Yoga BLOG

Shitali Pranayama Kühlung im Atem entdecken

Shitali Pranayama Kühlung im Atem entdecken

von/ durch Stefan am Mär 01 2021
Shitali Pranayama ist eine von vielen Atemübungen, die uns das Yoga schenkt. Sie wird zu den grundlegenden Pranayama-Varianten gezählt, die unter der Bezeichnung Mahakumbhakas bekannt sind. "Pranayama" ist Dir als Begriff sicher bekannt. Er verbindet "Prana", die Lebensenergie, mit "Ayama", der Kontrolle. Wenn wir den Atem führen, ist Lebensenergie kontrollierbar. Wir beeinflussen, wann wir einatmen, den Atem anhalten und wieder ausatmen. Wir beeinflussen aber auch, in welche Körperregionen wir unseren Atem schicken. Hier erfährst Du, wie Shitali Pranayama wirkt, wie Du diese Atmung korrekt ausführst und was sie von anderen Pranayama-Formen unterscheidet. Die Zunge im Fokus Shitali Pranayama ist eine Atemform, bei der die Zunge längs gerollt wird. Dies spielt bei dieser Form Atmung eine ganz besonders wichtige Rolle. Das Längsrollen sorgt dafür, dass die Einatmung mit einem zischenden Laut erfolgt. Intensiviert wird dies, indem die Zunge ein klein wenig über die Lippen hinausragen darf. Eingeatmet wird über den Mund, das Ausatmen erfolgt über die Nase. In der Zwischenzeit soll der Atem gehalten werden, solange es Dir bequem möglich ist und Du noch sanft ausatmen kannst. Mit Lehrer lernen Atemübungen des Pranayama sollten immer mit einem Yogalehrer erlernt und eingeübt werden, bevor Du die Praxis zu Hause bei Dir weiterführst. Nur dann kannst Du sicher sein, die positiven Wirkung in vollem Umfang für Dich nutzen zu können. Wenn Du geübt bist, kannst Du Shitali Pranayama bis zu 20 Minuten üben. Die beste Zeit dafür ist morgens. Bequem sitzen und atmen Wenn Du Shitali Pranayama praktizieren willst, sich Dir einen Sitz aus, in dem Du eine Zeit verharren kannst, ohne dass Dich etwas einschränkt oder stört. Kreuzbeinige Haltungen sind dabei zu bevorzugen. Beispiele hierfür sind der Lotussitz (Padmasana) oder Siddhasana. Kühlung durch den Atem Von Hunden kennst Du das sicherlich: Sie hecheln und kühlen ihren Körper durch die Zunge, die aus dem Maul heraushängt. Ähnlich funktioniert Shitali Pranayama. Das zischende Einatmen über die gerollte Zunge verschafft Dir und Deinem Körper Kühlung. Kühlung steht immer für Beruhigung. Shitali Pranayama schenkt das für Körper, Geist und Seele. Energien, die im Überschwang vorhanden sind, werden auf ein normales Maß herabgekühlt. Shitali Pranayama ist in diesem Zusammenhang auch eng mit Ayurveda verknüpft: Das Pitta und auch der Appetit werden normalisiert. Wirkungen von Shitali Pranayama erleben Die kühlende Wirkung dieser Atmung kannst Du Dir bei Erkrankungen zunutze machen, die mit einer Hitzeentwicklung im Körper verbunden sind. Dazu gehört Fieber, aber auch Entzündungen sind mithilfe des Atems zu kühle. Die kühlende Wohltat ist mit einer Reinigung des Körpers verbunden. Im Organismus betrifft das das Blut, aber auch die Haut und der Verdauungskraft erfahren wohltuende Wirkungen in Shitali Pranayama. Die Entgiftung des Körpers steht in dieser Atmung deutlich im Vordergrund. Zudem können eine Zeit auch Hunger und Durst gemindert werden. Auch auf den Geist hat die Atmung beruhigende Effekte. "Shitali" bedeutet "kühlend", aber eben gleichzeitig auch "beruhigend". Die Harmonie bei Wärme- oder Hitzeeinwirkung kann wiederhergestellt werden. Nicht selten wird Stress in hitzigen Gesprächen und heißen Diskussionen aufgebaut. "Cool bleiben" ist dagegen ein Ausdruck, der zeigt, das Abkühlen mit Beruhigung in enger Verbindung steht. Stress im übertragenen Sinne hat auch ein Auto, dessen Motor heißgelaufen ist und bei dem die Kühlung vielleicht nicht mehr ganz so funktioniert wie gewünscht. Variationen von Shitali Pranayama Du kannst die kühlende Atmung auch in Verbindung mit Kumbhakas oder Bandhas durchführen. Kumbhaka bedeutet, dass Du den Atem nach der Ein- oder Ausatmung kurz anhalten kannst. Bandhas sind Verschlüsse, die Du in Deinem Körper setzen kannst, um Energien zu leiten. In Verbindung mit der Atmung ist das besonders effizient. Dies ist jedoch Praxis, die es vom erfahrenen Yogalehrer zu lernen gilt.
Ahimsa - was ist das und was hat es mit Yoga zu tun?

Ahimsa - was ist das und was hat es mit Yoga zu tun?

von/ durch Stefan am Feb 28 2021
Ahimsa - was ist das und was hat es mit Yoga zu tun? Wer nach Ahimsa Leben will, verschreibt sich einer respektvollen und friedlichen Lebensweise und strebt Gewaltlosigkeit in allen Lebensbereichen an. Es ist eines der höchsten Ziele, die sich ein Yogi setzt. In unserem Artikel erfährst Du was Ahimsa bedeutet, wofür es steht, was es mit Mahatma Gandhi zu tun hat und welche Bedeutung es für Yoga und Meditation hat. Was heißt Ahimsa? Ahimsa zählt zur Yama Sittenlehre die sich in 5 Stufen unterteilt. Es ist das erste der 5 Yamas. Aus dem Sanskrit übersetzt bedeutet es wörtlich übersetzt so viel wie "nicht-Gewalt". Man kann es also mit dem Begriff Gewaltlosigkeit gleichsetzen. Ausgesprochen wird es "A-hin-sa", also wird das m zu einem n. Dafür steht Ahimsa Gewaltlosigkeit und eine friedvolle Lebensweise ist das Ziel des Ahimsa-Prinzips. Es bedeutet das vollkommene Abstandnehmen davon, dass einem Lebewesen etwas zuleide getan wird. Sei es in Form von Worten, Gedanken oder Taten. Auch wer über einen Menschen schimpft oder Vorurteile hat bricht dessen Grundsätze. Bedeutung von Ahimsa: gesellschaftliche Regel zum respektvollen Umgang miteinander religiöses Prinzip für eine friedfertige Lebensweise Achtung vor allen Lebewesen kein Mensch oder Tier darf verletzt oder getötet werden friedvolle Worte, Taten und Gedanken   Was Gandhi mit Ahimsa verbindet Vielleicht hast Du den Begriff schon einmal im Zusammenhang mit Mahatma Gandhi gehört. Denn durch ihn wurde Ahimsa Anfang des 20. Jahrhunderts der breiten Öffentlichkeit bekannt. Gandhi war der Inbegriff für einen friedlichen Lebensstil, denn er lebte das Prinzip der Gewaltlosigkeit in allen Lebensbereichen. Er war der festen Überzeugung, dass Ahimsa nur dann praktiziert werden kann, wenn man voller Mut und Willenskraft ist. Um die Unabhängigkeit Indiens zu erlangen und die politischen Ziele zu erreichen, setzten Gandhi und seine Anhänger auf Widerstand ganz ohne Gewalt. Auch wenn ihnen die britische Regierung Steine in den Weg legte und den Menschen mit Gewalt begegnete, hielt Gandhi an der Philosophie fest. Denn er war sich sicher, dass auch sie früher oder später von Ahimsa geleitet werden würden. Leider sollte Gandhi nicht recht behalten. Ahimsa und die Bedeutung für Yoga Was hat nun das Ahimsa-Prinzip mit Yoga und Meditation zu tun? Das kann man auf unterschiedliche Weise auslegen. Es beschreibt z. B. den friedvollen Umgang mit sich selbst. Praktiziere die Asanas so, dass es für Deinen Körper angenehm ist. Nimm ihn bewusst wahr aber überfordere ihn nicht. Denn das ist streng genommen auch eine Form von Gewalt Dir selbst gegenüber. Wenn Du ein Yoga Lehrer bist, kann die Philosophie auf die Schüler übertragen werden. Gehe behutsam auf die Bedürfnisse aller Yogis ein und schütze sie vor Überforderung. Gerade am Anfang ist es für Yogis schwer die eigenen Grenzen einzuschätzen und den Körper nicht zu überanstrengen. Dasselbe gilt für Meditationen. An manchen Tagen fällt es Dir vielleicht besonders schwer Dich auf die Meditation einzulassen und ganz bei Dir zu sein. Sei dann gut zu Dir, ärgere Dich nicht, setze einen Haken und verschiebe die Einheit einfach auf einen anderen Tag. Lege Dich entspannt auf Deine Yogamatte oder setze Dich auf Dein Meditationskissen und Du wirst sehen, dass es dann gleich wieder viel besser klappen wird. Ahimsa als Grundstein für ein veganes Leben Wer streng nach dem Ahimsa-Prinzip lebt, verfolgt das Ziel der Gewaltlosigkeit in allen Lebensbereichen. Dazu zählt auch die Ernährung. Wer Fleisch isst, nimmt dabei in Kauf, dass für die eigene Ernährung Tiere getötet oder unter schlechten Haltungsbedingungen großgezogen werden. Das ist nicht mit einer gewaltfreien Lebensphilosophie vereinbar. Deshalb entscheiden sich viele Yogis für eine vegetarische Ernährung. In Indien, wo sehr viele Menschen nach dem Hinduismus leben, ernährt sich der Großteil deshalb vegetarisch. Wer es noch strenger sieht und auch auf das Ausnutzen von Tieren zum Verzehr von Milch oder Eiern verzichten möchte, entscheidet sich für eine vegane Ernährung. Warum Ahimsa für jeden eine Bereicherung ist Ist der Gedanke an eine friedliche Welt nicht wunderbar? Jeder möchte doch mit Respekt behandelt werden und nicht unnötigen Konflikten ausgesetzt sein. Auch wenn wir es nicht wollen, können unsere Worte und Taten andere Menschen verletzen. Durch die Lehre des ersten Yamas wird der Grundstein für ganzheitliche Harmonie und Frieden gelegt. Und das ganz ohne gläubig, religiös oder in irgendeiner Weise spirituell sein zu müssen. Ein achtsamer und friedvoller Umgang mit sich selbst und allen Menschen wirkt nach und beeinflusst auch das Umfeld positiv. So kannst Du Ahimsa in Dein Leben integrieren: gehe unvoreingenommen auf Mitmenschen zu schenke Deinem Umfeld öfters ein Lächeln löse Vorurteile auf und gehe der Wahrheit selbst auf den Grund setze Dich für Schwächere ein, die sich nicht selbst helfen können begegne allen Lebewesen mit großem Respekt Starte jetzt in ein friedliches Leben Du möchtest nach Ahimsa leben? Am besten fängst Du mit kleinen Schritten an. Niemand ist perfekt und Du solltest Dich vor allem am Anfang Deiner Reise nicht überfordern. Versuche Deine Gedanken zu fokussieren und nicht schlecht über andere oder Dich selbst zu denken. Sage immer behutsam die Wahrheit und sei gut zu allen Menschen und Tieren. Nur wenn Du unvoreingenommen auf andere zugehst und gut zu Dir selbst bist, kannst Du die friedvolle Philosophie auch nach außen tragen. Du wirst sehen, auch wenn es anfangs vielleicht etwas anstrengend ist. Mit der Zeit wird es Dir immer einfacher fallen und die gewaltfreie Lebensweise wird automatisch in alle Lebensbereiche übergehen. Friedvolle Gedanken, Worte und Taten - wie definierst Du Ahimsa für Dich? Lebst Du Dein Leben nach diesem Prinzip? Berichte uns gerne darüber in den Kommentaren.
Was bedeutet Namasté und was hat es mit Meditation und Yoga zu tun?

