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Yoga: Wie oft solltest Du pro Woche Yoga machen?
von/ durch Stefan
am Jun 08 2023
Yoga-Routine: Wie oft solltest Du in der Woche Yoga praktizieren?
Yoga ist eine der beliebtesten Sportarten – schon lange sind die Asanas aus der buddhistischen Lehre aus dem Aktivitätsprogramm vieler bewusst lebender Menschen nicht mehr wegzudenken. Gerade Anfänger fragen sich, wie oft sie Yoga üben sollten und ab wann man mit den ersten Erfolgen rechnen kann. Dieser Beitrag hilft Dir, einen Überblick zu bekommen, wie oft die Yoga-Übungen durchgeführt werden können und warum sich gewisse Haltungen besser zu bestimmten Tageszeiten eignen.
Wie oft musst Du die Yoga-Praxis machen?
Je nach Mensch unterscheiden sich die Vorlieben sowie die einzelnen Lebenssituationen. Einige Yogis können täglich eine Stunde für Yoga einplanen, während andere ausschließlich kürzere Zeitfenster finden können.
Grundsätzlich kannst Du täglich Yoga üben – abgestimmt nach Deinem Tagesablauf. Der Vorteil von Yoga ist, dass es bereits nach einmal üben, einen Unterschied in Deinem Wohlbefinden machen kann. Gleichzeitig darfst Du Dir jedoch nicht die größten Fortschritte in Kraft und Gelenkigkeit erhoffen, wenn Du nur einmal im Monat oder in der Woche übst.
Je öfter Du die Bewegungsabläufe in Deinen Alltag einbaust, desto größer sind die Erfolge und die Verbesserungen auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene.
15 Minuten Yoga am Tag machen einen großen Unterschied
Wer sich denkt, dass Yoga mindestens eine halbe Stunde oder sogar eine Stunde geübt werden müssen, irrt sich. Viele Yogis haben herausgefunden, dass eine tägliche Yoga-Session mit 15 Minuten bereits einen großen Unterschied machen kann.
Demnach ist es ratsam, regelmäßig Yoga in Deinen Alltag einzubauen.
Tipps:
Wenn Du kaum Zeit hast, dann könntest Du den Wecker am Morgen 15 Minuten eher stellen und dieses Fenster für Deine Praxis nutzen.
Auch abends kann es dienlich sein, sich beruhigenden Übungen hinzugeben, die für mehr Ruhe im Geist sorgen.
Wer zusätzlich noch Atemübungen sowie eine entspannte Meditation integriert, kann einen noch besseren Effekt erwarten.
Schaffst Du es nicht täglich zu üben, kann es ratsam sein, zwei- bis dreimal in der Woche eine einstündige Praxis einzubauen. Was besser für Dich ist, musst Du selbst herausfinden, denn nicht jeder funktioniert gleich. Wer sich jedoch ein wenig ausprobiert, kann herausfinden, wann die positiven Effekte am leichtesten eintreten.
Welche Vorteile gehen mit der täglichen Praxis einher?
Die verschiedenen Yoga-Arten haben alle diverse Auswirkungen auf den Körper. Je nach Übung trainierst Du unterschiedliche Körperteile, doch auch auf die Psyche wirken sich die zahlreichen Einheiten aus.
Die tiefe und bewusste Atmung sorgt für mehr Bewusstsein den ganzen Tag über. Wer täglich übt, wird merken, dass er auch tagsüber tiefer und achtsamer atmet.
Dank der vielseitigen Yoga-Einheiten kannst Du besondere Effekte auf Deinen gesamten Körper erwarten. Drehungen, Rückbeugen und Vorbeugen haben unterschiedliche Effekte auf Deinen Organismus.
Du bist viel mehr mit Dir selbst verbunden und stärkst Dein Körpergefühl. Dies wirkt sich auf Dein gesamtes Leben aus.
Viele Yogis haben viel bewusstere Gedankengänge und lassen sich deutlich weniger stressen.
Der Körper wird von Altlasten befreit und Du kannst einem ganzheitlichen Wohlbefinden näherkommen.
Wer abnehmen möchte und täglich Power Yoga oder andere anspruchsvolle Yoga-Einheiten ausübt, kann tolle Erfolge erzielen. Auch in Kombination mit anderen Sportarten ist es eine hilfreiche Möglichkeit, seinen Körper zu stärken, zu mobilisieren und sich selbst etwas Gutes zu tun.
Welche Yoga-Asanas für wann einplanen?
Yoga Anfänger sollten zunächst herausfinden, welche Übungen wann am besten eingesetzt werden. Jede Asana hat unterschiedliche Wirkungen auf den Körper. Demnach gibt es jene Abfolgen auf der Matte, die besonders gut für den Morgen sind, während andere eine eher entspannende und beruhigende Wirkung haben und sich somit besser für abends eignen.
Im nachfolgenden Abschnitt bekommst Du einen kleinen Überblick, wann Du was machen kannst.
a) Am Morgen
Wer sich bereits morgens etwas Gutes tun möchte, startet mit den yogischen Flows in den Tag. Der bewusste Morgen ist sehr bedeutend: Neben der Entleerung des Darms solltest Du Deine Zunge reinigen und Ölziehen. Die nachfolgenden Übungen können zum Beispiel darauf ausgerichtet sein, Deine Wirbelsäule zu mobilisieren sowie Deine Muskeln aufzuwärmen. Damit kannst Du noch besser in den Tag starten. Der Sonnengruß eignet sich hervorragend, um achtsam in den Morgen zu starten, auch die Positionen des Kriegers, Katze-Kuh, Hüftbeugen oder das Dreieck sind wertvoll und wohltuend.
b) Fitte Mittagspause
Wenn Du kein Frühaufsteher bist und es Dir somit nicht möglich ist, morgens zu üben, kannst Du die Asanas zur Mittagszeit einbauen. Wer viel sitzt, kann sich mit Übungen am Mittag etwas Gutes tun. Auch Rücken- oder Nackenschmerzen können vorgebeugt werden. Wenn Du etwas isst, kannst Du nachher ein paar Drehhaltungen zur Anregung der Verdauung machen. Zudem hilft eine Meditation auf dem Kissen zu einer höheren Konzentration und einer verbesserten Aufnahmefähigkeit. Probiere es aus und finde heraus, ob Du einen großen Unterschied erfühlen kannst. Wenn Du vor dem Essen Yoga machst, kannst Du anspruchsvollere Haltungen oder Flows durchführen. Das ist perfekt für jene Menschen, die gerne ins Schwitzen kommen möchten.
c) Nach der Arbeit
Um den Abend richtig genießen zu können, ist es bedeutsam, dass Du eine klare Grenze zwischen Arbeit und Feierabend ziehst. Das kann mithilfe einer sportlichen Einheit gemacht werden. Wer den ganzen Tag unter Leistungsdruck war, sollte abends eine beruhigende und entspannende Routine einbauen. Ein langes Cool-down, Savasana oder Yin Yoga sind besonders gut geeignet. Power Yoga solltest Du eher vermeiden, außer wenn Du nochmals richtig ins Schwitzen kommen möchtest.
Kurz vor dem Schlafengehen sind Haltungen wie die des Kindes ideal, um seine Gedanken ziehen zu lassen und sich vollends zu beruhigen. Du kannst davon ausgehen, dass Du damit besser einschlafen kannst.
Übst Du regelmäßig Yoga? Wie oft pro Woche baust Du Deine Asanas ein?

von/ durch Stefan
am Jun 06 2023
Kann man Yoga online wirklich effektiv lernen?
Yoga ist eine der beliebtesten Sportarten für Jung und Alt. Mittlerweile hat sich der Trend weltweit verbreitet – das liegt wohl an der großen Effektivität auf Körper, Geist und Seele. Viele Menschen berichten über positive Ergebnisse, wenn sie sich täglich einer Yoga-Einheit hingeben. Nun stellt sich die Frage: Reicht es, wenn Du Online Yoga übst oder muss es ein Kurs vor Ort sein? In diesem Beitrag klären wir die Frage, ob es genügend ist, wenn Du einen hochwertigen Online-Kurs besuchst und welche Vorteile mit einer Session vor dem PC einhergehen.
Was sind die Vorteile einer täglichen Yoga-Praxis?
Um von vorn anzufangen, möchten wir erst mal ein paar der wichtigsten Pluspunkte einer regelmäßigen Yoga-Praxis auflisten.
Hatha Yoga sowie viele andere Yoga-Stile haben einen wundervollen Effekt auf Körper, Geist und Seele. Die Balance im eigenen System wird wieder hergestellt.
Wer täglich ein paar Minuten Yoga auf der Matte ausübt, berichtet über eine erhöhte Konzentrationsrate.
Zudem kann ein Yoga Kurs online dafür sorgen, dass Du Dich selbst besser spürst und Deine Körperwahrnehmung erhöht wird.
In einem Online Yoga Kurs kannst Du lernen, wie Du Deinen Körper auf eine achtsame Art und Weise dehnen und stärken kannst. Als Ausgleich zu anderen anspruchsvollen Sportarten ist Yoga besonders wertvoll.
Auch die psychische Gesundheit kann durch Yoga gestärkt werden.
Ist es möglich, online Yoga zu lernen?
Diese Frage stellen sich viele Menschen, die an Yoga interessiert sind, jedoch keine Zeit oder Lust haben, einen Kurs vor Ort zu besuchen. Grundsätzlich können die Asanas auch über das Internet (Apps wie YouTube oder Kurse von diversen Anbietern) erlernt werden. Dennoch gibt es einige Punkte, die Du unbedingt beachten solltest:
Wer sein Training auf die Matte im eigenen Wohnzimmer legen möchte, muss darauf achten, dass die verschiedenen Posen richtig ausgeführt werden. Oftmals ist es leichter, dies über einen Kurs vor Ort zu erlernen. Wenn Du Dir jedoch sicher bist, dass Du es richtig ausführst, dann kann Yoga zu Hause eine tolle Alternative in Deinem stressigen Alltag sein.
Als Anfänger solltest Du Dir unbedingt jene Videos anschauen, bei denen die unterschiedlichen Asanas genauestens gezeigt werden. Es gibt sogar solche Videos, in denen die einzelnen Asanas nicht in einem Flow ausgeübt, sondern erst mal in der Theorie erklärt werden – ideal für Einsteiger. Wer dieses Material zur Verfügung hat, muss nicht zwingend in ein Studio gehen, um diverse Yoga-Übungen zu erlernen.
Wenn Du bereits zu den Fortgeschrittenen gehörst, die schon Übung haben, ist es leicht, mit YouTube Videos neue Asanas zu testen.
Was musst Du beim Auswählen des Yoga-Kurses im Internet beachten?
Wer sich für einen Yoga Online Kurs entscheidet, sollte sich die Zeit nehmen, um nach einem geeigneten Offert zu suchen.
Die Frage, welchen Yoga-Stil Du ausüben möchtest, sollte bereits eingangs gestellt werden. Da gibt es größere Unterschiede, sodass Du Dir hier genügend Zeit nehmen solltest. Yin Yoga ist toll, um seinen Körper zu dehnen und seine Faszien zu lockern. Wenn Du Deine Fitness stärken und Deinen Körper straffen möchtest, solltest Du Dir eine Übungsreihe mit Vinyasa- oder Ashtanga-Yoga buchen. Die Auswahl ist sehr groß. Einige Angebote bieten sogar eine gemischte Auswahl, sodass Du Erfahrung in allen Stilen sammeln kannst.
Wenn Du bereits ein eingefleischter Yogi bist, dann weißt Du über die Wichtigkeit von Meditation und Atemübungen Bescheid. In einem hochwertigen Kurs sollten diese keinesfalls ausgelassen werden. Wer ein ganzheitliches Paket möchte, darf sich nach einem Angebot inklusive Meditation sowie Pranayama umsehen.
Ein weiterer Aspekt ist, dass Du auf die Qualität des Angebots achtest. Fragen wie beispielsweise "Wer hält den Kurs ab?", "Wie viel Erfahrung hat der Yoga-Lehrer?", "Wie sind die Sessions aufgebaut?" usw. sollten unbedingt vorher geklärt werden. Auch die Bewertungen oder Feedbacks von anderen Teilnehmern können Dir dabei helfen, eine gute Entscheidung zu treffen.
Was sind die Vorteile von Yoga im Internet?
Im nächsten Abschnitt möchten wir darauf eingehen, was der Vorteil von Online Yoga ist. Viele zweifeln, ob man die Asanas aus der buddhistischen Lehre wirklich effizient erlernen kann. Das kann jedoch nur durch das Ausprobieren herausgefunden werden – dennoch sollten die besonderen Vorteile von der Online-Variante nicht vergessen werden.
