Göttliche im Herzen der Menschen. Wie alle Wörter, die im Yoga üblicherweise verwendet werden, stammt auch Namasté aus dem indischen Sanskrit. Das Wort setzt sich aus diesen Silben zusammen: nama: verbeugen as: ich té: du Wörtlich aus dem Sanskrit übersetzt heißt Namasté also so viel wie "Ich verbeuge mich vor dir". Doch der übertragene Sinn geht viel tiefer. Für die meisten Yogis hat es eine ganz eigene Bedeutung und einen hohen Stellenwert bei der Yogapraxis. Dafür steht Namasté: Respekt sich selbst und anderen gegenüber bedingungslose Selbstliebe Dankbarkeit Achtsamkeit Finden und Bewahren von Energie das Göttliche das jeder Mensch in sich trägt Eine sehr berühmte Definition hat Mahatma Gandhi geprägt. Er pflegte eine Freundschaft zu Albert Einstein, der ihn einmal nach der Bedeutung von Namasté fragte. Daraufhin schrieb ihm Gandhi eine wunderbare Erklärung: "Ich ehre den Platz in dir, in dem das gesamte Universum wohnt. Ich ehre den Platz des Lichts, der Liebe, der Wahrheit, des Friedens und der Weisheit in dir. Ich ehre den Platz in dir, wo, wenn du dort bist und auch ich dort bin, wir beide eins sind." - Mahatma Gandhi Tipp für Deinen Urlaub in Indien: Falls Du einmal in Indien bist und mit "Namaskar" begrüßt werden solltest, dann nutzt Dein Gegenüber die etwas formellere Ansprache. Es hat aber dieselbe Bedeutung wie das respektvolle Namasté. Wie geht der Namasté Gruß? Für den indischen Gruß Namasté werden die Hände in das Anjali Mudra gebracht. Dabei steht Mudra im Sanskrit für Zeichen und Anjali bedeutet Angebot. Um die Geste Anjali Mudra richtig auszuführen, brauchst Du nur wenige Dinge zu beachten. Lege Deine Handflächen vor Deinem Herz-Chakra aneinander. Schließe nun Deine Augen und neigen Deinen Kopf Richtung Herz. Dabei kannst Du den Gruß wahlweise laut aussprechen oder auch gedanklich nur für Dich innerlich vorsagen. Um Dein Energiezentrum zu aktivieren und besonders großen Respekt auszudrücken, beugst Du den Kopf vor und berührst mit Deinen Zeigefingern das Dritte Auge. Wann sagt man Namasté? In Indien und hinduistisch geprägten Ländern begrüßt man sich typischerweise mit der respektvollen Geste Namasté. Die Geste ist also ein Bestandteil des alltäglichen Lebens. Hierzulande hat es seine Berühmtheit durch die Praxis von Yoga und Meditation erlangt. Am Anfang und jeder Yogapraxis läutet es die Stunde ein und schließt sie ab. Auch einige Asanas werden durch die gefalteten Hände begleitet. So zum Beispiel beim Morgengruß, bei dem jede Runde mit Anjali Mudra begonnen und abgeschlossen wird. Dabei wird das Wort nicht ausgesprochen, sondern durch die Handhaltung vor dem Herz-Chakra angedeutet. Namasté und die Bedeutung für Yoga Yoga bereichert das Leben von vielen Yogis und Yoginis. Neben der respektvollen Begrüßung und Verabschiedung hat Namasté eine tiefere Bedeutung für Yoga und Meditation. Wir bündeln unsere Energie im Herzen, wecken das Göttliche in uns und richten unser Bewusstsein auf unsere Mitte. Unser Körper und Geist sollen vollkommen ausgeglichen sein. Wenn wir die Hände für das Namasté behutsam falten, verbinden wir dabei gleichzeitig die rechte und linke Gehirnhälfte. Das Weibliche wird mit dem Männlichen verbunden und es wird im Yoga versucht alle Gegensätze aufzulösen. Nur so können wir unsere gesamte Energie zusammenführen. Wird Yoga in einer Gruppe praktiziert, steht die Geste für die Einheit, die die Gruppe bildet. Durch das Namasté wird eine Verbindung geschaffen, die uns auf das menschliche Sein besinnen lässt. Egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Yoga Experte: alle sind gleich und auf einer höheren Ebene miteinander verbunden. Vielleicht hast Du die Veränderung auch schon selbst erlebt. Wenn Du die Geste zum Abschied, Respekt voreinander und Dank am Ende der Yogapraxis vollziehst, bemerkst Du wie sich die Energie entwickelt hat. Du bist ausgeglichen, voller Energie und Zufriedenheit.     Was bedeutet Namasté für Dein Leben und Dein Yoga? Schenkt es Dir innere Ruhe, Selbstliebe oder Zufriedenheit? Begegnest Du Deinen Mitmenschen noch respektvoller? Wir freuen uns über Deinen Kommentar! Namasté.