Was bedeutet Namasté und was hat es mit Meditation und Yoga zu tun?

von/ durch Stefan am Feb 24 2021
Bild von AYMYogaSchool auf Pixabay Erklingt das wohlklingende "Namasté", erscheint wohl bei jedem vor dem inneren Auge sofort ein Yogi mit den typisch gefalteten Händen vor dem Herz. Kaum ein Wort steht sinnbildlich mehr für die Lehre des Yoga. Es ist die traditionelle, sehr respektvolle Begrüßung in Indien und weiteren hinduistisch geprägten Ländern. Hinter der respektvollen Geste steckt aber weit mehr als eine Begrüßung und Verabschiedung. Denn dadurch zollen wir dem Göttlichen Respekt, das wir alle in uns tragen. In unserem Artikel erfährst Du woher Namasté stammt, wie es richtig ausgeführt wird und welche Bedeutung es für Yoga und Meditation hat. Namasté: was heißt das eigentlich? Namasté ist eine Grußformel, die dem Gegenüber großen Respekt ausdrückt. Dabei erkennen wir auch das Göttliche im Herzen der Menschen. Wie alle Wörter, die im Yoga üblicherweise verwendet werden, stammt auch Namasté aus dem indischen Sanskrit. Das Wort setzt sich aus diesen Silben zusammen: nama: verbeugen as: ich té: du Wörtlich aus dem Sanskrit übersetzt heißt Namasté also so viel wie "Ich verbeuge mich vor dir". Doch der übertragene Sinn geht viel tiefer. Für die meisten Yogis hat es eine ganz eigene Bedeutung und einen hohen Stellenwert bei der Yogapraxis. Dafür steht Namasté: Respekt sich selbst und anderen gegenüber bedingungslose Selbstliebe Dankbarkeit Achtsamkeit Finden und Bewahren von Energie das Göttliche das jeder Mensch in sich trägt Eine sehr berühmte Definition hat Mahatma Gandhi geprägt. Er pflegte eine Freundschaft zu Albert Einstein, der ihn einmal nach der Bedeutung von Namasté fragte. Daraufhin schrieb ihm Gandhi eine wunderbare Erklärung: "Ich ehre den Platz in dir, in dem das gesamte Universum wohnt. Ich ehre den Platz des Lichts, der Liebe, der Wahrheit, des Friedens und der Weisheit in dir. Ich ehre den Platz in dir, wo, wenn du dort bist und auch ich dort bin, wir beide eins sind." - Mahatma Gandhi Tipp für Deinen Urlaub in Indien: Falls Du einmal in Indien bist und mit "Namaskar" begrüßt werden solltest, dann nutzt Dein Gegenüber die etwas formellere Ansprache. Es hat aber dieselbe Bedeutung wie das respektvolle Namasté. Wie geht der Namasté Gruß? Für den indischen Gruß Namasté werden die Hände in das Anjali Mudra gebracht. Dabei steht Mudra im Sanskrit für Zeichen und Anjali bedeutet Angebot. Um die Geste Anjali Mudra richtig auszuführen, brauchst Du nur wenige Dinge zu beachten. Lege Deine Handflächen vor Deinem Herz-Chakra aneinander. Schließe nun Deine Augen und neigen Deinen Kopf Richtung Herz. Dabei kannst Du den Gruß wahlweise laut aussprechen oder auch gedanklich nur für Dich innerlich vorsagen. Um Dein Energiezentrum zu aktivieren und besonders großen Respekt auszudrücken, beugst Du den Kopf vor und berührst mit Deinen Zeigefingern das Dritte Auge. Wann sagt man Namasté? In Indien und hinduistisch geprägten Ländern begrüßt man sich typischerweise mit der respektvollen Geste Namasté. Die Geste ist also ein Bestandteil des alltäglichen Lebens. Hierzulande hat es seine Berühmtheit durch die Praxis von Yoga und Meditation erlangt. Am Anfang und jeder Yogapraxis läutet es die Stunde ein und schließt sie ab. Auch einige Asanas werden durch die gefalteten Hände begleitet. So zum Beispiel beim Morgengruß, bei dem jede Runde mit Anjali Mudra begonnen und abgeschlossen wird. Dabei wird das Wort nicht ausgesprochen, sondern durch die Handhaltung vor dem Herz-Chakra angedeutet. Namasté und die Bedeutung für Yoga Yoga bereichert das Leben von vielen Yogis und Yoginis. Neben der respektvollen Begrüßung und Verabschiedung hat Namasté eine tiefere Bedeutung für Yoga und Meditation. Wir bündeln unsere Energie im Herzen, wecken das Göttliche in uns und richten unser Bewusstsein auf unsere Mitte. Unser Körper und Geist sollen vollkommen ausgeglichen sein. Wenn wir die Hände für das Namasté behutsam falten, verbinden wir dabei gleichzeitig die rechte und linke Gehirnhälfte. Das Weibliche wird mit dem Männlichen verbunden und es wird im Yoga versucht alle Gegensätze aufzulösen. Nur so können wir unsere gesamte Energie zusammenführen. Wird Yoga in einer Gruppe praktiziert, steht die Geste für die Einheit, die die Gruppe bildet. Durch das Namasté wird eine Verbindung geschaffen, die uns auf das menschliche Sein besinnen lässt. Egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Yoga Experte: alle sind gleich und auf einer höheren Ebene miteinander verbunden. Vielleicht hast Du die Veränderung auch schon selbst erlebt. Wenn Du die Geste zum Abschied, Respekt voreinander und Dank am Ende der Yogapraxis vollziehst, bemerkst Du wie sich die Energie entwickelt hat. Du bist ausgeglichen, voller Energie und Zufriedenheit.     Was bedeutet Namasté für Dein Leben und Dein Yoga? Schenkt es Dir innere Ruhe, Selbstliebe oder Zufriedenheit? Begegnest Du Deinen Mitmenschen noch respektvoller? Wir freuen uns über Deinen Kommentar! Namasté.
Yoga als Karrierechance – in nur 3 Schritten zum Yoga Lehrer!

Yoga als Karrierechance – in nur 3 Schritten zum Yoga Lehrer!