Du kannst Yoga immer dann üben, wenn Du gerade Zeit hast. Du musst Dich nicht nach den angebotenen Zeiten richten, d.h. Du kannst Deinem Alltag in gewohnter Form nachgehen und die Session dann ausüben, wenn Du ein freies Zeitfenster hast.
Ein nächster Pluspunkt ist, dass Du Deine Wohnung oder Dein Haus nicht verlassen musst. Somit fällt ein großer Zeitaufwand weg, der für die Hin- und Rückfahrt aufgewendet werden muss.
Das Online Angebot auf YouTube ist so groß, sodass Du theoretisch jeden Tag einen anderen Flow machen kannst. Hast Du hingegen einen Vinyasa-Kurs offline gebucht, kannst Du nicht in der dritten Session eine Kundalini-Yoga-Stunde machen.
Für Anfänger ist der Aspekt gut, dass einem niemand zuschauen kann. Besonders Neulinge berichten häufig über ein Unwohlsein, wenn man selbst noch nicht so fit oder gelenkig ist wie der Nachbar auf der Matte. Dieses Problem hast Du bei Yoga online nicht.
Nach der Yoga-Stunde hast Du ausreichend Zeit für eine ausgiebige Meditation auf Deinem Kissen.
Gibt es auch negative Aspekte?
Natürlich sind bei der Entscheidung, ob ein Online-Angebot besser ist als ein Offert vor Ort weitere Punkte einzubeziehen. So ist es essenziell, dass die Qualität gut ist. Wenn dies nicht passt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass gewisse Übungen falsch gelernt werden.
Außerdem fehlt der soziale Aspekt und einen professionellen Yogi, der Dir sagt, wenn Du eine Übung falsch ausübst. Gerade Anfänger dürfen diesen Aspekt nicht vernachlässigen.
Hast Du bereits Yoga online ausgeübt? Wenn ja, was sind Deine Erfahrungen? Magst Du Yoga lieber vor dem PC oder in einem Studio zu machen?

von/ durch Stefan
am Jun 03 2023
Yoga und Atemübungen: Warum ist die Kombination wichtig?
Wer Yoga macht, beschäftigt sich automatisch auch mit der Atmung. Die Asanas auf der Matte sorgen für Entspannung, Zentrierung, Kraft und Beweglichkeit – ein bedeutender Faktor, um diese positiven Effekte zu verstärken, ist die Atmung. Als Anfänger kannst Du Kurse besuchen oder Videos angucken, um diese Techniken zu erlernen. Die ersten wichtigsten Informationen zu diesem Thema erfährst Du in diesem Beitrag.
1. Warum die Atmung beim Yoga so wichtig ist!
Wer sich erst mal mit Yoga beschäftigt, wird gleich merken, dass je nach Asana entweder ein- oder ausgeatmet wird. Beim Vinyasa Yoga beispielsweise wird pro Atemzug eine Bewegung gemacht – so steigt das Zusammenspiel zwischen Körper, Geist und Seele.
a) Wie steigern Atemübungen das Wohlbefinden?
Im Alltag atmen viele Menschen zu flach, das heißt, dass der gesamte Organismus nicht mit genügend Sauerstoff versorgt wird. Um sich wirklich mit sich selbst und den höheren Sphären zu verbinden, muss tief ein- und ausgeatmet werden. Das ist die Voraussetzung, um Dich mit Deinem höheren Selbst und Deiner Seele zu verbinden.
Nach kurzer Zeit sorgen regelmäßige tiefe Atemzüge dafür, dass Du Dich in Deinem Körper angekommen fühlst. Der Sauerstoffgehalt im Blut steigt und die Gesundheit vom Herz und den Lungen kann verbessert werden. Zudem sind Atemübungen auf dem Kissen empfehlenswert, um die Wahrscheinlichkeit, an Erkältungen zu erkranken, zu reduzieren. Außerdem wird der Körper leistungsfähiger und Energieblockaden können reduziert werden.
b) Die psychische Komponente von Pranayama
Wer regelmäßig tief in den Bauch atmet (Bauchatmung) und dabei den Brustkorb mit genügend Luft füllt, kommt mehr im Moment an. Viele Yogis berichten über eine entspannende Wirkung auf Körper und Geist. Gedankenkarusselle nehmen ab und die psychische Gesundheit kann verbessert werden. Zudem steigt durch die regelmäßige Yoga-Atmung die Verbindung mit sich selbst, das heißt, dass Du Dich wohler in Deiner Haut und mit Dir fühlst. Ängste, Panikattacken oder Stress können sich reduzieren – bist Du davon betroffen, solltest Du Dich natürlich trotzdem in professionelle Behandlung begeben. Als Ergänzung sind diese Praktiken jedoch optimal.
c) Die körperlichen und geistigen Vorteile der richtigen Atmungstechnik
Neben der oben genannten Verbesserungen im körperlichen Sinne können sich Atemtechniken auf die Ausbalancierung zwischen der rechten und linken Gehirnhälfte auswirken. Dies wird vor allem mit der Wechselatmung erreicht, bei der Du das rechte Nasenloch zuhältst (mit dem rechten Daumen) und durch das linke einatmest. Danach hältst Du den Atem kurz an und lässt das rechte Nasenloch frei und schließt das linke (mit dem Mittelfinger) – die Ausatmung erfolgt also durch das rechte. Das machst Du jetzt ein paar Mal, bis Du merkst, dass Du entspannter bist. Nach einer Runde schließt Du die Augen und fühlst in Dich hinein. Bei Bedarf wiederholst Du es mit weiteren Runden.
Weitere Vorteile für Geist und Körper sind:
die Durchblutung wird im gesamten Körper angeregt
der Zellstoffwechsel kann verbessert werden
das Immunsystem kann stärker werden
die Organe können stimuliert und angeregt werden
der Kreislauf wird in Schwung gebracht
die Konzentration und der Fokus steigen
mehr Achtsamkeit im Alltag für Dich selbst und andere
das Bewusstsein für den eigenen Körper steigt
weniger körperliche Anspannung, Blockaden lösen
d) Der Einfluss der Yogapraxis auf die Lungengesundheit
Die Lunge steht im direkten Zusammenhang mit der Atmung. Wenn Dir also die Luft wegbleibt, musst Du etwas dagegen tun. Pranayama gilt als ideale Möglichkeit, die Gesundheit der Lungen zu stärken – auch dann, wenn Du beispielsweise unter einer Lungenentzündung leidest. Ist dies der Fall, solltest Du es ärztlich abklären lassen. Grundsätzlich spricht (nach Absprache mit dem Arzt und nach Abklingen der stärksten Symptome) nichts dagegen, die Lungen zusätzlich mit Atemübungen zu stärken.
Eine tiefe Einatmung und langes Ausatmen sorgen dafür, dass die Lungenkapazität steigt, sodass Du den Atem länger anhalten kannst. Wenn Du also kurzatmig bist, solltest Du die täglichen Atemtechniken unbedingt integrieren.
2. Wie Du während einer Yogastunde richtig atmen lernst!
Jeder Mensch atmet und dennoch gibt es bei den verschiedenen Atemtechniken einiges zu beachten. Im nachfolgenden Abschnitt klären wir Dich dazu auf:
a) Richtige Aufwärmübungen, um den Körper vorzubereiten
Um richtig gut atmen zu können, sollte erst mal der Brustkorb geweitet werden. Dies kann mithilfe von verschiedenen Übungen gemacht werden. Dafür zuständig ist der kleine Brustmuskel (M. pectoralis minor); er befindet sich zwischen den Rippen und dem Schultergelenk.
Diese Übung kann Dich dabei unterstützen: Du stehst mit den Füßen auf dem Boden, Deine Beine sind im rechten Winkel und Deine Hände zeigen nach vorne (Richtung Füße), die Arme sind durchgestreckt und Du formst mit Deinem Körper eine Brücke (Tisch-Haltung). Zwischen den Kniegelenken kannst Du einen Yogaklotz festhalten. Der Kopf wird nicht hängengelassen, die Schulterblätter ziehen zueinander. Du atmest tief ein und aus. Wenn Du möchtest, kannst Du diese Übung so variieren, dass die Hände nicht in Richtung der Füße zeigen, sondern weg von Deinem Körper.
Auch andere herzöffnende Übungen können Dir guttun. Setze Dich im Schneidersitz hin und verschränke Deine Hände hinter Deinem unteren Rücken. Bleibe für ein paar bewusste, tiefe Atemzüge in dieser Haltung.
b) Was muss man beachten, um tief zu atmen und Verspannungen zu vermeiden?
Richtiges Atmen kann man lernen. Wer sich damit noch nicht richtig auskennt, kann einen Kurs dazu besuchen oder professionelle Yoga-Stunden nehmen. Ansonsten gelten folgende Regeln:
Du solltest unbedingt bequeme Kleidung tragen, die weder am Bauch noch an der Hüfte einschnürt.
Der Ort, an dem Du bewusst atmest, sollte möglichst ruhig sein, sodass Du Dir wegen der äußeren Begebenheiten keine Gedanken machen musst. Auch Ablenkung kann dazu führen, dass Du nicht tief genug atmest und es zu Anspannungen im Zwerchfell kommt.
Gleich nach einer Mahlzeit kann das Atmen anstrengender sein, deshalb lohnt es sich, vor dem Essen oder nach einem leichten Gericht zu atmen.
Achte darauf, dass Du vorher genügend trinkst, dass bei intensiven Atemrunden kein trockener Mund entsteht.
Probiere Dich aus und gib nicht sofort auf, auch wenn Du Dich nicht gleich entspannst.
Erinnere Dich bei intensiven Atemzügen immer daran, vollständig zu entspannen und Deinen Oberkörper nicht anzuspannen.
Lockere Deinen Brust- und Schulterraum immer wieder, indem Du Dich schüttelst oder nach hinten beugst und Deinen Herzraum öffnest.
c) Tipps für Anfänger, um die Atemtechnik zu meistern
Wer erst anfängt, sollte dies immer in Ruhe machen. Hetze Dich selbst nicht und gib Dir ausreichend Zeit, um in den Flow zu kommen. Niemand kann mithilfe von einer Atemübung komplett bei sich ankommen und vollkommen mit sich selbst verbunden sein. Wenn dies also bei Dir nicht der Fall ist, sorge Dich nicht und übe weiter.
Beginne langsam und setze Dich erst mal auf ein Kissen oder eine bequeme Matte.
Lege eine Hand auf Dein Herz und beginne ein- und auszuatmen.
Mit der Zeit spürst Du bestimmt mehr Ruhe in Dir.
Mache weiter und atme tief.
Wer eine gewisse Atemtechnik durchführen möchte, sollte sich vorher ausreichend informieren, sodass sie richtig ausgeübt wird. Die Wechselatmung oder der Feueratem sind sehr leicht zu lernen.
Schenke Dir Zeit, um die Atemtechniken weiter zu verinnerlichen und die Luft immer länger anhalten zu können.
Erinnere Dich immer wieder an den Rhythmus: Einatmen, Halten, Ausatmen.
Kombiniere die vollständige Yoga Atmung mit Meditation
Fazit: Warum lohnt es sich, Yoga als regelmäßige Übung in seinen Alltag einzubauen?
Yoga inklusive der richtigen Atemtechniken ist perfekt, um sich körperlich, geistig und seelisch vital zu fühlen. Dank der richtigen Atemtechniken gelingt es Dir, in Deinem Körper anzukommen, Stress loszulassen, Deine Energieblockaden zu lösen und Dich gekräftigt zu fühlen. Außerdem hilft die richtige Atmung dabei, richtig in Dich sinken zu können und Dich auf einer ganz neuen Ebene kennenzulernen. Zudem bekommst Du dadurch neue Energie, die Dich gut durch den Tag bringt. Erinnere Dich immer wieder an bewusste Atemzüge.
Hast Du bereits Erfahrungen mit Atemtechniken? Wenn ja, welche nutzt Du am liebsten?

Die Vorteile von Yoga für Menschen mit Arthritis
von/ durch Stefan
am Jun 01 2023
Die Vorteile von Yoga für Menschen mit Arthritis
Yoga kann bei den verschiedensten körperlichen Leiden Unterstützung bieten, so auch bei Arthritis. Leidest Du unter dieser Krankheit, solltest Du diesen Beitrag lesen und Dir die besten Tipps holen. Allgemein ist bedeutend, dass sich Betroffene dieser Krankheit ausreichend bewegen. Die Übungen auf der Matte können Dich bestmöglich unterstützen. Alle weiteren Informationen zu diesem Thema liest Du in diesem Artikel.
Arthritis: Was ist das?