Yoga als Karrierechance – in nur 3 Schritten zum Yoga Lehrer!

Yoga als Karrierechance – in nur 3 Schritten zum Yoga Lehrer!

von/ durch Stefan am Feb 11 2021
Bild von Bhikku Amitha auf Pixabay Yoga ist voll im Trend – immer mehr Menschen hierzulande können sich für Yoga begeistern. Die Gründe für die gestiegene Nachfrage liegen dabei klar auf der Hand. Denn Yoga ist nicht nur ein überaus vielseitiges Training, sondern ermöglicht es Stress abzubauen und die innere Balance wieder herzustellen. So verwundert es nicht, dass zahlreiche Yoga-Kurse ausgebucht sind. Ebenso verhält es sich mit Online-Kursen zum Yoga-Training. Yoga Trainer werden demnach händeringend gesucht, so dass sich derzeit großartige Chancen für fortgeschrittene Yoga-Experten ergeben. Denn die Karriere als selbstständiger Yoga Trainer ermöglicht es nicht nur jeden Tag aufs Neue in die Welt der spirituellen Fitnessprogramme abzutauchen, sondern seine Kenntnisse auf ein höheres Level zu bringen. Wer demnach über eine Yoga-Ausbildung nachdenkt, hat sehr gute Chancen auf dem Jobmarkt. Doch ist nicht längst jeder für den Beruf des Yoga Lehrers gemacht. Denn anderen Menschen die Weisheiten aus dem Pranayama, Sutra oder Ashram näherzubringen, kostet viel Zeit und Hingabe. So sind es im Durchschnitt nur 30 Prozent aller angehenden Yoga Lehrer, die den Weg der Yoga-Ausbildung bis zum Ende mitgehen. Demnach lässt sich eine Ausbildung zum professionellen Yoga Kursleiter nicht einfach nebenbei erledigen. Es sind einige große Schritte erforderlich, um die traditionellen Weisheiten der Yoga-Lehre vermitteln zu können. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Gründe, warum man Yoga Lehrer werden möchte: • Das Eröffnen einer eigenen Yoga-Schule• Yoga-Kurse in ganz Deutschland geben• Yoga-Kurse zur Gesundheitsförderung anderer Menschen anbieten• Andere Yoga-Fans und Yogis kennenlernen• Die Kenntnisse der Yoga-Lehre vertiefen• Eine berufliche Umorientierung Diese Gründe sind die häufigsten, warum Menschen sich dazu entschließen eine Yoga-Ausbildung zu beginnen. Allerdings wird man nicht von einem Tag auf den anderen ein Yoga-Meister und kann das Wissen an seine Schüler weitergeben. Denn Yoga ist vor allem mit Disziplin, Willensstärke und Technik verknüpft, so dass sich die alten Weisheiten der indischen Kultur nur mit dem richtigen Mindset weitergeben lassen. Die Grundbasis besteht aus der richtigen Atmung und einer entsprechenden Selbstkenntnis. Dabei kann der Weg zum Yoga Lehrer sehr emotional werden, da man selbst dafür verantwortlich ist anderen Menschen zu einem neuen Bewusstseinszustand der Selbstkenntnis zu führen. Die Mischung aus Meditation und Fitness verlangt eine Menge Fachkenntnisse, so dass nicht nur die nötige Leidenschaft ausreicht, um sich erfolgreich als Yoga Lehrer etablieren zu können. Aus diesem Grund haben wir Ihnen im Folgenden einen Ratgeber entworfen, der Sie über den Weg zum Yoga Lehrer aufklärt. Bild von StockSnap auf Pixabay Schritt 1: Yoga-Ausbildung Man kann nur Yoga Lehrer*in werden mit einer Yoga-Ausbildung. Am einfachsten und schnellsten gelingt es dabei im Online-Bereich eine Yoga-Ausbildung zu machen. Die Plattform von online-trainer-lizenz.de ist hier