von/ durch Stefan am Feb 11 2021
Bild von Bhikku Amitha auf Pixabay Yoga ist voll im Trend – immer mehr Menschen hierzulande können sich für Yoga begeistern. Die Gründe für die gestiegene Nachfrage liegen dabei klar auf der Hand. Denn Yoga ist nicht nur ein überaus vielseitiges Training, sondern ermöglicht es Stress abzubauen und die innere Balance wieder herzustellen. So verwundert es nicht, dass zahlreiche Yoga-Kurse ausgebucht sind. Ebenso verhält es sich mit Online-Kursen zum Yoga-Training. Yoga Trainer werden demnach händeringend gesucht, so dass sich derzeit großartige Chancen für fortgeschrittene Yoga-Experten ergeben. Denn die Karriere als selbstständiger Yoga Trainer ermöglicht es nicht nur jeden Tag aufs Neue in die Welt der spirituellen Fitnessprogramme abzutauchen, sondern seine Kenntnisse auf ein höheres Level zu bringen. Wer demnach über eine Yoga-Ausbildung nachdenkt, hat sehr gute Chancen auf dem Jobmarkt. Doch ist nicht längst jeder für den Beruf des Yoga Lehrers gemacht. Denn anderen Menschen die Weisheiten aus dem Pranayama, Sutra oder Ashram näherzubringen, kostet viel Zeit und Hingabe. So sind es im Durchschnitt nur 30 Prozent aller angehenden Yoga Lehrer, die den Weg der Yoga-Ausbildung bis zum Ende mitgehen. Demnach lässt sich eine Ausbildung zum professionellen Yoga Kursleiter nicht einfach nebenbei erledigen. Es sind einige große Schritte erforderlich, um die traditionellen Weisheiten der Yoga-Lehre vermitteln zu können. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Gründe, warum man Yoga Lehrer werden möchte: • Das Eröffnen einer eigenen Yoga-Schule• Yoga-Kurse in ganz Deutschland geben• Yoga-Kurse zur Gesundheitsförderung anderer Menschen anbieten• Andere Yoga-Fans und Yogis kennenlernen• Die Kenntnisse der Yoga-Lehre vertiefen• Eine berufliche Umorientierung Diese Gründe sind die häufigsten, warum Menschen sich dazu entschließen eine Yoga-Ausbildung zu beginnen. Allerdings wird man nicht von einem Tag auf den anderen ein Yoga-Meister und kann das Wissen an seine Schüler weitergeben. Denn Yoga ist vor allem mit Disziplin, Willensstärke und Technik verknüpft, so dass sich die alten Weisheiten der indischen Kultur nur mit dem richtigen Mindset weitergeben lassen. Die Grundbasis besteht aus der richtigen Atmung und einer entsprechenden Selbstkenntnis. Dabei kann der Weg zum Yoga Lehrer sehr emotional werden, da man selbst dafür verantwortlich ist anderen Menschen zu einem neuen Bewusstseinszustand der Selbstkenntnis zu führen. Die Mischung aus Meditation und Fitness verlangt eine Menge Fachkenntnisse, so dass nicht nur die nötige Leidenschaft ausreicht, um sich erfolgreich als Yoga Lehrer etablieren zu können. Aus diesem Grund haben wir Ihnen im Folgenden einen Ratgeber entworfen, der Sie über den Weg zum Yoga Lehrer aufklärt. Bild von StockSnap auf Pixabay Schritt 1: Yoga-Ausbildung Man kann nur Yoga Lehrer*in werden mit einer Yoga-Ausbildung. Am einfachsten und schnellsten gelingt es dabei im Online-Bereich eine Yoga-Ausbildung zu machen. Die Plattform von online-trainer-lizenz.de ist hier eine hervorragende Anlaufstelle und ermöglicht es die Ausbildung zum professionellen Yoga Trainer mit einem flexiblen Ausbildungsbeginn zu starten. Das Lerntempo bestimmt man dabei selbst, so dass sich alle Fachkenntnisse bequem in Online-Seminaren erlernen lassen. Lediglich zwei Präsenz-Tage sind erforderlich, um die Yoga-Ausbildung zu absolvieren. Durch regelmäßige Online-Kurse mit echten Experten gelingt es Unklarheiten und offene Fragen zu klären. So gelingt es im Internet eine Grundausbildung zum Yoga Lehrer zu machen und fortan als professioneller Yoga Trainer zu arbeiten. Dies gelingt entweder in einem Yoga-Studio, im Internet oder als Privatlehrer. Schritt 2: Welche Formen von Yoga will man unterrichten? Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Yoga-Kursen, die sich grundsätzlich voneinander unterscheiden. Wer gerade erst seine Ausbildung als Yoga Trainer absolviert hat, sollte sich zunächst auf ein paar bestimmte Yoga-Arten beschränken. So gilt es die Frage zu klären, ob man lieber das Manta Yoga, das Hatha Yoga, das Yoga Nidra, das Kundalini Yoga oder das Tantra Yoga unterrichten möchte. Schritt 3: Werbung in eigener Sache Man ist jetzt ausgebildeter Yoga-Trainer und hat einen entsprechenden Standort gefunden. Doch kann man jetzt nicht erwarten, dass Lehrlinge und Yogis von allein kommen. Es braucht noch die nötige Werbung, um Menschen mit dem Interesse an Yoga-Kursen auf sich aufmerksam zu machen. Dies gelingt heutzutage schnell und unkompliziert im Internet. Hier sind es vor allem Social Media Plattformen wie Facebook oder Instagram, auf denen sich Werbung in eigener Sache machen lässt.
Selbstvertrauen mit Yoga

Selbstvertrauen mit Yoga

von/ durch Stefan am Jan 17 2021
Bild von EllasPix auf Pixabay So stärkst Du Dein Selbstvertrauen mit Yoga Dir fehlt Selbstvertrauen? Du wünschst Dir mehr Selbstwertgefühl? Yoga könnte Dein persönlicher Schlüssel zum Glück sein. Denn indem man sich intensiv mit sich und seinem Körper beschäftigt, stärkt man Muskeln, findet zur inneren Ruhe und gewinnt Selbstbewusstsein. In unserem Artikel verraten wir Dir warum vielen im Leben Selbstbewusstsein fehlt und wie Du Selbstvertrauen durch gezielte Übungen aus dem Yoga erlangst. Mangelndes Selbstvertrauen raubt unsere Kraft Versagensängste vor Bewerbungsgesprächen, Schweißausbrüche bei Präsentationen oder wichtigen Terminen. Fast jeder findet sich in solch einer für ihn unangenehmen Situation wieder. Etwas Aufregung ist ganz normal. Denn dann schüttet unser Körper Adrenalin aus. Der Kreislauf wird dadurch angekurbelt, wir fühlen uns wacher und sind konzentrierter. Doch übertriebene Aufregung oder tiefe Angstgefühle bewirken das Gegenteil. Sie rauben uns die Kraft, mindern unseren Selbstwert und stehen uns im Leben unnötig im Weg. Warum fehlt uns Selbstbewusstsein? Jeder Mensch macht tagtäglich viele Erfahrungen. Viele davon sind glücklicherweise positiv. Sie bereichern unser Leben und sorgen für ein starkes Selbstbewusstsein. Doch leider erleben wir auch negative Erfahrungen, die uns nachhaltig prägen und unseren Selbstwert senken. Oft erinnern wir uns an schlechte Erlebnisse sehr intensiv und glückliche Momente verblassen im Gegensatz dazu. Unserer innerer Kritiker Mangelndes Selbstbewusstsein kann antrainiert sein oder aus der Kindheit stammen. Auch die Erziehung spielt eine große Rolle und wie viel Wertschätzung uns unsere Eltern geschenkt haben. Jede negative Erfahrung lässt unseren inneren Kritiker stark werden. Er sitzt uns stets im Nacken und schlägt bei jeder Gelegenheit zu, die sich ihm bietet uns unsicher zu fühlen. Doch mit dem Aufbau des Selbstbewusstseins kann er auch wieder zum Schweigen gebracht werden.  Gründe für mangelndes Selbstvertrauen - Beispiele: schlechte Erfahrungen in der Kindheit negatives Feedback in der Arbeit Mobbing in der Schule fehlende Wertschätzung der Eltern Bild von Kathleen Bergmann auf Pixabay Yoga für mehr Selbstbewusstsein Yoga für mehr Selbstvertrauen? Auch wenn es anfangs ungewöhnlich klingt wirst Du schnell merken, dass da wirklich etwas dran ist. Mit gezielten Übungen nimmst Du Dich von Kopf bis Fuß intensiv wahr, findest zur tiefen inneren Balance und kannst die neu gewonnene Stärke im Alltag nutzen. So wirkt Yoga auf Deinen Körper und Geist: stärkt körperliche Fitness schenkt dem Geist Konzentration stellt die innere Balance her sorgt für einen freien Kopf schenkt uns ein gutes Körpergefühl und Selbstvertrauen Wir haben ein paar Übungen für Dich zusammengestellt, die Du schnell lernen kannst und die Dir dabei helfen Dein Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu stärken. Die Feueratmung Mit der Feueratmung aktivierst Du Deinen Körper rein durch das bewusste Ein- und Ausatmen in verschiedenen Geschwindigkeiten. Du wirst ein warmes Gefühl spüren und Dich womöglich wacher fühlen. Der gesamte Stoffwechsel wird angeregt und soll dem Körper dabei helfen Giftstoffe abzusondern und die Verdauung zu fördern.  Wichtige Hinweise: Die Feueratmung zählt zu den Atemtechniken im Yoga mit der stärksten Wirkung. Deshalb sollte sie von diesem Personenkreis nicht durchgeführt werden: Menschen, die unter einer Herzerkrankung, Epilepsie oder einem hohen Blutdruck leiden. Die Feueratmung ist auch für Menschen, die schon einmal einen Schlaganfall erlitten haben oder Probleme mit der Magenübersäuerung (Sodbrennen, Magengeschwüre) haben ungeeignet. So funktioniert die Feueratmung: Am besten führst Du die Feueratmung im Sitzen durch. Setze Dich entweder im Schneidersitz auf Deine Yogamatte oder nimm ein Meditationskissen zur Hilfe. Es ist aber auch jede andere Sitzposition möglich. Hauptsache Du kannst Dich in der Haltung entspannen und auf Deine Atmung konzentrieren.  Sitze aufrecht und schließe die Augen. Spüre Deine Atmung und konzentriere Dich ganz darauf. Nun atmest Du langsam und tief durch die Nase ein. Atme so lange ein, bis Deine Lunge komplett mit Luft gefüllt ist. Nun atmest Du stark aus der Nase aus und entleerst dabei die komplette Lunge. Stelle Dir währenddessen vor, dass die gesamte Luft aus Deinem Bauch herausströmt. Ein leichtes Druckgefühl auf dem Magen ist dabei normal. Wiederhole die Feueratmung 20 Mal. Sobald Du die Übung abgeschlossen hast bleibst Du noch etwas mit geschlossenen Augen sitzen und lässt Ruhe in Deinen Körper einkehren.  Asana Krieger II Das Asana Krieger II wirkt sehr positiv auf Deinen Körper. Es stärkt u. a. Arme, Beine und Bauchmuskeln. Deine Brust und Lunge werden geöffnet und Deine Balance und Konzentration verbessern sich. Außerdem dehnst Du die Oberschenkel und Leisten. Wie bei einem Krieger durchströmt Dich die Energie und steigert Deinen Selbstwert. So funktioniert der Krieger II: Stelle Dich entspannt auf Deine Yogamatte. Atme aus und bringe Deinen linken Fuß mit einem großen Schritt nach hinten. Nun drehst Du ihn um 90 Grad nach außen. Achte darauf, dass sich Deine Fersen auf einer Linie befinden. Sobald Du das Gefühl hast, dass Du sicher stehst, hebst Du Deine Arme an. Sie sollen parallel zum Boden sein und sich über den Oberschenkeln befinden. Drehe nun Deine Handflächen Richtung Boden. Du stehst im Hohlkreuz? Drehe einfach Dein Steißbein leicht nach vorne, schon richtest Du Dich auf. Dein Blick ist geradeaus gerichtet und Dein Oberkörper parallel zur langen Seite Deiner Yogamatte. Meditation zum Abschluss Schenke Deinem Körper und Geist im Anschluss an Deine Yoga Übungen die nötige Ruhe. Eine Meditation gehört einfach zu jeder Yoga Einheit dazu. Durch anstrengende Asanas oder die Feueratmung kommt Dein Kreislauf so richtig in Schwung und Dein Körper läuft auf Hochtouren. Als ausgleichenden Abschluss legst Du Dich in der Totenstellung Savasana auf Deine Yogamatte und kommst zur Ruhe. Hier eignen sich geführte Meditationen, die sich mit dem Thema Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl auseinandersetzen. Sie helfen Dir den auf dem Weg zu einem starken Selbstwert. Glaubenssätze durch Mantras auflösen "Ich kann das nicht", "Das wird nie funktionieren" oder "Ich werde sicher wieder versagen"... Negative Glaubenssätze und Gefühle begleiten bewusst oder unbewusst fast jeden von uns, rauben unsere Energie und mindern den Selbstwert. Doch jeder Mensch kann lernen diese Glaubenssätze aufzulösen. Mantras helfen Dir hierbei und auch die durch Yoga gewonnene neue Energie lange in Dir zu tragen. Probiere doch einmal diese Mantras aus: Ich glaube an mich. Ich bin jeder Situation gewachsen. Ich mache mich von allen Ängsten frei. Ich erlaube mir, glücklich zu sein. Ich schaffe das. Welches Mantra hat Dich am meisten angesprochen? Sage es Dir mehrmals während Deiner Meditation innerlich vor. Wiederhole es über den Tag verteilt bis es sich verinnerlicht hat. Sobald es Dein Unterbewusstsein erreicht hat und Du wirklich an Deine gesprochenen Worte glaubst, wirst Du den positiven Effekt auf Dein Selbstbewusstsein spüren.
Mudra

