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Yoga und Psyche

Yoga und Psyche

von/ durch Nick am Sep 08 2023
Yoga und Psyche Yoga ist gut für die Psyche - und sicher einer der Gründe, warum viele Menschen sich damit beschäftigen. Mancher schätzt eher das körperbetonte Hatha-Yoga oder sogar Power-Yoga; andere lieben Kundalini-Yoga, bei dem zusätzlich intensiv geatmet und sogar gesungen wird. Der jeweilige Stil ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Es steht dir außerdem jeden Tag frei, andere Yogaformen auszuprobieren oder auch Meditation und Atemübungen einzubauen. Das kostet kaum Zeit und kann dir ganz neue Räume in deinem Inneren eröffnen. Körpertraining reduziert Stress Wie auch immer du dich entscheidest, du wirst dich körperlich und psychisch besser fühlen. Körperbetontes Yoga ist wie moderater Sport, und der kann bekanntermaßen glücklich machen; auf jeden Fall ist er für den Körper gesund und steigert die Zufriedenheit. Insofern hilft Yoga allein schon durch die anstrengenden Asanas dabei, Stress abzubauen und mit den Alltagssorgen besser klarzukommen. Dafür brauchst du nicht mehr als eine schlichte Matte; es kann natürlich auch gern ein wunderschönes Modell sein, damit du dich noch wohler fühlst (unser Tipp: schenken lassen!). Oder du nimmst eine Regenbogenmatte - schließlich sind Lieblingsfarben wunderbare Gute-Laune-Garanten. Gezielt Ruhe atmen Yogaübungen anderer Art beruhigen deine Psyche sehr rasch, auch bei Anfängern. Nicht umsonst raten wir aufgeregten Menschen ganz spontan, erst einmal tief durchzuatmen. Das lässt sich mit den ruhigen Yoga-Atemübungen ausführen. Darunter sind sehr einfache, die das tiefe Atmen in die Lunge, die Seiten und den Bauchraum fordern; andere betreffen die Nasen- oder Zungen-Mund-Atmung - in jedem Fall musst du dich konzentrieren; und damit bringst du deine aufgeregten Sinne zur Ruhe. Fokussierung und Achtsamkeit - das sind nicht nur bei der Atmung passende Schlagworte. Vielleicht kennst du das Flowgefühl, das wir immer dann erleben, wenn wir ganz bei uns und der Sache sind, mit der wir uns gerade beschäftigen. Wir vergessen buchstäblich die Zeit, sind wach und doch irgendwie weg - und fühlen uns anschließend entspannt und glücklich. Das lässt sich auch über Yoga erreichen. Einen Moment die Welt ausblenden Auch eine einfache Meditation hilft und ist nicht schwer zu lernen. Sie zieht deine Aufmerksamkeit auf einen Punkt zusammen oder lässt die Gedanken ziehen. Wähle dazu ein schönes Meditationskissen oder setze dich auf einen Stuhl. Deine Augen sind halb oder ganz geschlossen und du spürst zunächst nur in die Ruhe des Raumes hinein. Höre den Geräuschen deiner Umgebung einfach nur zu, bewerte sie nicht: Höre die Kinder auf der Straße, ein vorbeifahrendes Auto, Vogelgesang oder deine friedlich laufende Waschmaschine. Probiere deine Übungen draußen aus und setze dich dazu beispielsweise bequem auf eine Parkbank. Lass dich innerlich absinken, genieße das Entengeschnatter, den Wind in den Bäumen und das Plätschern eines Baches. Wo auch immer du bist: In jedem Fall wirst du innerhalb weniger Sekunden eine Erholung deiner Psyche spüren. Es gibt nur dich und diesen Moment; für ein paar Minuten oder eine halbe Stunde ist der Rest der Welt unwichtig. Lass dich nicht durch ein Handyklingeln stören (vorher also ausschalten) und suche eine Stelle, an der nicht dauernd Menschen vorbeilaufen, wenn du nicht plötzlich angesprochen und in deiner Übung gestört werden willst. Yoga und mehr Ist dies aber noch Yoga? Nun ja, das kommt auf deine Interpretation an. Meditation ist ein Teil des Yoga, es kann aber auch allein für sich stehen. Wenn du dauerhaft entspannen und auch etwas für deinen Stoffwechsel und deinen Blutdruck tun willst, sind Yogaübungen aller Art eine sehr gute Methode. Mit Atemübungen und Meditation hast du einfach noch mehr Möglichkeiten, dich auch unterwegs gezielt innerhalb kürzester Zeit zu entspannen. Erhole dich auf diese Weise zum Beispiel in einem Park, im Zug oder während einer stressigen Firmensitzung; also überall dort, wo du keine Asanas machen kannst. Bild © tundephoto
Meditation und Konzentration

Meditation und Konzentration

von/ durch Stefan am Sep 07 2023
Meditation und Konzentration: Verbessere damit Deinen Fokus Der Alltag erfordert, dass wir stets hoch konzentriert sind – egal, ob in der Schule, auf der Arbeit oder im Studium. Zig Ablenkungen im Außen und im Innen führen dazu, dass sich Menschen nicht richtig konzentrieren können. Dieser Beitrag zeigt Dir, warum Meditation dabei helfen kann, leichter fokussieren zu können. 1. Überblick über Meditation und Konzentration Um Deine Konzentration zu verbessern, gibt es viele verschiedene Tipps. Das regelmäßige Meditieren steht hierbei ganz oben. Auch Experten haben herausgefunden, dass die wenigen ruhigen Minuten dabei unterstützen, den Fokus zu stärken. Das liegt daran, dass wir vollkommen in der Stille ankommen, die Gedanken ziehen lassen und das Außen nicht mehr beachten. 2. Warum es wichtig ist, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren Das Problem vieler ist, dass sie sich gleichzeitig auf zig verschiedene Sachen konzentrieren. Anfangs glaubt man vielleicht, dass dadurch Dinge schneller erledigt werden können. Das ist jedoch ein Irrtum. Wer sich in folgenden Punkten wiederfindet, darf seine Konzentration schulen: Das Ausführen von verschiedenen Aufgaben gleichzeitig Verzetteln, weil zu viele To-dos im Kopf sind und alles parallel angefangen wird Problem, sich auf das wirklich Wichtige zu konzentrieren Fehlendes Prioritäten setzen Wenn Du das kennst, dann kannst Du mithilfe einer erhöhten Konzentration bessere Resultate erzielen und das Verzetteln vermeiden. Außerdem sinkt nach häufiger Wiederholung das Stresslevel. 3. Wie kannst Du mit der Meditation anfangen? Aller Anfang ist schwer. Wenn es auch Dir so geht, dass Du bereits seit einer geraumen Zeit mit der Meditationspraxis beginnen wolltest, Du aber immer Ausreden erfunden hast oder Problemen begegnet bist, können Dir die nachfolgenden Tipps helfen. a) Anweisungen für die richtige Atmungstechnik Wenn Du meditierst, spielt nicht nur die Stille eine Rolle. Um möglichst tief zu gelangen und Dich richtig zu spüren, sind Übungen mit dem Atem (Pranayama) erforderlich. Es gibt verschiedene Atemtechniken, die je nach eigenen Vorlieben ausgeübt werden können. Atme tief ein und aus, konzentriere Dich darauf, wie der Atem durch Deine Nase bis in den Bauch fließt, mache beim Ausatmen dasselbe. Atemtechniken wie Wechselatmung, Feueratem oder Wim Hof bringen Dich noch mehr in die Ruhe. Du wirst sehen, dass es einen großen Unterschied macht, wenn Du mit der richtigen Atemübung startest. Auch das Aufsagen eines Mantras (zum Beispiel Gayatri Mantra oder Om) kann unterstützend wirken und die Fähigkeit zur Ruhe zu kommen steigern. b) Die beste Art, den Geist zu beruhigen und loszulassen Wie bereits betont, ist Meditation eine wohltuende Möglichkeit, sich selbst etwas Gutes zu tun und Beruhigung in das eigene System zu bringen. Der Vorteil ist, dass bereits kurze Meditation-Sessions einen großen Unterschied machen können. Neben der Meditation ist auch Achtsamkeit sehr dienlich. Wenn Du während der Meditation achtsam bist, kannst Du diesen Zustand auch im Alltag besser integrieren – damit schaffst Du es, dass sich Dein Geist nur auf eine Sache konzentriert und all die unnötigen Gedanken loslassen kann. Falls es Dir hilft, kannst Du all Deine Gedanken aufschreiben und diese dann in der Meditation nochmals durchs Visualisieren loslassen. Dafür kannst Du Dir vorstellen, wie Du alle Dir nicht mehr dienlichen Gedanken in eine Kiste packst und diese dann im Feuer verbrannt wird. c) Praktiziere regelmäßig, um den vollen Effekt zu erzielen Einer der bedeutendsten Punkte ist, dass Du regelmäßig meditierst. Gerade zu Beginn kann es Überwindung kosten, sich hinzusetzen. Deshalb solltest Du bereits von Anfang an, ein schönes Ritual einrichten, sodass es viel Spaß bringt und Du die Zeit für Dich genießen kannst. Die Kombination von Yoga und Meditation ist hilfreich, um noch leichter im Körper zu landen. Auch ätherische Öle oder Räucherstäbchen können eine noch wohligere Atmosphäre zaubern. 4. Wie kann Dir Meditation helfen, Deine Konzentration zu verbessern? Das Bewusstsein darüber, dass Meditation einen tollen Effekt auf den Geist, den Körper und die Seele hat, wird immer größer – vor allem im Gehirn können tolle Effekte beobachtet werden. a) Verringerte Ablenkbarkeit und mehr Fokus auf eine Sache Die Spanne der Aufmerksamkeit wird in dieser schnelllebigen Zeit immer kürzer. Das erkennst Du beispielsweise daran, dass Du bereits innerhalb weniger Minuten wieder voll abgelenkt bist. Wir können die äußere Welt nicht komplett ändern, aber wir können es schaffen, unsere Energie und Aufmerksamkeit auf eine Sache zu bündeln. Deshalb kann die Meditation eine große Veränderung in Deinem Leben bedeuten. Während der Praxis kannst Du üben, Dich auf ein Mantra, auf den Atem, auf einen Klang oder ein visualisiertes Bild zu konzentrieren. Das sorgt dafür, dass Du im Alltag, den Fokus schneller auf eine Sache fokussieren kannst. Weitere Tipps: Versuche Dein Außen so zu gestalten, dass Du nicht dauernd abgelenkt bist, zum Beispiel Weglegen vom Handy, Ausschalten vom TV usw. Übe das ganz bewusst in jedem Moment, in dem es Dir einfällt. Frage Dich, wo Deine Gedanken waren und richte sie wieder bewusst auf das Hier und Jetzt. Das sorgt für mehr Entspannung. Wenn Du täglich ein paar Asanas auf der Matte (Hatha Yoga, Yin Yoga usw.) einbaust, kannst Du noch mehr im Körper landen und Dich noch leichter in Meditationen fallen lassen. b) Erhöhung der Ausdauer sowie der mentalen Belastbarkeit Wer täglich meditiert und übt, die Aufmerksamkeit auf sich oder etwas im Außen (eine Arbeit, das Lernen usw.) zu richten, wird mit der Zeit belastbarer. Wenn Du hingegen dauernd zehn Sachen im Kopf hast, steht Dir nicht genügend Energie für mentale Belastungen oder Herausforderungen zur Verfügung. All Deine Energie verpufft und ist für die wirklich wichtigen Dinge nicht mehr da. Mit ein wenig Übung wirst Du merken, dass sich Deine Belastbarkeitsgrenze wieder deutlich erhöht. 5. Tipps für eine bessere Konzentrationsfähigkeit Um eine Steigerung in Deiner Aufmerksamkeit und Konzentration zu erhalten, helfen Dir als Anfänger folgende Tipps: a) Weglassen unnötiger Ablenkungen Wenn Du dauernd zig Reizen ausgesetzt bist, führt das dazu, dass Du Dich nicht richtig konzentrieren kannst. Deshalb ist es ratsam, dass Du während einer Konzentrationsphase alle Ablenkungen weglegst (zum Beispiel das Handy, zu störende Musik oder das Radio). Arbeitest Du am PC, kannst Du die Tabs, die Du nicht brauchst, schließen. b) Ziele setzen und versuchen, sie zu erreichen Damit Du Dich besser auf das Hier und Jetzt konzentrieren kannst, ist es ratsam, dass Du Dir vor der Arbeit, vor dem Lernen oder Hausaufgaben machen, eine Liste mit Deinen Zielen aufschreibst. Was möchtest Du in dieser Stunde/an diesem Arbeitstag erreichen? Was steht auf der To-do-Liste? Was muss heute abgeschlossen werden? So kannst Du nach und nach alles abarbeiten und Dich voll und ganz auf das konzentrieren. Außerdem ist es für Meditierende empfehlenswert, eine Liste über die Dinge zu schreiben, die sie nachher noch machen wollen – so schwirren diese Verpflichtungen nicht die ganze Zeit im Kopf herum. c) Nutze positive Visualisierungstechniken Bilder, die im Kopf erzeugt werden, können sich auf die Stimmung und das Wohlbefinden auswirken. So kannst Du Dir während der Meditation auf dem Kissen beispielsweise einen Lichtstrahl visualisieren, der durch Deinen gesamten Körper fließt und ihn mit Liebe und Ruhe durchflutet. Das sorgt für Entspannung. Obendrein kannst Du Dir vorstellen, wie Dein Gehirn in goldigem Licht leuchtet und Du Dich dadurch besser konzentrieren kannst. Daneben kannst Du Dir vor Deinem inneren Auge visualisieren, wie Du alles erfolgreich schaffst und dadurch Selbstbewusstsein einladen. Daneben ist es toll, wenn Du Dich auf Dein drittes Auge (befindet sich zwischen den Augen) konzentrierst und dort Energie hinschickst, um Deine Intuition zu stärken, Am Abend kann es helfen, den vergangenen Tag geistig zu visualisieren, um ihn gut abschließen zu können. Durch diese aktiven Techniken schulst Du Deinen Verstand und den Fokus. Fazit Das regelmäßige Meditieren hat einen großen Einfluss auf Deine Konzentration. Zunächst hilft sie Dir dabei, mehr im Moment anzukommen. Auf der anderen Seite unterstützt sie Dich auch dabei, Ablenkungen leichter loszulassen und den Fokus auf das wirklich Wichtige zu richten. Toller Tipp am Schluss: Neben diesen Punkten solltest Du auch auf Deine Ernährung achten. B-Vitamine können sich positiv auf die Gesundheit im Gehirn auswirken. Meditierst Du regelmäßig? Wenn ja, hatte dies positive Effekte auf Deine Konzentrationsspanne?
Yoga zuhause