Unter diesem Begriff versteht man einen Überbegriff für diverse Gelenkerkrankungen; meist sind Entzündungen die Ursache. Hierbei können alle Gelenke von Kopf bis Fuß betroffen sein, unter anderem der Rücken, die Wirbelsäule, die Finger, der Kiefer, die Beine, das Handgelenk, das Hüftgelenk oder das Kniegelenk. Die Konsequenzen sind Schwellungen, zu viel Wärme, Schmerzen oder Rötungen. Natürlich unterscheidet sich die Stärke der Krankheit je nach Mensch.
Die Ursachen sind vielfältig; es ist jedoch wichtig, dass diese bekannt sind, da daraufhin die korrekte Therapie für den Körper ausgewählt wird. So gibt es unter anderem die:
postinfektiöse Arthritis
rheumatisch bedingte Arthritis
infektiöse Arthritis
Arthritis bei Stoffwechselstörungen
Wie zeigt sie sich?
Es gibt verschiedene Anzeichen von schmerzenden Gelenken:
Die Gelenke versteifen
Betroffene sind am Morgen sehr steif
Die Fingergelenke sind angeschwollen
Die Menschen, die darunter leiden, berichten über eine erhöhte Erschöpfung und höherer Temperatur
Kurzer Exkurs zu Rheuma und Arthrose
Arthrose bezeichnet einen ausschließlichen Gelenkverschleiß (zum Beispiel in der Hüfte, im unteren Rücken, in der Hand, im Knie usw.), Rheuma umfasst auch eine Reihe von Gelenkerkrankungen. Davon betroffen sind: Gelenkinnenhaut, Knorpel, Nerven, Muskeln, Sehnen usw. Demnach ist Rheuma keine separate Erkrankung, sondern umfasst viele verschiedene Kategorien (unter anderem entzündlicher Rheumatismus, degenerativer Rheumatismus usw.)
Yoga und Arthritis: Warum ist das eine gute Kombination?
Es gibt eine Studie, die zeigt, dass die regelmäßige Praxis von sanften Yoga-Übungen Linderung schaffen kann. Hierfür hat ein Team der Johns Hopkins Universität über 70 Patienten untersucht und in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Einige davon haben täglich einfache Übungen auf der Matte durchgeführt.
Die Ergebnisse waren hervorragend: Jene Menschen, die regelmäßig Heil-Yoga machten, konnten ihre Lebensqualität deutlich verbessern. Auch die Schmerzen nahmen signifikant ab – die Ergebnisse waren sogar mehrere Monate nach dem Experiment immer noch präsent. Bewegung kann bei dieser Art von Erkrankung wahre Erleichterung erbringen, tägliche Yoga-Sessions können sich ganzheitlich positiv auf Deine Gesundheit auswirken.
Neben den körperlichen Vorteilen wirken sich die korrekt ausgeführten Übungen mithilfe eines Yoga-Lehrers auch auf die Psyche aus. Dieser Punkt ist sehr bedeutend, da sich Stress, negative Emotionen, Gedankenkarusselle sowie andere psychische Beschwerden auf die gesamte Gesundheit negativ auswirken können – auch Verspannungen können abnehmen und die Beweglichkeit verbessert werden. In diesem Zusammenhang kann es ratsam sein, die Wirkung von Yoga durch tägliche Meditationen auf dem Kissen zu unterstützen.
Was ist wichtig, zu beachten?
Wenn Du unter diesen rheumatischen Erkrankungen leidest, und etwas dagegen tun möchtest, darfst Du Dich zum Thema Yoga informieren. Wie bereits im vorherigen Abschnitt erwähnt, ist es absolut wichtig, dass Du Deinen Körper regelmäßig bewegst.
Der Vorteil von Yoga ist, dass Du Dich nicht nur bewegst, sondern außerdem auf Dein Inneres sowie die Atmung konzentrierst. Zudem unterstützt Dich Yoga dabei, tief zu atmen und Dich auf Deine Atemzüge zu konzentrieren.
Unabhängig von den Effekten der täglichen Yoga-Einheiten sollten Arthrose-Patienten folgende Tipps berücksichtigen:
Spreche vor dem Beginn der Yoga-Einheiten mit Deinem Arzt. Er kann den Zustand Deines Körpers sowie der von der Arthritis betroffenen Körperteile besser einschätzen.
Auch der Rat eines Heilpraktikers oder Deines Yoga-Lehrers unterstützen Dich dabei, die richtigen Yoga-Übungen sowie die richtige Bewegung zu finden – je nach Symptom und Beschwerden im unteren Rücken, im Hüftgelenk, im Kniegelenk, in der Wirbelsäule oder in anderen Gelenken.
Wenn Du Dich für die Praxis entschieden hast, solltest Du täglich darauf achten, wie Du Dich fühlst und die Einheit gegebenenfalls anpassen. Du musst Deine körperlichen Grenzen kennen und Dich danach ausrichten.
Zu Beginn kann es ratsam sein, sich einen Yoga-Lehrer vor Ort zu suchen oder Online-Yoga auszuprobieren. Damit hast Du täglich Unterstützung und kannst bei Fragen jederzeit professionelle Antworten bekommen.
Neben der täglichen Yoga-Session darfst Du darauf achten, dass Du Stress reduzierst und auf eine gesunde, vollwertige, pflanzliche Ernährung achtest. Die Zuführung von Omega-3-Fettsäuren sowie anderen Nährstoffen ist essenziell.
Vergiss nicht, Atemübungen auszuführen. Diese bringen Dich in den Moment und viele Betroffene berichten über Linderung der Symptome.
Treten Rückenschmerzen oder andere Symptome auf, musst Du Deine Übungen anpassen und mit dem Arzt sprechen.
Welche Yoga-Übungen können Dich unterstützen?
Es gibt eine Reihe von sanften Asanas, die Dich genau bei diesen rheumatischen Erkrankungen und Beschwerden in den Gelenken unterstützen können:
a) Vrikshasana – der Baum
Hierbei stellst Du Dich auf beide Beine und hebst ein Bein nach oben. Die beiden Arme hebst Du in die Luft und hältst Dein Gleichgewicht. Du kannst Deine Hände auch gegen die Brust halten. Übe diese Übung ein paar Mal, mit der Zeit wirst Du immer seltener umfallen. Nachdem Du eine Seite gemacht hast, stellst Du Dich auf Dein anderes Bein.
b) Adhomukha Shvanasana – der herabschauende Hund
Eine der beliebtesten körperlichen Haltungen im Yoga ist sicherlich der herabschauende Hund, den Du jederzeit üben kannst. Hierfür stellst Du Dich in den Vierfüßlerstand und hebst dann Deinen Hintern nach oben, streckst Deinen Rücken sowie Deine Arme durch. Wichtig für die Dehnung ist: Deine Wirbelsäule dehnt sich, die Finger sind weit aufgespreizt und die Fußsohlen sowie Deine Hände liegen auf der Matte auf. Falls Du Schmerzen in Deinen Handgelenken hast, solltest Du vorsichtig sein und nicht zu lange in der Haltung bleiben. Der restliche Körper nimmt die Form eines Dreiecks ein. Falls es schmerzhaft ist oder Deine Beweglichkeit eingeschränkt ist, taste Dich langsam ran.
c) Balasana – Haltung des Kindes
Zur Entspannung und Regeneration kannst Du die Haltung des Kindes ausprobieren. Außerdem ist es eine hervorragende Möglichkeit, die Session zu beenden oder zwischen den einzelnen Asanas zur Ruhe zu kommen. Hierfür kniest Du Dich auf Deine Matte und legst Deinen Oberkörper nach vorn. Die Arme legst Du entweder nach hinten oder nach vorn.
Wichtig: Die Ellenbogen entspannen sich vollkommen, Dein Bauch ruht auf Deinen Schenkeln und Deine Hüfte legt sich auf Deine Füße. Die Handinnenflächen schauen nach oben.
d) Setu Bandhasana – Haltung der Brücke
Diese Haltung ist perfekt, um Deinen Rücken zu stärken und ihm etwas Gutes zu tun. Außerdem hilft Dir diese Haltung dabei, die Blutzirkulation zu verbessern sowie die Schilddrüse ordentlich zu regulieren. Daneben kann sich diese Haltung positiv auf Dein Herz-Kreislauf-System auswirken.
Für diese Haltung legst Du Dich auf den Rücken und hebst Deine Hüfte und Deinen Hintern sowie die Beine in die Luft. Dein oberer Rücken inklusive Schultern, Nacken und Kopf bleiben auf dem Boden liegen, genauso Deine Fußsohlen. Bleibe für ein paar Augenblicke in dieser Haltung.
Fazit
Yoga kann bei diversen Beschwerden im Rücken, im Hüftgelenk, im Kniegelenk, in den Schultern, in Deinen Fingern oder in der Hand unterstützend wirken. Bedeutend ist, dass Du Dich mit Deinem Arzt absprichst und all die Kontraindikationen klärst. Somit kannst Du fast noch heute mit der Yoga-Einheit loslegen. Obendrein ist es von Vorteil, wenn Du Dir einen Lehrer oder Online-Yoga suchst, die sich mit diesen Beschwerden auskennen. So kannst Du sicherstellen, dass Du bestmöglich betreut bist.
Kennst Du diese Symptome und hast Du die Tipps aus diesem Beitrag bereits angewendet?

Innere Ruhe im Fokus: Die optimale Sportbekleidung für deine Yoga-Praxis
von/ durch Nick
am Mai 29 2023
Wer Yoga praktiziert, für den ist es wichtig, sich sowohl in seiner Haut als auch in der Sportbekleidung wohlzufühlen. Eine gute Passform und ein angenehmes Gefühl auf der Haut ermöglichen es, sich rundum auf sein Training zu konzentrieren. Auf rechnungskauf.com findest du verschiedene Anbieter für dein perfektes Outfit und besonders beim Yoga ist die richtige Sportbekleidung von entscheidender Bedeutung. Bei der Auswahl an Yoga-Kleidung solltest du besonders auf Bequemlichkeit und Beweglichkeit achten, so bieten Leggings oder Shorts mit weichem Material einen hohen Tragekomfort. Für den Oberkörper empfiehlt sich ein atmungsaktives Top, das nicht verrutscht oder kneift, idealerweise mit integrierter Brustunterstützung für Frauen. Falls du gerne barfuß, oder ohne Schuhe üben möchtest, bieten sich Socken mit rutschfestem Profil an, welche die Balance bei bestimmten Übungseinheiten unterstützen und vermeiden Verletzungsgefahren.
Komfort und Bewegungsfreiheit: Die richtigen Materialien und Schnitte für deine Yoga-Bekleidung
Wenn du Yoga für dich entdeckt hast, ist es wichtig, dass deine Bekleidung bequem ist, das bedeutet, dass du die richtigen Materialien und Schnitte auswählen solltest, um Komfort und Bewegungsfreiheit zu gewährleisten. Bei der Auswahl der richtigen Bekleidung solltest du hauptsächlich auf ein atmungsaktives Material setzen. Baumwolle ist eine beliebte Wahl, da sie weich und bequem ist und Feuchtigkeit absorbiert.
Synthetische Stoffe wie Polyester oder Nylon sind ebenfalls gut geeignet, da sie leicht und langlebig sind. Der Schnitt der Kleidung ist ebenso wichtig, beim Kauf von Yogahosen solltest du darauf achten, dass sie nicht zu eng anliegen und dir genug Bewegung bieten. Ein elastischer Bund hilft, die Hose an deine Körperform anzupassen. Auch Oberteile sollten locker sitzen und nicht zu eng anliegen. Es ist wichtig, die richtige Art von Kleidung für dein spezielles Yoga zu wählen.
Atmungsaktive Sportbekleidung für ein angenehmes Yoga-Erlebnis
Diese Bekleidung hält dich beim Yoga kühl und trocken, da sie Feuchtigkeit von der Haut ableitet und gleichzeitig die Luftzirkulation ermöglicht. Atmungsaktive Sportbekleidung sollte aus leichtem Material hergestellt sein, das sich an den Körper anschmiegt und volle Bewegungsfreiheit bietet.
Einige Marken bieten speziell für Yoga entwickelte Kleidung an, die sich durch ihr Design und ihre Funktionen auszeichnet. Achte beim Kauf von atmungsaktiver Sportbekleidung auf die richtige Größe und den richtigen Stoff. Es gibt verschiedene Arten von Materialien, die für atmungsaktive Kleidung verwendet werden können, wie Polyester oder Nylon und zuletzt ist es wichtig, dass der Stoff elastisch ist.
Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein: Die Wahl ökologischer Yoga-Bekleidung
Yoga wird immer beliebter und die Nachfrage nach ökologischer Sportbekleidung steigt stetig. Daher ist es wichtig, dass man beim Kauf von Yoga-Kleidung auf Nachhaltigkeit und die Umwelt achtet. Zunächst sollte man sich über die Materialien informieren, die verwendet werden. Viele Marken bieten Kleidung an, die aus recycelten Materialien hergestellt wird oder aus natürlichen Fasern wie Bio-Baumwolle oder Leinen besteht. Auch sollte man darauf achten, ob die Marke fair produziert und ob sie ethische Arbeitspraktiken anwendet.
