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Yoga: Wirkung auf Psyche

Yoga: Wirkung auf Psyche

von/ durch Stefan am Okt 12 2022
Yoga ist weithin dafür bekannt, Stress abzubauen, die Flexibilität und Konzentration zu verbessern und ein Gefühl der Ruhe zu fördern - um nur einige der möglichen positiven Wirkungen zu nennen. Neben den körperlichen Vorteilen beginnen Forscher aber auch immer mehr über die therapeutischen Vorteile von Yoga bei psychischen Problemen und Burn-Out in Erfahrung zu bringen. Einige Untersuchungen deuten sogar darauf hin, dass Yoga ein wirksames "Rezept" für eine Vielzahl der häufigsten Gründe sein kann, warum Menschen eine Psychotherapie aufsuchen. Genauso wie bestimmte Psychopharmaka nachweislich Ängste und Depressionen lindern können, ist es wichtig zu wissen, dass auch andere Therapien wie Yoga die psychische Gesundheit verbessern können. Yoga wird nicht mehr nur als "ganzheitlicher" Ansatz zur Verbesserung der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens von Körper und Geist betrachtet - in den letzten Jahren hat es eine wissenschaftliche Anhängerschaft gewonnen und verfügt über umfangreiche Forschungsergebnisse, die seine Vorteile belegen. Dich regelmäßig auf deine Yogamatte zu setzen und Atemarbeit zu machen und/oder die sogenannten Asanas, also die Körperübungen aus dem Yoga durchzuführen, fördert deine physische und vor allem auch geistige Ausgeglichenheit enorm. Eines der wichtigsten Elemente des Yoga ist dabei dein Atem - dieser ist sowohl bei den reinen Atemübungen als auch bei den körperlichen Übungen essentiell und der Fokus auf deine Atmung ist einer der Hauptgründe, warum Yoga so entspannend und beruhigend wirkt. Was bewirken Yoga-Übungen? Yoga hat unzählige Vorteile und hilft zum Beispiel nachweislich bei Folgendem: 1. Abbau von Wut: In einer Studie mit Jugendlichen (2012) wurde gezeigt, dass Yoga die Fähigkeit, Wut zu kontrollieren, verbessert, verglichen mit einer Gruppe, die nur am Sportunterricht teilnahm. Es hat sich auch gezeigt, dass Yoga verbale Aggressionen bei Erwachsenen abbaut. 2. Ängste abbauen: Zahlreiche Studien haben ergeben, dass Yoga Angstsymptome, einschließlich Leistungsangst, verringern kann. In einer Studie (2013) mit jugendlichen Musikern verringerte Yoga die Ängste bei Gruppen- und Soloauftritten. Auch Angstzustände können durch eine regelmäßige Yoga-Praxis nachweislich gelindert werden. 3. Besserer Schlaf: In einer Studie (2012) mit postmenopausalen Frauen, bei denen Schlaflosigkeit diagnostiziert wurde, reduzierte Yoga den Schweregrad der Schlaflosigkeit im Vergleich zu einer Kontrollgruppe. Eine andere Studie mit Frauen, die unter dem Syndrom der unruhigen Beine leiden, zeigte, dass Yoga die Schlafqualität in mehreren Bereichen verbessert. 4. Verringerung der Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD): In einer Studie (2014) mit erwachsenen Frauen, bei denen eine PTBS diagnostiziert wurde, reduzierte Yoga die PTBS-Symptome der Frauen, die eine 10-wöchige Yoga-Behandlung erhielten, im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich. Am Ende der Studie erfüllten 52 Prozent der Frauen, die Yoga praktizierten, nicht mehr die Kriterien für eine PTBS, verglichen mit 21 Prozent in der Kontrollgruppe. 5. Verbesserung der Stimmung: Studien haben gezeigt, dass Yoga dazu beitragen kann, Depressionen zu reduzieren, die Stimmung zu verbessern und den empfundenen Stress zu verringern. In einer Studie mit Gefängnisinsassen (2013) wurde beispielsweise festgestellt, dass ein 10-wöchiger Yogakurs den positiven Effekt erhöht und die empfundene psychische Belastung verringert. Die Wirkungen des Yoga sind also vielfältig und mittlerweile wissenschaftlich sehr gut belegt. Yoga kann Stress und stressbedingten Krankheiten sehr gut vorbeugen und die Kombination aus Kraft, Ausdauer und Entspannung ist eine ideale Mischung, um Körper und Geist etwas Gutes zu tun. 6. Verbesserung der Gehirnleistung: Auch dein Gehirn arbeitet durch eine regelmäßige Yogapraxis besser, was wiederum deine Gedächtnisleistung spürbar verbessert. Yoga trainiert also sogar dein Gedächtnis und sorgt dafür, dass du in diesem Bereich ebenfalls positive Effekte spürst. Mehr als genug Gründe also, dir einmal genauer anzusehen, warum Yoga auch von Forschung und Medizin immer mehr als therapeutische Maßnahme angesehen wird. Warum wirkt Yoga? Yoga hilft dem Herzen Viele Menschen, die Yoga praktizieren, glauben, dass es funktioniert, weil sie sich danach gut fühlen. Aber die Forschung belegt die konkreten physiologischen Wirkungen von Yoga und erklärt, warum es bei psychischen Problemen und der Emotionsregulierung hilft. Das hat mit der Fähigkeit von Yoga zu tun, die Herzfrequenzvariabilität (HRV) zu erhöhen. Eine erhöhte HRV beruhigt das autonome Nervensystem, in welchem der Körper Traumata speichert. Forscher haben herausgefunden, dass sowohl Yoga als auch Meditation die HRV erhöhen können. Warum ist die HRV wichtig? Die HRV ist einfach der Abstand zwischen einem Herzschlag und dem nächsten. Ziel ist es, die HRV zu erhöhen, denn sie beruhigt nachweislich das autonome Nervensystem und reguliert die Emotionen. Stell dir vor, du fühlst dich gestresst oder ängstlich. Deine Atmung ist flach und dein Herz schlägt vielleicht schnell. Das ist eine verminderte HRV. Wenn du dich entspannt fühlst oder tief atmest, ist mehr Platz zwischen den einzelnen Herzschlägen und deine HRV ist erhöht. Das führt dazu, dass du dich emotional ausgeglichener oder ruhiger fühlst. Eine verringerte HRV wird mit negativen Gefühlszuständen wie Angst, Stress, PTBS und Wut in Verbindung gebracht. Menschen, die unter Depressionen, Ängsten, Flashbacks und Wutausbrüchen leiden, haben oft Probleme, ihre Emotionen zu regulieren. Menschen mit einem schlecht regulierten autonomen Nervensystem können sowohl auf geistiger als auch auf körperlicher Ebene leicht aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Beispiele dafür sind das "Ausrasten" wegen eines kleinen Ärgernisses, Wutanfälle im Straßenverkehr oder das Weinen in der Öffentlichkeit, wenn es nicht gerechtfertigt ist. Indem du Aktivitäten ausübst, die deine HRV erhöhen - wie Yoga - kannst du dein Herz, dein Gehirn und deine Physiologie neu trainieren, was zur Emotionsregulierung und zu einem ruhigeren Gemütszustand führen kann. Yoga als unterstützende Therapie für Körper und Geist Yoga ist eine großartige ergänzende Therapie, egal ob sie von deinem Therapeuten "verschrieben" wird oder nicht. Glücklicherweise ist kein echtes Rezept nötig! Um das richtige Programm zu finden, musst du vielleicht ein wenig herumprobieren, denn es gibt verschiedene Arten von Yoga: Hatha Yoga Hot Yoga, Yin Yoga, Yang Yoga usw. Manche Yogapraktizierenden mögen die eher körperlich aktiven Stile (Yang) wie Vinyasa oder Bikram. Andere mögen eine langsamere Praxis (Yin) oder eine Kombination aus beidem. Egal, für welche Art von Yoga du dich entscheidest, die zahlreichen körperlichen und psychischen Vorteile der Yogaübungen können es zu einem wichtigen Teil deines therapeutischen Prozesses machen. Viele schätzen auch das positive Erleben im Rahmen eines Yoga Retreats. Unabhängig davon, welche der vielen existierenden Formen du praktizierst, sind die Effekte bei jeder Art des Yogas sehr positiv und du kannst deine tägliche Yogapraxis gut in dein Leben und in deinen Alltag integrieren und so Beschwerden und Schmerzen entgegenwirken. Teste dabei ruhig mehrere Yogastile und melde dich in einem Studio oder bei einem Volkshochschulkurs deiner Wahl an! Auch online gibt es zahlreiche Kurse und You Tube-Kanäle, die sich auf Yoga spezialisiert haben. Mein Fazit Ob Yoga ein geeignetes Heilmittel für dich ist, wenn du mit psychischen oder körperlichen Problemen zu kämpfen hast, solltest du für dich selbst herausfinden. Die Studienlage zu dieser aus Indien stammenden Lehre und Lebensweise ist dabei jedoch eindeutig: Yoga schult nicht nur das Bewusstsein für deinen Körper, deine Atmung und vieles mehr, es bringt auch eindeutige, positive Ergebnisse für deine Psyche. Selbst die Wissenschaft hat also die Vorzüge und die positive Rolle des Yoga erkannt. Die Kombination aus Bewegung und Atemtechniken ist dabei mehr als nur reines "Übungen machen". Die Yoga-Philosophie und die dahinter stehende Tradition ist eine ganzheitliche, die Techniken für Körper, Seele und Geist umfasst. Ein guter Yogalehrer fokussiert sich in seinen Yogastunden daher nicht nur auf Asanas, sondern auch auf die Atmung und die Wirkung des Yoga auf unser Unterbewusstsein, indem es Körper und Geist (wieder) miteinander verbindet. Yoga hat den Effekt, dass es uns erdet und so unser Nervensystem wieder reguliert, welches durch Stress und Traumatisierungen oft aus dem Gleichgewicht geraten ist. Durch das bewusste Atmen in Kombination mit den körperlichen Übungen lässt sich also wieder der Kontakt zwischen Körper und Geist herstellen und die oft kreisenden Gedanken beruhigen. Nutze also diese Vorteile des Yogas für dich und du wirst sehen, wie sich deine Lebens-Qualität spürbar verbessert und auch der Zustand deiner Psyche und deines Körpers werden von den Effekten deiner Yogapraxis profitieren. Quellen: Afonso, R. F., Hachul, H., Kozasa, E. H., Oliveira, D. S., Goto, V., Rodrigues, D., . . . Leite, J. R. (2012). Yoga decreases insomnia in postmenopausal women: A randomized clinical trial. Menopause, 19, 186–193. Deshpande, S., Nagendra, H. R., & Raghuram, N. (2008). A randomized control trial of the effect of yoga on verbal aggressiveness in normal healthy volunteers. International Journal of Yoga, 1, 76– 82. Khalsa, S. B. S., Butzer, B., Shorter, S. M., Reinhardt, K. M., & Cope, S. (2013). Yoga reduces performance anxiety in adolescent musicians. Alternative Therapies in Health and Medicine, 19, 34–45. Khalsa, S. B., Hickey-Schultz, L., Cohen, D., Steiner, N., & Cope, S. (2012). Evaluation of the mental health benefits of yoga in a secondary school: A preliminary randomized controlled trial. The Journal of Behavioral Health Services & Research, 39, 80 –90. Menezes, C. B., Dalpiaz, N. R., Kiesow, L. G., Sperb, W., Hertzberg, J., & Oliveira, A. A. (2015). Yoga and emotion regulation: A review of primary psychological outcomes and their physiological correlates. Psychology & Neuroscience, 8(1), 82-101. van der Kolk, B. A. (2014). The body keeps the score: Brain, mind, and body in the healing of trauma. New York, NY, US: Viking
Warum solltest Du täglich Yoga praktizieren?