Ist Yoga zuhause etwas für dich?

von/ durch Nick am Aug 12 2023
Yoga zuhause Yoga zuhause zu üben, ist eine verführerische Idee, denn du hast etliche Vorteile davon - vor allem, wenn du dich schon ein bisschen auskennst. Wer Schichten oder lange arbeitet, hat oft keine Zeit, um Morgen- oder Abendkurse zu besuchen. Gibt es kleine Kinder und viele Termine, lockt die Möglichkeit, Yoga zuhause zu trainieren, umso mehr: Du träumst davon, dir persönliche Freiräume zu schaffen und dann in Ruhe zu arbeiten. Endlich Zeit für dich zu haben! Allerdings ist diese Vorstellung trügerisch, sofern du nicht konsequent bist: Am besten trainierst du auch zuhause zu bestimmten Zeiten und sorgst dafür, dass dich in dieser Zeit niemand stört. Dein Training muss nicht lange dauern, vielleicht hast du nur eine Viertelstunde am Morgen; doch bei mehreren Malen pro Woche kommst du insgesamt auch auf eine halbe, eine ganze oder sogar auf eineinhalb Stunden. Bleib also am Ball! Wir haben hier einige Punkte zusammengestellt, damit du klarer siehst, ob Yoga zuhause für dich geeignet ist: Du kannst Yoga zuhause üben, wenn du keine Zeit für eine Gruppe hast gern mit deinen Kindern üben möchtest bereits Vorkenntnisse in Yoga oder zumindest ein sehr gutes Körpergefühl hast diszipliniert genug bist etwas Platz freiräumen kannst die nötige Ruhe für deine Übungen findest beziehungsweise sie bei der Familie einfordern kannst ein paar Utensilien wie mindestens eine Übungsmatte besitzt Yoga zuhause hat etliche Vor- und (wie die meisten Vorhaben) - einige Nachteile: Zeit: Du übst, wann du Zeit dafür hast, und nur so viel, wie du möchtest. So sparst du Wege und Benzin und bist nicht zu einem meist 90 Minuten dauernden Programm verpflichtet. Auch kannst du mehrmals pro Woche kleinere Einheiten üben, statt nur einen Termin wahrzunehmen. Mancher kommt allerdings besser damit zurecht, dass es einen festen Wochentermin gibt; die Disziplin zuhause fehlt oft. Kosten: Du sparst die oft recht hohen Kursgebühren, natürlich auch Wegekosten. Dafür musst du dir eine Matte, eventuell Decken, Kissen und Kleidung sowie weitere Hilfsmittel selbst anschaffen, ebenso Bücher und DVDs mit Anleitungen. Lehrer: Vielen ist es lieber, von einem Lehrer angewiesen zu werden, als sich zuhause die Anleitungen selbst anzueignen. Allerdings musst du dann auch das umsetzen, was im Kurs gefordert wird, selbst wenn es dir nicht liegt. Können: Du brauchst zuhause nur Übungen zu machen, bei denen du dich sicher und gut fühlst. Auf der anderen Seite fehlt die Herausforderung, Neues auszuprobieren - es sei denn, du bist neugierig (und vorsichtig). Du solltest auf keinen Fall Übungen machen, die dich und deinen Körper gefährden - hier brauchst du jemanden an deiner Seite, der dich stützt oder dir sagt, ob die Haltung stimmt (nur die wenigsten besitzen privat einen großen Wandspiegel). Fortschritt: Durch die fehlende Anleitung gibt es meist weniger Fortschritte, sei es in der Ausübung einer bekannten Übung oder im Erlernen neuer mit höheren Schwierigkeitsgraden. Die Alternative: Du erstellst dir einen eigenen Trainingsplan. Umgebung: Es ist zuhause nicht immer einfach, eine ruhige, eher neutrale Umgebung zu schaffen. Mancher geht deshalb lieber in einen Kurs, auch um abzuschalten. Allerdings bieten wir einige Möglichkeiten, eine traumhaft-harmonische Atmosphäre zu schaffen: Probiere es beispielsweise mit unseren wundervollen Kerzen. Yoga zuhause zu üben ist sinnvoll, wenn es sich für dich richtig anfühlt und du dir über deine körperlichen Eigenschaften - auch über die Grenzen deines Körpers - im Klaren bist. Beim Yoga geht es nicht um Wettkampf und ein Schneller-höher-weiter, sondern um eine sehr individuelle Form der Bewegung und der Harmonie. Niemand ist so wie du, auch nicht beim Yoga! Wenn du Fragen hast, freuen wir uns über deinen Beitrag und werden sehr gern antworten! ©iStock.com/AndreyPopov
Yoga und gesunde Ernährung