eine hervorragende Anlaufstelle und ermöglicht es die Ausbildung zum professionellen Yoga Trainer mit einem flexiblen Ausbildungsbeginn zu starten. Das Lerntempo bestimmt man dabei selbst, so dass sich alle Fachkenntnisse bequem in Online-Seminaren erlernen lassen. Lediglich zwei Präsenz-Tage sind erforderlich, um die Yoga-Ausbildung zu absolvieren. Durch regelmäßige Online-Kurse mit echten Experten gelingt es Unklarheiten und offene Fragen zu klären. So gelingt es im Internet eine Grundausbildung zum Yoga Lehrer zu machen und fortan als professioneller Yoga Trainer zu arbeiten. Dies gelingt entweder in einem Yoga-Studio, im Internet oder als Privatlehrer. Schritt 2: Welche Formen von Yoga will man unterrichten? Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Yoga-Kursen, die sich grundsätzlich voneinander unterscheiden. Wer gerade erst seine Ausbildung als Yoga Trainer absolviert hat, sollte sich zunächst auf ein paar bestimmte Yoga-Arten beschränken. So gilt es die Frage zu klären, ob man lieber das Manta Yoga, das Hatha Yoga, das Yoga Nidra, das Kundalini Yoga oder das Tantra Yoga unterrichten möchte. Schritt 3: Werbung in eigener Sache Man ist jetzt ausgebildeter Yoga-Trainer und hat einen entsprechenden Standort gefunden. Doch kann man jetzt nicht erwarten, dass Lehrlinge und Yogis von allein kommen. Es braucht noch die nötige Werbung, um Menschen mit dem Interesse an Yoga-Kursen auf sich aufmerksam zu machen. Dies gelingt heutzutage schnell und unkompliziert im Internet. Hier sind es vor allem Social Media Plattformen wie Facebook oder Instagram, auf denen sich Werbung in eigener Sache machen lässt.
Selbstvertrauen mit Yoga

Selbstvertrauen mit Yoga

von/ durch Stefan am Jan 17 2021
Bild von EllasPix auf Pixabay So stärkst Du Dein Selbstvertrauen mit Yoga Dir fehlt Selbstvertrauen? Du wünschst Dir mehr Selbstwertgefühl? Yoga könnte Dein persönlicher Schlüssel zum Glück sein. Denn indem man sich intensiv mit sich und seinem Körper beschäftigt, stärkt man Muskeln, findet zur inneren Ruhe und gewinnt Selbstbewusstsein. In unserem Artikel verraten wir Dir warum vielen im Leben Selbstbewusstsein fehlt und wie Du Selbstvertrauen durch gezielte Übungen aus dem Yoga erlangst. Mangelndes Selbstvertrauen raubt unsere Kraft Versagensängste vor Bewerbungsgesprächen, Schweißausbrüche bei Präsentationen oder wichtigen Terminen. Fast jeder findet sich in solch einer für ihn unangenehmen Situation wieder. Etwas Aufregung ist ganz normal. Denn dann schüttet unser Körper Adrenalin aus. Der Kreislauf wird dadurch angekurbelt, wir fühlen uns wacher und sind konzentrierter. Doch übertriebene Aufregung oder tiefe Angstgefühle bewirken das Gegenteil. Sie rauben uns die Kraft, mindern unseren Selbstwert und stehen uns im Leben unnötig im Weg. Warum fehlt uns Selbstbewusstsein? Jeder Mensch macht tagtäglich viele Erfahrungen. Viele davon sind glücklicherweise positiv. Sie bereichern unser Leben und sorgen für ein starkes Selbstbewusstsein. Doch leider erleben wir auch negative Erfahrungen, die uns nachhaltig prägen und unseren Selbstwert senken. Oft erinnern wir uns an schlechte Erlebnisse sehr intensiv und glückliche Momente verblassen im Gegensatz dazu. Unserer