Ebenso wichtig ist, zu wissen, ob das Material langlebig und leicht zu pflegen ist. So kann man sicherstellen, dass man seine Kleidung lange nutzen kann und somit den Verbrauch von Ressourcen reduziert. Man sollte beim Kauf von Yoga-Kleidung immer versuchen, ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu entwickeln und nur Produkte kaufen, deren Herstellung umweltfreundlich ist, auf diese Weise kann jeder seinen Teil beitragen.

von/ durch Stefan
am Mai 27 2023
Yoga für Kinder: Was sind die positiven Effekte?
Yoga für Erwachsene ist wundervoll – das wissen bereits viele Yogis. Doch nicht nur für die Menschen im Erwachsenenalter können die Asanas aus der buddhistischen Lehre einen Unterschied machen. Auch die Kleinen profitieren vom Kinder-Yoga, das extra auf sie abgestimmt ist. Ob es wirklich sinnvoll ist und welche Vorteile mit den Yoga-Übungen einhergehen, erfahren Eltern in diesem Beitrag.
Warum ist Yoga auch für Kinder geeignet?
Die Antwort ist klar: Zum einen bewegen sich Kinder sehr gerne, sodass sie dem Drang nach Bewegung noch viel automatischer nachgehen, als es die erwachsenen Menschen tun. Demnach musst Du Dein Kind vermutlich nicht mal dazu zwingen, den eigenen Körper einzusetzen und einfache Yoga-Übungen nachzumachen.
Zum anderen ist sportliche Betätigung gesund. Der Körper von Kindern muss auch bewegt werden, genauso wie der eines Erwachsenen. Yoga beinhaltet besondere Asanas, die sich auf eine nachhaltige Art und Weise auf den Körper, Geist und die Seele auswirken. Das ist ein Pluspunkt im Vergleich zu anderen Sportübungen.
Welche Vorteile gehen mit der Yoga-Praxis einher?
Wer sich mit seinem Kind regelmäßig bewegt, schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe – sportliche Betätigung ist nämlich für Jung und Alt wichtig. Wenn Du Dich außerdem für Yoga entscheidest, dann erzielst Du die tollsten Erfolge. Im nachfolgenden Abschnitt erfährst Du die bedeutendsten Vorteile, die mit den besten Yoga Übungen einhergehen.
1. Bewegung
Natürlich ist der Faktor der Bewegung fast der wichtigste. Der Alltag vieler Kinder besteht aus vielem Sitzen. Das liegt insbesondere daran, dass sie in der Schule mindestens sechs Stunden lediglich auf dem Stuhl verbringen. Deshalb ist es ratsam, dass sie sich in der Freizeit ausreichend bewegen. Egal, ob Du mit Deinen Kids raus in die Natur gehst, Ballspiele erfindest oder Turnübungen machst – der Kreislauf kommt in Schwung. Beim Kinderyoga hast Du zusätzlich den Vorteil, dass sich die Asanas auf der Matte auf Körper, Geist und Seele auswirken. Dieser Effekt besteht natürlich bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen.
Je nachdem, welche Asanas ausgeübt werden, wirken sich diese unterschiedlich auf den Körper aus. Wer viele anstrengende Abfolgen übt, kommt schon mal außer Puste und trainiert damit die Ausdauer. Ansonsten werden vor allem Muskeln gekräftigt, Gelenke gestärkt und Bänder gedehnt. Dein Kind wird dadurch automatisch fitter, gelenkiger und stärker – und das ganz spielerisch und mit ganz viel Spaß.
2. Verbesserte Motorik
Bei Kindern spielt die Verbesserung oder das Training der Motorik eine essenzielle Rolle. Kinder zwischen drei und sechs Jahren erlernen Abfolgen, wie balancieren, auf einem Bein stehen oder Treppensteigen mit dem Wechseln des Beins. Demnach kann Yoga in dieser Zeit wertvolle Dienste leisten und diese Bewegungen fördern. Im späteren Alter (zwischen sechs und zwölf) geht es darum, die Feinmotorik zu verbessern. Darunter versteht man das Zeichnen oder Schreiben. Natürlich können in diesem Alter auch die grobmotorischen Abläufe noch gezielter trainiert und ausgeübt werden.
3. Die Konzentration wird gesteigert
Auch Erwachsene kennen das Problem, dass sie sich nach einer Weile nicht mehr konzentrieren können. Es gibt verschiedene Übungen, um die Achtsamkeit und den Fokus wieder zu verbessern. Yoga kann in diesem Fall dienlich sein. Hierbei wird nämlich der Fokus auf andere Gehirnbereiche gerichtet, sodass der Bereich für die Konzentration durchatmen kann. Demnach kannst Du auch zu Hause Yoga-Übungen einbauen, um die Konzentration Deines kleinen Yogis zu stärken – gerade, wenn es viel lernen muss.
4. Körpergewicht ist in Balance
Hierzulande gibt es ähnlich wie in anderen Industrieländern viele Kinder, die bereits im jungen Alter unter Übergewicht leiden. Auch hier kann Yoga guttun, um das Kind in Bewegung zu halten und vor allem im psychischen Gleichgewicht. Oftmals sind nämlich psychische Störungen (die nicht immer gleich erkannt werden) Grund dafür, dass Kinder viel essen und sich nicht bewegen möchten.
Mit Yoga kannst Du entgegenwirken. Dennoch darfst Du beachten, dass die Yoga-Übungen am besten mit dem Arzt abgesprochen werden sollen. Ist Deine Tochter oder Dein Sohn im Normalgewicht, verhelfen die Übungen dazu, dass dies so bleibt.
5. Ein besseres Körperbewusstsein/Gefühl für den Körper
Kinder erlernen erst mit der Zeit, den Körper zu spüren. Mit Yoga kannst Du den Prozess intensivieren und verbessern. Macht Dein Kind täglich Yoga-Übungen, wirst Du merken, dass sich das Körpergefühl Deiner Tochter oder Deines Sohnes verändert. Das wirkt sich auf die verschiedensten Lebensbereiche aus. So wird Dein Kind leichter verstehen, wann es Ruhe benötigt, wann es essen oder sich bewegen möchte.
6. Entspannung und Ruhe
Der Alltag vieler Kinder ist ähnlich stressig wie der von Erwachsenen – berücksichtigt man, dass Kinder noch nicht so gut mit Stress und Herausforderungen umgehen können. Schularbeiten, Hausaufgaben und dauernde Kurse in der Freizeit sorgen dafür, dass sich Kinder überfordert fühlen können. Ist das bei Deinem Nachwuchs der Fall, kannst Du dies verändern. Zum einen kann der Alltag angepasst, zum anderen können tägliche Asanas eingebaut werden.
Yoga ist besonders wohltuend und sorgt für ein entspanntes Körpergefühl und einen freien Geist. Probiere es aus.
Welche Übungen kannst Du mit Deinem Kind machen?
Wenn Dir diese Tipps geholfen haben und Du Yoga in den Alltag Deines Kindes integrieren möchtest, kannst Du folgende Haltungen einbauen. Sie sind sehr einfach zu erlernen und können demnach von Deinem Kind auch allein ausgeübt werden.
a) Sitzende Vorbeuge
Die Vorbeugen sind sehr bedeutend. Auch im Yoga für Erwachsene findest Du diese Übung. Das Tolle ist, dass ihr diese Position gemeinsam machen könnt. Dafür setzt ihr euch gegenüber, streckt die Beine aus und berührt die Fußsohlen. Wenn die Übung schwerfällt, könnte eine Decke oder ein kleines Yogakissen Unterstützung bieten. Wenn Du mit Deinem Yogi in dieser Haltung bist, könnt ihr euch beide nach vorn beugen. Seid liebevoll zu euch und schaut, wie weit ihr nach unten kommt.
b) Baum
Beim Baum steht Deine Tochter oder Dein Sohn aufrecht und hebt ein Bein nach oben. Die Fußsohle wird entweder an den Unterschenkel oder den Oberschenkel gelegt. Diese Haltung fordert das Gleichgewicht.
c) Der Frosch
Bei dieser Position geht man in die Hocke und bringt die beiden Hände auf den Boden. Die Fußsohlen liegen ganz auf.
d) Die Schildkröte
Sie ist besonders beruhigend und damit eine ideale Yoga-Position für ein unruhiges Kind. Hier beugt man sich nach vorn, die beiden Beine sind fast ausgestreckt, der Oberkörper beugt sich nach vorn, während die Arme unter die Knie gehalten werden, die Handinnenflächen liegen flach auf dem Boden auf.
e) Krieger III
Diese Haltung ist ideal, um das Gleichgewicht zu fördern. Sie kann auch gemeinsam durchgeführt werden. Du stellst Dich mit Deiner Tochter oder Deinem Sohn auf die Matte und gibst einen Fuß nach hinten (er schwebt in der Luft), gleichzeitig bringst Du Deine Arme nach vorn, Dein kleiner Yogi macht dasselbe. So könnt ihr euch an den Händen greifen, um das Gleichgewicht leichter halten zu können.
f) Katze
Bei der Übung der Katze, geht der kleine Yogi in die Vierfüßlerposition und hebt das linke Bein an, während der rechte Arm nach vorn streckt. Dann werden Arm und Bein unter dem Bauch zusammengezogen. Dies wird ein paar wiederholt, nachher wird Seite gewechselt.
Yoga-Stunde sanft ausklingen lassen: Shavasana und Meditation
Damit die Trainingseinheit sanft abgeschlossen wird, lohnt es sich, eine kurze Atemübung zu machen. Auch eine kleine Meditations-Reise oder einfaches Hinlegen sind vorteilhaft, damit sich Dein Yogi noch leichter entspannen kann.
Hast Du bereits Yoga mit Deinem Nachwuchs gemacht? Wenn ja, welche Veränderungen konntest Du bei Deinem Sohn oder Deiner Tochter wahrnehmen?

von/ durch Stefan
am Mai 23 2023
Yoga in den Bergen: Entspannung, Selbstfindung und Vitalität
Yoga kannst Du überall machen – egal, ob am Strand, in Deinem Wohnzimmer oder in den Bergen. Ein immer größer werdender Trend sind die sogenannten Yoga-Retreats in den Bergen. Der Alltag ist geprägt von vielen Herausforderungen, sodass sich Menschen nach Erholung sehnen. Was wäre da besser als einen entspannten Urlaub mit Yoga und Wandern in den Bergen zu verbringen? In diesem Beitrag erhältst Du die bedeutendsten Informationen zu dieser Art von Erholungsurlaub.
Abstand vom alltäglichen Stress – mit Yoga einfach gemacht
Dadurch, dass viele Menschen einen sehr herausfordernden Alltag haben, wünschen sie sich im Urlaub einmal etwas ganz anderes. Mit Yoga inmitten einer Berglandschaft kannst Du genau diese Sehnsüchte erfüllen.
Das Tolle an Yoga ist, dass Du dies bereits im Alltag umsetzen kannst – und nicht erst auf Reisen. Wenn Dir das nicht gelingt oder wenn Du besonders im Urlaub davon profitieren möchtest, sind sogenannte Yoga-Retreats perfekt für Dich geeignet. Diese werden nahezu überall angeboten – das heißt, dass Du diesem Wunsch auch an Deinem Lieblingsurlaubsziel nachgehen kannst.
Die besonderen Vorteile von Yoga kurz zusammengefasst:
Yoga hilft Dir dabei, dass sich Dein Körper, Dein Geist sowie Dein Nervensystem entspannen können.
Dein Körper erholt sich von der täglichen Anspannung, Rücken, Schultern und Nacken fühlen sich geschmeidiger an.
Das Stresslevel sinkt und Du kannst endlich mal richtig durchatmen.
Auch bei schlechter Stimmung und leichten depressiven Verstimmungen kann Yoga eine Wohltat sein.
Dein Körper fühlt sich außerdem gestärkt und vitalisiert an.
Wie Du sehen kannst, hat Yoga auf der Matte eine Vielzahl von positiven Effekten auf Körper, Geist und Seele. Was wäre da denn naheliegender als diese Vorteile auch in Deinen Urlaub zu integrieren?
Dein Yoga-Urlaub in den Bergen – Wellness inmitten von Wiesen, Almen und Edelweiß
Naturliebhaber aufgepasst: Wenn Du während Deines Urlaubs inmitten herrlicher Naturoasen entspannen möchtest, dann entscheide Dich für eine Reise in die Bergwelt. Sie hat so viel zu bieten und die Kombination mit Hatha Yoga oder anderen Yoga-Stilen sorgt dafür, dass Du so richtig in Dich selbst eintauchen und Dich erholen kannst.