Yoga und gesunde Ernährung

von/ durch Nick am Aug 12 2023
Yoga und gesunde Ernährung Wer intensiv Yoga praktiziert, beschäftigt sich früher oder später mit dem Thema Ernährung. Das liegt nicht nur daran, dass schnell deutlich wird, dass Mann oder Frau ca. 2 Stunden vor der Yogastunde keine schweren Mahlzeiten mehr zu sich nehmen sollten, da ein voller Magen bei der Ausführung der Asanas stört. Durch regelmäßige Yogaübungen verändern sich der Körper und die Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse. Yogis leben deshalb achtsamer, aufmerksamer und gesünder als viele ihrer Mitmenschen, die kein Yoga praktizieren. Was ist bei der yogischen Ernährung zu beachten? Welche Lebensmittel werden von Yogalehrern empfohlen und welche vermeintlichen Genussmittel gilt es zu meiden? Das dreigeteilte Ernährungssystem In der Philosophie des Yoga werden drei Arten von Lebensmitteln anhand ihrer spezifischen Eigenschaften unterschieden: tamasige Nahrung (steht für Trägheit), rajasige Nahrung (stellvertretend für Unruhe) und sattvige Speisen (sorgen für Leichtigkeit). Charakteristisch für die tamasige Nahrung ist das Fehlen wichtiger Vitalstoffe. Statt Energie zu spenden, entzieht sie diese dem Körper und lässt auch den Geist träge werden. Zur Gruppe der tamasigen Lebensmittel zählen unreife Früchte, verkochtes Essen und Fertiggerichte. Aber auch Fleisch und Fisch gelten als tamasig und sollten nach der Yogalehre vermieden werden. Alkohol, Tabak und Drogen sind ebenfalls tamasig. Rajasiges Essen sorgt für eine einen unruhigen Geist und Körper. Zur Gruppe der rajasigen Speisen zählen koffeinhaltige Nahrungsmittel, aber auch sehr scharfe Speisen, Zucker und weiße Mehlsorten. Auch zu schnell verzehrte und wenig gekaute Lebensmittel sind rajasig und sollten auf ein Minimum reduziert werden. Sattviges Essen gilt im Yoga als die ideale Ernährung. Sattviges verleiht neue Energie, beruhigt den Geist und enthält viele lebenswichtige Nährstoffe. Frische Produkte, am besten Rohkost, enthalten am meisten Lebensenergie, das sog. „Prana“. Vollkornprodukte, Gemüse, Nüsse, Obst, Milch, Kartoffeln und Hülsenfrüchte sind sattvig und gehören unbedingt auf den Speiseplan eines Yogis. Vielfalt statt Einseitigkeit Yogische Ernährung ist keine Diät, in der es darum geht, einem festen Speiseplan so exakt wie möglich zu folgen. Die Yogalehre wird der Tatsache gerecht, dass jeder Körper ganz unterschiedlich beschaffen ist und Menschen in verschiedenen Lebensphasen unterschiedliche Energiemengen in variablen Zusammensetzungen benötigen. Genau wie der Yoga-Übende ganz allmählich lernt, sanft in seine Asanas zu finden und diese korrekt und achtsam auszuführen, schult der Yogi sein Körpergefühl und spürt immer deutlicher, welche Ernährung seiner Gesundheit und seinem geistigen Wohlbefinden zuträglich ist. Mit der Zeit nehmen sattvige Lebensmittel ganz von alleine einen zentralen Platz im täglichen Speiseplan ein. Viel trinken und friedvoll essen Yogis sollten rund drei Liter Wasser oder Kräutertee pro Tag trinken. Wer geschmacksintensivere Getränke bevorzugt, kann klares Wasser mit einigen Blättern frischer Minze, Zitronenscheiben, etwas Ingwer oder frischen Gurkenscheiben aromatisieren. Bei der Auswahl der Speisen sind naturbelassene und frische Nahrungsmittel zu bevorzugen. Gelegentliches Fasten hilft gesunden Menschen, zu entschlacken und lässt Körper und Geist entspannen. Auch wenn es keine starren Gesetze der gesunden Yoga-Ernährung gibt, hilft vielen Yogis die folgende Faustregel: Man fülle den Magen zur Hälfte mit Nahrung, zu einem Viertel mit Wasser und lässt ein Viertel leer. Das aktiviert Geist und Körper. Der Verzicht auf Fleisch hat im Yoga etwas mit dem Ideal eines gewaltfreien Lebens zu tun. Eine Ernährung ohne Fleisch und Fisch bringt aber auch gesundheitliche Vorteile mit sich, wie Studien immer wieder bestätigen. Wer mehr über gesunde Ernährung und Yoga wissen möchte, kann seinen Yogalehrer um ganz spezielle Tipps bitten. Da es einige Parallelen zur ayurvedischen Ernährung gibt, empfiehlt sich auch der Besuch eines ayurvedischen Kochkurses. Einige Urlaubshotels und Privatkliniken bieten ayurvedische und yogische Speisen an. Wer seine Ernährung von Grund auf umstellen möchte, kann eine entspannende Yogareise zum Anlass nehmen, um sich in einer energetisierenden Atmosphäre selbst von den Vorzügen gesunder Ernährung zu überzeugen. ©iStock.com/maramicado
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Aller Anfang ist erstaunlich leicht: Yoga für Anfänger – Asanas (Körperübungen)

von/ durch Nick am Aug 12 2023
Yoga für Anfänger Der verletzte Pfau, einhändige Baumpose oder Skorpionhaltung im Handstand: Keine Sorge, solche Asanas verlangt dir als Yoga-Anfänger/in niemand ab. Nur sehr wenige Yogis beherrschen diese extremen Stellungen. Yoga kennt keinen Leistungszwang: Jede/r so, wie sie oder er mag. Beginne einfach damit, die Beweglichkeit behutsam mit einfachen Grundübungen zu steigern und dich auf die wohltuende Wirkung der Asanas zu konzentrieren. Alles andere ergibt sich mit der Zeit. Anfängergeeignete Yoga-Grundstellungen Es gibt ein gutes Dutzend Asanas, die sich in lockerer Abfolge besonders für den Einstieg eignen. Manche sehen auf Fotos oder beim ersten Zuschauen komplizierter aus, als sie in Wirklichkeit sind. Je nach Beweglichkeit und Körperverfassung kannst du die Übungen anpassen – am besten mit qualifizierter Anleitung. Als Anfänger/in zu Hause die ersten Asanas zu erlernen, ist zwar auch möglich, aber es fehlt die Kontrolle des Bewegungsablaufs und der Atmung von außen. Da dir niemand Tipps gibt, bist du auf dich allein gestellt und solltest darum besonders achtsam sein. Oftmals sind Videos hilfreich, zusätzlich kann ein großer Spiegel dir Aufschluss darüber geben, ob du die Körperübung richtig ausführst. Wir stellen dir fünf Asanas vor, die ein fester Bestandteil deines Übungsprogramms sein sollten. Der Sonnengruß (Surya Namaskar) Die ganzheitliche, dynamische Grundübung belebt auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene. Der Kreislauf kommt in Schwung, du spürst sofort neue Lebensenergie und Aktivität. Du kannst die Bewegungsabläufe des Sonnengrußes morgens ausführen und mit frischem Elan in den Tag starten, oder du setzt abends damit neue Energien frei. Der Sonnengruß ist mit seinen 12 Bewegungen eine ideale Aufwärmübung, die dich auflockert, harmonisierend wirkt und deinen Körper auf weitere Asanas vorbereitet. Die Kerze (Sarvangasana) Die Kerze, auch Umkehrhaltung genannt, muss nicht auf Anhieb kerzengerade gelingen. Es bedarf ein wenig Geduld und Übung, bis du dich richtig ausbalancieren und Beine und Zehenspitzen zwischen 10 und 60 Sekunden nach oben strecken kannst. Fortgeschrittene Yogis verharren 3 Minuten in dieser Übung, die den gesamten Körper zugleich entspannt und anregt. Die Zange (Paschimottanasana) Die Übung ist auch als sitzende Rumpfbeuge oder Vorwärtsbeuge bekannt. Wichtig ist die langsame und gleitende Ausführung, Beuge dich Wirbel für Wirbel vor und achte dabei darauf, dass die Beine gestreckt sind. Eine einzige ruckartige Bewegung kann leicht zu Zerrungen führen, erzwing darum nichts! Fortschritte stellen sich bei der Vorwärtsbeuge rasch ein, sodass es auch den meisten Anfängern recht schnell gelingt, mit dem Kopf auf den Knien liegend die Zehen anzufassen. Die Zange kräftigt die inneren Organe und die Bauchmuskulatur, löst Verspannungen in Wirbelsäule und Beinen und wirkt insgesamt vitalisierend. Der Baum (Vrkasana) Diese Asana verhilft dir zu innerer und äußerer Balance: Der Baum ist eine ausgezeichnete Haltungs- und Gleichgewichtsübung, die den Körper strafft, die Beinmuskulatur kräftigt, Selbstvertrauen fördert und die Seele harmonisiert. Bei der Ausführung musst du dich ganz auf dich und dein Ziel konzentrieren. Es ist eine ungemein motivierende Erfahrung, das Gleichgewicht immer sicherer zu finden und immer länger zu halten. Die Stellung des Kindes (Balasana) Zusammengerollt wie ein Kind im Mutterleib völlig entspannen und neue Kraft tanken: Diese Übung, für die auch die Bezeichnung „Zusammengerolltes Blatt“ üblich ist, löst körperliche und seelische Verkrampfungen und hat eine fast schon therapeutische Wirkung. Wenn du dein Yogaprogramm mit dieser Asana abschließt und einige Minuten in der Stellung verharrst, wirst du dich danach wie neugeboren fühlen – selbst wenn du anfangs müde und abgespannt warst. Worauf (nicht nur) Anfänger achten sollten Welche Asanas du auch auswählst, führe sie nicht direkt nach dem Essen aus. Andernfalls stellt sich schnell in unangenehmes Völlegefühl ein, vielleicht sogar von Übelkeit begleitet. Warte anderthalb, besser noch zwei Stunden, dann liegt dir die letzte Mahlzeit nicht mehr schwer im Magen. Achte auf eine behaglich warme Umgebung. Yoga ist kein Sport, der Raum sollte also nicht zu kühl sein. Beginne dein Yogaprogramm mit einer Entspannungsübung, einer Atemübung oder Meditation, um zur Ruhe zu kommen. Versuche nicht mit Gewalt, eine Position besonders lange zu halten oder eine Dehnung bis in den Schmerz hinein auszuführen. Das ist falscher, da kontraproduktiver Ehrgeiz. Mit Gelassenheit kommst du sicherer zum Ziel. Stell dir ein Programm zusammen, das Bewegungen und Gegenbewegungen ausgleichend kombiniert. Gehst du beispielsweise bei einer Übung ins Hohlkreuz, schafft eine Übung mit Rundrücken den Ausgleich. Als Yoga-Neuling bist du anfangs am besten in einem Yogakurs aufgehoben. Dort leiten dich professionelle Lehrer/innen an und du verinnerlichst die Übungen. ©iStock.com/Ridofranz
Kinderyoga im Kindergarten