Warum solltest Du täglich Yoga praktizieren?

von/ durch Stefan am Okt 04 2022
Überall hörst Du die Information, dass regelmäßiges Yoga sinnvoll ist. Ob es auch auf Deinen Geist, Deine Seele und Deinen Körper diese besonderen Effekte hat, musst Du selbst herausfinden. Die Beliebtheit von Yoga wird immer größer, die Neugier steigt und fast jeder Mensch beschäftigt sich früher oder später mit der buddhistischen Lehre. Was wirklich in Deinem Körper passiert, wenn Du Dich dieser Challenge hingibst, erfährst Du zum Teil in diesem Beitrag – am Ende kannst Du es aber nur dadurch erfühlen, wenn Du es für Dich umsetzt. Also ab auf die Matte. 1. Du wirst beweglicher Beweglich werden und bleiben mit Yoga Dieser Punkt ist wohl den meisten Menschen bekannt. Yogis, die sich schon länger der Yoga-Praxis hingeben, bemerken nicht nur die Entspannung, ein niedrigeres Stresslevel, sondern zudem, dass der Körper viel beweglicher wird. Das liegt an den Asanas, die unsere Gelenke und Muskeln so beanspruchen, dass diese beweglicher werden. Vor allem Yin Yoga, bei dem es hauptsächlich um das Dehnen geht, lässt unseren Körper geschmeidiger werden. 2. Deine Körperwahrnehmung wird intensiver Viele Menschen haben ein schlechtes Körpergefühl, vor allem fühlen sich viele taub. Das liegt daran, dass wir viel Stress haben, schlechte Lebensmittel zu uns nehmen und uns nicht mit uns selbst beschäftigen. Statt Sport zu treiben oder zu meditieren, lenken wir uns ab und sitzen auf dem Sofa. Das führt unweigerlich dazu, dass wir das Körpergefühl verlieren. Yoga kann in diesem Fall helfen: Du lernst Deinen Körper zu spüren, seine Grenzen wahrzunehmen, eventuelle Schmerzpunkte zu erkennen und regst die gesamte Durchblutung an. Wenn das geschieht, dann kann sich auch die Zahl der roten Blutkörperchen erhöhen. Die Folge ist, dass mehr Sauerstoff sowie Nährstoffe durch den Organismus transportiert werden. Außerdem ist der mit den Asana kombinierte Atem dienlich, um mehr im Körper zu landen und dadurch intensiver wahrnehmen zu können. Du wirst sehen, dass tägliche Yoga Übungen einen großen Unterschied machen – probiere es im Alltag aus und achte auf die Wirkung. 3. Der Schlaf verbessert sich Ein großer Anteil der Menschen klagt über eine schlechte Schlafqualität. Die Ursachen sind vielfältig, lassen sich häufig jedoch mit Yoga Asanas verbessern. Ist Ihre Situation sehr schlimm, sollten Sie sich nicht nur auf die Matte stellen, sondern es ärztlich abklären lassen. Vielleicht kann Ihnen ein professioneller Rat helfen, die Situation in den Griff zu bekommen. Gehörst Du zu den Menschen, die abends wenig Lust auf Bewegung haben, aber unter Schlafproblemen leiden? Dann probiere später am Tag Yoga aus. Dies wirkt sich in den meisten Fällen positiv auf Deinen Geist, Deine Seele und Körper aus. Du entspannst und kannst dadurch leichter einschlafen. Häufig sind Menschen nach einem Arbeitstag geistig sehr müde, körperlich jedoch fit. Das ist unter anderem das Problem, warum Menschen nicht zur Ruhe kommen – Yoga Übungen können Abhilfe schaffen. Gerade zu Beginn ist es nicht einmal wichtig, viel Zeit dafür aufzuwenden. Die Hauptsache ist, dass Du als Anfänger in einem Kurs oder mit einem Video langsam startest. 4. Seelische, geistige und körperliche Balance Der Alltag fordert: Tägliches Yoga üben und Meditation können dabei helfen, mit den Überforderungen umzugehen. Wer sich noch nie mit diesen Entspannungstechniken auseinandergesetzt hat, sollte dies unbedingt nachholen. Aus körperlicher Sicht kann es zu Beginn herausfordernd sein, die Asanas mitzumachen. Übung macht den Meister – denke immer daran. Gleichzeitig solltest Du Dir täglich die Zeit dafür nehmen, um zu üben. Auch dann, wenn es ungut oder anstrengend ist. Du wirst sehen, dass sich Deine körperliche Balance verbessert, gleichzeitig hat es positive Auswirkungen auf Geist und Seele. Die Atemtechniken und die sanften Bewegungen von Yoga bringen Dich zu Dir selbst und lassen Ruhe in Dir entstehen. Einige Yogis spüren bereits innerhalb einer Woche einen Unterschied. Tipp: Bevor Du mit Hatha Yoga, Vinyasa oder Yin Yoga startest, atme ein paar Minuten tief ein und aus. Am Ende Deiner Praxis kannst Du Dich auf Dein Meditationskissen setzen und wiederum tiefe Atemzüge genießen. Wann am Tag solltest Du Yoga praktizieren? Für diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Jeder Yogi darf für sich selbst entscheiden, wann es am besten zum eigenen Tagesablauf passt. a) Yoga am Morgen – für Frühaufsteher ein Muss Grundsätzlich gelten die Stunden zwischen 3.30 - 6.30 Uhr als ideal, um mit der spirituellen Praxis zu starten. Für die meisten normal angestellten Yoga-Fans ist dies aber die Zeit, in der sie schlafen. Du musst Deinen Wecker nicht extra auf 3.30 Uhr stellen, um gut in den Tag zu starten. Es reicht, wenn Du zu Deiner gewohnten Zeit aufstehst bzw. ein wenig früher, sodass Du tägliches Yoga üben kannst. Nach einer Woche bist Du es gewohnt und kannst fast nicht mehr ohne. Am Morgen sind Sonnengrüße besonders dienlich. Diese mobilisieren die Gelenke und lassen den gesamten Organismus gut in den Tag starten. Die Wirbelsäule wird aufgewärmt, während die Verdauung angeregt wird. Ansonsten sind Haltungen wie der Krieger oder das Dreieck dienlich; auch das Bewegen der Arme, der Beine und der Schultern ist bedeutend, um fit für den Tag zu werden. Der beste Weg ist immer der, zu erfühlen, was der eigene Körper gerade benötigt. Das ist die Königsdisziplin, die es zu erreichen gilt. Wenn Du zu den Yogis gehörst, die morgens keine Zeit haben oder sich nicht aufraffen können, gibt es sicherlich noch viele andere Zeitfenster, in denen Du Yoga üben kannst. b) Yoga zur Mittag- oder Abendszeit Die Mittagspause kann nicht nur zum Essen genutzt werden. Aktiv sein kannst Du zu jeder Tageszeit. Während Du am Morgen meist gedanklich noch sehr frei bist, ist dies gegen Mittag schon anders. Demnach ist beispielsweise Vinyasa oder Hatha Yoga zur Lunchzeit dienlich, um mentale Dinge zu verdauen. Damit bereitest Du Dich optimal auf die zweite Tageshälfte vor. Die Asanas können auch dafür genutzt werden, um eine angestrengte oder verspannte Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur zu mobilisieren und entspannen. Abends darf die noch übrige Energie aus dem Körper herausfließen. Viele Yogis präferieren auspowernde Yoga Einheiten, wie beispielsweise Vinyasa Yoga oder Power Yoga. Je nachdem, ob Du Dich entspannen oder energetisieren möchtest, müssen die Übungen entsprechend angepasst werden. Die Kombination aus vitalisierenden Asanas und einer nachfolgenden ruhigeren Praxis wie Shavasana, einer Meditation oder ein paar sanfte Atemübungen kann guttun und Dich mehr bei Dir ankommen lassen. Übst Du täglich Yoga? Wenn ja, zu welcher Zeit und welche Effekte hat es?
Was ist Flow Yoga und welche Vorteile bringt es mit sich?

Was ist Flow Yoga und welche Vorteile bringt es mit sich?