Warum solltest Du Dich für Yoga in den Bergen entscheiden?
Jeder Mensch hat andere Vorlieben und dennoch wünschen sich die meisten Yogis ähnliche Dinge. Es gibt viele Gründe, warum sich ein Yoga-Urlaub in den Bergen lohnt.
a) Ruhe und Rückzug
Wohnst Du in der Stadt, dann weißt Du, wie laut es da tagtäglich ist. In den Bergen wachst Du auf und bist umgeben von Vogelgezwitscher, sanften Windgeräuschen in den Bäumen, dem klaren Blick auf die naheliegenden Gipfel und einer kühlen, wohltuenden Bergluft. In dieser Umgebung kannst Du besonders gut genießen, Dich zurückziehen und neue Kraft schöpfen. Wer sich vom Stress des täglichen Lebens verabschieden und in sich eintauchen möchte, erfüllt sich mit einem Yoga-Urlaub in den Bergen alle Wünsche.
Wenn Du möchtest, kannst Du Deine Yogamatte auch in den Almwiesen ausbreiten und während des Sonnenuntergangs Yin Yoga oder andere Yoga-Stile praktizieren.
b) Gesunde Ernährung in den besten Hotels
Während Deiner Auszeit inmitten der Berge darf natürlich die gesunde Kost nicht fehlen. Die meisten Yoga-Hotels bieten nicht die herkömmlichen Gerichte an, wie Du sie vielleicht aus anderen Restaurants oder Hotels kennst. Vielmehr legen sie Wert auf Abwechslung, Nährstoffdichte und den Geschmack. Du bekommst oft auch vegane oder vegetarische Köstlichkeiten, in der Regel wird außerdem auf Unverträglichkeiten Rücksicht genommen. Damit kannst Du sichergehen, dass für Dein leibliches Wohl, das nicht nur hervorragend schmeckt, sondern zudem sehr gesund und bekömmlich ist, gesorgt ist.
c) Breites Angebot an Kursen für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis
Egal, ob Du erst angefangen hast und die besten Yoga-Stile noch entdecken möchtest oder ob Du schon lange dabei bist – die Auswahl der Kurse ist normalerweise ausgesprochen groß. Dennoch ist es ratsam, sich bereits vorher zu den Stilen zu informieren. So kannst Du sichergehen, dass dann auch genau das angeboten wird, was Du Dir wünschst.
In einem umfänglichen Angebot sind oft noch Kurse integriert, in denen Du auf Deinem Kissen mit Meditationen oder Atemübungen entspannen kannst – so lassen sich Yoga-Runden toll abrunden.
d) Wanderungen in den schönsten Gebieten des Planeten
Bist Du gerne in der Natur unterwegs, ist der Yoga-Urlaub in den Bergen die beste Wahl. Du kannst nach den Yoga-Sessions in der Natur wandern und dort die Bergwelten, die Almen, die Wiesen und Wälder entdecken. In vielen Berggebieten gibt es zig verschiedene Wanderwege, die für Anfänger oder Profis ausgeschrieben sind. Du kannst genau jene wählen, die Deinen Vorstellungen entsprechen. So rundest Du die Yoga-Routine ideal ab und profitierst in dieser Zeit von besonders viel Bewegung.
e) Gleichgesinnte treffen
Manchmal ist es nicht leicht, ähnlich denkende Menschen zu treffen. Hier kannst Du sicher sein, dass Du vielen begegnest, die eine ähnliche Vorliebe zu Yoga und anderen spirituellen Themen wie Meditation, Atemtechniken usw. haben.
Was solltest Du vor der Buchung berücksichtigen?
Es gibt einige Punkte, die Du vor dem Buchen beachten darfst:
Wähle das Land aus, in dem Du gerne hinreisen möchtest und wäge dabei zwischen den verschiedenen Angeboten der Hotels ab. Oftmals kann es sein, dass Du einen Kompromiss finden musst.
Suche Dir ein Hotel, das genau diese Kurse anbietest, die Du gerne besuchen möchtest.
Vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass Du gemeinsam mit einem Bekannten, einem Freund, einer Freundin oder Deinem Partner anreisen kannst – das macht es oft noch schöner.
Überlege Dir, wie lange Du das Yoga-Retreat besuchen möchtest. Die Dauer der Aufenthalte unterscheidet sich immer, sodass Du überlegen solltest, was sich stimmig für Dich anfühlt. Je länger die Reise ist, desto besser kannst Du Dich erholen.
Wenn Du Unverträglichkeiten oder sonstige Sonderwünsche hast, solltest Du vorher abklären, ob diese verwirklicht werden können.
Hast Du bereits einmal einen Yoga-Urlaub in den Bergen gemacht? Was hat Dir besonders gefallen?

von/ durch Stefan
am Mai 16 2023
Alles über Hot Yoga: Was sind die Vorteile und die wichtigsten Tipps
Wie erfahrene Yogis bereits wissen, gibt es viele verschiedene Yogastile, die allesamt unterschiedliche Wirkungen auf den menschlichen Organismus haben und außerordentlich gesund sind. Demnach kann jeder genau diesen Stil nutzen, der ihm am meisten Vorteile einbringt. Hot Yoga ist bei vielen Yogis sehr beliebt, auch Studios bieten diesen bekannten Stil an. Welche Vorteile Hot Yoga auf den Menschen hat und was Du bei diesem schweißtreibenden Yogastil beachten musst, erfährst Du in diesem Beitrag.
Überblick: Was ist Hot Yoga überhaupt?
Hot Yoga wird in der Fachsprache auch als Bikram Yoga bezeichnet. Anders als andere Yogaarten, die in einem normalen Studio praktiziert werden, spielt sich Hot Yoga in einem Raum mit hohen Temperaturen ab. Auch wenn die Luftfeuchtigkeit mit 40 Prozent relativ gering ist, wirken sich die Temperaturen von etwa 35–40 Grad auf das Training aus. Damit ist das Schwitzen garantiert.
Der Yogaflow besteht aus 26 verschiedenen Asanas (inklusive zwei Atemübungen), die tendenziell dem Hatha-Yoga-Stil zugeordnet werden können. Beispiele für Haltungen sind:
Heuschrecke
Stuhl
Baum
Bikram Choudhury (geboren am 10.02.1946) ist übrigens der Gründer vom Bikram Yoga; die Yoga-Stil-Richtung wurde nach ihm benannt.
Warum ist Bikram Yoga so toll?
Viele Menschen, die Yoga lieben, sind von diesem Stil besonders begeistert – und das nicht umsonst. Eine Hot Yoga Stunde hat diverse Vorteile für Körper, Geist und Seele.
Wie wir alle wissen, wirkt sich Yoga positiv auf den gesamten Organismus aus. Stress kann abgebaut werden, Muskeln werden gedehnt und der Körper wird gestärkt. Doch nicht nur das: Wer regelmäßig im Bikram-Yoga-Studio ist, kann von weiteren Vorteilen profitieren:
Dank der vorhandenen Wärme können Sehnen und Bänder elastischer werden. Das reduziert automatisch das Verletzungsrisiko, das zum Beispiel Yogis, die Power Yoga oder andere Sportarten ausüben, eingehen. Natürlich kann der Körper durch die Wärme noch leichter gedehnt werden.
Fühlst Du Dich manchmal down, müde und leicht depressiv? In diesem Fall kann Hot Yoga genau richtig für Dich und Deine Gesundheit sein. Auch bei Stress kann dieser Yoga-Stil eine wohltuende Wirkung haben.
Wer Probleme mit dem Rücken hat und diese mithilfe von Übungen auf der Matte reduzieren möchte, kann dies mithilfe von Hot Yoga machen. Die Asanas, die in dieser Stunde durchgeführt werden, sind besonders entlastend für Rücken sowie die restlichen Muskeln. Der Rumpf sowie die Wirbelsäule werden gestärkt und mobilisiert.
Dein Herz-Kreislauf-System wird bei diesen hohen Temperaturen noch mehr gefordert – das merkst Du ab Minute 1 der Stunde.
Deine Lungenkapazität kann sich durch regelmäßige Trainingseinheiten verbessern.
Möchtest Du abnehmen? Dann könnte Hot Yoga ideal sein. Wenn Du Dich bei Hot Yoga richtig anstrengst, kannst Du dank der Hitze noch mehr Kalorien verbrennen. Außerdem werden viele Muskeln aufgebaut und die Fettverbrennung damit verstärkt.
Hot Tipps für Dich: Wenn Du nach der Abfolge der Asanas Shavasana oder eine kurze Meditation auf Deinem Kissen einbaust, dann profitierst Du von der ganzen Stunde noch mehr. Zudem sind Atemübungen (Pranayama) Teil der Hot Yoga Praxis. Diese solltest Du keinesfalls vernachlässigen, da sie Dich noch mehr mit Deinem Körper verbinden.
Was solltest Du als Anfänger beachten?
Egal, ob Du Hatha Yoga, Vinyasa Yoga oder Bikram Yoga probieren möchtest – wenn Du unsicher bist, solltest Du Dich vorher immer zu einem Yoga-Kurs anmelden. So kannst Du sichergehen, dass Du alle Asanas korrekt ausübst und keine nachhaltigen Schäden durch falsche Ausführung ertragen musst.
Weitere Tipps sind:
Das Bikram-Studio sollte unbedingt ein Gutes sein. Am besten informierst Du Dich bei anderen Yogis, die bereits Erfahrung haben. So kannst Du sichergehen, dass die Auswahl zufriedenstellend ist. Wichtig ist, dass der Lehrer, der Bikram unterrichtet, zertifiziert ist und den Original-Stil unterrichtet.
Natürlich ist die richtige Kleidung essenziell, um Bikram ordentlich ausüben zu können. Ein Yoga-Handtuch ist notwendig, um den Schweiß zu entfernen oder gewisse Haltungen auf der Matte noch angenehmer zu gestalten. Deine Kleidung sollte unbedingt atmungsaktiv sein und angenehm am Körper sitzen. Sie sollte weder einschneiden, noch unbequem sein.
Fühlst Du Dich ab einem bestimmten Zeitpunkt oder während einer speziellen Asana unwohl oder bekommst Du Herz-Kreislauf-Probleme? Dann höre lieber damit auf oder frage den Lehrer, ob Du eine alternative Übung machen darfst.
Egal, ob Du Bikram, Vinyasa Yoga, Pilates oder sonst einer körperlichen Tätigkeit nachgehst – Du musst immer genug trinken (am besten Getränke mit Elektrolyten, zum Beispiel Kokoswasser).
Achtung: In diesen Fällen solltest Du kein Hot Yoga machen
Wie bereits im vorherigen Abschnitt erklärt, gehen mit der Ausübung dieser Asanas viele positive Effekte einher – doch Achtung: Es gibt auch Gegenanzeigen, die Du keinesfalls vernachlässigen solltest.
Hast Du bereits Herz-Kreislauf-Erkrankungen, musst Du vorher mit Deinem Arzt sprechen. Auch bei sonstigen körperlichen Beschwerden wie niedrigem Blutdruck darf immer ärztlicher Rat eingeholt werden.
Bist Du schwanger und bist noch nicht geübt in diesem Yogastil ist es besser auf nach der Geburt zu warten.
Der oft beschriebene Entgiftungseffekt ist nicht wissenschaftlich bestätigt worden.
Natürlich sollte man in dieser Zeit auch die Problematik des Heizens beachten: Die Studios müssen auf mindestens 35 Grad geheizt werden, d.h. dass dafür sehr viel Energie aufgewendet werden muss.
Möchtest Du das traditionelle Yoga üben, in dem Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht werden? Dann ist Hot Yoga nicht passend für Dich. Der Fokus liegt nämlich auf der körperlichen Fitness.
Hast Du Hot Yoga schon mal probiert? Wenn ja, wie hat es sich auf Deinen Körper ausgewirkt?

Einschlafmeditation für besseren Schlaf – die besten Tipps
von/ durch Stefan
am Mai 10 2023
Einschlafmeditation für besseren Schlaf – was kannst Du tun?
Viele Menschen sind vom Tag völlig geschafft, dennoch gelingt es vielen aufgrund tausender Gedanken nicht zu entspannen und herunterzukommen. Das wirkt sich direkt auf das Einschlafverhalten aus. Demnach ist es sehr bedeutend, dass Du eine Routine findest, die Dir dabei hilft, in den inneren Frieden und in die Ruhe zu gelangen. Außerdem solltest Du darauf achten, dass Du tagsüber nicht zu viel Stress hast. Warum meditieren vor dem Einschlafen helfen kann und warum Meditationen allgemein toll sind, erfährst Du in diesem Beitrag.