innerer Kritiker Mangelndes Selbstbewusstsein kann antrainiert sein oder aus der Kindheit stammen. Auch die Erziehung spielt eine große Rolle und wie viel Wertschätzung uns unsere Eltern geschenkt haben. Jede negative Erfahrung lässt unseren inneren Kritiker stark werden. Er sitzt uns stets im Nacken und schlägt bei jeder Gelegenheit zu, die sich ihm bietet uns unsicher zu fühlen. Doch mit dem Aufbau des Selbstbewusstseins kann er auch wieder zum Schweigen gebracht werden.  Gründe für mangelndes Selbstvertrauen - Beispiele: schlechte Erfahrungen in der Kindheit negatives Feedback in der Arbeit Mobbing in der Schule fehlende Wertschätzung der Eltern Bild von Kathleen Bergmann auf Pixabay Yoga für mehr Selbstbewusstsein Yoga für mehr Selbstvertrauen? Auch wenn es anfangs ungewöhnlich klingt wirst Du schnell merken, dass da wirklich etwas dran ist. Mit gezielten Übungen nimmst Du Dich von Kopf bis Fuß intensiv wahr, findest zur tiefen inneren Balance und kannst die neu gewonnene Stärke im Alltag nutzen. So wirkt Yoga auf Deinen Körper und Geist: stärkt körperliche Fitness schenkt dem Geist Konzentration stellt die innere Balance her sorgt für einen freien Kopf schenkt uns ein gutes Körpergefühl und Selbstvertrauen Wir haben ein paar Übungen für Dich zusammengestellt, die Du schnell lernen kannst und die Dir dabei helfen Dein Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu stärken. Die Feueratmung Mit der Feueratmung aktivierst Du Deinen Körper rein durch das bewusste Ein- und Ausatmen in verschiedenen Geschwindigkeiten. Du wirst ein warmes Gefühl spüren und Dich womöglich wacher fühlen. Der gesamte Stoffwechsel wird angeregt und soll dem Körper dabei helfen Giftstoffe abzusondern und die Verdauung zu fördern.  Wichtige Hinweise: Die Feueratmung zählt zu den Atemtechniken im Yoga mit der stärksten Wirkung. Deshalb sollte sie von diesem Personenkreis nicht durchgeführt werden: Menschen, die unter einer Herzerkrankung, Epilepsie oder einem hohen Blutdruck leiden. Die Feueratmung ist auch für Menschen, die schon einmal einen Schlaganfall erlitten haben oder Probleme mit der Magenübersäuerung (Sodbrennen, Magengeschwüre) haben ungeeignet. So funktioniert die Feueratmung: Am besten führst Du die Feueratmung im Sitzen durch. Setze Dich entweder im Schneidersitz auf Deine Yogamatte oder nimm ein Meditationskissen zur Hilfe. Es ist aber auch jede andere Sitzposition möglich. Hauptsache Du kannst Dich in der Haltung entspannen und auf Deine Atmung konzentrieren.  Sitze aufrecht und schließe die Augen. Spüre Deine Atmung und konzentriere Dich ganz darauf. Nun atmest Du langsam und tief durch die Nase ein. Atme so lange ein, bis Deine Lunge komplett mit Luft gefüllt ist. Nun atmest Du stark aus der Nase aus und entleerst dabei die komplette Lunge. Stelle Dir währenddessen vor, dass die gesamte Luft aus Deinem Bauch herausströmt. Ein leichtes Druckgefühl auf dem Magen ist dabei normal. Wiederhole die Feueratmung 20 Mal. Sobald Du die Übung abgeschlossen hast bleibst Du noch etwas mit geschlossenen Augen sitzen und lässt Ruhe in Deinen Körper einkehren.  