von/ durch Stefan am Sep 13 2022
Es gibt zig verschiedene Yoga-Stile, die alle unterschiedliche Effekte auf den Körper haben. Flow Yoga wird auch als Vinyasa Yoga bezeichnet und ist bekannt für seine dynamischen Übungsabfolgen, die den Körper, den Geist und die Seele in Schwung bringen. Dieser Artikel erklärt Dir, ob dieser Stil der Richtige für Dich ist, welche Vorteile damit einhergehen und was hinter dem Begriff Vinyasa steckt. People, activity, health and vitality concept. Stylish barefoot young woman exercising at home, doing vinyasa flow yoga in her bedroom, standing on carpet in virabhadrasana or warrior II pose Vinyasa Flow Yoga – was ist das? Wer sich noch nicht mit Yoga beschäftigt hat, kennt vielleicht den überaus beliebten Vinyasa-Stil nicht. Hierbei handelt es sich um eine Abwandlung vom Hatha-Yoga. Die Vinyasa-Yoga-Stunde ist auf dynamische Asanas aufgebaut, ganz anders als beim Hatha-Yoga. Dieses ist für seine kräftigenden und statischen Abfolgen bekannt. Neben der richtigen Ausführung der einzelnen Positionen spielt der Atem eine bedeutende Rolle. Nur so können die fließend ausgeübten Asanas einen tollen Effekt auf den Körper, den Geist und die Seele haben. Woher kommt der Begriff Vinyasa? Das Wort Vinyasa kommt aus dem Sanskrit, der altindischen Sprache. Die Silbe "Vi" kann mit "auf eine bestimmte Art und Weise" übersetzt werden, während "nyasa" soviel wie "stellen, legen" bedeutet. Das Wort beschreibt den Vinyasa Flow genau: Hier werden gewisse Abfolgen auf eine bestimmte Art und Weise aneinandergereiht. Welche Übungen ausgeübt werden, hängt immer von den jeweiligen persönlichen Vorlieben bzw. dem Yoga-Lehrer ab. Dank der steten Abwechslung wird Vinyasa-Yoga nie langweilig. Im Gegensatz dazu besteht der Ashtanga Yoga Stil (auch Power Yoga genannt) aus festen Abfolgen, die immer durchgeführt werden. Wenn Du auf einen freien Yogastil Wert legst, ist der Vinyasa Yoga Flow deutlich besser für Dich geeignet. Close up in selective focus of two women hands gesture mudra, while doing yoga vinyasa flow, Padmasana, nirvana state of mind Vinyasa Yoga – für Anfänger und Fortgeschrittene Die Yoga-Übungen haben eine unterschiedliche Wirkung auf den Yogi. Während Anfänger erst mal die Kombination zwischen Atmung und Bewegung erlernen, versuchen Fortgeschrittene die einzelnen Positionen zu verbessern oder zu variieren. Auch der Sonnengruß ist ein fester Bestandteil – bei Neulingen und Profis. Welche Faktoren spielen beim Vinyasa Yoga eine essenzielle Rolle? Dieser Yoga-Stil hat drei Faktoren als Basis: a) Freiheit und Kreativität Wie bereits betont, gibt es beim Vinyasa Yoga keine festen Abfolgen, die den Yogi in einer Weise einschränken. Neben dem Sonnengruß sind Umkehrhaltungen dienlich, um Körper, Geist und Seele in Balance zu bringen und zu stärken. Dank der steten Abwechslung werden die Yoga-Sessions nie langweilig. Zudem können sie auf die eigenen körperlichen Beschwerden ausgerichtet werden. Bei der Auswahl des richtigen Yoga-Studios ist es bedeutend, dass Du Dich zu den Asanas informierst – diese sind häufig auf bestimmte Körperareale ausgerichtet. b) Bewegung und Atmung ist immer eins Wer die Yoga Flows regelmäßig in seinen Alltag einbaut, macht automatisch Atemübungen mit dazu. Wichtig ist, dass bei den einzelnen Bewegungen immer tief ein- und ausgeatmet wird. Zu Beginn ist dies ein wenig schwierig – mit der Zeit jedoch wird es immer einfacher. Eine häufig angewendete Atemtechnik ist die Ujjayi Atmung. Sie wird auch als Ozeanatem bezeichnet. Der Rachen wird verengt, sodass dieses typische Ozean-Rauschen entsteht. Sie ist sehr tief und kontrolliert. Viele nutzen diese Atemtechnik nicht nur während einer Yoga-Einheit, sondern auch beim Meditieren auf dem Kissen. c) Fühle das Gefühl vom "Im Fluss sein" – im Flow sein Anders als bei anderen Yoga-Arten sind im Flow Yoga nicht nur die einzelnen Asanas bedeutend, sondern zudem die Haltungen dazwischen. Die Verknüpfung aller Elemente, des Atems sowie der einzelnen Asanas machen Vinyasa Yoga zu dem, was es ist. Wie ist der Ablauf einer Vinyasa-Yoga-Stunde? Um eine ausreichende Entspannung sowie Kräftigung zu gewährleisten, erwartet Dich meist eine Vinyasa-Session, die ca. 60 - 75 Minuten dauert. Dies hängt immer vom Studio und vom Lehrer ab. Auch das Thema sowie der Fokus unterscheiden sich. Grundsätzlich beginnt die Stunde mit einem Ankommen auf der Matte. Du beginnst mit einer kurzen Meditation oder ein paar Atemtechniken, um Dich optimal auf die Session vorzubereiten. Danach erfolgt das Aufwärmen, um Deinen Körper für die fließenden Bewegungen aufzuwärmen. In den meisten Fällen beginnt der Kurs mit dem Sonnengruß, oftmals sind es auch abgewandelte Formen davon. Nachher folgen die Asanas, die speziell auf Dich oder die Gruppe abgestimmt sind. Wer besondere körperliche Beschwerden hat, sollte sich eine Einzelstunde gönnen, um den bestmöglichen Effekt zu erzielen. In der Gruppe können lediglich allgemeinere Themen angegangen werden. Wenn Dir dies reicht, dann kann Yoga in der Gruppe mehr Spaß machen. Viele Stunden sind geprägt von Asanas, die die Flexibilität oder Mobilität stärken; andere fokussieren auf die Beine, die Körpermitte, die Schultern oder die Arme. Die Stunde endet jeweils mit Shavasana. Während dieser Minuten kannst Du all Deine Anspannung loslassen und tief in die Entspannung sinken. Falls Du Vinyasa-Yoga zu Hause übst, solltest Du auf die letzten paar Minuten nicht verzichten – diese sind sehr bedeutend, um alles in Frieden ausklingen zu lassen. Welche Vorteile bringt Flow Yoga mit sich? Je nach Art des Kurses kannst Du Dich auf verschiedene Effekte freuen. Zum einen ist es natürlich das körperliche Training. Folgende Vorteile können Yogis, die regelmäßig auf der Matte stehen, erwarten: mehr Flexibilität mehr Kraft mehr Vitalität mehr Balance verbesserte Konzentration bessere Koordination ein verbessertes Körpergefühl mehr Achtsamkeit für sich, seinen Körper und die Umwelt Natürlich werden bei Ashtanga und Flow Yoga auch die einzelnen Körperregionen trainiert, sodass der Körper gestrafft wird. Viele nehmen einige Kilos ab, was sich wiederum positiv auf das Selbstwertgefühl auswirken kann. Flow Yoga hat also nicht nur körperliche, sondern zudem geistige Effekte. Kennst Du Flow Yoga bereits? Hast Du es schon einmal ausprobiert? Was waren die Effekte davon?
Wann bemerkst Du die ersten Erfolge durch Yoga?

Wann bemerkst Du die ersten Erfolge durch Yoga?

von/ durch Stefan am Sep 07 2022
Die Gründe, warum Menschen zu Yoga gelangen, sind sehr unterschiedlich. Während die einen die buddhistischen Asanas hauptsächlich dafür ausführen, um abzunehmen, möchten andere ihr Gedankenkarussell beruhigen. Je nach eigenen Wünschen erfährst Du die Erfolge zeitiger oder ein wenig später. Auch wenn sich die Veränderungen nicht innerhalb weniger Tage einstellen, solltest Du einmal abwarten und Dich nicht stressen lassen. Je regelmäßiger Du Yoga ausübst, desto garantierter ist auch der entsprechende Erfolg. In diesem Beitrag bekommst Du hilfreiche Antworten auf die Frage, wann Du mit den ersten positiven Veränderungen rechnen kannst. Besseres Körpergefühl: ein Gewinn fürs Leben Der Erfolg hängt natürlich immer von den eigenen Wünschen und Vorstellungen ab. Wer beispielsweise 10 kg abnehmen will, wird dies nicht innerhalb weniger Tage schaffen. Wenn Du hingegen am Tag Yoga machst, um Deinen Körper näher kennenzulernen, Dich zu erforschen oder Deine Grenzen zu entdecken, kann sich die Veränderung bereits nach wenigen Tagen einstellen. Der Zeitraum hängt vom Individuum ab: Wie schnell kannst Du Dich ganzheitlich auf Yoga einlassen? Fühlt sich Dein Körper zum Teil taub an? Ist Dein Geist offen für die Veränderung? Diese Fragen können Dir dabei helfen, die Erfolgsgeschichte leichter zu verstehen. Yogi-Experten berichten, dass bereits nach einem intensiven Wochenende mit den besten Yoga-Übungen deutliche Unterschiede erkennbar sind. Nicht nur im Geist, sondern im gesamten System. Bessere Stimmung – Yoga kann Deine Laune innerhalb kurzer Zeit verändern Du fühlst Dich angeschlagen, traurig oder vielleicht missmutig? Dann könnten Dir verschiedene Yoga-Übungen auf der Matte rasch Abhilfe leisten. Natürlich sind der innere Schweinehund oder der volle Terminkalender manchmal dafür verantwortlich, dass dieser Schritt nicht gegangen wird. Diesen musst Du jedoch überwinden, um Dich nachher besser zu fühlen. Mit einem zügigen Vinyasa-Flow oder ein paar Asanas aus dem Kundalini Yoga wirst Du bereits nach wenigen Minuten eine Verbesserung verspüren. Probiere es aus. Gewicht verlieren mit Yoga: lass Dir Zeit dafür Zahlreiche Menschen wollen ihre Figur trainieren – am besten mit so wenig Anstrengung wie möglich. Dennoch musst Du wissen, dass für einen straffen Körper täglich trainiert werden sollte. Anfänger können langsamer starten, mit der Zeit darf die Intensität erhöht werden. Yoga kann eine ideale Sportart sein, um seiner schlanken Linie näherzukommen und sich körperlich fit zu fühlen. Yogis haben meist eine relativ schlanke Figur, was damit zusammenhängt, dass sie tendenziell einen gesünderen Lebensstil führen und gleichzeitig das tägliche Yoga Training integrieren. Wer abnehmen und stark werden möchte, muss Flows mit speziellen Übungen durchführen, die den Bauch, die Beine, die Arme sowie den Rücken trainieren. Am besten eignen sich hierfür die Yoga-Stile Power-Yoga, Vinyasa-Yoga, Bikram-Yoga oder Ashtanga-Yoga. Die für den Körper sehr anspruchsvolle Session sollte stets mit einer kurzen Meditation auf dem Kissen oder mit Shavasana ausgeleitet werden. Auch Atemübungen helfen, um besser bei Dir anzukommen und Deinen Körper und Geist in einen entspannten Zustand zu bringen. Die Erfolge stellen sich je nach Mensch und Training ein. Während die einen bereits nach wenigen Wochen einen spürbaren Unterschied wahrnehmen können, dauert es bei anderen länger. Um möglichst rasch Veränderungen zu erkennen, ist es bedeutend, dass Du das Training jeden Tag integrierst. Nur so kannst Du sichergehen, dass sich Dein Organismus daran gewöhnt, auch die Muskeln können dadurch schneller trainiert werden. In Kombination mit anderen Sport-Übungen kannst Du noch bessere Erfolge erzielen. Geist, Körper und Seele sind in Einklang – mehr Lebensfreude innerhalb kurzer Zeit Spezielle Yoga Posen und verschiedene Flows machen sehr viel mit dem eigenen System, egal, ob psychisch, physisch oder seelisch. Wer sein Leben anders ausrichten und mehr bei sich ankommen möchte, sollte Yoga üben. Das am besten jeden Tag – so stellen sich die tollsten Erfolge ein. Die Asanas aus der buddhistischen Lehre helfen Dir dabei, Dich zu erkennen, Dich zu entdecken und die Kraft in Dir herauszuholen. Die Balance zwischen Körper, Geist und Seele nimmt zu – meistens nach ein paar Wochen oder spätestens nach wenigen Monaten. Die Mobilität und Flexibilität steigern sich – dauert nicht so lange Zahlreiche Menschen wünschen sich anders als im Sport nicht nur Muskeln aufzubauen, sondern zudem flexibler zu werden. Yoga ist dafür die perfekte Sportart. Mit entsprechenden Asanas (vor allem Yin Yoga) kannst Du schnell flexibler werden. Dafür ist es sinnvoll, dass Du Dehnübungen in den Flow integrierst. Das heißt, dass der Fokus nicht auf Übungen, die die Stärke der Muskeln fördert, gerichtet ist. Die besten Yoga-Übungen lernst Du in einem Kurs kennen, auch das Internet hält viele Informationen bereit. Yogis können schon nach wenigen Wochen von Erfolgen in diesem Bereich berichten. Nach Monaten und Jahren werden die Ergebnisse immer sichtbarer. Lass Dir also genügend Zeit, um Deinen Körper an die neuen Bewegungen zu gewöhnen. Die Frage der Fragen: Muss Yoga täglich geübt werden? Die Antwort ist individuell. Das Wichtigste ist, dass Du weißt, warum Du Yoga machst und die Häufigkeit entsprechend variierst. Machst Du Yoga, um herunterzukommen und entspannter zu sein, ist es möglich, die besten Übungen nur in der jeweiligen Situation zu machen. Gleichzeitig konnte festgestellt werden, dass Yoga auch präventiv wirken kann – das Kopfkino tritt bei erfahrenen Yogis viel seltener auf. Übst Du Yoga, um abzunehmen und Dein Sport-Training zu ergänzen, ist es sinnvoll, sich täglich auf die Matte zu stellen. Auch die Beweglichkeit und die innere Zufriedenheit lassen sich am besten dann stärken, wenn Du täglich übst. Frage Dich, was Dein Ziel ist und passe Deine Sessions auf der Yogamatte an. Wie oft übst Du Yoga? Was ist der Hauptgrund, warum Du Yoga ausführst?
Die Berghaltung - aufrechter Stand (Tadasana)