Was versteht man unter Meditation?
Jene Menschen, die noch komplett neu in diesem Gebiet sind, dürfen erst mal verstehen, was Meditation überhaupt ist. Hierbei handelt es sich um eine Methode, seinen Impulsen, Ängsten und Sorgen freien Lauf zu lassen, Gefühle besser wahrzunehmen und in einen sehr entspannten Zustand zu gelangen. Damit könnt ihr Eurem Körper, Eurem Geist und Eurer Seele Erholung schenken.
Allgemein gesagt, ist das Meditieren ein Zustand – ähnlich wie wenn Du schläfst. Du bist noch vollkommen hier und Du hast stets Kontrolle über Deine Gedanken und dennoch verschwimmt die Umgebung leicht; Du kommst in einen leichten Trance-Zustand.
Für viele Menschen ist die Meditation eine Möglichkeit, vom Alltag herunterzukommen und sich einen Moment der Ruhe zu gönnen. Andere nutzen sie, um das Gedankenkarussell zu stoppen.
Die besten Vorteile
Unabhängig davon, wann Du meditierst, ist der Zustand, in den Du gelangst, wundervoll und für Dein ganzes System erholsam.
Nachfolgend siehst Du die wichtigsten Benefits, die mit der regelmäßigen Meditation einhergehen:
Du verspürst viel mehr innere Ruhe und Entspannung.
Deine Gedanken sind nicht mehr so anstrengend und Du wirst allgemein lockerer.
Dein Nervensystem entspannt sich.
Stress kann dadurch abgebaut werden.
Du kannst damit viel emotionalen Ballast loslassen.
Die Nervenzellen können sich mithilfe von regelmäßiger Meditation neu ausrichten.
Der Fokus, die Achtsamkeit sowie die Konzentration können dadurch gesteigert werden.
Abendliche Meditation: Warum kann dies so sinnvoll sein?
Wie Du sehen kannst, bringt das bewusste Innehalten eine Vielzahl von positiven Effekten mit sich. Wer sich abends gestresst fühlt, sollte statt Fernsehschauen lieber Augen schließen und den Gedanken freien Lauf lassen.
Nach einem langen Tag haben viele Menschen zig Gedanken im Kopf, zudem bewegen sich diese meist schon zur To-Do-Liste des nächsten Tages. Dadurch herrscht nie Ruhe in Deinem Kopf. Wenn Du Dich mit diesem Gedankenkarussell schlafen legst, wirst Du kaum einschlafen können. Wer sich jetzt die Zeit nimmt, eine kurze abendliche Meditation zu machen, wird fast sofort einen Unterschied feststellen. Besonders gestresste Menschen sollten dies als Routine einführen.
Die wenigen Minuten der Meditation kannst Du auch dafür nutzen, nochmals alle Sorgen und Unsicherheiten zu "durchdenken", um nachher mit einem freien Kopf ins Bett zu gehen. In diesem Zusammenhang könnte es helfen, alles niederzuschreiben, sodass Du alles loslassen kannst.
Unterdrückte Gefühle können durch das Meditieren an die Oberfläche kommen. Deshalb ist es sehr bedeutend, dass Du alles, was im Moment der Meditation da ist, annimmst und nicht wegdrückst. Falls Du weinen musst, ist das vollkommen in Ordnung, wirst Du wütend, darfst Du auch diese Gefühle annehmen.
Mithilfe der Meditation kannst Du einen klaren Strich zwischen Arbeit und Freizeit machen. Deshalb kann es ratsam sein, gleich nach dem Nachhause kommen zu meditieren. Du musst die Meditation nicht zwingend wenige Minuten vor dem Schlafengehen machen.
Wenn Du meditierst, kannst Du Deine Konzentration steigern, was sich wiederum positiv auf Deine Gedanken auswirkt. So kannst Du bewusster entscheiden, welche Gedankenimpulse Du vor dem Schlafengehen noch denken möchtest und welche nicht.
Welche Meditationen kannst Du machen?
Welche Meditation die Richtige für Dich ist, kannst Du jeden Abend neu entscheiden. Es gibt eine Vielzahl von geführten Meditationen, die Du jeden Tag machen kannst. Diese findest Du auf CDs, auf YouTube oder in Meditationskursen. Falls Du lieber frei meditierst, kannst Du folgende Tipps testen:
a) Achte auf Deinen Körper (Körperscan)
Hierbei handelt es sich um eine tolle Möglichkeit, den eigenen Körper wahrzunehmen und ein besseres Körperempfinden zu erzielen. Für diese Meditation setzt oder liegst Du Dich auf Deine Yogamatte hin und entspannst Dich. Nun beginnst Du damit, Deinen Körper von oben nach unten "durchzuscannen". Stelle Dir folgende Fragen:
Wie fühlen sich bestimmte Körperregionen an (Rücken, Nacken, Beine, Arme usw.)?
Wo spürst Du Enge?
Wo lässt sich Weite erkennen?
Hast Du irgendwo Schmerzen?
Du wirst merken, dass Du deutlich ruhiger und entspannter wirst. Dein Körper, Dein Geist und Deine Seele erholen sich gut und Du stärkst Deine Gesundheit.
b) Fokus auf Atmung
Wer eine einfache, aber sehr effiziente Meditationstechnik durchführen möchte, konzentriert sich weitestgehend einfach auf den Atem. Du spürst, wie Du durch die Nase einatmest, wie der Atem bis in Deinen Bauch gelangt und wie Du wieder ausatmest. Diesen Vorgang wiederholst Du für ein paar Minuten. Du wirst merken, dass Du dadurch viel ruhiger wirst und sich Dein Schlaf deutlich verbessert.
Achte auf:
Eine bequeme Sitzhaltung auf Deinem Meditationskissen
Lasse Deinen Körper locker, entspanne Dein Gesicht, Deinen Kiefer, Deine Schultern und Deinen Nacken
Versuche den vollen Fokus auf Deine Ein- und Ausatmung zu richten
Bei abschweifenden Gedanken kehrst Du stets zu Deinem Atem zurück
Welche ergänzenden Tipps können Dir zu mehr Ruhe helfen?
Neben den oben genannten Tipps kannst Du noch folgende Punkte beachten:
Schalte Dein Telefon, Dein Tablet oder den TV unbedingt mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen aus. Damit ersparst Du Dir das Blaulicht, was sich negativ auf Deine Einschlafqualität auswirken kann.
Ätherische Öle oder Räuchermischungen können Dich dabei unterstützen, noch leichter in den Schlaf zu gleiten. Baldrian, Rose, Kamille, Lavendel, Neroli oder Zedernholz sind wohltuend und bringen Ruhe in Dein System.
Wenn Du meditierst, solltest Du unbedingt auf eine ruhige Umgebung achten. Dies wirkt sich zusätzlich entspannend aus und ist bedeutend, um Dich auf einen erholsamen Schlaf vorzubereiten.
Wenn Du diese Tipps beachtest und täglich meditierst, wirst Du merken, dass Du deutlich besser einschlafen kannst.
Hast Du es schon ausprobiert, abends zu meditieren? Wenn ja, wie war es für Dich? Hast Du Veränderungen wahrnehmen können?

Ist Yoga, so wie wir es kennen, nur ein Mythos?
von/ durch Nick
am Mai 10 2023
Ist Yoga, so wie wir es kennen, nur ein Mythos?
Nichts an Yoga ist so, wie viele Yoga-Anhänger glauben: Die Ergebnisse der Yoga-Studie des Briten Mark Singleton verblüffen und fordern den Widerspruch all derer heraus, die auf den uralten indischen Yoga-Spirit von „Körper, Geist & Seele“ vertrauen. Der Religionswissenschaftler Singleton legt in seinem Buch, das 2010 im Oxford University Press Verlag veröffentlich wurde, sehr präzise und umfassend dar: Körperbetontes Yoga ist eine relativ junge, nicht vorrangig östlich, sondern ebenso stark westlich geprägte Lehre. Fassen wir die Kernaussagen von „Yoga Body – The Origins of modern Posture Practice“ zusammen – und bilden uns unsere eigene Meinung dazu.
Yoga als winziges Rädchen in der indischen Kultur
In der westlichen Welt kennen wir Yoga meist als eine Form von Hatha Yoga. Ursprünglich soll Hatha Yoga aus Indien stammen, wo es als Teil einer Jahrtausende alten Kultur der Hindus praktiziert wurde. Singleton führt jedoch an, dass in klassischen Schriften wie den Upanishaden oder der Bhagavadgita Yoga allenfalls im Sinne von geistiger Vervollkommnung und Meditation erwähnt wird. Asanas schienen von so untergeordneter Bedeutung sein, dass sie allein der Atemkontrolle und dem meditativen Stillsitzen dienten. Versenkung war erwünscht und Asanas stellten einen Pfad unter vielen Wegen dar, den angestrebten Zustand zu erreichen. Die Verwurzelung in den alten indischen Praktiken hat demnach kaum etwas zu tun mit gesundheits- und fitnessorientierten Yogastilen des 21. Jahrhunderts. Erst das Zusammentreffen des indischen Nationalismus nach Ende der britischen Kolonialherrschaft und der europäischen Körperkulturbewegung vor gut 100 Jahren formte „unser“ Yoga, indem westliche Gymnastikübungen mit einem spirituellen Überbau veredelt wurden.
Yoga als Trendsportart des ausgehenden 19. Jahrhunderts
Der Begriff „physical culture“ kam Ende des 19. Jahrhunderts auf und hängt mit der zunehmenden Industrialisierung zusammen. Immer weniger Menschen verdienten ihren Lebensunterhalt mit Ackerbau und anderen körperlich fordernde Tätigkeiten. Viele zogen in die Städte arbeiteten dort in den Fabriken. Den Fabrikbesitzern war an der Leistungsfähigkeit der Arbeiter gelegen, und so propagierten sie die Körperkultur als nationale Aufgabe. Das Bild vom athletischen, sportlich durchtrainierten Körper wurde damals geboren und hinterließ auch in Indien Spuren. Hatha Yoga, bislang ausgeübt zur Kontrolle der Lebensenergie im Sinne von Pranayama – zur Reinigung und Versenkung – wurde zum Haltungs-Yoga. Zu einer Zeit, in der die Olympischen Spiele durch Pierre de Coubertin wiederbelebt wurden, erweckten Swami Sivananda, Paramahamsa Yogananda, Bishnu Choran Gosh und eher spirituell motivierte Vertreter wie Vivekananda oder Sri Aurobindo den Yoga-Gedanken zu einem neuen, veränderten Leben.
Was Turnvater Jahn und der erste moderne Bodybuilder mit Yoga zu tun haben
Religionswissenschaftler Mark Singleton, der in Santa Fe lebt und dort am St. John’s College lehrt, stellt nicht einfach nur provokante Behauptungen auf. Er untermauert seine Thesen mit historischen Quellen, hat Zeitzeugen befragt und Erkenntnisse der modernen Yogaforschung berücksichtigt. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die durch Bodybuilding-Pionier Eugen Sandow beeinflusste Fitnesswelle in Indien zum Ende des 19. Jahrhunderts auch eine politische Bedeutung hatte, die vergleichbar ist mit der deutschen Turnerbewegung nach „Turnvater“ Ludwig Jahn. Indische Männer wollten ihren Körper kräftigen, um sich von den Kolonialherren zu lösen. Zugleich übernahmen sie die Trainingsmethoden aber zum Teil aus der britischen Armee. Durch die Vermischung mit einem hinduistisch, tantristisch, philosophisch und neugeistlich geprägten Kontext verliehen sie der Körperkultur eine eigene Ausrichtung und einen ganz neuen Gesundheitsaspekt. Die Legende von „Körper, Geist und Seele“ stammt aus dieser Zeit, ist also gerade mal rund 100 Jahre alt. In der traditionellen Yogaphilosophie sind Geist und Seele eins, es gibt keine Unterscheidung.
Singletons Schlussfolgerungen
Yoga ist ein spannendes transnationales Phänomen. Philosophische Traditionen und über Jahrhunderte gesammelte Erkenntnisse im Zusammenhang mit Energieflüssen und Bewusstseinszuständen formten sich durch weltkulturelle Begegnungen und wissenschaftlichen Fortschritt zu einer neuen Methode. Moderne Yogastile sind durch den Kulturwandel entstanden und verändern sich weiterhin. Genau das macht Yoga, diese Methode, die weder Sport noch Religion oder Medizin ist, und doch von allem etwas in sich trägt, so einzigartig.
Bild © StudioM1

von/ durch Stefan
am Apr 27 2023
was musst Du wissen?