Mudra

von/ durch Stefan am Jan 05 2021
Mudra, auch als Finger Yoga bekannt, ist eine der ganz zentralen Übungen im Yoga. Denn die speziellen Gesten, die mit Händen und Fingern dargestellt werden, symbolisieren in sehr besonderer Weise die vollkommene Verbundenheit von Körper und Geist. Und während dieser Zusammenführung beider Elemente werden im Einklang mit dem gesamten Kosmos alle Dinge losgelassen, die wir nicht mehr benötigen. Danach ist der Geist wie erfrischt und mit voller Konzentration bereit für die Aufnahme von ganz neuen Energien und Eindrücken. Tiefe Entspannung breitet sich im ganzen Körper aus. In dieser Asana lernst Du deshalb nicht nur den Körper ganz loszulassen – sondern vor allem auch auf geistiger Ebene.
Sattva - das Prinzip der Yoga-Küche

Sattva - das Prinzip der Yoga-Küche

von/ durch Stefan am Dez 30 2020
Als Yogi merkt man schnell, dass ein freier Geist und gesunder Körper nicht nur durch das fleißige Üben von Asanas entsteht. Unsere Ernährungsweise hat großen Einfluss auf unser Körpergefühl, unsere Psyche und Seele. Ernähren wir uns unachtsam und haben oft Fast Food oder verarbeitete Gerichte auf dem Teller merken wir schnell, dass sich der Körper gar nicht darüber freut. Essen wir bewusst und ausgewogen fühlen wir uns leicht und unterstützen ein gesundes Körpergefühl und einen ruhigen Geist.
Yoga Training Zuhause

Yoga Training Zuhause

von/ durch Stefan am Dez 22 2020
Unser Tipp: Diese Yoga-Zubehör Grundausstattung brauchst du für Dein Yoga Workout daheim Yogaübungen und Körpertraining - was ist der Unterschied? Yoga hält den Körper fit und sorgt bei immer mehr Menschen für Entspannung und Ruhe im Alltag. Das Schöne ist, dass die Yoga Übungen flexibel an verschiedenen Orten praktiziert werden können. Es ist nicht unbedingt nötig einen Yogakurs in einem Studio zu besuchen. Wenn Du Deine Asanas und Meditation in Ruhe in den eigenen vier Wänden üben möchtest, benötigst Du aber die richtige Ausstattung. Denn anders als in einem Studio oder Kurs bei einem Yogalehrer wird das nötige Zubehör nicht zur Verfügung gestellt. Zuhause hast du außerdem die Wahl, ob Du für Dich alleine üben möchtest oder eine App, Videos oder ein geführtes Training mit einem Yogalehrer online über Webcam nutzt. In unserem Artikel erfährst Du, welches Yoga-Zubehör, neben Deiner eigenen Matte, als Anfänger oder Fortgeschrittener bei Deinem entspannten Training Zuhause nützlich ist. Außerdem stellen wir Dir kurz die verschiedenen Medien vor, mit denen Du daheim trainieren kannst. 1. Rutschfeste Yogamatte Das wichtigste Yoga-Zubehör und aus keiner Yogaeinheit wegzudenken ist die Yogamatte. Vom herabschauenden Hund bis Tänzer: Sie gibt Dir den nötigen Halt während der Übung Deiner Asanas Zuhause. Wichtig ist, dass Deine Yogamatte rutschfest ist und allgemein eine sehr gute Qualität hat. Denn Du musst Dich zu 100% sicher auf Deiner Matte fühlen. Nur so kann sich Dein Körper richtig intensiv entspannen und Dein Geist kommt zur Ruhe. Zur Auswahl stehen z. B. Yogamatten aus PVC, Yogamatten aus TPE oder Yogamatten aus Naturmaterialien. Hier entscheidet allein Dein persönlicher Geschmack. Wähle eine Matte, die zu Deiner Körpergröße passt und die ausreichend dick ist. Gerade für Anfänger empfiehlt sich eine etwas dickere Yogamatte. Yoga Übungen im Liegen könnten am Anfang unangenehm sein, wenn die Matte zu dünn ist und die Beckenknochen Kontakt zum Boden haben. 2. Meditationskissen Meditationskissen sind neben der Yogamatte ein weiterer praktischer Begleiter bei Deinen Yoga Übungen. Sie helfen Dir tief in die Meditation einzutauchen und den Körper beim längeren Sitzen zu entspannen. Gerade für Anfänger sind sie eine Wohltat, wenn die Hüfte noch nicht so weit geöffnet ist. Auch bei Ungelenkigkeit oder Knieproblemen sind Meditationskissen eine optimale Unterstützung, denn die Beine liegen durch das Kissen in einem flacheren Winkel auf.  3. Yogablock Ein weiteres nützliches Yoga Zubehör sind Yogablöcke. Es gibt sie z. B. aus Bambus oder Kork und ermöglichen das intensive Üben vieler Asanas. Bei liegenden Yin Yoga Übungen ist er eine wahre Hilfe, um den Herzraum zu öffnen. Lege den Yoga-Block aus Kork oder Bambus hierfür zwischen Deine Schultern und spüre die angenehme Dehnung. Auf dem Yoga-Block lässt sich auch wunderbar sitzen. 4. Yogagurt Yogagurte helfen Dir dabei Deinen Körper intensiv zu dehnen oder eine stabile Balance zu finden. Bei einigen Übungen sind schlicht die Arme der Yogis zu kurz. Mit einem Yogagurt kannst Du z.B. ganz einfach Deine komplette Seite strecken. Beim Halbmond schlingst Du den Gurt einfach um Deine Füße und ziehst mit Deinem Arm solange, bis Du eine angenehme Dehnung spürst. 5. Yogadecke Als Abschluss jeder Yogaeinheit belohnen Yogis ihren Körper mit einer Meditation. Dafür solltest Du Dir ausreichend Zeit nehmen, um in Deinen Körper bewusst nachzuspüren und Deinen Geist zur Ruhe kommen zu lassen. Yogadecken halten Dich währenddessen schön warm und verhindern das Auskühlen. Aber auch während Deiner Yoga Übungen Zuhause ist sie ein praktischer Helfer. Zusammengerollt unterstützt sie Dich bei vielen Asanas. Besonders angenehm auf der Haut fühlen sich Yogadecken aus dem Material Baumwolle an. Sie schmiegen sich an Deinen Körper und halten Dich kuschelig warm. 6. Yogabekleidung Egal ob du selten übst oder Daily Yoga praktizierst: Die richtige Kleidung ist beim Yoga Training sehr wichtig. Denn nur wenn sich Dein Körper darin flexibel bewegen lässt, können die Übungen richtig ausgeführt werden und machen eine Entspannung möglich. Achte beim Kauf der T-Shirts und Hosen darauf, dass die Kleidung atmungsaktiv ist und aus einem dehnbaren Stoff gefertigt ist oder locker am Körper anliegt. Für Damen lohnt sich der Kauf eines Sport-BHs, der gleichzeitig fest und angenehm auf der Haut anliegt. 7. Yogatasche Eine Yogatasche ist sehr praktisch, wenn Du Dein Yoga-Zubehör transportieren musst. Aber auch Zuhause ist sie von großem Nutzen. Darin lassen sich alle Hilfsmittel einfach verstauen. Gerade in kleinen Wohnungen ist es von Vorteil, wenn das Yoga-Zubehör schnell und platzsparend verstaut werden kann. Eine spezielle Tasche macht das möglich. Und wenn Du Yoga doch einmal außer Haus üben möchtest, kannst Du Dein Yoga-Zubehör ganz einfach mitnehmen und bequem tragen. Zusammenfassung: Unsere Yoga-Zubehör Checkliste für daheim Es braucht nicht viel um Yoga daheim zu praktizieren und in die tiefe Entspannung einzutauchen. Wir haben für Dich das Zubehör für die Grundausstattung noch einmal kurz als Checkliste zusammengefasst: Rutschfeste Yogamatte Meditationskissen Yogablock Yogagurt Yogadecke Yoga Kleidung Yogatasche Dein Yoga Workout über App, Video oder Webcam Nun kannst Du mit dem Training in Deinen eigenen vier Wänden starten. Solltest Du noch überlegen welches Medium für das Yoga Zuhause das richtige für Dich ist, haben wir hier noch ein paar Tipps für Dich. Yoga zuhause: welches Medium ist das richtige für mich? Wir leben in einem digitalen Zeitalter und können mittlerweile eine Vielzahl an Onlinediensten nutzen. Auch Yoga ist längst auf vielen Portalen zu finden und ist dadurch für noch mehr Menschen zugänglich. Bei der Wahl des richtigen Mediums kommt es zum einen auf deine persönliche Ausstattung an. Zum anderen hat ein jeder seine Vorlieben der Nutzung: Du findest Apps praktisch? Dann könnte eine Yoga App das richtige für Dich sein. Dir ist der Display am Handy zu klein? Dann findest Du eine Vielzahl an Tutorials auf YoutTube und Co. Dir ist ein persönlicher Kontakt und Anleitung wichtig? Dann solltest Du Yoga per Webcam mit einem Yogalehrer testen! Diese Vorteile bietet Dir eine Yoga App, ein Videoportal oder Yoga per Webcam: Yoga App Immer dabei und griffbereit: das Smartphone! Aus dem Alltag ist es nicht mehr wegzudenken und begleitet uns durch den Tag. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Apps, die Dir Yoga näher bringen. Vom Anfänger bis Profi findest Du hier alles. Praktizierst Du nur selten oder möchtest den Sport erst einmal ausprobieren, sind kostenlose Apps ideal. Kostenpflichtige Apps bieten meist eine größere Auswahl an Workouts und sind vor allem dann interessant, wenn Du regelmäßig praktizierst. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Yoga kann flexibel überall geübt werden. Egal ob zuhause oder draußen im Park. Du benötigst nur Dein Handy um fit in Yoga zu werden. Unser Tipp: Im Play Store oder App Store profitierst Du von den Bewertungen anderer Yogis und findest leicht die besten Yoga-Apps laut Bewertung der User, wie z. B. Daily Yoga oder Yoga Down Dog. Yoga per Videoportal Power-Yoga, Hatha-Yoga, Ashtanga-Yoga oder Bikram-Yoga: Für jeden Yoga-Stil gibt es unzählige Videos zum Nachmachen. Schaue Dir am besten vor Deinem Workout verschiedene Videos an. So bekommst Du schnell einen Einblick, ob die Übungen zu Dir und Deiner Fitness passen. Auch die Sympathie zum Yogalehrer im Video ist entscheidend. Findest Du den Menschen auf dem Bildschirm sympathisch, fällt es Dir automatisch leichter den Übungen zu folgen. Yoga per Webcam Wenn Du Anfänger bist oder lieber von einem Experten durch Dein Yoga Workout geführt werden möchtest, eignet sich Yoga per Webcam ideal. Der Vorteil ist, dass sich die Yogalehrer individuell Zeit für Dich und Deine Bedürfnisse während der Yoga-Stunde nehmen. Der Nachteil im Gegensatz zur Yoga App und zum Video ist, dass Du den Yogalehrer bezahlen musst. Nun liegt es an Dir zu entscheiden wie Du Dein gelegentliches oder Daily Yoga Training Zuhause gestaltest. Ganz für Dich, per Yoga App, Video oder Webcam mit Yogalehrer. Mit der richtigen Yoga Grundausstattung wirst Du viel Freude bei Deinem Training haben.
Abnehmen mit Yoga – so purzeln die Pfunde mit einem Yoga-Training!