Die Berghaltung - aufrechter Stand (Tadasana)

von/ durch Nick am Sep 02 2022
Die Berghaltung - Tadasana Tadasana ist eine Asana im Hatha Yoga. Tada bedeutet so viel wie der Berg, Asana ist die Stellung/Haltung, also die Berghaltung. Es geht darum, innere Ruhe zu finden, unverrückbar stark wie ein Berg zu sein und mit beiden Füßen fest im Leben zu stehen. Mit der Berghaltung sollen wir die Gegebenheiten annehmen, die uns das Leben vorgibt. Uns nicht den Träumereien hingeben und Verantwortung für uns selbst übernehmen. Es ist gewollt, unseren moralischen Grundsätzen treu zu bleiben, auch in schwierigen Zeiten aufrecht zu stehen und die alltäglichen Aufgaben zu erfüllen. Wir müssen in der Lage sein, für die Folgen unseres eigenen Handelns geradezustehen. Die geistige Haltung Mit der Berghaltung wird unsere innere aber auch unsere geistige Haltung beeinflusst. Wenn wir durch ständige Übung die Berghaltung in uns aufnehmen, dann kann uns auch kein stürmischer Alltag verunsichern. Wir stehen stark wie ein Berg in den Stürmen unseres Lebens. Wir regenerieren und trotzen den Stimmungen und Launen unserer Umwelt. Durch Tadasana erfahren wir die unendlichen Dimensionen unseres Körpers und unserer Seele. Wir erkennen unsere geistige Haltung zu unserem und zu dem Leben unserer Mitmenschen. Tadasana ist für viele andere Asanas eine gute Ausgangslage. Die ruhige und gestreckte Haltung kommt auch unseren inneren Organen zugute. Die Atmung, die Verdauung und der Blutkreislauf arbeiten viel entspannter. Wie wirkt Tadasana? Ausgleichend: Das Körpergleichgewicht horizontal wie auch vertikal wird tariert, die Fuß- und Beinmuskulatur wird ausgeglichen, das Nervensystem beruhigt. Kräftigend: Das Becken wird entlastet, die Rückenmuskulatur gekräftigt, die Körperhaltung verbessert. Stärkend: Stress wird reduziert, das Selbstbewusstsein gesteigert und die innere Stabilität gestärkt. Beruhigend: Die Atmung wird ruhig und ausgeglichen, die Konzentration gefördert, die Spiritualität angeregt. Revitalisierend: Körper und Geist werden in Einklang gebracht, wir erhalten mehr Energie. Tadasana – Anleitung Du stellst Dich aufrecht hin, beide Füße fest auf dem Boden, sodass Du nicht schwankst, sondern ruhig und gelassen stehst. Die großen Zehen berühren sich fast. Nun hebst Du alle Zehen kurz an, um sie dann fest auf den Boden zu stellen. Fühle den Boden unter Deinen Füßen und verteile Dein Gewicht gleichmäßig auf die Ferse, den Mittelfuß, den Vorfuß und die Zehen. Schließe Deine Augen und knicke die Beine ein wenig ein. Kippe das Becken etwas nach vorne, spanne leicht Dein Gesäß an und drücke es vorsichtig weiter nach vorne. Hebe kurz Deine Schultern an und lasse sie dann nach hinten und unten fallen. Die Wirbelsäule sollte mit Deinem Nacken in einer Linie sein. Auch wenn Deine Augen geschlossen sind, führe Deinen Blick nach vorne und halte Dein Kinn parallel zum Boden. Stelle Dir nun vor, an der höchsten Stelle Deines Kopfes ist eine Schnur befestigt, die Dich sehr sanft nach oben zieht. Spüre nun in Deinen Atem hinein. Erkenne, wie er ganz ruhig und völlig natürlich fließt. Mit jeder Einatmung nimmst Du Energie aus Sonne, Licht und Sauerstoff auf. Bei jedem Ausatmen lässt Du nun jegliche Anspannung, die in Dir ist, los. Verweile einige Minuten in dieser Stellung, öffne dann Deine Augen und atme ruhig ein und aus. Tadasana, die wunderbare Berghaltung, kann als Stellung der vollkommenen Konzentration und Ruhe bezeichnet werden. Die symbolische Verbindung zwischen Himmel und Erde und der Fluss des Lebens werden Dir bewusst. Durch Tadasana lernst Du achtsam mit Deiner Seele und Deinem Körper umzugehen, denn durch Achtsamkeit mit sich selbst, können zum Beispiel Selbstheilungskräfte geweckt werden. Verschiedene Variationen Wer sich mit Yoga beschäftigt, merkt schnell, wie vielfältig diese Lehre ist. Die verschiedenen Variationen, wie die Lunar oder die Solare Version haben ein großes Potenzial Ruhe und Frieden in den eigenen Alltag und das eigene Leben zu bringen. Die Solare Variation ist in der Lage den Willen zu beeinflussen, persönliche Energien zu aktivieren und die Atmung zu verbessern. Unsere Atmung wird oft vernachlässigt, was zu schweren Erkrankungen führen kann. Deshalb sind die Atemübungen besonders wichtig und sie fördern sowohl unsere Gesundheit wie auch unsere Konzentration. Ein kleiner Tipp: Wenn Du Dich mit Yoga und der Berghaltung/Tadasana befasst, setze Dich ganz ruhig an Deinen Lieblingsplatz, nimm eine Dir angenehme und entspannte Stellung ein, atme tief ein und aus und konzentriere Dich auf Deine Atmung. Du kannst Dir zum Beispiel einen gelben Ball vorstellen, der sich im Uhrzeigersinn dreht, das bringt Dir Ruhe und Gelassenheit. Deine Atmung ist ausgeglichen und im natürlichen Rhythmus. ©iStock.com/yunava1
Swadhisthana Chakra – Das Sexualchakra oder Sakralchakra

Swadhisthana Chakra – Das Sexualchakra oder Sakralchakra

von/ durch Nick am Aug 27 2022
Swadhisthana Chakra Das Swadhisthana Chakra heißt auch Sexualchakra oder Sakralchakra. Menschen mit aktivem Sexualchakra besitzen ein hohes Maß an Kreativität und Begeisterungsfähigkeit, Sinnlichkeit und Erotik. Eine Blockade des Chakras macht kraft- und lustlos. Hier erfährst du, wie du den Energiefluss in deinem Sexualchakra verbessern kannst. Was ist das Swadhisthana Chakra? Das Swadhisthana Chakra befindet sich etwas eine Handbreit unter dem Bauchnabel, auf Höhe der Lendenwirbelsäule. Als zweites der sieben Hauptchakren liegt es zwischen dem Muladhara Chakra (Wurzelchakra) und dem Manipura Chakra (Solarplexuschakra). Dem Swadhisthana Chakra ist die Farbe Orange zugeordnet, die für Sinnlichkeit und Lebensfreude steht. Das Sexualchakra ist mit das Element Apas - dem Wasser - verbunden, das für alles Fließende, für Reinigung und Klarheit steht. Bedeutung des Swadhisthana Chakras Das Swadhistana Chakra heißt nicht umsonst auch Sexualchakra: Ihm zugeordnet sind unter anderem die Sexualität, Sinnlichkeit und damit auch die Fortpflanzung und Arterhaltung. Es ist auf physischer Ebene mit dem Unterleib, dem Beckengeflecht (Plexus Lumbosacralis), den Geschlechtsorganen und Keimdrüsen verbunden. Auch der Energiefluss in Lendenwirbelsäule, Harnblase und Nieren läuft über das Swadhisthana Chakra. Menschen mit einem geöffneten, störungsfreien Swadhisthana Chakra sind oft in jeder Hinsicht sehr leidenschaftlich. Sie sprudeln regelrecht über vor schöpferischer Kraft, Kreativität, Lebenslust und positiver Energie. Das Swadhisthana Chakra verstärkt Emotionen wie Mitgefühl, Liebe, Hingabe und Vertrauen. Auch die sexuelle Energie wird vom Swadhisthana Chakra gesteigert. Ein aktives Sexualchakra ist oft verbunden mit einer positiven Einstellung zum eigenen Körper, mit Fruchtbarkeit, mit unverkrampfter Freude an der Sexualität. Wer ein aktives Sexualchakra hat, der hat oft auch sehr empfindliche Sinne. Vor allem der Tastsinn, der Geruchs- und Geschmackssinn sind geschärft. Wenn das Swadhisthana Chakra blockiert ist Ein blockierter oder gestörter Energiefluss im Bereich des Swadhisthana Chakra äußert sich oft in Antriebslosigkeit: Fehlende Kraft, fehlende Motivation und fehlende Lust. Andere mögliche Anzeichen sind die Unfähigkeit, das Leben zu genießen, Stimmungsschwankungen, Erkrankungen der Blase und Niere oder Schmerzen der Lendenwirbelsäule. Eine Störung im Sexualchakra wirkt sich häufig auch direkt auf die Sexualität aus: Libidoverlust und Potenzstörungen können auftreten. Menschen mit blockiertem Swadhisthana Chakra empfinden den Sex oft als wenig anregend oder sogar unangenehm, oder haben Probleme, einen Orgasmus zu erleben. Manche haben mit der Sexualität verbundene Schuldgefühle oder generelle Probleme mit Intimität. Umgekehrt kann eine Störung auch zu zwanghaftem sexuellem Verhalten, gesteigerter Triebhaftigkeit und Sexgier führen. Ursache für eine sexuelle Blockade kann unterdrücktes Verlangen sein, zum Beispiel durch eine sehr strenge, antisexuelle Erziehung oder durch gesellschaftliche und kulturelle Prägung. Störungen im Swadhisthana Chakra können außerdem bei Menschen vorkommen, die lange Zeit wenig Zärtlichkeit erfahren haben oder schlechte Erfahrungen in zwischenmenschlichen Beziehungen gemacht haben. Wie das Swadhisthana Chakra aktiviert werden kann Eine Aktivierung des Sexualchakras regt auf körperlicher Ebene alles an, was fließt: Den Blutkreislauf, das Lymphsystem, die Menstruation und auch die Tränen. Ein gestärktes Sexualchakra fördert und steuert Sinnlichkeit, Intimität, Gefühle und Verlangen. Die eigene sexuelle Wahrnehmung und das Körpergefühl verbessern sich. Fruchtbarkeit und Lust an der Sexualität steigern sich. Das Element des Swadhisthana Chakras ist das Wasser. Entsprechend eigenen sich alle fließenden Bewegungen, um es anzuregen. 5 Tipps zur Aktivierung des Sexualchakras (Swadhisthana Chakras): Yoga-Asanas Katze (Marjaryasana) und Kuh (Bitilasana): Aktivierten das Swadhisthana und auch das Manipura-Chakra Yoga-Asanas Drehsitz (Ardha Matsyendrasana) und Vorwärtsbeuge im Sitzen (Paschimottanasana): Regen die Bauchorgane an Schwimmen oder Thermalbad: Die Bewegung im Element Wasser ist ideal zur Aktivierung des Swadhisthana Chakras Meditation: Visualisiere beim Meditieren eine Quelle, einen Wasserfall oder einen Fluss Als Düfte oder Massageöle eignen sich Orange, Jasmin, Sandelholz oder Ylang-Ylang zur Anregung des Sexualchakras ©iStock.com/helgy716
Warum Kinderyoga gut tut und Spaß macht?