Yoga am Strand ist für viele Menschen ein echtes Highlight. Wenn Du bereits seit längerer Zeit Yoga praktizierst, weißt Du, wie toll die Ergebnisse mit den Übungsabfolgen aus der buddhistischen Lehre sind. Doch auch als Neuling kannst Du ein Yoga-Retreat am Meer genießen und tief in die wundervollen Wirkungen von Yoga eintauchen. Dieser Beitrag zeigt Dir die besten fünf Tipps für Deinen Yoga-Urlaub.
Tipp 1: Wann ist ein Yoga-Urlaub am Strand das Richtige für Dich?
Allgemein haben das Meer und der Strand eine erholsame Auswirkung auf den menschlichen Organismus. Demnach ist es nicht verkehrt, Yoga und Strand miteinander zu kombinieren.
Folgende Vorteile warten während dieser Reise auf Dich:
Die salzige Luft am Strand tut Deinen Atemwegen gut, sodass sich Dein gesamter Organismus gut erholen kann. Auch bei jenen Menschen, die sonst eher schwer atmen, können die Übungen am Strand besonders effizient sein. Um bei diversen körperlichen Schmerzen oder Erkrankungen sicherzugehen, solltest Du vorher mit einem Arzt sprechen.
Die Sonne erweckt die Lebensgeister in Dir. Du wirst automatisch glücklicher und freudvoller. Die Sonne sorgt dafür, dass wir auf der Haut Vitamin D3 produzieren, was sich wiederum positiv auf die Stimmung auswirkt. Das Gute ist, dass das sogenannte Sonnenhormon sogar gespeichert werden kann. Demnach kannst Du auch nach dem Urlaub noch vom gespeicherten Vitamin D3 profitieren.
Bewegung tut Körper, Geist und Seele gut. Yoga ist eine besonders attraktive Lehre, um seinen gesamten Organismus in Einklang zu bringen und die Gesundheit auf eine nachhaltige Art und Weise zu unterstützen. So können sich sanfte Flows wie Wellness anfühlen. Der Alltag von zu Hause ist plötzlich ganz weit weg und Du kannst neue Kraft und Energie tanken. Sanfte Asanas stärken, beruhigen und dehnen Deinen Körper, während Dich anspruchsvolle Flows ins Schwitzen bringen.
Gemeinschaft mit anderen Frauen oder Männern tut gut und stärkt das eigene Selbstbewusstsein. Wer gemeinsam mit anderen Yogis diverse Flows macht, fühlt sich verbunden und kann während der Auszeit in tiefe Gespräche kommen.
fitness, sport, yoga and healthy lifestyle concept - group of people making warrior pose on beach
Tipp 2: Die richtige Planung Deiner Reise
Wie Du sehen kannst, sind die Vorteile der Reise beeindruckend. All diese Benefits warten auf Dich, wenn Du Dich für diese Art von Urlaub oder auch Tagesausflug entscheidest.
Um den Ausflug in die Natur vollkommen genießen zu können, darfst Du an bestimmte Dinge denken.
So ist es wichtig, dass Du Dich zum Anbieter ausreichend informierst. Häufig gibt es Hotels, die direkt am Strand liegen und ein tolles Offer anbieten. In einigen Fällen sind es auch Privatmenschen, die einen Yoga-Kurs anbieten. Hier müsstest Du Dich beispielsweise um die Unterkunft selbst kümmern. Bedeutend ist, dass Du Dich vorher fragst, was Du Dir genau wünschst. Vielleicht möchtest Du einfach an den Strand reisen und dort gelegentlich ein paar Stunden nehmen – dann reicht es aus, wenn dort in der Nähe regelmäßige Yoga-Sessions angeboten werden. Möchtest Du hingegen in einen sogenannten Yoga-Urlaub, solltest Du ein hochwertiges und gemütliches Hotel mit entsprechendem Angebot auswählen. Dort ist dann meist alles inklusive.
Welche Yoga-Richtungen möchtest Du machen? Diese Frage musst Du Dir vor dem Buchen der Reise stellen. Gerade Anfänger sollten sich nicht für ein Retreat entscheiden, in dem nur fortgeschrittene Kurse angeboten werden. Auch der Yoga-Stil ist entscheidend. Yin Yoga ist beispielsweise perfekt, um herunterzukommen, seinen Körper mehr Flexibilität und neue Energie zu schenken. Möchtest Du hingegen ein paar Kilos abnehmen, solltest Du eher einen Ashtanga- oder Vinyasa-Kurs wählen. Viele Angebote bieten auch die Variation verschiedener Yoga-Stile an – das ist besonders für jene Menschen interessant, die einen Einblick in die weiten Gefilde der buddhistischen Lehre erleben möchten.
Wo soll die Reise hingehen? Neben den oben genannten Punkten spielt die Destination eine nicht so unwichtige Rolle. Möchtest Du in Deutschland bleiben, gibt es eine große Auswahl an der Nord- und Ostsee. Wer seine Yogamatte lieber an einen anderen Ort hinlegt, ist auch an den Stränden anderer europäischer Länder bestens bedient. Spanien, Portugal oder Italien sind beliebte Destinationen, um einen herrlichen Strand- und Yoga-Urlaub zu genießen.
Tipp 3: Was sind die besten zwei Asanas für den Strand?
Im nachfolgenden Abschnitt stellen wir Dir die besten Übungen für den Strand vor. Für diese Übungen (speziell die zweite) solltest Du eine hochwertige Yogamatte, die auch für draußen gedacht ist, einpacken.
a) Der Baum
Hier stehst Du aufrecht und ziehst zuerst das rechte Bein an und legst es über den linken Oberschenkel. Du stehst nur mehr auf einem Bein, während das andere entweder an Deinem Knöchel angelehnt ist oder auf Deinem Oberschenkel liegt. Die Arme zeigen nach oben. Hierbei handelt es sich um eine perfekte Haltung für mehr Gleichgewicht und Balance. Danach wechselst Du die Seite.
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b) Drehsitz
Diese Übung ist bestens geeignet, um Deine Verdauung anzuregen. Zudem ist sie für Beginner und Profis perfekt. Du setzt Dich aufrecht hin und streckst das rechte Bein aus, das linke Bein winkelst Du an. Du umrahmst mit Deinem rechten Unterarm das linke Bein und Du drehst Deinen Oberkörper nach links auf. Dann wiederholst Du diese Übung auch auf der anderen Seite.
Tipp 4: Meditation: Warum diese nicht vergessen werden darf!
Um einen ganzheitlich entspannten Urlaub im Sommer zu haben, sollte Meditation nicht fehlen. Nach wertvollen Flows ist es ratsam, sich mit diversen Meditationstechniken auf dem Kissen vertraut zu machen. Bei der Auswahl des Kissens solltest Du auf eine angemessene Qualität achten und dass dieses auch für draußen genutzt werden kann. Viele Yoga-Retreats-Angebote haben die Möglichkeit von Meditationsstunden automatisch inkludiert, weil erfahrene Yogis wissen, dass Shavasana oder das bewusste Innehalten die Übungsabfolge optimal abrundet.
Je nach Retreat werden immer andere Meditationstechniken gelehrt. Auch Atemübungen spielen in diesem Zusammenhang eine bedeutende Rolle. So kannst Du noch tiefer in die yogische Erfahrung eintauchen und die besten Wirkungen erzielen. Falls Du Yoga am Strand allein praktiziert, kannst Du nachher eine geleitete Meditation ausführen oder Dich einfach nur den Geräuschen der Natur hingeben.
Tipp 5: Genieße die Natur und die äußeren Reize
Wer bereits viel Erfahrung mit Yoga in Innenräumen hat, wird beeindruckt sein, wie anders es am Strand ist. Hier gibt es viel mehr Reize: das Rauschen des Meeres, die Sonne auf der Haut, der Wind in Deinem Gesicht. Genieße all diese besonderen Momente und nimm jeden Reiz achtsam wahr. Du wirst merken, dass Du dadurch noch mehr eins mit Dir und der Natur wirst.
Fitness women sitting on yoga mats at the beach doing stretching workout. Women practicing stretching postures of yoga sitting near the sea.
Hast Du schon einmal diverse Asanas am Strand gemacht? Wenn Du bereits Erfahrung gesammelt hast, wie war es? Was waren die Benefits?

von/ durch Stefan
am Apr 14 2023
Entdecke innere Ruhe
Du sehnst Dich nach Ruhe und Gelassenheit, Dein Alltag ist anstrengend und Du weißt nicht, wie Du abschalten kannst? Dann könnte Sahaja Yoga perfekt für Dich sein. Wer auf der Suche nach spirituellen Erfahrungen ist, kann diese Form von Meditation in seinen Alltag integrieren. Alle bedeutenden Informationen erfährst Du in diesem Beitrag: lasse Dich inspirieren und finde tiefe Ruhe in Dir.
Concentrated relaxed man standing with closed eyes, having relaxation while meditating, trying to find balance and harmony isolated on gray. Yoga and meditation concept
Der Begriff Sahaja Yoga: Was versteht man darunter?
Sahaja Yoga gibt es bereits seit 1970 und gilt als "religiöse Bewegung". Dieses Konzept, das als sinnvolle Fortsetzung der einstigen Yoga-Tradition gilt, wurde in diesem Jahr durch die Inderin, Dr. Nirmala Srivastava (sie wird häufig auch als Shri Mataji Nirmala Devi bezeichnet), entwickelt. Im Mittelpunkt dieser Yoga-Praxis steht die Kundalini Energie, die dabei erweckt werden soll. Menschen mit einer aufgeweckten Kundalini-Energie sind kaum zu stoppen, da diese voll mit ihrem Selbst und der inneren Weisheit verbunden sind.
Das Wort Sahaja heißt übrigens "spontan" und bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Du es spontan schaffst, in die Meditation zu gelangen.
Was ist das Ziel der Sahaja Yoga Meditation?
Das höchste Ziel von Yoga und Meditation ist grundsätzlich immer, dass Menschen mit sich selbst im Einklang sind – und das nicht nur während der Zeit auf der Yogamatte. Auch Sahaja Yoga verfolgt als Ziel, dass sich Menschen mit ihrer Kundalini-Energie verbinden und dadurch ein friedliches und erfülltes Leben erfahren. Dank dieser Meditation kommen Yogis diesem Ziel näher.
Welche Rolle spielen die Energiekanäle sowie Chakren?
Um das Prinzip der Sahaja Yoga Meditation zu verstehen, musst Du wissen, dass die Energiekanäle sowie die Zentren (Chakren) als Basis dieser Lehre fungieren. Das Zusammenspiel der Nadis sowie der Chakren ist dafür verantwortlich, wie es einem Menschen geht, ob er viel oder wenig Kraft hat und ob seine Energie in Bewegung ist oder nicht. Laut Shri Mataji ist es bedeutend, dass dies alles in Einklang ist, um sich bester mentaler, psychischer und physischer Gesundheit zu erfreuen.
Welche Chakren gibt es?
Um einen kleinen Überblick zu geben, listen wir die sieben wichtigsten Chakren mit ihrer Bedeutung auf.
Muladhara-Chakra (Wurzelchakra) steht für Urvertrauen und Sicherheit, es befindet sich am Ende der Wirbelsäule.
Svadhistana-Chakra (Sakralchakra) ist für die Sexualität und Schöpferkraft zuständig. Es befindet sich unter dem Bauchnabel, im Unterbauch.
Manipura-Chakra (Solarplexus) ist für das Selbstbewusstsein, Selbstbeherrschung, Disziplin sowie Zufriedenheit zuständig. Es liegt direkt oberhalb des Bauchnabels.
Anahata-Chakra (Herzchakra) befindet sich direkt im Herzraum und steht für Mitgefühl, Liebe und Einfühlungsvermögen.
Vishudda-Chakra (Kehlkopfchakra) ist bedeutend für die klare Aussprache, authentische Kommunikation, es liegt am Kehlkopf.
Ajna-Chakra (Drittes-Auge-Chakra) steht für die Intuition. Es befindet sich zwischen den Augenbrauen.
Sahasrara-Chakra (Scheitelchakra) steht für kollektives Bewusstsein und den direkten Zugang zur geistigen Welt und zum Universum. Es befindet sich eine handbreit über der höchsten Stelle des Kopfes.
Wenn diese Chakren im Ausgleich sind, fühlst Du Dich gut und in Harmonie. Zudem ist es bedeutend, dass die Kundalini in Bewegung ist – dadurch fühlst Du Dich stark, kreativ und in Deiner Mitte.
Daneben gibt es noch die Nadis, die als Energiekanäle bezeichnet werden. Es gibt drei verschiedene, und zwar:
Sushumna Nadi (das ist der zentrale Kanal, er verläuft über die Wirbelsäule bis zum Kronenchakra)
Ida Nadi (dieser Energiekanal ist auf der linken Körperseite und steht für die Energie des Verlangens)
Pingala Nadi (befindet sich auf der rechten Seite und beinhaltet die körperlichen Aktivitäten)
Kann Sahaja Yoga von jedem Menschen durchgeführt werden?