Abnehmen mit Yoga – so purzeln die Pfunde mit einem Yoga-Training!

von/ durch Stefan am Dez 15 2020
Die meisten Menschen bringen Yoga ausschließlich mit Entspannungsübungen in Verbindung. Doch weit gefehlt! Mit Yoga-Übungen gelingt es nicht nur für mehr Flexibilität und eine Balance von Körper und Geist zu sorgen, sondern auch die Pfunde purzeln zu lassen. Dabei handelt es sich bei einem Yoga-Programm um sehr sanfte Bewegungen und Balance-Übungen, mit denen es gelingt effektiv abzunehmen. Dabei lassen sich die Fettpölsterchen reduzieren, ohne dabei Kalorien zu zählen. Durch ein typgerechtes Ernährungskonzept und nur fünf Yoga-Übungen pro Tag wird es möglich bis zu vier Kilogramm pro Woche abzunehmen. Dabei stehen viele Menschen einem Yoga-Programm als Fitness Workout weiterhin sehr skeptisch gegenüber. Allerdings handelt es sich auch beim Yoga um einen echten Sport, der viel mehr ist als bloß ein paar Stretching-Übungen zu machen. So wird viel zu oft ein Vorurteil gegen Yoga gebildet, ohne jemals selbst ein paar der Übungen durchgeführt zu haben. Yoga bietet demnach sehr wohl die Möglichkeit für ein wirkungsvolles und gezieltes Abnehmprogramm am besten mit einem Yogalehrer bei Superprof in Berlin. Yogaübungen zum Abnehmen Zudem gelingt es durch Yoga ein gesundes Körperempfinden und einen gesunden Lebensstil in den Mittelpunkt zu stellen. Auf diese Weise ist es mit Yoga sehr wohl möglich die Pfunde nur so purzeln zu lassen. Dies hängt nicht zuletzt vom ausgewählten Yoga-Stil ab. Aber auch die Ernährung spielt eine große Rolle während eines Yoga Workouts. Aus diesem Grund haben wir Ihnen im Folgenden einen Ratgeber entworfen, der Ihnen aufzeigt wie sich mit täglichen Yoga Übungen abnehmen lässt. Welche Übungen sich besonders gut eignen und wo sich eine Trainingsunterstützung finden lässt, erfahren Sie hier. Yoga Unterricht nehmen für ein effektives Abnehmprogramm Wer als Anfänger mit einem effektiven Yoga Workout für Gewichtsabnahme sorgen möchte, braucht in den meisten Fällen auch die nötige Unterstützung. Demnach gilt es sich individuelle Privatstunden zu sichern, um einen Yogakurs zu belegen. Dies gelingt mittlerweile auch im Online Bereich, so dass es nicht mehr zwangsläufig nötig ist ein Fitnesscenter aufzusuchen. Das Unterrichtsangebot von superprof.de ermöglicht es sowohl verschiedene Entspannungstechniken, als auch wirkungsvolle Fitnessübungen aus dem Yoga-Bereich zu erlernen. Diese wirken sich enorm positiv auf das Allgemeinbefinden aus und ermöglichen es zudem das Immunsystem zu stärken, als auch Körper und Geist in Einklang zu bringen. So stellt ein individueller Yoga Anfängerkurs die idealen Voraussetzungen, um mit dem Abnehmprogramm zu beginnen. Schon nach kürzer Zeit wird man feststellen, dass nicht nur die Pfunde purzeln, sondern auch die allgemeine Kondition deutlich verbessert wird. Demnach gelingt es mit einem Yoga-Programm beweglicher, fitter und gesünder zu werden. Kalorien verbrennen mit Yoga-Übungen Es gibt ganz unterschiedliche Yoga-Übungen, mit denen sich eine beträchtliche Anzahl von Kalorien verbrennen lassen. So eignen sich vor allem dynamische Yoga Stile wie Vinyasa als auch Yin Yoga, bei denen es möglich wird ein effektives Workout zur Gewichtsreduktion nachzugehen. Mit bis zu 1000 verbrannten Kalorien pro Yoga Session steht das Bikram Yoga sehr hoch im Kurs bei allen Menschen, die Yoga vor allem wegen einer Gewichtsabnahme praktizieren. Das Bikram Yoga ist auch als Hot Yoga bekannt. Denn bei circa 40 Grad Raumtemperatur und 40 Prozent Luftfeuchtigkeit kommt man so richtig ins Schwitzen und sorgt für eine schnelle Gewichtsreduktion. Ernährung spielt bei Yoga Übungen eine wichtige Rolle Auch die Ernährung spielt dem Wunsch zur Gewichtsabnahme beim täglichen Yoga in die Karten. Denn als oberstes Ziel beim Yoga gilt einen gesunden Körper, ein gutes Karma und einen klaren Geist zu formen. Um die innere Reinheit beim Yoga zu unterstützen, sollte man daher nur auf Lebensmittel in Bio-Qualität setzen. Ebenfalls empfiehlt es sich durch viel Wasser und Tee den Körper zu entgiften und zu entschlacken.
5 hilfreiche Yoga Übungen gegen Kopfschmerzen und Migräne