Warum Kinderyoga gut tut und Spaß macht?

von/ durch Nick am Aug 12 2022
Kinderyoga tut gut und macht Spaß Neulich beim Mutter-Kind-Turnen: Während die Mütter mit Rückbildungsgymnastik beschäftigt waren, bewies der Nachwuchs eindrucksvoll, wie selbstverständlich Kinder Yoga praktizieren. Marie, Lucia, Nikos und Finn lagen bäuchlings als Baby-Quartett auf einer riesigen Krabbeldecke – nicht etwa auf einer Yogamatte – und übten eifrig die Kobra. Sie stemmten sich auf ihre kleinen Händchen und hoben ganz langsam den Kopf. Dann streckten sie die Arme durch, spannten Schultern und Rücken an und begaben sich schließlich wieder in die Ausgangsposition, um die Übung unermüdlich zu wiederholen. Lucia und Nikos hatten neuerdings gelernt, sich zu drehen, und auf dem Rücken liegend gelang ihnen nun das Aufsetzen. Marie und Finn, die bereits selbstständig sitzen konnten, taten dies mit lässig gespreizter Beinstreckung. So natürlich sind manche Bewegungsabläufe beim Yoga, dass wir alle sie instinktiv üben, bevor wir laufen können – quasi von Geburt an. Kinderyoga – Übungen für alle Sinne und gute Laune Vom Kleinkind bis zum Teenie: An Yogaübungen können Kinder jeder Altersstufe spielerisch herangeführt werden. Yoga tut Kindern gut, weil dabei niemals Leistungsdruck aufkommt. Diesen Druck lernen manche Kinder bereits in der Krabbelgruppe kennen – und meist wächst er später im Kindergarten, in der Schule oder im Sportverein zu einer Last, die schwer wiegt. Yoga ist anders. Yoga schafft einen Ausgleich; Kinder lernen, ihrem Körper zu vertrauen und sich zu spüren. Die ruhige und konzentrierte, aber dennoch lockere Atmosphäre beim Kinderyoga unterscheidet sich wohltuend vom Stress, den immer häufiger schon Kleinkinder erleben. Wenn Mütter oder Väter zu Hause Yogaübungen durchführen, sind die Sprösslinge generell intere ssiert und werden mitüben. Dieser erste Kontakt mit Yoga ist völlig in Ordnung. Wenn Kinder aber dauerhaft Interesse zeigen, empfiehlt sich die Anmeldung in einem Yogakurs für Kinder. Qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer achten auf die richtige Ausführung von Bewegungsabläufen und wählen kindgerechte Übungen aus. Sie verpacken die Yoga-Elemente zudem in kleine Geschichten und Spiele, abgestimmt auf die jeweilige Altersgruppe. Wie ein Yogakurs für Kinder abläuft Angebote gibt es in einigen Yogaschulen ab dem Kindergartenalter. Die Yogalehrerinnen und -lehrer sollten dann nach Möglichkeit eine zusätzliche frühpädagogische Ausbildung haben, damit sie die Bedürfnisse der Kleinkinder berücksichtigen und den Unterrichtsstil an deren körperliche und geistige Fähigkeiten anpassen können. Für Schulkinder werden auch Schnupperkurse im offenen Ganztag oder in Sportvereinen angeboten – eine Alternative, wenn die nächste Yogaschule zu weit entfernt ist. Eine Yogastunde für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter enthält beruhigende, harmonisierende und aktivierende Elemente. Die Stunde beginnt mit Begrüßungsspielen und einfachen Entspannungs- und Atemübungen, in die mitunter auch die Lieblings-Kuscheltiere von Kleinkindern einbezogen werden. Asanas in abgewandelter Form schließen sich an. Inspiriert von traditionellen Yogastellungen, unterscheiden sie sich häufig in der Bezeichnung und auch in der Ausführung. Viele Kinder lieben die Sequenzen des Sonnengrußes, besonders dann, wenn eine passende Geschichte über die Sonne als Quelle des Lebens erzählt wird. Meist klingen die Stunden mit Stilleübungen oder entspannenden Massagespielen aus. Jugendliche fühlen sich am wohlsten in speziellen Yogakursen für ihre Altersgruppe, denn Yoga zusammen mit Gleichaltrigen ist einfach cooler als ein normaler Kurs mit einem entsprechend höheren Altersdurchschnitt. Kleine Yogis stellen besondere Anforderungen Ob spielerisches Yoga mit vielen Zusatzelementen oder kindgerecht abgewandeltes Hatha Yoga: Mit verschiedenen, gut aufeinander abgestimmten Übungen kommt bei Kindern keine Langeweile auf. Auch meditative Übungen lassen sich gut integrieren, wenn das Drumherum spannend und für Kinder nachvollziehbar ist. Kinder ahmen gerne nach und erschließen sich so die Asanas. Lehrerinnen und Lehrer haben darum eine Vorbildfunktion im wahren Wortsinn, müssen sich auf die Kinder einlassen, Hilfestellung geben und Einfühlungsvermögen besitzen. Aufrichtiges Lob tut Kindern gut, aber nicht übertreiben: Kinder spüren nämlich instinktiv, wenn das Lob nicht ehrlich gemeint ist. Das Wichtigste ist, dass die Kinder aus eigenem Antrieb handeln und Freude an dem haben, was sie tun – so wie Babys, die durch ihre Bewegungen Geist und Körper zugleich entwickeln. ©iStock.com/travnikovstudio
Firmenyoga als Gesundheitsprävention: Was musst Du wissen?

Firmenyoga als Gesundheitsprävention: Was musst Du wissen?

von/ durch Stefan am Aug 04 2022
Was ist der ausschlaggebende Faktor, um ein erfolgreiches Unternehmen zu führen? Die Gesundheit, die Motivation und die Vitalität der Mitarbeiter. Wer sich ausgeglichen, wohl in seinem Körper und gesund fühlt, kann deutlich bessere Leistungen erzielen. Genau auf diese kommt es an, um den Erfolg des Betriebs zu erhöhen. Inwiefern Yoga helfen kann und alle anderen bedeutenden Informationen erfährst Du in diesem Beitrag. Probleme am Arbeitsplatz: Resultat sind schlechte Berufserfolge Zahlreiche Unternehmer berichten über krankheitsbedingte Ausfälle ihrer Mitarbeiter. Besonders in den letzten Jahren sind verschiedene Krankheiten auffällig gestiegen. So sind neben Rückenbeschwerden vor allem psychische Leiden Grund, warum Mitarbeiter zu Hause bleiben. Ein zu häufiges Fehlen von vielen Angestellten führt zu Problemen im Unternehmen. Aufgaben und interne Prozesse können nicht in der gewünschten Weise umgesetzt werden. Als Vorgesetzter oder Geschäftsführer solltest Du die körperlichen Warnsignale der Arbeitnehmer ernst nehmen. Gespräche mit den Mitarbeitern sowie andere Maßnahmen können dabei helfen, Dich gut um Deine Angestellten zu kümmern. Immer häufiger werden firmeninterne Yoga-Stunden angeboten. Die Asanas aus der buddhistischen Lehre sollen Abhilfe schaffen. Warum ist Yoga in der Firma sinnvoll? Wenn Geschäftsführer offen für Veränderungen sind, dann könnte das Einführen von regelmäßigen Yoga-Stunden eine tolle Idee sein. Wie bereits vorher angesprochen sind besonders Rücken- oder Nackenprobleme häufig ein Grund, warum ein Angestellter nicht seine volle Leistung erbringen kann oder sogar zu Hause bleiben muss. a) Yoga ist gut bei Rückenproblemen Wer Probleme mit seinem Rücken, Nacken oder den Schultern hat, darf täglich Yoga in seinen Alltag integrieren. Vor allem für Angestellte im Büro ist Yoga eine willkommene Abwechslung, um sich fitter und vitaler zu fühlen. Als Arbeitgeber sollten Sie außerdem dafür sorgen, dass das Sitzen auf dem Bürostuhl sowie Schreibtisch dem Körper nicht schadet. Hochwertige Bürostühle und ein in der Höhe verstellbarer Schreibtisch können eine gute Lösung sein. Direkte Vorgesetzte, Geschäftsführer oder Abteilungsleiter dürfen die Angestellten in ihrem Unternehmen zu den sportlichen, entspannenden Übungen motivieren. Gemeinsam in einem Kurs können die wichtigsten Asanas auf der Matte geübt werden. b) Bessere Haltung: weniger Schmerzen und mehr Selbstvertrauen Die Haltung vieler Menschen ist weder für den Körper noch für das Erscheinungsbild gut. Demnach ist es essenziell, dass daran gearbeitet wird. Mithilfe zahlreicher Yoga-Übungen kannst Du eine große Veränderung erzielen. Denke immer daran: Die buddhistische Lehre hilft Dir nicht nur dabei, dass Du Dich in Deinem Körper wohler fühlst, sondern zudem, dass es Dir psychisch besser geht. Die Haltung spielt in diesem Zusammenhang eine bedeutsame Rolle. c) Verbesserte Resilienz: Du kannst besser mit Schwierigkeiten umgehen Yoga und eine anschließende Meditation auf Deinem Kissen helfen Dir dabei, zur Ruhe zu kommen und Deinen Geist zu stärken. Besonders jene Angestellte, die sehr viel Stress haben, sollten sich täglich die Zeit nehmen, um Yoga zu machen. Deshalb ist es ratsam, dass Unternehmen ein tägliches Angebot an Yoga-Einheiten zur Verfügung stellen. So kann jeder Mitarbeiter selbst aussuchen, wann er zur Stunde gehen möchte oder nicht – nach der Arbeit ist es besonders entspannend. Doch auch in der Mittagspause kann es Dir dabei helfen, gestärkter in die Nachmittagsstunden zu gehen. Probleme und Herausforderungen auf der Arbeit erscheinen kleiner und können einfach bewältigt und gelöst werden. d) Zusammenhalt wird gestärkt Neben der körperlichen Gesundheit eines jeden einzelnen ist natürlich der Zusammenhalt in einem Unternehmen das A und O. Gemeinsame Aktivitäten wie beispielsweise Betriebsfahrten, ein Feierabend-Bier oder tiefgehende, auspowernde Yoga-Sessions können dabei helfen, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Zudem erhöht sich die Bewegung der Angestellten und damit verbessert sich im besten Fall auch die Gesundheit. Damit möglichst viele Mitarbeiter mitmachen, ist es ratsam, die Einheiten auf die gemeinsame Mittagspause oder auf gleich nach der Arbeit zu legen. So können viele teilnehmen. e) Achtsamkeit und Fokus werden verbessert Um gute Ergebnisse zu erzielen, müssen Mitarbeiter eine entsprechende Konzentrationsspanne aufweisen. So wird sichergestellt, dass die Arbeiten richtig erledigt werden. Die Asanas können dabei helfen, Dich besser zu konzentrieren und achtsamer zu sein. Somit fällt es Dir leichter, Dich immer wieder zu entspannen. f) Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele Um die Harmonie des eigenen Systems zu fördern, sollten Unternehmen tägliche Yoga-Sessions anbieten. Mit der Zeit merkt jeder Mitarbeiter, der daran teilnimmt, eine größere Veränderung. Die Balance zwischen Körper, Geist und Seele sorgt dafür, dass tägliche Aktivitäten problemlos von der Hand gehen, eine innere Ruhe vorherrscht, und Herausforderungen stressfrei angenommen werden. frau praktiziert yoga im büro Welche Voraussetzungen müssen zur Teilnahme gegeben sein? Normalerweise sollten die Yoga-Sessions so gestaltet sein, dass sie jeder mitmachen kann. Grundsätzlich gilt natürlich dennoch, dass körperliche Beschwerden ärztlich abgeklärt werden sollten. Damit kann sichergestellt werden, dass der Arbeitnehmer Yoga ausüben darf. Ablauf vom Firmen-Yoga: ein kurzer Überblick Das Konzept einer Stunde ist so gestaltet, dass Jung, Alt, Anfänger oder Profi daran teilnehmen können. Um einen ganzheitlichen Effekt zu erzielen, besteht eine Yoga-Stunde aus verschiedenen Aspekten: Asanas, das sind die körperlichen Übungen Pranayama (Atemübungen) Meditation Wer sich diese drei Punkte gönnt, tut sich selbst etwas Gutes. Körper, Geist und Seele können entspannen und neue Kraft tanken. Die Stunden haben zwar immer denselben Ablauf, dennoch kann nach verschiedenen Themen gearbeitet werden. Wenn der Rücken im Vordergrund steht, dann werden hauptsächlich solche Übungen gemacht, die sich entlastend auf die Wirbelsäule auswirken. Möchten sich die Mitarbeiter auspowern, kann fließendes Vinyasa- oder Ashtanga-Yoga gemacht werden. Yin Yoga wäre ideal, um Entspannung zu finden und die Faszien zu lockern – wenn Mitarbeiter den ganzen Tag über im Machen-Modus sind, können erholsame Asanas den Stoffwechsel und den Geist in Balance bringen. Die Varietät an verschiedensten Yoga-Übungen ist sehr groß, so kann jeder das Passende für sich finden. Vorausgesetzt ist, dass diverse Stunden angeboten werden. Ein weiterer bedeutender Faktor ist, dass der Yoga-Lehrer professionell ist und gut auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen kann. Machst Du in Deinem Betrieb auch Yoga? Wenn ja, welche Erfolge kannst Du wahrnehmen?
7 bedeutende Gründe, warum sich ein Yoga-Retreat-Besuch lohnt