Kinderyoga im Kindergarten: Ruhe-Inseln für die Kleinsten

von/ durch Nick am Aug 12 2023
Kinderyoga im Kindergarten Ein gleichbleibend hoher Lärmpegel, gestresste Erzieher/innen und Kinder, denen es schwerfällt, in der unruhigen Umgebung zur Ruhe zu kommen: So sieht der Alltag in vielen Kitas mit großen Gruppen aus. Umso wichtiger ist es, Kindern Phasen des Ausgleichs anzubieten. Eine großartige Möglichkeit, spielerisch Kraft zu schöpfen, aber auch Aggressionen und Stress abzubauen, ist Kinderyoga. Warum Kinderyoga auf Kindergartenkinder wohltuend wirkt Von den Yogastunden profitieren Kindergartenkinder und Erziehende gleichermaßen, denn ganz nebenbei schöpfen auch die Erwachsenen in den Stunden Energie und finden einen Weg zu mehr Gelassenheit. Aus diesem Grund ist Kinderyoga heute eine anerkannte Methode, die ebenso wie progressive Muskelentspannung und autogenes Training in der Früh- und Grundschulpädagogik angewandt wird. Die vielfältigen Wirkungen wurden wissenschaftlich erforscht und bestätigt, sodass Kinderyoga in immer mehr Kindergärten und Grundschulen Einzug hält. Werden Kinder bereits im Vorschul- und Grundschulalter an Yoga herangeführt, entwickeln sie spielerisch ihr Körpergefühl. Sie verbessern ihre Koordination, Motorik, Beweglichkeit und die Körperhaltung, nehmen sich bewusster selbst wahr und aktivieren körpereigene Kräfte. Durch Yoga lösen sich Verspannungen und Kinder üben unverkrampft, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren. Wie sich Yoga im Kindergarten in den Tagesablauf integrieren lässt Je nachdem, welche Art von Kinderyoga im Kindergarten eingeführt werden soll, variieren die Unterrichtsformen. An klassisches Hatha Yoga sollten ausgebildete Kinderyogalehrer/innen heranführen. In vielen größeren Städten arbeiten auf Kinderyoga spezialisierte Yogaschulen eng mit Kindergärten und Grundschulen zusammen. Alternativ können auch Eltern mit einer entsprechenden Ausbildung ehrenamtlich unterrichten. Dies kann beispielsweise anlässlich einer Projektwoche zur Bewegungsförderung geschehen, in der auch die Erzieher/innen geschult werden. So können diese nach Ablauf des Projekts die Yoga-Spielstunden mit ausgewählten Kinderyoga-Elementen fortführen. Für motivierte Erzieher/innen besteht darüber hinaus die Möglichkeit einer Fortbildung zum/zur Kinderyoga-Übungsleiter/in, um Kindergartenkinder selbstständig unterrichten zu können. Welcher zeitliche Rahmen ideal für Kinderyoga in Kitas ist In Kitas hat sich für Yogastunden, Yoga-Spielstunden und Yoga-Fantasiestunden eine Dauer von rund 45 Minuten als ideal für 3-6-Jährige bewährt. Vor- und Grundschüler können sich auch schon eine volle Stunde auf das Yogaprogramm konzentrieren. Eine günstige Tageszeit ist der späte Vormittag, nach ausgiebigem Spielen und Toben, aber noch vor dem Mittagessen. Um „runterzukommen“ und sich auf die Yogastunde einzustellen, beginnt diese üblicherweise mit Entspannungs- und Atemübungen. Diese kindgerechten Asanas sollten insgesamt nur wenige Minuten dauern und können von einer kurzen, die Fantasie beflügelnden und zugleich beruhigenden Naturgeschichte umrahmt werden. Die folgenden Asanas können auf dieser Geschichte aufbauen, zum Beispiel mit der Sonne, deren morgendlicher Gruß die Katze kitzelt und den Hund oder den Löwen weckt. Wenn die Sonne hoch am Himmel steht, wandert sie über eine Brücke und geht schließlich hinter einem großen Baum unter. Bei Sonnenuntergang sind genau 45 Minuten wie im Flug entspannt vergangen und es wird langsam Zeit für die Vorbereitung aufs Mittagsessen. Findet die Yogastunde nachmittags statt, sollte die Mittagsmahlzeit erst in Ruhe „sacken“ können, denn Yoga und ein voller Bauch vertragen sich nicht. Womit sich Yoga für Kindergartenkinder noch abwechslungsreicher gestalten lässt Es muss keinesfalls immer eine klassische Yogastunde sein, denn losgelöst aus einem festen Ablauf lassen sich einzelne Elemente sehr gut mit Bewegungsspielen und Tänzen verbinden. Sogar der beliebte Stuhlkreis eignet sich gut, wenn statt der Stühle Yogamatten oder Kissen auf dem Boden angeordnet werden und die Kinder eine bequeme Yoga-Sitzstellung einnehmen. Erzieher/innen, die im Rahmen der Bewegungsförderung Kinderyoga anbieten möchten, sollten einen Elternabend zum Thema veranstalten und die Eltern mit ins Yoga-Boot holen. Dann können die Kinder und Eltern am Wochenende und in den Ferien die Übungen auch gemeinsam zu Hause durchführen. ©iStock.com/_jure
Karma Yoga

Karma Yoga

von/ durch Nick am Aug 11 2023
Was ist Karma Yoga – was musst Du wissen? Karma-Yoga ist, wie der Name schon sagt, ein etwas anderer Yoga-Stil, den Du nicht zwingend auf der Yogamatte praktizieren musst. Das Karma-Yoga gehört zu den vier Yogawegen, der von vielen Yoginis und anderen spirituellen Menschen gegangen wird. In diesem Beitrag erfährst Du die wichtigsten Informationen und bekommst die Antwort, warum es sich lohnt, Karma-Yoga in Deinen Alltag zu integrieren. Denn wie man so schön sagt, eine gute Tat am Tag, macht Dein Leben viel schöner. Definition: Was ist Karma-Yoga genau? Viele Menschen haben das Ziel, zur Erleuchtung zu gelangen. Eine Möglichkeit könnte Karma-Yoga sein. Neben den drei anderen Wegen, Raja Yoga (das ist der herkömmliche Weg mit diversen Atemübungen, Asanas sowie Meditation), Bhakti Yoga und Jnana Yoga zählt Karma-Yoga zu einer effizienten Variante, sein Leben selbstloser und achtsamer auszurichten. Karma-Yoga kann auch als "Yoga der Tat" übersetzt werden, genauso spielt in diesen Yoga-Weg das Prinzip der Ursache und Wirkung rein. Das Ziel ist es, gutes Karma anzuhäufen und damit ein schönes Leben zu haben sowie anderen Menschen zu dienen. Ein sehr beliebter und weiser Yoga-Meister Swami Sivananda erklärte immer, dass er den jungen Yogis "Bettpfannen-Yoga" beibrachte. Seiner Philosophie nach konnten Schüler den Yoga-Weg am besten dadurch gehen, indem sie anderen dienten. Dies setzte er um, indem die Schüler im Krankenhaus die Pfannen der kranken Menschen ausleeren mussten. Die tägliche gute Handlung wirkte sich natürlich direkt auf die Spiritualität der Yogis aus. Kurz erklärt: Was ist Karma? In diesem Zusammenhang möchten wir Dir kurz erklären, was Karma bedeutet. Es wird auch als Gesetz von Ursache und Wirkung beschrieben. Auf jede Handlung folgt eine Konsequenz. Die Folge sorgt dafür, dass wieder gehandelt wird – somit beschreibt es eine ständige Abfolge von Handlungen. Das Gesetz wird vor allem im Hinduismus und Buddhismus befolgt, gleichzeitig zählt es zu den universellen Naturgesetzen, die jedes Menschenleben prägen, wenn auch unbewusst. Wer diesem Gesetz folgt, weiß, dass jede Handlung einen Samen setzt und die Folge früher oder später (in manchen Fällen auch erst im nächsten Leben) eintritt. Diese Tatsachen sollen keine Angst machen. Jeder Mensch macht Fehler und jeder hat Dinge getan, die er im Nachhinein bereut. Dennoch ist es ratsam, seinem Leben jetzt einen neuen Sinn zu geben. Dies gelingt mit einfachen Tipps, die Du im nachfolgenden Abschnitt kennenlernst. Wie kannst Du Karma-Yoga in Deinen Alltag integrieren? Nachdem Du jetzt verstanden hast, dass Du Dein Leben durch Deine Handlungen bewusst steuern kannst, solltest Du diese weise wählen. Mit etwas Übung fällt dies deutlich leichter; somit ist der erste Schritt zum Göttlichen leichter umsetzbar. a) Selbstlos handeln Einer der wichtigsten Punkte ist, dass Du beginnst, Dein Ego auszuschalten und aus einer selbstlosen Haltung zu handeln. Dies ist besonders am Anfang nicht so leicht. Mithilfe von diversen Meditationsübungen auf dem Kissen, Mantras oder Asanas spürst Du den Ruf Deines Herzens mehr; das Ego rückt in den Hintergrund. In diesem Zusammenhang kann das Reflektieren des eigenen Verhaltens sehr bedeutend sein. Oftmals handeln wir ego-basiert, obgleich wir es gar nicht wollen. Dies liegt daran, dass wir durch Muster oder Glaubenssätze geprägt sind, die uns so handeln lassen. Wenn diese jedoch aufgelöst sind, kann sich unser Verhalten verändern und das selbstlose Handeln gelingt deutlich einfacher sowie mit mehr Hingabe und Liebe. Selbstlos handeln bedeutet, dass wir unsere Wünsche nicht unbedingt an erste Stelle setzen. Gleichzeitig heißt es nicht, dass wir uns selbst vernachlässigen müssen. b) Tue jeden Tag etwas Gutes Eine tolle Übung kann es sein, dass Du jeden Tag bewusst etwas Gutes tust. Das kann alles Mögliche sein. Egal, ob Du einer älteren Frau über die Straße hilfst, jemanden ein offenes Ohr anbietest oder einem ärmeren Menschen etwas zum Essen schenkst. Auch ein Lächeln kann oft Wunder wirken. Dieser Punkt macht so viel Unterschied und dennoch ist er leicht in den Alltag integrierbar. c) Helfe anderen: Entdecke Deine soziale Seite Je nachdem, welche Lebensverhältnisse Du hast, kannst Du Dich sozial engagieren. Du kannst Projekte mit Geld oder Deiner Zeit unterstützen. Wenn Du noch engagierter bist, kannst Du ein eigenes Projekt ins Leben rufen. d) Selbstliebe, Urvertrauen und Gleichmut erhöhen Um authentisch und ehrlich agieren zu können, ist es bedeutend, dass Du Deine Selbstliebe und Deinen Selbstwert stärkst. Erst dann nämlich wirst Du spüren, dass Du die Taten mit einer anderen Motivation machst. Du kannst viel besser entscheiden, was Du warum machst und damit noch selbstloser handeln. Neben Selbstliebe zählen auch Gleichmut sowie Urvertrauen zu den Grundpfeilern vom Karma-Yoga. Wer dem Leben vertraut, kann deutlich selbstloser und angstloser handeln. Gleichmut bezeichnet eine Gelassenheit: Wer gleichmütig ist, kann in schwierigen Situationen mehr bei sich und positiver bleiben. Du bewertest die Situationen nicht mehr mit "gut" und "schlecht", was sehr viel Leichtigkeit in Dein Leben bringt. ACHTUNG: Das solltest Du vermeiden Wenn Menschen etwas Gutes tun, erwarten sie manchmal Anerkennung von außen. Das heißt, dass Du eine gute Tat vollbringst und Dir dann Wertschätzung wünschst. Dies ist vollkommen menschlich, dennoch sollte dies nicht im Vordergrund stehen. Viel wichtiger ist, dass Du es der Zufriedenheit halber machst. Du wirst sehen, dass Du mit der Zeit ausschließlich mit der Tat so viel Dankbarkeit und Zufriedenheit spürst, dass Du die Anerkennung im Außen nicht mehr benötigst. Praktizierst Du bereits Karma-Yoga? Wenn ja, was machst Du und wie geht es Dir damit?
Was bedeutet Yoga für Dich?