5 hilfreiche Yoga Übungen gegen Kopfschmerzen und Migräne

von/ durch Stefan am Dez 04 2020
Bild von Istvan Brecz-Gruber auf Pixabay Kopfschmerzen und Migräne können einem das Leben zur Hölle machen. Sie sind mit Rückenschmerzen die Nummer eins der Volkskrankheiten in Deutschland. Häufig tritt Kopfschmerz bei Stress oder falscher Belastung auf. Fast jeder kennt den unangenehmen, plötzlich auftauchenden Schmerz. Es wird geschätzt, dass ca. 54 Millionen in Deutschland an pochenden, stechenden oder ziehenden Kopfschmerzen leiden. Rund 200 verschiedene Kopfschmerzarten werden von Spezialisten unterschieden. Yoga kann hier schnelle Linderung verschaffen. Durch sanftes Dehnen und aktivieren der Muskeln, entspannt sich der Körper nach und nach und der Kopfschmerz wird leichter oder verschwindet ganz. Hier haben wir 5 hilfreiche Übungen aus dem Yoga für dich zusammengestellt, die dir Linderung bei Migräne und Kopfschmerz verschaffen können. Welche Yoga Übung bei Kopfschmerzen? Jeder Mensch ist verschieden. Und so sind es auch die Ursprünge für Migräne und Kopfschmerz. Daher musst du für dich selbst herausfinden, welche der 5 Asanas am besten gegen deine Schmerzen hilft. Wichtig ist, dass du deinen Körper nicht überforderst. Starte mit wenigen Yoga Übungen und steigere langsam die Intensität. Schnell wirst du merken welche Yoga Übungen den gewünschten Erfolg für dich bringen. Yoga gegen Kopfschmerz und Migräne: Unsere 10 Übungen & Tipps 1. Herabschauender Hund - Adho Mukha Shvanasana Bild von marymccraft auf Pixabay Mit dem herabschauenden Hund bringst du deinen Kreislauf in Schwung und löst Verspannungen im Kopf und Nacken. Positioniere dich im bequemen Vierfüßlerstand. Achte darauf, dass sich deine Handgelenke unter den Schultern befinden. Nun bewegst du langsam dein Becken nach oben indem du deine Arme und Beine durchstreckst. Wichtig ist, dass dein Rücken gerade ist. Ist er das nicht, verändere eventuell den Abstand zwischen Armen und Beinen oder winkle deine Knie etwas ab. Du wirst sehen, dass es dir dann leichter fällt. Atme ruhig und fühle in deinen Schulter- und Nackenbereich. Versuche möglichst entspannt in diesem Asana zu verweilen. 2. Stellung des Kindes - Balasana Die Übung Balasana hilft dir dabei Anspannungen im Kopfbereich zu lösen. Auch sie kurbelt den Kreislauf an und wirkt gegen Müdigkeit. Setzte dich erst einmal in den Fersensitz. Dann öffnest du deine Knie so weit, dass du dich zwischen deinen Beinen nach vorne ablegen kannst. Deine großen Zehen sollten sich berühren. Nun kannst du deinen Oberkörper bequem auf deine Oberschenkel legen. Auch deine Stirn kommt auf der Yogamatte zum Liegen. Lege deine Hände entweder neben deinem Körper ab und wende deine Handflächen dem Himmel zu. Wenn du deine Hände lieber nach vorne ausstreckst, sollten deine Handflächen nach unten gerichtet sein. In diesem Asana kannst du dich ganz fallen lassen und ohne anstrengendes Position halten in dich hinein spüren. Tipp: Falls du unangenehmen Druck auf der Stirn spürst, lege deinen Kopf auf einem weichen Yogakissen ab. 3. Beine gegen die Wand - Viparita Karani Auch das Asana Viparita Karani löst Spannungen im Kopfbereich und lässt dich zur Ruhe kommen. Setze dich zunächst entspannt auf deine Yogamatte seitlich zur Wand. Lege dich nun auf die Matte und strecke deine Beine aus. Anschließend drehst du deinen Oberkörper, um dein Steißbein und deine Beine gegen die Wand zu drücken. Deine Arme liegen ganz entspannt neben deinem Körper, die Handflächen zeigen nach oben. Versuche diese Übung ein paar Minuten, mindestens aber für 10 Atemzüge zu halten. 4. Atemübungen - Pranayama Kopfschmerz und Migräne wird oft durch unbewusstes Anspannen der Schultern ausgelöst. Beruflicher Stress oder emotionale Blockaden können der Ursprung dieser unliebsamen Verkrampfungen sein. Mit Pranayama atmest du deinen Schmerz weg. Besonders schön ist, dass du diese Übungen aus dem Yoga nahezu überall anwenden kannst. Bevor du damit startest, atme tief und entspannt durch die Nase. Du kannst während dieser Übung sitzen oder stehen, wie es für dich am angenehmsten ist. Wenn dein Geist etwas zur Ruhe gekommen ist, kannst du mit der Wechselatmung beginnen. Atme tief und bewusst über dein linkes Nasenloch aus. Nun halte dein rechtes Nasenloch mit dem Daumen deiner rechten Hand zu und atme über dein linkes Nasenloch ein. Nun atmest du langsam über dein rechtes Nasenloch aus. Den linken Nasenflügel verschließt du währenddessen mit dem Ringfinger deiner rechten Hand. Den nächsten Atemzug nimmst du über dein rechtes Nasenloch, verschließt diese wieder mit dem Daumen und atmest über die linke Seite aus. Atme so lange auf diese Weise bis dein Geist völlig ruhig ist und du zu deiner inneren Ruhe gefunden hast. Verspannungen lösen sich so ganz automatisch und deine Kopfschmerzen sind schnell vergessen. 5. Gestütztes Kamel - Saha Ustrasana Bild von Hà Cao auf Pixabay Das "gestützte Kamel" hilft dir deine Brustwirbelsäule zu öffnen und stärkt deine Rumpfmuskulatur. Sie ist besonders zu empfehlen, wenn du viel am Schreibtisch sitzt und deine Schultern und dein Nacken unter der Sitzposition leiden. Setze dich zunächst auf deine Knie. Nun richte dich auf und unterstütze deine Lendenwirbelsäule, indem du die Hände auf ihr ablegst. Anschließend spannst du deinen Po an und lässt deinen Körper langsam nach hinten sinken. Atme dabei tief und ruhig aus und strecke deinen Kopf nach hinten. Wenn du Schmerzen in deinem unteren Rücken spürst, solltest du die Übung abbrechen. Halte die Position so lange wie es angenehm für dich ist. Zu guter Letzt begibst du dich wieder in den Fersensitz. Übst du diese Yoga Praxis regelmäßig, wirst du schnell eine Lösung für deine Kopfschmerzen oder Migräne erfahren. Wir wünschen dir schnelle Linderung deiner Schmerzen mit unseren 5 Yoga Tipps!
Kinderyoga - Mattenzauber für den Nachwuchs

Kinderyoga - Mattenzauber für den Nachwuchs

von/ durch Sandra Buchwald am Nov 08 2020
  Mädchen zum Ballett, die Jungs zum Fußball? Die klassische Rollenverteilung ist längst aufgeweicht. Immer mehr Yogis und Yoginis sind Kids. Sie haben irgendwann einen Aushang für Kinderyoga entdeckt, ins Yoga hineingeschnuppert und ihr Mattenhobby gestartet. Manche wurden von Freunden oder der Mutter mitgenommen. Bei manchen hat der Kinderarzt den Tipp gegeben, dass die wohltuenden Wirkungen von Yoga auch für die Kleinen optimal sind. Selbst in der Schule tauchen Fisch, Adler und Schildkröte heute nicht nur im Biologie-, sondern auch im Sportunterricht auf. Vielleicht ist die Yogapraxis auch für deine Tochter oder deinen Sohn geeignet?   Motivation - bei den Kids das A und O   Oft ist es die kindliche Neugier, die Zwerge auf die Matte lockt. Wenn nicht, kannst du sanft nachhelfen - aber natürlich immer kindgerecht. Typische Argumente für Yoga - "ich kann dabei so gut Stress abbauen", "mein Nacken ist nicht mehr so verspannt" und "das ist meine persönliche Auszeit vom Alltag" sind eher nicht geeignet, die Kids hinter dem Ofen vorzulocken. Besser ist es - immer dem Alter angepasst - wenn du deinen Kindern etwas über Buddha erzählst oder dass man beim Yoga viele Tierfiguren lernen kann. Die Neugier ist geweckt? Dann sind wirklich tolle erste Yogastunden wichtig.   Outdoor-Zeit genießen   Bist du ein Kamel?   Die Asanas, die im Yoga nach Tieren benannt sind, faszinieren Nachwuchsyogis und -yoginis besonders. Das lässt sich gut mit Ratespielen verbinden: Der Yogalehrer demonstriert eine Asana und die Kids raten, welches Tier sich dahinter verbirgt. Oder die Kreativität der Kleinen wird angeregt: "Wie würdet ihr eine Kobra oder ein Kamel, eine Schildkröte oder einen Fisch, einen Adler oder eine Taube darstellen?" Bei so viel Tieren ist das Eis schnell gebrochen und aus Zwergen werden kleine Yogis. Natürlich kannst du diese Begeisterung auch zu Hause nutzen, wenn vor dem Schlafengehen als Ritual zur Gutenachtgeschichte die Tierasana kommt.   Buddha - wer ist denn das?   In vielen Yogastudios ist es der Buddha, der von staunenden Kids bewundert wird. Fragen werden gestellt und die kindliche Neugier angefacht. Erwachsene schätzen die Anfangsentspannung als Start in die Yogapraxis. Doch mit zappeligen Kids ist das Motto "alles, was nichts mit Yoga zu tun hat, bleibt draußen vor der Tür" natürlich nicht zu machen. Daher eignet sich eine Geschichte über Buddha ideal, damit Kindergarten und Schule ausgeblendet werden und die Kids den Alltag mit Yoga austauschen können. Nun können die erstes Asanas praktiziert werden. Ideal ist das Vorbild des Buddhas: Kann einer von euch den Lotossitz?   Mantras und Mandalas   Mantras haben im Yoga eine wichtige Bedeutung. Auch das kann altersgerecht vermittelt werden. So können die Kids zusammen mit ihrer Yogalehrerin beziehungsweise dem Yogalehrer ein eigenes Mantra entwickeln. Spaß macht es auch, wenn eine Sequenz von Asanas von Kindermantras begleitet wird. Besonders gut eignet sich dabei der Sonnengruß. Dabei kann den Kids auch erklärt werden, dass Yoga eine uralte Tradition ist und viele Begriffe aus einer ebenso alten Sprache - dem Sanskrit - kommen. Ob Surya Namaskar, Namasté oder das klassische "Om": Kids interessieren sich für alles, was mit fremden Kulturen zusammenhängt. Yoga ist also eine wirklich spannende Sache!   Kinderyoga in der Schule   Meditation ist langweilig - oder doch nicht?   Kids sind so etwas wie der berühmte Sack Flöhe. Zusammen mit ihnen im Kursraum eine Meditation oder Entspannung machen - kann das klappen? Ja, natürlich! Voraussetzung ist, dass dies kidsgerecht geplant und umgesetzt wird. Optimal für den Einstieg sind die Fantasiereisen. Bei ihnen kann der Nachwuchs zum Lieblingsstrand, in einen Zauberwald oder zu einem anderen Fantasieort reisen. Mit der Anleitung des Yogalehrers ist das eine tolle Sache - besonders wenn yogatypische Elemente integriert werden. Der Buddha, der in der Mitte der Kinder wacht, der Gong als wertvolles Klangelement und sanfte Hintergrundmusik - das alles gefällt auch den Kids!   Achtsam sein   Achtsamkeit ist im Yoga ein wichtiges Thema. Auch die Kinder können herangeführt werden. Optimal ist es, diese Achtsamkeit für den eigenen Körper herzustellen. Zum Beispiel ist es für Kids eine schwierige Formulierung, sich mit den Füßen "zu erden". Leichter wird das mit der Yogadecke, in die sie die Zehen krallen sollen. Auch "in die Matte sinken" klappt oft besser mit der Fantasie, in den warmen Sand am Strand zu versinken. Die Atmung kann für die Zwerge zur spannenden Sache werden. Sie macht, dass sich unser Bauch auf und ab bewegt. Wer schafft es, so tief einzuatmen, dass ein kleiner Ball vom Bauch fällt?   Die eigene Matte   Für viele kleine Yoginis und Yogis ist sie der ganze Stolz: die eigene Matte. Wichtig ist, dass sie nicht als Bestechung für Yoga gekauft wird. Yoga ist etwas, das aus uns kommen muss. Das gilt auch für Kinder. Wenn der Nachwuchs jedoch wirklich Spaß beim Yoga hat, ist die eigene Matte - selbstverständlich in der Lieblingsfarbe - ein tolles Geschenk. Die liebenswerte Ergänzung kann ein Baumwollbeutel sein, der mit dem eigenen Namen bestickt ist. Alternativen können die kuschelige Yogadecke oder - bei älteren Kindern - ein spannendes Buch über Buddha sein. Welches Yogakind würde sich nicht freuen?   Kinder im Erwachsenenkurs? Lieber nicht!   Die Kombination ist nicht ratsam. Denn Yoga ist deine Auszeit - das bedeutet auch: Auszeit von den Kids. Auch für Kinder ist es besser, beim altersgerechten Yoga die Freude zu haben, die mit passender Yogapraxis verbunden ist. Und manchmal kann man mit dem Yogalehrer sogar Sachen besser besprechen als mit den Eltern. Yoga ist unser eigener Raum - gönne das auch deinem Kind. Ausnahmen gibt es natürlich: In einigen Studios gibt es Mutter & Kind-Yoga  und manche Reiseveranstalter bieten Yogaurlaub für die ganze Familie - auch wenn euer gemeinsamer Sonnengruß am Strand sicher auch privat gut klappen wird.   Begeisterung - nicht zwangsläufig ansteckend   Wer selbst entdeckt hat, welche tollen Aspekte Yoga für das eigene Leben bereithält, will diese frohen Botschaften weitergeben. Den Freunden und Familienangehörigen, den Kollegen und den Kindern. Doch beim Yoga ist es dasselbe wie mit anderen Dingen. Nicht immer ist Begeisterung etwas, was auch geteilt wird. Und manchmal übertreiben wir es vielleicht auch dabei, andere zu missionieren. Deshalb ist eines wichtig: Natürlich ist es toll, wenn du den Nachwuchs für Yoga begeistern kannst. Es ist aber auch völlig okay, wenn er andere Hobbys lieber hat. Dann eben doch Ballett und Fußball - während du beim Yoga entspannst!
Mehr Wohlbefinden durch Meditation