7 bedeutende Gründe, warum sich ein Yoga-Retreat-Besuch lohnt

von/ durch Stefan am Jul 12 2022
Du suchst Entspannung, Bewegung und Gleichgesinnte? Dann könnte ein Yoga-Retreat genau das Richtige sein. Der Alltag ist fordernd und da kommen viele an den Punkt, dass sie endlich einen Weg der Entspannung finden möchten. Egal, ob Du schon lange auf Deiner spirituellen Reise bist oder erst am Anfang stehst – in diesem Beitrag erfährst Du die bedeutendsten Gründe, warum sich ein Besuch eines Yoga-Retreats lohnt. Rustic Wooden Carved Sign For A Spiritual Retreat Against A Beautiful Leafy Backdrop Begriff Retreat: Was ist ein Yoga-Retreat? Yoga-Retreats werden immer bekannter und viele sehnen sich nach dieser ganz speziellen Auszeit in einem schönen Haus inmitten einer wundervollen Naturkulisse in den Tropen oder inmitten von Europa. Auch der Trend, täglich Yoga in seinen Alltag zu integrieren, steigt an. Demnach ist es in den meisten Fällen eine gute Idee, diese beiden Faktoren miteinander zu kombinieren. Das Wort Retreat bedeutet so viel wie Rückzug. Genau das wirst Du auf den diversen Retreats erfahren. Besonders dann, wenn Du Dich nicht nur für ein Yoga-Retreat, sondern zudem für ein Stille-Retreat entscheidest. Hier liegt der Fokus auf Achtsamkeit, Stille und die Beschäftigung mit dem eigenen Innenleben. Außerdem machen die meisten Menschen zudem einen Digital Detox, das stärkt den inneren Frieden zusätzlich. Um mehr Abwechslung zu haben, lohnt es sich, sich nach den tollsten Yoga-Retreats mit den besten Yoga Stilen umzusehen. Dadurch, dass die meisten Retreats inmitten einer wundervollen Naturkulisse abgehalten werden, kannst Du Dich nicht nur auf eine wundervolle Yoga-Reise freuen. Die Kraft der Natur strömt auf Dich über und Du wirst deutlich bestärkter aus allem herausgehen. Was sind die sieben Gründe, ein Yoga-Retreat zu besuchen? Wer sich fragt, ob die Buchung eines Yoga-Retreats die richtige Entscheidung ist, sollte sich die Gründe durchsehen. Falls Dich mehrere davon ansprechen, lohnt es sich, diese neue Erfahrung zu machen. Group of young women are meditating in park on summer sunny morning under guidance of instructor. Group of girl outdoors are sitting in lotus pose on yoga mats on green grass with eyes closed 1. Du hast viel Zeit für Dich Der Alltag ist stressig und oftmals bleibt kaum Zeit für Dich selbst. Wenn dies auch bei Dir der Fall ist, dann solltest Du aus Deiner gewohnten Umgebung mal aussteigen. Ein Yoga-Retreat kann Dir die Basis schaffen, neue Kraft zu tanken und viel Zeit für Dich zu haben. Die Ablenkungsmöglichkeiten halten sich in Grenzen, denn außer Yoga-Einheiten, leckerem Essen, Natur und Du selbst gibt es nichts, das Dich stressen könnte. 2. Tolle neue Bekanntschaften Je nachdem, wo Du lebst, gibt es oftmals nicht so viele Menschen, die gleich denken wie Du. Auf einem Yoga-Retreat hingegen wirst Du vielen Gleichgesinnten begegnen. Dies stärkt Dich auf eine nachhaltige Art und Weise. Häufig kann der Kontakt auch nach dem Yoga Urlaub noch beibehalten werden. 3. Du tust Deinem Körper etwas Gutes Wer im Alltag wenig Sport und Bewegung hat, kann im Yoga-Retreat seinen Körper stärken und die Gewohnheiten verändern. Wenn Du erst mal Yoga kennengelernt hast, fällt es Dir viel leichter, tägliche Asanas in Deine Morgen- oder Abendroutine einfließen zu lassen. Du spürst relativ schnell einen Unterschied im Körper, wenn Du im Retreat täglich Yoga-Einheiten praktizierst. Das wirst Du keinesfalls missen wollen – auch nicht in einem stressigen Tagesablauf. 4. Erholung pur Körper, Geist und Seele sind gestresst oder unter Druck, wenn der Alltag herausfordernd ist. Die meisten Menschen haben sich Ihren täglichen Ablauf so ausgewählt, dass sie kaum hinterherkommen. Demnach ist es bedeutend, dass Du Dir eine Woche Zeit nimmst, um die Ruhe zu genießen und inneren Frieden zu finden. Doch nicht nur der Geist kann sich entspannen: Dadurch, dass die Unterkunft meist bestes veganes/vegetarisches Essen anbietet, frisch gepresste Säfte sowie Gerichte mit nahrhaften Superfoods, kann Dein Körper auftanken. Daneben spielen Faktoren wie Frauenkreise, Kakaozeremonien, Meditation oder Atemübungen eine bedeutende Rolle, um sich vollends auf sich zu konzentrieren. yoga retreat on the beach at sunset, silhouettes of group of people meditating 5. Schulung der Achtsamkeit Die meisten Menschen kennen die innere Unruhe: Tausend Gedanken und die ganzen Erledigungen auf der To-do-Liste. Kein Wunder, wenn sich Menschen nach einer neuen Erfahrung und Urlaub sehnen. Im Yoga-Retreat lernst Du ein komplett anderes Leben kennen. Während dieser Woche spielt das Außen eine geringe Rolle, stattdessen richtest Du Deinen ganzen Fokus auf Dich und Deine Innenwelt. Damit stärkst Du die Achtsamkeit für den Moment und erfährst, wie es sich anfühlt, wenn Du weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft, sondern genau in diesem Moment bist. Plötzlich fallen Ängste, Sorgen und Unsicherheiten weg, weil Du Dich vollständig auf das Jetzt einlassen kannst. Du lernst Achtsamkeit beim Essen, während der Yoga-Session auf der Matte, beim Duschen oder beim Spazierengehen. Diese Fähigkeit darfst Du in Dein zukünftiges Leben mitnehmen. 6. Du lernst neue Yoga-Stile und intensive Meditationen kennen Wer auf der Suche nach der Intensivierung der Yoga-Praxis ist, kann sich einen Yoga Urlaub gönnen. Als Anfänger solltest Du darauf achten, dass die einzelnen Einheiten und die Yoga-Übungen für Neulinge ausgerichtet sind – ansonsten kann es unter Umständen zur Überforderung führen. Die Kombination von Yoga, Atemtechniken und Meditation auf dem Kissen ist sehr gewinnbringend. Viele Yoga-Retreats bieten tolle Einheiten für die innere Balance, Fokussierung und mehr Achtsamkeit an. 7. Erweiterung Deines Horizonts: Du lernst Dich besser kennen Im Alltag schaffen wir es häufig nicht, andere Perspektiven auf das Leben einzunehmen. In diesem Zusammenhang können Erfahrungen wie der Besuch eines Yoga-Retreats genau richtig sein, um sich selbst besser kennenzulernen. Außerdem sind Yoga, Meditationen sowie Atemübungen dienlich, den eigenen Horizont zu erweitern. Dank der Beschäftigung mit sich selbst, lernst Du andere Seiten von Dir kennen. Zudem erfährst Du durch die Gespräche mit den anderen Teilnehmern von deren Leben – damit hast Du eine perfekte Basis, um Dich selbst zu hinterfragen, und Dein Leben aus einer höheren Perspektive zu betrachten. Einstige Probleme erscheinen nun nicht mehr so groß, Du entdeckst Ideen, wie Du Dinge in Deinem Alltag verbessern kannst und im besten Fall erkennst Du, wie einzigartig Du bist und dass Du Dein Leben selbst in die Hand nehmen kannst. Wer an einem Retreat teilnimmt, sollte die gemeinsamen Abende sowie Aktivitäten nutzen, um die Erfahrungen anderer Menschen kennenzulernen – diese können im besten Fall lebensverändernd und sehr inspirierend sein. Hast Du bereits einmal an einem Yogaretreat teilgenommen? Was waren Deine Erfahrungen?

Männer, Frauen und das Thema Yoga

von/ durch Nick am Jul 01 2022
Männer, Frauen und das Thema Yoga Denken wir an die asiatischen Yogabilder, fallen uns vor allem Männer im Lotossitz auf. Im westlichen Yoga dominieren jedoch vor allem Frauen: Sie besuchen VHS-Kurse und private Yogastudios oder buchen Yogastunden im Fitnesscenter. Die offiziellen Zahlen schwanken zwischen 5 und 20 Prozent Männeranteil pro Kurs, doch viele Frauen haben in all den Jahren nicht einen einzigen Mann in ihrem Yogakurs gesehen. Gibt es typische Yoga-Männer? Es gibt vor allem zwei Klischees: Die meisten Männer gelten als ehrgeiziger als Frauen. Wenn sie einen Yogakurs besuchen, wollen sie häufig etwas erreichen: sich fitter, gesünder, leistungsfähiger, beweglicher, jünger, potenter fühlen. Vielleicht auch ausgeglichener und auf ihre eigene Weise sinnerfüllter. Mancher möchte gern bewundert werden und genießt die Blicke der Damen im Kurs. So ist es kein Wunder, dass immer mehr Manager und Macher einen Yogakurs besuchen; Perfektionisten begeben sich sogar in die asiatischen Ursprungsländer, um Yoga möglichst authentisch zu lernen. Andere lassen sich zum Yogalehrer ausbilden, was bedeutet, Führer einer mehr oder weniger reinen Frauenmannschaft zu sein. Und wollen Männer nicht stets lieber führen als geführt werden? Auf der anderen Seite steht der eher unsportliche Mann mit leichtem Übergewicht. Diese Herren bewundern die Frauen und verstehen sich sehr gut mit ihnen, denn sie besitzen einen hohen inneren Anteil an Weiblichkeit - eigentlich das perfekte Yin-Yang-Prinzip. Die Frauen lieben sie und trainieren gern mit ihnen. Beide Seiten fühlen sich wohl. Hast du unser kleines Augenzwinkern bemerkt? Klischees haben es an sich, dass sie übertreiben. Dennoch kann daran etwas Wahres sein. Sicher hast du eigene Erfahrungen gemacht. Männliches und Weibliches im Yoga Führen kann und sollte beim Yoga immer das Führen der eigenen Person bedeuten. Dies darf gern unter der Anleitung eines erfahrenen Meisters geschehen. Als solche arbeiten auch viele engagierte Yogalehrerinnen - und werden doch oft nur mit diesem Begriff, aber nicht als Meistern bezeichnet. Da gibt es wohl noch viele traditionelle Denkweisen in unseren Köpfen. Yoga ist Jahrtausende alt und war in Asien eine reine Männerdomäne. Erst in den letzten Jahrzehnten ist es bei uns im Westen so populär geworden. Gleichzeitig zog die Idee offenbar bei uns mehr Frauen an. Denke beispielsweise an die zahllosen weiblichen Stars, die Yogaprogramme als Buch, auf DVD oder TV- und Onlinekurs anbieten. Etliche Männer der westlichen Welt verbinden Yoga daher eher mit Weiblichkeit, durchaus auch mit Sinnlichkeit. Sie schätzen die Beweglichkeit und Gesundheit, die ihre Partnerinnen und Freundinnen durch die Übungen erreichen. Manche Forscher vermuten, dass ihnen die meditative Komponente Angst macht; vor allem, wenn sie sich nie damit beschäftigt haben. Für sich selbst lehnen sie die Übungen ab, sowohl wegen der Bewegungen als auch wegen der übrigen Inhalte. In der asiatischen Tradition dagegen werden Körperbeherrschung und Fitness mit dem Spirituellen in Einklang gebracht. Um erfolgreich zu sein, ist das (männliche Element) Feuer nötig, das Shiva zugeordnet wird. Dazu gehören Disziplin und ein strenges Übungsprogramm. Doch ohne den weiblichen, sich verströmenden Anteil (Shakti) kommt Yoga nicht aus, denn beides liegt in jedem Menschen verborgen. Das Yin-Yang-Zeichen symbolisiert diese ewige Wellenbewegung beider Elemente. Wer Yoga betreiben möchte, sollte feststellen, ob dieses Bewusstsein über Yin und Yang bei dem jeweiligen Yogalehrer vorhanden ist. Lehrer und Kurs sollten sorgfältig ausgewählt werden. Ein gutes Indiz ist der Ausbildungsweg des (weiblichen wie männlichen) Übungsleiters. Yoga ist unisex Die betreffenden Herren befinden sich also mit ihrer oben genannten Einschätzung auf dem Holzweg. Dabei wäre es schön, wenn Frauen und Männer gemeinsam und in einem gut gemischten Verhältnis trainieren. Jeder profitiert von dieser Gemeinsamkeit und kann umgekehrt den anderen Inspirationen geben. Jeder Übende bewegt sich außerdem innerhalb seiner körperlichen und mentalen Grenzen, und gerade beim Yoga steht kein Wettkampf an. Also einfach ausprobieren!   Bild © orangeline
Yoga und Trailrunning miteinander kombinieren