Was bedeutet Yoga für Dich?

von/ durch Nick am Aug 10 2023
Was bedeutet Yoga für Dich? Stelle diese Frage 1000 Yogis, und Du erhältst 1000 verschiedene Antworten. So viele Yoga-Formen, so viele Yoga-Schulen, so viele Yoga-Richtungen, unzählige individuelle Deutungen – und mittendrin Du. Unmöglich, Dir eine umfassende und allgemeingültige Definition vorzugeben. Natürlich kannst Du die Wortherkunft aus dem Sanskrit zugrunde legen und landest dann unweigerlich bei der komplexen philosophischen Lehre. Aber musst Du alle Darshanas der indischen Philosophen kennen und die Yoga-Philosophie komplett verinnerlicht haben, um Yoga praktizieren zu können? Brauchst Du zwingend einen Lehrer? Nein, denn Dein persönlicher Yoga-Weg kann ganz individuell motiviert sein und Dich anders führen. Der ganzheitliche Yoga-Blick auf Körper, Geist und Seele Yogaübungen stärken Dich auf verschiedene Art und Weise. Und das Beste: Deine Erwartungen an diese Kraftquelle stehen immer im Einklang mit Deinen Bedürfnissen! Darum wirst Du intuitiv den für Dich richtigen Ansatz wählen. Weitet sich Dein Blick, eröffnen sich Dir viele Abzweigungen und Du kannst auf die Richtung Deines Weges als praktizierender Yogi jederzeit Einfluss nehmen. Es gibt keinen besseren oder schlechteren Weg, ebenso wenig wie einen richtigen oder falschen. Genau darin liegt der Reiz: Du bist völlig frei, Deinen eigenen Stil zu finden. Körperbetonte Schulen Angenommen, für Dich stehen Vitalität und Fitness im Vordergrund: Dann ist Dein Ausgangspunkt oft das körperbetonte Hatha Yoga mit seinen ruhigen Körperstellungen, den Asanas. Dazu gehören das Erlernen von Atemtechniken durch Pranayama-Übungen und einfache Formen der Meditation. Möchtest Du Dich in dieser Richtung weiterentwickeln, eröffnen sich Dir mit Ashtanga-, Vinyasa- und Power-Yoga-Systemen neue Dimensionen. Nachdem Du mit den ruhenden Positionen vertraut bist, übst Du dynamisch fließende Bewegungen. Traditionelle und klassisch-moderne Schulen Du strebst nach innerer und äußerer Harmonie? Dann wirst Du Dich zu den integrierenden Yogasystemen der Yogameister Sivananda und Vishnudevananda oder zum Kundalani-Yoga hingezogen fühlen. Hier haben die spirituelle Komponente und die Schulung des Körpers den gleichen Stellenwert. Asanas, reinigende Atemtechniken, Selbsterfahrung, Meditation sowie Freisetzung und Lenkung der Energien – viele Einflüsse finden hier mit unterschiedlichen Schwerpunkten zusammen. Meditative und ganzheitliche Schulen Wenn Du Dein innerstes Wesen erkunden und Selbsterkenntnis erlangen möchtest, kannst du mit geistig-yogischer Herangehensweise meditieren. Es gehören nicht unbedingt Asanas dazu, um ein Yogi im Geiste zu sein. Vielleicht gehörst Du eher zu den philosophischen Yogis jenseits von Yogamatte und Yogakurs. Dein Weg führt Dich zu den Yamas, den Prinzipien für ein harmonisches Zusammenleben im yogischen Sinne. Den eigenen Yoga-Weg erkunden Mit jedem Richtungswechsel erweiterst Du Deinen Erfahrungsschatz. Irgendwann wirst Du dort angelangt sein, wo Du Dich als Yogi gut aufgehoben fühlst. Und ganz gleich, ob Du das große Ganze siehst oder Dich einfach nur entspannen und wohlfühlen möchtest: Yoga bietet Dir die wertvolle Chance, zu erkennen und zu praktizieren, was Dir gut tut. ©iStock.com/byheaven
Meditation - innere Frieden

Innerer Frieden durch Meditation

von/ durch Nick am Aug 02 2023
Meditation - innere Frieden Durch Meditation das Leben gelassen und ruhig genießen Unser Leben ist im Alltag häufig von Hektik und Stress geprägt. Eine Flut an Informationen und Aufgaben stürzt auf uns ein, wir fühlen uns überfordert. Unsere Leistungsfähigkeit nimmt ab und damit auch unsere Lebensfreude. Wir sind kaum noch in der Lage, neue Energie aufzubauen. Selbst der Feierabend ist mit Problemen und Pflichten ausgefüllt. Wer sich selbst und sein Leben in diesen Ausführungen erkennt, für den ist es dringend an der Zeit, etwas für sich und seine innere Ruhe zu tun. Meditation kann da wie ein kleines „Wundermittel“ wirken. Kann man sich darauf einlassen, führt das dazu, in kurzer Zeit seine innere Ruhe, Gelassenheit und Lebensfreude wiederzufinden. Was ist Meditation? Negativ eingestellte Menschen, die sich nicht hinreichend damit beschäftigt haben und Meditation nur als Schlagwort kennen, stellen diese wundervolle Methode oft in die esoterische Ecke. Das Wort Meditation stammt von der lateinischen Bezeichnung „meditari“ und heißt so viel wie nachsinnen, überlegen und nachdenken. Der Geist soll sich sammeln und beruhigen. In den westlichen Ländern wird das allgemeine Wohlbefinden durch Meditation erreicht. Das Ziel ist es, die Muskulatur und den Geist zu entspannen, um sich körperlich und seelisch wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Durch gezielte Übungen können wir lernen wieder "Eins" mit uns selbst zu sein. Schon vor Tausenden von Jahren haben weise Menschen entdeckt, dass Meditation uns lehrt, unsere Ängste und Sorgen loszulassen. Meditation richtig angewandt, ist eine Kunst, sich dem Augenblick zu öffnen. Für einige von uns wirkt es sicher im ersten Moment wie ein kleines Wunder, wenn der Geist entspannt und der Stress oder die Ängste von uns abfallen. Eigentlich ist es aber nur eine Methode, unseren Geist und unseren Körper zu beruhigen. Mit ein bisschen Übung kann jeder die Übungen erlernen und anwenden. Ruhe und Gelassenheit finden Wenn uns Stress, Sorgen und Ängste plagen, sollten wir dringend etwas für unsere innere Ruhe tun. Ansonsten entfernen wir uns immer mehr von unserem eigenen „Ich“. Wir werden gereizt und können uns schlecht auf das Wesentliche konzentrieren. Spätestens jetzt sollten wir durch tägliche Meditation wieder in Kontakt mit uns selbst kommen. Meditation ist eine anerkannte Methode gegen Stress und keinesfalls esoterische Spinnerei. Wir sind über unser Smartphone zu jeder Minute des Tages zu erreichen. Warum sollten wir unsere seelische Verfassung nicht auch zu jeder Minute gezielt entspannen lassen? Durch die Meditation haben wir unsere mobile Oase der Ruhe und Ausgeglichenheit immer in uns. Wir müssen sie nicht aufladen oder mit uns herumtragen, wir können sie überall anwenden. Sie kostet uns kein Geld, nur täglich ein wenig Zeit und Übung. Unser Körper tankt Energie, kann sich entspannen und unsere Kraft kehrt zurück. Es ist ganz einfach, unser körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden zu steigern. Nur wenige Minuten täglich reichen aus Die positive Wirkung der Meditation entfaltet sich dann, wenn wir uns täglich etwa 15 Minuten Zeit nehmen, um in aller Ruhe zu meditieren. Unserem Unterbewusstsein gefällt es am besten, immer zur gleichen Zeit zu meditieren, dadurch wird der Effekt noch verstärkt. Schon nach kurzer Anwendungsdauer stellen wir fest, dass wir wesentlich ruhiger werden sowie toleranter und lebendiger sind. Wir werden durch die Meditation auf ganz natürliche Weise ausgeglichen und gelassen, ohne dass wir zu Beruhigungsmitteln greifen müssen. Wer vor einer schwierigen Aufgabe oder einer Prüfung meditiert, geht mit weniger Ängsten in die Situation hinein und meistert sie mit Ruhe und Gelassenheit. Ein wenig Übung reicht aus und jeder kann zu jeder Zeit und an jedem Ort meditieren. ©iStock.com/FotoMaximum
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Wie man durch Yoga den Energiefluss im Körper aktiviert