Mehr Wohlbefinden durch Meditation

von/ durch Stefan am Nov 06 2020
Bild von Bhikku Amitha auf Pixabay Rund 90.000 Vereine gibt es in Deutschland mit 24 Millionen Mitgliedern. Fußballvereine haben die meisten Mitglieder, die beliebtesten Sportarten, die in Deutschland auch tatsächlich regelmäßig betrieben werden, sind aber Fitness, Laufen und Schwimmen. Das persönliche Wohlbefinden steht dabei immer im Vordergrund. Und um sich wohlzufühlen, bedarf es der richtigen Trainingskleidung. Bequeme Kleidung für mehr Motivation Ein Trainingsanzug für das Fitness- oder Lauftraining muss perfekt sitzen und darf die Bewegungsfreiheit nicht einschränken. Darüber hinaus sollte die Fitnessbekleidung aus speziellen Funktionsstoffen hergestellt sein, die atmungsaktiv sind, also Feuchtigkeit nach außen ablassen. Das gilt nicht nur für das Lauf-Outfit, sondern auch für die Bekleidung für das Fitnessstudio und ganz besonders für Yoga- und Meditationssitzungen. Nur bequeme Trainingskleidung sorgt dafür, dass man sich während des Trainings rundum wohlfühlt. Das steigert Motivation und Leistung gleichermaßen. Bild von shushipu auf Pixabay Richtig sitzen will gelernt sein Auf der Yogamatte im Fitnessstudio oder bei der Meditation Zuhause reicht eine bequeme Trainingshose und ein Oberteil aus atmungsaktiven Funktionsfasern. Weiche, bequeme Kleidung erleichtert die Konzentration. Die richtige Sitzhaltung mit geradem, aufrechtem Rücken ist beim Meditieren unabdingbar. Hier darf die Kleidung nicht stören. Es gibt keine pauschal richtige Sitzhaltung. Jeder muss für sich herausfinden, ob Lotussitz, Schneidersitz oder Heldensitz das Beste ist. Die einfachste Haltung ist der Schneidersitz. Yogablöcke, Kissen oder Decken können ein bequemes Sitzen unterstützen. Am bekanntesten ist der Lotussitz. Er ist aber weniger für Anfänger geeignet. Bequemer ist der sogenannte Heldensitz, bei dem man sich auf Füße und Unterschenkel setzt. Yogablöcke oder Decken nehmen den Druck von den Knien. Meditieren kann man aber auch ganz bequem, in dem man aufrecht auf einem Stuhl sitzt. Das ist insbesondere für Menschen mit Verletzungen oder Schmerzen in den Knien geeignet. Auch hier können Kissen und Decken dabei helfen, den Rücken gerade zu halten. Die Meditation soll schließlich entspannen und den Geist frei machen und nicht durch schmerzhafte Verrenkungen unnötig erschwert werden. Man muss nur dafür sorgen, dass man nicht einschläft. Also zu bequem sollte es dann doch wieder nicht werden. Letztlich muss jeder für sich die richtige Haltung für das Meditieren finden. Wichtig ist nur, dass man sich wohlfühlt und keine Schmerzen oder Unbehagen verspürt. Bild von Irina L auf Pixabay Ein Ritual kann helfen Beim Meditieren gilt, wie überall im Leben, Übung macht den Meister. Der Anfänger braucht Geduld, sowohl bei der richtigen Haltung als auch bei der Konzentration. Es ist ganz normal, dass am Anfang die Gedanken immer wieder abschweifen. Ein Ritual kann helfen, die Konzentration zu fördern. So sucht man sich immer den gleichen ruhigen Ort, schlüpft in bequeme Trainingskleidung, breitet die Yogamatte oder die Meditationsdecke aus und nimmt die ausgewählte Haltung ein. Diese Vorbereitung stimmt Körper und Geist auf die bevorstehende Meditation ein. Zu Anfang reicht es schon aus, sich ein paar Minuten nur auf die Atmung zu konzentrieren. Man atmet ruhig und gleichmäßig durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Beim Einatmen zählt man bis vier, beim Ausatmen bis sechs. Schon diese kurze Meditation sorgt für Ruhe, Entspannung und neue Energie und verbessert ganz nebenbei die Atmung.
So bekämpfst Du Deine Müdigkeit mit Yoga

So bekämpfst Du Deine Müdigkeit mit Yoga

von/ durch Stefan am Nov 01 2020
Burnout: mit Yoga aus dem negativen Kreislauf kommen Müdigkeit ist ein weit verbreitetes Problem und kann mit der Zeit für Betroffene sehr belastend sein. Bei einer dauerhaften Erschöpfung nimmt man mit großer Anstrengung am alltäglichen Leben teil. In der Arbeit quält man sich durch den Tag, zu Hause fehlt die Energie, um den Haushalt zu bewältigen, seinem Lieblingshobby nachzugehen oder schöne Unternehmungen zu machen. Yoga ist eine sanfte Möglichkeit, Deinen Körper wieder mit Energie zu versorgen. In unserem Artikel erfährst Du mögliche Gründe für Müdigkeit und wie Dir Yoga-Übungen dabei helfen können sie zu bekämpfen. Wieso ist man müde? Müdigkeit an sich ist etwas ganz normales. Unser Körper lässt uns spüren, dass ihm Energie fehlt, er erschöpft oder abgespannt ist und Erholung braucht. Wir gähnen, fühlen uns schläfrig oder haben auch Konzentrationsprobleme. Durch Entspannungsphasen oder einen erholsamen Schlaf regeneriert sich unser Körper normalerweise. Wir fühlen uns wieder fit und ausgeruht.  Dauerhafte Müdigkeit: Stress für den Körper Doch das Müdigkeitsgefühl hat viele Gesichter. In der kalten Jahreszeit fesselt uns die lange Dunkelheit ans Bett. Viele werden nach dem Klingeln des Weckers einfach nicht wach, weil der Biorhythmus einen anderen Takt vorgibt. Auch eine falsche Ernährung oder Bewegungsmangel können uns schlapp fühlen lassen. Es gibt eine Menge Ursachen, die unseren Körper ermüden. Mögliche Gründe für Müdigkeit sind z. B.: Stress Schlafstörungen Flüssigkeitsmangel Alkoholkonsum Mangel an Bewegung falsche oder einseitige Ernährung hormonelle Veränderungen Krankheiten, wie z. B. das chronische Müdigkeitssyndrom Bleiben die Symptome für den Menschen ein ständiger Begleiter, ist es wichtig auf seinen Körper zu hören und dem müden Gefühl entgegenzuwirken. Im schlimmsten Fall kann der Zustand chronisch werden. Folgen von dauerhafter Müdigkeit Der Kopf brummt, der Körper ist schlapp: Wird das müde Gefühl zu einem ständigen Begleiter, kann sich der Körper durch Schlaf oder Erholung alleine nicht mehr regenerieren und die betroffene Person leidet. Eine chronische Müdigkeit ist oft die Folge, die den Alltag des Menschen bestimmt. Dauerhaft müde - mögliche Symptome: Konzentrationsstörungen innere Unruhe Gereiztheit Stimmungsschwankungen Antriebslosigkeit Kopfschmerzen Depression Trägheit Yoga regt den Kreislauf an und schenkt Dir Energie Du möchtest nicht müde in den Tag starten? Du fühlst Dich schon länger schlapp und möchtest Deinem Körper Energie schenken? Yoga-Übungen können Dir dabei helfen Dich wieder gut zu fühlen. Mit den richtigen Übungen bringst Du Deinen Kreislauf in Schwung und regst die Energieflüsse in Deinem Körper an. Es ist wichtig, dass Du Dir bewusste Auszeiten nimmst. Am besten baust Du die Yoga-Übungen regelmäßig in Deinen Alltag ein, um den positiven Effekt schnell zu spüren.  Aum Meditation - aktiv zu einem neuen Lebensgefühl Wie wirkt Yoga gegen Müdigkeit? Yoga-Übungen (Asanas) wirken auf physischer und psychischer Ebene. Sehr viele Menschen profitieren davon und spüren die beruhigende, ausgleichende oder anregende Wirkung. Es ist ein ganzheitliches Training, dass dem Körper Kraft schenkt, ihn flexibel werden lässt und auch der Gleichgewichtssinn wird geschult. Besonders schön: Für Yoga brauchst Du nur eine rutschfeste Yogamatte und bei Bedarf ein bequemes Meditationskissen. Sanfte Yoga-Übungen Sanfte Übungen wirken beruhigend auf das Herz-Kreislaufsystem. Sie bringen uns zur inneren Ruhe. Yoga-Übungen helfen uns dabei zu entspannen und loszulassen. Der Geist beruhigt sich und wir sind innerlich losgelöst. Das wirkt sich positiv auf den Schlaf und die Entspannungsphasen aus. Kommt der Geist zur Ruhe, verfliegen die kreisenden Gedanken im Kopf und wir finden zu einem erholsamen Schlaf. Anregende Yoga-Übungen Sehr viele Asanas regen den Kreislauf an und lassen Dich schnell wach werden. Dabei musst Du aber nicht unbedingt körperlich anstrengende Übungen machen. Denn z. B. auch mit Atemübungen, dem Pranayama, kannst Du Deine Energie zum Fließen bringen.  Welche Yogastile eignen sich gegen Müdigkeit? Je nachdem wie stark ausgeprägt Deine Müdigkeit ist, gibt es verschiedene Stile die Du ausprobieren kannst. Bist Du ein Yoga-Anfänger, körperlich untrainiert oder extrem von müden Gliedern geplagt? Dann wirst Du Dich zu Beginn mit sanften Yoga-Übungen leichter tun. Sie eignen sich auch hervorragend für Menschen, die immer "auf Hochtouren laufen" und nur schwer zur Ruhe kommen. Du möchtest Dich eher sportlich betätigen, fühlst Dich nicht dauerhaft schlapp oder willst z. B. morgens wacher in den Tag starten? Dann solltest Du schweißtreibende Übungen probieren. Es gibt sehr viele unterschiedliche Yogastile, wir haben Dir ein paar sportliche und sanfte herausgesucht: Sportliches Yoga: Vinyasa Yoga Bikram Yoga Ashtanga Yoga Sanftes Yoga: Hatha Yoga Yin Yoga Sivananda Yoga Sei gut zu Deinem Körper Mit Yoga tust Du Dir viel Gutes und kannst erfolgreich gegen Deine Müdigkeit kämpfen. Aber es ist auch sehr wichtig, dass Du im Alltag ein paar Dinge beachtest. Du wirst sehen, dass Du Dich zusammen mit dem regelmäßigen Yoga Training schnell besser fühlen kannst: sorge für einen regelmäßigen und ausreichend langen Schlaf trinke ausreichend Wasser sorge für regelmäßige Bewegung an der frischen Luft mache Dir Deine Stressfaktoren bewusst und versuche sie zu minimieren gönne Dir eine regelmäßige Auszeit in der Natur Bhadrasana (Der Schmetterling) Auch wenn das zu Beginn viel erscheinen mag... es lohnt sich! Übernimm Dich nicht und gib Dir die nötige Zeit. Versuche unsere Tipps Stück für Stück in Deinen Tagesrhythmus einzubauen. Dein Körper wird Dich schon bald mit neuer Energie und Entspannung belohnen. Wichtiger Hinweis: Yoga kann Dir helfen Dein körperliches und geistiges Müdigkeitsgefühl zu bekämpfen, ein Allheilmittel ist es aber nicht. Deine Erschöpfung ist ein ständiger Begleiter und lässt sich z. B. durch gesunde Ernährung oder Bewegung nicht beeinflussen? Bleiben Deine Symptome trotzdem vorhanden solltest Du das abklären lassen. Wichtig ist, dass Du Dir ärztlichen Rat holst, um Krankheiten auszuschließen. 
Yoga und gesunde Ernährung