Yoga und Trailrunning miteinander kombinieren

von/ durch Stefan am Mai 26 2022
Du fragst Dich wie Yoga und Trailrunning zusammenpassen? Yoga ist die ideale Kombination aus Dehnung, Balance und Koordination. Diese Kombination ist für Läufer gleichermaßen wichtig, um fiesen Muskelkater und Verletzungen während des Trainings zu vermeiden. Da Yoga diese Fähigkeiten trainiert und verbessert, ist es das optimale Ausgleichs- und Ergänzungsprogramm zum Trailrunning. Wir zeigen Dir, wie Yoga und Laufsport sich kombinieren lassen und welche Übungen dafür gut geeignet sind. Atmung first! Wer Trailrunning betreibt, der weiß wie wichtig die Atmung dabei ist. Beim Yoga kommt es genau darauf an, denn stimmt die Atmung nicht, kann nicht von richtigem Yoga gesprochen werden, eher von Fitness. Die Atmung beim Yoga ist intensiv und tief, ausgeatmet wird durch die Nase. Wenn Du Yoga machst und es anschließend mit einem Laufprogramm kombinierst, wirst Du schnell feststellen, dass die erlernte Atmung beim Yoga Dir auch beim Trailrunning sehr nützlich sein wird. Gleichmäßige Atmung wird beim Yoga erlernt und hilft Dir ebenfalls beim Laufen, denn unregelmäßiges Hecheln verbraucht bei größerer Anstrengung sehr viel unnötige Energie. Bei dieser gleichmäßigen Atmung wird von sogenannter „Bauchatmung“ gesprochen. Im SportScheck Ratgeber erfährst Du, wie die Bauchatmung funktioniert und welche Yoga-Übungen für Läufer besonders hilfreich sind. Yoga: vor oder nach dem Laufen? Yoga ist sowohl vor als auch nach dem Laufen eine großartige Ergänzung. Vor dem Laufen kann Yoga zum Beispiel helfen, die Muskeln aufzuwärmen und die Beweglichkeit zu erhöhen. Beides ist wichtig, um Zerrungen oder Verletzungen beim Trailrunning vorzubeugen. Doch auch nach dem Lauftraining kann Yoga hilfreich sein. So können Yoga-Dehnübungen nach dem Lauf den Erholungsprozess beschleunigen, indem sie die Milchsäure, die sich in den Muskeln während des Trainings ansammelt, ausschwemmen. Außerdem kann Yoga nach dem Trailrunning dazu beitragen, den Geist zu beruhigen und Stress abzubauen. Daher ist Yoga eine großartige Möglichkeit, sowohl die körperlichen als auch die geistigen Vorteile des Laufens zu steigern. Das Beste: Yoga und Laufen in Kombination sind für jedes Alter und jedes Fitnesslevel geeignet. Egal, ob Du ein erfahrener Läufer bist, der eine neue Herausforderung sucht oder ob Du ein Yoga-Anfänger bist, der Abwechslung in seine Praxis bringen möchte – die Kombi aus Laufen und Yoga ist eine hervorragende Option, sich in seinem Körper wohlzufühlen und die innere Balance zu finden. Yoga als Muskelaufbautraining für Läufer Yoga kann nicht nur Deine Atmung verbessern, sondern gleichzeitig Dein Körperbewusstsein steigern. Beim Yoga musst Du Dir Deines Körpers auf eine Weise bewusst sein, wie es bei vielen anderen Aktivitäten nicht der Fall ist. Diese verbesserte Körperwahrnehmung kann zu einem gesünderen und effizienteren Laufstil führen. Darüber hinaus kann Yoga zur Stärkung Deiner Bauch- und Rückenmuskulatur beitragen. Dies sind wichtige Muskelgruppen, die von Läufern beim Training oft vernachlässigt werden. Sie sind jedoch essenziell, um eine gesunde Laufhaltung einzunehmen und somit Verletzungen vorzubeugen, denn die Bewegungen beim Laufen kommen in ihrem Ursprung aus dem Rumpf. Wenn diese Muskeln vernachlässigt werden und dadurch nicht stabil genug sind, können Deine Beine kein ordentliches Laufprogramm absolvieren. Kleine Yoga-Einheiten, große Laufziele Die Vorstellung, Yoga zu machen und zu laufen, mag für viele Menschen wie zwei völlig unterschiedliche Aktivitäten erscheinen. Schließlich wird Yoga oft mit langsamen, bedächtigen Bewegungen in Verbindung gebracht, während Laufen in der Regel eine aerobe Aktivität ist, die das Herz in Schwung bringt. Doch Yoga und Trailrunning lassen sich wunderbar zu einer Einheit verbinden. Setze Dir dafür ein für dich individuelles Laufziel. Wichtig ist, dass dieses auch zu Deinem persönlichen Fitnesslevel passt. Ein Beispiel-Szenario: Du möchtest in absehbarer Zeit beim Laufen einen Trail von 10 km meistern. Das ist natürlich nicht nur für Anfänger, sondern selbst für Fortgeschrittene eine Distanz, die sehr kräftezehrend sein kann. Wenn Du Dein Lauftraining jedoch mit Yoga kombinierst, dann wirst Du diese Strecke künftig mit Sicherheit problemlos meistern können.Wie funktioniert das? Um Dein großes Ziel zu erreichen, läufst Du immer wieder kleinere Etappen von 2 Kilometern und unterbrichst anschließend Dein Lauftraining für 2 Minuten. Diese Zeit stehst Du jedoch nicht tatenlos herum, sondern absolvierst Yoga-Übungen. Nutze dafür Übungen, welche Deine Rumpfmuskulatur strecken und aktiv für eine gesteigerte Atmung sorgen. So kannst Du Deine Muskeln dazu anregen, mehr Sauerstoff aufzunehmen. Das wiederum kann Dir für Deine anschließenden Laufetappen neue Kraft geben. Durch diese Kombi aus Laufen und Yoga wirst Du sehen, dass Du mit Sicherheit schnell größere Distanzen bei Deinen Lauftrainings überwinden kannst, als es vorher möglich war.
Kriya Yoga – Der Weg zur Selbstverwirklichung

Kriya Yoga – Der Weg zur Selbstverwirklichung

von/ durch Nick am Mai 01 2022
Kriya Yoga – Der Weg zur Selbstverwirklichung Für viele Yoga-Neulinge und sogar für Fortgeschrittene ist nur schwer überschaubar, welche Yoga-Stile es gibt und wie sie sich unterscheiden. Hatha, Kundalini, Ashtanga, Vinyasa? Schwitzen beim Bikram Yoga? Oder moderne, westliche Weiterentwicklungen wie Power Yoga? Wir bringen Licht ins Dunkel und erklären dir hier, was Kriya Yoga ist und wo es inmitten der verschiedenen Stile einzuordnen ist. Was ist Kriya Yoga? Kriya Yoga wird auch „aktives Yoga“ oder „Yoga der Tat“ genannt. Der Name leitet sich von kri (Sanskrit: handeln) ab. Das Ziel im Kriya Yoga ist es, den Geist, die Seele und den Körper gleichermaßen zu entwickeln. Wer Kriya Yoga regelmäßig ausübt, soll ausgeglichen werden und eine tiefe innere Ruhe erlangen. Die Geschichte des Kriya Yoga geht bis auf das Yogasutra, den klassischen Leitfaden des Yoga, zurück. Das Yogasutra wurde von dem indischen Gelehrten Patanjali verfasst, der als „Vater des Yoga“ gilt. Damit ist Kriya Yoga einer der alten und traditionellen Formen des Yoga. Der Yogameister, Philosoph und Schriftsteller Paramahamsa Yogananda machte diesen Weg ab den 1920er Jahren auch in der westlichen Welt bekannt. Bestandteile des Kriya Yoga Das Kriya Yoga basiert auf dem Raja Yoga, einem der klassischen Yogawege, der sich mit der Beherrschung des Geistes beschäftigt. Zentrale Technik im Kriya Yoga sind Atemübungen (Pranayama), die Körper und Geist zusammenführen sollen. Die Schwerpunkte im Kriya Yoga liegen auf drei Punkten: Tapas: Tapas steht für Disziplin, Willenskraft, Durchhaltevermögen, für das „innere Feuer“. Diese Energie benötigst du immer dann, wenn du etwas zum Erfolg führen willst. Im Kriya Yoga versteht man unter Tapas Übungen und Meditationen, die dieses „innere Feuer“ schüren und dem Yoga-Schüler dabei helfen, das tägliche Leben mit einem Bewusstsein für das Höhere Selbst zu meistern. Svadhyaya: Dieser Begriff bezeichnet das Selbststudium. Das eigene Denken und Handeln soll beobachtet, kritisch hinterfragt und reflektiert werden. Erkenne dich selbst. Erkenne deine Fähigkeiten und Talente, aber auch deine Schwächen. Zusätzlich gehört zum Svadhyaya auch das Studium alter Schriften. Dieses Studium kann alle Arten philosophischer und religiöser Werke umfassen, von der Bibel über das Yogasutra bis zu modernen, philosophischen Texten. Ishvara Pranidhana: Dritter wichtiger Punkt im Kriya Yoga ist die Hingabe an Gott (Prandihana: Hingabe, Ishvara: Gott). Ziel ist ein Zustand der totalen Ergebung in Gottes Willen. Bei dieser spirituellen Praxis will der Übende letztendlich ganz in Gott aufgehen und sein eigenes Selbst aufgeben. Leid, Trauer und auch Freude werden als Geschenke von Gott behandelt, an denen man nicht festhält. Die Ziele im Kriya Yoga Das Ziel im Kriya Yoga ist es, sich selbst zu finden und sein Leben positiv auszurichten. Über die drei Wege von Tapas (Disziplin, Übungen), Swadhyaya (Selbststudium, Introspektion, Studium der Schriften) und Ishvara Pranidhana (Hingabe an Gott, Loslassen) kannst du Harmonie und Einheit erreichen. Im Yogasutra heißt es, dass die Kriya Yoga Techniken dabei helfen, die Kleshas zu beruhigen. Unter Kleshas versteht man Strukturen und Kräfte im menschlichen Geist, die Leiden verursachen. Dazu gehören Unwissenheit, Egoismus, Wünsche, Abneigungen und Ängste. Kriya Yoga soll helfen, diese Kleshas zu überwinden. Kleshas werden oft mit Unkraut verglichen. Während Zier- und Nutzpflanzen gehegt und gepflegt werden müssen, wuchert das Unkraut von selbst. Wird der Geist sich selber überlassen, geschieht das gleiche wie in einem verwilderten Garten: Das Unkraut überwuchert mit der Zeit alles. Kriya Yoga hilft dir bei der Pflege deines „Gartens“. Schlechte, zum Teil unterbewusste Einflüsse werden geschwächt und beseitigt. Unterscheidungskraft, Aufmerksamkeit, Intellekt und logisches Denken werden gefördert. Das Bewusstsein wird klarer und Ziele werden begeisterter und mit mehr innerem Feuer verfolgt. ©iStock.com/WTolenaars
Nude-Yoga – der neue Fitness-Trend aus den USA