Asana Krieger II Das Asana Krieger II wirkt sehr positiv auf Deinen Körper. Es stärkt u. a. Arme, Beine und Bauchmuskeln. Deine Brust und Lunge werden geöffnet und Deine Balance und Konzentration verbessern sich. Außerdem dehnst Du die Oberschenkel und Leisten. Wie bei einem Krieger durchströmt Dich die Energie und steigert Deinen Selbstwert. So funktioniert der Krieger II: Stelle Dich entspannt auf Deine Yogamatte. Atme aus und bringe Deinen linken Fuß mit einem großen Schritt nach hinten. Nun drehst Du ihn um 90 Grad nach außen. Achte darauf, dass sich Deine Fersen auf einer Linie befinden. Sobald Du das Gefühl hast, dass Du sicher stehst, hebst Du Deine Arme an. Sie sollen parallel zum Boden sein und sich über den Oberschenkeln befinden. Drehe nun Deine Handflächen Richtung Boden. Du stehst im Hohlkreuz? Drehe einfach Dein Steißbein leicht nach vorne, schon richtest Du Dich auf. Dein Blick ist geradeaus gerichtet und Dein Oberkörper parallel zur langen Seite Deiner Yogamatte. Meditation zum Abschluss Schenke Deinem Körper und Geist im Anschluss an Deine Yoga Übungen die nötige Ruhe. Eine Meditation gehört einfach zu jeder Yoga Einheit dazu. Durch anstrengende Asanas oder die Feueratmung kommt Dein Kreislauf so richtig in Schwung und Dein Körper läuft auf Hochtouren. Als ausgleichenden Abschluss legst Du Dich in der Totenstellung Savasana auf Deine Yogamatte und kommst zur Ruhe. Hier eignen sich geführte Meditationen, die sich mit dem Thema Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl auseinandersetzen. Sie helfen Dir den auf dem Weg zu einem starken Selbstwert. Glaubenssätze durch Mantras auflösen "Ich kann das nicht", "Das wird nie funktionieren" oder "Ich werde sicher wieder versagen"... Negative Glaubenssätze und Gefühle begleiten bewusst oder unbewusst fast jeden von uns, rauben unsere Energie und mindern den Selbstwert. Doch jeder Mensch kann lernen diese Glaubenssätze aufzulösen. Mantras helfen Dir hierbei und auch die durch Yoga gewonnene neue Energie lange in Dir zu tragen. Probiere doch einmal diese Mantras aus: Ich glaube an mich. Ich bin jeder Situation gewachsen. Ich mache mich von allen Ängsten frei. Ich erlaube mir, glücklich zu sein. Ich schaffe das. Welches Mantra hat Dich am meisten angesprochen? Sage es Dir mehrmals während Deiner Meditation innerlich vor. Wiederhole es über den Tag verteilt bis es sich verinnerlicht hat. Sobald es Dein Unterbewusstsein erreicht hat und Du wirklich an Deine gesprochenen Worte glaubst, wirst Du den positiven Effekt auf Dein Selbstbewusstsein spüren.
Mudra

Mudra

von/ durch Stefan am Jan 05 2021
Mudra, auch als Finger Yoga bekannt, ist eine der ganz zentralen Übungen im Yoga. Denn die speziellen Gesten, die mit Händen und Fingern dargestellt werden, symbolisieren in sehr besonderer Weise die vollkommene Verbundenheit von Körper und Geist. Und während dieser Zusammenführung beider Elemente werden im Einklang mit dem gesamten Kosmos alle Dinge losgelassen, die wir nicht mehr benötigen. Danach ist der Geist wie erfrischt und mit voller Konzentration bereit für die Aufnahme von ganz neuen Energien und Eindrücken. Tiefe Entspannung breitet sich im ganzen Körper aus. In dieser Asana lernst Du deshalb nicht nur den Körper ganz loszulassen – sondern vor allem auch auf geistiger Ebene.