von/ durch Stefan am Jul 28 2023
Wie kannst Du mit Yoga den Energiefluss im Körper aktivieren? Der heutige Alltag schlaucht: ein harter und intensiver Job, der Haushalt, in dem viel gemacht werden muss, Kinder, die Aufmerksamkeit und Begleitung benötigen und der eigene Körper und Geist, die Ruhe und Entspannung wünschen. Sind zu viele To-dos auf der Liste, kann es dazu kommen, dass Du Dich müde, ausgelaugt und erschöpft fühlst. In diesem Zusammenhang kannst Du sicher sein, dass Dir Lebensenergie (Prana) fehlt und diese in Deinem Körper nicht so zirkuliert, wie es sein sollte. Dieser Beitrag zeigt Dir heilsame Übungen sowie wertvolle Tipps, die Dich dabei unterstützen, die Lebensenergie zu verstärken. Was ist Lebensenergie? Viele Yogis haben das Bewusstsein, dass sie weit mehr als der Körper sind und demnach auch ein Energiefluss da ist, der uns bestärkt oder bei fehlendem Fluss müde und erschöpft fühlen lässt. Lebensenergie (Prana) ist genau diese Energie, die den Körper am Leben hält. Ist diese weg, dann stirbt der Mensch. Um möglichst vital, fit und gesund zu sein, solltest Du darauf achten, dass Du Dich um Deine Lebensenergie kümmerst. Was sind Chakren? In diesem Zusammenhang spielen die Chakren eine bedeutende Rolle. Das Chakra bezeichnet ein sogenanntes Energierad, das sich in Deinem Körper befindet und sich dreht – sie gelten als Zentrum der Lebensenergie. Ein normales menschliches Auge kann diese nicht erkennen, feinfühlige Menschen können sie jedoch erspüren oder in einigen Fällen sogar sehen. In Wirklichkeit gibt es eine Vielzahl derselben, dennoch zählen wir sieben Stück zu den Hauptchakren, die je nach Lehre von anderen bedeutungsvollen ergänzt werden. Die sieben Hauptchakren befinden sich direkt an der grobstofflichen (sowie feinstofflichen) Wirbelsäule (sushumna) und versorgen den gesamten Körper mit Energie. Daneben liegen die beiden Nadis (Ida Nadi und Pingala Nadi). Sie reichen vom Kopf (Scheitelchakra) bis zum Steißbein (Wurzelchakra). Das Wissen der Chakren stammt aus Jahrtausend alte Lehren (vedische Schriften). Die Energie in Deinen Chakren ausgleichen und stärken Es gibt viele verschiedene Techniken und Yoga-Haltungen, um die Energie in Deinen Chakren auszugleichen und Dir damit mehr Kraft zu verleihen. Das fördert die geistige, körperliche und seelische Gesundheit und lässt Dich vitaler und fitter fühlen. Welche Übungen kannst Du machen, um den Energiefluss zu stärken? a) Wurzelchakra (Muladhara Chakra) Für dieses Chakra ist der Schmetterling dienlich. Du setzt Dich hin und gibst Deine Fußsohlen zusammen, während Deine Knie nach außen zeigen und auf Deiner Matte aufliegen. Du greifst Deine Füße und konzentrierst Dich auf eine aufrechte Sitzposition. Nun fokussierst Du auf den Punkt Deines Steißbeins. Hier entsteht ein visualisierter Energiewirbel, der in der Farbe Rot leuchtet. Spüre, ob Du die feinstoffliche Energie wahrnehmen kannst. Du kannst Deine Beine von oben nach unten bewegen und damit noch mehr Energie erzeugen. b) Sakralchakra (Svadhisthana Chakra) Für die halbe Taube bringst Du Dein rechtes Knie nach vorn und legst es direkt auf Deiner Matte ab. Das heißt: Dein Bein liegt flach auf der Matte und Dein Fuß zeigt in Richtung der Hüfte der linken Seite, das rechte Knie liegt auf Deiner rechten Körperseite (fast 90 Grad Winkel). Das linke Bein ist nach hinten gestreckt. Die Hüftknochen müssen gerade nach vorn gerichtet sein. Wenn Du magst, kannst Du unter Dein Hinterteil ein Kissen geben, um die Haltung zu stabilisieren. Deine Hände stützen sich vorn ab und Dein Oberkörper darf in Richtung Matte gehen. Die Folge ist, dass sich Dein Becken lockert; während Du in dieser Position bist, konzentrierst Du Dich auf das Sakralchakra und atmest tief ein und aus. Visualisiere die Farbe Orange. Halte diese Position für wenige Minuten und wechsle dann die Seite. c) Solarplexus (Manipura Chakra) Um die Kundalini Energie in diesem Chakra zu stärken, kannst Du die Drehung machen. Du beginnst im Sitzen. Dafür stellst Du Deinen rechten Fuß neben das linke Knie auf. Dann legst Du Deinen linken Arm um das rechte Knie. Nun atmest Du tief ein und hebst den rechten Arm in die Luft und drehst Dich nach rechts auf, die rechte Hand liegt auf dem Boden. Während Du in dieser Haltung bist, fokussierst Du auf die gelbe Farbe des Sonnengeflechts und atmest tief in Deinen Bauchraum ein und aus. Nach wenigen Minuten wechselst Du die Seite. Der Vorteil dieser Haltung ist, dass sich diese auf alle Energiezentren auswirkt. d) Herzchakra (Anahata Chakra) Für die Kobra legst Du Dich auf Deinen Bauch und hebst Deinen Oberkörper leicht an. Die Unterarme liegen direkt auf Deiner Matte. Die Hände sind direkt unter den Schultern und der Brustkorb sowie der Kopf heben sich leicht an – ohne den Nacken zu überspannen. Wichtig ist: Während dieser Haltung musst Du Deinen Rücken und Deinen Hintern anspannen. Du konzentrierst Dich während der Yoga-Übung auf Dein Herzchakra, atmest tief ein und aus und visualisierst die grüne-rosa Farbe. Du kannst für wenige Minuten in der Haltung bleiben. e) Kehlkopfchakra (Vishuddha Chakra) Um dieses Chakra zu energetisieren, kannst Du den Schulterstand machen. Du legst Dich auf den Rücken und streckst Deine Beine aus. Nun hebst Du beim nächsten Atemzug Dein Gesäß sowie Deine Beine an und streckst sie in die Luft. Auf dem Boden liegen lediglich Dein Kopf sowie der obere Teil des Rückens auf. Deinen unteren Rücken kannst Du mithilfe Deiner Hände stabilisieren. Wenn Du diese Haltung öfter übst, tust Du Deinem Kehlkopfchakra etwas Gutes. Um von dieser Wirkung zu profitieren, solltest Du während der Haltung das Energiezentrum in der Farbe hellblau fokussieren. Außerdem wirkt es sich positiv auf die Schilddrüsenfunktion aus. Mit der Zeit kannst Du immer länger in dieser Haltung bleiben, anfangs könnte die Haltung anstrengend sein. f) Stirnchakra, Drittes Auge (Ajna Chakra) Die Kindhaltung ist perfekt, um Dein Stirnchakra zu reinigen und den Fluss der Kundalini Energie wieder herzustellen. Hierfür hockst Du Dich auf Deine Matte und legst Deinen Oberkörper flach auf den Boden. Deine Arme zeigen entweder nach hinten oder vorn. Wichtig ist, dass Du alles loslässt und Dich der Haltung vollkommen hingibst. Gleichzeitig kannst Du die Yoga Energie im Stirnchakra in der Farbe Indigoblau visualisieren. Achte darauf, dass Du Dich stets in Achtsamkeit übst. g) Scheitelchakra (Sahasrara Chakra) Für die Aktivierung Deines Scheitelchakras ist es ratsam, regelmäßige Meditation zu praktizieren. Setze Dich bequem auf Dein Lieblingskissen und konzentriere Dich auf Deinen Atem. Atme tief ein und aus und visualisiere einen Lichtstrahl am oberen Kopf. Wenn Du möchtest, kannst Du diese Praxis mit Pranayama abrunden, so kannst Du Dich noch besser öffnen. Wie kannst Du Deine Kundalini Energie noch leichter fließen lassen? Neben diesen wertvollen Asanas gibt es natürlich noch weitere Tipps, um den Fluss von Prana in Deinem System zu fördern. Eine gesunde Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse ist essenziell, um Dich vital und energetisiert zu fühlen. In diesem Zusammenhang sind Wildkräuter hilfreich, um Dich mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Daneben ist genügend Schlaf bedeutend, um viel Energie zu haben. Du solltest häufig in die Natur und an die frische Luft gehen, um Dich aufgeladen zu fühlen. Genieße die Zeit in der Sonne, im Regen, bei Kälte und Wärme, um Dich wieder richtig mit Dir zu verbinden und Dein Gefühl und Deine innere Stimme besser wahrzunehmen. Außerdem stärkst Du damit Dein Herz-Kreislauf-System. Hast Du bereits mit der Aktivierung Deiner Chakren gearbeitet? Hast Du mithilfe dieser Yoga-Übungen einen Unterschied feststellen können?
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Feng-Shui Nuance-Kerzen als einzigartige Geschenkidee