Nude-Yoga – der neue Fitness-Trend aus den USA

von/ durch Nick am Apr 06 2022
Nude-Yoga – der neue Fitness-Trend aus den USA Yoga erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit. Zahlreiche Menschen praktizieren die Sportart regelmäßig, um fitter, beweglicher und relaxter zu werden. Hatha-Yoga gehört zwar zu den bekanntesten Yoga-Arten, jedoch gibt es mittlerweile weitere Yoga-Formen, die immer mehr Anhänger finden. Nude-Yoga ist diesbezüglich der neueste Trend aus den USA. Die Yoga-Form klingt zunächst etwas sonderbar, jedoch soll sie für ein vollkommen neues Körpergefühl sorgen. Nude-Yoga, auch als Naked Yoga oder Nackt Yoga bekannt, ist der neueste Fitness-Trend aus den Vereinigten Staaten. Was in den USA von vielen Yoga-Anhängern regelmäßig praktiziert wird, stößt bei uns auf Verwunderung. Für Nudisten, die sogenannten „Anhänger der Freikörperkultur“, scheint Nude-Yoga nichts Besonderes zu sein. Dass sie in der FKK-Zone nackt am Strand relaxen, nackt Golf spielen oder joggen, ist für praktizierende Nudisten keinesfalls ungewöhnlich. Dennoch ist der Gedanke, die Yoga-Stunde im „Adamskostüm“ auszuüben, für die meisten Menschen mehr als gewöhnungsbedürftig. Nude-Yoga – eine Sportart für Nudisten & jedermann Auch wenn Nude-Yoga auf den ersten Blick etwas befremdlich erscheint, hat die Yoga-Form nicht nur in den USA viele Anhänger gefunden. Neulinge stehen diesem Yoga-Trend zunächst skeptisch gegenüber, weil sie ihre Kursteilnehmer vollkommen nackt sehen. Dabei geht es beim Nude-Yoga keinesfalls um eine sexuelle Erfahrung, obwohl die Erotik sicherlich eine untergeordnete Rolle spielt. Aus diesem Grund fühlen nicht nur Anfänger, sondern auch Fortgeschrittene sich zunächst unwohl. Immerhin ist es für die meisten Menschen keinesfalls alltäglich, das Work-out nackt zu betreiben. Auch wenn wir nackt am FKK-Strand liegen oder die Sauna besuchen, ist das Schamgefühl beim Nude-Yoga größer. Das liegt vielleicht daran, dass Saunisten und FKK-Liebhaber sich sittsamer bewegen. Wenn FKK-Liebhaber sämtliche Gliedmaßen von sich strecken, wird dies von anderen Menschen als schamlos angesehen. Allerdings müssen die Kursteilnehmer beim Nude-Yoga ihr Schamgefühl überwinden, weil sie nicht nur ihren Körper verdrehen, sondern auch die Arme und Beine spreizen. Zwischen Sport und Schamgefühl Nude-Yoga ist selbst für Menschen, die die Freikörperkultur regelmäßig betreiben, ungewöhnlich. Ein großes Problem sind komplizierte Asanas und längere Bewegungsabfolgen (Sonnengruß), die mit gespreizten Beinen ausgeführt werden. Bei der Durchführung des „Kriegers“, „Hundes“ und des „Kopfstandes“ steigt die Schamröte schnell ins Gesicht. Dass viele Kursteilnehmer sich demzufolge kaum auf ihre Übungen, sondern ausschließlich auf ihren nackten Körper konzentrieren können, ist anfangs vollkommen normal und auch erlaubt. Sobald die Teilnehmer das Nude-Yoga regelmäßig praktizieren, sinkt auch das Schamgefühl. Körperliche & seelische Freiheit Ob dick oder dünn, groß oder klein – das Aussehen spielt beim Nude-Yoga keine Rolle. Ganz im Gegenteil. Wer des Öfteren nackt trainiert, kann durchaus ein besseres Körpergefühl entwickeln und Hemmschwellen abbauen. Aus diesem Grund ist Nude-Yoga eine Art „Psychotherapie“, weil die Kursteilnehmer lernen, die Schwachstellen ihres Körpers anzunehmen. Viele Yoga-Praktizierende berichten sogar, dass sie sich wohler in ihrem Körper fühlen, seitdem sie Nude-Yoga betreiben. Auch wenn der Körper vielleicht nicht dem Idealbild entspricht, akzeptieren sie sich nach vielen Yoga-Stunden so, wie sie sind. Sie entwickeln ein besseres Selbstbewusstsein, das nicht nur im Yoga-Raum, sondern auch im Alltag spürbar ist. Erfunden wurde die Yoga-Form von dem amerikanischen Personal Trainer Aaron Star, der mit den ersten Nude-Yoga-Kursen in New York begann. Seitdem wird der neue Fitness-Trend auch in anderen Städten der USA, insbesondere in San Francisco, angeboten. In Deutschland steckt Nude-Yoga noch sprichwörtlich in den Kinderschuhen, jedoch konnte die Yoga-Form in den letzten Jahren einige Anhänger gewinnen. Fazit Auch wenn das nackte Praktizieren von Yoga-Stellungen als neuer Fitness-Trend bekannt ist, gilt Nude-Yoga hierzulande noch als „Neuland“, das entdeckt werden will. Zwar scheint die Yoga-Form das Selbstbewusstsein enorm zu stärken, jedoch können viele Menschen ihre Scham beim Anblick der nackten Kursteilnehmer kaum überwinden. Ob der Fitness-Trend sich nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland durchsetzt, wird sich zeigen. Bild © yuyu2000
Vom Anfangen und Aufhören: individuelle Möglichkeiten und Grenzen des Yoga

Vom Anfangen und Aufhören: individuelle Möglichkeiten und Grenzen des Yoga

von/ durch Nick am Feb 18 2022
Vom Anfangen und Aufhören: individuelle Möglichkeiten und Grenzen des Yoga Gehörst du zu den Menschen, die bei dem Wort Yoga lieber abwinken: Das ist nichts für dich? Oder zu der anderen Gruppe, die eine Art Hassliebe mit Yoga verbindet - das allerdings bei manchen Menschen zu demselben Ergebnis, dem Nichtstun, führt; andere üben zwar, aber sie haben stets das Gefühl, sie müssten sich sehr überwinden nach dem Motto: Disziplin muss sein, aber sie kostet (wahlweise Zeit, Kraft, Nerven, gute Laune) ... Und dann gibt es noch die Gruppe, für die Yoga wie ein Riesenhindernis, ein unbesteigbarer Berg ist: voller Ansprüche und schwieriger Passagen, die viel zu strapaziös sind, einem das Äußerste abverlangen und eigentlich nur etwas für ambitionierte und passionierte Fans und Kenner der Materie sind (diese Begriffe, die gern als negative Einstellung wie zu hoch liegende Latten eingeschätzt werden, lassen sich beliebig vermehren). Du gibst deinem Yoga deinen eigenen Sinn! Dann läuft auf jeden Fall etwas falsch, denn nichts davon muss sein. Natürlich kannst du Fan und ambitioniert wie passioniert sein; ebenso selbstverständlich kannst du viel und mit Anstrengung üben, dich ganz in diese Lebensweise samt ihren sportlichen Aspekten vertiefen - es liegt alles bei dir. Und das ist das Schöne an Yoga: Du kannst anfangen, zwischendrin aufhören, deine eigenen Rhythmen und Niveaus festlegen. Kaum eine „Sportart“ ist so individuell, bei kaum einem anderen Bewegungsprogramm brauchst du dich so wenig nach den Vorgaben anderer zu richten. Natürlich sollten die Bewegungsabläufe stimmen; im Zweifelsfall besuchst du einfach einen Anfängerkurs, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Dann kannst du nach deinen eigenen Bedürfnissen zu Hause weitermachen - oder natürlich auch weitere Kurse besuchen. Und damit sind wir bei den Anfängen und beim Aufhören sowie bei den Grenzen, die Yoga dir setzt. Egal wie deine körperliche Fitness ist, wie alt oder jung du bist, ob weiblich, männlich, groß oder klein: Du kannst jederzeit mit Yoga anfangen und brauchst nie ganz aufzuhören; allenfalls modifizierst du dein Übungsprogramm, passt es beispielsweise an Osteoporose und Rheuma oder an Behinderungen aller Art an. Das ist nicht anders als die Anpassung ans Büro (wir haben dazu gerade erst einen eigenen Blogbeitrag eingestellt) oder an dein Reiseprogramm (auch dazu gibt es einen Text bei uns). Starte mit Lust ... Wenn du zunächst probehalber starten möchtest, nimm eine weiche Decke zu Hilfe, wenn du noch keine Gymnastikmatte hast. Allerdings lohnt sich die Anschaffung, denn du wirst dich statt für Yoga vielleicht für Gymastik- oder Pilatesübungen entscheiden. Hast du kleine Kinder, wirst du bald feststellen, wie praktisch es ist, auf einer Matte gemeinsam zu turnen. Ein ganz besonderes Stück ist eine Matte mit Stick in deiner Lieblingsfarbe - das beste Geschenk, das du deinen Verwandten empfehlen kannst, wenn ihnen selbst nichts einfallen will. Wenn du dir eine Bodenmatte anschaffen möchtest, bieten wir dir eine tolle Auswahl. Wie wäre es mit einer kuscheligen Schurwollmatte? Neben diesen Wohlfühlmatten führen wir natürlich auch klassische Mattenformen aus robustem PVC oder aus schönen Naturmaterialien. ... und höre mit Wonne auf! Denke beim Üben immer daran, dass Schmerz beim Yoga nicht gefragt ist. Er zeigt dir deine aktuellen körperlichen Grenzen, eventuell warnt er dich auch vor einer falschen Bewegung. Daher empfehlen wir immer wieder den Anfängerkurs, vielleicht auch in Form einer guten DVD (lies dazu unseren erst vor Kurzem eingestellten Beitrag über die Yoga-Medienlandschaft). Dann höre einfach auf, quäle dich nicht. Das ist nicht der Sinn von Yoga. Lege dir also, sofern vorhanden, ein Meditationskissen zurecht und ruhe dich aus. Sinke in dein Inneres und genieße den Moment. Er gehört nur dir - dieser Augenblick wie auch alle anderen. Nur merken wir das meist nicht in unserem hektischen Alltag. Doch beim Meditieren können wir ihn richtig einfangen! Bild © kbuntu