Yoga und gesunde Ernährung

von/ durch Stefan am Okt 28 2020
Durch regelmäßige Yoga-Übungen verändern sich der Körper und die Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse. Man entwickelt ein gutes Körpergefühl, nimmt sich von Kopf bis Fuß intensiver wahr und spürt tief in sich hinein. Auch das Abnehmen fällt mit diesem Sport leichter ohne Kalorien zählen zu müssen. Yogis leben deshalb achtsamer, aufmerksamer und gesünder als viele ihrer Mitmenschen, die kein Yoga praktizieren. Schnell kommt also das Bedürfnis auf, seinen Körper neben den Übungen auch von innen heraus etwas Gutes zu tun. In unserem Blog Artikel beantworten wir Dir folgende wichtige Fragen: Was ist bei der yogischen Ernährung zu beachten? Welche Lebensmittel werden von Yogalehrern empfohlen? Und welche vermeintlichen Genussmittel gilt es zu meiden? ayurvedische Lebensweise umfassendes Wohlbefinden Yoga und ausgewogene Ernährung Ashtanga Yoga, Hatha Yoga oder Hot Yoga: Yoga und Meditation ist immer eine Wohltat für Körper und Seele. Und auch mit der richtigen Nahrung und gesunden Rezepten unterstützt man die eigene Fitness, findet schneller zur inneren Ruhe und ist im Einklang mit sich selbst. Wer intensiv Yoga-Übungen praktiziert, beschäftigt sich daher früher oder später mit dem Thema Ernährung. Das liegt nicht nur daran, dass bei manchen Yogis das Abnehmen oder Gewicht halten im Vordergrund steht. Schnell wird beim Praktizieren der schweißtreibenden Übungen deutlich, dass Mann oder Frau ca. 2 Stunden vor der Yogastunde keine schweren Mahlzeiten mehr zu sich nehmen sollten. Denn ein voller Magen stört bei der konzentrierten Ausführung der Asanas und die Übungen fallen ungewohnt schwer. Das dreigeteilte Ernährungssystem der yogischen Ernährungsweise In der Philosophie des Yoga werden drei Arten von Lebensmitteln anhand ihrer spezifischen Eigenschaften unterschieden: tamasige Nahrung (steht für Trägheit) rajasige Nahrung (stellvertretend für Unruhe) und sattvige Speisen (sorgen für Leichtigkeit). Die tamasige Nahrung: Charakteristisch für die tamasige Nahrung ist das Fehlen wichtiger Vitalstoffe. Statt Energie zu spenden, entzieht sie diese dem Körper und lässt auch den Geist träge werden. Zur Gruppe der tamasigen Lebensmittel zählen unreife Früchte, verkochtes Essen und Fertiggerichte. Aber auch Fleisch und Fisch gelten als tamasig und sollten nach der Yogalehre vermieden werden. Alkohol, Tabak und Drogen sind ebenfalls tamasig. Die rajasige Nahrung:Rajasiges Essen sorgt für einen unruhigen Geist und Körper. Zur Gruppe der rajasigen Speisen zählen koffeinhaltige Nahrungsmittel, aber auch sehr scharfe Speisen, Zucker und weiße Mehlsorten. Auch zu schnell verzehrte und wenig gekaute Lebensmittel sind rajasig und sollten auf ein Minimum reduziert werden. Die sattvige Nahrung:Sattviges Essen gilt im Yoga als die ideale Ernährung. Sattviges verleiht neue Energie, beruhigt den Geist und enthält viele lebenswichtige Nährstoffe. Frische Produkte, am besten Rohkost, enthalten am meisten Lebensenergie, das sog. „Prana“. Vollkornprodukte, Gemüse, Nüsse, frisches Obst, Milch, Kartoffeln und Hülsenfrüchte sind sattvig und gehören unbedingt auf den Speiseplan eines Yogis. Sattvige Ernährung unterstützt auch beim gesunden Abnehmen. Vielfalt statt Einseitigkeit für Deine Gesundheit Yogische Ernährung ist keine Diät, in der es darum geht, einem festen Speiseplan und vorgegebenen Rezepten so exakt wie möglich zu folgen. Auch auf eine bestimmte Anzahl an Kalorien muss nicht geachtet werden. Die Yogalehre wird der Tatsache gerecht, dass jeder Körper ganz unterschiedlich beschaffen ist und Menschen in verschiedenen Lebensphasen unterschiedliche Energiemengen in variablen Zusammensetzungen benötigen. Genau wie der Yoga-Übende ganz allmählich lernt, sanft in seine Asanas zu finden und diese Übungen korrekt und achtsam auszuführen, schult der Yogi sein Körpergefühl. So spürt er immer deutlicher, welche Ernährung seiner Gesundheit und seinem geistigen Wohlbefinden zuträglich ist. Mit der Zeit nehmen sattvige Lebensmittel ganz von alleine einen zentralen Platz im täglichen Speiseplan ein. Viel trinken und friedvoll essen Yogis sollten rund drei Liter Wasser oder Kräutertee pro Tag trinken. Wer geschmacksintensivere Getränke bevorzugt, kann klares Wasser mit einigen Blättern frischer Minze, Zitronenscheiben, etwas Ingwer oder frischen Gurkenscheiben aromatisieren. Mit diesen Getränken fällt auch das Abnehmen leichter, wenn auch das ein Ziel der Yoga Übungen ist. Bei der Auswahl der Speisen sind naturbelassene und frische Nahrungsmittel zu bevorzugen. Gelegentliches Fasten hilft gesunden Menschen, zu entschlacken und lässt Körper und Geist entspannen. Auch wenn es keine starren Gesetze der gesunden Yoga-Ernährung gibt, hilft vielen Yogis die folgende Faustregel: Man fülle den Magen zur Hälfte mit Nahrung, zu einem Viertel mit Wasser und lässt ein Viertel leer. Das aktiviert Geist und Körper. Der Verzicht auf Fleisch hat im Yoga etwas mit dem Ideal eines gewaltfreien Lebens zu tun. Eine vegetarische Ernährung ohne Fleisch, und noch strikter ohne Fisch, bringt aber auch gesundheitliche Vorteile mit sich, wie Studien immer wieder bestätigen. Yoga und Ernährung Stärke Deinen Körper mit Yoga und der richtigen Nahrung Wer mehr über gesunde Nahrung und dem beliebten Sport Yoga wissen möchte, kann seinen Yogalehrer um ganz spezielle Tipps bitten. Da es einige Parallelen zur ayurvedischen Ernährung gibt, empfiehlt sich auch der Besuch eines ayurvedischen Kochkurses. Einige Urlaubshotels und Privatkliniken bieten ayurvedische und yogische Speisen an. Wer seine Ernährung von Grund auf umstellen möchte, kann eine entspannende Yogareise zum Anlass nehmen, um sich in einer energetisierenden Atmosphäre selbst von den Vorzügen gesunder Ernährung zu überzeugen.