von/ durch Stefan am Jul 24 2023
Feng-Shui befasst sich mit der räumlichen Anordnung und Ausrichtung in Bezug auf die Energieflüsse. Die Grundsätze des Feng-Shui zielen auf eine ausgewogene, harmonische Umgebung ab, von der angenommen wird, dass sie positive Energien anzieht und dadurch das individuelle Wohlbefinden, den Wohlstand und die Beziehungen verbessert.  Foto von Shashi Chaturvedula auf Unsplash Feng-Shui verkörpert Farben und Elemente Bei der Anwendung von Feng-Shui werden bestimmte Farben, Elemente und gerade Zahlen verwendet, um eine optimale Raumgestaltung zu erreichen, die die Energie der Natur nutzt und Gesundheit und Glück fördert. Diese Jahrhunderte alte chinesische Kunst, die den Menschen mit seiner Umgebung in Einklang bringt, hat sich im Westen als ein Ansatz zur Förderung von Frieden und Wohlstand durchgesetzt. Ein solcher Weg, diese positiven Energien zu manifestieren, sind Feng-Shui Nuance-Kerzen. Diese für ihre spirituelle Symbolik und Ästhetik geschätzten Produkte bieten ein einfaches, aber effektives Mittel, um die Prinzipien des Feng-Shui in jeden Bereich zu integrieren. Was sind Feng-Shui Nuance-Kerzen? Diese einzigartigen Nuance-Kerzen werden mit Bedacht entworfen und sorgfältig hergestellt, um den Grundprinzipien des Feng-Shui zu entsprechen. Sie sind in verschiedenen Farbtönen erhältlich, die die fünf Elemente des Feng-Shui – Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz – aufgreifen, die jeweils bestimmten Farben entsprechen. Diese Elemente stehen für unterschiedliche Energien, und die Wahl von Kerzen in Farben, die dem persönlichen Element des Empfängers entsprechen, können Harmonie und Gleichgewicht fördern. Feuer symbolisiert Leidenschaft und hohe Energie, dargestellt durch Rot, Rosa und Violett. So kann eine rote Kerze ein bemerkenswerter Liebesbeweis sein.  Erde steht für Stabilität, ausgedrückt in Hellgelb und Braun; ein ideales Geschenk, um Trost und Stabilität zu spenden. In einer hübschen Geschenktüte verpackt, werden Sie die Aufmerksamkeit des Beschenkten in jedem Fall auf sich ziehen. Geschenk- oder bedruckte Papiertüten kaufen stellt auch kein Problem dar, da sie weit verbreitet auf dem Markt erhältlich sind. Metall im Feng-Shui symbolisiert Klarheit und Präzision, eingefangen in Weiß und Grau, und ist damit ebenfalls ein sinnvolles Geschenk, um zu Neuanfängen oder neuen Projekten zu inspirieren.  Wasser, das für Weisheit und Gelassenheit steht, wird durch Blau und Schwarz dargestellt und ist ein passendes Geschenk für jemanden, der Frieden schätzt. Holz schließlich, das für Wachstum und Vitalität steht, wird durch Grüntöne verkörpert – eine perfekte Geste für jemanden, der einen neuen Lebensabschnitt beginnt. Der Duft einer Kerze spielt im Feng-Shui ebenfalls eine wichtige Rolle Nuance-Kerzen gibt es in verschiedenen Duftrichtungen, die jeweils ihre eigene Bedeutung haben. Lavendel zum Beispiel schafft eine entspannende Atmosphäre, Rose kann die Stimmung heben und die Liebe kultivieren, während Zitrusdüfte verjüngend und belebend wirken können. Da Nuance-Kerzen aus natürlichen Materialien hergestellt werden, sind sie zudem frei von Schadstoffen, was die Betonung des Feng-Shui auf saubere, unverfälschte Energie unterstreicht. Das stilvolle und anspruchsvolle Design der Kerzen macht sie zu mehr als nur einer Kerze. Die schicke Verpackung zeugt von sorgfältiger Überlegung und macht sie zu einer attraktiven Geschenkoption.  Die minimalistische Ästhetik der Kerzen fügt sich nahtlos in jede Einrichtung ein und macht sie zu einer vielseitigen Wahl für jeden Beschenkten. Aufgrund ihrer vielschichtigen Anziehungskraft sind Nuance-Kerzen ein ideales Geschenk für verschiedene Anlässe.  Ob zur Einweihungsparty, zum Geburtstag, zum Jubiläum oder zu einem beruflichen Meilenstein – die Kerzen bringen Ruhe, Ausgeglichenheit und positive Schwingungen in das eigene Leben. Sie stellen eine Verkörperung von Gedanken, Geist und Eleganz dar. Eine Verschmelzung von Bildern, Düften und Energien macht sie zu einem ausgesprochen sinnvollen und erfrischenden Geschenk.
Die Vorbeuge aus dem Stand: Uttanasana

Die Vorbeuge aus dem Stand: Uttanasana

von/ durch Nick am Jul 06 2023
Die Vorbeuge aus dem Stand: Uttanasana Uttanasana, auch stehende Vorbeuge oder die Vorbeuge aus dem Stand genannt, gilt als einfache Übung im Yoga. Wichtig ist aber die richtige Technik und korrekte Ausführung. Vorbeugen im Yoga: Wie funktioniert die Uttanasa-Haltung? Uttanasa gehört zu den Yoga-Übungen, die im Stehen ausgeführt werden. Ausgangshaltung ist die Berghaltung (Tadasana): Stehe stabil auf Fersen und Fußballen, mit geschlossenen Beinen. Die Arme werden seitlich vom Körper gehalten. Beuge dich nun beim Ausatmen nach vorne. Das Becken wird dabei nach vorne gekippt, die Beine bleiben gerade. Bei jedem weiteren Ausatmen sollte der Oberkörper gestreckt und verlängert werden, bis du idealerweise die Handflächen seitlich links und rechts der Füße auf den Boden legen kannst. Drücke nicht mit Kraft nach unten, sondern lasse Oberkörper, Kopf und Nacken bewusst locker. Bleibe anfangs 30 Sekunden lang in der Uttanasa-Haltung, später kann die Zeit verlängert werden. Zum Beenden der Übung, lege die Hände an die Hüften und richte dich beim Einatmen mit geradem Rücken wieder auf. Die Wirkung von Uttanasana Uttanasana ist oft ein Teil von Übungsabläufen im Yoga, kann aber auch einzeln ausgeführt werden. Die Übung wirkt auf Oberschenkel, Rücken, Nieren, Becken, Herz, Gehirn und Nervensystem. Regelmäßig ausgeführt verbessert Uttanasana deine Haltung und die Beweglichkeit von Becken und Wirbelsäule. Die Übung kräftigt Knie und Beinmuskulatur und dehnt die Rückseite der Waden, der Oberschenkel und den unteren Rücken. Verspannungen im Nacken und Rückenbereich werden gelöst. Besonders eignet sich diese Asana dann, wenn du gestresst bist. Sie hilft dir, wieder in die Balance zu kommen. Sie beruhigt Nerven und Geist. Uttanasana eignet sich deshalb gut, um Stress abzubauen. Bei Müdigkeit oder psychischen Problemen ist diese Übung ein idealer Bestandteil des Yoga-Programms. Auch bei Verdauungsproblemen und Menstruationsschmerzen kann Uttanasa lösend und lindernd wirken. Wichtig ist auch, dass die stehende Vorbeuge mit einem Gefühl des Loslassens verbunden ist. In der vornübergebeugten Haltung lässt du die Schwerkraft wirken und verharrst in einer Haltung der Demut, die beruhigend und entspannend wirkt. Tipps für Anfänger und für die richtige Ausführung Uttanasa gilt als relativ einfache Yoga-Übung. Für Anfänger und Menschen mit wenig flexibler Muskulatur ist die Haltung anfangs jedoch sehr ungewohnt. Auch bei Rückenproblemen ist Vorsicht geboten. Mit einigen einfachen Tipps kann jedoch jeder Uttanasa schmerzfrei und entspannt ausführen.     Wird dir bei dieser Asana schwindlig oder bekommst du Kopfschmerzen? Dann verkürze die Übung und achte besonders auf eine ruhige, tiefe und gleichmäßige Atmung.     Ziehe nie mit Kraft nach unten. Der Oberkörper hängt locker nach unten. Die Dehnung entsteht alleine durch dein Körpergewicht. Das entstehende Dehnungsgefühl ist normal, auch wenn es von Anfängern oft als unangenehm empfunden wird. Echte Schmerzen dürfen aber nicht auftreten.     Wer anfangs nicht einmal mit den Fingerspitzen auf den Boden kommt, muss sich keine Sorgen machen. Die Beweglichkeit nimmt bei regelmäßiger Durchführung von Uttanasana mit der Zeit ganz von selber zu. Wichtiger ist es, die Übung achtsam durchzuführen.     Wichtigster Tipp: Bei leichten Rückenproblemen oder verkürzter hinterer Oberschenkelmuskulatur, anfangs einfach die Knie beugen. Wichtig ist die korrekte Ausführung, nicht das Strecken der Beine. Beuge dich immer aus der Hüfte heraus nach vorne. Das Gewicht liegt auf den Beinen, nicht auf dem unteren Rücken.     Bei starken Rückenschmerzen oder Verletzungen der Knie oder Oberschenkel, solltest du lieber auf andere Übungen ausweichen. Bild © fizkes
Buch, CD, DVD und Video: Yoga abwechslungsreich trainieren

Buch, CD, DVD und Video: Yoga abwechslungsreich trainieren

von/ durch Nick am Jul 05 2023
Buch, CD, DVD und Video: Yoga abwechslungsreich trainieren Yoga ist in, hipp und angesagt, gehört unbedingt dazu. Jeder scheint Yoga zu betreiben, bevorzugt das weibliche Geschlecht, das mit seiner Yogatasche unterwegs ist zum nächsten Kurstermin. Dabei hören wir unzählige Aussagen, warum sich wer für Yoga entscheidet; übrigens am liebsten in einem Kurs, ob VHS, privates Institut oder selbstständige Yogaschulen. Es entsteht das Gefühl, es handele sich um mehr als eine Mode, quasi um einen neuen Kult - und das im 21. Jahrhundert und angesichts der Tatsache, dass Yoga bereits Jahrtausende alt ist. Bei uns im Westen erlebt es derzeit einen echten Hype, den wir jedoch gern aufnehmen und genießen. Dabei beleuchten wir heute die Medienangebote für dein Hometraining. Also zünde dir eine Kerze an und lies weiter. Anschließend entscheidest du, wie du deine privaten Yogastunden zukünftig gestalten willst. Zu Hause trainieren Es geht natürlich auch ohne Kurs, vor allem bei knapper Zeit und der Unlust, in einer Gruppe zu trainieren. Vielleicht ist dir auch nicht danach, abends nach der Arbeit noch einmal außer Haus zu gehen; oder du bist mit einer Einheit von eineinhalb Stunden pro Woche nicht zufrieden, weil du einen anderen Rhythmus brauchst. Das Training zu Hause ist für manch einen weniger cool, denn es erfordert Disziplin, Ausdauer und die vollständige Beschränkung auf sich selbst, ohne den Ansporn durch andere. Ein Kurs stellt gleichzeitig einen Trainer bereit, der Fehlhaltungen korrigiert und vielleicht den Tick Anstrengung mehr von dir fordert, den du ansonsten zu Hause nicht aufbringen würdest. Andererseits bietet der Medienmarkt eine Fülle an DVDs, Büchern und CDs, mit deren Hilfe du dein eigenes Programm absolvieren oder das Vorgesprochene/Vortrainierte auf heimischer Matte nacharbeiten kannst. Von Promi-Videos über Anfängerbücher bis zur Entspannungsmusik ist eine unübersehbare Fülle auf dem Markt. Die Präsentationen selbst ernannter Gurus, ganzheitlicher oder rein wirtschaftlich orientierter Anbieter zeigen unterschiedliche Kompetenzen und Übungsansätze. Es ist also nicht einfach, das optimale Programm für dich zu finden. Die Vielfalt nutzen Du kannst die unterschiedlichen Medien abwechselnd nutzen oder bei einer einzigen Kategorie bleiben, eventuell sogar nur ein einziges Buch oder Video nutzen. Fündig wirst du in Buchhandlungen, Bibliotheken, Videotheken, Musikhandlungen, größeren Kaufhäusern und Drogeriemärkten, auf Flohmärkten und natürlich im Internet. So erhältst du online Gebraucht- und Neuware, kannst Shops und Tauschportale nutzen. Versuche es auch mit YouTube-Videos und Streamingangeboten. Preiswerte Anbieter sind Biblio-/Filmotheken, denn in deinem Jahresbetrag sind unendlich viele Ausleihen möglich. Dies ist in gut sortierten Häusern eine ausgezeichnete Idee, um Yoga über mehrere Medien kennenzulernen, auf Dauer wirst du dir aber selbst etwas kaufen wollen. Bücher haben den Nachteil, dass du nicht gleichzeitig lesen und üben kannst, das Buch muss immer griffbereit sein. Dafür brauchst du hier keine Pausentaste und kannst alles problemlos, in stiller Arbeit und jederzeit durcharbeiten. Manche Bücher werden so gebunden, dass sie aufgeschlagen liegen bleiben. Eine Videoanleitung oder Hör-CD lässt dir eine gewisse Zeit für jede Übung, du musst dich ihrem Tempo anpassen. Allerdings siehst du im Video bestens, worauf es ankommt und wie die Übung aussehen soll. Die Erklärungen fallen meist umfangreicher aus als in Büchern. Höranleitungen sind eher etwas für Fortgeschrittene. Dagegen ist eine entspannende CD-Begleitmusik denkbar, wenn du dein Übungsprogramm auswendig absolvierst - es gibt Trainierende, die jahrelang dieselbe Reihenfolge einhalten und kaum an neuen Übungen interessiert sind. Auch Portale wie Spotify bieten passende Musik. Fortgeschrittene Yogafans nutzen eventuell weiteres Zubehör wie Klangschalen, Räucherstäbchen, Meditationskissen, Yogablöcke oder anderes. Solche individuellen Übungen sind nur zu Hause möglich. Yoga für jeden Es gibt also grundsätzlich keine Ausreden; höchstens die Erkenntnis, dass Yoga nichts für dich ist. Doch Angebote wie Yoga XXL für starke Figuren, Behinderten-, Kinder- und Seniorenyoga holen jeden bei seinen Möglichkeiten ab. Probiere es einfach aus! Bild © jpgon
Schuldgefühle überwinden