Die Technik kann von jedem Menschen angewendet werden, d.h. es ist auch für Dich richtig, wenn Du es fühlst. Hier solltest Du auf Dein Bauchgefühl hören und es bei Interesse einfach mal ausprobieren. Dank der tollen Lehrer und der weltweiten Verbreitung in über 120 Ländern, ist es heutzutage fast überall möglich, einen Einblick zu erhaschen. Sahaja Yoga kann ein essenzieller Punkt auf Deinem Weg der Selbstverwirklichung sein.
Was sind die Vorteile von Sahaja Yoga?
Diese Yoga Form ist sehr transformativ und wirkt sich nachhaltig auf Dein Wohlbefinden aus.
Mithilfe von Sahaja Yoga kannst Du Deinen Geist, Deine Seele und Deinen Körper in Einklang bringen.
Zudem erfährst Du dadurch eine Art von kleiner Erleuchtung und kannst Dich spirituell verwirklichen. Dein Erleben verändert sich und Du kommst immer mehr bei Deiner Essenz an.
Damit Du die Meditation in absoluter Stille durchführen kannst, ist die Erweckung der Kundalini Voraussetzung. So gelangst Du in einen göttlichen, gedankenfreien Bewusstseins-Zustand. Dafür ist die Öffnung vom Dritten Auge notwendig.
Schaffst Du es in diesen Zustand zu gelangen, erlebst Du Augenblicke der vollkommenen Stille, d.h. keine Gedanken in Deinem Kopf.
Hast Du alles richtig gemacht, dann kannst Du eine kühle Brise an den Händen und über dem Kopf wahrnehmen. Stresse Dich nicht, falls es beim ersten Mal noch nicht so ist.
Wenn Du unsicher bist, solltest Du einen Guru oder eine Yogi-Lehrerin finden, die Dir eine Anleitung gibt. So schaffst Du es auf Deinem Meditationskissen leichter in diesen Zustand zu gelangen.
Wie funktioniert der Ablauf?
Damit sich jeder Besucher gut auf das Programm einstellen kann, dauert es 90 Minuten. Es besteht aus einem Theorie- und Praxisteil: Die Theorie erklärt Dir alles über die Nadis, Energiezentren sowie die Kundalini-Energie, während die Praxis das Gelernte mithilfe von körperlichen Übungen bekräftigt. Um diese Einheiten gut abzurunden, wird auch das Energiefeld gereinigt.
Daneben spielen diese Elemente eine essenzielle Rolle:
Mantras
Poesie
Musik
Hast Du Sahaja Yoga Online bereits einmal ausprobiert? Wenn ja, wie war es für Dich?
Iyengar-Yoga – mit Hilfsmitteln besser ans Ziel kommen
von/ durch Nick
am Apr 08 2023
Iyengar-Yoga – mit Hilfsmitteln besser ans Ziel kommen
Die Welt des Yoga ist äußerst vielfältig. Deshalb kommt es durchaus vor, dass du mit einem Yogalehrer besser zurechtkommst als mit einem anderen oder eine Yogastunde in einem neuen Studio vollkommen anderes abläuft als in deiner vertrauten Yogaschule. Yoga unterteilt sich in zahllose Stilrichtungen, unter denen du jene herausfinden musst, die deinen individuellen Erwartungen am ehesten zusagt. Eine noch recht junge Yogarichtung ist Iyengar-Yoga. Diese Yogatradition kann für dich ideal sein, wenn du deinen Asanas präzise ausführen und ihre Wirkung in vollen Zügen genießen möchtest.
Was unterscheidet Iyengar-Yoga von anderen Yogastilen?
Eine Grundregel aller Yogarichtungen lautet, dass du nur so weit in jede Asana gehen sollst, wie du sie sauber ohne Schmerzen ausführen kannst. Manchmal fehlen aber nur ein paar Zentimeter, um die Yogaübung wie im Lehrbuch einnehmen zu können. Um sich bei der Ausführung der Asanas zu helfen, nutzen praktizierende Iyengar-Yogis Hilfsmittel, welche „Props“ genannt werden. Zu diesen Hilfsmitteln gehören neben rutschfesten Yogamatten auch Gurte, Polster, Klötze und Bänke. Der ausgebildete Iyengar-Yogalehrer wird darauf achten, dass du lange in der Übung verharrst. Er wird die Asanas sorgfältig auswählen und äußere Bedingungen wie Raum und Wetter ebenso in seine Überlegungen einbeziehen wie das Wohlbefinden seiner Schüler. Neben den Asanas ist Pranayama ein fester Bestandteil der Iyengar-Stunde – Atemübungen, die positive Effekte auf einer feinstofflichen Ebene haben sollen.
Eine echte Iyengar-Yoga-Stunde erkennst du einerseits an den verwendeten Hilfsmitteln. Andererseits muss ein zertifizierter Iyengar-Lehrer eine intensive und anspruchsvolle Ausbildung absolviert haben, die meist mehrere Jahre in Anspruch nimmt und nur in speziellen Schulen und Ashrams angeboten wird.
Props machen Yoga für alle möglich
Yoga ist eine Lehre, die Anhänger aus vielen Kulturen und unterschiedlichen Altersklassen gleichermaßen begeistert. Dass jeder Mensch Yoga üben kann, ist nirgends wahrer als beim Iyengar-Yoga. Die gezielt eingesetzten Props gewährleisten ein sauberes und sanftes Halten der Asana. Deshalb ist Iyengar-Yoga ideal für die therapeutische Arbeit. Auch körperlich eingeschränkte, kranke und ältere Menschen können dank der Hilfsmittel ihre Yogastunde voll und ganz genießen.
Iyengar-Yoga ist auch für Schwangere geeignet, die sich unter Anleitung eines erfahrenen Lehrers entspannen und auf die Geburt vorbereiten möchten. Aber auch Leistungssportler holen sich immer wieder Rat bei Iyengar-Lehrern, um vor einem Wettkampf oder beim Training den Körper zu entlasten und Kraft zu gewinnen, neue Herausforderungen zu bestehen
Präzises Üben für den vollen Genuss der Auswirkungen
Beim Iyengar-Yoga ist es enorm wichtig, dass du präzise und konzentriert übst. Die Asanas, welche zum Teil lange gehalten werden, sollen den Körper in allen Bereichen kräftigen und in dir ein Gefühl des Gleichgewichts herstellen. Die stärkenden Effekte wirken sich auch positiv auf den Geist und das eigene Wohlbefinden aus. Iyengar-Yoga ist eine Spielart des Hatha-Yoga und ideal, wenn du beim Üben sehr präzise bist und maximal positive Effekte spüren möchtest.
Wer war B.K.S Iyengar ?
B.K.S. Iyengar, der Erfinder des Iyengar-Yogas, wurde 1918 im südindischen Bellur geboren und verstarb 2014 im hohen Alter von 95 Jahren. Als junger Mann befand er sich in einer schlechten körperlichen Verfassung und suchte bei verschiedenen Yogalehrern um Rat. Schließlich beobachtete sich Iyengar beim Üben selbst ganz genau. Er untersuchte, welche Übungen bei ihm spezielle Effekte auslösten und welche eher nicht. Iyengar selbst übte bis zu seinem Tod mehr als drei Stunden täglich Yoga und fiel durch seine hervorragende Gesundheit und seine freundliche Aura auf. In Gesprächen bezog sich Iyengar stets auf die Sutren des indischen Gelehrten Patanjali, welche das theoretische und religiöse Fundament seiner Lehre bildeten.
Iyengar Yoga ist das Richtige für dich, wenn eine gute Yogastunde für dich auszeichnet, dass du deine Asanas präzise übst und erwartest, dass sich dein Geist dank der Verbesserung deiner Konstitution auf eine wunderbare Weise beruhigt.
©iStock.com/bodrumsurf

Yoga: nicht nur eine Lebensphilosophie, sondern auch ein Sport
von/ durch Stefan
am Apr 03 2023
Yoga hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen, sowohl als eine Lebensphilosophie als auch als eine Form von sportlicher Betätigung. Ursprünglich in Indien entwickelt, hat sich Yoga weltweit verbreitet und Millionen von Menschen dazu inspiriert, diese Praxis in ihr tägliches Leben zu integrieren. Vor allem mit der richtigen Bekleidung kann Yoga zu einem unglaublichen Erlebnis werden. Nutzen sie hierfür zum Beispiel einen Urban Sports Gutschein Code, welcher Ihnen unglaubliche Rabatte für attraktives und gemütliches Yoga-Apparel bietet. In diesem Artikel werden wir die verschiedenen Aspekte von Yoga als Lebensphilosophie und als Sport beleuchten und aufzeigen, wie es dazu beitragen kann, das körperliche und geistige Wohlbefinden zu fördern.
Die Grundlagen des Yoga: Eine uralte Tradition
Yoga hat seinen Ursprung in der indischen Kultur und ist eine Praxis, die auf physischer, mentaler und spiritueller Ebene wirkt. Es gibt verschiedene Yoga-Traditionen und -Stile, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen, aber im Kern geht es darum, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Als Lebensphilosophie umfasst Yoga-Prinzipien und Techniken, die darauf abzielen, das Bewusstsein zu erweitern und ein harmonisches Leben zu führen. Dabei spielen ethische und moralische Werte sowie Achtsamkeit eine wichtige Rolle.
Yoga als Sport: Die physischen Vorteile
Yoga als Sport beinhaltet die Ausführung verschiedener Körperhaltungen (Asanas) und Atemübungen (Pranayama), die darauf abzielen, die Muskulatur zu stärken, die Flexibilität zu erhöhen und das Gleichgewicht zu verbessern. Die körperlichen Vorteile von Yoga sind vielfältig und umfassen unter anderem die Verbesserung der Körperhaltung, die Linderung von Rückenschmerzen, die Stärkung des Immunsystems und die Anregung des Kreislaufs.
Eine gute Möglichkeit, Yoga auszuprobieren oder die eigene Praxis zu vertiefen, ist die Nutzung eines Urban Sports Gutschein Codes. Mit diesem Gutschein Code können Sie an verschiedenen Yoga-Kursen und -Studios in Ihrer Stadt teilnehmen und so die Vorteile von Yoga als Sport entdecken. Die Vielfalt der angebotenen Yoga-Stile ermöglicht es Ihnen, das passende Training für Ihre Bedürfnisse und Ziele zu finden.
Geistige und emotionale Vorteile von Yoga
Neben den physischen Vorteilen hat Yoga auch positive Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Die Praxis von Yoga kann Stress abbauen, Ängste lindern und zu innerer Ruhe und Gelassenheit führen. Atemübungen und Meditation, die oft integraler Bestandteil von Yoga-Stunden sind, fördern die Konzentration und das Bewusstsein für den eigenen Körper. Durch die regelmäßige Yoga-Praxis können auch Emotionen wie Wut, Traurigkeit oder Frustration besser bewältigt werden, und es kann ein gesteigertes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl entstehen.
Die Vielfalt der Yoga-Stile: Für jeden etwas dabei
Es gibt zahlreiche Yoga-Stile und -Richtungen, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen und somit für jeden individuellen Bedürfnisse und Vorlieben gerecht werden. Einige Stile, wie Hatha Yoga oder Iyengar Yoga, legen den Fokus auf die genaue Ausrichtung der Körperhaltungen und sind eher sanft, während andere Stile, wie Ashtanga Yoga oder Vinyasa Flow, dynamischer und kraftvoller sind. Yin Yoga hingegen konzentriert sich auf das längere Halten von Dehnungen und wirkt besonders entspannend und regenerierend. Kundalini Yoga vereint körperliche Übungen mit Atemtechniken, Mantras und Meditation und zielt darauf ab, die Lebensenergie zu wecken. Mit der großen Auswahl an Yoga-Stilen ist es leicht, einen Stil zu finden, der den eigenen Bedürfnissen und Zielen entspricht.
Yoga in den Alltag integrieren: Für ein ausgeglichenes Leben
Yoga kann sowohl als regelmäßige Sporteinheit als auch als ergänzende Praxis zu anderen sportlichen Aktivitäten angesehen werden. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Yoga in den Alltag zu integrieren, sei es durch den Besuch eines Kurses im örtlichen Studio, die Teilnahme an Online-Yogastunden oder die Ausführung von kurzen Yoga-Sequenzen in den eigenen vier Wänden. Regelmäßiges Yoga-Training kann dazu beitragen, Stress abzubauen, das allgemeine Wohlbefinden zu steigern und die Lebensqualität zu erhöhen.