Schuldgefühle überwinden

von/ durch Nick am Jun 11 2023
Schuldgefühle überwinden: die fünf besten Tipps Mensch-Sein bedeutet, viele Gefühle zu durchleben. Der Mensch kann zig verschiedene Emotionen oder Gefühle wahrnehmen: Wenn diese schön sind, dann fällt es umso leichter. Angst, Wut, Trauer oder Schuldgefühle hingegen sind meist anspruchsvoller und viele Menschen tun sich schwer, mit diesen angemessen umzugehen. Wenn Du Dich nicht gemäß Deinen Moralvorstellungen verhalten hast, können Dich die Schuldgefühle heimsuchen. Um diese erfolgreich zu überwinden, kannst Du die im Beitrag vorgestellten Tricks beachten. Warum solltest Du an Schuldgefühlen arbeiten und wann sind sie angebracht? Jeder kennt die Situation, dass man etwas gemacht hat und dafür dann tausend Schuldgefühle im eigenen Kopf auftreten. Ist das bei Dir auch der Fall? Dann solltest Du Dir die Zeit nehmen zu reflektieren und sie loszulassen. Wer dauerhaft über ein schlechtes Gewissen klagt, tut sich nichts Gutes. Das eigene Verhalten darf zukünftig angepasst werden, dennoch bringt es nichts, Dich für Situationen aus der Vergangenheit selbst zu quälen. Das senkt Deine Lebensfreude und wirkt sich zudem auf Deine körperliche sowie geistige Gesundheit aus. Außerdem wichtig: Schuldgefühle entstehen auch manchmal im Kontext eines schlechten Selbstwertes oder fehlenden Selbstvertrauens. Du musst unterscheiden: War Dein Verhalten wirklich falsch und hast Du einen Fehler gemacht? War dies so, dann kannst Du darauf achten, dass sich Dein Verhalten bzw. die Umgangsart in Zukunft ändert. Sei Dir bewusst, dass der erste Schritt ist, dass Du Dir erst mal darüber im Klaren bist. So kannst Du Deine Gedanken entsprechend anpassen und Dein Verhalten in die richtige Richtung lenken. Wird Dir nur eingeredet, dass Du Dich falsch verhalten hast? Oftmals erleben wir in Beziehungen toxische Verhaltensweisen. Sätze wie "Wenn Du ein wahrer Freund wärest, dann würdest Du ...." stehen hier auf der Tagesordnung – Treten auch bei Dir solche Sätze auf, darfst Du Dir bewusst sein, dass hier mit Deinem Gewissen gespielt wird. Zudem kann es sich um emotionale Erpressung handeln. Einem wahren Freund sagt man nicht, dass er dies und jenes hätte machen müssen. In diesem Fall sind die Schuldgefühle nicht zwingend angebracht, stattdessen sollte über die Freundschaft oder Beziehung nachgedacht werden. Die fünf besten Tricks, um mit Schuldgefühlen umzugehen Im nachfolgenden Abschnitt klären wir die nachhaltigsten Methoden, wie auch Du mit Schuldgefühlen umgehen kannst. Tipp 1: Gefühl wahrnehmen und erkennen Oftmals werden wir von einem Gefühl geplagt, können dies jedoch nicht richtig zuordnen. Wenn Du mit der Zeit darauf kommst, dass es sich um ein Schuldgefühl handelt, solltest Du genauer hinschauen und versuchen zu erkennen, was genau vorgefallen ist. In diesem Zusammenhang kann es helfen, mit anderen Menschen zu sprechen oder Deine Gefühle aufzuschreiben. Du kannst sicher sein, dass dies sehr wertvoll ist, um Dein Schuldgefühl zu reduzieren. Fragen könnten sein: Was hast Du getan oder nicht getan, weshalb Du Dich schuldig fühlst? Hast Du Deine Ansprüche oder die der anderen verletzt? Hast Du Deine Werte oder die eines anderen Menschen verletzt? Tust Du Dir schwer, tief zu gehen und zu entspannen, kann eine Yoga-Session auf der Matte helfen, um tiefer bei Dir und in Deinem Körper anzukommen. Tipp 2: Es ist alles gut und Du bist wundervoll Du hast einen Fehler gemacht. Das ist vollkommen menschlich und jeder Mensch macht im Laufe seines Lebens verschiedene Fehler. Das liegt unter anderem an unseren Mustern, Glaubenssätzen oder Verstrickungen aus der Vergangenheit. Dadurch schaffen wir es nicht immer so zu handeln, wie es vielleicht von uns selbst oder anderen gewünscht ist. In diesem Zusammenhang ist es bedeutend, dass Du versuchst zu verstehen, dass Du perfekt bist wie Du bist – auch wenn Du diesen "Fehler" gemacht hast. Das ist der wichtigste Schritt, um den Weg ohne Schuldgefühle weiterzugehen. Zudem kann die Arbeit an den Mustern dabei helfen, die Probleme in der Zukunft zu vermeiden. Tipp 3: Verzeih-Ritual Damit Du weitergehen kannst, darfst Du Dir selbst und allen um Dich herum, die in dieses Thema verwickelt waren, verzeihen. Dies kann mithilfe eines kleinen Rituals durchgeführt werden. Wer möchte, kann alles auf einen Zettel schreiben und diesen danach verbrennen. Auch gibt es die Möglichkeit, dass Du nur den Satz "Ich verzeihe mir für diesen Fehler und liebe und akzeptiere mich so, wie ich bin" auf ein kleines Stück Papier schreibst und dieses danach verbrennst. Wenn es die Umstände zulassen, könntest Du dieses Ritual mit jenen Menschen gemeinsam machen, die Du verletzt hast. Tipp 4: Was kannst Du zur Wiedergutmachung machen? Der erste Schritt, um im Gespräch Verständnis zu bekommen, ist es, den Fehler einzugestehen und zu sagen, dass es Dir leidtut. Viele Menschen werden es nicht beim ersten Mal annehmen können. Wenn dies der Fall ist, dann kannst Du es mehrmals wiederholen. Zudem ist es ratsam zu fragen, was Du tun kannst, um es wiedergutzumachen. Natürlich hängt die Antwort immer vom jeweiligen Problem ab. Es ist natürlich ein Unterschied, ob Du einen großen Schaden verursacht hast oder nicht. Dieses Gespräch sollte möglichst offen und authentisch sein, damit beide Seiten mit den Lösungen zufrieden sind. Damit kannst Du Deine Schuld meist loswerden. Falls dies nicht sofort gelingt, dann überlege Dir noch weitere Punkte, die Du machen kannst, damit es Dir besser geht. Wichtig: Die Schuldgefühle können natürlich im Außen behoben werden, gleichzeitig ist der innere Schritt, Dir zu verzeihen, essenziell, um eine nachhaltige Veränderung herbeizuführen. Was tun, wenn der andere Mensch schon verstorben ist und keine Wiedergutmachung möglich ist? Nicht selten ist es so, dass es nicht möglich ist, dass Du dies alles wiedergutmachen kannst. In diesem Fall kannst Du ein kleines Ritual durchführen, in dem Du in einem Brief alles niederschreibst, diesen kannst Du dann verbrennen oder in kleine Stücke reißen und in den Fluss werfen. Zudem solltest Du wissen, dass Du nicht davon abhängig bist, dass Dir die Menschen im außen verzeihen – in erster Linie musst Du Dir selbst vergeben. Tipp 5: Wie kannst Du diese Probleme zukünftig vermeiden? Das Ziel sollte es sein, dass diese Umstände, in denen Du Schuldgefühle empfindest, vermieden werden. Das heißt, dass Du Dir im Klaren wirst, was Dich dazu gebracht hat (zum Beispiel Konditionierungen, Muster, Glaubenssätze usw.), Dich in einer solchen Situation auf eine bestimmte Art und Weise zu verhalten. Wenn Du dies erkannt hast, schaffst Du es, dies in Zukunft zu vermeiden. Hilfreich: Eine schöne, tiefgehende Meditation auf Deinem Kissen ist dienlich, um die ganze Situation aus der Vogelperspektive zu betrachten und die Zusammenhänge, die zur Vermeidung dienlich sind, zu verstehen. Kennst Du das Thema Schuldgefühle? Wenn ja, wie gehst Du damit um? Was sind Deine Erfahrungen?